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Hair Police – Strict 7” 5,-
(Troubleman/ 07) A limited edition teaser single from the upcoming full-length, due in the spring. Contains two exclusive songs that won’t be on the full-length. HAIR POLICE’s music has been called “soundtrack to a nightmare” and “the sound of an elongated car crash.” It’s progressed over the years, taking on hardcore punk aggression and black metal ambience. Vocalist MIKE CONNELLY also plays in WOLF EYES
Hair Police/ Viki – Split LP/ CD 15,-/ 12,50
(SNSE – Load/ 03) Krasse Schall-Psychopaten hier! VIKI aus Michigan mit Lo-Fi Elektro Noise im Sinne von SUICIDE oder WOLF EYES. HAIR POLICE, in der Szene keine Unbekannten mehr rocken und spasten dazu noch erheblich mehr ab, was für eine Attacke! Weird! Auf 500 Stück limitierte Vinyl Version auf babyblauem Vinyl.
Hammerhead – Cut the melon CD 12,-
(Headbert/ 08) Hammerhead sind spätestens seit ihrer 2006 erschienenen Retrospektiven DVD “Sterbt Alle!” als DIE deutsche Hardcorepunk-Band der 90er Jahre anerkannt. Dabei machten sie eine Entwicklung vom End- 80er Ami-Hardcore zur Rückbesinnung zu den Punkwurzeln, welche auf dieser Zusammenstellung exemplarisch abzulesen ist. Vom ersten Hammerhead-Song überhaupt bis hin zu den letzten Werken sind auf dieser Compilation alle Songs vertreten (inkl. 3 Coverversionen), die nicht auf den drei regulären Alben sind. Die Stücke sind entweder teilweise seit über 15 Jahren nicht mehr erhältlich oder unveröffentlicht. “Cut the Melon” beinhaltet komplett die beiden ersten EPs und eine Split- EP, die im Gründungsjahr 1990 in Eigenproduktion in 400er- Auflage veröffentlicht wurde. Außerdem sind alle Samplerbeiträge vertreten, so wie Songs, die kurz vor der Bandauflösung aufgenommen und nicht mehr veröffentlicht wurden. Komplett Remastered von Toxoplasma-Frontmann Wally Walldorf. Und was für ein Cover ist das bitte wieder…!?
Hammerhead – Farbe/ Color CD 9,-
(DIY/ 01) Das brandneue Hammerhead-Output. Textlich mal wieder 1A, obwohl hier kein dilettantisches EnglischDeutsch verbraten wird… vom Sound her etwas besser produziert als vorher, kommt mir so vor… steht ihnen aber gut! (ss)
Hammerhead – Stay where the pepper grows LP 11,50
(X-Mist/ 08) Yeah! Neuauflage dieser sack-geilen Platte!! Dreizehn Jahre nach Erscheinen der “Stay Where the pepper grows” (alleine der Titel!!) kommt das legendäre erste Album von Hammerhead erneut als LP raus. Das 1994 erschienene Album war einer der wichtigsten deutschen Hardcore-Releases der 90er Jahre und belegte in den Lesercharts des ZAP-Magazins ein Jahr lang den ersten Platz. Das Besondere ist der kompromisslos brutale, US-Amerikanisch angelehnte Hardcoresound in Kombination mit den zum großen Teil deutschen Texten, die alles in Grund und Boden stampfen. Die Druckerei weigerte sich damals zunächst das Booklet zu drucken, da es “menschenverachtend” sei, aus dem gleichen Grund kam die Platte nicht in den Vertrieb der EFA. Trotzdem war sie über Kleinstvertriebe in kürzester Zeit ausverkauft. Zwei Jahre später legte das Muff-Potter-Label von Nagel “Hucks Plattenkiste” die LP noch einmal auf, ein Jahr später war auch diese erste Nachpressung vergriffen, so dass das Album nun nach 10 Jahren erstmalig wieder zu haben ist. Remastered wurden die Aufnahmen im Blubox Studio von Guido Lucas und Thilo Schenk. Die LP kommt in originaler(!) Aufmachung samt dem großformatigen Booklet bei X-Mist raus. Killerplatte! Laut aufdrehen!!
