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EA 80 – Reise LP/ CD 11,-/ 11,-
(Musikzimmer/ 07) Eine der TPS-Lieblingsbands ist zurück!! Bei kaum einer Platte dürfte sich ein Review dermaßen erübrigen, wie bei der neuen EA 80: Die hier kauft man blind, keine Frage und keine Diskussion. So viele Platten haben die Mönchengladbacher in den mittlerweile knapp 30 Jahren (!) ihres Bestehens schließlich nicht eingespielt – da ist man dankbar für jedes musikalische Lebenszeichen! Auffälligste Neuerungen vielleicht die Tatsache, daß mit Guido Lucas ein “echter” Produzent die Aufnahmen betreute und EA 80 in Feinheiten und Details behutsam auf die Sprünge geholfen hat. Überhaupt kommt man hier aber wieder voll und ganz auf seine Kosten: Die hauptsächlich vorherrschende Tonart bleibt Moll, das Gitarrenspiel klingt angenehm “un-punkig”, bleibt variabel, prägt mit unterschiedlichen Nuancen die mal wieder frisch und durch und durch persönlich klingenden Songs. Wie immer auch klasse die schicke DIY Aufmachung: Siebdruck Cover von Slowboy und als besonderer Gag läuft die B-Seite des Vinyl von innen nach außen.
Eagles of Death Metal – Death by sexy LP/ CD 13,-/ 14,-
(Cargo Records – Records Records/ 06) Nun auch endlich auf Vinyl! Wer Peace, Love & Death Metal mochte, wird Death By Sexy lieben. Die Eagles Of Death Metal legen locker noch ne Schippe drauf in Sachen Crazy-, Sexy- und Coolness. Die schräge Combo um den noch schrägeren Sänger Jesse ‘The Devil’ Hughes liefert auf ihrem zweiten Album 13 inspirierte, von Garagen-Punk, Blues und Country befeuerte Rock’n'Roll-Nummern ab. Produziert in gerade mal 12 Tagen von Queens Of The Stone Age-Mastermind Josh Homme klingt Death By Sexy wie schon das Debüt herrlich dreckig und ungeschliffen, doch ist diesmal noch spürbar mehr Druck dahinter. Homme sorgte zudem mit seinem simplen, aber eben ungemein knackigen Schlagzeugspiel für den perfekten Beat bei energischen Riff-Rockern wie “I Got A Feeling (Just Nineteen)” oder “Keep Your Head Up”, und auch die dezenteren Taktvorgabe beim lässigen “Poor Doggie” oder dem verführerischen “I Like To Move In The Night” stellt den gelernten Gitarristen vor keinerlei Probleme. Zudem hat Bandchef Hughes, dessen manchmal bis in Falsetthöhen quäkendes Organ Geschmackssache bleibt, als Songwriter einen großen Sprung nach vorne gemacht. Variabler, kompakter, treffsicherer. Halbgares Füllmaterial wie das Stealer’s Wheel-Cover “Stuck in the Middle With You” vom Debüt war diesmal nicht vonnöten. Stattdessen brilliert er als atemloser Elvis-Imitator (“Chase The Devil”) und lässt seinen ‘tödlichen’ Sexappeal spielen bei “Cherry Cola”, einem sich lasziv räkelnden Biest von einem Song, auf den auch Marc Bolan stolz gewesen wäre, oder dem als Single vorausgeschickten heißen Stampfer “I Want You So Hard (Boys Bad News)”, bei dem Hintern und Hüften gar nichts anderes übrig bleibt, als sich in Bewegung zu setzen. Kommt im Klappcover!
Eagles of Death metal – Heart on CD 14,20
(Cooperative/ 08) CD-Version jetzt mit 2 Bonustracks … Yeah, Jesse “Boots Electric” Hughes und Joshua “Babyduck” Homme sind wieder da. Ihr dritter Streich birgt im Wesentlichen keine großen Neuerungen, man kann EODM ja immer als die rock´n rolligere Variante zu den Queens verstehen und genauso läuft der Hase. Ein Schuss Blues wird in den Tempomat geworfen, der Rhythmus des Rock´n Roll, nicht zu kratzig, eher die geschmeidige Variante, ausserdem lassen sie immer wieder die Beats tanzbar stompen, dazu dieses so schwer in Worte fassbare Wüsten-QUOTSA-Feeling, das auch immer mitschwingt und ein großer Schuss Selbstironie natürlich auch, der sich in den Texten niederschlägt. Liebenswerter Shit und cool as fuck. Die PIC LP ist nun ausverkauft, anfang JUNI kommt eine Vinylneuauflage via IPECAC!
Eagles of Death Metal – Peace, love & Death Metal CD 14,-
(RekordsRekords – Ipecac/ 04) Josh Homme (QUOTSA) hat sie entdeckt, produziert und (in Coop mit Ipecac) auf seinem Label rausgebracht: Dieses flammenwerfende ass-shaking porch boogie Duo mit fanatischen Verehrungsgesten vor Black Sabbath, Bon Scott und der ganzen Desert Session Posse. 14 Songs, die minimal aber sehr effizient in Szene gesetzt werden. Garagenrock wie er räudiger nur noch von den Gories gespielt wird, minimaler nur von den White Stripes dargeboten wird und härter nur von Modey Lemon gebratzt wird. Keine Neuerfindung des Rades, aber garantiert ein (Sommer-) Spass hoch 10. Inkl. Gerry Rafferty Cover (stuck in me) und mit illustren Gästen (u.a. Nick Olivieri)
Early Day Miners – All harm ends here LP/ CD 15,50/ 15,-
(Secretly Canadian/ 05) Was als erstes auffällt: das wundervolle dreifache Gatefold Cover, fast 1cm dick! Die haben anscheinend zuviel Geld in Bloomington. Musikalisch zauberhaft wie immer. EDM sind für mich die lauteren Tristeza mit ein wenig mehr Drive und Gesang. Die neue Platte liegt genau an der Schnittstelle von „Let us garland…“ und „Jefferson at best“. Manchmal brechen sie aus, aber größtenteils haben sie dieses langsame, etwas verschlafene, warme Element auf ihrer Seite, was z.B. auch Kepler haben. Zucker ! (ts)
Early Day Miners – Deep Harbor 12” 10,-
(Burnt Toast Vinyl/ 03) 2 neue lange, sehr ruhige, flüsternde Songs, die nahtlos an das fantastische Vorgängeralbum „Jefferson“ anschliessen. Sogar fast noch mehr Atmosphäre als auf den bisherigen Alben, ein dahin fliessender Klangteppich, der auch an SIGUR ROS oder GODSPEED YOU BLACK EMPEROR erinnert. Wunderschön. Platte ist einseitig bespielt, auf der Flipseite gibt es ein Etching.
Early Day Miners – Jefferson at rest CD 15,-
(Secretly Canadian/ 03) Auf “Jefferson at Rest” sind im Gegensatz zu “Let us Garlands bring” nicht mehr soviele atmosphärische Parts zu finden, sondern eher konkrete Songstrukturen. . . Der Gesang ist direkter und nicht so träumerisch wie auf den beiden Vorgängeralben. Die Harmoniewechsel sind jedoch wieder traurig bewegend. Ein muß für Fans von CODEINE, an den auch sehr stark der Gesang erinnnert. (TS)
Early Day Miners – Let us garlands bring CD 15,-
(Secretly Canadian/ 02) Endlich Album Nr.2. Und vor allem endlich auf Vinyl!!! Wie auf der ersten CD gibt es hier sanften Pop zum dahinschmelzen mit unheimlich viel Atmosphäre und mehrstimmigen Gesang. Erinnert in der sanften Verlorenheit an Bands wie LOW oder CODEINE, weis aber auch mal mit angezerrten Klangwelten an MY BLOODY VALENTINE zu erinnern. Tolle Band mit einem tiefgehenden Album, das dich in seinen Bann ziehen wird. Das Vinyl ist limitiert und hat nen Bonustrack gegenüber der CD.
Early Day Miners – Offshore LP/ CD 14,-/ 15,-
(Secretly Canadian/ 06) Gerademal sechs Songs sind auf dem neuen Meisterwerk der Band aus Bloomington zu finden. Die sind aber natürlich recht lang und haben es in sich. Musikalisch in etwa knüpft das Album an ihr Frühwerk von 2002 „Let us garlands bring“ an. Die Gesamtstimmung der Platte wird schon gut vom Covermotiv eingefangen: Verträumt, ein wenig duster, aber auch warm umschmeichelnd und positiv. Insgesamt also wieder wunderbare Songs, gleichermaßen schön wie lärmend und obwohl komponiert, klingt es frei und ungezwungen. Mit Gastmusikern von UNWED SAILOR, BLACK MOUNTAIN und WINDSOR FOR THE DERBY. Produziert und hervorragend in Szene gesetzt wurde das ganze dann von John McEntire (TORTOISE), (cr)
Early Day Miners – Placer found CD 14,50
(Western Vinyl/ 00) Uaah, Gänsehaut! Langsamer, emotional anrührender, supersanfter, sphärischer, dahinschwebender Pop zum Zerfließen- Die meisten Lieder haben dieses gewisse Seam- Feeling… zauberhaft… z-a-u-b-e-r-h-a-f-t-!!! (ss)
Earth – Earth 2 DoLP/ CD 13,-/ 15,-
(Sub Pop/ 06) Ihre zweite Platte von 1993, ihr Meisterwerk wie viele sagen. Enthält u.a. den Song „Teeth of lion rule the devine“, nachdem sich ja gleich eine ganze Doom-All-Star-Group benannt hat. Drei Songs insgesamt.
Earth – Extra capsular extraction LP 12,-
(Sub Pop/ 06) Das Debut von 1991 nun als Neuauflage auf Vinyl. Hier war Joe Preston der „Bassgott“ noch mit dabei. Und ein gewisser Kurt Cobain half mit.
Earth – Hex-Or printing in the infernal method CD 15,-
(Southern Lord/ 05) The monumental 5th official studio album and triumphant return of Earth! With each album released EARTH progresses and diversifies their sound, pushing all boundaries of preconception. With “Hex”, EARTH has created a intensely powerful album that defies the normal restrictions of a particular genre. The monolithic darkness of previous releases such as “EARTH2″ and “Pentastar (In the style of Demons)” remains apparent yet is now channeled into a different direction. This new direction is bold, determined and as essential as anything they have ever done in the past. The CD is beautifully packaged with a 20 page booklet painstakingly designed by Stephen O’ Malley.The LP is packaged in beautifully designed heavy cardboard gatefold sleeves with an alternate layout from the cd version. Also contains a exclusive vinyl only bonus track (“Untitled”) which is the 15+ minute epic that permeates the entire fourth side!
