Pleasure Syndicate


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Ärzte – Lasse redn 7″ 6,-

(Hot Action/ 08) Neben dem Titeltrack noch 3 (!) weitere Hits der Ärzte.

Ärzte – Lied vom Scheitern 7″ 6,-

(Hot Action/ 08) Auch hier neben dem Titeltrack 3 weitere Songs…

Abandon – When it all falls apart CD 11,-

(Black Star Foundation/ 02) Düsterer Stoff aus Schweden, der so in etwa
in die NEUROSIS Kerbe haut…

Abandoned Hearts Club – The initial confessions of 7“ 4,50

(Init/ 05) 4 Songs der kanadischer Düstermosher. Ihre ersten Aufnahmen, die gab es bisher nur auf CD, jetzt also auch endlich auf Vinyl. Das Cover gehört für mich so mit zum schönsten und aufwendigsten was ich seid langer Zeit gesehen habe. Nur wenige…

Abbc – Elevator baby 7” 5,50

(Wabana Ore/ 01) Hinter ABBC verstecken sich die beiden Herren von CALEXICO: 2 dunkel summende Songs – Calexico minus Mexico plus Elektronik = ABBC

Abe Fromann – s/t LP 9,50

(Harlan/ 03) „Bekannt“ geworden durch die gute Split LP mit SNS (wo sie besser waren als SNS) gibt es hier 15 neue kleine, unauffällige Punkrockhymnen mit weiblichem Gesang, der an die AVENGERS erinnert. Gut.

Absidia – Written in minor key CD 10,-

(Per Koro/ 01) Holy Shit! Absidia spielen Metal to the Bone. Hier ist echt kein bißchen “Hardcore” mehr vorhanden. Reine Metalriffs und ein echt angezerrter Sänger, dem ich nicht im dunkeln begegnen möchte.
Schick aufgemachtes Booklet, das gut zu den politischen Texten passt. Alles in allem wird hier der Metal nicht neu erfunden, aber wer auf diese Art der Musik steht, der kann mit dieser Scheibe nix falsch machen. BANG YOUR HEAD!!! (ARNE)

Absidia/ Six Reasons To Kill – Split LP 10,-

(Bastardized – Per Koro/ 02) SRTK moshen nach einem metal-typischen Intro sofort ordentlich ab, mit DeathMetalGrowl und CarcassScream und allem weiteren, was guten DeathMetal ausmacht. ABSIDIA carcassen mächtig ´rum, dass die Gitarren nur so fiedeln. Von HC keine Spur, Metal pur, und das im fetten Sound. Letztendlich auch keine Revolution im Metalsektor, macht es doch manchmal den Eindruck: “Lass mal ´ne Band machen, die wie… klingt”, dennoch wärmstens zu empfehlen. Ich mag Metal!

AC/ DC Sides 1-4 Do7″+Comic 9,50

(Skin Graft) Ein kultiges Ding und der erste Teil einer AC/DC Tribute serie auf Skin Graft. Hier covern auf ihre eigene Art und Weise SHELLAC, BIG´N, BRISE-GLACE und U.S. MAPLE jeweils einen Song der Australier. Natürlich liegt der Platte wieder ein Comic bei! (cr)

Achilles/ Seven Bowls of Wrath – Split LP 10,-

(Bloom Explode/ 06) 8 Songs der aus Rochester, NY stammenden ACHILLES. Technischer, brutaler in Ansätzen noisiger Bulldozercore. Musikalisch in etwa zwischen BOTCH, COALESCE, BREATHER RESIST und UNSANE anzusiedeln. Produziert wurde das Monster auch von einem Herren von eben BREATHER RESIST. Aus dem beschaulichen Saarland stammen SBOW die 5 bitterböse Growler zum Besten geben. Sollen ehemalige Mitglieder von KATYN und EAVES sein. Schnell, metallisch, bitterböse auf dem schmalen Grat zwischen Hardcore und Death Metal. Bremen Style eben. So liegen diese Songs auch irgendwo zwischen MÖRSER, ACME und Spezies wie ANODYNE und BURNT BY THE SUN. Limitiert auf 560 Stück – schickes Artwork! (cr)

Achtung Autobahn – Compilation CD 12,-

(Swing Deluxe/ 00) Ein tolles Ding, ein Benefiz für ein Nürnberger Frauenhaus. Im schicken Digipack gibt es überwiegend exklusive Songs von: RENO KID, WORLD/ INFERNO FRIENDSHIP SOCIETY, 125 RUE MONTMATRE, JETTISON, MAGGAT, SOAVE, REIZIGER, OLIVER TWIST, ROBOCOP KRAUS, YAGE, MILEMARKER, HOLY CHILDHOOD und einigen mehr. Der bisher beste Song von Robocop Kraus ist hier drauf… Kaufen, und damit helfen!!!

Adam Dove – s/t LP 10,-

(Hometowncaravan/ 02) Dies ist die Vinylversion der auf Doghouse erschienenen Solo Platte des ehemaligen Gitarristen von SPLIT LIP/ CHAMBERLAIN. Unterstützt wird er dabei von ehemaligen Musikern von OLD PIKE. Herausgekommen ist poetisches Werk zwischen ursprünglichem, tief verwurzeltem Rock´n´Roll und reduziertem Songwriter Stuff. Alles was der anpackte, wurde gut, so begeistert auch diese Scheibe. Mein Gott, was haben wir alle Split Lip vergöttert…(cr)

Adam Green – Friends of mine CD 15,-

(Rough Trade/ 03) Der Gründer und Frontmensch der MOLDY PEACHES mit seinem neuen Soloalbum. Ein relaxtes, Songwriter Album, 15 warme Anti-Folk Songs mit vielen Arrangements und Ideen, unheimlich lässig. Mit seine grössten Hits so far! Erinnern die Songs hier doch an die Überväter LEE HAZLEWOOD oder VAN DYKE, auch JOHNNY CASH schleicht sich bei den country-alike rockenden Songs dann und wann in Erinnerung. Dazu diese leicht monotone, gelangweilte klare tiefe Stimme – unglaublich toll! Die Texte sind teilweise krass provokativ, da habe ich mich erst mal verschluckt beim Hören. Rough Trade scheint ja wieder richtig durchzustarten, ein gediegenes Album, dem ihr hoffentlich eine Chance gebt, JOHNNY CASH und EVAN DANDO hört ihr ja schon. Einer meiner vielen Lieblingstextzeilen: „I wanna die because the government lies“ Dann wären wir ja schon lange alle tot!(cr)

Adam Green – Gemstones LP/ CD 16,-/ 15,-

(Rough Trade/ 05) Das neue Album! Neben dem totschicken Glitzercover besticht er hier durch mehr Swing Musik, als hätte er die ganze Platte mit einer Big Beat Band zusammen aufgenommen. Ein paar ganz typische, monotone, tiefe Kracher im Stile der letzten LP sind hier auch drauf, der Rest ist beschwingter, ausufernder…

Adam Green – Jacket full of danger LP/ CD 16,-/ 15,-

(Sanctuary/ 06) Das neue Album, der legt ja auch ein gutes Tempo vor…Ist bereits sein viertes, ohne die Alben mir den Moldy Peaches wohlgemerkt. Er besinnt sich mehr auf den Stil des zweiten Albums „Friends of mine“, was ich persönlich gut finde, denn es ist sein bestes Album. Verstärkt werden wieder Streicher eingesetzt. Adam zeigt den lässigen Crooner, den bombastischen Rocker, den witzigen Entertainer und den ernstzunehmenden Popstar. Ein Album, das durchaus Spass macht – aber längst nicht so gut wie “Friends of mine” oder “Gemstones”… (cr)

Adam Green – Sixes and sevens LP/ CD 16,50/ 19,50

(Rough Trade/ 08) Limitierte Special Edition mit vier Bonus tracks.. Jetzt auch endlich auf Vinyl. Und vor allem: Gott sei dank viel viel besser als der Vorgänger, der ja nun echt mal ne bisschen luschig war. Hier wird wieder ge-swingt und die Bläser ausgepackt, das es eine Freude ist, dabei sind die Songs allerdings viel “verkopfter”, nicht so simple, so das mensch ein paar Durchläufe mehr braucht….

A Day In Black and White – Notes LP/ CD 11,-/ 12,50

(Level Plane/ 05) Nachdem sie sich mit Kurt Ballou (CONVERGE) für eine Woche in dem Godcity Studio eingeschlossen haben, melden sich ADIBAW endlich mit ihrem Debut full-length zurück. Mensch merkt, dass die Jungs sich Bands wie FUGAZI, SONIC YOUTH oder auch Q AND NOT YOU genau angehört haben. Diese Platte ist auf einer sehr ‘tighten’ und dynamischen Rhytmussektion, einer zerfahrenen melodischen Gitarre und schönen Gesangslinien aufgebaut. Vergesst die erste MLP und die Split LP und alles was ihr über das bisherige Schaffen der Band wusstet, das hier schlägt alles! Waren in der Vergangenheit noch Spuren von Hardcore und Post-Rock in den Aufnahmen zu verspüren, sind diese mittlerweile passe. Die Band ist innerhalb kürzester Zeit erwachsen geworden und liefert hier ein ebenso bezauberndes, wie faszinierendes Indie-Rock Album ab. Die Texte sind auch recht lesenswert.

Adolescents – s/t LP/ CD 11,50/ 14,-

(Frontier/ 81) Auch hier ein absoluter Klassiker wieder lieferbar. Adolescents sind und waren einer DER absoluten Lieblingsbands meiner Jugend. Hymnischer, rauer, treibender Punkrock mit tollen Melodien. Diese Platte hier ist nicht so brilliant wie ihr Meisterwerk „Brats in battalions“, aber immer noch ein absoluter Klassiker der US Punkgeschichte, die die beiden Agnew Brüder hier gechaffen haben. 13 Punkrock Kracher, darunter all-time Klassiker wie „Kids of the black hole“ oder „Amoeba“. Produziert übrigens von einem gewissen Mike Patton. Gehört auch in jeden Punk Haushalt! (cr)

Aereogramme – Barriers 7” 4,50

(Chemical Underground/ 07) Ob es vom neuen Album Vinyl geben wird, ist noch nicht klar. Das hier ist die erste Single, b/w „Dissolve“. Schlichte Aufmachung, tolle Songs!

Aereogramme – My heart has a wish that you would not go CD 14,50

(Chemical Underground/ 07) Bisher waren die bärtigen Schotten von Aereogramme für ihr Wechselspiel aus laut und leise bekannt. Dann verlor Sänger Craig seine Stimme – und schrieb in dieser Zeit die Songs für das neue Album. 2007 ist also alles anders: Aereogramme sind leise geworden, durchgehend. Zwar hört man hie und da auch laute Gitarren, doch zumindest der Gesang zieht nicht nach, bleibt besonnen. Und ausgerechnet das ist die Stärke dieses Albums: Craigs Gesang ist angenehm zart und berührend. Stammt der Titel aus dem Film “Der Exorzist” sollte auch das gesamte Album als Filmmusik fungieren können, sagte sich die Band. Kann es. Die Stücke sind auf ihre Art zerbrechlich und eine wahre Schönheit, die so manchen miesen Film retten könnte. Wer nicht spätestens beim dritten Song “Exists” dahinschmilzt, mag mit Sicherheit auch sonst keine ruhige Musik. Egal ob pompös mit Orchesteruntermalung oder mit elektronischem Gepiepe – Aereogramme schaffen es mit jedem Song erneut Erstaunen und Verzückung hervorzurufen. Selbst wenn “My Heart Has A Wish…” viel ruhiger ist als die Vorgänger, an Intensität hat Aereogrammes Musik nicht eingebüßt. Gerade der Einsatz von Violine und Co trägt dazu und zu der neu gewonnenen Emotionalität und Melancholie bei. Und auch die Texte passen dazu, beispielsweise ein “But I know one day I’ll find a new light/ And I’ll take the sickness and bury it down” in “Finding A Light”. Sicher wird der ein oder andere Aereogramme-Fan anfangs verwundert sein, doch dies sind nicht nur einfach schöne Songs, dies sind vor allem die besten, die die Schotten je geschrieben haben. Ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen: “My Heart Has A Wish…” ist schon jetzt unter den Top-Alben dieses Jahres…

Aereogramme – Sleep and release CD 11,-

(Chemical Underground/ 03) Keine zwei Jahre ist es her, dass ein vollbärtiges Trio aus Glasgow mit seinem atemberaubenden Debüt „A Story In White“ in unseren Breiten für Furore sorgte. Nun meldet sich das, seit kurzem vierköpfige, haarige Wesen namens AEREOGRAMME mit „Sleep And Release“ mehr als eindrucksvoll zurück. Zehn umwerfende Songs voller Leidenschaft, Tiefgang und unbändiger Energie, die in Anbetracht ihrer eigenen Schönheit Schottland zu unser aller Lieblingsland werden lassen. AEREOGRAMME wirken auf „Sleep And Release“ mit Stücken wie „Black Part“ oder „A Simple Process Of Elimination“ dank Violine und Cello noch lieblicher als auf ihrem Vorgänger – dagegen steht „Older“ mit einer mächtigen Gitarrenwand und den brachialen Energieausbrüchen von Frontmann Craig B, welche gefährlicher sind als jemals zuvor. Klasse Platte, die allen Freunden von ISIS über MOGWAI bis MONO gefallen dürfte!

Aethenor – Betimes black cloudmasses LP/ CD 15,50/ 13,50

(VHF/ 07) Das zweite Werk der düsteren All-Star-Band. Was einen erwartet kann man sich denken. Das Artwork ist minimalistisch und schön – das Vinyl limitiert. Für Fans von SUNN O))) ein relativ sicherer Griff…

Aethenor – Deep in ocean sunk the lamp of light LP/ CD 13,50/ 13,50

(VHF/ 06) Debut by trio of Stephen O’Malley (SUNN O))))), Daniel O’Sullivan (GUAPO), and Vincent de Roguin (SHORA). Taking its title from The Iliad, the music here is deep and cosmic, completely unlike anything you’d expect from such heavyweights. More in the tradition of ‘Spiral Insana” and “Cyborg” than anything, the tracks float along in a masterful collage of activity, where careful scene changes highlight O’Sullivan’s classic but artfully placed Rhodes bombs, de Roguin’s organ, and O’Malley’s guitar. Extraordinary effort has gone into editing, mastering, and shaping these pieces – these are not tossed off improvisations or “side-project” orphans. Beautiful looking CD, Now finally on limited VINYL!!

A Fine Boat, that Coffin – s/t LP 10,-

(React with Protest u.a./ 05) Die 3 Jungs von Calling Gina Clark sind zurück! Dazu noch der Gitarist von Apoplexy Twist Orchestra: Super druckvolles, wütendes Avantgarde Jazz-Highspeed-Emo-Gekreische. Super stylisches Cover mit Cut-Out Motiv!

A Frames – Black forest LP/ CD 12,-/ 15,-

(Sub Pop/ 05) Nachdem sich die A FRAMES ihre musikalischen Zähne bereits an Bands wie CROWS, BUTTHOLE SURFERS und SCRATCH ACID ausgebissen haben, kommt die Band jetzt mit ihrem eigenen neo-modernem Experimental Noise Sound an den Start. Erin Sullivans kantige, düstere Gitarren und Lyrics rumpeln über Lars Finbergs robotisches Trommelspiel und Min Yees mitreißendes sexy Bass-Spiel. Mit einer handvoll 7″ und zwei Alben haben die A FRAMES bereits ihren minimalistisch-angetriebenen Sound über apokalyptische Themen und Überlebensstrategien verbreitet. Und mit “Black Forest” erscheint jetzt ihr drittes Album. Ihr Sub Pop Debüt ist wieder voller dicker Chaos-Akkorde, Komplexität und Struktur und kommt so an die Rohheit ihrer Vorgänger mit Leichtigkeit heran. Die A FRAMES spielen anachronistische Dance Hits und postmoderne Blues Balladen für Opfer der binären Epoche. Sie verarbeiten das minimalistische, hypnotische Soundgewirr von KRAFTWERK und AMMON DUUL, sowie das heftige Rumpeln von ’70s Garage Bands wie THE SCIENTISTS und THE CRAMPS ohne dabei wie eine typische Rock’n'Roll Band zu klingen (Sub Pop)

Against me! – Americans abroad DoLP/ CD 14,-/ 14,-

(Fat Wreck/ 06) Offizielle LIVE DoLP – aufgenommen auf ihrer letzten Tour in London. Alle Hits drauf, guter Sound, die Stimmung eines dieser berühmten AM Konzerte wurde originalgetreu eingefangen. Vinyl kommt im gigantischen Postercover. (cr)

Against me! – Cavalier eternal 7” 4,30

(No Idea/ 04) Zeitgleich mit dem letzten Album haben Against me! Zu etlichen Songs alternative Versionen aufgenommen, sprich: Von den Rocksongs Akustikversionen und umgekehrt. Hier gibt es den Titelsong und den Song mit dem coolsten Titel „You look like i need a drink“. Geiles Cover, farbiges Vinyl. (cr)

Against me! – Crime 7”/ CDep 4,30/ 7,50

(Sabot/ 01) Vier weitere, mich völlig begeisternde FOLK-RUMBLESEAT-MITGRÖHL-ANN-BERETTA-STIFF-LITTLE-FINGERS Smasher. Kenne zur Zeit nichts Erfrischenderes und Hoffnungsvolleres. Auf Vinyl wieder erhältlich!

Against me! – Disco before the breakdown 7“/ CDep 4,30/ 5,50

(No Idea/ 02) 3 neue Smasher, mehr sei nicht verraten. Wer sich die nicht live ansieht sei bedauert….Haben just nach dieser 7“ übrigens bei FAT WRECK unterschrieben. Denn ma tau!

Against me! – Don´t lose touch 12“ 6,50

(Fat Wreck/ 05) Die erste Single Quasi aus dem neuen Album. Der Song geht schon ganz ok! Die Überraschung folgt auf der Flipseite, wo die Kölner MOUSE ON MARS selbigen Song remixen. So aussergewöhnlich wie cool!

Against me! – From her lips to god´s ears 12” 6,50

(Fat Wreck/ 06) Der Song ist vom neuen Album. Einmal als Album Version, und einmal (aufgepasst!!) als Remix Version von Adrock von den BEASTIE BOYS. Ein und der gleiche Song wie er unterschiedlicher kaum sein kann.

Against me! – Jordan´s first choice CDep 8,-

(Sabot/ 01) Die erste 7” dieser tollen Band, die sehr folkigen Punkrock spielt, als würde BILLY BRAGG zusammen mit den STIFF LITTLE FINGERS proben…..Und hier gibt´s quasi unplugged Songs, ganz akustisch. Da müssen Rumbleseat wohl die Koffer packen…

Against Me – New wave LP+CD/ CD 18,-/ 17,-

(Warner/ 07) Die Produktion (von Butch Vig) ist deutlich professioneller und geschliffener und klar sind die Songs zum Teil deutlich mehr hitorientiert ( man höre nur „Trash unreal“, „White People For peace“ oder „Stop“) Denn noch immer liefern Against Me! die euphorischsten Protest-Punk-Hymnen des Planeten ab und machen nicht nur wieder alles richtig, sondern vieles auch (noch) besser als zuvor. The Clash meet Billy Bragg meets Avail meet Social Distortion….oder einfach gesagt: Against Me sind zurück! Auf jeden Fall musikalisch besser als zuletzt, aber der Stachel das eine Band wie Against Me sich von einem Major Label kaufen lässt, sitzt tief! Vinyl leider teuer, dafür liegt der Vinyl Version die CD Version gratis bei!

