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Cable Car Theory – Deconstruction CD 12,50
(Defiance/ 01) Melodischer Hardcore mit recht hohem “Emo”-Faktor, der meist durch den ziemlich rauhen, aber leidigen Gesang hervorgerufen wird. Vielleicht irre ich mich, aber ich finde, von den Instrumenten her hören sich CCT stellenweise nach Uranus-ultralight an… Insgesamt sehr gut gemacht, doch fehlt der letzte Schmiss, um mich vom Hocker zu reißen. Aber mal im Ernst: Wenn man hunderte von Bands gehört hat, passiert einem das eh nicht mehr so leicht… (ss)
Cable Car Theory – Fables & fiction 12”/ CD 8,50/ 10,-
(Defiance/ 03) Sechs neue Songs der New Yorker. Die Songs sind im Gegensatz zum Werk davor noch ausgereifter, direkter. Auffällig ist, das der Gesang diesmal nicht so „schreiig“ geworden ist und das die Lyrics sehr „negativ“ bzw. düster sind. Rundum gute Sache…(ts)
Calexico – Black light LP/ CD 12,-/ 14,-
(Quarterstick/ 98) Der Nachfolger des Spoke Albums, also das erste offizielle unter dem Namen Calexico. 17 geile sonnenverbrannte Songs mit dem Flair einer mexikanischen Gaucho Bar irgendwo im Niemandsland. Sombreros, Tequila und tätowierte Fieslinge mit Wurfmessern. Mit Howe Gelb (GIANT SAND). Schickes Artwork! (cr)
Calexico – Feast of wire DoLP/ CD 15,50/ 16,-
(Quarterstick/ 03) Das neue Album der Superstars, bei uns als original US Version. Trockener, verträumter Indirock, aber viel vielschichtiger, inkl. Ihrer mexikanischen Bigband. Also Trompete, Banjo, Mandoline erweitern den einzigartigen Sound zu einem besonderen Erlebnis. Ich bin erneut begeistert, mehr lest ihr bitte in der Musikpresse, wird ja überall zurecht begeistert abgefeiert. Und diesen Musikkritiker Fachjargon habe ich nicht drauf…
Calexico – Garden ruin LP/ CD 15,-/ 15,-
(City Slang/ 06) Expect the unexpected! CALEXICO haben es geschafft, den Fesseln der eigenen Erfolgsformel zu entkommen und mit GARDEN RUIN ein unglaublich facettenreiches Meisterwerk geschaffen. Die Detailverliebtheit dieser Platte ist einfach nur erstaunlich, zumal sie sich erst auf den zweiten oder gar dritten Blick erschliesst. Und ebenso imposant wie der riesige Melodienreichtum ist die Konsequenz mit der Joey Burns, John Convertino, Volker Zander, Martin Wenk, Paul Niehaus und Jacob Valenzuela ihren Weg beschreiten. Und ohne Frage ist GARDEN RUIN die bisher mutigste und aufregendste Weiterentwicklung in der langen Karriere dieser Ausnahmeband aus Arizona und es ist ein großartiges Gefühl, sie dabei begleiten zu dürfen.Die streng limitierte Digipackauflage enthält zwei Bonustracks und eine “Making Of”-DVD. Die LP kommt in einem wunderschönen Klappcover mit bedrucktem Innersleeve.
Calexico – Hot rail LP/ CD 13,-/ 15,-
(Quarterstick/ 00) Viele sagen, ihr vielleicht bestes Album, dieses zweite hier. Burns und Convertino mit 14 Perlen, z.T. typisch Mariachi-inspiriert, z.T. sehr ruhige Western-lastige Postrock-Nummern, wie immer trocken wie die Wüste Tucsons. Mit Sicherheit eine der wichtigsten und einzigartigsten Gitarren-Bands und -Scheiben der letzten Jahre. So was sollte auf jeder Tanzparty laufen! Vinyl ausverkauft!
Calexico – Spoke LP/ CD 15,50/ 15,-
(Hausmusik – Quarterstick/ 97) Unter dem Namen Spoke erschien die erste Platte von Burns/ Convertino, die sich direkt danach in CALEXICO umbenennen sollten. 18 Country Schmachtfetzen zwischen 1 und 3 minütigen Stücken. Eine der besten Platten Calexico´s. Vinyl kommt im schicken Karton Klappcover. (cr) Vinyl wieder lieferbar – jetzt mit Download Coupon!
Calexico/ Iron & Wine – In the reins LP/ CD 11,50/ 11,50
(Touch & Go/ 05) Three years ago, Iron And Wine’s Sam Beam entertained the idea of recording with Calexico founding members Joey Burns and John Convertino as the backing band for what would have become his debut record. Due to unavoidable situations, that recording didn’t happen. Finally, after much acclaim for both bands, recording for “In The Reins” took place in December of 2004. It’s a collaborative affair that features seven Sam originals with the backing of the full Calexico band and vocals by Joey Burns. A truly harmonious affair with equal parts Iron and Wine and Calexico to satisfy fans of either or both. These tracks offer something new and exciting beyond what the listener has come to expect from either act. This is the original US version…
Caligari – s/t CD 7,-
(Init/ 02) Kennt ihr vielleicht von ihrer Split Single mit SPIRIT OF VERSAILLES ?Auf gleichem Label nun diese erste CD: Brutaler, sehr metallischer Hardcore (grobe Fahrtrichtung: ANODYNE, DILLINGER ESCAPE PLAN) mit räudigem Gesang, Hier noch technisch ausgefeilter als auf genannter Split 7“.
Callisto – Noir CD 14,50
(PIAS/ 07) Nach ihrem Vorgängeralbum „True Nature Folds“ aus dem Jahr 2005 stecken Callisto aus Finnland mit ihrer experimentellen Mischung aus Jazz und Metal erneut die Fühler nach Deutschland aus. Ihr neues Werk „Noir“ ist ein echter Geheimtipp für alle, die es gerne etwas anspruchsvoller haben. Gleich der erste Song „Woodworm“ ist ein kleines Highlight. Wunderschöne Jazz-Parts, bei denen sogar ein Solo-Saxophon nicht fehlen darf, wechseln sich mit aggressiveren Ausbrüchen inklusive Growl-Gesang ab. Mit sieben Minuten ist der Track nicht gerade kurz, doch verliert man beim Hören jegliches Zeitgefühl und wird gänzlich in den musikalischen Kosmos von Callisto gesogen. Bei aller Härte macht die Band nie den Fehler, in pures Gebolze überzugehen und bleibt stets getragen und atmosphärisch. Auf etwa zwei Dritteln des Albums herrschen gesangslose Stellen vor, doch Langeweile kommt zu keiner Zeit auf. Dafür sorgen viele kleine Überraschungen, wie die spacigen Synthies in „Pathos“ oder die Oboe in „A Close Encounter“, die alle noch zur düsteren Gesamtstimmung beitragen. Fazit: Das neue Callisto-Album ist für alle, die noch einen Soundtrack für den Winter brauchen.
Callisto – True nature unfolds CD 14,-
(Earache/ 05) Nach der coolen und schicken 12“ nun das Debut Album, in Europa via Earache. Die Finnen mit einem beeindruckendem, richtig mitreißendem und bewegendem Mix aus Heavy Music a la Isis und Cult Of Luna, leichten (!) Anleihen unpeinlicher Gothic Death Bands a la Opeth oder Daylight Dies und Progeinflüssen. Besonders gut an „True nature unfolds“ gefällt mir, dass die rein instrumentalen Passagen eher kürzere Zeiten einlegen und viele Songs somit kompakter und greifbarer wirken. Zudem bewahren sich die Finnen durch den überraschenden Einsatz unterschiedlichster Stilelemente (wie z.B. Frauengesang oder Saxophoneinsätze) eine eigene Note – kurzum: wem eine Band wie Isis zu langatmig und ruhig ist, sollte sich mal Callisto antun, „True nature unfolds“ ist ein Hammer Album!
Calvary – The will 7” 4,30
(Council/ 03) Endlich der Nachfolger zu der LP. Calvary, die Band um Matt Weeks (CURRENT/ OTTAWA), mit drei neuen Songs. Schlagen genau in die gleiche Kerbe wie die LP. Wer sie nicht kennt: liegen m.M. nach nicht weit entfernt von Current: Mid90er treibender, melodischer Emo, eher ruhig mit wavigen Parts. (cr)
Camera Obscura – Paint the kettle 7“ 4,50
(Three One G/ 01) Abschiedsplatte dieser tollen San Diego Truppe, die u.a. aus Short Wave Channel hervorgegangen war. Geiler, rockender Posthardcore Wave mit markant jaulenden Keyboards.
Camera Obscura – Writing Kodak Pic7” 6,50
(Three One G/ 99) Das Debut der aus SPANAKORZO hervorgegangenen Band: Düstere, aber tanzbare Postrockkracher mit Orgel. Cool!
Cancer Kids – The possible dream LP 12,20
(Youth Attack/ 06) ) Ex – BUCKET FULL OF TEETH. Ein Gebretter sondergleichen. 18 Songs werden in gut 15 Minuten hinuntergeprügelt. Musikalisch ist das ganze dem “80er Jahre HC/ Punk Sound” zuzuordnen. Aber mit einem Druck – Hammer. Wie immer bei Youth Attack sehr limitiert (700 Exemplare) und auch nicht ganz billig! (ts)
Candlemass – Lucifer rising DoLP/ CD 21,-/ 12,-
(Nuclear Blast – Warner/ 08) Vinyl leider recht teuer, Warner sei dank! Aber dafür wenigstens im fetten Klappcover. Mit dem Titelsong legen CANDLEMASS gleich zu Beginn los wie die Feuerwehr, und hauen dem Hörer einen schnörkellosen, rasanten Hassbatzen um die Ohren, bei dem lediglich der ziemlich eintönige Refrain etwas zu wünschen übrig lässt. Ansonsten ist “Lucifer rising” sicherlich einer der härtesten Tracks des Doom-Fünfers, und versprüht einen herrlich unverbrauchten Charme, der sofort Lust auf mehr macht. Der Track hätte durchaus auch auf “Dehumanizer” von BLACK SABBATH stehen können. Der direkte Anschluss könnte mit der düsteren Gänsehaut-Nummer “White god” gar nicht besser gewählt sein. Eine tieftraurige Doom-Hymne in bester CANDLEMASS-Tradition, die ebenso gut auf dem Band-Klassiker “Nightfall” hätte stehen können, und von der ersten bis zur letzten Sekunde für beklemmende Begräbnisstimmung sorgt. Gleiches gilt für die neu eingespielte Version von “Demons gate”, die alle Fans ja bereits vom CANDLEMASS-Debüt “Epicus doomicus metallicus” kennen. Hier kann der neue Shouter Robert Lowe (u.a. SOLITUDE AETERNUS) erneut eindrucksvoll beweisen, dass er es auch mühelos mit den “ollen Kamellen” aufnehmen kann. Und überhaupt…es kann durchaus sein, dass der ehemalige Sänger Messiah Marcolin – vor allem auf der Bühne! – eine ganz besondere Ausstrahlung hatte, die von vielen Fans seit dessen Rauswurf bei CANDLEMASS schmerzlich vermisst wird. In Punkto Stimmvolumen und Ausruckskraft kommt an Rob Lowe jedoch so schnell keiner vorbei, weswegen er momentan einfach der absolut perfekte Mann für die Doom-Könige ist. Ende aus… Bestätigt wird dies durch die 9 Live-Bonus-Songs, die im Jahr 2007 in Athen mitgeschnitten wurden, und auf denen der Mikro-Neuling ebenfalls durch eine tadellose Gesangsleistung glänzen kann. Die Setlist umfasst hierbei sowohl Tracks neueren Datums (“Black dwarf” , “Emperor of the void” , “Of stars and smoke” oder “Devil seed”) als auch unverzichtbare Classics (“At the gallows end” , “Samarithan” , “Under the oak” oder den Über-Songs “Solitude”). Die Soundqualität ist zwar nicht unbedingt optimal – teilweise klingen die Gitarren doch ziemlich verwaschen – kommt aber daher umso authentischer rüber. Auch das griechische Publikum präsentiert sich als äußerst textsicher , und kann beinahe jede Textzeile Wort für Wort inbrünstig mitsingen. Atmosphärisch top !!! Fazit: Wie man es von CANDLEMASS gewohnt ist, bietet auch “Lucifer rising” allerbeste Doom-Unterhaltung auf höchstem Niveau. Jawoll, mit dieser Band muss auch in den nächsten Jahren gerechnet werden.
Can´t stop this train – Compilation CD 11,50
(Join the Team Player/ 99) Assück, Refused, Seein Red, Boy Sets Fire, Frodus, Reversal of Man, Enfold, Man vs. Humanity und viele weitere Kracher in mächtig guter Verpackung mit jeder Menge Lesenswertem! Wenn auch ein wenig plump an die Thematik herangetreten wird. (cr)
Canyon – Empty rooms LP/ CD 12,50/ 13,-
(Gern Blandsten/ 02) Nach dem Debut- Longplayer auf Slowdime nun Album Nr. 2 auf einem der renommiertesten „Label- Dinosaurier“. Schweres Vinyl, und auch die Musik ist nicht so einfach zu verdauen… U.a. Leute von BOYS LIFE kreieren hier einen Sound, der irgendwo im Folkrock á la frühe Neil Young verwurzelt ist, aber auch beinahe psychedelische Momente beinhaltet. Dabei verlieren die Songs eigentlich nie ihre seltsame Schwermütigkeit. Schön.
Capitalist Casualties – Collection CD 11,50
(Six Weeks/ 04) Unendlich viele Songs einer der klassischsten Bands dieser „Powerviolence“ Zeit. Sämtliche 7“ und Split 7“es sind hier drauf : 74 Songs.
Capitalist Casualties/ Monster X – Split 7“ 4,50
(Hater Of God/ 01) Neues Backenfutter zweier Prügel Institutionen im relativ ungewöhnlich gestyltem Diecut-Cover mit sibernem Prägedruck. Todschick und very fast. XXX Grind!! (cr)
Capricorns – s/t LP/ CD 13,70/ 15,-
(Rise Above/ 05) Endlich ein Ensemble aus dem britischen Untergrund, das faszinierend, frisch und belebend ist. Der gewaltige Gigant namens CAPRICORNS tauchte 2003 aus den Landschaften Londons auf, weil die beiden Begründer Nathan Bennett und Kevin Williams (der auch bei BRIDGE AND TUNNEL spielt) realisierten, dass sie beide ein Ventil für ihre Metal-Leidenschaft benötigten. Sie sind einzigartig in der britischen Musikszene und entwickeln neue Stile und Sounds. Mit eingespielt haben diese Platte Chris Turner (ORANGE GOBLIN) und Dean Berry (IRON MONKEY). Es gibt also dicken Rock der intelligenten Art, angetrieben von einer unglaublichen Groove Maschine, alles tieg gestimmt und langsam, grobe richtung ISIS, aber auf einer ganz anderen Entwicklungsstufe… (cr)
Captain Planet – Unterm Pflaster der Strand 7” 5,-
(Unterm Durchschnitt/ 05)
Captain Planet – Wasser kommt, Wasser geht LP 11,50
(Unterm Durchschnitt/ 08) Die Single war schon ziemlich gut und auch schick. Und sie kündigte schon das Wasser an, was jetzt in Form des ersten Albums folgt. Treibende, sich umspielende Gitarrenfiguren, eine punktgenaue Rhythmusgruppe, und ein Sänger, der Emotionalität mit Verstand und Sendungsbewusstsein zu verbinden weiß. Dissident bleiben, das eigene Unwohlsein artikulieren und eine Gitarre auch mal gegen den harmonischen Fluss laufen lassen – Captain Planet machen auf ihrem Debüt instinktiv alles richtig. 11 Songs, die in punkto sehnsüchtiger Verzweiflung, textlicher Treffsicherheit und gelungenem Songwriting den frühen Muff Potter-Alben in nichts nachstehen und “Emo-Punk” präsentieren, wie er kaum besser zu machen ist.
Car_Bomb – Centralia LP/ CD 15,-/ 15,-
(Relapse/ 07) Wahnwitziges High Tech Gemetzel zwischen manischen Grindparts, psychotischen Gitarrenläufen, wahnsinnigem Gekreische, Doublebassorgien ohne Ende und Breaks im Millisekundentakt. Zwischen die fast pausenlos auf den Hörer niederpreschenden Massakerparts setzt die Bands noch ein paar Moshparts und sphärische SloMo Passagen, so dass sich „Centralia“ wie ein Dokumentarfilm über die Schlacht im Teutoburger Wald anhört, der im doppelten Schnellvorlauf abgespielt wird. Fans von anderen Psychopathen wie Psyopus, auf deren neue Platte wir übrigens auch gespannt warten können, Dillinger Escape Plan, Locust und anderen Menschen, die in ihrer Kindheit zuwenig Mutterliebe bekommen haben, sei das Werk ans Herz gelegt. Krasser Stoff! Vinyl farbig und im Klappcover.
Career Suicide – Attempted suicide LP/ CD 12,30/ 12,50
(Deranged/ 07) Ein Kracher von einem neuen Album von Toronto´s finest. Der neue Drummer knallt wie ein Maschinengewehr. 13 Songs die keine Fragen offen lassen.
Cargo Cult – Strange men bearing gifts LP/ CD 12,-/ 14,-
(Touch & Go/ 86) Dies ist T & G Nummer 10! Cargo Cult waren eine sehr kurzlebige Band aus Austin /Texas und bestand u.a. aus Randy „Biscuit“ Turner (BIG BOYS) und Duane Denison (JESUS LIZARD/ TOMAHAWK). Benannt haben sie sich übrigens nach einer religiösen Bewegung in den USA seinerzeit, die glaubte, jemand würde erscheinen und genügend Waren/ Lebensmittel bereitstellen, so das niemand Mangel leiden müsste. Die Musik ist der der Big Boys gar nicht so unähnlich, melodisch, wild und abgefahren. 12 Songs. Randy Turner R.I.P. ! (cr)
Caribou – Andorra LP/ CD 17,-/ 16,-
(Merge/ 07) Die Musik von Caribou ist ausladend und einnehmend, vereint Bombast und Reduktion und schämt sich nicht für seine Referenzen, Melodien und Dramaturgien. Beginnend mit der Single “Melody Day” versucht man sich als Hörer vorzustellen, wie viele Musiker es wohl braucht, um eine solch vielschichtige Instrumentierung hinzubekommen – um letztlich mit Erstaunen feststellen zu müssen, dass einzig und allein Dan Snaith dafür ausreicht. Hier die Flöten, dort ein Glockenspiel, dazu das scheppernde Schlagzeug und ein Keyboard und schon ist man mittendrin in des Multi-Instrumentalisten’ Welt, die während der Aufnahmen zu “Andorra” hauptsächlich aus Werner-Herzog-Filmen aus den 60er Jahren bestand. Genau diese musikalische Dekade ist es dann auch, die Snaith in seinen Songs zitiert. Doch ist es keineswegs ein simples Nachahmen altbekannter Größen, vielmehr gelingt es Snaith dem Konventionellen einen avantgardistischen, tieferen vielleicht sogar träumerischen Anstrich zu verleihen. Den Dokumentarfilmen von Werner Herzog liegt mehr oder weniger das gleiche Konzept zugrunde…Dan Snaith hat Andorra besucht und sich inspirieren lassen. Herausgekommen ist ein Album, dessen Songs für Snaith als Notausgang dienen. Ein Notausgang, der herausführt aus einem geordneten, nüchternen Leben, hin zu einem romantischeren Ort. Für uns ist es der Reiseführer, den wir heute Abend vor dem Einschlafen hören werden, bevor wir morgen Früh dann aufbrechen – nach Andorra.