Earth – Hibernaculum LP/ CD+DVD 16,-/ 16,-
(Southern Lord/ 07) Was sollte kommen nach dem genialen „Hex“ Album und den ganzen Wiederveröffentlichungen der alten Klassiker? Ein Livealbum? Ein Best-of? Earth machen keine halben Sachen und wollen auch sonst immer künstlerische Grenzen ausloten, also ist die Antwort nahe liegend: Alles auf einmal! Und so wird “Hibernaculum” eine Art inoffizielles Best-of-Album inklusive Raritäten und neuinterpretierten Songs. Da allerdings Earth mit Sicherheit nie eine jener Bands sein wird, die Songs ihrer eigenen Vorbilder verwurschteln, liegt es auch relativ nahe, dass sie eigene Klassiker noch einmal in das Hier und Jetzt transportieren. So geschehen mit dem ersten Dreiviertel der Songs auf “Hibernaculum”, das mit der Neuauflage der alten Klassiker fast noch sphärischer und noch betörender erklingt. Denn gerade dadurch, dass Adrienne Davies wieder hinter dem Schlagzeug sitzt und Steve Moore und Greg Anderson von Sunn 0))) für das dezente Keyboardspiel und die sachten Synthesizer-Sounds federführend sind, erstrahlen zwar “Ouroboros is broken” und “Coda maestoso in f(flat) minor” immer noch drohend dunkel, aber trotzdem wesentlich heller und ambienter als je zuvor. Und in diesem Gewand der Konzentration auf unterschwellige Melodien anstelle dröhnenden Dooms machen sich Earth allemal nicht schlecht. Überhaupt klingen alle Songs – inklusive der Rarität “Plague of angels” von der limitierten Earth-Sunn0)))- Tour 12“ – in ihrer Art und Weise viel mehr nach Western, was nicht nur am Gitarrenspiel und dem Einsatz von Hörnern liegt, sondern auch trockenen Produktion überhaupt. Optisch wird dies natürlich hervorragend mit der konzeptuell dazugehörigen Live-DVD von Seldon Hunt belegt, der Earth auf ihrer Europatour filmisch eingefangen hat. LP auf dickem Vinyl, edel und schick, CD mit DVD. (cr)
Earth – Legacy of dissolution CD 14,-
(Southern Lord – No Quarter/ 05) Ein Remixalbum und Dylan Carlson selbst hat die Künstler ausgesucht, welche u.a. folgende sind: Mogwai, Russell Haswell, Jim O’Rourke, Autechre, Justin Broadrick, und SUNNO))).
Earth – Living in the gleam of an unsheated sword CD 13,-
(Megablade/ 05) Die Pioniere, die Erfinder des ganzen Drone Doom Sumpfes sind zurück! Ihre ersten Aufnahmen seid zig Jahren. 2 Live Songs in hervorragender Qualität, schlappe 74 (!) Minuten Spielzeit. Crazy! Limitiert auf 1500 Stück. (cr) Jetzt auch auf Vinyl, anderes Artwork, limitiert auf schlapp 700 Stück.
Earth – Pentastar: In the style of demons LP/ CD 12,-/ 12,-
(Sub Pop/ 06) Die dritte Platte – im Original 1996 erschienen – des damals eher belächelten Duos, die nur mit Gitarre und Bass den Weg für heutige Drone Bands wie SUNN O))) ebneten! 8 Songs.
Earth – Phase 3: Thrones and dominions DoLP 13,50
(Sub Pop/ 06) Neuauflage ihres 1995er Albums, des Nachfolgers von „Earth 2“. Auch musikalisch ist dieses Album eine Weiterführung dieses klassischen Albums, Dronerock oder ich hörte auch mal den Begriff „Ambient-Metal“, das gefällt mir!. So in etwa könnten beispielsweise die Melvins klingen ohne Schlagzeug. Klassiker!
Earth – The bees made honey in the lion´s skull DoLP/ CD 24,-/ 15,50
(Southern Lord/ 08) Nach dem countryesken Album “Hex” aus dem Jahre 2005 und dem letztjährigen Wiederauflebenlassen alter Songs huldigt die Band hier den Spät 60er, Anfang 70er Psychedelic Sound der Westcoast. Es klingt wieder “rockiger”; grosse, fast schon leuchtende Riffs – u.a. gespielt bei 3 Tracks von Bill Frisell (Jazz Gitarrist, u.a. NAKED CITY) – stehen neben schleppenden Drums und Jazz inspirierten Piano Klängen oder dunklen Hammond Sounds. Ein warmes, dunkles Album, tief, aber nicht schwarz, fast schon leicht und schwebend. Elegischer, träumerischer Doom, mehr als nur geküsst von amerikanischer Gitarrenmusik des 20 Jhd.. Ihr sanftestes Album bis dato – Musik so schön wie das Artwork! Jetzt auch endlich auf lange angekündigtem Vinyl. Und was für eins! Turbofettes Klappcover, Prägedruck, wird wohl als “Bibel-Look-a-like” in die Analen eingehen!
Earthless – Live at roadburn DoLP/ DoCD 20,50/ 20,50
(Tee Pee/ 08) Hier gibt es eine Liveaufnahme vom diesjährlichen Roadburn Festival im holländischen Tilburg. In eineinhalb Stunden zerlegten Earthless die Bühne sowohl an der visuelle wie auch an der Audiofront. Kommt im fetten Klappcover und mit Download Coupon des kompletten Albums als MP3!
Earthless – Rhythms from a cosmic sky LP 16,50
(Tee Pee/ 07) Mario Rubalaba ist herumgekommen in der Welt. Als Drummer bei ROCKET FROM THE CRYPT war er Ruby Mars, er spielte mit den HOT SNAKES, war Mitglied der geliebten BLACK HEART PROCESSION und davor Mitglied des Skateboardingteams von Tony Alva. EARTHLESS ist nun sein Ding. Ihr Sound ist so weitreichend, dass sie bereits mit so unschiedlichen Bands wie MASTODON, BIG BUSINESS, THE FUCKING CHAMPS, NEBULA und HIGH ON FIRE die Bühne geteilt haben. Plattensammlungen, die so gar nicht Mainstream waren, waren die Basis für das Trio: `Wir entdeckten eine gemeinsame Vorliebe fürpsychedelische japanische Hardrockbands und die Garagemusik der 60s. Nach fröhlichem Plattentausch beschlossen wir, eine japanische Psychedelic-Heavy-Kraut-Rock-Band zu gründen. Es war Magie. Plötzlich gab es EARTHLESS.`. `Rhythms From A Cosmic Sky` wurde unter der Schirmherrschaft von Tim Green (THE FUCKING CHAMPS, PEARLS & BRASS, THE MELVINS, THE SAVIOURS) aufgenommen. Es ist eine wabernde Masse aus psychedelischem Gitarrenwahnsinn, der die Geister von Jimi Hendrix, Black Sabbath, Led Zeppelin und Blue Cheer beschwört.
Earthlings? – Human beans CD 14,-
(Mans Ruin) Extrem rare Box mit drei 10”es. Fast-Up Ambient-Noise mit Stoner Rock Einschlag. Ich las mal:“ So wollen Queens of the Stone Age“ klingen, wenn die erwachsen sind…Puh..Aber tatsächlich mischt hier Josh Homme mit, tobt sich voll aus, ebenso wie Dave Grohl. Jetzt oder nie, das Label gibt es nicht mehr, und von dieser dicken Box haben wir nur eine handvoll. (cr)
Earthlings? – Individual sky cruiser theory 7” 8,-
(Empirical Recordings/ 05) Eine auf 500 Stück limitierte 7″ mit zwei Songs mit Leuten von QUEENS OF THE STONEAGE, GOATSNAKE und EAGLES OF DEATH METAL. (ts)
Earthmonkey – Angelsman supernova CD 18,-
(Beta-Lactam Ring Records/ 07) Teil Vier der Black Series. Streng limitiert auf 300 exemplare, handnummeriert und signiert. Drei lange psycho Tracks des Herrn Peat Bog. Jedes Exemplar beinhaltet als Beilage eine exklusive kleine Kunstzeichung des Herrn Bog…Nur sehr wenige, nur solange der Vorrat reicht.
Earthride – Vampire circus PicLP 16,-
(Southern Lord/ 06) Auf 777 Stück limitierte Picture Disc des neuen Machwerks mit Leuten von SPIRIT CARAVAN. Doom mit Bluesanleihen a la Pentagram. Produziert von Mike Dean (Probot, Corrosion of Conformity). (ts)
EBULLITION – Alle in-Print Platten dieses Labels könnt ihr bei uns bestellen…
Echo is Your Love – Humansize LP 10,50
(Sabotage Records/ 06) Das vierte Album der Finnen. A complex and often surreal blend of jagged rock, screeching noise, and contemporary classical, delivered with female vocals, and inventive and unpredictable song structures. Crazy, baby. Crazy.
Econochrist – Another victim 7“ 4,10
(Ebullition/ 95) Vier wütende Songs aus dem Jahr 1991, damals auf dem geilen VERMIFORM Label erschienen, später von Ebullition nachgepresst, nachdem Vermiform das zeitliche gesegnet hatte…
Econochrist – Discography 2xCD 12,50
(Ebullition/ 99) Hier ist wirklich alles drauf, Econochrist waren eine enorm wichtige, hochpolitische, wütende HC Band der frühen 90er: 41 Songs insgesamt, dabei natürlich die beiden ausverkauften LP´s „Ruination“ und „Trained to serve“, die „Skewed“ 7“, die „Another victim“ 7“, die „It runs deep“ 7“, die Songs vom „Give me Back“ Sampler und die sehr raren Songs der „Very small world“ Comp. 2xLP, der „Whar are you pointing at“ Comp. 10“ und die Songs der Split 7“ mit den „Detonators“. Puh! Hammer Band!! (cr
Econochrist – Skewed 7“ 4,10
(Ebullition/ 93) Vier neue Songs und leider gleichzeitig das allerletzte, was diese wichtige, tolle Band je aufgenommen hat. Ein paar kleine Melodien – Hammerscheibe! (cr)
Edge of Quarrel – DVD 20,-
(Sunny Bastards/ 05) Jetzt auch auf DVD. Diesen Film liebt man oder hasst man. Zum Original Film gibt es auf dieser DVD einige Schmankerl: einen Videoclip von Rocky Votolato, das komplette Botch Konzert in Hannover im Jahre 2000 (da war ich, war cool!), Interviews mit Rocky und anderen Aktiven. Leider sehr teuer, aber man bekommt auch ordentlich was geboten. (cr)
Editors – An end has a start LP/ CD 15,50/ 15,50
(PIAS/ 07) „The Back Room” überzeugte durch klaustrophobische, kalte Düsternis, die beängstigend und auch tanzbar zugleich war. Nun legen die vier Herren aus Birmingham den Nachfolger zu ihrem beachtlichen Debüt aus dem Jahre 2005 vor und enttäuschen damit zu keiner Sekunde. „And End Has A Start” ist wie sein Vorgänger natürlich alles andere als lustige Sonnenscheinmusik – aber trotz der Dunkelheit durchzieht dieses Album stets eine gewisse lebensbejahende Komponente. Die Editors haben etwas Licht ins Dunkle ihres Wesens fallen lassen, musikalisch wie auch textlich. Die Songtexte handeln viel von Leben, Tod, Erlösung, Kraft und dem Leben nach Verlusten. Und so klingt das gesamte Album auch zu jeder Sekunde: Wenn man so will, ist es eine Art Vertonung der Erkenntnis, dass alles Irdische endlich ist, geworden. Eine Erkenntnis, die manchmal schmerzlich, aber auch kräftigend, erhaben und schön sein kann – so wie dieses Album.