Against me! – Reinventing Axl Rose LP/ CD 11,-/ 13,50

(No Idea/ 02) Da ist auch schon die erste LP. Sehr erfrischender „Country-Punk“ mit Mitgröhlfaktor, jeder Menge Rock, guten Texten und diesem unwiderstehlichen Folk-Touch. So erfrischend, so mitreissend. Klasse! Holt die Radlerhosen raus! Auf Vinyl wieder da!

Against me! – Searching for a former clarity DoLP/ CD 14,-/ 14,-

(Fat Wreck/ 05) Das dritte Album, und jetzt geht`s erst richtig los. Against Me! Haben neulich im New Yorker Football – Stadion mit JEW gespielt, hui! Der Vorab Mp3 war eher mittelmäßig fand ich, aber nachdem ich die ganze Platte gehört habe, muss ich das Urteil revidieren. GEIL! Klar, die erste Platte bleibt unerreicht, aber die gefällt mir deutlich besser als die letzte – es rockt einfach wieder mehr. Kommt als schicke Doppel LP.

Against me! – Sink florida sink 7” 5,20

(No Idea/ 05) Lange angekündigt, jetzt endlich da! 2 Songs vom letzten Album jetzt als Punkfetzer – auf dem Album waren jene Songs akustisch. Von der Aufmachung, der Aufwendigkeit des Covers her unschlagbar, daher auch etwas teurer. So machen Singles Spass. (cr)

Against me! – The eternal cowboy LP/ CD 11,-/ 14,-

(Fat Wreck/ 03) Das dritte Album der Folk Punker, jetzt eine Nummer größer auf Fat Wreck. 11 neue Songs, die sie teilweise bereits auf der Tour gespielt haben. Hmm, wo fang ich an. Natürlich ist die Platte anders geworden – dick produziert, das raue Element fehlt ein wenig. Kein Wunder, denn die letzte Platte wurde LIVE eingehämmert. Die neuen Songs haben aber im Grunde genauso viel Dampf, Energie und Party Feeling. Aber die Oberhits fehlen wie sie zuhauf auf der letzten Platte waren. Aber sie wächst, je öfter man sie hört. Ich hoffe sie machen alles richtig, und kommen nächstes Jahr (ja, sie kommen wieder!) nicht über eine dicke Agentur. DAS würde es zerstören.(ts)

Against me! – We´re never going home DVD 15,-

(Fat Wreck/ 04) Unsere Lieblingsband der letzten 2 Jahre mit einer Live DVD. Aber nicht nur Liveauftritte, sondern viel mehr. AM privat, auf Partys, beim saufen, Interviews, Stellungnahmen (Majorlabel…), einige ganz neue Songs, Gastauftritte von None More Black und Planes Mistaken for Stars und und und. Sehenswert! (cr)

Agnostic Front – For the family 7″ 5,-

(Bridge 9/ 07) Drei neue Songs der Bollos.

Agoraphobic Nosebleed – Altered states of America 10″/ CD 13,-/ 13,-

(Relapse/ 03) 99 (!) neue Songs, wie schnell die sind, und wie das ungefähr klingen mag, könnt ihr euch denken. Wahnsinniger Acid-Grind. Kommt übrigens als schicke 3“ CD. (cr)

Agoraphobic Nosebleed – Bestial machinery DoCD 16,-

(Relapse/ 05) Wer von durchgeknalltem Drumcomputer-Grind nicht genug bekommt, für den gibt’s hier eine Zusammenstellung mit allen Agoraphobic Nosebleed Tracks, die vor dem Relapse Debut “Honky reduction” veröffentlicht bzw. aufgenommen wurden. Insgesamt ca. 150 Songs inkl. Coverversionen von D.R.I., Voivod, Napalm Death, etc. Totales Monstrum, das auf der ersten Disc die Split LP mit Cattlepress und die diversen (Split-) EPs featured (Benumb, Laceration, GOB, etc) und auf Disc 2 nicht nur 20 (!) unveröffentlichte Tracks, sondern auch noch 40 (!!) Demo- und Compilationtracks zu bieten hat. Für Nebenwirkungen übernehmen wir keine Haftung! (cr)

Agoraphobic Nosebleed – Frozen corpse stuffed with dope PicLP/ CD 16,50/ 15,-

(Relapse/ 02) Frozen Corpse Stuffed With Dope ist genau das Album, auf dass alle, denen Nasum zu normal, The Berzerker zu langsam oder Extrem Noise Terror zu politisch waren. Musikalisch passt sich ANb genau zwischen diese drei Vertreter der Szene, den Drumcomputer hört man raus, was aber nicht weiter stört, die Geschwindigkeit zählt hier wohl für die beteiligten Musikern am meisten, passt auch zu den Texten, die ich für die besten des Genres halte, Japanische Kampfhörspiele mal ausgenommen. Das Klangbild schafft eine unheimlich intensive Atmosphäre, stell dir vor, du wohnst in einer heruntergekommenen Wohnung und ernährst dich von drei tage alter Pizza, Mordgedanken inbegriffen. Wer sich für diese Art Musik zu bequem ist, der verpasst was, in meinen Augen ihr bestes Album. Schlappe 38 Songs gibt es hier…Neuauflage – endlich wieder auf schicken Picture Vinyl erhältlich!!

Agoraphobic Nosebleed – Honky reduction CD 12,-

(Relapse/ 98) Das Relapse Debut von 1998 in einer neu gemasterten Version. 26 Attacken zwischen Höchstgeschwindigkeit und schleppenderen Parts, zwischen manischem Gekreische und Gegrunze. Wer AN trotz etlicher Veröffentlichungen (u.a. mit ENEMY SOIL, BENÜM) noch nicht kennt: Das ist ein Duo aus den Staaten (Ex-Anal Cunt) die mit Hilfe eines Drumcomputers ein Grind Massaker veranstalten. (cr)

Agoraphobic Nosebleed/ Apartment 213 – Split LP 14,20/ 15,-

(Relapse/ 07) Zwei Holzhacker Bands von toller Qualität auf einer schicken Split Platte vereint, die dann auch den passenden Namen trägt: “Domestic powerviolence”

Agoraphobic Nosebleed/ Converge – Split CD 13,-

(Relapse/ 99) Agoraphobic Nosebleed (Ex-Anal Cunt!!) bieten hier ein teilweise chaotisches, dennoch jederzeit brachiales Gemisch aus Metal und Grind. Fette Metal-Gitarren untermalt von (verzerrtem) Geschrei und Gegrowle, sowie ein Schlagzeug, dass sich stellenweise verschärft nach Drumcomputer anhört (evtl.
weil´s auch einer ist!?), wohl aber mit fetter Doublebass, vertrackten Beats und schnellem Geprügel zu überzeugen weiss. Converge überzeugen mit hoch-heiser geschrienem, mit ruhigen Passagen/ Samples/ Breaks aufgelockertem und mit vielen Parts versehenem Metal Chaos Inferno, für das sie ja bekannt sind/ sein sollten… (ss)

Agoraphobic Nosebleed/ Insect Warfare – Split 5″ 5,50

(Relapse/ 08) Auf coolstem Format ballern beide Bands auf dieser kleinen feinen niedlichen farbigen Scheibe darauf los….

Aids Wolf vs. Athletic – Clash of the life-force LP/ CD 14,-/ 14,-

(Skin Graft/ 06) Finally something new on the evergreat SKIN GRAFT! Athletic Automaton is guitarist Stephen Mattos (ARAB ON RADAR) and drummer Patrick Crump (PELLUM 123). Aids Wolf is concussionist Hiroshima Thunder and singer Special Deluxe, paired with guitarist’s Barbarian Destroyer and Him, The Magi. Aids Wolf Versus Athletic Automaton is all of the above. Improvised earsplitting noise rock recorded by Radwan Moumneh at One Hundred Sided Die Studios in Montreal and Patrick Crump in Lincoln, Rhode Island.

Aimee Mann – Thirtyone today 7″ 4,50

(Super Ego Records/ 08) Pünktlich zu ihrer 16-Stationen-Europa-Tour veröffentlicht die US Singer-Songwriterin AIMEE MANN eine brandneue 7″-Single. THIRTY ONE TODAY ist eine Auskopplung vom akutellen Meisterwerk “@#%&! Smilers”. Der Song ist ein typischer, wunderschön-melancholischer Aimee Mann-Song, er wurde von Aimee selbst geschrieben, produziert hat ihn Paul Bryan, der darauf die Bassgitarre spielt bzw. Backing Vocals singt..

Aina – 150 Watts 7″ 3,50

(Marry Me/ 99) Die Reinkarnation von JAWBOX???

Air – Pocket symphony DoLP/ CD 16,-/ 16,50

(Virgin/ 07) Jedes Air-Album ist eine neue Geschichte. Das vierte reguläre Albumkapitel von Dunckel und Godin ist der gewohnt flauschig-wolkige Electronic Art-Pop-Teppich positiver Melancholie. Diese ganz besondere, ich fliege über den Wolken-Stimmung kriegen nur, aber nur Air so hin, eine beeindruckende Qualität haben die wechselweise von geisterhaften Vocals, Akkustikgitarren, Piano, scharrenden oder triumphierenden Drums und einem verwunschenen Zaubergarten der Sounds zwischen Lieblichkeit und unterschwelliger Bedrohlichkeit getragenen Songs. Philipp Glass und Pink Floyd innig umarmender Modernisten-Pop, brilliant und mit großer Gestik ud Können umgesetzt, der aber hier auch desöfteren soundtrackartig mit der Abkehr vom orthodoxen Pop liebäugelt, gleichbedeutend mit vermehrt rein instrumentalen Tracks zwischen orchestraler Electronic (`Space maker´) oder dem begnadeten Ozean-Ambient des `Mayfair Song´. Haben mehr Tiefe denn je. Mitgewirkt haben auch Ex-Pulp-Frontmann Jarvis Cocker und Divine Comedy-Mastermind Neil Hannon, produziert hat Nigel Godrich (Beck, Radiohead etc.). Schicke Aufmachung im Klappcover, mit farbigem Vinyl und bedruckten Innenhüllen.

Air – Talkie walkie CD 11,50

(Source/ 04) Ihr bisher letztes Album. Ein absoluter Traum. Ich, der beim TPS in Sachen Elektro/ Wave/ Tanz NIE (!) reviewt, weil ich es einfach musikalisch nicht mag, wurde auserkoren. Und: Ich find die Platte Hammer. Von vorne bis hinten! Die Soundtüftler aus Frankreich hauen hier stimmungsvolle, ruhige, mit elektronischen Spielereien versehene Tracks raus, die so Hitpotential haben wie „All i need“. Sehr schöne Platte zum Relaxen. (ts)

Airpeople – For the lovers 7″ 4,50

(Earth Water Sky/ 08) Das zweite neue Baby auf der guten alten Earth Water Sky Connection! AIRPEOPLE sind vier Jungs aus Köln, Trier und Hamburg, die auch in den Bands ENIAC, FUCKUISMYNAME, PHILLIPPÉ, THE OLIVER TWIST spielten und spielen. Neben Bass, Gitarren, Synthesizer und Schlagzeug wird gerne hübsches elektronisches Spielzeug, Kopfstimmen, Essen und Trinken genutzt. Manche nennen das angenehm unkompliziert Unterhaltungsmusik, andere denken an die Straßen von San Francisco. Schlichte, aber stylische Aufmachung…

(The) Aislers Set – How i learned to write backwards LP/ CD 12,-/ 14,-

(Slumberland – Suicide Squeeze/ 03) Die 12“ hatte mich ja schon so begeistert, hier nun also das neue Full Length. 11 Indirock Perlen mit weiblichem Gesang. Sehr sanft und warm gesungen, die Songs sind teilweise flott-fluffig mit eingängigen, poppigen Melodien, teilweise aber auch sehr ruhig und nachdenklich. Aber stets sehr positiv gestimmt. Akzente setzen die ab und an eingesetzten Bläser, das verleiht dem Sound so eine trockene, lässig-swingende Note, wie wir sie beispielsweise bei CALEXICO lieben. Ein für das Label typisches Popalbum erster Güte. Und jetzt, weil das immer so Spass macht das „eine- Mischung-aus“ Spiel: Imagine Mary Lou Lord, Calexico, Silver Scooter. Auch ein Anhaltspunkt ist, das sich The Aislers Set für die bei den Smiths und Leonard Cohen geklauten Melodien und Texte bedankt…Kommt im extrem schicken,
dicken, goldenen Kartoncover.

(The) Aislers Set – Mission bells 12” 8,50

(Suicide Squeeze/ 02) Das schlägt das Pop-Herz schneller! The Aislers Set hatten schon 2 LP´s auf Slumberland, hier endlich neues Material. Und das lässt uns durchs Zimmer tanzen – himmlisch-fluffig-flotter Indirock (ähnlich den auch auf Slumberland ansässigen ROPERS), irgendwie cool und trocken, verträumt mit sanftem weiblichem Gesang und diesem Mexico-Einfluss (diese Trompeten…!). 3 Songs, die ich spasseshalber mal als eine Schnittmenge aus CALEXICO, SILVER SCOOTER, MAMAS & PAPAS beschreiben will. Texte teilweise auf Spanisch – ich bin begeistert und freue mich auf´s neue Full Length, das noch dieses Jahr erscheinen soll.

Akimbo – City of the stars LP 11,-

(Paranoid Records/ 06) Die dritte Platte der coolen Akimbo nun dank der franz. Labels nun erstmals auf Vinyl! Das Original war 2004 auf Seventh Rule nur auf CD erschienen: Ein niederwalzenden Mammut aus angepisstem Psychohardcore, durchgeknalltem Gefrickel, tonnenschweren Hardrock- und Stoner-Riffes und progressivem Post-Hardcore. Als ließe man Platten von Converge, Mastadon, Botch, Black Flag, Black Sabbath und King Crimson zusammen in einem Raum auf voller Lautsärke laufen. 9 krasse Songs. (cr)

Akimbo – Elephantine CD 12,50

(Seventh Rule Recordings – Dopamine/ 04) Ein böses Ding…. Akimbo kann man folgendermaßen beschreiben. Keelhaul als Grundlage, plus mehr Rock und Aggressivität. Dann muss man noch ein wenig vom Epischen und Gefrickel von Keelhaul substrahieren und dafür mehr Groove und Rock `n Roll reintun > voilà: AKIMBO ! Kommt auf 180 Gramm Vinyl…. (ts)

Akimbo – Forging steel and laying stone LP/ CD 12,-/ 15,-

(Alternative Tentacles/ 06) Das neue Album, nun auf AT. 12 neue Brecher, schön düster. Die Band aus Seattle überzeugt mit ihren Keelhaul-infizierten schweren Rock.

Akimbo – Jersey shores CD 14,50

(Neurot/ 08) Jetzt sind sie also auf dem Neurosis Label gelandet! Akimbo sind zurück – brutale Riffs treffen auf Neurosis-artige Growls, dazu die bekannten Stärken bestehend aus heftigem Doom und fiesem Noise-Core, eine herrliche Keule und mit Neurot natürlich auch das richtige Label für solch finstere Gestalten. Inspiriert wurde das Album durch die heftigen Hai-Attacken, welche im Jahr 1916 in New York wüteten – schönes Thema für eine Platte und Akimbo schaffen es natürlich sich in solch ein Szenario problemlos hineinzuversetzen – heftiger Stoff. Vinyl soll definitiv irgendwann kommen – nur wann – fragt bitte nicht. Neurot sind da ein wenig langatmiger….

Akimbo – Navigating the bronze LP/ CD 12,-/ 14,50

(Alternative Tentacles/ 07) Klasse neues Album, geiles Artwork!

Alabama Thunderpussy – Staring at the devine CD 14,50

(Relapse/ 02) Hier die Vinylversion zu ihrem vorletztem Album. Bluesige, staubige Riffs ala Kyuss trifft auf den Sound von Fu Manchu oder neuen C.O.C. ! Auf der farbigen Bonus 7“ gibt’s einen unveröffentlichten Song. Vinyl ausverkauft! (ts)

Alasdair Roberts – Amber gatherers LP/ CD 14,-/ 14,-

(Drag City/ 07) Nach seinem Todesballaden-Album NO EARTHLY MAN meldet sich der schottische Singer/Songwriter ALASDAIR ROBERTS mit einem neuen Meisterwerk „The Amber Gatherers“ zurück. Im Gegensatz zu NO EARTHLY MAN, klingt das neue Album wie ein Popalbum, gar wie eine Jukebox-Platte! AR wollte offensichtlich wieder Musik machen, die man beim Bierchen in einem netten, gemütlichen Pub hören kann. Wo NO EARTHLY MAN noch so kompromisslos und grimmig die Macht des Todes heraufbeschwört hat, da klingen die 11 neuen Songs richtig fröhlich und verspielt. Nichtsdestotrotz weisen diese Songs auch unglaubliche poetische und musikalische Qualitäten auf, die AR zu einem schlecht gehüteten Geheimtipp der britischen Musikszene gemacht haben. Herausragend sind Songs wie LET ME LIE AND BLEED AWHILE oder I HAVE A CHARM, die eine Art Triumpf über das Elend des irdischen Lebens besingen. Oder auch andere Titel, wie z.B. WHERE TWINES THE PATH oder RIVER RHINE, die eine unglaubliche lyrische Kraft aufweisen. Und es gibt eine tolle Band, mit der Roberts dieses Album eingespielt hat – TOM CROSSLEY (Drums/International Airport), GARETH EGGIE (Gitarre/Mitford Girls) und GERARD LOVE (Bass/Teenage Fanclub). THE AMBER GATHERERS ist nicht der Sound of young hip Scotland, aber es sollte es sein. Und mit euer Hilfe könnte es auch tatsächlich werden.

Alasdair Roberts – No earthly man LP/ CD 15,-/ 15,-

(Drag City/ 05) The new (second?) record by this amazing folk singer, usually singer for APPENDIX OUT. 8 beautiful, quiet songs full of melancholy. On this record he plays along with ISOBEL CAMPBELL (Belle & Sebastian), PAUL OLDHAM and of cause WILL OLDHAM. Beautiful artwork!

Alasdair Roberts – The crook of my arm LP/ CD 13,-/ 14,50

(Secretly Canadian/ 00) Diesen schottischen Herren kenne ich seit seiner Split 7” mit SONGS:OHIA, wo er mich erwärmte.Ausserdem ist er hauptberuflich Sänger bei APPENDIX OUT. Dieses Album steckt nun voll von seinen traurigen, folkigen Liedern, die eine Überarbeitung von frühen Traditionals aus allen Gegenden der britischen Insel darstellen und lediglich von seiner Stimme und der Akustikgitarre leben. Er singt sehr hingebungsvoll, was ihn in eine Liga mit BONNIE PRINCE BILLY oder SONGS:OHIA katapultiert. Grossartiges Album für so manch melancholischen Moment. (cr)

(The) Album Leaf – In an off white room CD 11,-

(Troubleman/ 01) Auch der Jimmy von TRISTEZA mit seinem Beitrag zur tss00…-Reihe: 4 ganz ruhige, schöne bedächtige Instrumentalsongs mit Keyboard-Teppichen, Vogelzwitschern und Atmosphäre.

(The) Album Leaf – In a safe place LP/ CD 13,70/ 15,-

(Sub Pop/ 04) Jimmy LaValle, perhaps known best for his work in contemplative dream-rock outfit Tristeza and San Diego’s Black Heart Procession, began releasing delicate, progressive instrumental work as The Album Leaf in 1999 (the name comes from a Chopin piece). After years of labor-intensive touring and tinkering with complex tracks in his cramped bedroom studio, LaValle was repeatedly offered a rare invite from Icelandic phenoms Sigur Rós and Múm to record his newest solo opus in their Mosfellsbaer studio. He finally accepted, and flew overseas to compose and record “In a Safe Place.” With the addition of vocals (absent from previous Album Leaf releases) from The Black Heart Procession’s Pall Jenkins, Sigur Rós’ Jon Thor Birgisson, and LaValle himself, the songs on the new record are chillingly delicate and more pop-based than ever before. “In a Safe Place” masterfully negotiates the spaces between minimal electronica and neo-instrumental rock.