Handsome Furs – Plague park LP/ CD 12,-/ 14,50
(Sub Pop/ 07) Das Soloprojekt des Sängers einer erst kürzlich zu Ruhm gekommenen Band zusammen mit seiner Freundin? Schnell hat man Szenarien à la “Schatz, schreib mir doch ein paar Lieder, ich möchte auch einmal ins Rampenlicht” vor Augen. Das Album “Plague Park” der Handsome Furs ist glücklicherweise ganz anders. Hinter dem Namen Handsome Furs verbergen sich Dan Boeckner, Sänger und Songschreiber der tollen WOLF PARADE, und seine Freundin Alexei Perry. Zusammen haben sie neun todtraurige Lieder geschrieben, die alleine von Boeckners charakteristischer Stimme vorgetragen werden. Neun Lieder zwischen Stadtleben (“Handsome Furs Hate This City”) und Landleben (“Dead + Rural”), zwischen einsamen Gitarren und von den frühen Jesus & Mary Chain-beeinflussten Soundwänden, begleitet einzig und alleine von den Beats einer Drum-Machine. Da kriegen die Labelmates von LOW hausinterne Konkurrenz! “Plague Park” ist ein karges Winteralbum mitten im Sommer.
Hanged Up – Clatter for control LP/ CD 15,-/ 15,-
(Constellation/ 05) This is the third full length by the viola and drums duo of Montréal’s Hangedup, who’ve been mesmerising audiences, while pushing the boundaries of what a bow and a pair of drumsticks can conjure, since 1999. Gen’s bi-amplified viola rig, linked to a live audio looper, creates an astounding vortex of jigs, reels & air raid drones, pummelled along by some of the heaviest polyrhythmic skinbeating we’ve ever heard. An unbelievably beautfbeautifult that finds the band utterly on fire, swooping & slamming around with varying degrees of controlled chaos. Both noisier & more melodic than anything they’ve yet put to tape, Hangedup raise their compositional & improvisational bars on Clatter For Control.” Beautiful packaging as known from all CONSTELLATION releases, thus pretty expensive, 180 Gr Vinyl.
Hanged Up – Kicker in town LP/ CD 15,-/ 15,-
(Constellation/ 02) Das zweite Album dieses Duos aus dem Umfeld von GYBE. Nur mit Violine und Schlagzeug kreieren sie einen beeindruckenden Sound. Das Schlagzeug stampft und arbeitet und wirbelt, die Viola summt dazu die Melodien: zum einen sehr rhythmisch, gleichmässig stampfend wie eine Dampfmaschine, zum anderen sehr minimal, ruhig, wie auf einer Platte von GODSPEED YOU BLACK EMPEROR mit viel Stimmung. Artpunk? „Instrumental anthems for the farm or the factory“. Schick bedrucktes Kartoncover.
Hanged Up – s/t LP/ CD 15,-/ 15,-
(Constellation/ 01) Eine typische Constellation (GYBE, Frankie Sparo) Band würde ich mal sagen. Dieses Duo hier verführt uns zum Träumen, zum Wegschweben vom Hier und Jetzt. Und zwar fast ausschliesslich nur mit Geige und Perkussion. Ganz sparsam arrangiert und wunderschön. Die Melodien scheinen von irgendwo ganz weit weg zu kommen. Diese Band erzeugt eine relaxte, mystische Stimmung, wie das z.B. eben nur GYBE oder BHP sonst hinbekommen. Nachts besonders wirksam! (cr)
Hank Williams – 20 greatest hits LP 14,-
(Lost Highway/ 90) Auf 180gr High Quality Vinyl gibt´s dieses Schmankerl. The best side of the country….
Hanson Brothers – My Game CD 14,-
(Wrong Records/ 02) Der Nomeansno-Ableger mit 15 neuen Kajütenheulern: 1,2,3,4 – Ramones Smasher, die teilweise mehr nach den Ramones klingen als die Ramones selbst, Hitplatte! Sommer-Palmen-Sonnenschein-Musik zwischen eben den Ramones, Dead Boys und den Stiff Little Fingers. Old man Punkrock! Titel und Cover sind eine Persiflage auf Black Flag.