Editors – Push your head towards the air 7″ 5,50
(PIAS/ 08) Neue Single aus dem aktuellen Album… Auf der Flipseite ne exklusive Liveversion
Editors – The back room CD 14,50
(Kitchenware Records/ 05) Junge britische Band, die auf der Insel Aufsehen erregt – klaro, klingt hochaktuell und stark nach den 80ern, also genau nach dem, was gerade so unglaublich HIP ist. Gitarrenrock mit Wave-Einlagen, ein pumpender Bass, tanzbare Beats im 130 bpm Bereich zu flirrenden Gitarren und emotionalen, leicht leidenden Gesang unterlegt mit Keyboard oder Gitarren-Teppichen. Interpol hören wir und Interpol, dazu noch Interpol und ein bißchen Black Rebel MC neben Rakes und Moving Units; und die Klassiker von Joy Division, Echo & Bunnymen bis Cure, von New Order bis My Bloody Valentine. Das Artwork ist wunderschön und so Hits wie „Munich“ oder „Sparks“ sind schon unverschämte Ohrwürmer..
Egotronic – Lustprinzip LP+7″/ CD 17,-/ 14,-
(Audiolith/ 07) Der Opener (“Raven gegen Deutschland”) läuft in den passenden Clubs schon hoch und runter und lässt Fäuste recken und hier haben sie ja sozusagen ihr Markenzeichen auch gleich deutlich formuliert – Tanzmusik trifft auf Polit Statements. Klassisch die Entwicklung von Torsun und Hoerm: Von (Deutsch-)Punk über HC schließlich zum Elektro-Rave. Nach unzähligen Auftritten in besetzten Häusern und coolen Underground Clubs, einer Debut-CD, einiger Samplerbeiträgen und Koop mit Saalschutz und Dance Inc. wird jetzt ausgeholt zum grossen Schlag. 11 Club-Hit-verdächtige, gradlinige Elektro Punks Tracks mit dicken dicken Bässen & Beats und dem typischen C64 Touch, der aber zum Glück nicht mehr so puritanisch im Vordergrund ist, wie auf dem Debut. Mit dabei noch ausgesuchte Gäste (Plemo und Sedlmeir). Die Nähe zur Mediengruppe Telekommando, ist nicht nur aufgrund des Inhalts, sondern auch wegen dem typischen Doppel-”Gesang” unüberhörbar, macht aber nichts, Deutschland kann noch mehr kritische Tanzmusik vertragen!
Egotronic – Luxus 7″ 4,50
(Audiolith/ 05) Der Titeltrack ist schon janz jut – der Knaller ist dann aber auf der Flipseite die Kolloboration mit SAALSCHUTZ beim Track “Nein nein”.
Egotronic – s/t LP/ CD 15,-/ 15,-
(Audiolith/ 09) jetzt auch endlich auf Vinyl im Klappcover. Das neue Album mit dem genialen Clash Rip Off Cover…
Eighteen Visions – Vanity 7″ 4,-
(Trustkill/ 02) Limitierte farbige 7” mit 2 Songs, “Vanity” und “I don´t mind”. Für Sammler….
Einstürzende Neubauten – Alles wieder offen DoLP/ CD 16,50/ 16,-
(Potomak/ 07) Ein neues Album, hätte ich nicht mit gerechnet! Denn wie wohl kaum eine andere Band mit fast 30-jähriger Historie experimentieren die Neubauten mit dem Internet als Mittler neuer Wege der Musikdistribution. Sie haben diverse experimentellere Geschichten seit 2004 nur im Internet veröffentlicht. Diese Weltoffenheit setzt sich auch musikalisch fort auf dem ersten offiziellen seitdem erscheinenden Album, dessen Produktion textlich und musikalisch Fragmente aus der Geschichte der Band zitiert und alle Gerüchtestreuer Lügen straft, die Neubauten seien (noch) ruhiger geworden. Das Album legt eine kaum erwartete Dringlichkeit an den Tag. Alexander Hackes Bass klang niemals wärmer, Jochen Arbeits Gitarre niemals anmutiger und Rudolf Mosers Metall sowie die Perkussion von N. U. Unruh selten so aufregend und mannigfaltig wie hier – während Blixa Bargelds Stimme launenhaft, aber stets kraftvoll am Gemüte kratzt. CD im schicken Digipack, Vinyl im Klappcover!
Einstürzende Neubauten – Jewels DoLP/ CD 21,50/ 17,-
(45/ 08) Da haben sich einige Fans sicher geärgert. Diese Songs hier gab es bisher nur exklusiv für Supporter – nun auch für alle anderen: Konzeptalbum mit 15 zwei- bis dreiminütigen Songs, die ursprünglich nur als monatliche Download-Geschenke an die Supporter der dritten Phase des Neubauten.org-Unterstützerprojektes gedacht waren. Die Zeit, die auf den Schliff der Juwelen verwendet werden konnte, war begrenzt: Zwei Tage mussten reichen, um von einer ersten Idee zum fertigen Song zu gelangen. Die Band um Blixa Bargeld suchte also nach einem Verfahren, das die dafür nötige Dynamik entwickeln konnte. Man erfand ein Kartenspiel als Navigationssystem. Jede Karte gab einen kryptischen Hinweis auf Elemente des Neubautenschaffens seit 1980: Instrumente, Materialien und Strukturen, mit Bezug auf Strophe oder Refrain, Intro und Outro, soziale Beziehungen und Bündnisse: Wer mit wem? Wer womit und mit welcher Geschwindigkeit und Haltung? So entstand eine Art Musik des Zufalls, die einige der egofreisten Kompositionen der Band beinhaltet. Die CD erscheint in Ecolbook-Verpackung mit 40-seitigem Booklet, Liedtexten in Deutsch und Englisch sowie dem 40-minütigen Film “Acht Lösungen”. 180g-Vinyl mit 20-seitigem Booklet.
(The) Elected – Me first LP/ CD 11,50/ 14,50
(Sub Pop/ 04) Jimmy Tamborello (THE POSTAL SERVICE/ DNTEL) kehrt zurück und findet mit Blake Sennett (RILO KILEY) einen neuen kongenialen Partner. Während Sennett’s Songs eher an Anekdoten unter Freunden, nächtliche Geständnisse, oder Liebesbriefe erinnern, werden die Songs auf “Me First” zu epischen Sagen von spukender Schönheit. Die Band, die ihn dabei unterstützt ist hochkarätig, under anderem mit dabei: Mike Bloom, Jason Boesel and Jenny Lewis (beide auch von RILO KILEY), Daniel Brummel (OZMA), Schmed (ARLO), Orenda Fink (AZURE RAY). Das Ergebnis: Poppiger Neo-Songwriter Country (inkl. Slidegitarren) und dezenten Drums. Lambchop meets Bruce Springsteen meets Bright Eyes. (cr)
(The) Elected – Sun, sun, sun LP/ CD 11,80/ 14,50
(Sub Pop/ 05) Das neue Album! Auf diesem zweiten Album des Rilo Kiley-Gitarristen Blake Sennett, hat er den perfekten Soundtrack für eine Autofahrt über die Wiesen und Äcker des amerikanischen mittleren Westens komponiert. Das On The Road-Feeling unterstreicht die Tatsache, daß die Songs allesamt in verschiedensten Motelzimmern aufgenommen wurden und die Gegend, in der sie aufgenommen wurden, musikalisch widerspiegeln. Entstanden sind diese Songs auf der Tour mit Rilo Kiley. Und das Gefühl von Verlorenheit in einem großen Land geht hier einher mit der Wärme (siehe Titel und Cover) der Songs und der hohen Stimme von Sennett. Schönes Album! (cr)
Electric Wizard – Come my fanatics… DoCD 17,50
(Rise Above/ 06) Neuauflage ihrer Platte von 1996. Kommt im Klappcover, auf roten Vinyl und ist limitiert auf 500 Exemplare. Auf der Bonus 7“ gibt es noch zwei weitere Songs namens „Demon lung“ und „Return to the sun of nothingness“. Vinyl leider schon wieder ausverkauft… (cr)
Electric Wizard – Dopethrone CD 14,50
(Rise Above/ 05) Vinylversion der auf Music Cartel erschienenen CD, mit 1 Bonussong, im turbofetten Klappcover, auf 1000 Stück limitiert, auch das Vinyl ist farbig. (cr)
Electric Wizard – Let us prey CD 14,50
(TMC/ 02) Schwerer Doom Rock mit mindestens einem fett rockenden Riff pro Song und meist psychedelisch verzerrtem Gesang. Über das gesamte Album präsentieren sie sich variabel, mal KYUSS-lastig rockend, mal ruhiger mit Piano und Violine, meist ELECTRIC WIZARD. Dickes Ding, das. Wieder da auf Vinyl!
Electric Wizard – Supercoven CD 13,-
(Southern Lord/ 99) Rerelease of sold-out Vinyl. Further-pushing the boundaries of immensely heavy, epic-length, sludgedelic music. The first two tracks (the original incarnation of this release, I believe) are two of the best tracks of psychedelic doom rock I’ve ever heard. The two bonus tracks added to this release, are somewhat decent but pale by comparison.
Electric Wizard – We live CD 15,-
(Rise Above/ 04) Das neue Album auf limitiertem farbigen Doppelvinyl. Die “neuen” EW bestehen u.a. aus dem Trommler von Iron Monkey, und der Gitarristin von Sourvein & 13. Und so in die Richtung geht es zum Teil auch. Groovender Stoner meets tonnenschweren Doom – sehr lange Songs. Gegenüber der CD Version gibt es einen Song mehr und ein Poster mit Texten, welche auch nicht in der CD enthalten sind. (ts)
Electric Wizard – Witchcult today CD 16,50
(Rise Above/ 07) Was für eine Aufmachung – unglaublich!!! Fett fett fett …. Vinyl leider ausverkauft!
Electroscope/ Minmae – Split LP 12,-
(Rocketracer/ 00) Rare beautiful record on this great San Diego based label. Oustanding packaging that looks like this should be hanging in the Museum of Modern Art! The LP is fastened to a cardboard backing with wire, and the labels are hand stamped with brown paint. Electroscope does their genuine psych on 1 side while Minmae space rock’s the house on the flip. Beautiful minimalistic electronic style.
Element of Crime – Ein Hot Dog unten am Hafen 7″ 7,50
(Universal/ 08) Na, das ist doch mal ein Plattentitel! Der Song der Herr Lehman Erfinders stammt aus dem Film “Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe”.
Elliott – False cathedrals LP/ CD 11,-/ 14,-
(Revelation/ 00) Lang erwarteter Nachfolger der Emo-Rocker aus Louisville. Nicht mehr ganz so rockig, eher zurückhaltend. Sehr episch und schmachtend, teilweise mit Piano. Mit dem Smasher „Drive on to me“. Teilweise klingt das wie Radiohead, aber immer noch wie Elliot. Gott sei Dank! (TS)
Elliott – Photorecording CD + DVD 14,50
(Revelation/ 05) Keine neue Scheibe, wie denn auch, sondern eine posthume Livescheibe der Emoavantgardisten aus Louisville, die nicht nur die Liveintensität der Band einfängt, sondern dank der DVD auch eine umfassende Dokumentation der letzten Tour liefert. Enthält 14 Albumtracks, die Tourdoku und weiteres Material das im Lauf der Jahre auf Zelluloid gebannt wurde
Elliott – Song in the air LP/ CD 11,50/ 14,-
(Revelation/ 03) Das brandneue, 3. Album. Noch ruhiger, noch bombastischer, noch dicker aufgetragen. Eigentlich ein reines Popalbum, aber das vom allerfeinsten. Der Gesang ist wunderschön, die Songs haben manchmal dieses Hymnenhafte, was SENSE FIELD mal so ausgezeichnet hatte.