(The) Album Leaf – Into the blue again LP/ CD 13,-/ 12,30

(Sub Pop/ 06) Das neue Album wurde ebenso wie das letzte im Sigur Ros Studio aufgenommen und diesmal hört man den Einfluss sehr heraus. Wieder einmal hat Jimmy LaValle fast alle Instrumente eingespielt. Und: bei drei Songs singt er. Es kommen viele Streicher zum Einsatz und auch das Klavier fehlt nicht. Durch das Album zieht sich eine melancholische, aber am Ende positive Stimmung. (ts)

(The) Album Leaf – One day I´ll be on time CD
15,-

(Tigerstyle/ 01) Album Nr. drei von Jimmy Lavalle (TRISTEZA). 12 Instrumentalperlen, teilweise minimal instrumentiert, mit ambienten Synthesizerteppichen, Soundcollagen, Samples, aber auch Akustikgitarre, flotteren Elektronikstücken. Besänftigende, verträumte Musik.

Alexisonfire – Crisis LP/ CD 13,-/ 13,-

(Defiance/ 06) Aufgepasst! Sitzen eure Frisuren?? Oh ha, eine der derzeit wohl besten Bands im Bereich des Neo-Frisuren-Screamo meldet sich mit einem neuen Longplayer zurück. Ist bereits ihr drittes Album (welches in den Staaten auf Vagrant erscheint) und schoss in Kanada auf Platz 1 der Charts. Wir finden all die Zutaten, welche die Kanadier auszeichnen, ob es nun die aggressiven Gitarren, das Geshoute von Sänger George Logan im Zusammenspiel mit den cleanen Gesangparts von Dallas Green oder die treibende Rhythmussektion sind. Unglaublich wie sich diese Band nach dem bereits furiosen “Watch Out!”-Album noch mal so steigern konnte und ich bin mir sicher, dass der Song “Boiled Frogs” bald in eurer Lieblingsdisko rauf und runter läuft. DAS Diskometal Album des Jahres, aber ich muss so was ja nicht hören, gell!? (cr)

Alicia Ledon – Reality is like water in my lungs CD-R 3,-

(DIY/ 02) Ein Elektroprojekt mit HC- Background. „Emotional electronics“ nennt es die Band, wobei die Spannweite von sanft- warm bis aufgewühlt- schräg- psychotisch reicht. An Stimme gibt es nur vereinzelte Samples, ansonsten puren Elektro- Assault. Das Set besteht aus einer CD-R, sowie einem s/w Poster, auf dessen Rückseite die düster bis entrückten Texte (Liedtitel?) zu finden sind, nebst Banderole. Schlicht aber nett aufgemacht.

Alkaline Trio – Agony and irony LP/ CD/ DoCD 16,-/ 18,-/ 21,-

(V2/ 08) Ein neues Album, das mich nicht so gleich vom Tisch haut, denn für meinen Geschmack ist die Sache etwas zu glatt geworden aber nichtsdestotrotz ist “Agony and Irony” ein typisches, unverwechselbares Alkaline Trio Album geworden. Das liegt vor allem natürlich an der unverkennbaren, wenn auch hier glattgebügelten Stimme Matt Skiba´s, und natürlich den wunderschönen, oft bittersüßen Melodien. Entscheidet selbst!

Alkaline Trio – Burn I+II Do7” 10,-

(Eat Sleep/ 06) Den Titelsong (vom neuen Album) gibt es als Album Version und als Remix. Teil zwei kommt auf farbigem Vinyl. Ebenfalls der Song „Burn“ (Was soll das denn?), dazu exklusiv auf der B-Seite derselbe Song als BBC Session. Fettes Klappcover.

Alkaline Trio – Crimson DoCD 16,50

(Vagrant/ 05) Das neue Album auf schwerem, farbigem 180gr Vinyl. Fetter, richtig FETTER treibender Punkrock mit tollen Melodien und viel Melancholie. Hätte nicht gedacht, das mir ein neues Album von denen mal wieder so gefällt! Die allerletztes Vinyl Exemplare! Der 2xCD sind als Bonus noch Demo Aufnahmen zum Album beigefügt! Vinyl momentan vergriffen! (cr)

Alkaline Trio – From here to infirmaty LP/ CD 14,80/ 13,-

(Vagrant/ 01) Der neueste Longplayer dieser Band, die wohl nicht mehr zu stoppen ist. Ein klein wenig poppiger als bisher (liegt´s am neuen, grossen Label?), aber Ohrwurm an Ohrwurm, Hit auf Hit, ganz grosse Melodien, rockend, erfrischend und einfach unglaublich cheesy und catchy. Muss mensch gehört haben. Hammersommerplatte für die schönen Seiten des Lebens (soll´s Ja geben). Touren gerade in den USA im Vorprogramm von…. Blink 182…aarrgghh…gab´s da nicht mal so ein Sprichwort mit Säuen und Perlen odert so..?? Gnadenlos gut !!! (cr)

Alkaline Trio – Goddamnit CD 13,50

(Asian Man/ 98). Vermutlich weil Asian Man fast ausschliesslich für Ska bekannt ist, ging dieses Debut von AT fast unter. Z.T. mehrstimmige, hymnenhafte Emo – Punk – Songs, mal rockig und treibend, dann wieder verhaltend und melancholisch. Übrigens mit dem Sänger von TUESDAY ! Grandioses Debut mit vielen vielen Hits. Klasse !! Vinyl ist OOP!

Alkaline Trio – Good mourning DoLP/ CD 24,-/ 14,50

(Vagrant/ 03) Das 4. Album der Knaben. Nach wie vor liegt eine leicht melancholische Stimmung (auch textlich) über ihren Songs, die hier noch glatter produziert herüberkommen, wieder ein wenig getragener gehen sie zu Werke. Sie sind erwachsen geworden! Aber „trotzdem“ warten sie hier mit etlichen Hits auf, ein Album das alten wie neuen Fans gefallen wird. Vinyl Neuauflage jetzt als 2xLP! (cr)

Alkaline Trio – Maybe I´ll catch fire CD 13,50

(Asian Man/ 00). Ihr Hitpotential vom Debut haben AT nochmal zu steigern gewusst. Und so spielen sie sich hier wieder durch melancholische bis superrockige kleine Punkhymnen mit diesem so wunderschönen, mehrstimmigen Gesang. Absolute Hitplatte mit so schönen warmen Melodien, das mensch diese Band einfach ins Herz schliessen muss. Vinyl ist OOP!

Alkaline Trio – Mercy me I+II Do7” 10,-

(Eat Sleep/ 05) Der Titelsong ist vom aktuellen Album, die B-Seite bildet eine Akustikversion des Songs “This could be love“. Auf der 2. Single wieder der Titelsong, die B-Seite bildet eine Akustikversion des Songs “Crawl“.Kommt im dicken Klappcover.

Alkaline Trio – Remains DoLP/ CD+DVD 23,-/ 15,-

(Vagrant/ 07) Auf dieser neuen CD gibt es 22 Tracks, die bislang nur auf verschiedenen Compilations (Atticus Sampler, Rock Against Bush, Another Year on the Streets) erschienen waren. Dazu die Songs der „Hell yes“ 7“ und der Songs von den Split LP´s mit Hot Water Music und den Bouncing Souls, dazu gibt es einige B-Seiten. Zusätzlich gibt es noch drei brandneue, 2006 in LA aufgenommene Livetracks. Die 45 Minuten lange DVD enthält alle Videos zu den Alben “Good mourning”, “From here to infirmary” und “Crimson” (5 Stück insgesamt), zusätzlich behind the scene footage, Backstage Aufnahmen, Tourspecial. Insgesamt eine sehr gelungene Zusammenstellung und unbedingt zu empfehlen für diejenigen, die die o.g. Releases nicht besitzen, sehr schick aufgemacht zudem: Deluxe-Doppel-Digipak mit dicken Booklet inkl. Linernotes von allen Bandmitgliedern zu jedem Song! (cr)

Alkaline Trio/ Hot Water Music – Split PicLP/ CD 13,-/ 11,-

(Jade Tree – No Idea/ 01 – 05) Klasse Split, und gleichzeitig Teil 2 der JT Split CD Serie. Jede Band ist mit zwei eigenen Songs am Start, wobei AT hier die Nase vorn haben, da ihre Lieder irgendwie besser, wenn auch anders als die von HWM, sind. Besonders „Russian Roulette“ von HWM bleibt nicht in meinem Gehörgang
stecken… Als Bonus gibt es noch ein HWM-Cover („Rooftops“) von AT, das ziemlich genial ist, sowie 2 AT-Cover von HWM („Radio“, „Bleeder“). wovon ersteres sehr gelungen ist, letzteres allerdings nur gutes Mittelmaß darstellt. Insgesamt muss ich hier auf knappen Punktsieg für Alkaline Trio plädieren! Lange angekündigt, die bisherige CD-only Veröffentlichung jetzt endlich auf Vinyl. Wow, sieht sehr sehr schick aus, komplett neues Artwork… (ss)

Alkaline Trio/ One Man Army – Split LP/ CD 11,50/ 13,50

(BYO/ 04) Hier der fünte Teil der BYO Split Serie. AT wie immer, da ändert sich nix am Hitpotential. Insgesamt 12 Songs, jede Band mit sechs Stück am Start.

All Girl Summer Fun Band – “2” LP/ CD 11,50/ 14,-

(K Records/ 03) Der Bandname erklärt eigentlich alles: Das 2. Album dieser all-female Band, die herrlich treibende poppige Sommer Musik machen mit Keyboards, herrlich eingängigen Melodien, RAMONES meet PROMISE RING meet DONNAS.

All the Saints – Fire on corridor X LP/ CD 15,-/ 14,-

(Touch & Go/ 08) Neuzugang bei Touch & Go: All The Saints aus Georgia mit erstaunlich zeitlosem, düsterem Psychedelic-Drone-Indie, der sich irgendwo zwischen Deerhunter, Jesus & Mary Chain und Gun Club abspielt, dabei aber so viel songwriterische Qualitäten offenbart, dass die Vergleiche nie ganz passen können. 10 Songs die tatsächlich an das nebulöse Feuer auf irgendeinem Korridor denken lassen (“Barton Fink” lässt grüßen), und eine erfrischende Aufwertung des Labelkatalogs! Sehr gute Band, in bälde soll eine Split Veröffentlichung mit THESE ARMS ARE SNAKES folgen….

Aloha – Lightworks PicLP/ CD 11,50/ 11,-

(Polyvinyl – Mi Amante/ 08) Wirklich wunderschöne PicLP! 7 neue Songs in 30 Minuten und die Band bewegt sich weiter auf grössere Hörerschaften zu. Die Arrangements werden klarer ohne dabei die intelligenten Ideen zu verstecken. Die Rhythmen werden nachvollziehbar ohne das typische zu verlieren. Mood und warm, ein wunderbarer Vibe und trotzdem typisch Aloha. Erwachsen geworden ohne langweilig zu werden…

Aloha – Some echoes LP/ CD 12,-/ 13,50

(Polyvinyl/ 06) The fourth album from Polyvinyl’s most critically-acclaimed band, ALOHA. Mixing elements of 1960s orchestral pop, prog rock, 20th century composition, and the work of iconic songwriters, the band delivers a ten-track album of singular and limitless new rock.

Aloha – Sugar CD 13,50

(Polyvinyl/ 02)

Aloha – That´s your fire CD 13,50

(Polyvinyl/ 00). Oha! Ein wenig Cerberus Shoal- „Farewell…“- Feeling (herzzerreißend schöne, einlullende Melodien) trifft auf anscheinend wild durcheinander arrangierte, jazz-artige Passagen, die das Ohr erst langsam als durchdachten Teil des Ganzen heraushört. Neben herkömmlichen Instrumenten werden u.a. auch Piano, Vibraphon, Akkordeon, Triangel, Synthesizer benutzt, was dem EmoPop- artigen musi-kalischen Grundgerüst ein individuelles, innovatives, außergewöhnliches Gewand überstreift. Mir gefällt´s ganz gut, Christian ist für sowas überhaupt nicht zu haben… (ss)

Alpha Motherfuckers – Compilation DoLP/ DoCD 15,-/ 14,-

(Bitzcore/ 01) A tribute to Turbonegro! Mit dabei: 1 Poster, 1 Lyricsheet und viele Bands. U.a.: Amulet, Queens Of The Stone Age, Hot Water Music, Motorpsycho, Ratos De Porao, Therapy?, Bela B (im Duett mit Jasmin Wagner aka Blümchen – HILFE!!!)., Him, Nashville Pussy,…Da sind viele sachen dabei, die mensch sich hätte sparen können, aber ein ein paar richtig gute Beiträge (Motorpsycho, Amulet, Dwarves, Queens of the Stoneage). Das Cover stammt wieder aus der Feder von Frank Kozik. (cr)

Always Outnumbered – Until tomorrow CD 11,-

(Twofriendrecordings/ 00) Das Debut: 12 Songs auf den Spuren von Saves the Day.

Always Outnumbered – When potential outweights ability LP/ CD 9,-/ 12,-

(Hometowncaravan – Twofriendrecordings/ 01) 5 Kids aus Kanada, die dem Weg von SAVES THE DAY folgen.
Emo-punk heisst das heute wohl. Poppige, melancholische, aber flotte Songs mit “punkigen” Gitarren und Texten über Mädchen. Perfekte Sommer Musik, Cabrio Musik, die einfach ganz unbeschwert daherkommt und daher Spass macht, zumal die Songs richtige Ohrwürmer sind, zudem noch richtig gut produziert sind. HWM meets KNAPSACK (werden auch gecovert!) meets eben SAVES THE DAY. Kommt im schicken Klappcover und mit Poster. (cr)

Always Outnumbered/ Ransom – Split CD 7,50

(Twofriendrecordings/ 02) 3 neue Saves the Day-Smasher der Kanadier, die in bester gute Laune Manier rocken. Ransom ebenfalls mit 3 Songs.

Amalgamated Sons of Rest – s/t 12″/ CD 11,-/ 13,50

(Galaxia/02) Aus der Bibel kenne ich die heilige Dreifaltigkeit. Vermutlich haben die damals schon von dieser Platte gewusst, den hier sind sie in jedem Falle vereinigt: Jason Molina (SONGS:OHIA) + Will Oldham + Alasdair Roberts (APPENDIX OUT) . Die 3 Godfathers of Folk nehmen gemeinsam 6 logischerweise himmlische akustische volkstümliche Songs auf, singen abwechselnd, manchmal auch gemeinsam, ganz leise, herrlich melancholisch knarzige Folkssongs, wie man es auch nicht anders erwarten konnte. Vinylversion mit Etching auf der Flipseite ist wieder lieferbar!

Amanda Rogers – Daily news CD 13,50

(Immigrant Sun – Second Records/ 04) 12 brandneue wunderschöne, zerbrechliche Songs der kleinen Amanda, vorgetragen fast ausschliesslich mit Piano und ihrer unglaublichen Stimme. Eigentlich jeden hat sie auf ihrer letzten Tour bewegt, Ende des Jahres ist sie endlich wieder auf europäischen Bühnen. (cr)

Amanda Rogers – Heartwood LP/ CD 14,-/ 15,-

(Expect Candy/ 08) Hat schlappe 4 Jahre gedauert, aber hier ist es nun, das neue Werk der zerbrechlichen Dame und ihrem Piano: Amanda Rogers das neue Album mit einer am Live-Sound orientierten Herangehensweise aufgenommen. Gemixt wurde das Ergebnis der Aufnahmen dieser eindrucksvollen Riege schließlich von Mark Needham (The Killers, Fleetwood Mac, My Chemical Romance). Sei es nun das Songwriting, der Gesang, die Arrangements oder die Produktion, stets ist hörbar, mit welcher Detailversessenheit und Begeisterung das Album eingespielt wurde. “Heartwood” zeigt eine gereifte Künstlerin, die inzwischen nicht mehr singt, als würde sie nur für eine Person da draußen Musik machen. Es hat den Anschein, als wolle sie die neuen Songs für die ganze Welt hörbar machen. Wir hören ihr ja schon seid Jahren zu!

Amanda Rogers – Places you dwell CD 13,50

(Immigrant Sun/ 03) 10 verzaubernde Klavierballaden. Das erste Album der kleinen Weintrinkerin. Wunderschön. Leider nie auf Vinyl erschienen.

Amanda Rogers – Something borrowed, something blue CD 8,50

(2nd Records/ 05) Neue EP der Piano-Chanteuse aus Syracuse mit 5 Songs. Very very schön! Atemberaubend der Einstieg mit At The Drive-In’s „198D“ als Piano-Ballade, dem 3 Eigenkompositionen folgen, die nicht weniger ergreifend sind, bevor sie dann mit Radiohead’s „No surprises“ dem ganzen die Krone aufsetzt. Ihre ins Herz treffende Stimme und ihr wandlungsfähiges Klavierspiel zwischen Klassik, Pop und Emo machen Amanda Rogers einzigartig.

Amanda Woodward – A l´assaut CD 11,-

(Paranoid Records/ 05) Das auf Vinyl ausverkaufte Frühwerk der Franzosen, die sich ja wirklich einer ungehören Popularität erfreuen. Hier gibt es die Songs ihrer Pic10“, den Song vom „Lucky 13“ Sampler und die Songs der Ultramort 12“. 14 Songs und ziemlich heiss, der geliebte Frühneunziger Sound fürs neue Jahrhundert. Lohnt, da das Vinyl komplett ausverkauft ist. (cr)

Amanda Woodward – La decadence LP/ CD 11,-/ 11,-

(Earth Water Sky/ 04) Acht neue Songs der Franzosen. Druckvoller, rockiger klassischer “Emo”. Die neue Platte ist sehr melodisch, und hat diese geile zweite Gitarre, die diese super Melodien zaubert. Ich finde AW werden immer besser….. (ts)

Amanda Woodward – Meurt la soif 7” 4,50

(Level Plane – Paranoid/ 06) Zwei neue Songs der wütenden Franzosen, die ja alle große „Melrose Place“ Fans sein müssen. Sehr schickes Artwork!

Amber Inn – Discography CD 11,50

(Ebullition/ 02) 21 Songs: Die LP, beide 7“es sowie 4 Songs von versch. Compilations. Herrlicher Mid-Neunziger Emo Hardcore der unter die Haut geht. Ex-INDIAN SUMMER. (cr)

Amber Inn – Serenity in hand 7″ 4,-

(Ebullition/ 95) Ex-INDIAN SUMMER mit einem Emo Kracher, dissonant und aufgewühlt – ähnlich gut wie die erste Single auf Sunney Sindicut. (cr)

Ambitions – Stranger LP/ CD 12,-/ 13,50

(Bridge 9 Records/ 07) Also vor ein Paar Jahren hätte man diese Band, die das Faible hat, ihre Releases nach Werken von Camus zu benennen, noch mit dem Skandalwort “Emo” belegt. Und auf dem Werbeaufkleber, der sagt „For Fans of Bad Religion, Fugazi, Quicksand“ würde ich statt Fugazi „Jimmy Eat World“ schreiben, denn streckenweise klingen Ambitions wie eine Diabetikerversion der ehemaligen Indie-Superstars. Das ist aber nicht so böse gemeint wie es klingt, Ambitions machen ihre Sache nämlich echt gut und schreiben wunderschöne, abwechslungsreiche Songs, die merklich von Herzen kommen, und gebrüllt wird auch ab und zu mal. „Nur mal Neugierigen“ würde ich erst mal die e.p. empfehlen, von der einige Songs hier wieder auftauchen, und wem die zugesagt hat, der kann das Album getrost blind kaufen.