Haram – s/t LP/ CD 10,50/ 13,-
(Lovitt – Adagio 830/ 06) A powerful debut album from this new group comprised of former members of MAJORITY RULE, PG.99, and OUT CIRCUIT. Mining disparate facets of punk and noise, the band conjures something wholly cohesive and engaging. Dual guitars roil and churn over an explosive rhythm section creating a moody and atmospheric masterpiece.
Harkonen/ These Arms Are Snakes – Split CD 11,50
(Hydra Head/ 04) Jede Band mit zwei Songs am Start, und beim 5. spielen sie zusammen. Harkonen haben irgendwie was von Unsane gepaart mit etwas Destruktivität. TAAS können auch hier wie auf ihrem Longplayer überzeugen. (ts)
Harmonia – Deluxe LP 17,-
(Lilith/ 06) Neuauflage dieser Platte aus der Sparte “Klassiker” – im Original 1975 erschienen. Es war das zweite und gleichzeitig letzte Album von Harmonia. Als Gastmusiker mit dabei: Mani Neumeier (Guru Guru). Kommt auf hochwertigem 180gr Vinyl…
Harmonia – De Luxe 7″ 7,50
(Bureau B/ 08) Limitierte Vinyl Reissue mit zwei Songs.
Harmonia – Live 1974 LP/ CD 17,-/ 14,-
(Grönland/ 07) Für nicht wenige bedeutende Musiker war/ ist Harmonia einer der wichtigsten Bands ever (z.B. BRIAN ENO, DAVID BOWIE, APHEX TWIN…) – zumindest sind sie die Blaupause von Krautrock. Hier der Neu!-Mann Michael Rother mit den Cluster Jungs Dieter Moebius & H.J. Roedelius in einer Live-Aufnahme von 1974; 5 Tracks (Schaumburg, Veteranissimo, Arabesque, Holta-Polta, Ueber Ottenstein), davon einer exklusiv in dieser Liveversion, die zeigen wie weit vorne das Trio war – Psychedelia trifft hypnotischen Ambient, Experimental Musik meets frühesten Electro Drone. Entspannend, spannend, verrückt und zeitlos.
Harmonia – Musik von Harmonia LP 18,80
(Lilith/ 04) Neuauflage ihres Klassikers, das im Original für über 80 Euro gehandelt wird. Krautrock-Kollaboration von der Neu! – Hälfte Michael Rother mit den Cluster Jungs Dieter Moebius & H.J. Roedelius. Hier zeigt sich das Krautrock mehr als nur psychedelia war, früheste elektronische Minimalmusik die, obwohl mit tonnenschweren Synthies fabriziert brandaktuell klingt. Technoide Beats zu dronigen, hypnotischen Soundwellen, die “synthetischen” Brüder Cans. Hier hören wir nicht nur die Inspirationsquelle von Kraftwerk, sondern auch die Geburt von Techno und Wave. Mitte der 90er haben Kreidler und ToRococoRot genau diesen gleichzeitig organisch, wie auch elektronischen Sound nahezu perfekt kopiert. Brian Eno nannte sie vor knapp 30 Jahren die wichtigste Rockband aller Zeiten. Definitiv ein wichtiges Stück Musikgeschichte. Schönes Klappcover, Linernotes….
Harvestman – Lashing the eye CD 15,-
(Neurot/ 05) Neustes Psychedelic-Ambient-Projekt von NEUROSIS-Mitglied Steve Van Till. Vielschichtige, atmosphärische Gitarrenwände. Verträumt, extrem ruhig und gerade dadurch absolut keine leichte Hörkost. Minimalste Gitarrenarbeit, Soundcollagen, Dudelsäcke und extrem spärlich eingesetzte Gesangssamples nehmen den Hörer mit auf eine sehr intime Reise. Wer sich jedoch darauf einlassen kann wird ähnlich begeistert sein wie bei NEIL YOUNGS “dead man” Soundtrack, der hier offensichtlich Pate stand.
Harvey Milk – The kelly sessions CD 13,-
(Escape Artist/ 04) If HARVEY MILK is one of the best kept secrets in the US rock underground, then The Kelly Sessions is a lost treasure. This obscure recording session jettisoned out of disinterest and apathy is only now available to even the most devout HARVEY MILK enthusiasts. A shotgun marriage of its rumbling low-end throb, primal bellows, and more fluid arrangements, The Kelly Sessions represents the missing link between the band’s “difficult” early material and the rock approach of its last incarnation. Better than most band’s career high-points and easily on par with HARVEY MILK’s finest moments, The Kelly Sessions is indispensable in the canon of HARVEY MILK.