Caribou – Melody day 7″ 5,50
(City Slang/ 07) Einmal Titeltrack (vom neuen Album), einmal selbiger als Remix von FOUR TET.
Casiotone for the Painfully Alone – Advance base battery life LP/ CD 16,30/16,50
(Tomlab/ 09) Mit wem ist die musikalische Einmannarmee Owen Ashworth aka Casiotone For The Painfully Alone nicht schon alles verglichen worden: Von Kraftwerk bis Leonard Cohen, von The Smiths bis Suicide und den Pet Shop Boys bis Smog reichen die illustren Namen, deren Einfluss oder Vorgehensweise man in Ashworths Musik wieder entdeckte. Aber die obskuren 7-Inch-Split-Singles- und Compilation-Beiträge, die er in der Zeit von 2004 bis 2007 veröffentlicht hat und die jetzt mit “Advance Base Battery Life” zum ersten Mal auf CD vorliegen, liefern zwingende Beweise für die Einzigartigkeit dieses fleißigen Film-School-Dropouts. Obwohl seine musikalische Palette von batteriebetriebenen Keyboards mit Streichern, Flöten, Tabla und Pedal-Steel- Gitarre wesentlich erweitert wurde, hat Ashworth den Blick des Miniaturisten für kleinste Details nicht verloren. Einige Coverversionen – u. a. Paul Simons “Graceland”, Missy Elliotts “Hot Boyz” und zwei Bruce-Springsteen-Nummern – runden das Album ab.
Casket Lottery – Moving mountains LP/ CD 11,-/ 13,50
(Second Nature/ 00) Kam kurz vor ihrer Siebener raus und zieht wieder alle Register feinsten College Rocks, den viele auch als Midwestern Emo oder so bezeichnen. Mal sehr relaxt und akustisch, dann wieder mit Braid´scher Vertracktheit und immer mit dem Gespür für große Melodien (cr)
Casket Lottery – Possiblies and maybes DoLP/ CD 16,-/ 13,50
(Second Nature/ 03) Das neue Album des Trios aus Kansas City ist irgendwie kein neues Album, sondern eine Zusammenstellung alter Singles, Compilation Songs, ein paar Coversongs und sechs bisher unveröffentlichten Songs. Doppelvinyl im schicken Klappcover.
Casket Lottery – Survival is for cowards LP/ CD 11,-/ 13,50
(Second Nature/ 02) Brandneue Scheibe der Midwestern College Rocker. Wenn mich nicht alles täuscht, ein klitzeklein wenig poppiger als auf dem Vorgänger “Moving Mountains”. Ohrwürmer, angenehmer Gesang. Hitplatte für die Freunde des College –Rocks… (cr)
(The) Cassettes – Lights 7” 3,50
(Carcrash/ 00) Schnuckeliger Pop/ Rock aus Washington, D.C. Ziemlich mellow, ohne Hast. Gediegen. Zwo Songs älteren Semesters, die einen guten Vorgeschmack auf spätere Releases geben (Album auf Lovitt, neue 7“ im Oktober ´02). Featuring Shelby Cinca von FRODUS!
(The) Cassettes – s/t LP 9,50
(Lovitt / 03) Auch auf dem kompletten ersten Album schlagen sie sich hervorragend!
Cass McCombs – Not the way CD 11,50
(Monitor/ 02) Fast unauffällige, leise- bescheidene aber dennoch exquisite Songs voller Soul und Leidenschaft beschert uns der New Yorker CASS McCOMBS, ehemaliger Musiker von PALACE. Sechs minimalistische Schwofnummern, die musikalisch etwas an NEIL YOUNG´s “Harvest”- Balladen, vom Feeling an LED ZEPPELIN erinnern- kurz: Moody-psych-folk-rock, großes Songwriting ohne unnötiges Brimborium, das den Hörenden nicht unberührt lässt… Akustik Gitarre, Piano und Tambourine regieren. Ein Album soll in den Startlöchern stehen. Schön.
Cass McCombs – Prefection LP 12,-
(Monitor/ 05) Einmal mehr bleibt uns nur, dem feinen Label dafür zu danken, dass es sich auch nach all den triumphalen Jahren den Blick auf’s Wesentliche bewahrt hat. Der in Baltimore groß gewordene McCombs lässt uns in herrlich morbide Stimmungen abtauchen und bietet uns sogar seine Schulter zum Ausweinen an. Damit wir zwischendurch aber keine allzu roten Augen bekommen, gibt es auch kleine, dreckige Muntermacher wie “Subtraction” oder “Bury Mary” (welch erquickende Velvet Underground Hommage). Was McCombs von vielen so genannten Songwriter-Kollegen unterscheidet, ist wohl die Tatsache, dass er mit “Sacred Heart” einen herzzerreißenden Hit geschrieben hat, der nach Radio-Airplay geradezu kreischt. Und wer einen Song wie “She’s Still Suffering” veröffentlicht, der zu Beginn wie ein Song der ersten New Order LP klingt, und der auch anschließend gar nicht daran denkt, anders zu klingen, dabei aber statt peinlicher Abkupferungsvorwürfe nur ungespielte Bewunderung hervor ruft, der hat wohl alles richtig gemacht. Die Songs von Cass McCombs klingen wie verranzte Lo-Fi-Produktionen. Die Drums poltern rauh und ungemischt, auf der Stimme liegt mehr Hall als auf sämtlichen Stone Roses Platten und wer das Erscheinungsjahr des Albums blind auf 1987 schätzt, muss auch nicht ausgelacht werden. Der Herr spielte im übrigen früher beim PALACE Ensemble.
Cass McCombs – That´s that 7″ 4,30
(Domino/ 07) Brandneue Single, b/w “Healing” als Pianoversion – schön!
Castanets – In the veines LP/ CD 13,80/ 14,80
(Asthmatic Kitty/ 07) Drittes Album der aus San Diego stammenden Band mit Musikern aus dem Umfeld Pinback, RFTC und Tristeza. Eine Mischung aus Melancholie, Folk und Experment. “In the veins” lotet eher die melancholische Seite von Castanets Musik aus und steht eher in einer folkig-düsteren Tradition “intelligenten” Songwritings. Schlichtes, wie wunderschönes Kartoncover…
Castanets – Strong animal 7″ 6,-
(Asthmatic Kitty/ 08) B/w “golden”. Schlicht uns schön. Americana, finsterer Country-Postrock und atmosphärisch-melancholischer Indiepop mit spätem Nashville-70er-Rock verbunden. Voila!
Catena Collapse – Rai rai rai/ outback songs 12“ 9,50
(Release the Bats/ 07) Vier neue Songs von CC aus Norwegen. Mit den neuen Songs gehen sie einen (kleinen) Schritt in eine neue Richtung: Düsterer und gleichzeitig melodischer, zuweilen erinnern die Songs an früh 90er DISCHORD Bands oder TORCHES TO ROME. Druckvolle Songs mit markantem Gesang. Die Songs von Rai Rai Rai/ Outback Songs haben mehr Atmosphäre, sind daher auch etwas länger als gewöhnlich, alleine der letzte Song überschreitet die 10-Minuten-Marke. Verzweiflung und Dynamik gepaart, Texte die es sich lohnt zu lesen, das zeichnet die Norweger aus. Die Band ist gegenüber den alten Releases (z.b. Split 7“es mit SINALOA und LA QUIETE) gewachsen und natürlich älter geworden, und das hört man dieser Platte in positiver Hinsicht an. Limitiert auf 500 Exemplare.
Catfish Haven – Tell me LP/ CD 13,50/ 14,-
(Secretly Canadian/ 06) Wäre Otis Redding nicht bereits lange den Weg alles Zeitlichen gegangen, würde er in einer dunklen Nacht aus einer Detroiter Spelunke stolpern und in einer schmutzigen Hintergasse auf die White Stripes treffen: Diese Kollision würde wohl ähnlich klingen wie das Debüt von Catfish Haven. Sänger George Hunter verfügt über eine lupenreine Soul-Stimme, die, von knarzigen Schrammel-Akusikgitarren und Band begleitet, einige Längen dieser Platte mühelos vergessen lässt. Der Bandname entlehnt sich im Übrigen der Trailerpark-Siedlung, in der Hunter aufwuchs – entsprechend hemdsärmelig-authentisch präsentieren sich die drei Musiker sowohl akustisch als auch optisch. Auch Freunden von MY MORNING JACKET und KINGS OF LEON empfohlen, mit denen sie bereits auf Tour waren. Erinnert mich auch ein ganz klein wenig an MONEYBROTHER.
Catharsis – Passion CD 11,50
(Scorched Earth Policy/ 99) Endlich nachgepresst! Schon so ´ne Art Klassiker, denke ich. Bösartigster Evil – Holy – Terror – Mosh – Monster -Hardcore, textlich sehr engagiert und eigentlich eine Platte, um die du nicht herumkommst, es sei denn, es darf nicht härter sein als die Get Up Kids. Wirklich fett! (cr)
Cathedral – The VIIth coming DoLP/ CD 16,-/ 15,-
(Dreamcatcher – GMR Music/ 03) Fernab jeglicher Konventionen machen Cathedral Doomrock der allerbesten Sorte. Die Spielfreude und der etwas schräge Gesang von Lee Dorrian prägen die zehn Songs. Zudem wird auf der Scheibe eine „Hammond-Orgel“ eingesetzt. Fettes Klappcover! (ts)
Cat Power – Dark end of the street 10″ 12,50
(Matador/ 08) Die Weiterführung der Jukebox Platte: Nachschlag-EP mit wiederum 6 Coverversionen von Aretha Franklin (2x), Pogues, Fairport Convention, Otis Redding und Creedence Clearwater Revival. Ebenfalls wieder schickglänzendes Artwork und Klappcover.Und das coolste: Vinyl-only! So muss das sein… (cr)
Cat Power – Jukebox DoLP/ CD 18,50/ 15,-
(Matador/ 08) Zwei Jahre nach dem grossartigen “the greatest” ein neues Werk der eigenwilligen Chan Marshall, allerdings nur mit 2 Songs aus eigener Feder, ansonsten Coverversionen, u.a. von Hank Williams, Bob Dylan, James Brown, Billie Holiday, Janis Joplin, Joni Mitchell, Nick Cave, Lee Clayton…. Erstmalig griff sie im Studio zurück auf die Dienste ihrer Tour-Band, die mit so illustren Musikern besetzt ist, wie Jim White (Dirty Three), Gregg Foreman (Delta 72), Judah Bauer (Jon Spencer BluesX) & Erik Paparozzi (Lizard Music). Insgesamt wegen der eher klasischen Vorlagen ein für ihre Verhältnisse eher gezähmtes, kontrolliertes Werk, das Chan als Interpretatorin zeigt und auf dem sie weniger ihre legendäre intro-extrovertierte Schizophrenie zeigt. Die Bonus CD der limitierten 2CD hat fünf exklusive zusätzliche Tracks. Totschicke Aufmachung mit silbernem Coverartwork.
Cat Power – The greatest LP/ CD 16,-/ 13,-
(Matador/ 06) Das siebte Album bereits von Chan Marshall aka Cat Power. “The Greatest” nimmt sich mehr heraus, gönnt seinen Liedern Opulenz. Cat Power ist auf ihrem neuen Album zur für ihre Maßstäbe fast absurd großen Band geworden, zu der neben verschiedenen Größen des Memphissounds auch Al-Green-Begleiter Teenie Hodges gehört. Bedächtig und sorgfältig stellten sie dem zurückhaltenden Cat-Power-Songwriting Bläser, Streicher, Chöre und Funk-Mimimalismen zur Seite, überluden sie sie sacht und machten sie rund und warm, ohne sie in Fett und Kitschwurst zu ertränken. Wo der Vorgänger “Speaking For Trees” den Weg der Reduktion so weit ging, wie es der Wille zu Lied und Bewegung eben noch zuließ, ist das Album hier ein schöner und eigensinniger Schritt in die andere Richtung: Maximaler die Mittel, gleichsam erschütternd die Wirkung. Wo der Kern unverfälscht bleibt und das Drumherum derart fantastisch gelingt, ist das siebte Album Cat Powers ja vielleicht doch ein wenig das, was Matador es so schnell nicht sein lassen will: Chan Marshall – Ihre größten Erfolge. Sehr eigenwilliges, schönes Cover im Glitzerlook.
Cattle Decapitation – Human jerky CD 13,50
(Accident Prone – Three One G/ 99 – 05) Die erste Platte, seinerzeit auf Satans Pimp, nun als schicke PicLP wieder aufgelegt, limitiert und handnummeriert. Rasender Metal-Grunze-Grind, der sehr an Carcass angelegt ist. 2 Leute von Locust huldigen ihrer heimlichen Liebe zu derbster Musik. Inhaltlich gibt´s eine Breitseite gegen die Fleischindustrie. Killt so relativ alles und bringt ein Leuchten in all eure Carcass-Augen!! Ihre 1. LP! (cr)
Cattle Decapitation – Homovore LP 12,-
(Three One G/ 00) U.a. 2 Knaben von Locust huldigen ihrer Liebe, die da heisst C-A-R-C-A-S-S !!! Mit ihrem brutalen Metal Metzel Sound bringen sie die Trommelfälle zum platzen. Inhaltlich wie optisch rücken sie der Fleischindustrie auf den Pelz. Fettes Klappcover! (cr)
Cattle Decapitation – Humanure DoLP/ CD 12,-/ 13,50
(Metal Blade – Deep Six/ 04) Was für ein doofes Cover, aber passt irgendwie zur Band, zur Musik. Die ist natürlich nicht doof, aber halt derbe dreckig, eklig, asig. Musikalisch und verbal ein Rotz der sich über uns und natürlich wieder die Fleischindustrie ergiesst. Diesmal im Klappcover und auf farbigem Vinyl. (cr)
Cattle Decapitation – To serve man LP/ CD 11,-/ 12,50
(Deep Six – Metal Blade/ 02) Das neueste Machwerk: Zum ersten Mal ohne Tierkadaver, aber dafür mit dem gewohnten CARCASS Metal Massaker.
Cave In – Anchor 7“ 4,50
(Magic Bullet/ 03) 2 neue Songs, von denen einer allerdings auch auf dem neuen Album ist, welches die Tage auf nem sympatischen Multi erscheint. Farbiges Vinyl.
Cave In – Beyond hypothermia CD 14,50
(Hydra Head/ 98) Eine Art Vinyl Zusammenstellung: Hier sind die Songs der Split 7”es mit PIEBALD, EARLY GRACE und GAMBIT, dazu aber noch 2 exklusive Songs.
Cave In – Jupiter CD 13,50
(CSM/ 01) Absolut strange, stimmungsge-schwängerte Platte. Nichts ist geblieben vom Metalmosh der alten Scheiben. Hat was psychedelisches, was orientalisches und ist dabei genial. Nach mehrmaligem Hören wird man mir zustimmen. Bin überraschenderweise begeistert! (cr)
Cave In – Perfect pitch black LP/ CD 13,-/ 14,-
(Garden of Exile – Hydra Head/ 07-06) Das letzte Album jetzt auch endlich auf Vinyl!! Vielleicht gelangweilt von der Monotonie ihres Live-Sets, mit dem die Band 2 Jahre auf Tour war, besannen sich Cave In wieder auf alte Tugenden. Und da fällt einem fast die Kinnlade runter, wenn Brodsky nach 55 Sekunden Shoegazer-Prog-Rock-Atmosphäre des Openers „The world is in your way“ plötzlich wieder growlt und schreit was das Zeug hält. Das ganze Album ist der musikalische Befreiungsschlag einer Band, die in eine Sackgasse geraten war und plötzlich die ganze Welt gegen sich zu haben schien. „Perfect pitch black“ vereint die besten Momente aus sämtlichen Schaffensperioden der Band: die brachiale Härte von „Until your heart stops“, die Experimentierfreude von „Jupiter” und die epische Progressivität und Eingängigkeit von „Antenna”. Back to the roots, back to coolen labels, back to musikalischer Stärke!
Cave In – Tides of tomorrow CD 11,-
(Hydra Head/ 02) Neustes (Mini-) Album, das nächste Full Length wird bei der Industie erscheinen. 5 neue Songs und eine Coverversion, die den auf “Jupiter” eingeschlagenen Weg fprtführt: Strange, psychodelische Postrockmusik mit coolen Melodien. Natürlich ist NIX mehr geblieben vom Chaos-Metal der Anfangstage.
Cave In – Until your heart stops CD 14,50
(Hydra Head/ 98) Was für eine Platte!! Nach 1000 Singles das erste Album der Bostoner Metal-Monster: Urbrutaler, von Breaks durchzogender Metal mit derben Gesang und im Vergleich zu den 7“es mit noch dickerer Produktion: Ein Killer, eine Referenzscheibe.. (cr)
Cavity – Laid insignificant LP 14,50
(Bacteria Sour/ 08) Festhalten! Auf 500 Stück limitierter Repress auf dem Pushead Label. Handnummeriert!! Farbiges Vinyl!! Neben den Songs der regulären CD Version von 1999 gibt es als Bonus noch die zwei Songs der 7″ von 1995 – also 8 Songs insgesamt. Haltet Euch ran!!
Cavity – On the Lam CD 13,50
(Hydra Head/ 02) Kaum zu glauben, aber diese Platte hat wirklich noch das Licht der Welt erblickt — ich kann mich noch an Newsflyer der Band aus dem Jahre ‘98 erinnern, in denen dieses Album schon angekündigt wurde, und die CD-Version ist ja nun auch schon ein Jahr lang draussen. Was soll ich sagen ? Das Warten hat sich gelohnt !! Eine sehr schön anzuschauende PictureLP (mit halbem Cover, so soll’s sein!) beherbergt 8 Songs, wie man sie von Cavity gewohnt ist. Sänger René ist wieder an Bord (jetzt aber auch schon wieder draussen) und schreit sich die Seele aus dem Leib, die Gitarren klingen zwar gerade im Verhältnis zur “Somewhere Between…” etwas leichter, aber nicht minder fett und produzieren ein Killer-Riff nach dem anderen und das Schlagzeug ist über weite Strecken herrlich unkonventionell, mitunter gar swingend jazzig. Die Sümpfe und Hitze Floridas sind ständig zu spüren, genau die richtige Scheibe, um unter drückender Sommerhitze über den heissen Asphalt zu kriechen (sofern das in unseren Breitengerade möglich sein sollte) !!! (YW)
Cavity – Supercollider CD 13,50
(Hydra Head/ 99) 1999 effort of crushing sludge oriented rock riffs that will manifest itself as a full fledged attack on all aural senses!