Amen 81 – Mit 3 PS LP 10,-

(Skuld/ 03) Nach vier Jahren beglücken AMEN 81 wieder die Menschheit. Alle fragen sich, was nach dem Bastel-Polizeiwagen nun noch an Gimmicks kommen kann, und die Jungs lassen sich mal wieder nicht lumpen. Ich sag nur: Hidden Track. Aber seht selbst. Musikalisch gibt es 13 Songs, besser produziert und mehr PunkRockig als zuletzt- aber immer noch genug Wut und Tempo. Die Texte mal wieder schön zynisch, wie man´s halt kennt. (ss)

Amen Ra – Mass III CD 14,50

(Hypertension/ 06) Finaly available, the much anticipated CD release of Amen Ra’s Mass 3 album! Producing huge walls of sound, AMENRA have often been compared to metal stalwarts like NEUROSIS, ISIS and PELICAN, but their confounding and compelling sound that mixes surrealist melody and warped subtleties with churning rhythms, pummeling riffs and crushing dynamics stands on it’s own. We couldn’t put it more poeteic than their press sheet… “Mass III will infest your mind like a lingering cancer, bound to spit out your soul like a shriveled, yellowed husk, leaving you on a morphine drip in a side ward of the local psychiatric hospital. And that’s just the beginning.”

American Analog Set – Set free CD 12,-

(Morr/ 05) Nachdem AAS auf ihrem letzten Album durchaus auch die düstere Psychedelicrockecke durchstreiften, bekommt man auf ihrem 6. Album vermehrt das Gefühl des Nach-Innen-Blickens. Langsame, schwere Stücke, die meist auf den Akkorden einer leise gespielten Akustikgitarre und einem dunklen angezerrten Bass plus einem minimalistisch agierenden Schlagzeug aufbauen, die den wispernden, leisen, aber selbstbewussten Gesang tragen, manchmal noch um sparsame, aber effektvolle kleine Synthieeffekts ergänzt. Textlich setzen sich die Jungs aus Austin, Tx wie auf den beiden ebenso genialen Vorgängeralben mit dem Komplex Verlieben, Entlieben, Loslassen auseinander. Ein sehr pures Album, das sich auf das Wesentliche konzentriert und einen wunderschönen Soundtrack für einen Spaziergang im Spätsommer hergibt. Postrockpop, wie man ihn kaum schöner machen kann.

American Football – s/t 12″ 11,50

(Polyvinyl/ 09) Endlich auf Vinyl!! Dieses wunderschöne Kleinod war 1999 nur als CDep erschienen – Jetzt erstmals auf Vinyl, und dann auch gleihc noch 180gr Vinyl und Download Coupon. American Football waren ein Projekt von Mike Kinsella ( CAP´N JAZZ, JOAN OF ARC…): Drei Songs voll sauber gegriffener Gitarren, deliziösen Drumming & seinem unverwechselbarem prägnantem Gesang mit massenweise Pop-Hooks, Jazz Timing & einer ausgesprochenen Rocksensibilität. Wunderschön, das…warum hat das nur 10 Jahre gedauert??? (cr)

American Steel – Jagged thoughts LP/ CD 12,-/ 14,-

(Lookout/ 01) Mit Leuten von AVAIL und HOT WATER MUSIC: Mit ihrer zweiten LP liefern AS eine schwierig zu kategorisierende Platte ab. War der Vorgänger “Rogue’s march” noch recht leicht im Umfeld von Labelkollegen wie Avail oder Ann Beretta einzuordnen, bewegen sie sich mit “Jagged thoughts” immer mehr in eine vorher nur leicht angedeutete Richtung. Auch hier liegen Leatherface zwar als erster Anhaltspunkt recht nah, aber alles in allem würde ich das Quartett aus San Francisco inzwischen immer näher ins Emo Lager rücken. Sehr schöne, ruhige und fast schon Singer/ Songwriter artige Passagen wechseln sich mit leidenschaftlich aufbrausenden, richtig krachigen Ausbrüchen ab, die raue, intensive Verzweifelung einzelner Stellen erinnert frappant an Frankie Stubbs und dann folgen verspielte, lockere und an spätere Rancid erinnernde Songs, die den Kreis zum Anfang (Ann Beretta,…) wieder schließen. Sollte man sich Zeit für nehmen, denn das zahlt sich wie so oft letztendlich auch aus.

Amos – Imperator of pop DoLP/ CD 19,-/ 14,-

(Sounds of Subterrania/ 07) Crazy! Nach der “I can’t move my feet” 12″ folgt nun der erste komplette Longplayer des iranischen (!!!) Michael Jackson auf Sounds Of Subterrania, dem Label mit Geschmack. Amos geht das Ganze natürlich völlig unkitschig, geschweige denn peinlich an und brilliert auch hier wieder als “Imperator Of Pop”, dem wahren Ruler des Dancefloor! Das ist kein Trash sondern ein funky groovender Disco Cocktail aus kontemporären Sounds und den Essenzen des 80ies Pop – souverän und, klar, teilweise auch cheesy, dargeboten von einem, der für seine Musik lebt. Ich durfte AMOS auf der Pop Up Messe live erleben – es war ein Traum. Neben der super Tanzmusik ist der Herr mit einem Humor ausgestattet, wie ich ihn schon lange nicht mehr gehört habe, ich hab mich fast weggeschmissen.. Großes 80ies Dancefloor Kino, gar nicht so weit entfernt von so mancher Indierock Band dieser Tage, das allenthalben höchstens von dem ultra edlen, unglaublich aufwändig und liebevoll gestaltetem vierfach Aufklappcover des Vinyl überboten wird!

Ampere – All our tomorrows end today 10”/ CD 9,50/ 9,50

(Ebullition/ 04) Nach der Split 7” mit den Wolves, jetzt ein eigenes Output von elf Songs. Fast eine All Star Band: Hier zockt der Wolves Trommler, Will von Orchid/ Bucket Full Of Teeth spielt Gitarre, und der Sänger von Last Forty Seconds singt. Chaotisch, aber doch mit einem Sinn für Melodien. Schublade „Emoviolence“ auf – Ampere rein – Schublade wieder zu. Gute Platte. (ts)

Ampere/ Daitro – Split Pic7” 5,80

(Clean Plate/ 07) Zwei neue Songs von AMPERE, die gut sind und die ihre ganze Wut und Emotion um die Ohren hauen. Auf der Flipseite die Franzosen von DAITRO mit einem längerem, atmosphärischem Song, voller Schönheit, Verzweiflung, Leidenschaft und Melodie. Tut gut diese Platte! Das wunderschöne Artwork dieser Picture 7“ stammt aus der Feder von NATE POWELL (Walkie Talkie, Soophie Nun Squad) – alleine das rechtfertigt schon fast den Kauf! (cr)

Ampere/ Ringers – Split 6″ 5,50

(No Idea/ 07) Kultiges Format! Ein ungewöhnliches musikalisches Treffen, aber liegt irgendwie doch auf der Hand da beide Bands in ihrem Genre fast unerreicht sind momentan: Ampere wie immer mit hyperschnellem chaotischen Post-Hardcore, technisch perfekt aber doch rockend und frisch, Ringers mit mitreißenden poppigen und doch rauhen Punkrock, der hymnisch to the max ist. Jeweils ein Song – limitiert auf 1100 Exemplare. (cr)

A.M. Thawn – Coalition: Now LP/ CD 9,50/ 11,-

(Day After/ 04) Das neue Album, erheblich ruhiger und weniger rockig, was auch an der hier fehlenden 2. Gitarre liegen mag. Geht dafür tanzmässig ganz schön ab und zwar in die Richtung ROBOCOP KRAUS, LIARS, Q AND NOT U etc…. funky Beats und clap your hands party inklusive…(cr)

Amtrak – Bleipony LP/ CD 9,50/ 10,-

(Narshardaa – Polpop/ 05) Nach der guten Single das erste komplette Album der Hamburger Damen, die Elektro-Riot-Grrll Punkrock spielen.

Amtrak – s/t 7“ 3,50

(Narshardaa/ 03) Hamburger Band mit Keyboards und Rock so wie SICK LIPSTICK oder so. Hatten schon nen guten Song auf dem Kopf:Hören Sampler.

Amusement Parks on Fire – s/t CD 15,50

(V2/ 05) Ganze 20 Jahre ist dieser Knabe hier jung. Da bin ich ja mal gespannt, rein mit der CD in den Player. Der Anfang der CD ist so bedächtig, leise, beinahe zurückhaltend, da muss ich die Lautstärke erstmal nach oben korrigieren. Sigur Ros schiesst es mir relativ schnell durch den Kopf. Minutenlange instrumentale, wunderschöne Soundlandschaften, die mich gleichzeitig an versunkene Städte und warme Sommertage denken lässt, an denen die Luft und die Welt still zu stehen scheint. Als ich schon selbst ganz versunken bin, setzt dann, beinahe schon überraschend, doch noch Gesang ein, der sich der langsam steigenden Musik anpasst. Ein wenig bleibt der Gesang stets im Hintergrund, was der Stimmung hervorragend gut tut. Denn die Stimmung bleibt stets schüchtern und irgendwie verlassen, in positivster Art und Weise. 43 stimmungsvolle Minuten, die ich irgendwo im Niemandsland zwischen Mogwai, My Bloody Valentine, Sigur Ros und Explosions in the Sky ansiedeln würde. Toll! (cr)

An Albatross – Blessphemy CD 13,-.

(GSL – Ace Fu/ 06) Die Band, die LOCUST wie eine Schülerband da stehen lässt, ist zurück! Auf ihrem dritten Album gehen sie noch eine n Tucken verrückter zur Sache, noch durchgeknalltere Synthies, dazu Highspeed Chaos Kreisch Attacken, deren Komplexität fast schon in Free Jazz Gefilde abdriftet. Das muss man mal gehört haben, am besten sogar live gesehen haben. Die haben nen Sockenschuss weg! Die CD erscheint bei ACE FU, das schick aufgemachte Vinyl bei GSL. Das kommt im Klappcover, ist farbig und hat ein cooles Artwork von diesem kanadischen Künstler, der auch für AIDS WOLF und WOLF EYES Sachen gemacht hat.

An Albatross – s/t CD 11,50

(When Humans Attack/ 01)

Eieiei, was für ein Massaker. Highspeeed Screamo Wahnsinn in atemraubendem Tempo, mit manischem Geschrei und ner Extratüte Chaos. Erinnern an LOCUST, sind aber schneller, aggressiver und musikalisch bewanderter. Wer LOVE LOST BUT NOT FORGOTTEN oder SYNTAX TRANSFER THEORY prävorisiert, sollte sich erst mal das hier anhören.. Aber Achtung: beide Seiten sind gleich bespielt! CD Version mit Fotogallerie und nem Video. (cr)

An Albatross – We are the lazer viking CD 11,-

(Ace Fu/ 04) Jetzt auch endlich auf Vinyl! Das 2. Album der „besseren Locust“ – rasende Smasher, kaum länger als 1 Minute, druckvoller, manisch kreischender, aber auch rockender, technisch ansprechender Wahnsinn mit den geilsten Keyboard Melodien.
Starkstrom könnte in etwa so klingen, wenn er durch die Kabel saust… CD Version kommt mit Fotogallerie und einem kleinen Filmchen. (cr)

Analena/ Sensual Love – Split CD 9,-

(Interstellar/ 02) 4 neue Songs der tollen Analena. Sensual Love kommen aus Österreich und stehen in nichts nach, gehen aber mehr so in die noisige Richtung a la Jesus Lizard.

Anasarca – Discography CD 14,80

(Planaria – Second Nature/ 01) Was war das für eine fantastische Band, was hamm wa die Mitte der 90er geliebt! Jahre später nun die Diskografie, fantastischer EmoHardcore der Wut anstelle von Belanglosigkeit kennt. Enthält die 7“ und die Split 7“ mit ANONYMOUS, sowie Bonusmaterial. Hach… (cr)

A New Spelling of my Name – The fraud and folly of good intentions LP 9,-

(Art for Blind/ 05) Die neue Band von Kadd Stephens aka HOMAGE TO CATALONIA und Ex-MIDVALE. Back to the roots!

Angel Hair – Pregnant with the senior class CD 12,-

(Gravity/ 97) Auch einer der ganz früher GRAVITY Klassiker. Schrammliger Kreischemo, bei dem besonders der Gesang durch Mark und Bein geht. Sänger Sonny sollte später VSS, SLAVES, PLEASURE FOREVER und das Label GSL gründen. Hier ist alles drauf, die Diskografie umfasst 18 Songs: Die „Insect mortality“ LP, die 7“ und Split 7“es. Die Wurzeln der San diego Madness! (cr)

Angeschissen – s/t CD 13,-

(Schiffen/ 97) Das gesamte Vermächtnis dieser doch ziemlich legendären deutschen Punkband, die Mitte der 80er bis Ende der 80er existierte, und sich 2 Mitglieder mit SLIME teilte. Trotz des Plump anmutenden Namens, spielen A sehr intelligenten Punk, der mit Jensens genialen Texten bis heute mit immer wieder neuen Namen nicht wegzudenken ist. Lieder wie „Angst macht keinen Lärm“ sind einfach Klassiker. Musikalisch wie textlich ging es nach A stets weiter: Zunächst entstanden BLUMEN AM ARSCH DER HÖLLE, dann DAS MOOR, dann DACKELBLUT und heute haben wir zum Glück OMA HANS. Eine ungeheuer wichtige Platte, und wie alle genannten Bands besten Gewissens zu empfehlen. Vinyl leider momentan vergriffen! (cr)

Angora Static – s/t LP 10,50

(Wild Zero/ 05) Finally, after long months of waiting, several tours with their friends KAOSPILOT all around Europe and a 7” that got released a long while ago, this is the newest and final record of this amazing Band from Norway. There are 8 brand new songs in a way a three piece had never played this kind of music before. Expect brutal and screamy post-rock with a unique mixture of jazzy guitars, and hard hitting drums, somewere between Soniy Youth and Harriet the Spy….youll be blown away !!! (Wild zero)

Angstzustand – Malen nach Zahlen LP 10,50

(Narshardaa/ 03) Die 2. LP der norddeutschen Band: düsterer, schneller und vor allem wütender Hardcore zwischen intelligentem Crust (His Hero is Gone), kanadischer Düsterheit (Uranus) und dem Popappeal von Yage. Gefällt mir ein klein wenig besser als die erste LP, und die war klasse! Aufmachung sehr schick, mit Booklet und Erklärungen zu den deutschen Texten.
(cr)

Anima – s/t LP 10,-

(Desolation Row/ 04) Deutsche Band, die, wie ich finde, völlig unterbewertet ist. Klingt wie ein Mix von langsameren krustigeren Left For Dead, Catharsis und eben solchen Bands wie Tragedy oder From Ashes Rise. Machen Heute als PERTH EXPRESS weiter. Fett ! (ts)

Animal Collective – Merriweather post pavillion DoLP/ CD 15,50/ 14,-

(Domino/ 09) Schon beim ersten Hören ihres neunten Studioalbums wird klar, dass Animal Collective an einem besonderen Ort angekommen sind. Die 1999 in Baltimore gegründete Experimental-Band schuf mit “Merriweather Post Pavilion” ein universelles Album, das sich ebenso gut als Rastplatz am Wege wie zum Seele baumeln lassen eignet. Seit ihrer Gründung haben Avey Tare (aka David Porter), Panda Bear (Noah Lennox), Josh Dibb (der diesmal nicht dabei ist) und Geologist (Brian Weitz) von verschiedenen Kontinenten aus operiert. Nun haben sie einen Punkt erreicht, an dem ihre innere Logik perfekt auf die große Leinwand passt. Entzückt von den Möglichkeiten ihres Sounds singen Panda Bear und Avey Tare mit einer neu gefundenen Klarheit. Wer braucht da schon Refrains, wenn man eigene Antworten finden kann im kaleidoskopischen Hochgefühl dieser Tracks? Auf “Merriweather Post Pavilion” erklingt das Echo all dessen, was die Band bis dato aufgenommen hat. Wobei die Rufe und Schreie jetzt eine friedlich stimmende Euphorie signalisieren, die diese großäugig staunende Platte bestimmt. Poppiger, eingängiger und noch melodischer als bisher.

Annalise/ Gunmoll – Split 7″ 4,-

(No Idea/ 03) 2x Punkrock Kracher auf einer schönen farbigen Vinyl Split Single. Jede Band mit 2 Songs. Gunmoll sind der Hammer, Annalise sind ein mehr als würdiger Gegenpart! (cr)

Ann Beretta – New union…old glory LP 8,50

(Lookout/ 01) Was für eine Platte! Wundervoll rotzig, wundervoll poppig, wundervoll punkig. Und das alles auf einem Album! Die machen zwar schon seit Mitte der Neunziger Musik, doch so richtig wahrgenommen wurden sie bisher noch nicht. Das dürfte sich – wenn es einen Punkrock-Gott gibt – jetzt endlich mal ändern. Denn “New Union…” ist eben einfach wundervoll. Klar, das erinnert alles schon sehr stark an Rancid. Melodischer Street-Sound made in USA. Die zwölf Songs sind insgesamt aber etwas poppiger und so auch eindeutig tanzbarer (“Russ’ Song” und “Straight Shooter” haben ihren Platz auf meinem Urlaubs-Tape jedenfalls schon mal sicher). Zwischendurch wird es mal ein wenig folkiger (“Upstarts & Runaways”) oder mit einer winzigen Prise Ska angereichert (“Glory Bound”). Das sorgt für Überraschung und verhindert Langeweile. Nicht nur bei den Anhängern von The Clash, den Swingin’ Utters und eben Rancid sollte die Platte demnächst im Regal stehen. 12 Songs insgesamt, farbiges Vinyl – last copies!!

Anniversary – Designing a nervous breakdown CD 14,50

(Vagrant/ 00) Was die GUK können, können wir schon lange müssen sich diese Damen und Herren gedacht haben und schütteln mal so eben ein furioses leichtes Gute-Laune Sommer Album aus dem Ärmel das vom ersten Ton an Spass macht. Gegen Ende hin werden die Songs Schwächer, aber die ersten sind furios! Fideler, easy-listening PowerPop (manche würden auch das wieder EMO nennen) mit tollen Melodien, einer sehr markanten Moog-Orgel und tollem w/ m Gesang.

Anniversary – Your majesty CD 15,-

(Vagrant/ 02) Herziger 02er EmoPop mit leichten 70ies Rock Anleihen. Das hier gefällt mir auf jeden Fall besser als ihre kläglichen Verrsuche, die Get Up Kids Welle zu reiten, weil eigenständiger. Verdammtes Pop
Album, irgendwie möchte ich´s etwas verreißen, aber coole Melodien und cleveres Arrangement kann man den Leuten einfach nicht absprechen… mit dezentem Synthie obendrein, da kann ich einfach nix schlechtes dran entdecken,Ob´s gefällt ist halt wie immer Geschmackssache, aber gut gemacht ist´s allemal.(ss)

Anniversary/ Hot Rod Circuit – Split 7” 4,-

(H&V-Vagrant/ 01) A mit einem Piano-Pop-Song zwischen Elton John und den Housemartins mit einem ordentlichen Schuß Get Up Kids, von denen sie mindestens eine Passage klauen. HRC geben hier schon mal einen Vorgeschmack auf ihre LP, kupfern aber auch gnadenlos bei den GUKids… sorry, lassen sich bei ihnen „inspirieren“, wie es ja höflich heißt. (ss)

Anodyne – Berkowitz 7” 4,30

(Alone/ 00) Kam kurz vor der “Red was her..” Single heraus. Frenetischer
Metal-Chaos-Grind mit dem Trommler von DISCORDANCE AXIS. Fett! (cr)

Anodyne – Lifetime of gray skies LP/ CD 11,-/ 12,50

(Level Plane/ 04) Das neue Werk, nun auf Level Plane. Wie gehabt und bewährt düsterer, träger Hardcore mit dem gewissen etwas.