Elliott – U.S. songs LP/ CD 11,50/ 14,-
(Revelation/ 98) Re-Release mit leicht verändertem Cover. Ex-Falling Forward! Wunderschöne Songs, die auf der einen Seite balladesque und auf der anderen treibend und melancholisch sind. Aber immer dieser unvergessliche Gesang von Chris Hidgeon, der den Songs das I-Tüpfelchen aufsetzt. So würden Falling Forward heute klingen. (ts)
Elliott Smith – Division Day 7“/ CDep 4,50/ 7,50
(Suicide Squeeze/ 00) 2 lange, bedächtige Hits, die hier auf diesem Stück Vinyl ein wenig nach Simon & Garfunkel klingen. Klasse wie fast alles von ihm. (cr)
Elliott Smith – Either/ or LP/ CD 12,50/ 14,-
(Kill Rock Stars/ 97) Seine mit Sicherheit beste Platte – ganz ruhig und sparsam instrumentiert, fast ausschliesslich mit Akustikgitarre, Hit auf Hit. Ein Teil der Songs dieser Platte wurde 1999 vom Mainstream entdeckt und in diversen Filmen als Soundtrack benutzt, was dem Herrn Smith im Falle von „Good Will Hunting“ eine Oskarnominierung einbrachte. Ich liebe diese Platte über alles! Vinyl wieder lieferbar!! (cr)
Elliott Smith – Figure 8 LP/ CD 18,-/ 10,-
(Dreamworks/ 99) Das Major Debüt für Smith in Amerika. Nachdem er für einen Oscar nominiert worden war, für seinen Beitrag zum “Good Will Hunting” Soundtrack, stand die Welt um ihn Kopf und die Plattenfirmen Schlange. XO ist immer noch introvertiert, intim und atemberaubend wie alle Vorganger, mit 1000 betäubend dunkel-süßen Melodien, jetzt aber statt spartanisch wie Simon & Garfunkel eher opulent wie die späten Beatles. Smith wirft all seine Talente in den Ring und sieh da, er kann nicht nur Songs schreiben, sondern auch noch ein klasse Album daraus machen. Ebenfalls eine längst überfällige Vinyl Wiederveröffentlichung. Ist das schon wieder so lange her…?
Elliott Smith – From a basement on the hill DoLP/ CD 16,-/ 15,-
(Anti/ 04) Das war ja zu erwarten…Mitten in den Aufnahmen zu seinem neuen Album nahm sich Elliott Smith ja leider das Leben, jetzt werden alle diese Aufnahmen veröffentlicht. 15 herrliche Songs, mal bittersüss, aber auch einige Male mehr gitarrenorientiert und „treibender“. R.I.P.
Elliott Smith – New moon DoLP/ CD 17,-/ 14,50
(Kill Rock Stars/ 07) Ach, Elliott…. Im Oktober dieses Jahres jährt sich der Todestag des Musikers zum vierten Mal, und nach ‘From A Basement On The Hill’ (2004) erscheint bereits jetzt ein weiteres Album mit (zumeist) unveröffentlichten Liedern. Anders als ‘From A Basement…’, das zum Zeitpunkt seines Todes weitestgehend fertiggestellt war, ist ‘New Moon’ eine Sammlung von Songs aus den Jahren 1994 bis 1997, die großteils während der Aufnahmen zu seinem zweiten und dritten Soloalbum entstanden. Und das war meiner Meinung nach die beste und stärkste Phase und noch nicht so dick aufgetragen und überproduziert wie die späteren Sachen. Aber was nützt die Faktenhuberei – bei aller mehr oder weniger (in den Texten) offenen Bitterkeit, bei aller erdrückenden Traurigkeit: Der Mann hat einen nicht geringen Anteil der schönsten Pop-Musik überhaupt geschaffen, und durch die merkwürdigen Umstände seines Todes (und Lebens) wird es nicht eben leichter, diese unfassbar traurige aber zugleich unglaublich ergreifende Musik zu hören. Übrigens, aber nicht unwichtig: Die Einnahmen aus diesem Album kommen zum großen Teil der Organisation outsidein.org zugute. R.I.P. (cr)
Elliott Smith – Pretty (ugly before) 7” 6,50
(Suicide Squeeze/ 03) Die ersten beiden Songs seid dem “Figure 8” Album! Schöne, unauffällige Songs, gut im Sound, aber nicht zu dick aufgetragen. Schön, seine Stimme wieder zu hören…! (cr)
Elliott Smith – Pretty (Ugly before) 7“ 4,-
(Domino/ 04) Jetzt noch als europäische Pressung, weit billiger erhältlich mit neuem Artwork.
Elliott Smith – Roman candle CD 16,-
(Domino/ 98) Sein Debutalbum von 1994 wieder aufgelegt. Ganz ruhige Akustiksongs, getragen von seiner schönen, ruhigen und leicht flüsternden Stimme. 9 wunderschöne Songs. Dank des Labels leider schweineteuer. (cr)
Elliott Smith – Speed Trials 7“ 4,50
(Kill Rock Stars/ 97) 2 Krachersongs von der Either/ Or LP, sowie ein bisher unveröffentlichter Song. (cr)
Elliott Smith – s/t LP/ CD 12,50/ 14,-
(Kill Rock Stars/ 95) Seine 2. Platte, auf Vinyl sehr gesucht enthält natürlich auch wunderschöne Akustiksongs mit Home-Recording Atmosphäre. Die Mann-springt-vom-Dach-Platte. Vinyl wieder lieferbar!!
Elliott Smith – XO DoLP/ CD 21,50/ 10,-
(Bongload – Plain Recordings/ 99-08) Der Nachfolger zur legendären Either/ or-Platte. Wieder mit viel Gefühl und Melodien, die unter die Haut gehen. Allerdings sind die Songs hier bei weitem nicht mehr so reduziert. Da hat der gute Mann dann schon einen ganz ordentlichen Instrumenten-Fuhrpark aufgefahren, hat ja bei dieser Platte auch schon etwas mehr Kohle zur Verfügung gehabt. Einmal bei der Oskar-Verleihung gespielt, und schon kann man auch schon mal ein Vierteljahr im Studio verschwinden. Nicht täuschen lassen von solchen Gedanken, die Scheibe ist wunderschön und ein absolutes Highlight. Doppelvinyl ist. Vinyl Wiederveröffentlichung – yes!! Original Artwork, damals auf Bongload erschienen… (CRO)
Eluvium – An accidental memory in the case of death CD 14,-
(Temporary Residence/ 04) Mal wieder da!
Eluvium – Life through bombardment 7xLP BOX 180,-
(Temporary Residence/ 09) Was für ein Kunstwerk! Das Gesamtwerk der Ambient/ Drone-Heroen erstmalig auf Vinyl! Das ganze kommt in einer EXTREM edlen, streng limitierten 7xLP Box inkl. Downloadcode. Der Preis ist auf den ersten Blick heftig, aber wenn man sich die Aufmachung ansieht, relativiert sich das ganze. Ich dachte schon, die SIGUR ROS Box ist sehr sehr edel, aber dieses Kunstwerk hier lässt die sogar hinter sich: Über 3cm dick, gebunden wie ein Buch mit liebevollen Details wie einer Bücherei Ausleih-Karte, dann eingearbeitet die 7 einzelnen LPs alle Cover mit wunderschönen Zeichnungen versehen… Da muss man halt man einen Monat lang Erbsensuppe für Essen, dann die tolle verträumte Musik auf den Plattenteller und das Gesamtkunstwerk ins Bücherregal! (cr)
Embrace – s/t LP/ CD 11,50/ 13,50
(Dischord/ 87) Einziger Output dieser gottgleichen Band um Ian MacKaye, die zwischen Minor Threat und Fugazi existierte. Eine der grössten Platten ever und Beweis, warum DC, warum Dischord und diese Zeit damals so unsterblich sind. Ein Meilenstein mit so unglaublich guten Texten. Ich glaube, ich würde mich nicht mal halb so viel über die HC Szene aufregen, wenn die Kids diese Texte auswendig könnten und nicht die von Youth of Today oder Battery. (cr)
Embrace Today – Soldiers LP 10,-
(Deathwish/ 03) ET aus Boston spielten einst noch 08/15 Youth Crew, heutzutage harten leicht toughen Youth Crew mit ordentlich viel Mosh und In-your-face Feeling. Hat irgendwie was von American Nightmare….ups, Give up the Ghost. 15 Tracks die einen einfach plätten…intensiv, rauh und vor allem mit so einem fetten Sound…hammer ! Dope ! (TS)
Emily Haines – What is free to a good home LP 11,50
(Last Gang/ 07) Die junge Dame (geboren in Indien) ist die Sängerin von METRIC und Mitglied von BROKEN SOCIAL SCENE. Das hier ist ihr ganz eigenes Projekt. Sie singt mit überwiegend am Klavier, das ganze ist warm und weich und sparsam instrumentiert, ua. wird sie von Streichern und Hörnern begleitet, natürlich wird sie auch von Musikern der STARS, von METRIC und natürlich BROKEN SOCIAL SCENE begleitet. All hail Canada! 6 schöne Songs mit ihrem wunderschönen Stimme!
Emo Apocalypse – Compilation PicLP 10,50
(React with Protest/ 06) Schicke Picture LP, quasi die Fortsetzung der Emo Armageddon 7”. Jede Menge Bands als da wären: CEASE UPON THE CAPITOL, KHERE, LOMA PRIETA, DAMORE, HER BREATH ON GLASS, THE BIRDS ARE SPIES THEY REPORT TO THE TREES, KIAS FANSURI, JUNE PAIK, ENOCH ARDON, CAGLIOSTRO, LOUISE CYPHRE, TRAINWRECK, ARCHITECTS, A FINE BOAT THAT COFFIN, TEN AND TWO, THE WALLS YOU VE BUILT, BALBOA, ONLY FOR THE SAKE OF ACHING, BELLE EPOQUE, CATENA COLLAPSE, THE CRITIC, MANHATTAN SKYLINE, AM I DEAD YET, PETETHEPIRATESQUID, ALLEGORY OF THE CAVE, ANTITHESIS, TOWERS, FUNERAL DINER, I SPOKE, ESCAPADO, VIOLENT BREAKFAST, MONOCYCLE, ARSEMOREIRA, PYRAMIDS, SUIS LA LUNE, KURHAUS, ORBIT CINTA BENJAMIN, A DAY IN BLACK AND WHITE, SL-27, MR WILLIS OF OHIO, VON COSEL.