Hatebreed – Supremacy LP/ CD 13,-/ 16,-
(Roadrunner/ 06) Die Band, die sooft als Referenz herhalten muss, veröffentlicht diesen Sommer ihr neuestes Werk, welches treffend “Supremacy” betitelt ist. Die Jungs aus Connecticut haben Verstärkung bekommen von Sean Martin ( u.a. bei TERROR aktiv), der die zweite Gitarre übernimmt und verbinden auf dem neuen Longplayer die raue Intensität des Debüts mit der bergeversetzenden Kraft von “Perseverance”. Sofort ist klar, warum Hatebreed sowohl in der Hardcore- als auch in der Metalszene beliebt sind und dies ist somit auch die bisher beste Platte von Hatebreed, mit welcher die Band auch ihre Vormachtsstellung innerhalb der Szene unterstreicht.
(The) Haunted – Made me do it CD 12,50
(Earache/ 00) Ein Metalfest. Ex- AT THE GATES holen die BAY AREA der Mittachziger nach Europa. Slayer-würdiges Riffing, fette Moshparts, geile Gitarrenmelodien und Gesangslinien, die an TESTAMENT oder EXODUS erinnern. DER Oberhammer. Vinyl ausverkauft!
(The) Haunted – One kill wonder PicLP/ CD 10,-/ 12,50 VINYL ZUM SONDERPREIS!
(Earache/ 03) Die neue HAUNTED! Die vielleicht beste Metalband der Stunde, die einzige, die kontinuierlich am Thron von Slayer sägt. Nicht mehr ganz so BAY AREA lastig wie die Vorgänger, sprich die nach TESTAMENT oder EXODUS klingenden Melodien wurden zurückgeschraubt, stattdessen mehr Mosh, mehr aggro-trash! Ex- AT THE GATES. Vinyl streng limitiert auf 1000 exemplare. (cr)
(The) Haunted – rEVOLVEr LP/ CD 15,50/ 15,50
(Century Media/ 04) Das neue Album – Ihr Debut auf Debüt auf Century Media und die Schweden machen im Grunde genommen dort weiter, wo sie auf “One kill wonder” aufgehört haben. Der Fuß wird wieder etwas öfter vom Gaspedal genommen, die Songs sind sehr variabel, zum Teil auch fest im Midtempo verwurzelt, haben aber dafür Groove satt und sind heavy bis zum Abwinken. Die Hälfte der CD machen die typischen Haunted Klopper aus, während die andere Hälfte stampfende Nackenbrecher sind. Nicht mehr so Bay Area thrashig wie auf der ersten Scheibe oder natürlich auf „Made me do it“ – aber auf leicht andere Weise sehr gut.
Have Heart – Things we carry CD 13,-
(Bridge Nine/ 06) Alter Schwede, was ist denn hier los? Also ich hab ja nach der bereits großartigen 7inch auf Think Fast und der phänomenalen Tour Anfang des Jahres echt viel erwartet, was die LP der 5 Jungs aus Massachusetts angeht, aber das hier übersteigt meine Erwartungen nochmal um einiges. Die atemberaubende Energie mit der sich Have Heart auf ihrem Debüt und ihren Shows präsentiert haben wird hier konsequent weiter geführt. Ach quatsch, hier wird direkt noch mal vom fünften in den sechsten Gang hochgeschaltet. Geboten wird astreiner Old School mit einer starken Kante Youth Crew im Sinne von Bands wie Chain Of Strenght oder In My Eyes (deren Ex-Shouter Sweet Pete hier auch Guest Vocals beiträgt) auf der einen und Einflüssen von Bane auf der anderen Seite. Keine Frage: Für mich ist “The Things We Carry” die wahrscheinlich beste Platte, die uns bislang in diesem Jahrzehnt in diesem Genre geboten wurde und das Beste was Bridge 9 in den letzten knapp 2,5 Jahren veröffentlicht haben. Vinyl leider vorerst ausverkauft!