Anodyne – Outer dark LP/ CD 11,-/ 14,-

(Escape Artist/ 01) Ein Knaller im Bereich des finsteren Hardcores… Instrumentell läuft das Schlagzeug enorm rund und nie langweilend, der Bass wummert gut, nur die Gitarren könnten fetter, runder klingen. Der Gesang ist sehr gut dosiert und zermürbend, und wenn man die Texte dazu liest, bleibt 100%ig nach dem Hören ein schlechtes Gefühl zurück… Eine Platte mit extrem düsterer Atmosphäre.

Anomoanon – Envoi villon 12″/ CDep 11,-/ 11,-

(Galaxia/ 03) Ned Oldham und Freunde sind zurück. Wie immer bei dieser Serie: einseitig bespielt und auf der Rückseite gibts ein Etching. Vier Balladen thematisch über einen Schurken aus dem 13. Jahrhundert namens Villon. Die Musik klingt halt so, wie wenn die Oldham´s Musik machen, der Gesang erinnert von der Tonlage auch ein wenig an Will Oldham.(ts)

Anomoanon – Joji LP/ CD 13,-/ 14,50

(Temporary Residence/ 05) Das neue Album von Ned Oldham, dem in jeder Hinsicht Bruder von Will Oldham. Der Family Clan mischt hier natürlich auch wieder mit, nur Will selbst diesmal nicht.

Antartica – 23 : 03 MCD 9,-

(File Thirteen) Die neue Band des Sängers von CHRISTIE FRONT DRIVE . Leichte Parallelen lassen sich zwar erkennen (Stimme, Stimmung), aber das hier ist viel bombastischer, nicht so minimalistisch, viel elektronischer, allerlei Effekte (Hubschrauber) und Streicher tragen ganz schön dick auf und unterstreichen die verträumte Stimmung, die im Grunde zwar ähnlich ist, aber gleichzeitig ganz anders klingt. 3 schöne, recht lange Songs (Titel=Spieldauer).

Antartica – 81:03 DoCD 16,-

(File Thirteen/ 97)

Antony and the Johnsons – Another world 12″/ CD 13,50/ 8,-

(Rough Trade/ 08) Antony Hegarty hat dieses jahr bereits LOU REED und HERCULES AND LOVE AFFAIR mit seiner Stimme veredelt. Der New Yorker Küstler, der sich dem anspruchsvollen Kunstlied verschrieben hat, singt neoromantische Balladen zu leisen Pianoklängen, traurige Epen, in denen sein leicht nasaler Tenor dominiert. Um die Wartezeit bis zum dritten Album zu verkürzen (wird Anfang 2009 erscheinen) legt uns Herr Hegarty mit “Another World” eine Fünf-Track-EP vor. Die teilweise surreal anmutenden Songs thematisieren die Zerstörung der Welt und ihre mögliche Errettung, das Cover von “Another World” zeigt die japanische (Butoh-)Tanz-Legende Kazuo Ohno, fotografiert von Pierre-Olivier Deschamps.

Antony and the Johnsons – I am a bird now LP/ CD 13,50/ 14,-

(Secretly Canadian/ 05) Das glamouröse zweite Werk eines einzigartigen Künstlers. Wow! Was für ein außergewöhnlicher Songwriter, was für großartige Songs! Die Rede ist von Antony, der mit seiner Band The Johnsons dieser Tage das kleine Meisterwerk „I Am A Bird Now“ veröffentlicht hat. Antony, eine Mischung aus Underground Drag Queen und auf die Erde zurückverbannter Engel gehört zu dieser eher seltenen Gattung Künstler, dessen Musik und mystische Live-Präsenz sich nur sehr schwer in Worte fassen lässt. Alle, die Antony & The Johnsons schon mal live erleben durften, werden verstehen was ich meine. Man könnte vielleicht Vergleiche zu Lou Reed oder Devendra Banhart aufstellen, die mittlerweile zu seinen Bewunderern zählen und auch tatsächlich auf dem zweiten Antony & The Johnsons-Album als Gastmusiker mitwirken. Und irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass hier was ganz außergewöhnliches passiert. Bereits der tragisch schöne Album-Opener „Hope There’s Someone“ spricht schon für sich. Schon jetzt ein wahrer Klassiker! Seine Vorliebe für dramatische Lieder werden einem spätestens bei „Man Is The Baby“ bewusst. Ebenfalls ein Song, der zu berühren vermag, so wie der Rest auf diesem bezaubernden Album. Insgesamt 10 Songs, darunter alleine vier Überhits!

Antony and the Johnsons – s/t CD 12,50

(Secretly Canadian/ 04) Wiederveröffentlichung des schon 1998 erschienenen Albums von Antony und seiner Backing Band The Johnsons. Bekannter geworden ist der androgyne Sänger auf Lou Reeds “Animal Serenade”-Tour, auf der er Reeds “Candy Says” gesungen hat. Dieses Album ist allerdings Kammerpop vom Feinsten mit konventionellen Instrumenten-Line-Up und orchestralen Arrangements. Das ganze liegt dem Tinderstickschen Klanguniversum recht nahe. Antonys Stimme ähnelt einer Nina Simone. Vorgetragen mit grosser Emotionalität, Schmerzhaftigkeit, gar Pathos mit leichtem Opern-Charakter, ist dies Musik für die Hochkultur. Was ganz besonderes!!

Antony and the Johnsons – The crying light LP/ CD 15,30/ 16,50

(Rough Trade/ 09) Da ist 2009 gerade mal 16 Tage alt und schon liegt mit “The Crying Light” ein absoluter Kandidat für das Album des Jahres vor: Zugegeben, wer mit der knödeligen Stimme von Antony nichts anzufangen mag, wird sich auch bei dieser CD schwertun. Allen anderen eröffnet sich nach der vierjähriger Wartezeit seit seinem letzten Album endlich wieder jene fragile, melancholische Klangwelt, über der seine einzigartige Stimme schwebt. Immer noch beherrschen Piano und Streicher die Songs, minimalistisch und auf den Punkt gebracht, in nahezu perfekter Harmonie mit dem Gesang. Oftmals tieftraurig, jedoch nie ohne diesen samtenen Schimmer der Hoffnung sind dies leidende Melodien für die Ewigkeit.  Aber es gibt auch einige Neuerungen: So findet sich auf “Aeon” Platz für eine den Song dominierende Gitarre und selten klang selbst Antony sehnsüchtiger und leidener wie hier. Und “Kiss My Name” ist im Hegarty’schen Universum schon fast ein fröhlicher Pophit. Was aber die Songs so beeindruckend und berührend macht, sind seine Texte: Poetisch, unfassbar verletzlich-offen und in ihrer Bildgewaltigkeit derzeit einzigartig: Ein wahrlich begnadetes und beseeltes Album. VINYL ERSCHEINT MIT GROSSER VERZÖGERUNG AM 20.03.2009!

Antony and the Johnsons – The lake 12″ 12,-

(Secretly Canadian/ 05) Eine 12″ mit drei längeren Titeln, erschienen zum Album “I Am A Bird Now”. Mit “Fistful Of Love” (feat. LOU REED) sowie zwei unveröffentlichten Tracks: `The Lake´, einer einmaligen Interpretation des Edgar Allen Poe Gedichts und `Horror Is Gone´. Zu Antonys Bewunderern zählt auch Laurie Anderson, die den Ausnahmesäger so beschrieb: “Er singt zwei Worte, und dein Herz ist gebrochen! Sein Gesang ist das erlesenste, was man im Leben hören wird!” Jetzt wieder lieferbar, war länger OOP!

Anti-Flag – Die for the government LP/ CD 12,-/ 14,50

(New Red Archives/ 98) Ein älteres, oft gesuchtes Album, damals waren sie glaube ich so um die 20 jahre alt. Aber Hits haben sie schon ohne Ende geschrieben!

Anti Flag – For blood and empire PicLP/ CD 12,50/ 14,50

(Red Ink – AF Records/ 06) Musikalisch TOP. Fetzige, mitreissende Hymen mit tollen Melodien. Natürlich muss ich wieder meckern, aber: Hört doch bitte mit euren lächerlichen hochpolitischen, Anti-Kapitalistischen Parolen und Texten auf: Auf einem Majorlabel zu unterschreiben hat nichts mit dergleichen zu tun, im Gegenteil. Entweder oder. Ich kann auch nicht bei Mc Donalds sitzend mit einem Berg Fleisch vor mir singen, wie scheisse die Fleischindustrie und die Massentierhaltung ist. Das wäre genau so konsequent. Wenn ihr (zumindest für Euch) was verändern wollt, dann müsst ihr nicht laut darüber singen, sondern es einfach tun. Aber bei einem Multinationalen Konzern zu unterschreiben der mit Sicherheit auch bei Waffengeschäften seine Finger im Spiel hat ist eine erbärmliche Inkonsequenz. Reine Indi-Labels bei denen man Geld verdienen kann gibt es genug. Das musste mal raus! Das neue Album nun doch noch auf Vinyl erschienen, dazu als schickes Picture Vinyl und wenigstens auf ihrem eigenen Label und mit einem Bonustrack versehen… (cr)

Anti-Flag – Mobilize LP/ CD 11,50/ 14,-

(AF Records/ 04) Endlich ist das gute Stück auch auf LP erhältlich. Auf der A-Seite sind komplett neue Songs, die B-Seite bringt alte Hits im Live-Gewand. Die neuen Songs folgen ganz klar dem letzten Album, doch sind einige von ihnen wohl die Besten, die Anti-Flag je veröffentlicht haben, darunter das grandiose „911 For Peace“.

Anti-Flag – New kind of army LP/ CD 12,-/ 14,-

(Go-Kart/ 99) Musikalisch wunderbare ältere Platte von A-F. Einziger Wermutstropfen: Der peinliche Spruch auf dem Cover, von wegen „not Anti-American, [...] Unity“ und so´n Kack (ss)

Anti-Flag – The terror state LP/ CD 11,-/ 13,50

(Fat Wreck/ 03) Rotziger, melodischer Punk mit politischer Aussage. 13 neue Songs, die scharf schießen gegen die US-Politik. Überzeugend, eingängige Hits, Aussage. Was will man mehr? Neben Good Riddance eindeutig das Zugpferd auf Fat Wreck. (ts)

Anti-Flag – Undergroundnetwork LP/ CD 11,-/ 13,50

(Fat Wreck/ 01) Hit auf Hit! Fetter, kraftvoller Punkrock mit coolsten Melodien und unpeinlichen Resist-Fight back! Texten. Quasi Propagandhi mit Handbremse. Aber nur was das Tempo angeht. 13 hymnenhafte (!) Mitgröhlohrwürmer, sowohl fürs Cabrio geeignet, als auch für „Oh, Entschuldigung Herr Schutzmann, das mein Stein in ihrem Gesicht gelandet ist…“ Who the Fuck needs Saves the Day? Anti-Flag rule !! (cr)

Anti-Flag/ Bouncing Souls – Split LP/ CD 11,50/ 14,-

(BYO/ 02) AF hier mit 4 eigenen Songs sowie Coverversionen von “Freaks, nerds & romantics” (Bouncing Souls) und “Ever fallen in love” (Buzzcocks), BS bieten 3 neuen Kracher und covern AF (“That´s youth”),
Cock Sparrer (“We´re coming back”) und Sticks And Stones (“Less than free”). Erneut ein sehr gelungener Teil der Split Serie, bereits der 4.!

Antigama – Resonance LP/ CD 14,-/ 15,-

(Relapse/ 07) Meines Wissens nach die erste polnische Band auf Relapse, witzig das gerade in Osteuropa die extreme Metal/ Grind Szene so gross und vor allem qualitativ gut ist. Und ein starkes Album verglichen zum Vorgänger, der etwas zuviel Soundkollagen hatte. Diese gibt es jetzt nicht mehr und was bleibt ist ein wilder Mix aus Grindcore und Mathcore-Metal. Limitiertes farbiges Vinyl. (ts)

Antelope – Reflector LP/ CD 12,-/ 12,50

(Dischord/ 07) Neue Kracherband auf Dischord – haben bei uns ordentlich das Nexus gerockt!!

Antioch Arrow – Gems of masochism LP/ CD 11,-/ 13,-

(Three One G/ 03) Das lange verschollene 3. Album von 1995 nun wieder erhältlich via 31G! Nicht mehr ganz so krachig, brutal wie auf den beiden Gravity Scheiben, ein klitzeklein wenig tendiert diese (gute!) Platte schon in Richtung ihrer Nachfolgeband GET HUSTLE.

Antioch Arrow – In love with jets/ The lady is a cat CD 12,50

(Gravity/ 97) Beide 12”es zusammen auf einem digitalen Tonträger, dazu die Split 7” mit Candle und ein paar live Songs. 21 Songs insgesamt. Musik wie ein Sauerstoffbad – sie durchdringt dich, kaut auf dir herum, schreit dich an, und spuckt dich völlig erledigt aus. Höllisch chaotisches, schräges, geschrienes Zeux, intensiv wie nix. Wegen Platten wie diesen (und eigentlich fast allen Gravity-, Repercussion-, Yuletide- oder Old Glory-Platten…) wurde die Zeit Anfang der 90er so klassisch, die ganze lahme, stagnierende Szene aufgemischt. Und zwar ordentlich. San Diego Klassiker!! (cr)

Anyway – Golf club LP/ CD 9,-/ 11,-

(Day After/ 02) Neue Band des LVMEN Drummers! Da wird kräftig nach DC geschielt, gerockt, ziemlich noisig (Rye Coalition…), dazu melodischer Gesang, Mundharmonika und ne prise Groove. Kommen demnächst mit Sunshine auf Tour.

(The) Apes – Street warz Pic10″ 12,50

(Planaria/ 03) Das neue Album nun noch als limitierte Picture Vinyl Version. Teuer, aber gut: The Apes vermischen modernen rotzigen Postpunksound mit Anleihen aus den frühen 70ern (BLACK SABBATH, KING CRIMSON), überschütten das ganze mit ihrer düsteren Orgel, sehr interessant und ziemlich einzigartig. Hat teilweise was psychodelisches…

Appendix Out – Daylight saving LP/ CD 14,-/ 15,-

(Drag City/ 99) Einfache, aber brilliante Schönheit auf Vinyl gebracht. Alasdair Roberts mal wieder mit ganz ruhigen, intensiven Songs, mit Flöten und weiblichem Zweitgesang von Kate Wright. Definitiv in der Nähe von Will Oldham´s beauty!

Appleseed Cast – End of the ring wars DoLP 17,50

(Good Core/ 07) Wie geil! Auch dieses tolle Album von 1998, das Debut, nun erstmals auf Vinyl…..Was für ein Schlagzeuger!!

Appleseed Cast – Lost songs CD 15,-

(Deep Elm/ 02) Der Titel könnte in die Irre führen – Das hier ist das ganz neue Studioalbum, vollgepackt mit der Hymnencollegerock Qualität, die wir von AC längst gewohnt sind.

Appleseed Cast – Low level owl I+II 3xLP 25,-

(Gilhead Media/ 06) Tatsächlich noch als dicke und edle Vinyl Version: Fasst die beiden gleichnamigen CD´s auf 6 Vinylseiten zusammen, dick und schwer das Ding, beim Label bereits ausverkauft, haltet Euch ran!

Appleseed Cast – Low level owl: Vol I CD 14,-

(Deep Elm/ 01)

Auf “Mare Vitalis” deutete es sich an, aber so eine Entwicklung hat niemand erwartet: AC zeigen sich auf ihrem dritten Album das in zwei Teilen erscheint experimentierfreudiger denn je und haben ein atmosphärisches Meisterwerk eingespielt. Vermutlich haben sie viele Atmosphärische Bands (Mogwai, Sigur Ros, Godspeed You Black Emperor) gehört, bevor sie sich im Studio einschlossen. Sound – das ist hierbei das Zauberwort. Mit viel Liebe zum Detail wurde an eben diesem im Studio gefeilt und so aus jedem Song eine kleine Symphonie aus üppigen verträumten Melodien, entschwebenden Gitarren, Echoes, Loops, Elektronik, Crescendos und noisigem Feedback. 14 tolle Songs.

Appleseed Cast – Low level owl: Vol II CD 14,-

(Deep Elm/ 01) Der zweite Teil des Albums mit weiteren 12 Songs. Teil 1 gefällt insgesamt evtl. einen kleinen Tucken besser, aber beide CD´s sind gut!

Appleseed Cast – Mare vitalis DoLP/ CD 20,50/ 14,-

(Deep Elm – Graveface Records/ 07) Zweites Album dieser Emo Rocker Rockige Gitarren wechseln sich ab mit schönen melodiösen Riffs. Um es kurz zu machen: klingen wie Mineral oder rockige Sunny Day Real Estate. (ts) (nur nicht soo gut und anmutig! (cr)) Neuauflage im Klappcover eines der besten AC Alben…

Appleseed Cast – Peregrine LP/ CD 12,-/ 13,50

(Militia Group/ 06) Das insgesamt 6. der Indie-Emo-Soundtüftler aus Kansas. Was irgendwann mal als Mineral-/SDRE-Kopie begann ist mittlerweile zu einem der aufregendsten und konstantesten Acts das US-Indies gereift. Nach erneutem Labelwechsel zeigen sich AC wieder zurück in gewohnter Stärke und jonglieren mit tiefgründigen Melodien, schwebenden Gitarrenwänden, ausgefeilten Soundspielereien und zarter Elektronik, dass es nur so eine Freude ist. Das Album ist sehr vielschichtig und abwechslungsreich, alte Freunde der Band werden es lieben, aber ebenso Leute, die Death cab For Cutie, Rilo Kiley und Konsorten mögen…Vinyl nun auch da!

Appleseed Cast – Two conversations CD 14,50

(Tigerstyle/ 03) Das die Deep Elm nochmal verlassen würde hätte ich echt nicht gedacht, aber mit ihren 6. (!) Album zieht es sie nun hin zu Tiger Style. Keine dicken Veränderungen, ein fast schon zu perfektes Meisterwerk, wunderschöne, besinnliche Melodien treffen auf verzerrte Gitarren und jede Menge Dynamik. Kannst du blind kaufen und du wirst deine Freude daran haben!

April/ Creutzfeldt – Split LP 10,-

(Bastardized/ 02) Die lange Phase zwischen 7″ und dieser Split LP haben APRIL genutzt, um sich vollends im (Midtempo) Metalsektor anzusiedeln. Fette Metalriffs, von denen einige in ähnlicher Form bekannt sind (oder sein sollten, so als Metalfan…), was aber (mir zumindest) egal ist, treffen auf anständiges Drumming und zweikehlige Vocals. 4 Songs. CREUTZFELDT spielen CrustMetal ähnlich HHIG mit screaming voice, pendeln dabei zwischen zügigem Rocktempo und schweren, rausgekotzten Breakdowns, die auch mal von sanften Melodien durchzogen werden. Insgesamt eine schön knallende Platte!

Arab on Radar – Queen hygiene II/ Rough day at the office CD 12,50

(Three One G/ 03) Die beiden ersten, lange ausverkauften und enorm gesuchten Alben nun mittels einer CD zusammengefasst und wieder erhältlich.