Emperor – Emperial live ceremony CD 13,-
(Candlelight/ 01) EMPEROR´s erste Live CD vom Konzert in London während der IX Equilibrium Tour, die in sehr guter Aufnahme gnadenlos die musikalische Perfektion der Norweger zeigt. BlackMetal at it´s finest- Nach dem Hören der CD kannst du gehen, aber deine Kopfhaut bleibt auf jeden Fall hier! Als Bonus gibt´s noch einen CD-Rom Track, der exklusiv das „I am the Black Wizards“ Video sowie Emperor Bildschirmschoner (!) enthält. Lustige (Kobold-?) Namen haben sie auch…
Employer, Employee – Mother Spain 7” 4,50
(Relapse/ 02) Von Robodog zu Relapse, schön, schön! Screaming Metal Chaos mit noisigen Gitarren und astreinen Blast/ Grind Parts. Wie immer auf Relapse limitiert.
Encyclopedia Of American Traitors – Discography CD 8,-
(Shove/ 02) The name says everything. Zusammenfassung dieser leider schon wieder geschichtlichen Emo Band, die u.a. aus SPIRIT ASSEMBLY hervorgegangen war. Geschrieener, wilden und verzweifeler Heartcore, der spätestens seid der Split mit ORCHID hätte bekannt sein müssen.
(The) Endless Blockade – Turn illness into a weapon LP 9,-
(Superfi/ 06) Heavy Grindcore, der zwischen langsamen und schnellen Parts sich abwechselt. Das Ganze klingt für mich wie eine härtere Ausgabe von Iron Lung. Ex-SHANK und EBOLA..
End of the Line – s/t 12” 8,50
(Ebullition/ 99) End of the Line waren eine gute Band aus San Diego. Drei Mitglieder spielten zuvor bei HEROIN, einer bei ANTIOCH ARROW und einer der Herren spielte zuvor bei den kurzlebigen aber guten JOHN HENRY WEST. Klar, typischer „San Diego Sound“, teilweise beschrieben als “agressivere Heroin”, kommt auch hin, aber alle genannten Bands fand ich besser. Trotzdem ne Platte die mehr als OK geht… (cr)
End on End – European tour 12“ 5,- SONDERPREIS – DIE LETZTEN EXEMPLARE!!
(Riptide/ 04) Die Band aus San Francisco spielen beinahe klassischen Hardcore. Nur beinahe allerdings, den die Songs haben zu viel Groove, zu viel Melodie, zu viele einfach geil rockende Einfälle. Die Songs sind überwiegend im besten Tanz – Tempo gespielt, da bleiben keine 2 Füsse nebeneinander. Sehr symphatisch die äusserst intelligenten kritischen und politischen Texte – nicht nur durch ihren Inhalt hebt sich die Band doch deutlich von der Masse ab. Es ist keine Übertreibung, diese Band im Dreieck zwischen ENDSTAND, GOOD RIDDANCE und REFUSED anzusiedeln. 5 begeisternde Songs, ein toller Sound und handgesprühte Cover, limitiert auf 300 Stück zu ihrer gerade stattfindenden Europa Tour.
End on End – Why evolve when we can go sideways? LP 11,-
(Substandard/ 02) Ja, hier das zweite Album von EOE. Unglaubliche 13 Songs. Wütender, politischer HC/Punk wie er Mitte der 90iger gespielt wurde und auf Ebullition rauskam, allerdings drücken EOE dem ganzen ihren eigenen Stempel bzw. Sound auf. Jede Menge Rock- und Grooveelemente, was mich teilweise ein wenig an Lack oder auch Refused erinnert. Verdammt leidenschaftlich, innig, voller Gefühle. Und dann diese wirklich einzigartigen Texte über soziologische Phänomen, und gegen Konsum, Gesellschaftszwänge. “Capitalism and consumerism are squeezing the life out of humanity” (ts)
Endstand – 1996-2003 DoCD 14,50
(Combat Rock Industry/ 08) Umfangreiche Doppel-CD-Compilation mit allen frühen und teilweise längst vergriffenen Endstand-Releases – 44 Songs mit über 100 Minuten Spielzeit zum Preis eines normalen CD-Albums!!! “Heart, Passion, Sincerity And A Chance To Be Heard” lautet der vollständige Titel dieser Compilation und bringt das sympathische Hardcore-Verständnis von Endstand auf den Punkt. Anlässlich ihres 11-jährigen Bestehens und des neuen Albums Spark hat die Band alle frühen und ausverkauften Vinyl-Only Releases, Split-Beiträge, EP’s sowie das Album “To Whom It May Concern” auf dieser Werkschau zusammengestellt. Ein großer Teil der Songs erscheint erstmals auf CD und das Booklet enthält alle Lyrics sowie ausführliche Song-Credits.
Endstand – Burning bridges CD 11,-
(Day After/ 04) Geil, wie lange habe ich darauf gewartet. 10 neue Songs, die wieder alles rocken. Setzen genau da an wo die 12“ aufgehört hat, und mixen diese härteren Songs dann mit dem Groove und Rock der letzten LP. Tour dann im Oktober: es darf gerockt werden !!! (ts)
Endstand – Fire inside CD 11,-
(Combatrock Industry/ 01) Oha, finnische Hardcore-Attacke! Cool nach vorn peitschender HC mit einer grandiosen Mischung aus Härte und Melodie, von der Machart her etwas in die Strike Anywhere- Richtung, jedoch anders umgesetzt, denn auch der Rock findet seinen Platz. Der Sänger shoutet aggressiver, und die Gitarren sind etwas härter im Sound, bleibt noch zu erwähnen, dass auch die Midtempo-Songs verdammt rocken. Also ich muss sagen, der Titel ist treffend gewählt, ich nehm´s ihnen ab- da verharmlost das weisse Vinyl ja geradezu! CD beinhaltet die Songs der ersten 7“. So ein Arschtritt für nur 11,- Euro, da tät´ ich zugreifen, so billig krieg ich´s so schnell nicht wieder! Vinyl 10“ leider OOP! (ss)
Endstand – Hit and run 12″ 8,-
(Combatrock Industry/ 03) Endlich ein neues Output der sympathischen Finnen. 4 Songs, die einfach nur knallen, rocken und wieder mal zeigen, das man nicht immer nach USA gucken muss, um gute Bands zu finden, und die zu hypen. Endstand sind einfach der Wahnsinn. Die neuen Songs noch eine Spur “härter” und aggressiver, als die auf ihrer letzten LP. Diese Platte ist PFLICHT…..(wie ich finde)……..(ts)
Endstand – Never fall into silence CD 11,-
(Day After/ 02) Ja! Das ist was- ENDSTAND verbinden nach wie vor das Beste aus PunkROCK mit druckvollem Hardcore. Eine unwiderstehliche Mélange, wo die Konsequenz nur „uneingeschränkter Kaufzwang“ heißen kann.
Endstand – Spark LP/ CD 11,-/ 12,50
(Combat Rock Industries/ 07) Das neue Album! Vergesst den doch eher schwächeren Vorgänger – das hier ist wieder absolut klasse und Back-to-the-roots. Mehr Rotz und viel mehr und geilere Melodien knüpfen Endstand hier an ihr Meisterwerk “Never fall into silence” an… YES!!
Endstand – The time is now LP/ CD 11,-/ 13,50
(Combat Rock Industry – Lifeforce/ 06) Das neue Album!! Etwas überraschend erscheint es bei Lifeforce, nichtsdestotrotz haben die sympathischen Gelfrisuren aus Finnland den passionierten oldschooligen Hardcore gepachtet, das rockt und schwitzt an allen Ecken und Enden, es rockt und läuft wie geschmiert. 10 Songs für den Mob und für den Pit, musikalisch zwischen Give Up The Ghost, Strike Anywhere, Hope Conspiracy und Bane, ganz so wie es der Aufkleber auf der CD auch verspricht. Die CD Version wie gesagt bei Lifeforce, das Vinyl auf ihrem eigenen Label. (cr)
Engine Down – Demure LP/ CD 9,50/ 11,-
(Lovitt – Day After/ 02) Das dritte Album dieser Ex-Sleepytime Trio Kapelle. Noch einen Tuck ruhiger, sehr wenige ausbrüche und trotzdem ziemlich tiefgehend und spannend. Komisch, wie es ED schaffen mit der Ruhe beinahe Wut, in jedem Fall aber Spannung zu erzeugen. Wer die anderen Alben mochte, kann beruhigt zugreifen! (cr)
Engine Down – A sign of breath 7”/ CDep 3,80/ 7,-
(Day After/ 01) Brandneue 2-Song Single der aus SLEEPYTIME TRIO hervorgegangenen Band, die mit trockenem, aber äusserst wirksamem Post-DC-Hardcore seelische Abgründe auftun, obwohl sie erheblich ruhiger geworden sind. Klasse Band!! (cr)
Engine Down – s/t LP/ CD 11,50/ 14,50
(Lookout – Lovitt/ 04) Das vierte Album, noch ruhiger, beinahe poppig. Vinyl im Klappcover.
Engine Down – To bury within the sound CD 13,50
(Lovitt/ 00) Deutlich ruhiger als auf dem 1. Album und den Singles gehen sie hier zu Werke. Ist ne schöne, bedächtige Platte mit sehr ruhigem Gesang, ich vermisse jedoch den Druck, die Wut und diesen dissonanten-schrei Sound… (cr)
Engine Down – Under the pretense of present tense CD 13,-
(Lovitt/ 99) Ja, was taucht denn da auf. Vor 2 Jahren leider nur auf CD erschienen, gibt es diesen ersten Longplayer doch noch auf Vinyl. So ein Glück, kann man nur sagen. Denn was die Leute aus dem Sleepytime Trio, 30 Second Motion Picture – Umfeld hier bieten, ist bei weitem ergreifender, heftiger als die letztjährige 2. Platte. Ruhige, fast meditative Parts werden von aggressiven, geschrieenen Teilen aufgewühlt und lassen dich ebenso zurück. Wie gesagt – endlich auf Vinyl und auch nach mittlerweile 2 vergangenen Jahren kein bisschen angestaubt, sondern mitreissend und absolut empfehlenswert. (CRO)
Engineer – Reproach CD 12,50
(Hex Records/ 06) Nach der Split CD mit ACHILLES das Full-length Debut der Syracuse Band. Wir hören hier 9x oberderbem Bulldozer-Core zwischen COALESCE, KISS IT GOODBYE und BOTCH. Auf ihrer Split hatten sie so einen starken Kontrapart, das sie beinahe ein klein wenig im Schatten von ACHILLES standen. Hier hat die Band nun also die Chance, alle Stärken voll auszuspielen – und da lassen sich Engineer auch nicht lange bitten. Neun vertrackte, verspielte, fesselnde und intensive Bretter, die Fans der oben genannten Mischung mit funkelnden Augen auf ihrem Chaosaltar abspielen werden…Top!
Engineer/ Achilles – Split DoCD 13,-
(Hex Records/ 05) Geile Sache – ein Split Album mit jeweils einer CD pro Band! Schön eingepackt in eine Art Digipack zum Aufklappen, schönes Cover, etc – rein äußerlich schon mal sehr ansprechend! Musikalisch sind beide Bands im positiven Sinne anstrengend. Zweimal derber Stoff für Fans der Heavy Musik! Achilles mit derbem Mathcore Brett und eingestreuten Akkustikparts, gewaltig, brutal und sehr gut, Engineer antworten auf ihrer CD lautstark mit fünf Bulldozern zwischen KISS IT GOODBYE und BOTCH und jeder Menge verspielter Brutalität.