Celebrity Roast/ Super Hi Five – Split LP 9,-
(Gate to Hell/ 01) Yes, hier kommt die Rockgranate. Ich will, dass ihr euch nach dem Lesen dieses Reviews ärgert, wenn ihr CR und SHF auf ihren Touren nicht gesehen habt! Nehmt kritische, teils zynische Texte und tragt diese mit fetten Gitarren, punkig, rotzig und mitreissend vor- got it? 10 melodische Hardcore-Stampfer! Nach der göttlichen 10“ endlich auch was Neues von SHF. Und auch deren Songs rocken mal wieder enorm! Definitiv in einer Liga mit Leatherface (SHF verehren sie), alten HWM oder Hunter Gatherer. Super LP! (cr)
Cellophane Suckers – Can´t say no LP 11,-
(Subway/ 04) Das 4. Album der deutschen Antwort auf die skandinavische Rock ´n Roll Explosion. 11 neue Songs, darunter 2 Coversongs, im Klappcover. Stilsicher, farbecht und geprüft. Gutes High Speed R´nR Album…
Cephalic Carnage – Anomalies LP/ CD 15,-/15,-
(Relapse/ 05) Neues Cephalic Carnage Album, das wieder derbsten Tech Death Grind bietet und eigentlich alle Fans der alten Releases verzücken sollte. Positiv ist mir aufgefallen, dass sich das Album zwar auf einem technischen sehr hohen Niveau bewegt, aber die Anzahl der Jazz – Spielereien fast auf Null reduziert wurde, dafür die Songs aber eben mehr an Härte und Brutalität gewinnen. Insgesamt aber alles wie gehabt.
Cephalic Carnage – Xenosapien CD 15,-
(Relapse/ 07) Grindcore ist jetzt nicht wirklich meine Steckenpferd, aber das neue Album ist im Gegensatz zum Alten erheblich besser geworden. 11 neue Smasher. Technisch insgesamt sehr versiert und geprägt von Disharmonien und vom Gegrunze von Lenzig Leal. Vinyl farbig und limitiert. (ts)
Cerberus Shoal – Mr. Boy Dog DoCD 16,50
(Temporary Residence/ 02) Es ist unglaublich, was diese Band für eine Entwicklung durchgemacht hat. Hier nun ihr neuestes und wohl vielseitigstes Werk in einer schicken DoppelCD. Von Free Jazz über Ambient und Noise bis hin zu Rock und (östlichem) Folk werden Genres gestriffen und miteinander zu einem nie langweilig werdenden Gesamtwerk verschmolzen.
Cerberus Shoal – Crash my moon yacht CD 14,50
(Pandemonium/ 00) Ein etwas älteres Werk dieser Hammer- Kapelle. Wie immer bei C.S. erwartet die geneigte Hörerschaft ein erstklassiges Layout zu einem beeindruckenden musikalischen Werk. Verschiedenste stilistische Einflüsse und eine Vielzahl an Instrumenten verschmelzen dermaßen reibungslos zu Soundlandschaften, die ihresgleichen suchen. Aufwühlend und besänftigend,, wehmütig und wohlig zugleich. Meist instrumental, selten mit Gesang (Hier: Zwei Titel). 8 Songs in knapp einer Stunde…
Cex – Being ridden DoLP/ CD 17,-/ 14,50
(Temporary Residence/ 03) Woah, welch Wagnis! Aber cool… Dieser Herr CEX präsentiert uns hier einen bunten Genre-Cocktail aus Hip Hop und Songwriting- ja, richtig gelesen! Diverse Elektronika, HipHop Beats, aber auch Glocken, Gitarre etc. ergänzt durch einen intelligenten Redefluss zwischen EMINEM und BRIGHT EYES- wenn das kein “kreatives Risiko” ist… Das ist frisch! Das limitierte Doppel-Vinyl enthält die 13 Songs mit Vocals und als Instrumentals, also 2×13=26 insgesamt, auf CD ist das Ganze aufgeteilt, eine CD mit Vocals, eine mit Instrumentals, beide zu 14,50 Euro.
Chainbreaker/ Mönster – Split 7″ 3,80
(Vendetta/ 06) Also mit dem Cover gewinnt man kein Schönheitspreis, aber darum geht’s ja auch nicht…oder heutzutage vielleicht doch ? Prädikat: Augenkrebs! Auf jeden Fall zwei neue Stücke von Chainbreaker, der Supergroup um MAFIA Message Board Urgestein „Flo76“. Rauer, etwas schleppender HC/ Punk. Von Mönster gibt es ebenso zwei neue Songs, die während der Session für das Album aufgenommen wurden. (ts)
Challenger – Give people what they want in lethal doses LP/ CD 11,50 / 7,-
(Jade Tree/ 04) Hier sind MILEMARKER`s Al Burian und Dave Laney am Werk. Aus dem Seitenprojekt wurde jetzt eine richtige Band, während Milemarker Pause machen. Melodiöser Postpunk, schön satt im Midtempo Die Intensität von Milemarker, ein Schuss von SONIC YOUTH und den Melodien auch HÜSKER DÜ´s, und man hat Challenger. Indirock in Reinkultur! 10 Songs, 34 Minuten, aufgenommen von AJ Mogis, der bisher mit Bright Eyes und The Faint zusammenarbeitete. (ts)
Challenger – When friends turn against you 12“/ CD 8,50/ 8,-
(Day After/ 04) 5 neue Songs der Milemarker Jungs um Al Burian. Milemarker machen nur Pause, keine Sorge, erstmal musikalisch was Neues: Flotte, schräge, „punkige“ Songs, beinahe klassischer Indipunk der frühen 90er, Anleihen von HÜSKER DÜ sind vorhanden. Sehr smart wieder die cleveren politischen Texte von Al Burian. Mehr davon!
Chamberlain – Exit 263 LP/ CD 10,-/ 12,-
(Ignition/ 02) Tatsächlich ein neues Album von Chamberlain. Mit dem, wofür wir SPLIT LIP mal so geliebt haben, hat das hier natürlich schon lange nichts mehr zu tun. Mehr mit bodenständigem, amerikanischen Rock. Die Entwicklung zeichnete sich ja ab, schon der Vorgänger gefiel bestimmt so manchem Bruce Springsteen Fan. Diese werden dieses Stimmungsvolle Album auch genauso mögen, wie alle in die Jahre gekommenen SPLIT LIP Fans, wenn sie mit Geduld und Offenheit an diese Platte herangehen! Jetzt auch auf Vinyl!!!
Chamberlain – 5 Year diary DoLP/ DoCD 13,50/ 15,-
(Ignition/ 02) Das Vermächtnis von Chamberlain, the artist formerly known as Split Lip. Auf 2 CD´s gibt es 28 unveröffentlichte Songs, darunter viele Demo Songs aus den Jahren 96/ 97, live Songs und einiges mehr. Die Aufmachung könnte noch ein bisschen liebevoller, ausführlicher sein, aber ich will nicht meckern. R.I.P. ! Jetzt auch als Doppelvinyl im Klappcover!!!
Charles Bronson – Discography DoCD 16,-
(Youth Attack/ 00) Das Gesamtwerk der Highspeed Trasher. Allergeilste, bissig-ironische Texte verpackt in ultra kurze, ultra brutale Songs, die jeden wegblasen. So umfasst die erste CD auch schlappe 96 Songs, auf der zweiten CD sind noch mal 21 Songs, allesamt unveröffentlicht. Dazu gibt es als CD-Rom Part noch ein Video. Hier ist also alles drauf, alle Singles, Split Singles, die LP was zusammenzutragen unbezahlbar wäre. Oft kopiert diese band, nie erreicht. (cr) ENDLICH NACHGEPRESST!
Charm – Hito 7” 3,50
(Coalition/ 00) Einseitig bespielte, farbige Single, vollgestopft mit rasendem Japan – Trash. Wo nimmt Coalition immer nur diese guten Fastcore Bands her ? Guter Sound, 7 Songs, die an ganz alten Trash erinnern und diesen mehr als zeitgemäss runterprügeln. Stellt Landsleute wie Fuck on the Beach oder Slight Slappers vor ne echte Herausforderung. (cr)
Cheer-Accident – Introducing lemon DoLP+CD 15,-
(Skin Graft/ 04) Bereits das 9. (!) Album der Chicago Prog-Rock Institution Cheer-Accident. Überwiegend instrumentale (bei 1-2 Songs gibt es minmal gesprochenen Gesang) Jazz Improvisationen zwar mit wilden Ideen und irgendwie verrückten Ansätzen, aber stets sehr gut hörbar, da es richtig „chillig“, gemütlich rüberkommt. Ganz relaxter, entspannter Jazz mit so einer „Arty-Note“ wie es wohl nur aus Chicago kommen kann und ohne den man wohl auch nicht Platten bei Skin Graft veröffentlichen würde. Sehr schön! Kommt im gediegenen Klappcover in schöner Aufmachung, eine CD mit Bonus Songs liegt auch noch bei. Freunde von Chicago Musik im allgemeinen oder KING CRIMSON, GENTLE GIANT, MILES DAVIS oder STEELY DAN sollten mal reinhören. (cr)
Cheerleaders of the Apocalypse – Discography LP 10,-
(React with Protest/ 04) Der Name sagt es schon…das Gesamtwerk der Metzler aus Warendorf. 7“, Split 7“ mit Hokus und das besondere: Eine komplett neue, nie erschienene LP ist hier mit drauf.
Cherryville – Whether we are LP/ CD 11,50/ 12,-
(Swing Deluxe/ 01) Nach der Split LP mit Robocop Kraus nun das erste Full Length der Jungs vom Weißwurstäquator. Und wir hören eine deutliche musikalische Steigerung! Komplexe Songstrukturen zwischen SDRE und JO ´44, sehr angenehm und entspannend! Kommt im superschicken Stylo- Klappcover! (cr)
Children of Fall – Bonjour tristesse LP/ CD 9,50/ 12,-
(Day After/ 05) Endlich! Nach drei Jahren das neue Album der Schwedenrocker. Die Entwicklung ist deutlich zu hören, denn das neue Machwerk driftet punktuell in die Isis/ Cult Of Luna Richtung ab. Kern bleibt allerdings der rockiger HC mit jeder Menge Spielfreude und Energie, das merkt man sofort. Ich find`s gut. CD super edel aufgemacht, aber auch das Vinyl kommt mit dickem Booklet. (ts)
Children of Fall/ Nikad – Split MCD 4,50
(Black Star Foundation/ 02) Jeweils 2 neue Songs, recht gut, in schlichter Papierhülle.
(The) Chinese Stars – A rare sensation CD 13,50
(Three One G/ 04) Ex-ARAB ON RADAR mit einer tollen Tanzplatte. Der Gesang ist sehr markant, aber nicht zu hoch und gut hörbar, die Musik pendelt sich so im Midtempo ein und besticht durch Groove, Tanzbarkeit und viele kleine Ideen. Insgesamt landet diese Platte irgendwo zwischen LES SAVY FAV, RADIO 4 und den NUMBERS. (cr)
(The) Chinese Stars – Listen to your left brain CD 13,50
(Skin Graft/ 07) Ex-ARAB ON RADAR mit ihrem zweiten Album, die wie keine zweite ihren Nowave aufs minimalste reduziert haben. Gottseidank sind sie fern von Trendspacken und Intro-Features, dafür kann man sich auch zu “Listen to your left brain” den Arsch abtanzen und staunen. Auffällig ist der neue Gitarrensound, der abwechslungsreicher und melodischer ist, ziemlich tolle Gitarrenmelodien über die eh schon groovenden Songs gelegt, und auch die Vocals sind dank unterstützender Backing Vocals etwas flexibler geraten. Im Vergleich zur ersten Platte also ein grosser Schritt nach vorn, tanzbarer, poppiger, eingängiger und viel besser. Verdammt, es macht wirklich einfach verdammt Spaß diese Platte von vorn bis hinten durchzuhören, ein feine Scheibe ist das! (cr)
Chiodos – Bone palace ballet CD 14,50
(Equal Vision/ 07) Die Jungs von Chiodos wussten schon mit ihrem Equal Vision-Debüt “All Is Well That Ends Well” zu überzeugen und nun zwei Jahre später liegt mit “Bone Palace Ballet” der Nachfolger vor. Das Aussergewöhnliche der Jungs war, dass sie mit ihrer Mischung aus emotionalem Pop, Screamo und Metal punkten konnten, über der unentwegt die hohe Stimme von Craigery Owens thronte. Auch auf dem neuesten Output ist die Formel gleichgeblieben, allerdings hat der Sechser seinen Sound um kleine Details erweitert, wie Streicher oder etwa auch Chöre. So kommt es, dass sich die 10 Songs schon nach wenigen Hördürchgängen unwiderlich in den Gehörgängen festsetzen. In den ganzen Online- und Printmedien wird die neue Circa Survive abgefeiert, doch ich bin mir sicher dass 2007 das Jahr von Chiodos wird. Wer auf hippe Kreischmusik in der Tradition von Saosin oder Coheed and Cambria steht, der wird hier evtl seine neue Lieblingsband finden…
Chisel – 8 am all day CD 13,-
(Gern Blandsten/ 96) Ihr 2. Album, ein absolutes Meisterwerk. Viel gradliniger, poppiger und hymnenhafter als bisher. Das dürfte u.a. an der Verwendung von Orgel, Bläsern, Piano etc. liegen. Eine tolle Entwicklung, die sie noch bis zur Perfektion machen sollten („Set you free“). Vinyl nun OOP!
Chisel – Set you Free CD 13,-
(Gern Blandsten/ 97) Ich habe das Gefühl, dieses Jahr kommen nur wunderbare Platten heraus (Eliott Smith, Dackeblut, endlich die Assay LP…) Die neue Platte von Chisel ist wunderbar geworden!! Herrlich arrangierte poppige Punkrocksongs oder doch lieber punkige Popsongs? Mal akustisch, dann treibend, dann schrammelnd, dabei grossartig in Szene gesetzt mit Hilfe von Bläsern und allerlei Gastinstrumenten. Alll dem setzt die spielerisch markant zynische Stimme TED LEO´s die Krone auf, seine Texte nach wie vor augenzwinkende Weisheiten. Ganz ganz gross, eine phänomenale Platte! (cr)
Chokehold – Content with dying CD 13,-
(Bloodlink/ 95) Wohl einer DER klassiker, dieser Midneunziger Newschool-Offensive. Mosht ohne Ende, ist dabei ziemlich metal- und geposefrei. Und was diese Band vor allem ausgezeichnet hat, war die Ernsthaftigkeit, die Integrität. Kein überflüssiges sXe Getue, Unity oder so n Scheiss war wichtig, sondern relevante Themen wie Medienmanipulation, Verdummung durch Fernsehen, staatliche Gewalt und Religion. Daher ist die Platte auch mit unzähligen Samples gespickt, die das unterstreichen. Das brachte ihnen natürlich viel Ärger mit der in Oberflächlichkeiten aufgegangenen Szene (z.B. speziell mit Mouthpiece!) ein, für die nur wichtig war, sich ne x-Uhr für 150 DM zu kaufen und bunten Revelation 7″es hinterherzujagen. Grandiose Band. Ein Meilenstein. Vinyl (damals auf Great American Steak Religion) lange ausverkauft! (cr)
Chokehold – Instilled 7” 4,40
(Bloodlink/ 94) Ihre beste 7″, 1994 auf dem genialen Label von Scott Beibin erschienen (Groundwork, Unbroken, William Martyr 17…), inkl. Ihres wohl grössten “Hits” Anchor. Als sie den damals live gespielt haben, ragten nur noch die Gitarrenhälse aus der Menge heraus, von der Band selbst war nix mehr zu sehen. Hammer! (cr)
Christian Death – Only theatre of pain LP/ CD 11,-/ 13,50
(Frontier/ 81) Legendäre Düster Band der 80er, hier mit einem relativ “punkigen” Album. Vielleicht liegt das an Rick Agnew (Adolescents), der hier die Gitarre schwingt. Zwischen Cure, Joy Division und den Sex Pistols.