Hawg Jaw – BeLIEve nothing LP 11,-
(Deep Six/ 01) HAWG JAW stammen aus New Orleans, und woran denken wir da? Richtig, an ordentlichen „Southern Sludge“. Dieser kommt dann auch in Richtung EYEHATEGOD/ CAVITY zum Tragen, insgesamt machen HAWG JAW aber einen punkigeren Eindruck, da sie nicht soo doomig/ metallisch daherkommen und die Aufnahme zwar fett, aber mächtig dreckig ist, was das ganze noch fieser erscheinen lässt. Für Freunde von fiesen Vocals und fetten Grooves! (ss)
Hawnay Troof – White men in suits 7” 3,50
(Deleted Art/ 04) Wir rocken die coole Scheisse die Strasse runter sag ich nur!!
Haymaker – Lost tribe 7” 4,50
(Deranged/ 05) Eigentlich sollte die 7″ hier nie erscheinen, weil es eigentlich nur das Demo für das zweite Album, woran schon seit zwei Jahren gearbeitet wird. Also sechs neue Brecher, sackgeil wie immer. Gemein, dreckig auf die Kauleiste – limitiiert auf 1000 Stück. (ts)
Haymaker – It only gets worse CD 11,50
(Deranged/ 02) HAYMAKER sollten ja schon für ihren „Bad Attitude/ Tough Guy Hardcore“ bekannt sein- hier entfesseln sie 24 neue Hate- Attacken wie immer ohne besondere Finesse, einfach roh und häßlich mitten auf die Zwiebel. Cover Artwork by Pushead!
Headlights – Enemies 12“/ CDep 7,-/ 7,-
(Polyvinyl – Mi Amante/ 06) Endlich auch auf Vinyl! Wunderschöner Pop, wie er halt (fast) nur bei Polyvinyl erscheinen kann. Sanft, melancholisch, verträumt…ein Soundteppich mit gelegentlichen Elektronischen Einsprengseln. M/ W Wechselgesang, beide sehr sanft. Ein echtes poppiges Highlight, das so zwischen POSTAL SERVICE und MY BLOODY VALENTINE anzusiedeln ist. Schummrig, düster – wunderschön! Dieses Jahr wird noch ein komplettes Album bei Polyvinyl erscheinen. CD mit 4 Songs, einseitig bespieltes Vinyl zusätzlich mit einem Bonustrack.. (cr)
Headlights – Kill them with kindness LP/ CD 12,20/ 13,-
(Polyvinyl/ 06) Nach der fantastischen 12” (auf MI AMANTE RECORDS) hier das versprochene Debut Album von Haedlights. 14 wunderschöne Songs, eine relaxte Mischung aus ruhigem Indiepop, mellow Shoegazer-Sound und leichter Elektronik, kongenial am Mikrofon in Szene gesetzt von Gitarrist Tristan Wraight und Keyboarderin Erin Fein, deren Stimme zuweilen an Björk denken lässst. Irgendwo zwischen AZURE RAY, THE STARS, POSTAL SERVICE und AMERICAN ANALOG SET. Was Polyvinyl auch anfässt hat Hand, Fuss und Herz. Wunderbarer Pop!! Kommt auf 180gr Vinyl. (cr)
Headlights – Some racing, some stopping LP/ CD 14,-/ 14,20
(Polyvinyl/ 08) Nach der EP und dem schönen Debut legen die Amis nach: Zwischen Twee-Pop, 60er-Jahre-Zuckerguß und leichtem Shoegaze-Einschlag wird hier ein Feuerwerk der guten Laune zelebriert, dass mich in erheblich bessere Stimmung versetzt als so manch anderes. So unangestrengt fröhlich bei gleichzeitigem, unterschwelligem musikalischen Tiefgang kann wohl nur eine Polyvinyl-Band klingen…File under: POSTAL SERVICE, SHINS….Winner!! Schönes Artwork wieder.