Engrave – Stealing from death LP/ CD 11,-/ 12,50
(Defiance/ 03) Das erste Full Length der Kölner. 12 manisch vertrackte Songs in üblicher Manier. Wer die alten Sachen mochte, macht hier nix verkehrt. Kommt in superedlem Design, LP mit Textposter.
Eniac – Oh? LP 10,-
(Nova/ 04) Das zweite Album mit sieben neuen Songs. Eine noch bessere Produktion, und noch mehr Hooks zum Mitgröhlen. Fans von Les Savy Fav und Kurt sollten ihr Augenmerkt mal auf Eniac legen, falls noch nicht geschehen. Eine der ganz heissen Bands aus Deutschland.
Ennio Morricone – Crime and dissonance DoCD 17,50
(Ipecac/ 06) Der wohl grösste Soundtrack Künstler des 20. Jahrhunderts, nicht nur das er wohl ganze Genres maßgeblich mit schuf („Spaghetti Western“), er beeinflusste mit seinen Kompositionen wohl auch wie kein anderer seiner Zunft kontemporäre Pop-, Jazz-, Avantgarde- und klassische Musik. Zwei bekennende Fans seiner unglaublichen Kompositionen sind JOHN ZORN und MIKE PATTON. Zweiterer veröffentlicht nun auf seinem etwas anderen Label einen ausgewählten Querschnitt Morricone´s Werke zwischen 1969 und 1974, wobei die Linernotes dann wiederum von John Zorn stammen. Angsteinflössende Horror-Soundtracks neben psychedelischen Miniaturen, abstrakten Sounds und einer einzigartigen Stimmung…grossartig!!
Ennio Morricone – The Good, the bad, the ugly DoLP 20,50
(Dagored/ 01) Ein ReRelease dieses Soundtracks zu wohl einem der berühmtesten Western ever, mit 10 vorher unveröffentlichten Titeln auf 180 g schwerem, zu allem Überfluss auch noch farbigen Vinyl. (ss)
Entombed – Serpent saints LP/ CD 15,-/ 15,-
(Candlelight/ 07) Lange Zeit wurden Gerüchte gestreut, ENTOMBED würden wieder zu alten Glanztaten zurückkehren. Bei jedem Album, das die Schwedenboys um Lars Göran Petrov in den zehn Jahren veröffentlichten, gab es diese Gerüchte im Vorfeld. Außer bei dem sehr guten “Morning Star” waren aber nicht mal Ansätze zu erkennen, wieder voll ins Death Metal Geschehen eingreifen zu wollen. Auf der einen Seite durchaus verständlich, hat man doch mit den Erstwerken “Left Hand Path” und “Clandestine” eigentlich schon die Referenzwerke im Elchtod veröffentlicht, andererseits aber auch schade. Die letztjährige EP “When In Sodom” ließ mich dann aber wieder aufhorchen und entfachte meine Neugier. Und es scheint zumindest so, als ob ENTOMBED diesmal wirklich ernst machen mit der Rückkehr zum Sound der alten Tage, denn das Eröffnungsdoppel “Serpent Saints” und “Masters Of Death” macht keine Gefangenen und prügelt ziemlich oldschoolig durchs Gehölz. Die beiden Songs hätten auch auf oben genannten Klassikern stehen können. Sehr cool. Auch der Sound ist angenehm “alt” ausgefallen und bewegt sich glücklicherweise meilenweit entfernt von seelenlosen Hochglanzproduktionen der Neuzeit. Beim dritten Titel “Thy Kingdom Coma” schleichen sich dann aber schon wieder leichte Rock’n'Roll Zitate ein und ich fühle mich an das auch recht großartige “Wolverine Blues” Album erinnert. Leider schaffen es ENTOMBED aber nicht über die komplette Laufzeit des Albums, ausschließlich Großtaten vom Stapel zu lassen. Es hat sich z.B. mit “The Dead, The Dying, And The Dying To Be Dead” zwar ein cooler Titel, aber doch nur ein Lückenfüller eingeschlichen und auch eins zwei andere Songs haben nicht das Niveau, was ich auf dem mittlerweile neunten Album einer Death Metal Legende hören will. “Serpent Saints” ist aber bei Leibe keine schlechte Scheibe geworden und wird alle Fans der Band zufrieden stellen. Lars Göran ist immer noch einer der geilsten Schreihälse der Szene und bei ENTOMBED scheint die Schwedenlegendentour mit DISMEMBER und Co. den dritten oder vierten Frühling ausgelöst zu haben. Die Jungs sind jedenfalls wieder auf dem richtigen Weg. Wie heißt es im Infoblatt so schön? “This is ENTOMBED’s best work since Wolverine Blues!!!” Da kann ich nicht widersprechen…
Envy – Abyssal 12″/ CDep 8,-/ 10,-
(Rock Action/ 07) YES!! Vier neue unheimlich gute atmosphärische Songs von Envy. Erschienen auf dem Mogwai-Label.
Envy – A dead sinking story DoLP/ CD 17,50/ 14,-
(Nova – Temporary Residence/ 03-08) Dieser Nachfolger ihrer letzten LP wurde ja recht heiss erwartet, bekommen doch die japanischen Envy endlich die Aufmerksamkeit, die sie schon lange verdienen. Auf schickem Doppelvinyl gibt es in 8 Akten ihre Wut, da merkt ihr schon, das die Songs an sich recht lang sind. Denn wie immer, nur noch ein wenig erweiteter, verbreiten sie ihre tolle, atmosphärische Stimmung mit langen, sehr ruhigen Instrumentalparts, die so ganz besänftigend dahinplätschern, wie die Ruhe vorm Sturm. Geile Platte! Erinnert mich irgendwie an eine Ebullition-Ausgabe von Cult of Luna…Neuauflage! Endlich wieder auf Vinyl erhältlich! Ihr super Album aus dem Jahre 2003 – seinerzeit auf Nova Recordings/ Level Plane erschienen. Die 9 Songs wurden neu gemastert, Artwork ist identisch mit dem Original! (cr)
Envy – Compiled fragments 1997-2003 DoLP/ CD 17,-/ 12,-
(Temporary Residence/ 08) Da ist das gute Stück endlich. Im Rahmen der Envy Hysterie erblicken auch diese Aufnahmen das Licht der Vinyl Welt: Die Sammlung von Singles, raren Tracks und bisher unveröffentlichten anderen Juwelen breitet eine Landkarte aus, die die Entwicklung von Envy vom durchgedrehten, sich in Zuckungen auf dem Boden windenden Hardcore (Mohnheim war cool – mit Mörser zusammen!) bis zu den Meistern des triumphalen epischen Hardcores nachzeichnet. Ursprünglich 2003 auf Sonzai Records, dem eigen Label der Band in Japan erschienen, war “Compiled Fragments 1997-2003″ nur auf den obskursten Wegen für Fans in Europa und Amerika zu beschaffen – auf Vinyl war das gute Stück vorher niemals zu haben. Envy sind Hammer!
Envy – All the footprints you´ve ever left and the fear expecting ahead LP/ CD 14,-/ 15,-
(HG Fact – Temporary Residence/ 01-08) Verdammte Axt! Auch auf ihrem 3. Album hauen dir die seid 11 Jahren zusammen spie lenden Japaner was um die Ohren! Mitreissender, aufwühlender Hardcore, dies ist ihre bisher intensivste Platte. Die Songs hier haben Anleihen von etwas orchestralem, so mag es klingen wenn YAPHET KOTTO und MOGWAI zusammen musizieren…Japan-Import! Vinylneuauflage der lange gesuchten fantastischen LP der Japaner, die damals ausschliesslich in Szene Kreisen blieb…
Envy – Angel´s curse whispered in the edge of despair CD 12,-
(HG Fact/ 99) 5 neue, weiterentwickelte Songs, leidenschaftlich wie eh und je. Ein Import aus Japan, daher etwas teurer.
Envy – From here to eternity CD 15,-
(HG Fact/ 98) Japanimport. Das Debut Album der geilen Japaner. 11 leidenschaftliche Songs, weniger atmosphärisch als die ganz neuen Sachen, aber dafür umso mehr nach vorne gehend und mitreissend. (cr)
Envy – Insomniac doze DoLP/ CD 15,50/ 14,50
(Temporary Residence/ 06) Das neue Album der Japaner!! Grollende, ausladend-düstere tonnenschwere Riffs treffen auf die filigrane und unheimlich druckvolle Rhythmusbasis, die sich in Zeitlupe weiterwalzt und noch mittels des apokalyptischen japanischen Gesprochenen oder Geschrieenen die Welt in Schutt und Asche legt, aber auch leichte, wunderbar sanfte Passagen mit viel Herz und Gespür für unkitschige eindrucksvolle Intensität. Hier scheint wenig Licht, und doch verfällt man ob der nihilistischen Energie nie in Depression, dafür sind die Jungs zu versiert und nehmen und zu sehr gefangen in ihren brachialen Soundtrips, ähnlich wie die Mogwai-Songs mit Gesang. Kein Wunder dass Mogwai die Japaner auf ihr Label gelockt haben, wenn man sich die schwereren Songs von “Mr.Beast” anhört und vergleicht ist klar wer das Vorbild war. Die perfekte Schnittmenge aus Explosions In The Sky, Mogwai und Neurosis, und doch eine ganz eigene Klasse. Eine Wahnsinnsband, ein Wahnsinnsalbum!!
Envy – The eyes of single eared prophet CD 12,-
(HG Fact/ 00) Wenn ich es richtig verstanden habe, sind hier einige Singles Compiliert, alle Frühwerke der Band bis auf die Split 7” mit THIS MACHINE KILLS sind hier drauf. Also die Songs von zwei Singles, 5 an der Zahl. Import aus Japan!
Envy/ Jesu – Split LP 15,-
(Conspiracy/ 08) Exklusives Material beider Bands. Battle zwischen den japanischen Atmo-Postcore-Göttern Envy und den superben Jesu. Envy mit drei tollen Tracks, emotionale Härte trifft auf bezaubernde Soundlandschaften wie es nur die Japaner zu kreieren verstehen, Jesu dagegen experimenteller, zwei lange, kalte Shoegazer-Dream-Doom-Electro Stücke feinster Machart. Dazu noch schickes Artwork, überwiegend farbiges Vinyl und strenge Limitierung auf 2000 Exemplare. Toll! (cr)
Envy/ Thursday – Split LP+CD 17,-
(Temporary Residence/ 08) Und gleich die nächste Split von Envy. Mehr als zwei Jahre, nachdem Thursday die Idee erstmals in den Temporary Residence Headquarters vorlegten, wird sie endlich wahr: Endlich treffen zwei einflussreiche Bands aus zwei grundverschiedenen Orten aufeinander. Das alles begann mit einem Gespräch mit dem ENVY-Überfan Geoff Rickly von Thursday, so dass es nur eine Frage der Zeit war, bis dieser Split passieren würde. Doch zuerst mussten Thursday warten, bis sie ihren Major Label Vertrag erfüllt hatten und es ihnen wieder erlaubt war, mit allen zu arbeiten, mit denen sie wollten. Sobald Thursday den Deal mit Island Records hinter sich gelassen hatten, war es allerhöchste Zeit, die Sache ins Rollen zu bringen. Aufgenommen im Frühjahr 2008 reichten beide Bands höchst inspirierte Tracks ein. Zusätzlich luden Thursday Anthony Molina von Mercury Rev ein, das düstere “In Silence” und das pechschwarze “Appeared And Was Gone” zu remixen, was den perfekten Übergang zur massiven Dynamik von Envy liefert – Envy schlagen sich durch ein Trio aus gedankenvollen Tracks, die dem Hörer das Gesicht wegschmelzen. 180gr Vinyl mit Artwork des Posterkünstlers Dan Grzeca. Deluxe Set mit in die Verpackung integrierter CD.