Christie Front Drive – s/t CD 14,-
(Caulfield/ 97) Das 2. Full-Length von CFD – minimalistischer, emotionaler Gitarrensound, der definitiv nicht von dieser Welt stammen kann. Unglaublich, mit wie wenig Aufwand so eine tiefe, atemraubende Stimmung erzeugt wird. Angereichert hier erstmals durch ganz minimale elektronische Interludes. Eine Platte, wie es berührender kaum geht. Ich werde nie das Bild vergessen, als diese Platte erschien und Andre mit seinem Stand in Bad Zwischenahn total überfordert war, jede® wollte dieses Stück Vinyl haben: Er griff immer nur hinter sich in die Kartons und holte neue Platten raus. Bestimmt 50 Stück hat er davon am ersten Abend verkauft, nicht zuletzt deswegen (hi,hi) ist das Vinyl schon länger ausverkauft….. Eine JAHRTAUSENDPLATTE !!!!!! (cr)
Christie Front Drive – Anthology CD 14,-
(Freewill/ 95) Dieser Silberling enthält die lange ausverkaufte Debut 12“, sowie die erste 7“. Für CFD würde ich sowohl beten, als auch töten. Wie weit würdet ihr gehen..? Der Tag geht, CHRISTIE FRONT DRIVE kommt und plötzlich macht alles Sinn, alles scheint gut. And now I believe (cr)
Christie Front Drive/ Boys Life – Split CD 12,-
(Crank/ 95) Cd-only Rerelease der 10“. Nach wie vor muss ich gestehen, das ich Boys Life bis Heute immer noch nicht gehört habe und es wohl auch nicht mehr tun werde. Die sollen aber gut sein, mit ihrem quitschigen Midwesternsound. Andere Platten waren ja auch gut. Von der ersten Minute bis Heute sind die 3 CFD Songs absolut untouchable, die hätten gar keine B-Seite gebraucht, dreh ich eh nicht um. 3 der besten CFD Songs überhaupt. Das sollte reichen. Ach ja, auch Boys Life mit 3 Songs unterwegs. (cr)
Christ on Parade – Sounds of nature LP/ CD 11,50/ 14,-
(Prank – Neurot/ 07) Wiederveröffentlichung der Kulthardcore Platte aus den 80ern. Warum auf NEUROT (CD)? Aus COP entstanden NEUROSIS, deren Gitarrist hier die Seiten bearbeitete. Musikalisch ist das hier noch längst nicht so düster wie die ersten NEUROSIS Platten, die fünf Iros hauen hier räudigen Punk raus: Melodisch, aber aggressiv ist dieser kultige Hardcore-Bastard, versehen mit viel Power. Verdammt authentisch klingen die 19 Songs, Fans von DISCHARGE sollte das Wasser im Mund zusammen laufen. So düster wie die ersten NEUROSIS-Scheiben klingts wie gesagt nicht, auch TRAGEDY-Fans könnte das zu „fröhlich“ sein. Aber hinter all dieser hektischen Fassade steckt viel Wut und Aggression, da werden so einige Ärsche getreten. Neben dem 20-minütigem “Sounds of Nature” haben sich auf diese Veröffentlichung auch die extrem raren Beiträge der “Skate Rock Vol.3″-Compilation eingeschlichen, die “Isn´t Life a Dream EP” aus dem Jahre 1986 und das bisher unveröffentlichte, großartige AVENGERS-Cover “The American in Me” komplettieren die Platte. Das ganze wurde produziert von PUSHEAD. Ein Stück US-Hardcore history, das richtig Spass macht! (cr)
Chris Wollard & The Ship Thieves – s/t LP/ LP180gr/ CD 12,50/ 15,-/ 12,50
(No Idea/ 09) 1 1/2 Jahre nach dem Erstling von Chuck Ragan, veröffentlichen nun mit Chris Wollard die anderen 50% der Stimme von HOT WATER MUSIC ihr Solodebut. Solo müsste man hierbei allerdings in Häkchen setzen, da Chris Wollard auf seiner ersten, selbstbetitelten Album von seiner Band, “Ship Thieves” unterstützt wird. Vergleiche mit Chuck Ragan liegen natürlich sofort nahe, sind nach den ersten Hören allerdings unangebracht. Bestachen die sehr traditionellen, folklastigen Songs von Chuck Ragan auf dessen Debut “Feast Or Femine” vor allem durch ihr rohes Konstrukt und die Reduziertheit auf Chuck und seine Gitarre, erinnern die ausragangierten Songs auf Chris Wollards Erstling oftmals eher an Indie-Rock der Marke Lemonheads, auf die Chris’ sanfte, tiefe, Stimme gelegt wurde. Ausgefeilt arangiert und eigepackt in wunderschöne Indie-Melodien gehen Songs wie zum Beispiel der Opener “No Exception” sofort ins Ohr, und verweilen dort auch eine ganze Weile, ohne dabei allerdings beliebig, eintönig oder zu glatt Produziert zu klingen. Dieses Album hat Ecken und Kanten an den richtigen Stellen und nutzt sie dazu, die zuerst oberflächliche Leichtigkeit, mit der Zeit einer Schönheit weichen zu lassen, die es verlangt sich zurück zu lehnen, und diese Platte immer und immer wieder zu hören. Das ganze kommt im Übrigen in der LP-Version mit doppelseitigem 11”x33”-Booklet und als blaues Vinyl, oder, in der 180g Pressung als durchsichtiges oder oranges Vinyl. Vinyl mit Download Coupon – CD im Digipack!(MB)
Chromatics – Arms slither away 7″ 5,-
(K Records/ 03) Backed with „Skill fall“ Jau- CHROMATICS jetzt also auf K und prompt gibt´s ne 2-Song 7″ auf 45 rpm. Sei es, wie es ist, einigen wird´s das definitiv wert sein.
Chromatics – Cavecare 12” 10,-
(Hand Held Heart/ 02) Einseitig bespielte 12” mit 6 Songs dieses Seitenprojekts mit Leuten von den BLOOD BROTHERS und SOILED DOVES. Und in diese schräge, trashige Familie fügt sich auch diese Platte prächtig ein. Die nächste LP von Chromatics soll dann bei GSL erscheinen… Alles klar?
Chromatics aka KRMTX – Ice hatchers 7” 4,50
(GSL/ 03) Backed with “Curtain”. 2 neue Songs im bewährten Stil.
Chromatics – Nite 12” 10,-
(Troublemen/ 06) The first fully realized CHROMATICS tracks since the new lineup/mindset. Produced and recorded by JOHNNY from GLASS CANDY, the vocals for “Nite” were recorded as soon as LENA woke up from a nap for added effect. The track “Glass Slipper” has intense vocoder action over heavy Italo beats. These songs will blow you out of the water. These songs are ushering in a new era for both the band and the whole “scene.” Just ask the kids! Chromatics are the the people from the BLOOD BROTHERS!
Chromatics – Plaster hounds LP/ CD 10,-/ 12,00
(GSL/ 04) Das zweite Album (neben den ganzen Singles) – 10 schräge, rockende Songs mit 60ies Touch, hier wieder mit ihrem Original Sänger. EX-SOILED DOVES wenn man so will, auf jeden Fall genauso verrückt und nöhlig und gut.
Chuck Ragan – Feast or famine LP/ CD 11,70/ 13,80
(No Idea – Side One Dummy/ 08) Eigentlich total schlau: Mit der Livescheibe anfüttern, und dann das noch bessere Studioalbum rausdonnern. Chuck Ragan als Ex-HOT WATER MUSIC und RUMBLESEAT Sänger solltet wir alle kennen mittlerweile – auch weil er sich mit seinem Soloprojekt ganz anders entwickelt als seine Ex-Kollegen bei THE DRAFT. Chucks Soloplatte ist eine wunderbare Reise in die ureigene Welt eines begnadeten Songwriters, und eine authentische Reminiszenz an die große amerikanische Songwriter- und Americana-Tradition. Zwölf mal schmissige, mal tiefgründige Songs zwischen Lagerfeuer und Whiskeybar, Schlafzimmer und Straße, getränkt mit urwüchsigem Country- und Songwriterflair, aber rauh und erdig genug um zutiefst zu beeindrucken, und im Gegensatz zum Livealbum auch mit überzeugenden ruhigeren Momenten. Ist ganz dicht dran an den geliebten Rumbleseat – einen Song von denen finden wir auch auf diesem Album. Übrigens u.a. mit den Gästen Matt Skiba, Jolie Holland, Tim Barry (AVAIL)….
Chuck Ragan – Los feliz LP/ CD 11,70/ 13,80
(No Idea – Side One Dummy/ 07) Nach diversen hierzulande kaum erhältlichen 7“s erscheint nun endlich das erste komplette Album von Chuck Ragan, dem ehemaligen zweiten Frontmann von HOT WATER MUSIC, der nun endgültig wieder aus dem Privatleben zurückgekehrt ist und den Hammer wieder gegen die Gitarre eingetauscht hat. Mit Acoustic-Gitarre, Mundharmonika, stellenweiser Unterstützung von Mandoline und Violine aber vor allem seiner unverkennbaren Rauhbein-Stimme präsentiert er auf „Los Feliz“ sein neues Gesicht als Reibeisen-Singer-/Songwriter. Songs über die Schönheiten und Hässlichkeiten des Lebens eingefangen im Rahmen einer intimen Live Show in Kalifornien. Von allen Punk goes Country-Folk-Acoustic-Alber der letzten Zeit für mich mit Abstand das überzeugendste. Chuck Ragan ist einfach eine unwiderstehliche Persönlichkeit, der diese Art von Musik auf ein nie gekanntes Intensitätslevel hievt. Inkl. einer Bob Dylan Coverversion sowie „God Deciding“ von HWM und „California Burritos“ von Rumbleseat…
Chuck Ragan/ Austin Lucas – Split 7″ 5,-
(Hometown Caravan/ 07) Je ein neuer Song im wunderschönen Artwork.
Chuck Ragan/ Austin Lucas – Bristle ridge LP 11,50
(Hometown Caravan/ 08) Split der beiden Teil 2. Die Tour-Kollaboration scheint den beiden so gut gefallen zu haben, das sie gleich ein gemeinsames Album aufgenommen haben. Beide Protagonisten haben zu “Bristle Ridge” jeweils eigene Songs beigesteuert. Ebenfalls vertreten sind gemeinsam entstandene Stücke, sowie Traditionals. Kommt im schicken Klappcover.
Chuck Ragan/ Muff Potter – Split 7″ 5,50
(Hucks Plattenkiste/ 07) Erschienen zur gemeinsamen Tour. Beide covern sich gegenseitig. Kommt im dicken Klappcover!
Church of Misery – Master of brutality CD 14,50
(Southern Lord/ 01 ) Typisch Japaner- wenn sie nicht den leichten Dilettantenbelustigungsaspekt in etwas packen, wird Perfektion neu definiert!! Nicht nur, daß C.O.M. sehr gute Musiker sind, schön tight und smooth zur Sache gehen und dabei auch noch Songs von hohem songwriterischen Standard schreiben, vor allem haben sie die geilste Black Sabbath- Scheibe veröffentlicht, die selbige nicht einmal hin-bekommen haben !!! Hier wird Doom zelebriert, in seiner Reinform und mit Hingabe zu seinen Wurzeln erhalten, um dann sämtliche Möglichkeiten des Genres auszuschöpfen. Wer diese Musik zu schätzen weiß, kommt hieran nicht vorbei- alle anderen dürfen sich eh mal ganz dezent verpissen!!! (YW)
Church of Misery – The second coming CD 14,-
(Salvation/ 05) Das neue Album! Erschien auch letztes Jahr in Japan, wird jetzt hier für den Rest der Welt zugänglich gemacht, erstmal mit dem Original Cover, welches für diese Platte gedacht war. Sieben Songs, überwiegend über Serienkiller, erstmals mit neuem Sänger, der der Band mehr Druck, Härte und Brutalität gibt. Daher sind die neuen Songs hervorragend, miesester Sludge-Doom mit Rock Einflüssen der 70er. Das neue Album jetzt auch endlich auf Vinyl. Leider sehr teuer. Limitiert auf 666 Stück. (cr) VINYL bereits wieder ausverkauft!
Ciccone Youth – Whitney album LP 13,-
(Goofin/ 06) A deluxe vinyl re-release of Ciccone Youth’s The Whitey Album, the full-length recorded by SONIC YOUTH’s Top-40 obsessed alter-ego is now available on the band’s own Goofin’ imprint. In 1988, after hinting that a tribute to the Beatles’ White Album was in the works, the band about-faced and delivered this brain-sick celebration of pop-culture and The Material Girl in particular. The album has been spectacularly remastered and manufactured to provide hi-fi reproductions of such favorites as “Needle-Gun,” “MacBeth,” and Mike Watt’s original demo recording of “Burnin’ Up.”
(The) Cinema Eye – A complete arsenal LP/ CD 11,-/ 11,-
(Sound Virus/ 03) Nachschlag nach der Split 10″, keyboardlastiger No Wave Sound, dabei aber auch härter und schräger als z.b. RED LIGHT STING oder LIARS.
(The) Cinema Eye – Some nerve LP/ CD 11,-/ 11,-
(Sound Virus/ 04) Das zweite A lbum dieser heißen Band aus Ohio. Stürmischer Neo-Wave angehauchter Post-Hardcore und Art-Punk mit Ecken und Kanten und trotzdem aufbrausend und überschwänglich, dass Tanzen und konvulstische Zuckungen nur eine Frage der Zeit sind. So ziemlich in etwas eine wildere und schrägere Ausgabe von PRETTY GIRLS MAKE GRAVES, was nicht zuletzt an den fantastischen weiblichen Vocals liegt. Andere Querverweise wären SLEATER KINNEY, MILEMARKER oder poppigere CAMERA OBSCURA. Klasse Band, die auf Sound Virus eine wahrlich perfekte musikalische Heimat gefunden haben gerade dort zwischen deren letzten Platten.
(The) Cinema Eye/ Audion – Split 10”/ CD 9,50/ 10,-
(Sound Virus/ 03) The Cinema Eye and Audion are Columbus, Ohio’s latest additions to the synth-punk sound as well as to the newest bands to join the Sound Virus roster. The Cinema Eye play electro-snap post punk with confidence and sass, and Audion are something like Camera Obscura meets Subtonix electro aggressiveness. The Cinema Eye are known for the extreme catchiness of their near-pop melodies, guitars dripping with gritty spunk and the occasional hint of an 80’s new wave sensibility, all topped off with female vocals comparable to those of Sleater-Kinney by their relentless power and deceptively sweet harmonies. Audion represents the more dissonant side of the spectrum with an electronic onslaught that creates a densely discordant sound, much like Braniac or Satisfact. Growlingly shrill guitars coupled with speaker-rumbling sub bass and abrasive, melody-driven keyboards are at the center of Audion’s core.
Cinematic Orchestra – Live at the Royal Albert hall DoLP/ CD 19,80/ 15,80
(Ninja Tune/ 08) Wie der Brite so schön sagt: “The Royal Albert Hall is the kind of venue where history is made”. Hier spielten historische Bandgrößen von den Beatles über die Stones, Led Zeppelin, Dylan, Muhammad Ali u.a. Mit Jason Swinscoe und seinem Cinematic Orchestra haben nun auch Ninja Tune´s beste Orchesterjazzer ihre Einladung im November 2007 gehabt und mit dem 24-köpfigen Heritage Orchestra und mit Gästen wie Lou Rhodes (Lamb), Heidi Vogel und Grey Reverend vor ausverkauften Haus bei fantastischer Athmosphäre und 1A-Sound ihren Auftritt hingelegt. Gänsehaut garantiert inklusive “All That You Give”, “To Build a Home” etc. Vinyl in dicker, wunderschöner Aufmachung!
Cinematic Orchestra – Ma fleur CD 16,-
(Ninja Tune/ 07) „Ma Fleur“ vom Cinematic Orchestra ist meine persönlich größte Überraschung des bisherigen Jahres. Was wohl daran liegt, dass ich von diesem Album eher wenig erwartet habe. Vor kurzem hat mir ein Freund den Tipp gesteckt, da mal rein zu hören. Versehen mit dem Zusatz: „Entweder ich bin jetzt alt geworden, oder diese Platte ist wirklich so gut!“. Meine Ursache für die anfängliche Zurückhaltung liegt übrigens daran, dass mich die Tonnen an Kaffeehaus-Daddel-Platten, mit seelenlos dahin plätschernder Musik, gefangen irgendwo zwischen Elektronik und Unmengen „organischer“ Sounds, einfach müde gemacht haben, mich innerhalb dieses Genres weiterhin umzuhören. Doch letztlich ist es natürlich immer blöd, Sachen zu kategorisieren und in entsprechende Schubladen zu verschieben. Ich bekenne mich schuldig und entschuldige mich mit dem Zusatz, dass die allwöchentliche Veröffentlichungsflut irgendwie ausgedünnt werden muss. Wie auch immer, dieses Album vom Cinematic Orchestra ist in erster Linie hervorragend umgesetzte Popmusik. Und es erscheint auf Ninja Tune, was immer wieder einen Grund zur Freude hervorbringt. Aktuell eben dieses Werk. Im Vergleich zu den früheren Platten klingt das neue Album vielleicht weniger angestrengt und bemüht, also irgendwie entspannter und freier. Und trotz klassischer Band-Besetzung mit Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang sind die jazzigen Teile deutlich mehr in den Hintergrund getreten. Angestrebt als Soundtrack und letztlich nicht als solcher veröffentlicht, ist „Ma Fleur“ an einigen Stellen entsprechend episch angelegt. Doch unterm Strich überwiegt der Popanteil des Albums. Besonders klasse fallen übrigens wieder die Gesangseinlagen von Fontella Bass (Art Ensemble Of Chicago) aus, die dieser Musik den nötigen Soul verpasst. Ansonsten geizt das Cinematic Orchestra erneut nicht mit melancholischen und ruhigen Passagen, überrascht nun aber auch mit stimmigen Folkanklängen. Neu und vollends aufregend ist „Ma Fleur“ gewiss nicht. Dafür ist dieses Album jedoch höchst qualitativ und erinnert angenehm an die früheren guten Momente von 4 Hero. Vinyl in fetter Luxus Box, 1cm dick mit 12 Kunstdrucken in LP Grösse…
Circle – Earworm CDep 8,-
(No Quarter/ 06) “ Earthworm” finds the band further integrating their love of late ’70s and early ’80s rock with the kraut-influenced psych that has become their trademark. The songs are heavy and dense with guitar riffs that shred, backed by the intense and hypnotic rhythm section of bassist Jussi Lehtisalo and drummer Tomi Leppanen. The band has invited Bruce Duff (singer of the legendary LA band JESTERS OF DESTINY) to contribute vocals on three tracks. Four songs all in all. Nice artwork!
Circle – Katapult LP/ CD 15,-/ 15,50
(No Quarter/ 07) Grossartiges Dark Psychedelia Album der Band aus Finnland. 9 Songs.
Circle Jerks – Group sex LP/ CD 11,30/ 10,-
(Frontier/ 81) Klassiker!! Eine der besten CJ Scheiben, nur schwer zu vergleichen mit ihren späteren Sachen. Rasend Schneller US Hardcore mit alltime-Hymnen wie Wasted, Back against the wall, Live fast die Young und und und…
Circle of Dead Children – Zero comfort margin CD 14,-
(Earache/ 05) Produziert von Steve Austin (Today Is The Day), haut der Dreier aus Pittsburgh einem hier sowas von einem vor den Bug, meine Fresse. Grindcoremassaker deluxe! (ts)
Circle Takes the Square – As the roots undo CD 12,-
(Robotic Empire – Hyperrealist/ 04) Jetzt auch auf Vinyl! Nach der Split 7” mit Pg.99 das Full Length Debut, wunderschön aufgemacht im ineinanderzusteckendem Digipack. Acht Songs, wo alle Spektren des Begriffs “emotionaler Hardcore” abgedeckt werden. Klimperparts, Grindattacken, Blastparts, Doublebass, experimentelle Indierock Elemente und obendrauf noch zwei Sänger/-in. Der Gesang reicht auch von Schreigesang über Flüstern bis zum normalen Gesang der Sängerin. Also eigentlich alles was sich wünschen kann. Manchmal kommt man sich vielleicht ein wenig erdrückt vor von den ganzen Ideen, die sie versuchen in ihre Songs zu stecken. Aber vielleicht liegt ja grade da die Herausforderung der Platte an den Zuhörer. (ts)
City On Film – In formal introduction LP/ CD 12,-/ 13,50
(Grand Theft Autumn/ 05) Erste Solo LP von Herrn Bob Nanna, Sänger und Kopf BRAID und HEY MERCEDES. Anders und viel besser als sein Beitrag zu TMUSS 7” Reihe. Zig Stile, ne bunte Tüte Pop mischt er hier zu einem außergewöhnlichen Album, seine Stimme sorgt für einen wohligen Schauer, weckt halt viele Erinnerungen. (cr)
Clap Your Hands Say Yeah – Some loud thunder LP/ CD 16,-/ 16,-
(Wichita/ 07) Kaum eine Band sorgte 2006 für mehr Aufregung als Clap Your Hands Say Yeah, und natürlich sind die Erwartungen nach dem grandiosen Debüt verdammt hoch. In den USA noch immer ohne Plattenfirma, schert sich die Band um Alec Ounsworth allerdings weiterhin einen Dreck um Hörgewohnheiten. Sie vertraut für die zweite Platte fast ausschließlich auf Songs, die bereits in der Schublade lagen, als das Debüt im Internet zur Sensation erklärt wurde. “Some loud Thunder” rumpelt noch sperriger als der Erstling, inmitten der ansonsten hochwertigen Studioproduktion stecken drei Songs mit übersteuertem Mikro. Dazu gibt es wieder ein kurzes Rummelplatz-Instrumental und mit “Five easy Pieces” einen behäbig mäandernden Albumausstieg inklusive Mund- und Ziehharmonika. Doch zwischen den Geduldsproben nölt Ounsworth erneut so wunderschöne Melodien, dass sie allesamt schon jetzt auf die Liste mit den Hits des Jahres 2007 wandern. Da sind vor allem der mit elektronischen Beats versetzte Tanzflächenfüller “Satan said dance”, die herrlich angeschrägte Halbballade “Mama, won’t you keep them Castles in the Air and burning?” und das hymnische “Underwater (You and me)”. Klar, man braucht wieder einige Durchläufe bis man all die fantastischen Details auf “Some loud Thunder” entdeckt. Aber mal ehrlich: Wer hätte sich von CYHSY denn ein Leichtgewicht gewünscht? 11 Songs all in all.