Head Wound City – 10” 9,80
(Three One G/ 05) 7 höllisch ballernde, technisch sehr anspruchsvolle Stop and Go Trasher mit heftigem Kreischgesang, geilen Breaks und jeder Menge Wahnsinn. Absolut mitreissend, straight und genauso weird. Und eben, wie gesagt, auf musikalisch höchstem Niveau. Das mag daran liegen, das Head Wound City (geiler Name!) ein All Star Band sind: Zwei Leute der BLOOD BROTHERS, 2 Leute von LOCUST, dazu Nick von den YEAH YEAH YEAHS. So macht das Spass! (cr)
Heaven Shall Burn – Deaf to our prayers LP/ CD 15,-/ 14,50
(Century Media/ 06) Metalcore gehört wohl zum langweiligsten, unnötigsten und inhaltslosestem was die Szene heutzutage wohl so zu bieten hat. Eine kleine Ausnahme bieten da zum Glück HEAVEN SHALL BURN, sonst würden sie auch nicht bei uns in der Liste auftauchen. Mit dieser Platte sind sie spätestens zur wichtigsten Band des ganzen Genres geworden. Tatsächlich können die Songs des inzwischen vierten Albums dieser Band nur noch mit einem Wort beschrieben werden: Macht. Aber wie wusste schon die US-amerikanische Dichterin Emily Dickinson: “Ich kenne nichts auf der Welt, das eine solche Macht hat, wie das Wort.” Verstehen sollte man es nur können. Und da haben HSB clevere Texte und die Musik die wie eine Feuerwalze über Euch rollt und zum Glück auch ohne pseudo-emotionale cleane Party auskommt, sondern schön direkt, roh und ungeschminkt ist. (cr)
Heed – Not strong 7” 3,50
(Chalksounds/ 01) Sehr Elektro-beeinflusster Schweden-Pop!
Heimatglück – s/t 7″ 4,50
(Klartext Records/ 06) Nach der LP, der Doppel Single und der Coversingle “Heimatpop” nun neues Material: Gediegener Punkrock, 4 Songs insgesamt, einmal gar auf französisch gesungen….Klasse Punkrock!
Heinz Strunk – Neunmalkluger Naseweis 7″ 5,50
(Nobistor/ 07) Drei “Songs” auf limitiertem Vinyl…
(The) Helio Sequence – Keep your eyes ahead LP/ CD 14,-/ 15,50
(Sub Pop/ 08) Kaum ein Label hat einen so beneidenswert hohen konstanten Standard wie das gute alte Sub Pop-Label, ein weiteres Highlight ist das schimmernde 4. Album des Duos Brandon Summers und Benjamin Weikel. Nicht ganz so episch wie die Vorgänger, auf denen die Songs selten unter 7 Minuten lang waren, haben sie ihren von wavigen 80s-Gitarren, Akkustikgitarrenlicks und dezent eingesetzten Synthies getragenen Sound etwas entschlackt und den Song an sich mehr in den Vordergrund gerückt. Das Ergebnis klingt ein wenig wie eine Kollaboration von BAND OF HORSES und den göttlichen THE NATIONAL – die achtjährige Songwritingerfahrung macht sich bei in die Ferne schweifenden Indiepopsongs mit leicht verträumten Gesangsmelodienbögen bemerkbar. Sehr schön !
Hellacopters – Cream of the crap 1 DoLP/ CD 17,-/ 13,50
(Sweet Nothing/ 02) Eine coole Compilation vieler ihrer unzähligen non-Album-/ never on CD Tracks; dabei diverse 7″ auf diversen Labels (inkl. die allererste VÖ, die auf Vinyl unter Freaks unbezahlbar ist). Viele harte, schnelle Tracks ihrer frühen Phase und feine Linernotes, die mir die Jungs wieder ein bißchen sympathischer machen. U.a. mit Thanks for Nothing, Crimson Ballroom, 1995, gimme shelter (Stones Cover), Creeps (Social D.), I got a Right (Stooges), make it alright, rock hammer, tilt city, down right blues, freespeedin , … Poster-Booklet. Super-Teil!. Vinyl im Klappcover!