Epoxies – Stop the future LP/ CD 11,-/ 14,-
(Fat Wreck/ 05) Zweites Album der Ausnahmeband aus Portland, die in klassischer Punkrockbesetzung plus Keyboards einmal mehr melodischen Dirtnap-Punkrock mit Devo-esquem New Wave durcheinanderwirbeln, getragen von Frontfrau Roxys einmaliger Stimme. 13 neue Songs in einer guten halben Stunde, die genau da weiter machen, wo der Erstling aufgehört hat. Das ganze kommt in noch besserer Produktion daher, auch der Einfall, “robot man” (von den Scorpions!!) zu covern, ist mehr als genial. Für mich als grössten lebenden DEVO Fan eine verdammt runde Sache!! (cr)
Erase Errata – At crystal palace CD 13,50
(Troubleman/ 03) Das neue Album der female Rock Avantgarde Sensation. Schräg, wild und laut, so macht man das. Der klassische Grrll Sound der frühen 90er a la Bikini Kill, Huggy Bear gepaart mit mehr Punkrock, Discoflair, Postpunk und Wave. Hier n bisschen Fiebsen, dort die Tanzschuhe – fertig! Übrigens auch als Original Pressung, erscheint in Europa „offiziell“ (ha!) über irgendeine Big-Company.
Erase Errata – Dancing machine 12” 8,-
(Troubleman/ 03) Der Name ist Programm: 4 Hits von EE (2 davon vom letzten Album) werden noch tanzkompetibler gemacht, indem sich jeder der 4 Herren je einen Song vorknöpft/ remixt: ADULT, KID 606, MATMOS, KEVIN BLECHDOM. Davon sollten zumindest Matmos und Kevin Blechdose bekannt sein, durch ihre Zusammenarbeit mit Portishead bzw. Ihrem Werken als „Rectum“.
Erase Errata – Nightlife LP/ CD 12,-/ 14,-
(Kill Rock Stars/ 06) Das bereits dritte Album der Band, die auf diesem Album zum Trio geschrumpft ist. Textlich wie immer kritisch, aber nicht pessimistisch und über jedem Zweifel erhaben. Auch musikalisch haben sie ihren Weg längst gefunden, die personelle Schrumpfung hat ihnen gut getan, ihr schräger Dancepunk ist etwas direkter und klarer geworden, teils fast schon poppig, ohne anbiedernd zu wirken. NoWave in Reinform, schneidende Gitarren, düstere Grooves und straighte Beats, dazu laszive Female Vocals und eine gewisse einmalige Lässigkeit. Die 12 Tracks hat schließlich auch Chris Woodhouse (A-Frames, Coachwhips) genialst produziert. Weniger hektisch, etwa eingängiger insgesamt und daher wohl insgesamt so was wie das böse Pendant zur letzten THE GOSSIP LP!! (cr)
Erase Errata – Other animals LP 11,-
(Troubleman/ 02) The future of Punk!! Völlig verspielter, schräger Postpunk mit weiblichem Gesang. Die Songs wirken oberflächlich hektisch und heillos durcheinander, aber nach kurzer Zeit merkst du die Genialität: gegenläufig fiebsende Gitarren, ein cooler Groove, ein wummernder Bass, leicht dramatischer, nicht unmelodischer Sprechgesang. Verrückt!! Dabei tanzbar, vor Ideen nur überspriessend, vor allem die Gitarren machen das ganze so einzigartig, da werden keine Akkorde angeschlagen, da wird nur gezupft und gefiebst. Ist das die Zukunft? Hörs dir an, gib der Platte Zeit und du wirst durchs Zimmer tanzen. Ganz grobe Fahrtrichtung: LES SAVY FAV auf Speed!
Erase Errata/ Numbers – Split 3″ CD 7,-
(Tigerbeat 6/ 02) Jeweils 2 neue exclusive Songs, ich glaube zu einer gemeinsamen Tour erschienen?!
Escapado – Hinter den Spiegeln LP 11,-
(Alerta Antifascista/ 05) Das erste Album der Flensburger! Power, Gefühl und Inspiration in einem nicht möglich? Doch, denn hier ist der Beweis, dass Yage und Loxiran zusammen passen! Escapado verbinden die düstere Manie der norddeutschen Hardcoreschule (Loxiran, Mörser, Age,…) mit der Emotionalität von Ebullition-Acts wie Portraits Of Past und schlagen dabei ähnlich wie Eaves in die genau richtige Kerbe um einen genau da zu packen wo´s schmerzt: Herzzerreißender schwerer (Post-)Hardcore, etwas mehr “Emo” als z.B. Eaves, aber dennoch wild und düster. Weiterer dicker Pluspunkt für die guten und nachvollziehbaren deutschen Texte. Weiter so! Musik so schön Klischee-los wie auch das Artwork!
Escapado – Initiale LP/ CD 12,50/ 15,-
(Grand Hotel van Cleef/ 07) Mit Escapado veröffentlicht das Label ihre mit Abstand härteste Band und gleichzeitig das zweite Album der Flensburger. Das Debüt “hinter den Spiegeln” galt als eines der besten Hardcore-Alben Deutschlands. Auf “Initiale” machen sie genau da weiter, versetzen ihre Wall-Of-Sound aber mit mehr Alternative bzw. Noise-Rock und geben sich vielseitiger als zuletzt. 11 Tracks, alle in deutsch gesungen und natürlich im top Sound. File under At the Drive In, Bubonix, Van Norden und Yage! Vinyl kommt im Klappcover
Escapado/ Peters/ Bratze – Split 10″ 11,50
(Zeitstrafe/ 08) Interessantes Projekt rundum super umgesetzt. Escapado und Peters sind bekannt als junge deutsche Emo-Punk-Hoffnung; beide bringen hier jeweils 1 exklusiven Song, dazu machen die Jungs von Bratze noch 2 passende punkige Rmx, aber zu anderen Escapado, bzw. Peters Song. Hier sieht und hört man wie nah sich die Szenen mittlerweile stehen. Dazu dass ganze noch grafisch sehr schön und im wunderbaren 10″ Format – was will man mehr?!
Esmerine – If Only A Sweet surrender to the nights Do10” 20,-
(Resonant/ 03) Auf dem Kepler Label erscheint diese Perle Kanadischer Kreativität: Bruce Cawdron (GODSPEED YOU BLACK EMPEROR) und Beckie Foon (A SILVER MT. ZION) mit einem instrumentalen Werk, ganz schlicht und relativ reduziert, aber mit toller Stimmung aka Wirkung: Fast überwiegend mit Cello und Violine, also ganz klassisch wird die typische Constellation-Stimmung erziehlt, die gelegentlich an die RACHEL`s erinnert, nicht nur wegen der Instrumentierung. Gelegentlich unterstützen Perkussion und Drums dieses Werk. Kommt im fetten Klappcover mit einem kleinen Fotoheft.
Eugene McGuiness – Moscow state circus 7″ 4,20
(Domino/ 08) Der Titeltrack ist vom neuen Album ,die flipseite ist exklusiv. Schönes Artwork!
Eugene McGuiness – s/t LP/ CD 16,50/ 14,50
(Domino/ 08) Ggü. seiner Vorjahres CD-EP hat sich Eugene hier um mehrere 100te Prozente gesteigert, vielleicht lag es an dem Wechsel der Mitmusiker. Sein Debut bietet zeitlosen Indiepop mit unendlich vielen Querverweisen, er verstrahlt Positivität, Romantik, Sturm und Drang und Wärme, lässt sich vom mal schrammeligen, mal pianoorientierten Pop der 60er bis 80er genauso gerne küssen wie von verwehten Melodien der 30 Jahre, Skiffle-beats, von songorientiertem Britpop oder vom Postpunk. Authentisch klingende, aus dem Leben gegriffene Geschichten voller absichtlicher Blauäugigkeit, dargebracht mit einem einerseits irgendwie altmodischen, andererseits aber dank der unbändigen Energie, die der Sound versprüht, auch modernen Gestus. Dazu sein irgendwie beschwingender, euphorisierender Gesang. Ein sehr liebenswerter Typ und Album. macht sehr viel Spaß zu hören!
Eulcid – Hope: and songs to sing LP 10,50
(Altin Village/ 07) Posthumes Release der Ausnahme-Postpunkband von der US-Ostküste (Boston um genau zu sein), die heute u.a. bei New Idea Society ihre Brötchen verdienen. Die alte Band klingt hier mehr wie FUGAZI und FUEL (!): Mitreißender rauher Post-Hardcore mit Tiefgang und technischer Brillanz, sehr markanten Vocals, die mich irgendwie auch an Monorchid erinnern, aber natürlich weniger enervierend: hier steht der Groove im Mittelpunkt bzw die Melodie (“I heard it on the radio” z.B. ist ein unfassbar eingängiger Hit), einfach klassischer DC-Sound mit großartigen Ideen und viel Eigenständigkeit. Limitiert auf schlappe 300 Exemplare.
Everest – Heartbeat frequency MCD 5,-
(Mountmoustache/ 01) 5 junge Knaben, die sich anschicken am Thron von Saves the Day zu sägen. E könnte mensch beschreiben als eine bunte, rockende Mixtur aus eben Saves the Day und Reggie and the Full Effect. Diese Songs hier rocken definitiv, inkl. Mitgröhlchöre, Wabberkeyboard etc. Sehr erfrischend vorgetragen, müsste diese good-looking CD jedem ein feuchtes Höschen machen, der mit o.g. Bands etwas anfangen kann. (cr)
(The) Evens – Get the evens LP/ CD 11,50/ 12,-
(Dischord/ 06) Album Nummer 2 von Ian MacKaye und Amy Farina. Wieder nur als Duo in der Küche eingespielt, Ian an der Bariton Gitarre, Amy an den Drums und beide singend; Ja, Mrs. Farina singt eindeutig mehr, und insgesamt scheinen die Gesanglinien wichtiger geworden zu sein als beim Debut; beide haben sich innerhalb ihres Akustik-Duo Konzepts weiterentwickelt, scheinen “virtuoser” mit ihren spärlichen Mitteln umzugehen, “get evens” wirkt melodischer, wärmer, runder ohne den so markanten, leicht sperrigen Washington DC Sound zu verleugnen, der bei der rein akustischen Spielweise charmant aber nie unpassend klingt. Immer noch weit entfernt von klassischen Singer-/ Songwriter Stuff, eigen und sehr gut!!