Clap Your Hands Say Yeah – s/t CD 14,50
(Wichita/ 06) Eine Band aus der TPS-eigenen Kategorie “betrunken tanzen”. Das Quitett aus New York soll sich auch eine riesige Fangemeinschaft (siehe Arctic Monkeys) erspielt haben, nur durchs Internet und CD Verkäufe aus ihrem Apartment heraus. Vergesst das und lasst euch auf die Musik ein und entscheidet dann selbst: Den Sound hier mag ich sehr gerne, irgendwo zwischen Arcade Fire, Neutral Milk Hotel, Talking Heads und Modest Mouse – das alles mit zwei Synthesizern, einer Lead-, einer Rhythmusgitarre, Schlagzeug, Bass und Harmonica. Besonderes Merkmal: der aussergewöhnliche, schräge Gesang. Wurde in den USA zum Indie-Rock-Album des Jahres nominiert. Wir sind hier in Europa – entdeckt die Band für euch! (cr)
(The) Clash – Combat rock LP/ CD 12,50/ 10,50
(Sony/ 82-07) Rerelease als 180g-Vinyl! Einer DER Punkrock-Klassiker schlechthin, auch wenn hier deutlich ruhiger musiziert wird als auf den
Vorgängeralben, auf die sich bis heute millionenfach berufen wird, endlos kopiert und in seiner Vielfalt (Punk, Ska, Soul, …) nie erreicht. Inkl. Hits wie “Rock the casbah”, “Should I stay or should I go”, “Straight to hell”. Ihr Kommerzalbum sozusagen, aber musikalisch grossartig…
Click Click Decker – Den Umständen entsprechend LP/ CD 15,-/ 14,-
(Audiolith/ 09) Das dritte Album des Herrn Decker aka Hamann. Seine geniales Projekt BRATZE wird 2009 ein wenig ruhen, um sich ganz auf dieses neue Album zu konzentrieren: 12 brandneue Tracks, “same same but different” würde der Thai sagen. Wahrscheinlich würde ihm Kevin Hamann selbst Recht geben, den die ursprüngliche Version wurde komplett von ihm im Schlafzimmer eingespielt und hinterliess beim Künstler einen faden Beigeschmack (siehe den Titeltrack!); also hat er – erstmals – mit einer kleinen Band im Rücken alles nochmal eingespielt. Eine weise Entscheidung, denn er hat behalten, was gut war/ ist und neues probiert; was wir kennen sind die lyrischen, analytischen, intellektuellen und witzigen Texte, ebenso die einfachen Melodien und Songstrukturen; neu ist das Organische, die kleinen kreativen Einfälle bei den Arrangements, die Mehr-Mühe, die auf den “Sound” gelegt wurde, das kompakte und tiefergehende in der Musik. Hamann musste nicht mehr versuchen die Band in seinem Rücken zu simulieren, sie war auf einmal da! Und das ist gut. Und so haben wir hier einer der Hitplatten des Jahres in der Hand, musikalisch irgendwo zu verordnen zwischen KANTE, GISBERT ZU KNYPSHAUSEN, TOMTE und PETER LICHT. Unauffällig und schön! (cr)
Click Click Decker – Ich habe keine Angst vor… CD 14,50
(Audiolith – Records & Me/ 05) Das letzte Album von Kevin Hamann aka CCD jetzt doch noch auf Vinyl. Genialer Songwriter/ Indiepop – wie auch immer. Wer solche Zeilen fabriziert, ist ein ganz Großer: „ Leben ist wie Fußball, auf deinem eigenen grünen Rasen bist du der Kapitän – Manchmal schießt du ein Tor, manchmal kriegst du eins rein”. Kommt im schicken Klappcover. (ts) VINYL jetzt auch ausverkauft!
Click Click Decker – Nichts für ungut CD 14,50
(Audiolith/ 06) Das zweite Album – ein Knaller! Vinyl leider ausverkauft. Hat den Überhit “Wer hat mir auf die Schuhe gekotzt?”… Schickes Digipack!
Clikatat Ikatowi – Orchestrated and conducted LP/ CD 10,50/ 12,-
(Gravity/ 95) San Diego Trio mit dem ehemaligen 411 Drummer. Neun Songs, die stark an die Swing Kids erinnern. Hektischer Zappelhardcore gepaart mit explosivem Noiserock und ruhigen Elementen. Wiederaufgelegt.
Clikatat Ikatowi – River of souls CD 10,-
(Gravity/ 97) Die Abschiedsplatte von CI. Ziemlich rauher, rasender Emohardcore, verwurzelt im DC Sound von RITES OF SPRING oder EMBRACE, aber viel vertrackter, immer wieder ausbrechender mir manischem Zweit-Gekreische, durchaus rockend und groovend, dann auch wieder hypnotisch aus der Ruhe steigernd. Hammerband! 6 tolle Songs, denen man die musikalische Vergangenheit von Tony Joy (MOSS ICON, UNIVERSAL ORDER OF ARMAGEDDON) anhört. R.I.P.
Cloak/ Dagger -Untitled 7″ 4,80
(Jade Tree/ 09) Und ich dachte schon, Jade Tree würden gar nichts mehr machen. Endlich mal wieder ein neues Release! Cloak/ Dagger haben schon eine 7″ und eine CD (auf Reflections) raus. Mit zwei neuen Songs und dem Wechsel zu Jade Tree, gibt es einen kleinen Nachschlag zum aktuellen “We Are” Album. Traditioneller KBD Punk/Garage Sound wird auf herrliche Weise durch verdrehte, innovative Post-Punk Elemente aufgewertet. Black Flag meets Teen Idles meets Drive Like Jehu. Im übrigen mit Ex-Leuten von COUNT ME OUT und STRIKING DISTANCE…
Clouds – Legedary demo CD 15,-
(Hydra Head/ 07) Lasst Euch von dem Titel nicht in die Irre führen! Der Gitarrist von CAVE IN nutzte die Pause seiner Hauptband und bringt hier eine neue Combo an den Start. Auf „Legendary Demo“ lassen Clouds keinen Zweifel, wo bei ihnen der Rockhammer hängt: Irgendwo in der Garage von Man’s Ruin, unweit des Regals von Alabama Thunder Pussy, Acid King und MC5. Schwer verzerrte Gitarren zu lauten, durchaus melodischen Vocals und einem brachialen Schlagwerk. Die Jungs aus Boston gefallen sich im schnellen Psycho-Heavy Grunge und machen Laune. Kracht echt gut los und versprüht gute Laune. Vinyl noch nicht in Sicht, wird aber hoffentlich bald kommen…
Clouds – We are above you DoLP/ CD 22,50/ 15,50
(Hydra Head/ 08) Nach dem legendären Demo das erste “richtige” Album der Jungs. Die vier Jungs aus Boston zelebrieren auf „We are above you“ einen echt abgefahrenen Genre-Mix. An fetteste dicke Eier Metal Riffs reihen sich super melodische mehrstimmige Punk Rock Refrains, im nächsten Song darfs ein bisschen Indie oder Psychedelic sein – und trotzdem hat man nie das Gefühl, dass die Band den Faden verliert. Alles greift stimmig ineinander und es verwundert nicht, dass das Projekt um den CAVE IN-Gitarristen Adam McGrath mit ihrem Zeug ebenso wie McGraths Hauptband bei Hydra Head untergekommen ist. Muss man gehört haben. Stellenweise erinnert Clouds auch an das völlig unterbewertete letzte Rye Coalition Album. Super Platte in sehr fetter Aufmachung!
Clown Alley – Circus of chaos CD 14,-
(Southern Lord/ 06) Clown Alley were a punk rock/ hardcore band whose sound and aesthetic got swept up in the intense Thrash-Metal crossover mania of the mid-80s’ . Clown Alley was formed by 4 bay-area punks including New Mexico hardcore heroes: Jerryz Kids singer: Dave Duran. Of particular note are Clown Alley members: Lori Black (bass) and Mark Deutrom (Guitar) who both went onto play bass in the Melvins during the 80s’ and 90s’. Lori Black (aka Lorax) played bass on: Ozma, Bullhead, Egnnog, and Houdini. She is also famous child actor starlet Shirley Temples’ daughter! Mark Deutrom (aka Mark D.) produced the first two Melvins albums: “Gluey Porch Treatments” and “Ozma” and then joined the band on bass for several years of touring and recording. He has also released his own solo recordings and recently toured/performed live with sunn 0))) . “Circus of Chaos” was originally released in 1986 on vinyl by Mark Deutroms’ own record label: Alchemy Records. “Circus of Chaos” was the labels first release and Alchemy later went on to release albums by many infamous 80s’ hardcore and metal bands including: The Melvins (debut album “Gluey Porch Treatments), RKL, Poison Idea, and Neurosis (debut album: Pain of Mind). This Southern Lord compact disc issue of Clown Alleys’-”Circus of Chaos” is the first time this album has been released on Compact Disc and features live bonus tracks plus a radio interview from 1986.
Coach – Kill em all CD 10,-
(Mi Amante/ 04) Das erste Album von Coach (hatten schon ne 10“ auf Doghouse). Die Melancholie von Chamberlain, ein wenig Jesus & Mary Chain, noch ein wenig Elliott Smith und Promise Ring mit rein, und man kann grob erkennen, wo Coach musikalisch liegen. Traurige Indierock – Arrangements unterstützt durch ein Klavier. Ja, es geht um Gefühle – grade richtig, wo es draußen (hoffentlich) bald wärmer wird. Kommt im Digi-Pack. (ts)
Coachwhips – Bangers vs fuckers LP 12,-
(Narnack/ 04) Das zweite Album des verrückten Duos. Ex-PINK & BROWN. Auf minimalistischste Weise mit Schlagzeug, Gitarre und einem Casio wird hier energiegeladener Garage Trash Punk Killer Zappel Alarm gemacht, da entpuppt sich so manche Band des Genres als lahmer R n´R Haufen, die den Coachwhips vielleicht das Wasser reichen dürfen oder die Schuhe putzen dürfen. (cr)
Coachwhips/ Intelligence – Split 7“ 4,80
(Omnibus/ 05) A brand new 7-inch split between two West Coast hotties. Still led by San Francisco fashionista JOHN DWYER (PINK & BROWN, etc.) the COACHWHIPS continue their fugged-up, Log-voxed, white-boy blues, while Seattle post-punk champs the INTELLIGENCE smack some angular, angst-ridden rocking.
Coalesce – 0:12 Revolution in just listening LP/ CD 15,-/ 14,-
(Hydra Head – Relapse/ 02) Die Vinylversion des letzten COALESCE Albums nun endlich da. Kommt im schicken Klappcover mit edlem Druck.
Coalesce – Functioning on impatience LP/ CD 15,-/ 13,-
(Second Nature/ 98) Das zweite Album, schon ein wenig facettenreicher, weiterentwickelter. 7 böse, vertrackte Bulldozer Songs, inkl. des genialen „You can´t kill us all“. Totschicke Aufmachung. Zum 10 jährigen Jubiläum des Albums (ist das echt schon wieder so lange her? Mann sind wir alt geworden!) nun als totschicke Vinylneuauflage….
Coalesce – Give them rope LP 11,-
(Edison – No Idea/ 98 – 04) Das Full Length Debut: schwerer, groovender Bulldozer Core, sehr noisig und bedrückend…Mit neuem Artwork, neu gemixt wieder erhältlich!
Coalesce – Salt and passage 7″ 5,50
(Second Nature/ 08) Hört, hört! Das Comeback der mächtigen Coalesce mit zwei neuen Songs auf einer schicken und fetten Single. Und das Beste: Beide Songs gehören wirklich zum Besten, was die Band je gemacht hat! Dickes Karton Siebdruck-Klappcover.. Get it!
Coalesce – There is nothing new under the sun CD 14,80
(Hydra Head/ 99-07) Was macht man wenn es nichts neues unter der Sonne gibt? Erst die Black Sabbath 7“ Reihe auf Hydra Head und jetzt das: Coalesce mit einem ganzen Album ausschliesslich mit Songs von LED ZEPPELIN. Kranker, kaputter als das Original, der Sänger der Get Up Kids hat die Backing-Vocals übernommen, inklusiver solcher Hits wie “Heartbreaker”, “Black Dog”, Whole lotta Love” ….. und 2 akustischen (!) Songs. Die saulimitierte PicLP ist lange ausverkauft! Neuauflage der CD von 1999. Hier covern Coalesce komplett LED ZEPPELIN. In der Deluxe Neuauflage (Digipack) gibt es dann noch zusätzlich Coversongs von BLACK SABBATH, GET UP KIDS, BOY SETS FIRE und UNDERTOW (cr)…
Cobolt – Passoa LP/ CD 5,-/ 13,50
(Mi Amante – Bcore/ 03) Hier die Vinylversion der 2002 auf Bcore erschienen CD der Schweden. Man kann ganz deutlich Einflüsse von Codeine und Low heraushören, in dessen Richtung das ganze auch geht. Von Ex – Refused hört man hier nichts. Durchweg melancholisch und traurig, ist dies eine wahre „Slowcore“ Perle.
CocoRosie – God has a voice Pic7″ 7,50
(Touch & Go/ 08) Neue, streng limitierte Single im schicken Look…
CocoRosie – La maison de mon rêVe LP/ CD 14,-/ 15,-
(Touch & Go/ 04) A deceptively innocent, enchanting, and sweet yet eerie and twisted new album from BIANCA and SIERRA CASADY under the name COCOROSIE. Sierra sings and plays guitar and flute, Bianca sings and does percussion (rattles things, makes things squeak, shakes a gold chain belt). Together they present twelve songs recorded in a tiny apartment in the 18th District of Paris during the spring of 2003.
CocoRosie – Noah`s ark LP/ CD 14,50/ 15,-
(Touch & Go/ 05) The latest from nomadic singer/ songwriters COCO ROSIE (aka BIANCA & SIERRA CASADY). Heart-offerings of friends, family, loved ones, and lost ones surface gracefully throughout Noah’s Ark, contributing depth to the narrative journey. Features guest appearances from ANTONY and French MC and beatboxer SPLEEN. Twelve tender songs.
Coffinshakers – s/t LP/ CD 17,-/ 16,50
(Cobra/ 07) Mit der Platte können die wenigsten unserer Kunden etwas anfangen vermute ich. Aber wir hier in Braunschweig haben einen kleinen eingeschworenen Kern absoluter Coffinshakers Fans. Die Coffinshakers sind eine schwedische Country-Gruft-Rockabilly Band. Klingt gut, oder? Stellt euch in etwa ne Mischung aus JOHNNY CASH und den MISFITS vor. Dazu der geniale Gesang mit transsylvanischen Akzent und Texte über Untote, Friedhöfe und Leichen. Nur geil und völlig kultig!!! Deswegen wollten wir euch die Platte nicht vorenthalten… (cr)
Coheed & Cambria – In keeping secrets CD 14,50
(Equal Vision/ 03) Das neue Werk, Vinyl OOP!
Coheed & Cambria – The 2 nd stage turbine blade CD 14,-
(Defiance/ 02) Hier die Vinyl Version, der auf Equal Vision erschienenen CD. 10 Tracks mit Gastauftritt von Dr. Know (Bad Brains!). Ursprünglich als Projekt für eine Art Soundtrack einer Fortsetzungs-Saga (“The Bag-On line Adventures” ein Science Fiction-Märchen) kreiert, wurde der Name der beiden Hauptcharaktere zum Bandnamen. Geboten wird hier Emorock a la JEW, Thrice und Konsorten. Schöne Melodiebögen, rockige Gitarren ohne zu hart zu werden. Die Stimme klingt teilweise sehr hoch, aber nicht piepsig. Vinyl ausverkauft!
Colbom – Famous last words 7″ 4,50
(No Idea/ 03) Wow! Die neue Band von Mike Kirsch, nachdem sich “Please inform the Captain this is a Hijack” ja wieder aufgelöst haben. Hier sind neben Mike Kirsch auch noch Aaron Cometbus (Pinhead Gunpowder, da war Kirsch auch dabei!) und Craigums und Devon von What Happens Next? dabei. 4 Songs, 6 Minuten. Natürlich wieder schneller, melodischer HC mit ein wenig DC gemischt. Kirsch – Style ! Super !
Cold Inside – Ends, starts and broken hearts 7” 3,50
(Brown Records/ 07) Finnischer Hardcore zwischen Tradition und Moderne. Guter Hardcore – billiges Artwork.
Cold Sides/ Sorry About Dresden – Split 7″ 4,50
(Sit-n-Spin/ 04) Brandneue Split Single…
Coldplay – A rush of blood to the head LP/ CD 18,-/ 9,50
(Parlophone/ 02) Das letzte Album der Engländer. Bisher fand ich nur den Song „The scientist“ ziemlich gut. Aber irgendwie hat es jetzt klick gemacht, und das ganze Album zündet wie eine Bombe. Diese warme, charismatische Stimme, die im Hintergrund gehaltenen Gitarren, die aber irgendwie doch dominant wirken und das Klavier erzeugen einfach eine Mischung, der man sich nicht entziehen kann. Großartig ! Kommt im superedlen Klappcover. Dem Booklet kann mensch dann noch entnehmen, das Coldplay auch ein wenig politisch interessiert/ engagiert sind, was das ganze doppelt so schön macht! (ts)
Coldplay – Parachutes LP/ CD 16,-/ 9,50
(EMI/ 00) Eine paar ganz wenige Exemplare dieser raren Vinyl Version. Inkl. des Überhits „Yellow“.
Coldplay – X & Y DoLP/ CD 19,-/ 9,50
(Capitol/ 05) Nach der tollen Single gleich auch schon das neue Album, schneller als erwartet. Soll ihr letztes werden..mmhh..Klingt aber viel zu gut, um aufzuhören…Und die Verpackung, holy Shit…Was für ein Luxus-fettes-Schlachtschiff, das geht gar nicht mehr…Wer was fürs Auge und dazu noch unglaublich schön schmachtende Musik haben will, sollte zuschlagen…Nach mehrmaligem Hören doch wohl noch besser als der Vorgänger. Geschlossener in sich, mehr Qualität verteilt auf alle Songs, obwohl trotzdem Songs wie “Talk” oder “Fix you” herausstechen.