Hellacopters – Cream of the crap 2 CD 13,50
(Sweet Nothing/ 04) Teil 2 ihrer Single OOP Sammlung. Kommt mit dem 2. Teil des grossen Posters im fetten Klappcover: 22 rare Tracks von Singles und Samplern, die im Original nicht mehr zu finden sind. Etliche Highlights sind dabei! (cr)
Hellacopters – Head off LP/ CD 16,50/ 15,-
(Sound Pollution/ 08) Ja, leider leider die ABSCHIEDSSCHEIBE der Hellacopters, nach elf Jahren und insgesamt 7 Longplayern wollen sie die band Ende 2008 zu Grave tragen. Eigentlich hat die Band alles richtig gemacht; sie waren (und sind) die Blaupause für rockigen Punk oder kernigen sleazy Skandinavien Rock, wie er in den letzten 10 Jahren hoch populär war. Das Abschiedsalbum besteht nur aus Coverversionen, und war bereits fertig aufgenommen, bevor sich die Band entschied sich aufzulösen. Die Coverversionen (u.a. von den Demons, Peepshows, Bellrays, New Bomb Turks, Powder Monkeys, den Gaza Strippers) sind gut gewählt und ein machen musikalisch einen gelungenen Spagat zwischen ihren rüden Anfangswerken und den Stadion kompatiblen “Rock`n`Roll is dead” Album. Und ganz ehrlich, würde man die Original nicht kennen, würde es gar nicht auffallen, dass es keine Hellacopters Stücke sind. Natürlich wieder fett produziert und sehr schön aufgemacht. Die erste Edition der limitierten LP beinhaltet ein exklusives Poster und einen exklusiven Track! R.I.P.! (Ich fresse einen Besen wenn da nicht aber noch ne Abschiedstour und dann später ein Live Album folgen wird…)
Hellacopters – High visibility DoLP/ CD 20,-/ 13,50
(Universal/ 00) Nachpressung dieses Albums, das für die Hellacopters den Schritt in die oberen Etagen des Rock-Himmels darstellte! Für ´ne Nachpressung sackteuer…, wenigstens fettes Vinyl und fettes Klappcover…
Hellacopters – In the sign of the octupus 7″ 5,-
(Psychout Records/ 08) Erste Single aus dem neuen Album. Zwei grandiose Coversongs in schönem Artwork, die B-Seite soll dabei exklusiv sein…
Hellacopters – Killing Allan 7″ 7,-
(Fanclub/ 07) Auf farbigem Vinyl gibt es zwei neue Songs und ein Cover von SOCIAL DISTORTION….
Hellchild/ Converge – Split LP/ CD 11,50/ 13,50
(Deathwish-Bastardizer/ 01) Neues Backenfutter von den Mosh-Metal-Helden Converge. Hier 5 Songs. Ein neues Stück mit dem üblichen Keifgesang und der Dampframme ins Gesicht. Ein Cover von Depeche Mode und drei Live-Stücke, die noch geiler sind als auf LP. Von Hellchild gibt´s insgesamt 4 Songs: Auch einen neuen, ein Bulldozer-Cover und 2 Live-Tracks. Musikalisch nichts neues, außer das der Sänger immer noch singt, als wie mit ohne Kehlkopf. (CRO)
Hellnation – Fucked Up Mess LP 11,-
(Sound Pollution/ 99) Rasender Bolze Grind, einer der schnellsten Bands der Welt. Wie immer mit sich überschlagendem Keifgesang und mit noch fetterem Sound, was diese LP noch brutaler macht. Das Cover machte übrigens der Typ, der sonst für Venom und Slayer pinselt !! (cr)
Hellnation / Merda – Split 7″ 4,-
(2+2=5/ 01) Import aus Brasilen (!): 6 Songs von Hellnation. Highspeed Thrash. Wenn Infest Golf fahren, rasen Hellnation im Ferrari. Auch Merda (Seitenprojekt von Mukeka Di Rato Leuten) spielen sechs schnelle HC/Punk Songs mit einer humorösen Note und portugiesischen Texten. (ts)
Her Breath on Glass – Building monuments to survival LP 10,-
(Nimbus Module – React With Protest/ 06) Was für eine unglaubliche Aufmachung! Mit der Platte muss man ganz behutsam umgehen, damit die Verpackung nicht kaputt geht, da wurde ganz liebevoll gebastelt. Entsprechend der Aufmachung ist auch die Musik: Das Duo aus den Staaten mit klassischstem Anfang 90er Emo Hardcore. Kein Gebolze, kein metallisch manisches Rumgekreische, sondern eher langsamer, dumpfer, mit vielen clean gezupften Parts und heiserem Schreigesang. Gefällt mir sehr gut. Musikalisch liegt das ganze in etwa in der STILL LIFE/ PROZAC MEMORY/ CURRENT/ POLICY OF THREE Ecke, was wohl die besten Referenzen überhaupt sein können. Unglaublich intensive Musik, die einen vollkommen Trendfrei mitten ins Herz trifftt. Vor 13 Jahren wäre ich gestorben für diese Scheibe! (cr)
Hermano – Only a suggestion LP/ CD 11,50/ 14,-
(Tee Pee/ 02) Aaaah, John Garcia (KYUSS, UNIDA, SLO-BURN) meldet sich zurück! Und zwar, wie sollte es anders sein, mit fettem, schwerem StonerRock Marke KYUSS. Fast ist es, als hätten sich jene nie aufgelöst. Klappcover & col. Vinyl.