Arab Strap – Monday at the hug & pint LP/ CD 16,-/15,50

(Matador/ 03) Erstaunlich, wie Aidan Moffat und Malcolm Middleton trotz dem intensivsten Alkoholzuspruch, den man auch immer live beobachten kann, in kurzen regelmässigen Abständen ihren hohen Albumstandard problemlos halten können. Das 5. Album in 7 Jahren ist vielleicht ihr zugänglichstes, vielleicht auch ihr melancholischstes. Weiterhin experimentieren sie ab und an mit den schon auf `Red Threat´ vernommenen Drummachine-Beats, schreiben traurig-schaurige Verlustballaden mit melancholischen Piano-, Streicher und Akustikgitarrenlines, eindeutig haben sie diese Scheibe bei verregnetem Highlandwetter geschrieben, ihre schottische Herkunft hört man mehr denn je, sie drehen aber auch mal zwischendurch den Gitarrenverstärker auf, um im nächsten Moment wieder in sich selbst zusammenzufallen. Dafür sorgt sowieso Moffats zwischen Depression und Hoffnung hin- und herpendelnder unverkennbarer lässiger Gesang. Unterstützt wurden sie hier von Barry Burns (MOGWAI), Bill Wells und Conor Oberst (aka BRIGHT EYES). Geile Band – geile Platte!

Arab Strap – Ten years of tears CD 15,80

(Chemical Underground/ 06) Die Gerüchte geisterten schon herum, nun ist es amtlich: Arab Strap sind Geschichte. Die Band um Aiden Moffet und Malcolm Middleton löst sich auf und hinterläßt eine Retrospektive der letzten zehn Jahre, darunter zwei Live Tracks, BBC-Session-Tracks, alternative Tracks sowie die die letzte Single “There is no ending”, insgesamt 18 Lieder, natürlich dürfen Lieder wie “The Shy Retirer” und “The clearing” nicht fehlen. Was für eine Band, was für Songs! Leider erschien ihr Abschiedswerk bis heute nicht auf Vinyl. Thank you and good-Bye!!!

Arab Strap – The last romance CD 12,-

(Chemical Underground/ 05) Die Musik von Arab Strap umgibt immer eine düster melancholische Aura. Das ändert sich auf “Last Romance” auch zum Glück nicht, das Tempo hat sich aber zugunster rapider Rhythmen verändert. Das schnellste Arab Strap Album aller Zeiten, doch obacht, wir sprechen hier nicht von Speedmetal oder ähnlichem. Nein, das Album hat eine unglaubliche rockige Zugkraft, die imponiert. “Don’t ask me to Dance” ist gar ein eingängiger Indie-Hit geworden, neben der ersten Single “Dream Sequence” herausstechend. Trotzdem, hier und da verschrobene Töne und Stimmungen, Feedback, der charakteristische Sprechgesang Aidan Moffets, das eigentümliche Spiel Malcolm Middletons – eine Platte, die sich vom Vorgänger “Monday at the Hug and Pint” absetzt und neue qualitative Akzente setzt.Vinyl ausverkauft und fast unbezahlbar mittlerweile…

Arab Strap – There is no ending 7” 5,-

(Chemical Underground/ 06) Die Abschiedssinge der Schotten! Heul! 2 schöne Songs, inkl. eines Remixes von Four Tet.

Araki – Ikara CD 12,-

(Scene Police-Black Star Foundation/ 02) Araki ist Rasmus aka TIGER LOU aus Schweden, hier allerdings komplett instrumentiert mit Band, daher nennt er sich hier anders, als wenn es uns alleine mit Stimme zur Akustikgitarre erfreut.. Gleich der erste, 4,5 minütige Klavier-Instrumental Song, zeigt schon, was für eine grosse Platte uns hier erwartet: Melancholie thront über allem, seine einzigartige Stimme durchdringt uns, weckt Sehnsüchte. Dezentes Schlagzeug, minimale Elektronik, schwermütige Melodien – m.M. nach ein Meisterwerk, durch und durch. Gerade auch seine Instrumentalsongs erzeugen Gänsehaut. So schlicht dieses Digipack von Araki aussieht, um so traumhafter und vielschichtiger ist seine Musik. Fantastisch, hingebungsvoll, ergreifend….Punkt.

Arcade Fire – Cold wind 7” 5,-

(Merge/ 05) Der Titelsong und die B-Seite “Brazil” sind beide exklusiv. Aufmachung Superhübsch, klares Vinyl , Pergamentpapier Cover… (cr)

Arcade Fire – Funeral LP/ CD 16,-/ 15,-

(Merge/ 05) Eine tolle Band aus Kananda! Das Sextett erwärmt uns mit unglaublich schmachtender, betrunkener Musik, teilweise sogar Indi-Tanzbar, aber meistens Musik fürs dunkle Kämmerlein. Ein sehr prägnanter Sänger leidet und träumt sich durch 10 fantastische Songs. Klavier, Streicher, Glockenspiel, und Pauke verschmelzen zu einem düsteren Klangepos. Der Titel der Platte ist daher irgendwie passend. Stimmungsmässig passt das gut zu BLACK HEART PROCESSION. Musikalisch sehe ich eine Verwandtheit zu mal wieder BRIAN ENO, alten DAVID BOWIE und THE WALKMAN, zu diesen vor allen, ja! Wunderschönes Album für den Winter und die Nacht ! Ebenso toll das wunderschöne, aufwendige Artwork im Klappcover. (cr)

Arcade Fire – Keep the car running 7” 6,-

(Merge/ 07) Erste Single vom neuen Album, coolerweise in neuer Version mit Gastsängern und eine exklusive B-Seite! Sehr schicke Aufmachung, logisch!! (cr)

Arcade Fire – Neon bible DoLP/ CD 20,-/ 15,-

(Merge/ 07) Das zweite Album. Nachdem göttlichen, grandiosen und unschlagbaren Debut “Funeral” lag die Messlatte dermassen hoch, so das ich gespannt war, wie die Band das meistern würde! Und sie hat es gemeistert! 11 wunderbare Songs, insgesamt weniger fragil, sondern straighter und flotter. Die Band hat sich eine Kirche gekauft und dort das Album aufgenommen, das verleiht dem Sound so eine pompöse Tiefe und die Kirchenorgel bei „Intervention“, einem der besten Songs, ist auch unschlagbar. Eines DER Highlights 2007 ist dieses Album, Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn! CD Version kommt als “Deluxe” Edition in einer dicken Hologramm Pappbox mit 33-seitigem (!) Booklet. (cr)

Arcade Fire – s/t CD 12,50

(Rough Trade/ 05) Rough Trade Neuauflage ihrer Debut-EP aus dem Jahre 2003 mit 7 Songs, von der späteren Größe ist hier nur ein bisschen spürbar: US-Lofirock der unspektakuläreren Sorte mit guten Ansätzen und psychedelisch-countryesker verpieltheit, aber noch nicht mit der jetzigen Schärfe.  Schöne Aufmachung, tolles Artwork und Digipack.

Arcade Fire/ Calexico – Split 7″ 5,40

(Merge/ 08) Der vielleicht beste Song aus dem neuen Album, “Intervention” – auf der Flipseite “Ocean of noise” in einer Killerversion von Calexico…

Arch Enemy – Rise of the tyrant CD+DVD 18,-

(Century Media/ 07) Limited Edition mit Bonus DVD! Zwei Jahre nach “Doomsday Machine” ist es wieder soweit, der Erzfeind holt zu einem weiteren Gegenschlag aus. “Rise Of The Tyrant” heißt das neue Album von ARCH ENEMY, der Band um die deutsche Death-Metal-Frontröhre Angela Gossow. Wie bereits mit den letzten Alben eingeschlagen, gehen ARCH ENEMY den immer melodischeren Weg und klingen nur noch selten richtig brutal, geschweige denn überhaupt extrem. “Richtige” Musikalität hat Einzug gehalten und vollendet diese Tatsache nun auf “Rise Of The Tyrant”. Eine Melodyline folgt der nächsten und stellenweise spielen die Gitarren regelrecht um die Wette. Die Amott-Brüder Christopher und Michael sind halt nicht einfach nur Brüder, sondern auch ebensolche zusammengehörende Gitarristen. Spieltechnisch wird auf dem Album wirklich formidable Arbeit geboten, da gibt es kein Vertun. Hochmelodische Parts werden von ansatzweise Old-School-mäßigen Death-Metal-Riffs ergänzt, die aber wirklich nur am Rande als solche erkennbar sind. Wäre nicht das häufig Doublebass-hämmernde Schlagzeug, dürfte man hier im Grunde gar nicht mehr wirklich von Death Metal sprechen.

Architecture in Helsinki – Do the whirlwind 7” 4,50

(Moshi Moshi Records/ 05) Nach ART OF FIGHTING der nächste Knaller aus Australien. Irgendwie hat die Musik was von C64 Soundtrack und Musikunterricht in der Schule. Doch dann entwickeln sich coole, spannende Popknaller mit ungewöhnlicher Instrumentierung. So auch bei diesem Song, der 2. Singleauskopplung aus ihrem Album „In case we die“. Auf der Flipseite der gleiche Song als Remix… (cr)

Arctic Monkeys – Favourite worst nightmare LP/ CD 16,-/ 15,-

(Domino/ 07) 2006 war für die Arctic Monkeys ein Jahr wie ein Tollhaus. Ein Hype ohne Ende. Nachdem sich das britische Quartett aus den Tiefen des Internets an die Spitzen der Charts und Polls katapultierte, exzessives Touren, Hype und Hysterie bis auf den Verlust ihres Bassisten Andy Nicholson gut überstand, sind sie nun zu einer fast normalen Band geworden. Damit rückt die Musik endlich wieder in den Vordergrund, und mit ihrem schnell nachgelegten zweitwerk gelingt den Jungs aus Sheffield nun tatsächlich ein bemerkenswerter Nachfolger, der sich auf Augenhöhe mit dem Kracher Debüt befindet. Mindestens, denn zwischen all den Begehrlichkeiten der Fans, Presse und Musikindustrie hat die Gruppe um Sänger Alex Turner weder ihre Unbekümmertheit noch Songwriter-Qualitäten eingebüßt. Von einem belastenden Erwartungsdruck ist auf dem Zweitwerk nichts zu spüren. Die Artic Monkeys machen auf dem neuen Album dort nahtlos weiter, wo sie mit dem Debut aufgehört hatten: Kurze, knackige und dynamische Gitarren-Rock-Songs zu spielen. Auch wenn die immer blutjunge Band die Ernte einholt, die andere Gruppen auf dem Rock-Feld säten, sich speziell bei den Strokes, Oasis, Interpol oder Jam bedient, so verwandeln die Artic Monkey Geschichte in eine eigene, unverwechselbare Klangsprache. Die ist auf der einen Seite differenzierter, variantenreicher und schlauer geworden, andererseits kommt das Quartett mit weniger Ohrwürmern und Hits zum Mitsingen aus und zeigt sich öfters von rauen Seiten. Das ist die eigentliche Überraschung an diesem guten und ambitionierten Album. Eigenwillig anmutendes Artwork im Klappcover.

Arctic Monkeys – Whatever people say i am i am not LP/ CD 16,-/ 15,-

(Domino/ 06) Wie bei so vielen Hype Bands dieser Tage wird im Vorfeld mächtig viel Wind gemacht, und immer wird behauptet – nur durch das Internet und eine starke Fanbase hat sich die Band ihren schnellen, aber zu Recht verdienten Erfolg erarbeitet. Immer schneller, immer mehr Geld machen. Arme Musikindustrie, unter welchem Druck müsst ihr stehen…. Selber schuld und gut so! Als die „Band des Jahres“ würde ich AM nun nicht gerade bezeichnen, aber gut sind die wirklich: Energiegeladener Rock, weniger wavig und Dancefloor-orientiert als andere angesagte Kollegen, wenn auch rhythmisch nach vorne und durchaus auch mal mit einem Clash Riff beladen, bringt die blutjunge Bande ein brisantes, kurzweiliges Feuerwerk an Pop-geladenen Raketen, die irgendwo zwischen Jam/ Smiths und Strokes/ Hives anzusiedeln sind. Schön gitarrenlastig und schrammlig. Witzigerweise sind einige der Albumsongs besser als die Singleauskopplungen. Ab und zu gibt es auch so ganz klimpernde cleane Gitarre nparts, die mich rein musikalisch ein wenig an Mineral erinnern, aber das soll Euch auf keine falsche Fährte locken, ist ne ganz andere Sportart. 13 Songs insgesamt. (cr)

Arctic Monkeys – When the sun goes down 7”/ CDep 4,-/ 6,50

(Domino/ 06) Auskoppelung aus ihrem Debut, auf der Flipseite das exklusive „Settle For A Draw“. CD Version mit einem Song mehr.

Area 51 – Discography LP 12,30

(Sound Virus/ 07) Eine kurzlebige Band aus den 90ern, die aber soo geil war und nicht nur durch ihre Nachfolger Bands berühmt geworden ist: Die Mitglieder von Area 51 spielten anschliessend u.a. bei den DEATH WISH KIDS, MODEST MOUSE, PRETTY GIRLS MAKE GRAVES und natürlich den MURDER CITY DEVILS. Rauher, ungestümer, aber äusserst catchy-ier Punkrock und auf seine Weise ganz unwiederstehlich… Diese Platte wird lt. Label NICHT nachgepresst und ist limitiert auf 500 Exemplare. (cr)

Arma Angelus – End of the shovel CD 11,-

(HCNL/ 01) Jaha, hier geht´s ordentlich zur Sache: Fette, metallische Gitarren in den Midtempo Passagen, ab und an etwas klassisches Emo- Geklimper, einige Blastparts dezent gestreut und alles untermalt von korrektem Gekreische– fertig ist das Metal Violence Gewitter! Huiuiui. (ss)

Arma Angelus – Where sleeplessness CD 14,-

(Eulogy/ 03)

Armalite – s/t LP/ CD 12,-/ 13,-

(No Idea/ 06) YES! Atom ist zurück! Diesmal ohne PACKAGE, aber dafür mit Dan Yemin (LIFETIME, KID DYNAMITE) sowie einem Herren von KILL THE MAN WHO QUESTIONS. Leicht schrammlig gehaltener, allerbester PunkROCK wie man ihn erwarten würde. Den Gesangspart teilen sich Atom und Dan. 11 Hits, die Spass machen, mitreissen und ihre ganz eigene gute Note besitzen. Die Text sind sehr clever, smart, bissig und auch mit einigen Erklärungen versehen. Vinyl kommt im schönen Klappcover. Schön, das unser ATOM wieder zurück ist!! (cr)

Armatron – s/t 7″ 4,-

(GSL/ 01) Five bowel-churning blasts of midwestern post-apocalyptic fury from this group of human-robot hybrids. Hailing from the meager gene pool of Lincoln, Nebraska, ARMATRON features former members of the raging AS GOOD AS DEAD, a group whose frequent visits to Colorado circa ‘94-95 made them somewhat relative to ANGEL HAIR, and thus, what eventually has become GSL’s globe-spanning network, ahem. ARMATRON have toured the US in the past and are poised to… maybe go on tour again sometime? Imagine MAN IS THE BASTARD raised on Sonic and beef jerky… or maybe CROSSED OUT vs. THE RESIDENTS?

Army of Ponch – So many LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 02) Die neue Gainesville Emo-hardcore Kapelle, die die gute Tradition von 12 Hour Turn oder auch True North weiterführt. Die Musik ist agressiv, aber nicht sonderlich schnell und erinnert mit ihren gelegentlichen ruhigen, melodischen Parts an MAXIMILIAN COLBY, HOOVER oder SLEEPYTIME TRIO. Am Gesang finden wir dann auch pasender Weise den alten Sänger von BLACKTOP CADENCE (Pre-HWM!) und den Sänger von eben TRUE NORTH/ 12 HOUR TURN. Geht sehr gut in Ordnung.Nach mehrmaligem hören ne richtig geile Platte mit tollen Melodien und ordentlich bums!

Art Brut – Bang bang Rock ´n Roll LP/ DoCD 12,-/ 16,50

(Fierce Panda/ 05) The next big thing aus England? Mit wunderbarstem Englisch skandieren sie hier das großartige `My little brother just discovered rock´n roll, he´s only 22 and he´s out of control´, gefolgt von der `Emily Kane´-Auskoppelung, mit der sie UK mit ausverkauften Touren im Sturm nahmen. Art Brut spielen angepunkten Art-Pop mit starker Akzentuierung von Vocals und Lyrics, die meistens mehr gesprochen und gepredigt als gesungen sind. Sehr gelungenes Album mit massiven Augenzwinkern, Popkulturlyrics und einem Feeling, wie man es bei einer britischen Indierockscheibe sehr lange nicht mehr hatte, die Rockantwort auf The Streets oder so, der „Gesang“ erinnert daran, macht diese Platte Spass…saugeil! Eines meiner Lieblingsalben des Jahres 2005. Und was für symphatische Menschen das sind!! (cr)

Art Brut – Good weekend 7”/ CDep 4,-/ 5,50

(Fierce Panda/ 05) Limitierte 7″ mit der exklusiven B-Seite “Every Other Weekend”. Die Maxi-CD enthält mit “Really Bad Weekend” und “Home Altars Of Mexico” zwei weitere exklusive Songs.

Art Brut – It´s a bit complicated LP/ CD 17,-/ 16,-

(Virgin/ 07) Früher war alles leichter, man gründet eine Band, um eine einzige Single aufzunehmen und findet sich plötzlich bis ins bundesdeutsche Feuilleton solcher Musikfachblätter wie Der Spiegel gespült, welcher “Bang Bang Rock’N'Roll” kurzerhand als “Die schlauste Platte des Jahres 2005″ bezeichnete. Und weil’s so schön war haben AB einfach ihr erstes Album noch mal aufgenommen. Und die Highlights weggelassen, was die Dinge tatsächlich ein bisschen kompliziert macht! Anstatt nämlich ein paar neue Knaller vom Kaliber “Formed A Band”, “Modern Art” oder “Emily Kane” zu schreiben, verlässt die Band sich einfach ZU sehr auf die bewährte Formel “Leicht rumpeliger Rock + markanter, zynischer Gesang”. So klingen die “neuen” Songs zwar wohlvertraut, fließen aber leider auch im breiten Einerlei eines behäbigen Rock-Soundes daher. Da ist natürlich wie immer Eddie Argos, dem auch dieses Mal einige sehr lustige Texte einfielen, aber in einem derartig unspektakulären musikalischen Umfeld klingt er leider auch sehr schnell wie ein meckernder alter Mann, der sich immer wieder an denselben Themen abarbeitet. Die Idee, einigen Songs gewollt klischeehafte Titel zu geben (“Pump Up The Volume”, “I Will Survive” oder “Jealous Guy” – alles KEINE Coverversionen!) ist zugegebenermaßen ganz originell, noch origineller wären allerdings mehr Nummern im Stile von “Nag Nag Nag” gewesen. Da zeigen AB nämlich, dass sie doch ein wenig mehr drauf haben als sich einfach nur zu wiederholen. Kurz und schmerzlos: Wäre dies ein Debüt, würde kaum ein Hahn danach krähen, so jedoch ist es der Nachfolger von “Bang Bang Rock’N'Roll” und wir sind gnädig. Ein drittes Mal kommen sie mit der Masche allerdings nicht durch, denn wie gesagt: Der Witz wird allmählich ein wenig dünn!