Coliseum – s/t LP/ CD 10,50/ 12,50
(Level Plane/ 04) Beim ersten Hören sind mir glatt Born Dead Icons eingefallen, allerdings nicht ganz, da der Gesang doch nicht ganz so wie bei Motörhead, ähm BDI klingt. Insgesamt klingt das wie die etwas rockigere, nicht ganz so dreckige Mischung von Born Dead Icons, Discharge mit einem Schuss Turbonegro. Gegründet wurde die Band von Black Cross Gitarrist Ryan Patterson. (ts)
Coliseum/ Young Widows – Split 7” 5,50
(Relapse/ 06) Relapse Single Serie Teil #64. Beide Bands sind ja bestimmt keine Unbekannten mehr, je zwei Songs, farbiges Vinyl…
Combat Wounded Veteran – Duck down for torso CD 9,50
(No Idea/ 02) Uuaargghh… 4 neue Alleszerschmetterer! In gewohnter CWV Optik toppen sie ihre letzte Platte durchaus, setzen noch mal was drauf und treiben diesen berühmten Florida-Violence somit auf die Spitze!
Combat Wounded Veteran – I know a girl who develops crime scene photos CD 13,-
(No Idea/ 99) Dreckiger Florida Power Violence in seiner besten Form. Schick aufgemachte Platte, farbiges Vinyl und ein dickes Booklet. Krasser Stoff!
Combat Wounded Veteran – This is not an arect, all-red neon body CD 13,-
(No Idea/ 05) Kein neues Album, eine edel aufgemachte Zusammenstellung des nicht mehr erhältlichen Frühwerks der Florida-Metzler: 42 Songs von alten Singles und Samplern, u.a. die Songs der Split mit ORCHID und SCOTUM GRINDER. Kommt in einer super edlen Box mit Siebdruckcover, Poster, Button und allem Pipapo. Limitiert ist die Box auf wenige hundert. (cr)
Comeback Kid – Broadcasting LP/ CD 11,70/ 14,-
(Victory/ 07)
Comets on Fire – Field recordings from the sun LP/ CD 14,-/ 15,-
(Ba Ba Bing – Sweet Nothing/ 07) Rerelease des Albums von 2003. Man nehme die Brachialität von MC5, die Rhythmi k von JON SPENCER BLUES EXPLOSION, die Weirdness von THE MAKE-UP, mische klassischen Garage-Punk und Jimi Hendrix darunter und erhält ein Ergebnis, das ungefähr so klingt wie diese fünf Songs, die freilich schon mal sechs, neun, ja sogar zehn Minuten überschreiten. Bisweilen hat das freilich was von hippehaftem Improvisier-Rock, darauf sollte man vorbereitet sein, nur ist hier soviel Weirdness und Brachialität im Spiel, dass man diesen frevelhaften Gedanken beim ersten übersteuerten Gitarrenriff, beim Einsetzen der von einer Gerätschaft namens Echoplex erzeugten Halleffekte schon wieder vergessen hat. Jello Biafra als künstlerischer Leiter von Alternative Tentacles ist bekanntermaßen ein großer Fan von “Incredibly Strange Music”, und in dieses fiktive Genre passen COMETS ON FIRE vorzüglich. Und bei SubPop machen sich C.O.F. auch nicht schlecht als Labelmates von KINSKI, den dort wird in Kürze das neue Album erscheinen.
Common Rider – This is unity music LP/ CD 11,-/ 14,-
(Hopeless/ 02) Das zweite Album der Band um OPERATION IVY Sänger Jesse Michaels, mehr als 10 Jahre nach dem Split… Demzufolge ist der ganz schnelle Ska Punk ebenfalls Geschichte, COMMON RIDER gehen da mehr reggaelastig ´ran. entspannter, aber das alte Rezept blitzt an allen Ecken durch. Textlich hat sich da auch nicht viel geändert. Imagine OPERATION IVY auf Reggae, und du liegst sicherlich nicht daneben. Klingt, wie man´s dann erwartet, finde ich.
Communique – Poison arrows LP/ CD 11,-/ 14,50
(Sabot – Lookout/ 05) Was für eine Scheibe, habe da im Vorfeld soviel drüber gehört und ich wurde nicht enttäuscht. Dies ist das Debut der Band aus Oakland/ Kalifornien. C spielen ungeheuer poppigen (Punk?-) Rock mit ganz klassischen Harmonien. Dies ist kein kurzweiliges Album, sondern ein Meisterwerk mit packenden Melodien und Uptempo Dancebeats und ganz sanften Gitarren, die sofort ins Gehör gehen. Ein Ohrwurm reiht sich an den nächsten, ganz eingängig, aber nie langweilig oder oberflächlich, denn auch die Texte sind lesenswert.. Geht mal wieder Power-Schwofen mit dieser wunderbaren Melange aus THE SMITHS, HOT HOT HEAT, DURAN DURAN und SILVER SCOOTER.
Communique – Walk into the light 12“ 9,-
Sabot/ 06) Endlich neues Material der von mir angepriesenen und geschätzten Communique in Form eines neuen Mini-Album (5 Tracks in 17 Minuten) der Ex-AMERICAN STEEL aus Oakland/ Kalifornien, neue dunklere Songs mit Alkaline Trio-Touch, aber doch mit Synthies-Lines und Hot Hot Heat-mäßigen Offbeats, ziemlich catchy, poppy und tanzbar, dabei aber mit so einer “The Police”-Melancholie, v.a. durch die Stimme. Schöne Mischung, zeitgemäß und mitreißend, nicht zu aufdringlich und mit der nötigen Tiefe. Klasse Platte in schlichter Aufmachung. (cr)
Complete/ Iscariote – Split 7″ 3,50
(Heroine/ 02) Endlich ein Lebenszeichen von COMPLETE aus Dänemark- zwei Songs, die sicherlich zu ihrem besten Material gehören. Es rockt mächtig! ISCARIOTE bringen gleich nach der Split 10″ mit ENVY den nächsten (langen) Song heraus. Trocken rockender HC mit Kreischgesang, teilweise zappeltauglich.
Confessor – Unraveled LP/ CD 15,-/ 14,50
(Southern Lord/ 06) Das erste Album seit dem 1991 erschienenen `Condemned´, das in Metal-Kreisen einen wegweisenden Ruf geniesst. Damals tourte man mit Bands wie CARCASS oder ENTOMBED und paßte prima ins Earacherooster. Nach 15 Jahren und dem Tod des ursprünglichen Gitarristen nun ein neues Album, das eher dem Doommetal zuzurechnen ist, der brilliante hohe Metal-Gesang und das komplexe Songwriting verdienen zudem das Attribut Progressiv. 8 Songs, ein Bonustrack auf Vinyl.
Conflict – Increase the pressure LP 12,-
(Get Back/ 02) Nachpressung dieser ursprünglich 1982 auf Mortarhate erschienenen 2. LP der legendären CONFLICT. Original Artwork im Klappcover.
(The) Constantines – Shine a light LP/ CD 11,50/ 14,50
(Sub Pop/ 04) Die Kanadier mit ihrem zweiten Longplayer. Man merkt schon, wer ihre Helden sein könnten: Fugazi ! Die Stimme klingt allerdings nicht wie die vom guten Guy, etwas rauher und dunkler. Würde der Sänger noch mehr rauchen, könnte er bei HWM singen. The Constantines sind aber ganz gewiss kein Abklatsch von Fugazi. Vielmehr sind die Kanadier poppiger, „tanzbarer“ unterstützt von der superschönen Gitarren – und Bassarbeit und fröhlichen Keyboardmelodien. Ziemliche Kracherplatte! (ts)
Converge – Jane Doe CD 13,70
(Equal Vision/ 01) Neustes Machwerk. Ich zitiere einen Freund: „Die kann ma alles!“ Sollte eigentlich reichen oder? Naja, also das Ding rockt, groovt und macht alles platt was sich ihr in den Weg stellt – und das alles mit so einer Wut und soviel Energie und Power. Der Sänger keift als ob er gleich sterben müsste (John Doe…hehe). New School Mosh vertrackt, teilweise hektisch und chaotisch. Mit der Platte kriegst du jeden aus´m Bett. HIT! Doppel Vinyl mittlerweile ausverkauft! (ts)
Converge – Long road home DVD 16,50
(Deathwish/ 03) Hat 1 Jahr lang gedauert, nun isses soweit. Filmaufnahmen von Fans aus aller Welt wurden zusammengetragen, überarbeitet, auf die qualitativ besten Shots reduziert und nun den Fans zurückgegeben. Also ziemlich genau das, was bei Metallica´s „Cliff em all“ so herrlich funktioniert hat, was diese Liveaufnahmen auch so einzigartig macht.
Converge – No heroes CD 12,-
(Deathwish – Epitaph/ 06) Das lange Warten hat ein Ende…und ich bin nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Nachdem ich die letzte Platte echt gar nicht gut fand, haut die Platte wieder alles raus. Ihr wisst, was euch ungefähr erwartet. Ach ja, Herr Bannon singt jetzt auch und ich find`s gar nicht mal so schlecht. Platte kommt auf farbigen Vinyl – alle gleich limitiert, nur als Info an die Nerds! Aber das Cover…mehr Klischee ging nicht?? (ts)
Converge – Petitioning forever DoLP 16,50
(Deathwish/ 06) Endlich da, war bereits vor Monaten angekündigt vom Label und immer wieder verschoben worden. Die beiden ersten LP´s nun zusammen auf einer schicken 2xLP im Klappcover. Komplett neu gemastert für den perfekten dicken Sound! (cr)
Converge – Petitioning the sky CD 13,70
(Equal Vision/ 98) Quasi ein Compilation der gleichnamigen 7” + 4 neue Songs + 3 Live Songs: Die Newschooloffenbarung, fett moshend, rockend, hölle vertrackt, rasend, heftiger Kreischgesang, aber auch ab und an melodisch. Das wird Masstäbe setzen! Vinyl ist OOP!
Converge – When forever comes crashing CD 13,70
(Equal Vision/ 98) Ein Killer album! Die Musik ist sooo geil, schade nur, das die Typen selbst so´ne Hohlbirnen sind.
Converge – You fail me CD 11,50
(Deathwish – Epitaph/ 04) Da ist die langersehnte Scheibe. Ich muss ehrlich sagen: ich bin mit der „Jane Doe“ als Maßstab rangegangen. Und, wenn man sie vergleicht, dann ist die neue Scheibe nicht mehr so hart, aggressiv und Jacob Bannon „singt“ an manchen Stellen. CD im schicken Digipack, das Vinyl ist limitiert, farbig und kommt mit einem Song mehr (“Wolves at my door“). (ts)
Converge/ Agoraphobic Nosebleed – Split LP 14,-
(Relapse/ 07) Uii, saulange ausverkauft und zu höchstpreisen gehandelt, hat Relapse nun endlich mal diesen Kracher nachgepresst: Leicht verändertes Artwork, immer noch genial und von Derek Hess, musikalisch eh outstanding. Farbiges Vinyl! (cr)
Converge/ Hellchild – Deeper the wound LP/ CD 10,-/ 12,-
(Deathwish – Bastardized/ 01) Von beiden Bands gibt’s jeweils einen eigenen Song, eine handvoll Livetracks und eine Coverversion (Converge covern “Clean” von Depeche Mode, Hellchild “The Living End” von Bulldozer). Boston Chaos Metal meets Japan Thrash-Metal, und letztere sind für mich die klaren Gewinner dieser Platte. Hellchild fuckin’ rules! Die ist Deathwish Nummer 1.
Convocation Of – Pyramid technology CD 11,-
(Tigerstyle/ 01) Album Nr. 2! Die Band um Tony Joy (MOSS ICON, UNIVERSAL ORDER OF ARMAGEDDON) rockt wieder frisch und intensiv mit ihrem 70er Jahre beeinflussten Post-Math-Core daher, das es eine Freude ist. Led Zeppelin meets Frodus.
Convocation Of – s/t CD 13,50
(GSL/ 00) Das Debut dieser eigenwilliger, aber sehr guten neuen Band von Tony Joy. Cooles Zeux. Vinyl ist OOP!
Corn on Macabre – Chapter I & II CD 12,-
(Magic Bullet/ 02) CD-Version der ersten beiden ersten 7″s mit einem zusätzlichen Track. Ne Mischung aus Stop’n go sowie fast as hell grindcore Parts. Das ganze auch noch schön satt und kraftvoll produziert und in schickem Pappcover. 13 Songs.
Corn on Macabre – The final chapter DVD 15,-
(Magic Bullet/ 04) Grandioses Video-Dokument der Allstar-Band, enthält 2 Videos sowie das gesamte Set der Band beim letztjährigen Krazy Fest, dazu tonnenweise Bonusmaterial, Fotogallerie und etliches mehr…
Correcto – Do it better 7″ 4,50
(Domino/ 08) Frische Art-Punk-Band aus Glasgow und dann noch mit heisser Besetzung: Members von Royal We + Paul Thomson von FRANZ FERDINAND an den Drums. Feiner, typisch britischer, schräger Gitarren Pop mit verrückten Riffs, nervösen Gitarren und einem charismatischen Frontmann, der eigentlich nicht singen kann, aber – ähnlich Mr. Eddie Argos (Art Brut) oder Mr. Smith (The Fall) – einen ganz eigenen Stil entwickelt. Neben den angesprochen Smashern, bei denen sie in die Buzzcocks-Wire-the Fall Schule gegangen sind, kann der Vierer aber auch melancholisch / melodisch mit Akustik Gitarren. Alles viel Humor und Augenzwinkern, wobei das Rad mal wieder nicht neu erfunden wurde, aber wir freuen uns über die Energie und die Spielfreude, die diese Kapelle an den Tag legt. Zwei Songs.
Corrupted – El mundo frio CD 25,-
(HG Fact/ 05) Enthält nur einen (!) Song, den Titeltrack. Der ist schlappe 71 Minuten lang und zerstört die Gehörgänge. So was von fies aber geil!! Kommt als „günstiger“ Japanimport in superedler Verpackung als Buch gebunden (Hardcover) mit dickem Booklet. JETZT ENDLICH DA! (cr)
Corrupted – El futuro en la obscuridad Do7″ 35,-
(HG Fact/ 06) Eine exklusive, längst ausverkaufte, nur über die Webseite zu beziehende Doppel Single im toller Aufmachung: In (natürlich) schwarzer Druckoptik sind beide Singles auf schwerem Vinyl gepresst: “An island insane” heisst die eine, “Vasana” die andere. Siehen super edel aus und kommen in einem bestickertem und bestempelten, handnummeriertem Luftpolster Briefumschlag. Der Preis ist da natürlich nicht ganz ohne, aber immerhin billiger als Ebay, ne..? (cr)
Corrupted – Llenandose de gusanos DoCD 18,-
(HG Fact/ 99) Drei ( !) Songs der so fiesen wie geilen Corrupted. Geschwindigkeitsrekorde haben sie noch nie aufgestellt, aber hier übertreffen sie sich selbst in Punkto Langsamkeit. Zwei der Songs gehen über eine Stunde, einer hat ein 17-minütiges Klavierintro. Der dritte Song geht sehr in die Ambient Ecke. Die stehen für sich innerhalb des Doom Bereiches, sollten mit diesen Songs aber sogar auch weitere Hörer von sich überzeugen können. Hammer!
Corrupted – Nadie 12″ 11,-
(Throne Records/ 08) Saulimitiertes Ding im schicken Klappcover!
Corrupted – Se hace por los suenos asesinos CD 16,-
(HG Fact/ 04) Drei Songs. Der erste ist ziemlich spektakulär, ist es doch der erste Akustik-Song von Corrupted. Mit Akustik-Gitarren und japanischem Gesang. Die beiden anderen Songs sind eher gewohnte Corrupted Songs, doomig, fies, zermürbend, hier wird auf Spanisch gesungen. (cr)
Costa´s Cake House – 555 LP 9,50
(Plenge Records/ 03) Hatte Bedenken, mitten in der Nacht so ne Platte zu reviewen. Stellte sich dann aber als unbedenklich heraus, weil es ne menge Spass machte, diese Platte hier zu hören. Ging runter wie Öl, begeisterte mich vom Fleck weg. Wenn ich mal vom gelegentlichen Grunz absehe und von ganz wenigen dünnen Parts: Ordentlich treibender, superdicker, schweden-beeinflusster Metal mit geiler melodischer Leadgitarre, bösem Gesang – das passt einfach wirklich. Zwischen richtig schönen Melodien, Moshparts und geilen gradlinigen Bay Area Trash Parts. Hier machste nix verkehrt mit, ein schönes Cover rundet diese feine Scheibe ab
Costa´s Cake House – s/t CD 7,50
(Per Koro – Get Up & Go/ 01) CCH aus dem Schwarzwald mit ihrem Debut… Mörser/ Unruh– mäßiges Geholze mit Metal-Kante und mehreren Stimmen. Allerdings mehr ruhige, „melodischere“ Parts als z.B. Mörser… (ss)
Countdown To Oblivion – Brain surgery 7” 4,30
(Deranged/ 00) Leute von Left For Dead/ Swarm mit einem Metal-Brett, fast forward auf die Glocke. Die B-Seite ist besser, denn hier singt der Original- Sänger von SWARM, und das killt!
Counterblast – Impassivity DoLP 12,-
(Putrid Filth/ 03) Endlich neue Düsternis von COUNTERBLAST! Seit ihrem “Balance of pain” Album war es ja recht ruhig um sie… Das hat nun ein Ende! Etwas weniger metallisch, dafür aber mit absolut fiesem Riffing kommt diese Neuauflage ihres doomigen, metallisch- crustigen Gebräus daher. Und es wird so schnell nicht wieder aus deinen Alpträumen verschwinden- har, har, har…(ss)
Counter Culture – Compilation 7” 2,- ANGEBOT
(Coalition/ 01) 4 Bands aus 4 Kontinenten, jeweils mit einem exklusiven Song, ziemlich gut auch die Erklärungen im Booklet, so das das Hirn beim Genuss dieser Platte nicht zu kurz kommt. SWARM, END 32, SLANG, DS 13. (cr)
Covered in blood – Compilation CD 8,- ANGEBOT
(Spook City/ 02) Ein SLAYER Tribute Album von und für Leute, die u.a. über SLAYER auf Hardcore gestoßen sind. Die 10 elementarsten SLAYER Songs werden gecovert von MOST PRECIOUS BLOOD, ARMA ANGELUS, BAD LUCK 13, LEFT WITH NOTHING, HOW IT ENDS, UNSILENT REIGN, OVER AND OVER, SWORN VENGEANCE, CROWD DETERRENT und PUNISHMENT. “So put this CD in your stereo, throw up the forks and prepare to mosh it up!”