(The) Evens – s/t LP/ CD 11,50/ 13,50
(Dischord/ 05) Ian MacKaye (Fugazi) und Amy Farina (Ex-Warmers) mit ihrem ersten Album, nachdem sie live hier schon voll überzeugen konnte. Ein ruhiges, bedächtiges Werk mit wunderbaren Melodien. Beide teilen sich den Gesang, insgesamt 12 leicht folkige komplexe Songs, politisch und auch emotional, überzeugt voll (hat wer was anderes erwartet???) und kommt trotz der musikalisch anderen Umsetzung teilweise an die Intensivität Fugazi´s heran. (cr)
Everything Comes & Goes – Compilation LP/ CD 14,-/ 14,-
(Temporary Residence/ 05) Nach jahrelanger Verzögerung ist es nun doch erschienen: Das Tributalbum für BLACK SABBATH. Experimentielle und aussergewöhnliche Bands bearbeiten klassische Sabbath´s Songs mal anders als irgendwelche Miesen Rock Mucker Bands. Mit dabei: MATMOS, GRAILS, RUINS, FOUR TET, RACEBANNON, ANOMOANON, PAUL NEWMAN und andere… Totschicke Aufmachung mit dicken gestanzten Gold-Buchstaben auf dem Cover. (cr)
Examination of the – We are the architects LP 10,-
(Forge Again/ 02) Eine Platte mit sehr düsterer Atmosphäre, teilweise fast beklemmend. Die Marschrichtung ist klar: URANUS und ONE EYED GOD PROPHECY heissen die grossen Brüder, tiefruntergestimmte, böse Musik mit fiesem Schreigesang, immer wieder durchzogen von Samples, clean gespielten Parts. Dabei nicht unmelodisch. Erreicht nicht ganz so eine Weltuntergangsstimmung wie Uranus, ist aber schon sehr gut gemacht, kann daher guten Gewissens empfohlen werden. Lim. Farbiges Vinyl und im übrigen Ex-ECLIPSE OF EDEN.
Exclaim – Critical exploder LP 10,-
(Sound Pollution/ 01) Nach der fulminanten 7” nun der Longplayer! Furious SpeedHardcore made in Japan ! Allerdings in saumäßigem Sound… Rein musikalisch gesehen jedoch Fernost-Thrash der Extraklasse! (ss)
Exhaust – Enregistreur LP/ CD 15,50/ 15,50
(Constellation/ 02) Nach 4 Jahren erblickt Album Nr.2 das Licht der Welt. Überwiegend ruhige, atmosphärische Klangwelten, die auf Gesang ganz verzichten. Die Songs werden zumeist von den elektronischen Melodiebögen getragen und durch Bassklarinette, sowie allerlei Perkussion zum Wirken gebracht. Manche Songs wirken recht „dubbig“, Hintergrundgeräusche und allerlei Tapeloops verzielen ihre dunkle, aber gemütliche Wirkung nicht. Wirkt auch sehr kunstvoll und Sensibel, ohne im Entferntesten arty-farty zu sein. Puhh….
Exhaust – s/t LP/ CD 15,50/ 15,50
(Constellation/ 98) Album Nummer Eins…
Ex-Models – Chrome panthers LP 10,-
(X-Mist/ 05) This record contains all new recordings by the EM, Shahin Motia & Zach Seconds now joined by drummer Kid Millions of ONEIDA! Following up to the split-7″ with HOLY MOLAR, lately released on the californian label THREE ONE G, the 6 tracks here are totally extreme, full-on blasting Noise-Punk madness, like taking the sound of their previous album “Zoo Psychology” to new heigths and limits! And much longer songs than on their previous record, 6 tracks with a full playing-time of 27 minutes
Ex-Models – Zoo psychology LP/ CD 9,50/ 13,-
(X-Mist – Frenchkiss/ 02) Das erste Album, ein Zappel Tanz Feuerwerk. Exklusive Vinyl Version bei X-Mist!
Ex- Models/ The Seconds – Split 7” 4,30
(X-Mist/ 02) Zweimal No- Wave Noiserock von den EX-MODELS, die SECONDS haben ja bereits ein Album auf X-Mist veröffentlicht und bleiben mit diesen beiden Tracks ihrem Zappel- No- Wave Punk treu. Farbiges Vinyl, limitiert auf 300.
Exodus – Bonded by blood LP 15,50
(Monumentum/ 07) Ich war 16 jahre alt, diese Platte kam und blieb bis Heute: Eine DER ganz grossen klassischen Trash Metal Platten der 80er. Ein Meilenstein von Band, gegründet damals von Kirk Hammett (METALLICA). Erfanden den typischen Bay Area Sound. Dies ist ihr Debutalbum, im Original 1985 erschienen…
Exodus – Pleasures of the flesh LP 18,-
(Back on Black/ 08) Der Klassiker des Speed Metal wieder neu aufgelegt, diesmal im Klappcover. Echt witzig, die ganzen Platten meiner Jugend jetzt wieder überall erhältlich zu sehen….
Experimental Dental School – 2 ½ Creatures LP 9,-
(CWTGA/ 05) 2nd full album by this bizarre trio from an Francisco, with 13 new songs of their electrified Vaudeville-Polka-Noise-Punk – sounding like the WORLD INFERNO FRIENDSHIP SOCIETY in a stripped-down COACHWHIPS-alike sound!
Explosions in the Sky – All of a sudden i miss everyone DoLP+CD/ CD 20,-/ 14,70
(Temporary Residence/ 07) Hier das lang erwartete vierte Album der Texaner. Der Anteil von „Laut“ im Zusammenspiele von Laut-Leise ist wieder gestiegen. Das Ganze hat Drive und Rock und dazu diese wunderschönen Melodien. Für viele wohl DIE Band schlechthin im instrumentalen Postrockgenre. Ganz groß! Das Vinyl ist limitiert und kommt im Klappcover mit Remix-Bonus CD. Ausserdem gibt es bei uns die FARBIGE Vinylversion! (ts)
Explosions in the Sky – Earth is not a cold dead place CD 14,-
(Temporary Residence/ 03) Die Texaner mit ihrem zweitem Werk. Leidenschaftliche, träumerische Instrumentalmusik. Wunderschöne Melodien, einfach nur Zucker. Mehr fällt mir im Grunde nicht ein. Herz und Kopf finden keine Antwort. Wer SONNA, TRISTEZA, GODSPEED YOU BLACK EMPEROR und Konsorten schätzt, wird um EITS nicht herumkommen. Fünf Songs, schickes Gatefold Doppelvinyl, und im März auf drei Deutschlandshows zu bewundern. (ts) VINYL WIEDER DA!!
Explosions in the Sky – Friday Night Lights OST DoLP 25,50
(Hip-O/ 04) Nochmal ein paar Exemplare der ausverkauften Platte reinbekommen: Friday Night Lights ist der Soundtrack zum gleichnamigen Football-Film “Friday Night Lights”, der komplett von EITS und Brian Reitzell eingespielt wurde, zudem ihren ersten und einzigen Song mit Vocals enthält; wunderbarer epischer Post-Rock mit orchestraler Qualität, aber mit für EITS-Verhältnisse kurz geratenen Stücken. Sehr nahe an “Earth is not a cold dead place”, also ein sure shot; Vinyl mit sehr schönem Artwork im Vergleich zur CD und im Klappcover. Leider halt sehr teuer…
Explosions in the Sky – How strange, innocence CD 14,-
(Temporary Residence/ 05) Neuauflage ihres Debuts, das im Original im Jahr 2000 auf SAD LOUD AMERICA erschienen war. 7 atemraubend spannende, aufladende Instrumentalsongs. Der Name des Labels der Originalauflage spiegelt die Musik allein schon recht gut wieder. Neues Artwork!
Explosions in the Sky – Those who tell the truth shall die CD 14,-
(Temporary Residence/ 01) Ein paar wenige Exemplare des – wie manche Leute sagen – besten Albums des Band, die mit ihren instrumental Sound ein Feuerwerk in deinen Kopf entfachen wird. 6 bewegende Songs: Silence can be violence! VINYL WIEDER DA!!
Eyehategod – Confederacy of ruined lives CD 12,-
(Peaceville/ 08) Mal im Ernst: Gibt es jemanden, der 10 verschiedene EYEHATEGOD Songs auseinander halten und mit Songtitel benennen kann? Nach meinem Gustav sollte der sich schleunigst bei Tommy Gottschalk melden, da sind schon weniger originelle Kandidaten Wettkönig geworden. Hier vorliegend ist die (recht schmucklose) Neuauflage des 2000er Machwerkes „Confederacy of ruined Lives“, was nach heutigem Stand das letzte Lebenszeichen (besser: lebensverneinende Zeichen) von New Orleans Sickest ist. Für den unbeleckten Leser: EYEHATEGOD gelten als die Urväter fies monotonen Sludge Dooms. Was das bedeutet? Nun, das heißt, jeder (JEDER) Song ist auf lavaartigen BLACK SABBATH Riffs aufgebaut, die von ultrafiesen ultramonotonen Bellschrei Geräuschen („deranged vocals“ nach Presseinfo) des Sängers (…) sowie ganz gemächlichen Drumbeats begleitet werden. Dazu kommen in regelmäßigen Abständen mindestens gleichfiese Rückkoppelungsexzesse und ca. 8-12 Songs später ist ein EYEHATEGOD Album fertig. Hier sind es 11 Songs in guten 40 Minuten. Neuauflage!
Eyehategod – Dopesick CD 12,-
(Century Media/ 04) Hui, hier ein Repress des legendären dritten Eyehategod Meilensteins. Eigentlich “DIE” Band, die den ganzen “Heavy Mukke” Kram als erstes gefahren hat. Depressiver, negativer noisiger Stoner-Doom-Sludge mit ordentlichen Dampf, und noch schönem rauem Sound, wie er heute leider nicht mehr oft zu finden ist. Ich stell mir grade vor, wie die Leute auf der Tour von Pantera und EHG sich damals erschreckt haben müssen, als EHG loslegten……hehe! Klassiker ! (ts)
Eyehategod – In the name of suffering CD 12,-
(Century Media/ 04) Das erste Album aus dem Jahre 1992 wurde auch wieder auferlegt. Essentiell ! (ts)
Eyehategod – Preaching the end-time message LP/ PicLP/ CD 13,-/ 14,50/ 13,50
(Emetic/ 05) Drei brandneue Songs, der Rest sind Songs von lange ausverkauften Splitsingles, sowie zwei Live Songs. In sgesamt 10 Songs. Die drei neuen Songs sind gut (aber was bitte ist nun mit den genialen OUTLAW ORDER ?), aber es sind halt nur drei Songs. Aber nach wie vor eine der ganz wichtigen, prägenden Referenzbands im Häwwy Bereich….LP kommt auf 180Gr Vinyl, und ist, wie das Picture Vinyl limitiert auf 500 Stück! (cr)
Eyehategod – Take as needed for pain CD 12,-
(Century Media/ 93-03) Wiederveröffentlichung dieses klassischen bösen Albums. Nun auch offiziell Vinyl wieder lieferbar…Hammer-Killer-Sluge-Rock…
Eyehategod – 10 years of abuse DoLP/ CD 16,-/ 13,-
(Emetic/ 05) Ein schickes Doppelalbum mit 15 Songs. Da wären die original Demos von 1990, dann 4 Live Songs von 1994, dann noch 8 Live Songs der 2000er Tour. Für Einsteiger eher nicht zu Empfehlen, für EHG Fans auf jeden Fall. Kommt auf farbigem Vinyl, ist limitiert und handnummeriert auf 750 Exemplare. (cr)