Art Brut – Talking to the kids DVD 16,50

(Cargo Records/ 07) Endlich auf DVD! Die ganze Party! Der ganze Spass! ART BRUT hat sich in den letzten Jahren als eine der besten aber ganz sicher humorvollsten Bands einen Namen gemacht, der für Entertainment Galore steht. Die grossartigsten Momente der “Bang Bang Rock & Roll” Tour vom Januar 2006 gibt es nun auf einer DVD! In rund 100 Minuten Laufzeit werden nicht nur mit hochwertigem Live-Material die Highlights der Tour wieder zum Leben erweckt, dazu gibt es noch zwei unveröffentlichte Songs, die Videoclips zu den Singles “Formed A Band”, “Modern Art”, “Emily Kane” und “Good Weekend”, exklusive Fotos und Interviews von und mit ART BRUT, reichhaltige Tour-Impressionen, sowie noch mehr Bonus-Material wie z.B. eine unvergessliche “My Little Brother”-Performance vor 3000 Leuten in der Columbiahalle in Berlin und einen unnachahmlichen TV-Auftritt…

Artimus Pyle – Inheritance 7″ 3,50

(Flowerviolence/ 03) 5 mal düsterer, crustiger aggro-Trash, sehr schnell mit räudigem Gesang.

Artimus Pyle/ Crow – Split 7” 4,20

(Prank/ 03) Die 7″ kam schon mal in Japan raus, war hier aber nie erhältlich. Also hat sie Prank neu aufgelegt. Die Songs von AP sind musikalisch vergleichbar mit der letzten His hero is gone lp – ballert also ohne Ende, ein eigener Song und das Crucifix Cover “Blind destruction” von den japanischen Crow. (TS)

Asbestosdeath – Dejection 10″ 11,-

(Southern Lord/ 07) In den späten 80ern, bevor sich SLEEP, OM und HIGH ON FIRE zusammentaten, spielten Al Cisneros, Chris Hakius und Matt Pike zusammen mit Thomas Choi in einer Band namens Asbestosdeath. Asbestosdeath existierten gerade lange genug, um exakt vier Songs aufzunehmen, die auf zwei 7″s erschienen. “Unclean” wurde von der Band selbst veröffentlicht, während sich um die Veröffentlichung von “Dejection” Profane Existence kümmerte. Diese Aufnahmen sind schon lange out of print – Southern Lord hat den Staub weggeblasen und sorgt dafür, dass “Unclean” und “Dejection” wieder zu haben sind! Das hier ist also die musikalische Vorgeschichte der o.g. Bands!

A Silver Mt. Zion – Born into trouble Do10″/ CD 17,-/ 15,-

(Constellation/ 01) Natürlich wieder wunderschön aufgemachte Doppel 10” im tollem Klappcover, die Musik darauf nimmt dir wieder den Atem. Tief unter die Haut gehende Klangcollagen, viel Klavier. Ein Pathos. Mit 3 Leuten von GYBE, der Apfel fällt halt nicht weit vom Stamm. (cr)

A Silver Mt. Zion – He has left us alone LP/ CD 15,50/ 15,-

(Constellation/ 00) 3 Leute von GODSPEED YOU BLACK EMPEROR spielen softe Musik mit Piano und Saiten und erzeugen dabei wieder eine unglaubliche Stimmung. Weit weg von dieser Welt, plätschernd, verträumt und doch sehr greifbar und eingängig. Ganz ganz vereinfacht könnte mensch sagen, das hier sind GYBE mit stark erhöhtem Klavieranteil. Falsch wäre das sicher nicht, aber diese Platte hat noch einiges mehr zu bieten. Macht das Licht aus, legt euch hin und lasst euch auf eine träumerisch-emotionale Reise entführen! Aufmachung natürlich wieder exquisit. (cr)

A Silver Mt. Zion – Horses in the sky DoLP/ CD 18,-/ 15,-

(Constellation/ 05) Das neue, 4. Album des vielleicht populärsten GODSPEED YOU BLACK EMPEROR Seitenprojekts. Eigentlich aber gerade sogar die Hauptband, da GYBE für unbestimmte Zeit pausieren. Wunder, wunderschön..Aufmachung wieder einzigartig.

A Silver Mt. Zion – This is our punk rock DoLP/ CD 18,-/ 15,-

(Constellation/ 03) Das dritte Album des Ablegers von GODSPEED YOU BLACK EMPEROR. Noch bombastischer, mächtiger untermauern sie hier ihr Statement, das sich auch im Albumtitel niederschlägt. Gefällt mir sogar besser als das letzte GYBE Album selbst, ich weis gar nicht, ob mensch da noch von einem Seitenprojekt reden kann, denn mit dieser Platte überholen sie zumindest das genannte letzte Album. Ein Epos. 4 wahnsinnig lange Songs, pro Plattenseite einen, teilweise mit Mönchs-Chören…boahh. Kommt im fetten Karton Klappcover mit schönem dicken, eingearbeitetem Booklet, die CD kommt als Digi Pack, kann aber optisch natürlich nicht mit der Vinylversion mithalten.

Aspera ad Astra – Oh fantastica LP/ CD 12,50/ 15,-

(Jagjaguwar/ 03) Das 3. Album der extravaganten Psychodelic-Popper. Eine kleine Neuerung ist die zunehmende Verwendung von Beats und elektro-pop. Minimalistische, verträumte Melodien, Akustik-Perkussion, elektronische Melodiebögen, klarer Gesang und herrliche Basslinien. Strangeways here we come..

Aspera Ad Astra– Sugar/ Feathered LP/ CD 11,-/ 14,-

(Big Wheel/ 01) Hier also gleich mehr von AAA´s psychedelischem Indie-Rock… wohl der Person, die das hier genießen kann, ohne sich einen Docht anzuzünden… Die konsequente Weiterführung/ -entwicklung der Split LP mit den Lilys, teils richtig geisterhaft-schaurig… Empfohlen ab 16! (ss)

(The) Assailant – The nurse Pic7” 6,80

(Init Records/ 06) Was für eine schicke Platte! Das totschicke Picture Vinyl kommt mit schicker Banderole, mit silbernem Prägedruck – sieht echt zum Anbeissen aus! Fettes Vinyl dazu noch. 4 neue Songs, immer noch derbst brachial, aber mit neuem Sänger und insgesamt etwas langsamer als bisher: Pendelt sich zwischen DEADGUY, PLAYING ENEMY und DILLINGER ESCAPE PLAN ein.

Assfactor 4 – Sports LP 10,50

(Old Glory/ 00) Wie aus dem nichts vollkommen überraschend eine neue Platte. Kommt aber leider nicht an die alte LP ran, auch wenn sie besser ist als vieles andere Heute.

Assfactor 4 – s/t LP 10,50

(Old Glory/ 96) Oh ja, ein kleiner Klassiker dieser Midneunziger Emo-Welle. Galoppierender, trashiger Hardcore mit jeder Menge Hektik und wild geschrieenem Gesang. Knapp 20 Songs, immer direkt auf die Glocke, absolut mitreissend und aufwühlend. Fantastische Platte, auch wenn ich die 7“es noch einen kleinen Tuck besser fand. So muss das sein und nicht anders. Grandios und zeitlos. (cr)

Asshole Parade – Embers LP/ CD 11,-/ 12,50

(No Idea/ 06) Aaaaargh!! Eine der besten Thrashcore/ Hardcorebands der USA ist wieder da!! Auch hier dachte ich, die hätten bereits das zeitliche gesegnet. Muss Jahre her sein das wir die in Bremen mit PALATKA gesehen haben…Die Floridianer fetzen uns einmal mehr 21 neue Songs (inklusive einem SEPTIC DEATH-Cover!) um die Ohren, da gibt´s kein Halten und kein Bremsen, da rutscht das Griptape und die Brille ist schon lange weggeflogen. Könnte sogar sein, das es ihre erste richtige volle LP ist, nach zig Split Platten, bin mir grad nicht sicher.. Ihre Selbstironie und die Positivity strahlen uns ins Gesicht, schön dass sie (wieder) da sind. Astreine Scheibe die alles wegbufft! (cr)

Asshole Parade – Say goodbye 7” 4,50

(No Idea/ 05) Their final recordings! 14 Florida-Violence smasher packed in an amazing screen-printed cover, colored vinyl. Looks really amazing!

(The) Assistant – We´ll make the roads by walking CD 6,-

(Alone/ 03) Was für eine Weiterentwicklung! Bin schwer beeindruckt von den 8 neuen Songs. Zum einen sind da die röhrenden Metalgitarren, immer bereit, mal chaotisch und vertrackt auszubrechen, und dann der bitterböse Gesang von Frontfrau Leigh. Übrigens nicht nur wegen des „weiblichen“ Gesangs fühle ich mich öfter an THE 244 GL erinnert…Einige der Songs sind sehr lang (7-8 Minuten), da werden auch mal melodisch gesungene Parts eingestreut und ziemlich atmosphärische Instrumentalparts. Und trotzdem ist diese Platte ein einziger Schlag in die Fresse, Metal-Screamo-Rock ´n Roll, macht richtig Spass! Jetzt in Europa auch auf Vinyl… Sehr geile Platte, ihre besten Songs so far….

Assück – Misery Index CD 12,50

(Sound Pollution/ 97) Zweite und auch letzte LP der vielleicht besten, auf jeden Fall aber bekanntesten Grind Kapelle. Im Hispeedtempo werden hier die kurzen Songs runter gebrettert, dabei grunzt der Sänger in einer unglaublichen Tonlage herum. Hier nun sogar mit Bassist und vor allem technisch unheimlich gut: bei dem Mordstempo so präzise, so druckvoll und perfekt gespielt- incredible! R.I.P. Ein Stück Grind History. (cr)

Asterisk – Dogma LP/ CD 12,50/ 14,50

(Three One G/ 03) Wenn ich als erstes sage, dass die Platte 41 (!) Songs hat, dann sollte die Richtung vorgegeben sein. Asterisk (oder auch „A“ genannt) sind glaube ich die einzige Grindband aus Umea, Schweden, wo ja sonst nur so Bands wie Refused etc herkommen. Ob es die Band noch gibt, weiss keiner so recht. Auf jeden Fall ist das hier ihre Discographie, die die LP, die Split 7“ mit Nasum und die Split 10“ mit Jenny Piccolo beinhaltet. Jetzt auch erstmals auf CD!

Asterisk/ Jenny Piccolo – Split 10” 11,50

(Three One G/ 01) JP haben sich mittlerweile aufgelöst, hinterlassen uns aber noch diese neuen chaotischen Kracher. Gute Veröffentlichung, auch wenn es von JP schon besseres gab!

As the Sun Sets – Each individual voice is dead in the silence CD 12,-

(City of Hell/ 03) Wiederveröffentlichung des ersten Albums der Band aus Rhode Island. 8 brutale, höllisch flotte, teils vertrackte Songs, alles in rasend schnellem Grind Tempo. Also längst nicht so Metallastig und verspielt wie auf späteren Platten – hier gibt´s das volle Brett. Jetzt in kleiner Auflage doch noch auf Vinyl erschienen!

Asthma Atttaq – s/t LP 10,-

(Nimbus Module/ 06) Eigentlich ist dieses Album die Vinylversion des “Breathe Heavy”-Albums der Gruppe aus Florida, welches auf Forever Escaping Boredem erschien. Fragt mich jetzt nicht, weshalb die LP nicht den selben Namen trägt, logischer wäre es zumindest. ASTHMA ATTTAQ formierten sich aus Ry Sikora und David Curran, und wisst ihr was, dabei blieb es, denn außer den beiden kamen nie andere Musiker zur Probe, die eigentlich in der Band spielten. Das Disziplinproblem machte den Gitarristen und den Drummer also erfinderisch und nach dem Demo und der Split-LP mit DIRTY SOUTH APOCALYPSE wirft man erneut übersteuerte Gitarren, unmenschliches Gekeife, Jazz-Versatzstücke, wilde Breaks und Hardcore in den Ring, um dem Zuhörer mal eine richtige Abreibung zu verpassen. Wenn euch A FINE BOAT THAT COFFIN nicht wuchtig genug sind oder DILLINGER ESCAPE PLAN zu grosse Poser und ihr es gerne brachialer hättet, dann solltet ihr euch an AA halten.

Asunder – A clarion call CD 11,-

(Nuclear War – Life is Abuse/ 04) Das Debütalbum der aus Oakland, Kalifornien stammenden ASUNDER wartet bei einer Spielzeit von einer knappen Stunde gerade mal mit drei Songs auf, bei der LP Version pro Seite ein Song, denn die letzte Seite hat ein schickes etching. Apropos schick und apropros Vinyl: So eine Aufmachung sieht mensch selten: Turbofettes Vinyl, schickes Cover mit Silberprägedruck, Poster und ein 3-fach Klappcover, sieht unglaublich gut aus und ist auch etwa 1 cm dick. Für manche Ohren mögen die drei Stücke nur dröhnendes Rauschen sein, der Kenner weiß natürlich schon nach den ersten Takten, dass er alle Körperfunktionen verlangsamen, gleichzeitig die Lautstärke des Verstärkers stark erhöhen und sich von nichts aus der Ruhe bringen lassen sollte, um “A Clarion Call” richtig zu genießen. Machen ASUNDER ja auch nicht anders. In stoischer Gelassenheit schleppen sich die fünf jungen Männer, unter denen auch ein Cellospieler ist, durch ihre Musik, die so langsam ist, wie es gerade noch geht, nur einen Tacken von der kompletten Erstarrung entfernt. Wenn man aber ganz genau hinhört, entdeckt man dann doch, dass im Slow Motion-Doom von ASUNDER so einiges passiert, es ist nur über die Länge der einzelnen knapp fünfzehnminütigen Songs gut verteilt. Auf zweieinhalb Minuten gestrafft wären “Twilight Amaranthine”, “Crown of eyes” und der Titeltrack wahrscheinlich ganz furchtbar hektisch und nur für Avantgardisten erträglich. Aber mal im Ernst: ASUNDER bauen in ihren immer wieder an die frühen CATHEDRAL erinnernden Songs eben ganz gemächlich eine Atmosphäre auf, die dann noch durch die einlullende Langsamkeit an Intensität gewinnt. Und der sehr dunkle, aber immer melodische Gesang, der ein wenig wie PARADISE LOSTs Nick Holmes zu “Gothic”-Zeiten klingt, rundet die traurig-verzweifelte Grundstimmung perfekt ab. Produziert wurde dieses Meisterwerk übrigens von BILLY ANDERSON. “A Clarion Call” ist sicherlich die passende Platte für trübe Winternachmittage. Und eine Augenweide dazu!

Asunder – Works will come undone CD 13,50

(Profound Lore Records/ 06) Das brandneue Album im schicken Digipack auf nem Kanadischen Label. Zwei (!) lange Songs mit einer Spielzeit von über 70 Minuten. Waren gerade auf erfolgreicher Japan Tour mit CORRUPTED, im Anscluss folgt nun dieses neue Funeral-Death-Doom Masterpiese, produziert von Billy Anderson. (cr)

Asunder/ Like Flies on Flesh – Split CD 12,-

(Life is Abuse/ 00) ASUNDER is a doom metal band from Oakland, CA that belt out thick, heavy, slow jams of monstrous proportions. This debut release features 2 songs of crushing thunderous doom, with sullen guitar hooks and gargantuan vocals… the shortest song at close to 9 minutes. Musically they’re influenced by loads of European Doom acts such as MY DYING BRIDE, ANATHEMA, early CATHEDRAL and CANDLEMASS. Features current and ex-memebrs of GROUNDWORK, SKAVEN, and DYSTOPIA. LIKE FLIES ON FLESH (from Ft. Worth, TX) can best be described to the uninitiated, as an unholy union of, AT THE GATES, and “Killers Era” IRON MAIDEN. Dueling guitar hero war harmonies and chainsaw riffs abound. Vocals (male and female alike) alternate between sullen crooning and maniacal desperation. Well crafted songs punctuated with riff after riff of twisted melodies that will sear the flesh from your smoldering skull, and leave you weeping in a pool of your own meaningless. Whole packages is covered with beautiful original photos, lithographs and prints created by the bands and their friends. LP comes with two fold out posters.

ASVA – Futurists against the ocean DoLP/ CD 20,-/ 14,50

(Web of Mimicry/ 05) In einem äusserst schicken Digi-Pack (designed von Stephen `O Malley) gibt es den Nachfolger der Split LP mit BURNING WITCH. Die Herren von Burning Witch, Sunn O))) und Hauen uns wieder eine Doom Latte vor den Kopf, die sich gewaschen hat. Weit überdurchschnittlich natürlich, denn zu viele Spektren bietet ihr Sound, für den sich übrigens auch ein alter Bekannter auszeichnet: Billy Anderson…Jetzt auch endlich – drei Jahre später – auf richtig fettem, wunderschönen Vinyl!!

ASVA – What you don´t know is frontier DoLP/ CD 20,-/ 15,50

(Southern/ 08) Der Nachfolger des heiß begehrten “Futurists…” Albums. Der Sound ist natürlich geblieben -  das zweite Album von Asva eine innere Landschaft, die wild, weit und offen und dabei gleichzeitig atemberaubend schön und potentiell gefährlich ist. Ein psychogeographischer Ausdruck von Berghöhen, leeren hügeligen Tundren und den Tiefen des Ozeans. Unter der Führung von Stuart Dahlquist, der bereits bei BURNING WITCH, GOATSNAKE und SUNN O ))) spielte und aufgenommen mit den musikalischen Talenten der reichen Szene am pazifischen Nordwesten mit Mitgliedern von Burning Witch, Mr. Bungle und Earth ist “What You Don’t Know Is Frontier” ein Album ohne Gesang, das jedoch seinem Schöpfer von der Seele spricht und dem Hörer ein Gefühl von Katharsis vermittelt. Aufmachung wieder absolut unschlagbar: Fettes 3fach Klappcover aus wunderschönen bedruckten, braunen Karton.

Atari Teenage Riot – 1992-2000 DoLP/ CD 16,50/ 15,50

(Digital Hardcore/ 06) Schade, das es die nicht mehr gibt! Hier nun ein finales Best-Of Album mit eigentlich allen Hits ihrer Schaffenszeit. ATR waren eine deutsche Band, die harte Gitarren, Anarcho Attitüde und Techno miteinander verbanden. Klingt verrückt und ist cool! Die Band um ALEC EMPIRE gibt es nun nicht mehr seid Bandmitglied CARL CRACK verstarb. Egal ob „Destroy 2000 years of culture“, „Deutschland has got to die“ oder „Start the riot“ – hier ist nahezu alles drauf. 18 Songs insgesamt in schicker Aufmachung! (cr)

Atavist/ Nadja – 12012291920 LP 18,-

(Kreation/ 08) Tolle Kollaboration zwischen Atavist (UK) und Nadja (Canada). Doomige Passagen sucht man hier vergeblich, stattdessen dominieren innovative Sounds, abstrakte Gitarren-Noises, subsonische Bässe und exzellente Elektronik! Zwei ultra-lange Mammut-Tracks deren heavyness im Detail liegt, progressiver Noise trifft auf eine zauberhafte Abstract-Ambient Kulisse. Grandios. Und ein schönes Artwork dazu!