Crash – Young boy I can help you through your exams 10” 8,-
(Premonition/ 01) Schweden!! Schweden!! Schweden!!! Wo da all diese Bands herkommen möchte ich mal wissen! Crash legen hier ein rockiges, flottes, hochmelodischen Ohrwurmalbum auf den Tisch, das nur so voller Energie strotzt. Die Songs sind sehr eingängig, ohne poppig zu sein, leben auch von der guten, abwechslungsreichen Gitarrenarbeit und haben sehr schöne Melodien. In etwa eine Schnittmenge aus CADILLAC BLINDSIDE, GET UP KIDS und FIRESIDE und absolut gleichwertig. Nur wie gesagt nicht so poppig, sondern irgendwie „reifer“. Eine begeisternde Platte. Kommt im Klappcover. (cr)
Craw – Bodies of strontium 90 CD 14,-
(Radar Swarm – Hydra Head/ 04 – 02) Endlich! Hier die Vinylversion von der Anfang 2002 erschienen CD auf Hydrahead. Craw ist ein Vierer aus Cleveland, der bereits seit über 13 Jahre besteht. Der Drummer spielt jetzt bei Keelhaul. Und genau in die gleiche Kerbe schlägt es auch. Stell dir die letzte Keelhaul Platte vor mit anderen Sänger, nicht ganz so dick produziert, dafür ein noch mehr nach vorne weg – und voila: Craw ! One-time Press auf 800 Stück limitiert. (ts)
Creation Is Crucifixion/ UUM – Split 3”CD 8,-
(Hactivist/ 01) Eigentlich auf PC Disketten als MP3 Files veröffentlicht, gibt´s auf dieser 3“ CD eine 5-minütige „Preview“ beider Experimental-Bands. UUM sind Leute von CATTLE DECAPITATION! (ss)
Cretin – Freakery LP/ CD 15,-/ 14,70
(Relapse/ 06) Hier ist der Bandname Programm. Rasend schneller und krachiger Old-School Grindcore von der neuen Band um das ehemalige EXHUMED-Mitglied Col, der uns auf eine Zeitreise in die späten 80er Jahre mitnimmt. Die 16 rohen und ungeschliffenen Songs hätten prima auf Earache gepasst und gehen stark in Richtung REPULSION, TERRORIZER und frühe NAPALM DEATH, zusätzlich mit einem gehörigen Schuss EXTREME NOISE TERROR und HERESY versehen. Also bestimmt nicht zu metalmässig und auch nicht zu glatt produziert. Düstere und fiese Vocals, ein furios um sich ballerndes Schlagzeug und eine Wand aus verzerrten Gitarren und Bass, Blastparts und Groove, sowie abgedrehte Texte machen diese Scheibe zu einem straighten, kompromisslosen und definitiv cretin-tauglichen Knüppelinferno. Die CD kommt mit fettem Booklet, limitierte LP-Version in farbigem Vinyl und mit Klappcover. Leider nur ne halbe Stunde Spielzeit, aber länger geht so ne Musik am Stück (bei mir zumindest) auch nicht.
Crime in Choir – Trumpery metier LP/ CD 13,-/ 14,-
(GSL/ 06) Abgefahrenes Artwork muss ich zuerst feststellen! Zweites Album nach der CD auf Omnibus: Auf der Ahnentafel der Band sind solch klangvolle Namen wie AT THE DRIVE-IN, FUCKING CHAMPS oder HELLA gemeißelt, ja, (ehemalige) Mitglieder dieser Bands mischen hier mit, und was kann dann anderes herauskommen als ein Meilenstein der progressiven Klänge, zeitgemäß für das 21. Jahrhundert aufbereitet? Ein unüberhörbarer Jazzrock-Fusioneinfluss durchzieht die Scheibe, Gitarrenwände und Synthies spielen unisono dieselben Lines, alles rein instrumental und irgendwie haben sie es tatsächlich geschafft, diesen 70er-Progsound in ein zeitgemässeres Gewand zu kleiden, immer wieder angetrieben durch das virtuose Schlagzeugspiel von Zach Hill (HELLA). Musikalisch irgendwo zwischen At the Drive-In und Don Caballero. (cr)
Crime in Stereo – Is dead LP/ CD 12,-/ 13,50
(Bridge Nine/ 07) Nach einem kurzzeitigen Band-Pause, raufte man sich wieder zusammen
und nutzte das Schreiben der neuen Songs als Neuanfang. Erste ganz
besondere Auffälligkeit ist der absolut vielseitige neue Gesang von Sänger Kristian Hallbert. Der deutlich old-schooligere Sound, vor allem gesanglich ist gewichen – dafür nun abwechslungsreicher klarer Gesang, mal einschmeichelnd mal wieder etwas aggressiver, dann mit Falsett-Stimme…da haben sich die Gesangsstunden nun mal wirklich gelohnt. Und auch die Musik ist deutlich verändert. Natürlich gibt es noch deutliche Hardcore-Einflüsse, aber nebenher bleibt aber auch Platz für atmosphärische sehr ruhige Parts, modernen Punkrock, Emo, Pop und sogar etwas Progressiv-Sound. Das ganze erinnert zuweilen an eine Mischung aus Rise Against, Dag Nasty, Billy Talent und besonders Brand New. Überraschendes Album, für alte Kenner der Band vermutlich schwer verdaulich, für alle anderen ein echtes Highlight und ein Musterbeispiel für Innovation und perfekte Symbiose verschiedener Stile…
Crimson Curse – Bloodthirsty lust 12” 11,-
(Coalition/ 05) Remix Platte, beider einige CC Songs zerlegt und neu interpretiert werden. U.a. Spacewürm legt hier Hand an. In wie weit so was Sinn macht, habe ich noch nicht ganz geblickt. Sieht aber schick aus. (cr)
Crimson Curse – Both feet in the grave LP 11,50
(Three One G/ 97) Repress der auf Goldenrod erschienenen LP. Kurzlebige San Diego Band mit u.a. Justin Pearson (LOCUST, STRUGGLE, SWING KIDS) am Gesang und Jimmy La Valle (TRISTEZA, LOCUST) an Gitarre und Keyboard. Durchgeknallte, wilde Chaossongs mit Horrorfeeling. Leider hat der Repress keine Insekten mehr auf dem Vinyl… coole Platte!
Crimson Curse – Greatest hits CD 13,-
(Three One G/ 99) Hier ist alles drauf, LP und Split Single, dazu Fotos und unveröffentlichte Songs. 11 an der Zahl. Verrückt, geht aber ab wie ne Tüte Juckpulver unter dem Kopfkissen. (cr)
Crippled Black Phoenix – Sharks and storms 10” 10,50
(Invada/ 06) Erste Veröffentlichung von einem vielversprechenden Projekt, das sich aus Justin Greaves (ELECTRIC WIZARD), Bassist Dominic Aitchison (MOGWAI) und Andy Semmens & Kostas Panagiotou (beide PANTHIEST) zusammensetzt. Mit Geoff Barrow (Portishead) wurde 2006 der erste Longplayer aufgenommen, der im Frühjahr 2007 veröffentlicht wird. Diese auf 500 Stück limitierte 10inch enthält zwei Stücke (jeweils 8 Minuten). Ihren Sound könnte man als härtere Version von Sigor Ros beschreiben.
Criteria – When we break CD 15,-
(Saddle Creek/ 05) Wo w, wie geil. Die Band des Ex-CURSIVE Gitarrist Steven Pedersen spielt eine Mischung aus Quicksand, Fugazi und Sparta. Emorock vs. Posthardcore. Ich würde lügen, wenn es jetzt abwechslungsreich und spannend wäre, aber es hat einen ganz eigenen Charme. Jetzt, wo der Sommer wieder da ist, kommt die Platte genau richtig. Die „härteste“ Platte auf SC seid langem… (ts)
Crooked Fingers – Sleep all summer 7“ 4,50
(Eastern Fiction/ 05) Eine kleine feine Popperle auf farbigem Vinyl: Eric Bachmann (Ex-ARCHERS OF LOAF!!) an Gitarre und Gesang (mit weiblicher Begleitung, mehrstimmig!) und Alan Barr (ARAB STRAP) am Cello! Wunderschön!! Gänsehaut!! CF hatten schon mehrere CD´s auf MERGE RECORDS. Was für eine Perle!
Cross My Heart – Temporary LP/ CD 11,-/ 13,50
(Dim Mak/ 00) Neuestes Album. Zuckersüsser IndieEmoRock, der sich wohltuend von den ganzen Get Up Kids-Klonen abhebt, nämlich durch hohe Eigenständigkeit besticht. Träumerisch, nicht zwingend melancholisch. Schöner Gesang, der ab und an mal etwas ausbricht und somit die Platte nicht zu harmlos erscheinen läßt. Nach 2 schon granaten-starken 12“es ein Hammer-Nachfolger. Noch ist die Band ein Geheimtip! (ss)
Crow – Bloody tear LP 12,-
(Prank/ 06) Das sind die Japaner, die schon die Split 7“ mit ARTIMUS PYLE hatten. Hier die Vinylversion dieses bereits lange auf CD erschienenen Releases. Aggressiv, teils melodisch und mit Texten in einer neuen Sprache. Japenglisch – so ist er der “Japcore”.Spass beiseite: das Teil bügelt gut nach vorne und brettert einem dermaßen was auf die Zwölf. Amtlich! (ts)
Crowbar – Lifesblood for the downtrodden DoLP/ CD 18,-/ 15,50
(Black on Black/ 05) Das neue Album nach vierjähriger Pause auf dickem Doppelvinyl im Klappcover. Elf neue Doomcore Brecher – Kirk mit neuer Truppe „is back on track“ ! Wusste gar nicht, das es die noch gibt. (ts)
Crowpath – Old cuts and blunt knives CD 12,50
(Robotic Empire/ 03) The cacophony created by Swedish metal overlords CROWPATH is astonishingly innovative but more impressively, all-encompassing in it’s sheer brutality! Absolutely inhumanly-fast yet stylish drumming and wild bass lines are the backbone for an amalgamation of creative riff after riff. The off-timed chaos is superbly held together with demon-like vocals that range from crazed screams to evil guttural yells. By fusing the finest elements of tech metal, grindcore and death metal with a good dose of hardcore battery, Crowpath’s debut CD is a very fresh outlook on heavy music and is undoubtedly going to reshape the way many modern metal bands think.
Crowpath – Red on chrome CD 13,50
(Willowtip/ 04) Das neue Album – und es ist heftiger als ich erwartet habe. Das Album könnte locker auf Relapse sein. Brutaler chaotischer schneller Mathcore, der mehr als Arsch kickt. Fans von DEP und Coalesce sollten das Album hier unbedingt auschecken. (ts) The latest record now finally available on vinyl. Comes in gatefold sleeve, thick vinyl and is limited to 350 copies…
Crowpath – Son of sulphur CD 13,50
(Willowtip/ 05) Crowpath sharpens their knives and continues their blazing path of aural destruction with their sophomore album, Son Of Sulphur. Sacrificing none of the jagged technicality of their debut, Red On Chrome, the band has evolved into a versatile machine that seamlessly marries the grating, trainwreck chaos factor of modern death and grind with lumbering doom metal contractions that inhale the clouds and melt your kneecaps. Son Of Sulphur emphasizes Crowpath’s enthusiasm for dynamic musical growth without compromising their abrasive intensity or scab-coated attraction to perverse complexity.
Crowskin – Harmony of death 7″ 4,20
(Hardboiled/ 08) Neue, mächtige Songs der Leipziger (?) Dampfmaschine…
Crucial Unit – These colors LP/ CD 10,50/ 12,50
(Six Weeks/ 03) 11 Songs von der Band aus Pittsburgh. Songs über Ice Tea, Picknicken und Bruce Springsteen…also SAU witzig! Musikalisch wird hier rasender HC mit ein wenig Trash Feeling geboten. (ts)
Cryptopsy – Then you´ll beg CD 9,50
(Century Media/ 01) Eine der ganz hoch gehandelten Bands des Death Metal-Genres momentan, und das nicht zu Unrecht. In erster Linie extrem schneller Brutalo-Death Metal, der aber erstens nicht so stumpf wie bei den meisten US-Bands (das hier sind Kanadier!) ist, und zweitens auf einem schier unglaublich hohen technischen Level angesiedelt ist. Die Songs haben eigentlich schon viel zu viele Parts, es wird gefrickelt wie bei ´ner Progressiv-Band und man ist dabei sogar noch ziemlich abwechslungsreich, da die Herren auch über den musikalischen Tellerrand gucken und Einflüsse anderer Spielarten wie Jazz oder Klassik haben !! (YW)
Crystal Committee – Forever overhead LP/ CD 9,-/ 10,-
(Strange Fruit – Chalksounds/ 03) Uhhh…der heiss erwartete Nachfolger des fantastischen “Tender Fury” Debuts. Vielleicht weil der Überraschungseffekt weg war und die Messlatte nun entsprechend hoch lag, zündete es beim ersten Hören gar nicht. Und das hatte ich wohl erwartet. Aber zunächst kleine Änderungen: Der grosse Country Einfluss ist gewichen, die Steelguitar ist verschwunden, die Songs sind rockiger, gitarrenbetonter, beinahe “punkiger” geworden. Und das ist zwar was ganz anderes, aber soooo gut. Geblieben sind die verträumt-schmachtenden, leicht melancholischen Melodien und natürlich diese prägnante, wunderbare Stimme des STARMARKET Sängers. Zwischen den rockigen Songs finden wir einige ganz ruhige Songs, zum Teil mit dezenter Keyboard Begleitung und auch einer singenden Säge. Mit einem breiten Grinsen lehne ich mich nun zurück, das Album wird sich noch lange lange in meinem CD Player aufhalten, ein tolles Album, ausergewöhnlich gut.
Crystal Committee – Tender Fury 10”/ CD 8,-/ 9,-
(Chalksounds/ 01) Es gibt ja viel zu viele dieser Allstar Projekte, dieser Bands, die ausser “grossen Namen” nichts zu bieten haben. Also war hier Skepsis geboten, denn hier mischen Leute von Breach mit, sowie der Sänger der unglaublichen Starmarket. Und dessen Stimme zieht einen sofort unweigerlich in den Bann. Nach knapp 20 Min. musste ich die CD sofort neu starten: Toll & abwechslungsreich, von traurigen Akustiksongs bis hin zu flotteren, leicht countrymässigen Rockern, getragen von diesem markanten, hypnotischen Gesang. Tolles Debut, tolles Songwriting, schreit definitiv nach mehr. 5 begeisternde Songs.(cr)
CSS – Donkey LP/ CD 13,-/ 14,80
(Sub Pop/ 08) Das zweite Album der brasilianischen Dance Durchstarter. Der Sound ist etwas glattgebügelter (schade), es gibt weniger Spielerein und Blink Blink Parts. Im Sound kompkater und kräftiger. Dadurch brauchte das Album bei mir einige Anläufe mehr als das Debut, dann hat es aber gezündet, der Humor, der Spass und der Ohrwurm waren wieder da. In der zweiten Hälfte wird das Album sogar immer besser. Das Artwork ist totschick – Vinyl kommt mit MP3 Download Coupon. Super! Auf auf die Tanzfläche. So schmeckt der Sommer! (cr)
CSS – Left behind I 7″ 4,50
(Sub Pop/ 08) Schicke Single aus dem neuen Album. Auf der Flipseite ein exklusiver Song namens “”Blackwing”.
CSS – Left behind II 7″ 4,50
(Sub Pop/ 08) Wieder ein totschickes Artwork mit Prägedruck. Hier gibt es auf der B-Seite das exklusive “I fly”.
CSS – Lets make love and listen to death from above 7” 4,70
(Sub Pop/ 06) Auf der A—Seite gibt es „Let’s Make Love and Listen Death From Above” einen Track von ihrem Album ,Cansei De Ser Sexy”, das mit seinen unbestrittenen Partyambitionen zu DEN Überraschungen des Sommers gehört. Als Bonus gibt es auf der B-Seite den bislang nur auf der brasilianischen Pressung des Albums veröffentlichten Song “Acho Um Pouco Bom”.
CSS – Move 7″ 4,50
(Sub Pop/ 08) Einmal Titeltrack vom neuen Album, einmal Remix desselbigen von CUT COPY.
CSS – s/t LP/ CD 12,-/ 14,,50
(Sub Pop/ 06) Aus Sao Paulo, Brasilien (!), kommen CSS, der erste südamerikanische Exportschlager, den Sub Pop weltweit unter die Leute bringen will. ,I’m tired of being sexy” soll Beyonce Knowles (DESTINY’S CHILD) einmal gesagt haben, was auf portugiesisch “Cansei De Ser Sexy” heißt. Das Debüt der jungen BrasilianerInnen ist ein dichtes, pulsierendes Stück Musik, voll mit scheinbar willkürlichen Synthieklängen und einem Feuerwerk aus Frage-Antwort Spielchen, die jede Form von Arrangement zunichte machen. Es ist eine Art Rock Mantra und überschreitet mühelos Grenzen, sowohl geographisch als auch genretechnisch. Man steuert mit Höchstgeschwindigkeit auf die Tanzfläche, rein ins Unbekannte und Unberührte um sich als verdammt heißer und ärgerlicher Elektrorock zu entpuppen. CSS sind das Band gewordene Gegenteil von Anmaßung: offen für alles, noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung und immer unter Volldampf. CSS, das ist schnell, straight, entfesselt und supreme. 11 heisse, ungewöhnliche Songs.
Cult of Luna – Eternal kingdom DoLP/ CD 18,50/ 14,50
(Earache/ 08) Schon bereits das fünfte Album der Schweden. Und diesmal ist es ein Konzeptalbum geworden, basierend auf einem im Proberaum zufällig entdeckten bizarren Tagebuch, in dem ein inhaftierter Geisteskranker über den Mord an seiner Ehefrau berichtet. Früher oftmals mit ISIS, NEUROSIS oder auch BREACH verglichen, sind Cult of Luna mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem sie selbst als Referenz herangezogen werden. Die Richtung ist natürlich gegeben, epische, orchestrale, monumentale und apokalyptische Weltuntergangswogen krachen über den Hörer herein, ob es noch ein Morgen geben wird, wage ich bei dieser Intensität zu bezweifeln. 10 natürlich ultra-lange Tracks, einzelne hervorzuheben würde dem Album nicht gerecht werden – hierbei handelt es sich schließlich um ein Gesamtkunstwerk. Vinyl schön aufgemacht, im dicken goldenen Klappcover….
Cult of Luna – Salvation CD 15,-
(Earache/ 04) Endlich der Nachfolger zum unglaublichen Vorgänger „The beyond“. Ein Epos in acht Werken und 73 Minuten Spielzeit. Intensiv wie Isis und so düster, depressiv und hypnotisch wie Neurosis. Eine bessere Zeit als Herbst gibt es nicht, um die Platte zu hören. Im Vergleich zum Vorgänger nicht mehr ganz so viel Brachialität, dafür mehr langsame düstere melancholisch-traurige Parts, um im Anschluss wieder den Vorschlaghammer rauszuholen. Und „Tiger Lou“ hat bei zwei Songs mitgesungen…hehe! Vinyl soll noch kommen, genaueres weiß man nicht. Jetzt auch auf sau-limitiertem Vinyl im schlichten Klappcover. (ts)
Cult of Luna – Somewhere along the highway DoLP/ CD 18,-/ 15,-
(Earache/ 06) Das neue, insgesamt vierte Album der Schweden! Sieben lange, schwere Songs, verteilt auf 4 LP Seiten. Der Atmosphärische Part wurde etwas erweitert, an der Gesangsarbeit gearbeitet.
Cult of Luna – s/t CD 15,-
(Earache/ 02) Das Debut der Schweden. Hier deutete sich schon an, wo es mal hingehen sollte. Das Ganze noch etwas rauer und noch nicht ganz so ausgereift. Acht Songs in einer Stunde…gutes Teil! CD-only. (ts)
Cult of Luna – The beyond CD 15,-
(Earache/ 03) Oaaahhhrr! Der Hammer. Die 7” auf HYDRA HEAD war schon klasse, aber hier hauen mich die Schweden völlig weg. Völlig zerstörerische Weltuntergangsmusik, düster, schwerer als ein Bulldozer. Dazu bitterböser, gekeifter Gesang, aber: das ganze ungeheuer atmosphärisch, immer wieder hoffnungsvoll melodisch. Und das ganze im Sound, wie er dicker nicht sein könnte. Die 10 Songs sind sehr lang, alle so zwischen 5 und 10 Minuten, da die musikalische Zerstörung immer wieder Zeit zum Luftholen bietet, wenn die Schweden in ganz ruhige Momenten Cello und Didgeridoo singen lassen. Mit dieser Platte katapultieren sich die Schweden in die gleiche Liga mit NEUROSIS und ISIS, gelegentlich erinnern sie von der Brutalität her auch an deren Seitenprojekt OLD MAN GLOOM. Get it! (cr)
Cure – 4:13 dream DoLP/ CD 20,-/ 17,-
(Geffen/ 08) The Cure waren in ihrer knapp 30 jährigen Laufbahn so einflussreich wie kaum eine andere Band. Ihr Einfluss überschreitet dabei Grenzen wie man erkennen muss wenn die Deftones ebenso begeistert Songs covern wie Aggravation, die Roger Sisters und jede 2te Waveband. Nach den recht poppigen Vorabsingles, die eher an die zweifelhafte “Wide Mood Swings”-Phase erinnerten, kann man mit dem Ergebnis doch recht zufrieden sein. Klar hören sich The Cure nicht mehr so apokalyptisch an wie auf `Faith´ oder `Pornography´, aber die Songqualitäten sind eindeutig wieder gestiegen. Träumerische Arrangements reihen sich aneinander, poppige Stücke sind nicht so glatt wie auf 7″ und den ein oder anderen Rückkoppler gibts auch. Zudem ist Robbies Stimme nach wie vor einfach unvergleichlich! Insgesamt eine eher ruhiges Album, aber – das kann ich nach diversen Durchläufen sagen – richtig gut!!!
Cure – Freakshow 7″ 5,-
(Geffen/ 08) Vorab Single zum bald kommenden Album. b/w “All kinds od stuff”
Cure – s/t CD 10,-
(Geffen/ 04) Das ganz neue Album mit 4 Bonustracks…habe ich mir komischerweise als alter Cure Fan noch nicht angehört. Soll sehr gut sein, sagen Freunde des alten Cure Sounds. Vinyl ausverkauft!
Cure – The only one 7″ 5,-
(Geffen/ 08) Vorab Single zum bald kommenden Album. b/w “NY trip”.
Current 93 – Black ships heat the dancefloor 12″ 10,50
(Durtro Jnana/ 08) 12″-Rmx Projekt mit JG Thirlwell und Matmos. Seite A mit 2 JG Thirlwell (Foetus!) Rmx von “black ship ate the sky” – dunkel, hart, industrial- und tribal-mässig, perfekt für den Dancefloor. B-Seite lässt man Matmos ran, der harmonischer und wärmer agiert, neben dem Titeltrack hat er auch die verträumte Nummer “the beautiful dancing dust” mit Antony (& the Johnstons) an den Vocals bearbeitet. Man wird beid den Tanzbodenfegern insgesamt kurz erinnnert an alte EBM Zeiten. Im wunderschön ironischem Cover und blauem Vinyl.
Current 93 – Dogs blood rising LP/ CD 16,-/ 16,-
(Durtro Jnana/ 08) Neuauflage ihres zweiten, ursprünglich 1985 in einer Auflage von 1000 Stück erschienenem Albums. Es führte genau das weiter, was die Band auf “Nature Unveiled” begonnen hatte: verstörend – intensive Tunes in minimalistischer Instrumentierung aber maximaler Aussage aund Intensität. Für die vorliegende Wiederveröffentlichung wurde der Sound geringfügig aufgearbeitet. Feat. Steve Ignorant (CRASS)
Current 93 – Nature unveiled LP+7″/ CD 18,-/ 16,-
(Durtro Jnana/ 08) Jetzt auch endlich wieder lieferbar! Ein echtes Zeitdokument! Die Geburt einer Legende. Das hier ist die Debut LP von C93 aus dem Jahre 1984 (!). Für die vorliegende Wiederveröffentlichung wurde der Sound geringfügig aufgearbeitet. Außerdem liegt der Neuauflage die Reproduktion einer 7″ Single bei, die original ebenfalls 1984 erschien. Für Fans und Neueinsteiger gleichermaßen essentiell. Get it while you can!
Current 93 – Of ruine or some blazing starre LP 18,50
(Durtro Jnana/ 07-08) Neuauflage des Klassikers von 1994. Durtro Jnana machen sich 13 Jahre später an die Wiederveröffentlichungen des Current 93 Opus “Of Ruine Or Some Blazing Starre”. “Of Ruine.” folgte den fast schon legendären “Thunder Perfect Mind” Album und katapultierte den Sound von Current 93 auf die nächste Ebene. Die wunderschön zerbrechlichen Gitarrensounds von Michael Cashmore, die sich durch Drones, Glocken und Soundexperimente weben, machen “Of Ruine.” zu einem der hypnotischsten Alben, dessen Kraft David Tibet mit seinem Gesang kontrolliert. Neu gemastert mit brandneuem Artwork im Digipak mit 20-seitigem Booklet.
Current 93 – The black ships ate the sky DoLP/ CD 19,-/ 15,50
(Durtro/ 07) Das neue Meisterwerk, nicht ihr (sein?) bestes, das gleich vorne weg, aber eine verdammt und unheimliches Gutes. Nach mehrmaligen Durchlauf erschliesst sich erst die Komplexizität diese Albums. Mastermind David Tibet nimmt den Zuhörer mit auf eine “albtraumhafte” Reise und führt den vom ihm geprägten Apocalyptic Neo-Folk zu neuen musikalischen Höhepunkten. David hat sich dazu wieder div. Gastinterpreten zu Hilfe geholt, welche den Titel “Idumaea” auf unterschiedliche Weise musikalisch und gesanglich darbieten und jede Version ihre eigenen Reize hat (u.a. Will Oldahm, Marc Almond…). Idumaea zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album. , wobei mir die Versionen Titel 13,18 und 21 am besten gefallen. Im restlichen Teil des Albums wechseln sich typische Current 93 Songs mit wahrlich apocalyptischen Songs (Vauvauvau oder der Titelsong…), welche sehr an die Current 93 Frühphase erinnern, ab. Letztere bleiben jedoch in der Minderzahl. Fazit: Sehr komplexes, sehr abwechslungsreiches Current 93 Meisterwerk! Vinyl sehr schick, dickes Klappcover, tolles Artwork, dickes Booklet, insgesamt 21 Songs in 75 Minuten. Dick!! (cr)
Current 93 – The inmost light DoLP/ 3xCD 23,-/ 33,-
(Durtro/ 96-07) Neuauflage im fetten Cover: Die `The Inmost Light` Trilogie wurde ursprünglich 1995/96 veröffentlicht und gilt bei vielen Fans als David Tibet, Steven Stapleton und Michael Cashmore`s bestes Werk. Diese Wiederveröffentlichung ist ein episches Set, bestehend aus den Alben `Where The Long Shadows Fall`, `All The Pretty Little Horses` und `The Starres Are Marching Sadly Home`, das die äussersten Grenzen des Neo-Folk erforscht. Die Basis für Tibets Erzählungen ist erlesene, kaleidoskopische Musik, komponiert mit zwölfseitigen Gitarren, Pianos, Streicher Arrangements, Flöten, Glocken, Kinderstimmen und ekstatischen Vorträgen.
Cursed – Hell comes home 7″ 5,-
(Hex Records/ 04) Zwei Kracher, darunter das Stooges Cover “Search & Destroy”.
Cursed – One CD 12,50
(Deathwish/ 03) Die neue Band des einstigen Frontmenschen von SWARM, LEFT FOR DEAD und RUINATION. Also die dürfte nicht nur die inhaltliche Richtung klar sein: Die Kanadier ballern leicht angekrustet politisch drauf los und addieren ne Prise alter ENTOMBED, aber auch MELVIN´sche Elemente. Fettes Ding!
Cursed – Two CD 13,50
(Goodfellow/ 05) Das zweite Album – wie der Titel bereits aussagt. Zur Zeit ja auf Europatour. Das neue Album klingt irgendwie wie eine moderne nicht so schnell, dafür mehr druckvollere, teilweise doomigere Version von His Hero Is Gone. Braucht ein wenig Zeit, aber dann zündets richtig! Das ganze Ex-Member of Ex-Band lassen wir mal weg… Kommt im schicken Digipack. (ts)
Cursed – III CD 14,-
(Reflections/ 08) Das neue Album, das dritte (wer hätte das gedacht?)… Wie gehabt angepisster wütender Hardcore von EX-SWARM Männers….Starten gleich mit einem Faustschlag ins Gesicht und spätestens zwei Songs später möchte man seine komplette Wohungseinrichtung zerlegen: Düsterer Hardcore a la His Hero Is Gone meets mittlere Entombed meets Left For Dead mit genialen unterschwelligen Melodien, die dem Hörer einen Schauer nach dem anderen langsam und unbarmherzig den Rücken runterschicken. Nach wie vor wahre Meister ihres Faches und „III“ stellt für mich den bislang den absoluten Höhepunkt ihres bisherigen Schaffens dar – emotional, düster, aufwühlend und dabei so unglaublich fesselnd wie ein sich langsam um den Hals legender Strick. Höchste Punktzahl! Vinyl leider momentan ausverkauft!
Cursive – Art is hard 7” 4,50
(Saddle Creek/ 03) Der Rock ´n Roll Smasher vom neuen Album, dazu das exclusive und sehr gute “Sinner´s serenade“ auf der Flipseite.
Cursive – Art is hard/ The recluse Pic10” 11,-
(Robotic Empire/ 04) Die beiden nur in Europa erschienenen 7” es nun auf einer totschicken picture 10”. Also exakt beide Singles zusammengefasst: insgesamt 2 Songs vom Ugly organ Album, insgesamt 4 neue, exklusive Tracks. Und sie Songs sind super!!
Cursive – Bad sects 12″ 9,20
(Saddle Creek/ 08) Den Titelsong gibt es in vier verschiedenen, guten Remixen, alleine die letzte Version von OLAFUR ARNALDS ist große Klasse! 180gr vinyl und Download Coupon inklusive!! (cr)
Cursive – Burst & bloom CD 12,50
(Saddle Creek/ 01) Brandneu! Schon der letzte Longplayer ist ja einfach so an dem deutschen Publikum vorbeigerauscht, und auch diese 5 Song-12“ kommt einfach so aus heiterem Himmel daher gerauscht. Schön mal wieder was von denen zu hören, nach dem sie sich ja eigentlich vor der letzten Platte aufgelöst hatten. Auch hier gewartet einen der gewohnte Cursive-Sound. Allerdings etwas kompakter und geschlossener als sonst, da wirkt dann alles wie aus einem Guß. Hoffentlich gibt es bald eine neue LP. (CRO) Vinyl ausverkauft!
Cursive – Cursive´s domestica CD 13,50
(Saddle Creek/ 00) Auch wieder da ist die letzte Cursive LP. Davor hatte sich die Band mal kurz aufgelöst, um dann aus heiterem Himmel diese LP auf den Markt zu werfen. Der eine Gitarrist ist allerdings abgehauen, aber Sänger und der Rest ist derselbe Haufen Menschen wie vorher. Dafür ist die Platte alles in allem ruhiger als die Vorgängerwerke. Trotzdem eine Spitzenband mit einer spitzen Veröffentlichung. (CRO) Vinyl die allerletzten Exemplare!
Cursive – Dorothys at forty 7“ 4,50
(Saddle Creek/ 06) Erste Singleauskopplung des neuen Albu ms, mit den Songs: dorothy at forty b/w the bitter end und the censor. Dazu gibt es einen Code zum Runterladen eines Liedes. Lohn auf jeden Fall wegen der zwei unveröffentlichten Songs, die so gut sind, das man sich fragt, warum die nicht auf dem Album sind. Hammer!
Cursive – Happy hollow LP/ CD 14,-/ 14,-
(Saddle Creek/ 06) Nach einer Endlos-Tour über drei Kontinente (inklusive einer Support-Tour 2004 für The Cure (!) ) gönnten sich Cursive erst einmal eine Pause. Drei Jahre nach seinem letzten Longplayer meldet sich das Quartett um Sänger Tim Kasher jetzt mit einem beeindruckenden Album zurück. Das wichtigste zuerst: Greta, die Cellistin, ist ausgestiegen. “Happy Hollow” verbindet die Markenzeichen der Band mit neuen Elementen: die gewohnt dissonanten, aber melodischen Gitarren-Sounds und Kashers kathartisches Gejaule treffen u. a. auf Bläser, Klavier und Akkordeon. Die Songs schwimmen sich so auf eine ganz eigene, neue Art frei und machen … Spaß! Sie grooven, rocken und warten mit Überraschungen wie Gospel- und BluesHinweisen auf, derweil die Rhythmus-Sektion kräftiger, schwerer und dynamischer denn je ist. Das geanze geht beinahe so ein wenig in richtung ROCKET FROM THE CRYPT. Die Texte kreisen um Themen wie das Zerbrechen des amerikanischen Traums, die Öde einer Kleinstadt sowie religiöse Heuchelei. 14 leidenschaftliche (!!) Hymnen für den guten Geschmack. Die Vinylversion enthält Zugangscodes für einen freien Download des Albums als MP3. Saugeiles Artwork!
Cursive – Storms of early summer CD 14,-
(Saddle Creek/ 98) Klassiker, Klassiker, Klassiker. Eine der schönsten, emotionalsten (das ist ernst gemeint), aufregendsten und mitreißendsten Platten der letzten Jahre. Nicht mehr ganz so stürmisch wie das Debüt, dafür aus einem Guß wie ein Granitfels in der Brandung. So schwer ist dann übrigens auch das Vinyl (220g!!!!!). (CRO) Vinyl ausverkauft!
Cursive – The difference between houses and homes LP/ CD 14,-/ 14,-
(Saddle Creek/ 05) Kein neues Album, sondern zwei bisher unveröffentlichte Songs und zehn begehrte Tracks von ihren nicht mehr erhältlichen 7″-Singles. Jeder Song brilliert mit durchdachten Arrangements und Tim Kashers mittlerweile charakteristischem Gesang. Aufbauend auf einem sanften, nuancierten Intro, das dann in ein hymnisches Finale übergeht, ist den Songs jenes kathartische Anschwellen zu eigen, das Cursive bekannt machte. Das Album erscheint mit einem 24-seitigen Booklet mit einer Geschichte von Tim Kasher, die auch dem Album seinen Namen lieh. Illustriert wurde das Booklet von Eastern-Youth-Künstler Yuriko Yoshino.
Cursive – The recluse 7” 4,50
(Saddle Creek/ 04) Die Single enthält neben 2 Songs des neuen Albums noch zwei unveröffentlichte Songs. Der eine Song “Once” ist ein wenig vertrackt, rockig und der Refrain ist fröhlich mit Violinenbegleitung. “Adapt” beginnt ruhig mit Violine und Gesang und leichtem Schlagzeug. Insgesamt ist der Song auch eher ruhig, durchgängig mit Violine und dieser bedrückenden traurigen Stimmung, erzeugt durch Mr. Kashers Gesang.
Cursive – Ugly organ LP/ CD 13,-/ 13,50
(Saddle Creek/ 03) Puhh, das wird hart. Also, ich weis nicht, ob ich Cursive noch erkannt hätte, vielleicht nur gelegentlich an Tim´s Gesang? Gleich der erste Song rockt wie geil los mit cooler Orgelbegleitung, richtig catchy. Danach wird das Tempo gedrosselt und die Songs gehen in die Richtung der Letzten CD mit Eastern Youth. Ab und zu singt Gretta auch, wenn sie nicht gerade das geile E-Cello einsetzt., und allmählich erkenne ich auch die bewährten Cursive. Nur das sie sich deutlich weiterentwickelt haben und ihr Songs vielschichtiger geworden sind. Viel mehr verschiedene Parts und Ideen werden zu komplexen, mitreissenden Songs verarbeitet, die Spielwitz und musikalische Fähigkeiten mit der Emotion der bekannten Cursive verbinden. Als Gesamteindruck kann ich nur sagen: Ein herrliches Album, womit Cursive ihre Ausnahmestellung untermauern. Art is hard!
Cursive/ Eastern Youth – Split CD 11,-
(Better Looking/ 02) 4 brandneue Songs von CURSIVE. Und die gehören wirklich mit zum besten all der neuen Sachen, denn das Elektro-Cello eröffnet klanglich ganz neue Möglichkeiten. Klasse!! EASTERN YOUTH kommen aus Japan und singen auch japanisch, was dem ungeübten Hörer immer wieder zum schmunzeln bringt. Von denen gibt es ebenfalls 4 Songs mit Klasse, beschwingtem, melodischem Collegepunkrock mit w/ m Gesang. Wer denkt, nur CURSIVE seihen die Anschaffung wert, der irrt!
Cursive/ Silver Scooter – Split CD 11,-
(Crank/ 98) Der nächste Teil der hübscher-gefalteter-Karton-mit Superbands –Reihe auf Crank. 3 bzw. 4 Songs. Beide Bands rulen ohne Ende, SS hier noch mit schön wummerndem Bass. Vinyl OOP!
Cut the shit – Harmed & dangerous LP/ CD 11,50/ 11,-
(Gloom/ 03-06) Endlich! Nach der grossartigen 7″, jetzt die LP. Und gleiche Kerbe. Rasend schneller Boston Hardcore…nicht ganz unähnlich DOWN IN FLAMES oder den famosen TEAR IT UP. Erinnert mich auch ein wenig an LAST IN LINE. Geil !! Der Trash Klassiker auf Vinyl back in print. Geht ab und weg wie ne Tüte Mücken im Sommer!(ts)
Cwill – Nations 10″ 7,-
(Prawda/ 02) 8 neue Songs. Brettharter, politischer Hardcore mit dieser für Cwill so markanten Geige.