Ativin – Nightmute LP/ CD 13,-/ 15,-

(Secretly Canadian/ 04) Auf ihrem dritten Album “Night Mute” zollen ATIVIN dem Horror-Genre ihren Tribut- auf ihre ganz eigene Weise. Themen wie Tod, Hoffnungslosigkeit und Angst werden in einer prägnanten und erschütternden musikalischen Art und Weise umgesetzt die tief in der ATIVIN Tradition von Klageliedern und Wiederholungen von Gitarre/ Gitarre/ Drums verwurzelt ist. Auf “Night Mute” legten Dan Burton, bekannt von den EARLY DAY MINERS, und Chris Carothers den Fokus darauf, ihre Musik von allem überflüssigem Ballast zu befreien, ganz im Gegensatz zu den eher spacigen und cineastischen Seiten ihrer vorhergehenden Alben und sie genießen diese Dekonstruktion ihrer Musik. Am Schlagzeug sitzt Mark Rice ( IMPOSSIBLE SHAPES, JOHN WILKES BOOZE), dessen markantes Drumming das spiralenförmige, schizophrenen Gitarrenspiel von Burton und Carothers in eine neue, noch nicht erkundete alptraumhafte Dimension führt, in der man UNSANE, DURUTTI COLUMN, TOES ON TAIL, KEIJI HAINO und ORGANUM nachklingen hört. Inklusive dem LOVE & ROCKETS Cover “The Game”. (Soweit das Label selbst, hatte noch keine Zeit zum ausführlichen Hören)

Atom & His Package – A Society of people named elihu CD 10,-

(Mountain/ 99) Der Partykönig der letzten paar Sommer!! Unglaubliche Keyboard Hits, die Atom hier auf seinem Sequenzer programmiert! C64-Punkrock mit genialen Melodien und kultigsten Synthie Sounds. Da bleibt kein Auge trocken, garantiert!! Wahnsinnig, wie er Songs von Fugazi oder auch Youth Of Today durch den Dance-Wolf dreht. Hitalarmstufe 1!!! Scheiss Wort, aber es stimmt: KULT!!! So ein fantastischer Humor hat wirklich in unserer coolen, humorlosen Szene gefehlt. Buy or die!! (cr)

Atom & His Package – Attention blah blah blah CD 14,-

(Hopeless/ 03) Der neuste Streich des Königs der Alleinunterhalter! Wie schon auf dem letzten Album angefangen, klingt sein Computer Sound hier „ernsthafter“, songorientierter. Nicht selten rockt auch ne echte E-Gitarre. Das mag einem missfallen, wenn man sich an den ersten beiden Alben orientiert. Da sein unglaublicher Humor, seine aberwitzigen Melodien und Einfälle natürlich geblieben sind, finden wir hier erneut unverschämte Hits, Tanz- und Stimmungslieder der besonderen Art. Aber ehrlich gesagt, ist das hier trotzdem kaum zu vergleichen mit diesem anarchistischen Humor, den Megahits der alten Platten

Atom & His Package – Hamburgers 12″ 8,-

(CWTGA/ 03) Die letzten finalen Songs von Atom – erheblich ernster, so man das bei ihm sagen kann, gitarrenlastiger, aber zusammen mit seinen lustigen Texten eine tolle Platte, wenn auch nicht mehr ganz so anarcho-humoristisch wie auf seiner Referenz-Platte auf X-Mist/ Mountain (cr)

Atom & His Package – Making love LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 99) Eine Art Diskografie. Seine drei lange ausverkauften Singles sind hier drauf, zusätzlich einige Comp. Tracks: 17 Songs insgesamt. Da seine allerbesten Songs hier drauf sind (von der „Behold“ 7“), muss man diese Platte eigentlich haben. Lang lebe König Atom Goren!! (cr)

Atom & His Package – Redefining music LP/ CD 11,50/ 14,-

(Hopeless/ 01) Der Party-König ist also zurückgekehrt, um den HC-Mikrokosmos mit seinem Elektro Party Punk aus den Angeln zu heben und Grinsen/ Lächeln/ Lachen in unsere sonst so coolen Szenegesichter zu zaubern! Hier geht es weniger ausgelassen zu als auf der „A Society…“ LP, dafür sind hier verzerrte Gitarren zu hören, alles klingt irgendwie ausgereifter, sorgfältiger… trotzdem groß! (ss)

Atom & His Package – s/t CD 11,-

(Bloodlink/ 97) Die erste CD vom lustigem Atom. 20 sauwitzige Songs nur mit seinem Sequenzer gespielt, inkl. famoser Coverversionen von AC/ DC und MISFITS. Hiermit fing alles an! Sehr geil!! (cr)

Atomsmasher – s/t CD 14,50

(Hydra Head/ 01) Dave Witte (DISCORDANCE AXIS/ BURNT BY THE SUN/ ANODYNE/ BLACK ARMY JACKET) kann ja schon loslegen, ist ja bekannt. Aber welch krankes Potential hier mit Assistenz von DJ Speedranch und James Plotkin (SCORN/ OLD) zutage gefördert wird, ist unglaublich! Äusserst innovativ werden hier infernalische Prügel-Attacken und technisch verzerrte, schräge, entfremdete und extrem konfus und hammerkranke Noise- Einlagen auf die Menschheit losgelassen, die sich gewaschen haben. MEN´S RECOVERY PROJECT sind dagegen total lächerliche Chorknaben! (ss)

Atreyu – Curse LP/ DoCD 11,-/ 15,-

(Victory/ 04) Das letzte Album der Disko-Metaller jetzt noch auf limitiertem Vinyl.

Atreyu – Suicide notes and butterfly kisses LP/ CD 11,50/ 14,-

(Victory/ 02)

A Trillion Barnicle Lapse – A cruide in heaven CD 11,-

(Electric Human Project/ 05) ATBL constantly been expanding their musical ground ever since their inception in 2000. With two full lengths already under their belt, and some recent member changes, Rhode Island’s A TRILLION BARNACLE LAPSE have grown into something that their previous records on Level Plane and Sound Virus only hinted at. A Cruise In Heaven is a 10 song opus, clocking in at 40 minutes, that intermingles dense guitar work with suave keys and drumming that is both live and programmed. With vocals parallel to Robert Smith’s of THE CURE, and the musical ability to both sooth and storm, fans of ECHO AND THE BUNNYMEN, LOVE AND ROCKETS, and NEW ORDER will all find reasons to enduldge in A TRILLION BARNACLE LAPSE’s latest work. Keep in mind though that ATBL are not rehashing any stlye of 80s pop, but instead they are reconstructing it with punk rock motivations. Like THE FAINT, RADIOHEAD, and THE BIRTHDAY PARTY merging into one entity at some nocturnal gala.

A Trillion Barnicle Lapse – Black lava 12″/ CD 11,-/ 11,-

(Sound Virus/ 03) Noch experimenteller, noch atmosphärischer als auf Album No.1

Atrox/ Eaves – Split DoLP 13,-

(Rockstar/ 03) Zwei Bands aus dem Rhein/Main-Gebiet, wobei vor allem Atrox dem einen oder anderen schon von der 10” bekannt sein sollten. Und die eröffnen hier auch den Reigen mit schleppendem, intensivem Hardcore/Metal, der wegen der durchgängig sehr langen und düster atmosphärischen Songs an Bands wie Lvmen, Isis oder Switchblade erinnert. Die restlichen 10 Songs gehören den Eaves aus Aachen, die eine Mischung aus moshigem, vertracktem New School a la Engrave und Old School Screamo spielen, und das absolut überzeugend! Insgesamt 17 Songs, 60 Minuten. Vor allem die Eaves sind ziemlich umblasend. Die Aufmachung geht gar nicht mehr: Designed von Viagraf.fik im superedlem Print, logisch: Klappcover. Alleine das Artwork ist die Anschaffung wert, ehrlich!

Attack in Black – The curve LP 11,30

(Zeitstrafe/ 08) “The curve of the world” von Kanadas Attack in Black ist der lang ersehnte Nachfolger zum Überraschungsalbum “Marriage”. Wer sich jedoch auf den von einer ordentlichen Briese Punk angehauchten Sound des Vorgänger gefreut hat, wird hier erstmal zurückgeworfen. Akustisch geht es zu: Mehrstimmig, kratzige Gitarren und ein das alles ein bisschen out of tune. Es scheint gar so als hätten die Vier ihre Platte bei einem Angelausflug im kanadischen Hinterland geschrieben. Es erinnert jetzt sogar fast an eine weniger poppigere Version der letzten Panic At The Disco. Doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen, ist doch die Platte alles andere schlecht und bietet die perfekte Musik für einen Sommertag im Park. Folkig. Akustisch. Gut. Vinyl only!

At The Drive-In – Acrobatic tenment CD 10,-

(V2/ 04) Auch hier eine Neuauflage eines der Frühwerke der Band aus Texas. Das Original war 1996 auf RESTART erschienen. Der erste Longplayer der späteren Popstars, oftmals wenig beachtet, hat aber phänomenale Songs, die mit zum Besten der Band gehören. Was für ein Debut!! (cr)

At The Drive-In – In/ casino/ out CD 10,-

(V2/ 04) Neuauflage, das Original war 1998 auf Fearless erschienen. Der Vorgänger zum Hit-Album. Allerdings nicht weniger gut. 12 Songs, die durch ihre total unterschiedliche Songstrukturen hervorstechen. Abwechslung pur! Vielleicht nicht ganz so dancefloor-kompatibel wie der Nachfolger. Auch hier wieder treibende und flotte Passagen oder auch „emo“ und sehr leidend. Geil! (ts)

At The Drive-In – Relationship of command CD 10,-

(V2/ 04) Das Hammeralbum der mittlerweile aufgelösten Band. Nun zu einem guten Preis, das Original war 2000 auf dem Beastie Boys Label GRAND ROYAL erschienen.

At The Drive-In – Vaya CD 11,-

(V2/ 04) V2 hat die gesamten Rechte an der band gekauft und veröffentlicht nach und nach alle Werke neu. So auch diese 10“, 1999 auf FEARLESS erschienen. Was für eine Granate. Hat man gedacht, nach der „In/Casino/Out“ LP , da kann s chon nix mehr kommen, da wird man hier eines besseren belehrt. Noch emotionaler, noch heftiger. Ruckelzuckel Akrobatik Core, und das ganze 7 Lieder lang. Genial!! (CRO)

Audio Kollapse – Panzer LP 12,50

(Epistrophy/ 08) Nach fünf Jahren das zweite Album! Bolz!

Audion/ Cinema Eye – Split 10“ 9,50

(Sound Virus/ 03) The Cinema Eye and Audion are Columbus, Ohio’s latest additions to the synth-punk sound as well as to the newest bands to join the Sound Virus roster. The Cinema Eye play electro-snap post punk with confidence and sass, and Audion are something like Camera Obscura meets Subtonix electro aggressiveness. The Cinema Eye are known for the extreme catchiness of their near-pop melodies, guitars dripping with gritty spunk and the occasional hint of an 80’s new wave sensibility, all topped off with female vocals comparable to those of Sleater-Kinney by their relentless power and deceptively sweet harmonies. Audion represents the more dissonant side of the spectrum with an electronic onslaught that creates a densely discordant sound, much like Braniac or Satisfact. Growlingly shrill guitars coupled with speaker-rumbling sub bass and abrasive, melody-driven keyboards are at the center of Audion’s core.

Aus-Rotten – Rotten agenda LP 10,-

(Skuld/ 01) Die Lieblingsband unserer Freunde vom Zoll. 13 unverändert gute Anarcho-Punk-Smasher. So muss Polit-Hc-Punk klingen!! AR entfesseln einen Antiestablishment Sturm, da können 80 % der sog. HC Bands einpacken. Kommt mit Poster und zusätzlichem Riesenposter, welches wohl mal als Postercover geplant war. (cr)

Austin Lucas – Putting the hammer down LP 11,70

(Hometowncaravan/ 08) Mit einiger Verzögerung ist nun endlich das zweite Album, des ursprünglich aus Bloomington / Indiana stammenden, Austin Lucas erschienen. Diesmal noch einen Hauch düsterer und nachdenklicher, nimmt uns Austin Lucas mit auf die Reise durch seine Songs und knüpft praktisch nahtlos an sein Debüt an. Wieder von ausgereiftem Songwriting und von Austins exzellenter Stimme geprägte Songs, deren Einflüsse von ursprünglicher und typisch amerikanischer Country- / Rootsmusik bis hin zum Songwriterfeld reicht und Freunden eben jenes Sounds das Herz höher schlagen lassen wird. Traditionell und mit jeder Menge Herzblut, ohne altbacken zu wirken…Klasse. Das nächste Album ist wohl übrigens auch schon im Kasten, diesmal musiziert er gemeinsam mit niemand geringeren als Chuck Ragan, und ich wage nicht abzusehen was uns da für ein Juwel ins Haus stehen wird.

Austin Lucas – The common cold LP 10,-

(Hometown Caravan/ 06) Mixing old time traditional american music along with contemporary indie influences, Austin Lucas’ new album “the common cold” combines the best from multipal generations of american roots music. His father Bob Lucas lends the banjo and fiddle throughout the album and his sister Chloe manor’ voice is heard on the haunting irish murder ballad “Cruel Brothers”. With driven picking and beautiful vocal harmonies, this album should be a breath of fresh air for fans of depression era country as well as those of lo-fi acoustic indie music.

Austin Lucas/ Chuck Ragan – Split 7” 5,-

(Hometowncaravan/ 07) Nach der guten LP ein neuer Song von Austin Lucas, als Partner auf dieser Flip keine Geringerer als Chuck Ragan von HOT WATER MUSIC, RUMBLESEAT… Und wie letztere klingt es dann auch in etwa! (cr)

Authority Abuse – s/t 7” 4,-

(Lengua Armada/ 01) 6 schnelle, wütende Hardcore Fetzer, wie mensch sich HC vorstellt, erst recht, wenn die Platte auf dem LOS CRUDOS Label veröffentlicht wird. (cr)

Avail – Dixie CD 13,50

(Jade Tree/ 06) Neuauflage ihres Klassikers von 1995, damals auf Lookout erschienen. Die erste Platte auf ´nem großen Label. Hymnen, Hits & Hysterie. Intelligente, sozialkritische Texte verpackt in powervolle Songs. Viele Leute halten „Dixie“ für die beste aller weit überdurchschnittlichen Avail- Platten. A must! Neu gemastert und als Bonus gibt es die komplette “Attempt to regress” 7” dazu sowie die Songs der Live 10” „Live at Kings head inn“. Dazu wieder Liner Notes und Fotos. Zusammen mit „4AM Friday“ ihre beste Scheibe!!! (cr)

AvaiI – 4AM Friday DoLP/ CD 21,-/ 13,50

(Jade Tree/ 06) Neuauflage ihres Klassikers der 1996 auf Lookout erschienen war. Dieses Album Nr. 3 brachte mir Oskar im Sommer ´96 mit zum Tankumsee, dafür bin ich ihm heute noch dankbar! Kann kaum in Worte fassen, wie großartig diese Platte ist. Hammer! Auch neu gemastert und als Bonus mit den 15 Songs „Live at the Bottom of the hill in San Francisco. Neues Artwork, Fotos und Linesnotes runden das ganze ab! Jetzt auch wieder via Suburban Home als (leider teures) VINYL! (cr)

Avail – Dixie DoLP/ CD 21,-/ 13,50

(Suburban Home/ 08) Das zweite Album der göttlichen Avail – viele sagen das sei ihr bestes!! Für mich persönlich landet “Dixie” auf Platz zwei, gleich hinter “4am Friday”. Mit unglaublicher Power und den eingängigsten Melodien der Welt werden hier auf intelligente Weise soziale und politische Inhalte vermittelt. Muß man haben……. Das Reissue kommt übrigens mit nicht weniger als 11 Bonustracks (von der ersten, mittlerweile sauschwer zu findenden “Attempt to regress” 7″ und der ebenfalls lange ausverkauften “Live at the Kingshead Inn” 10″), neuen Linernotes und jeder Menge rarer Photos.

Avail – Front porch stories LP/ CD 11,70/ 14,-

(Fat Wreck/ 02) AVAIL bleiben AVAIL, die gute Nachricht gleich kurz und knapp vorweg. Wer also diese Band generell mag, darf hier getrost zugreifen!

Avail – One Wrench LP/ CD 11,70/ 14,-

(Fat Wreck/ 00) Auf neuem Label, musikalisch hat sich nichts groß geändert, ist halt ´ne typische Avail-Platte. (cr)

Avail – Over the james LP/ CD 16,-/ 13,50

(Jade Tree/ 06) Album Nr. 4, im Original 1998 auf Lookout erschienen. Nun als Re-Issue. Hit auf Hit, mehr braucht man nicht zu sagen. Du wirst dich dutzende Male dabei erwischen, wie du diese Ohrwürmer vor dich hinträllerst. Punkt. Die Songs wurden komplett neu gemastert. Als Bonus die Songs der Split 7“ mit YOUNG PIONEERS, dazu Coversongs von ELVIS, BILLY JOEL und EMBRACE (von dem genialen „World of greed“ Sampler). Neuer Lines Notes und Fotos. (cr)

Avengers – s/t LP 10,50

(Privatpressung) Was für ein Schmuckstück!! Alte San Francisco Band, die Ende der 70er existierte. In ihrer 2 Jährigen Existenz spielten sie über 200 Konzerte, u.a. mit DEVO, BLONDIE etc. Am Gesang übrigens eine gewisse Penelope Houston. Dies ist ihre einzige komplette Platte, also sind natürlich alle Hits hier drauf. Fast nur Klassiker, schrammliger Punk im Garagensound, auf Vinyl gepresste Teenager Rebellion. Zeitlose Klassiker wie Thin white line, open your eyes, white nigger, corpus christi… Eine der Top 3 Punkrock Bands ever! (cr)

Avenging Disco Godfathers of Soul – The ultimate in authenticity and musical usefulness LP 11,-

(Electric Human Project/ 03) Wie bereits auf dem letztjährigen Longplayer ein gleichzeitig fette, druckvolle, aber auch experimentielle Mischung aus Metal, Free Jazz Elementen, Elektronischen Spielereien und Melodien. Sehr brutal, rasend, dabei sehr eigenständig und spannend. Auffällige Perkussion und Xylophon und Synthesizer und trotzdem voll auf die Nuss. Cool! The modern Attack! 10 geile Songs. Ex-INDEX FOR POTENTIAL SUICIDE und Ex-THE DISEASE.

Avenging Disco Godfathers of Soul – This is the invasion LP 8,-

(Insolito/ 02) Aus der Asche von INDEX FOR POTENTIAL SUICIDE entstand diese neue Band, hier nun die erste LP, nach der Split 7“ mit JAM SESSION. Postmoderner Hardcore mit jeder Menge Chaos, Vertracktheit und Wut, wildem Schreigesang, aber auch offen für elektronische, noisige Einsprengsel und den Einsatz von Trompete oder Xylophon. Trotzdem ein absolutes Brett, grobe Richtung: Dillinger Escape Plan. (cr)

Avskum – Punkista! LP/ CD 11,-/ 12,-

(Prank/ 03) Neues Album! Dreckiger, röhrender, rockender und angepisster Hardcore der guten POISON IDEA Schule…

Avskum – Uppror underifran LP/ CD  12,-/ 12,-

(Prank/ 08) Das dritte Album der Schweden ballert und röhrt wie gewohnt drauf los und ist dabei richtig gut!! Irgendwo zwischen D-Beat, Krustengeballer und amerikanischem Old School Hardcore der 80er…

Azure Ray – Burn shiver CD 13,50

(Warm Electronic/ 02) Der Nachfolger zur Saddle Creek EP: flüsternder Frauengesang, ab und zu im Duett, nur die Gitarre als Orientierung und leichtes Elekrogeplänkel im Hintergrund. Kommt die Geige zum Einsatz, geht´s auch mal schneller voran. Aber sonst ist hier doch alles eher auf die Langatmigkeit konzentriert. Singer-/Songwritermusik, die gerade in traurigen Momenten zur wundervollsten Melancholie wird.

Azure Ray – Hold on love LP/ CD 13,70/ 14,-

(Saddle Creek/ 03) 12 neue Songs der beiden Damen aus Omaha, Nebraska. Beide sind übrigens Mitglieder bei BRIGHT EYES. Wunderschöner balladesker Elektro – Popfolk. Öfter als früher wird zweistimmig gesungen. CD kommt mit Bonus: Foto Gallery, Live Video etc. Grade richtig für die graue, depressive Zeit des Jahres…

Azure Ray – s/t CD 13,50

(Warm Electronic/ 00) Das Debut Album der zwei BRIGHT EYES Musikerinnen: 10 gefühlvolle, sanfte und melancholische Songs wie man sie erwarten würde. Vor allem der Gesang ist wunderschön!