Heroin – Destination CD 12,-
(Gravity/ 97) Der komplette Nachlass auf einer CD. Und auch wenn Heroin lediglich 2 7″s und eine LP veröffentlicht haben, so hat die Band um Gravity-Macher Matt Anderson damit eine Lawine losgetreten und ganze Heerscharen von nachfolgenden Emo-Bands beeinflusst.
Heroin – s/t 7” 4,20
(Gravity/ 91) Die erste 7” von Heroin, der erste Release auf Gravity. Damals wurde unsere Generation in den Arsch getreten: Krachig, lärmig, chaotisch, bedruckte Papiertüte als Cover, da ging was los. Immer noch Hammer. Klassikkerrrr!!!
Heroin – s/t LP 10,-
(Gravity/ 94) Die einzige “LP” von Heroin, auch gerade mal 6 Songs. Ein Klassiker, ein Zeitdokument, was eine Lawine losgetreten hat. Hektisch, kreischig, intensiv. Hammerband!!
Herr Neumann – Welt retten 7“ 3,50
(Meerwert/ 03) 4 Solo Songs des Herrn Neumann, den ihr vielleicht als Sänger der tollen DÜSENJÄGER kennt. Hier hat er sich mit seiner Gitarre vor den Rechner gesetzt, und mit Hilfe dessen und einem Drumcomputer 4 schöne Lofi Songs aufgenommen, die hiermit jedem Kenner von LATTE KOHLER TOR, CLICK CLICK DECKER, KETTCAR, TOMTE ans Herz gelegt sein. Der Song „Schillderwald“ ist ein richtiger Hit! (cr)
He Who Corrupts – Microeconomics CD 8,-
(Level Plane – Bloom Explode/ 06) Das ist mal was ganz besonderes, habe ich auch noch nicht gesehen: Die 3” CD kommt als Shape in Form und Aussehen einer KREDITKARTE!! Dazu steckt die CD sowie das entsprechend aufgemachte Booklet in einer GELDBÖRSE!! Musikalisch gibt es 7 (in knapp 5 Minuten) Songs bretterharten und durchschlagskräftigen Grindcore, der aber nicht nur stur darauf los bolzt, sondern schön variiert. Textlich, und dadurch schliesst sich der Kreis zu der genialen Aufmachung, dreht es sich um Kapitalismus, Bänker und die Börse. Was für ein Schmankerl! (cr)
He Who Corrupts – Ten steps to success CD 11,-
(625/ 03) Nach etlichen Singles das wohl erste Album des KUNG FU RICK – Aussenlagers. 10 dicke, technisch anspruchsvolle, rasende Songs zwischen Grind, (Death-) Metal und vertrackter Brutalität. Gefällt mir ähnlich gut wie die 7“es!
Hey Mercedes– Everynight fire works CD 14,50
(Vagrant/ 01) So, nun hat sich Vagrant also auch den BRAID Nachfolger gekauft. Ja, ganz schön cool, wenn so ein Börsenarsch sich mit 2 Millionen bei einem „Punklabel“ einkauft, mit der Auflage, sämtliche Bands einzukaufen, die gerade Hip sind. Das einzig coole daran: RFTC haben daraufhin jenes besagte Label verlassen. Das aber hat nichts mit der Musik hierauf zu tun, denn die ist klasse. Wie schon auf der 12“ angefangen, wird hier weiter der typisch braid´sche Rhythmus entrollt, dem mensch sich gepaart mit klasse Melodien schwer entziehen kann. Herausragende Gitarrenarbeit, eingängiger denn jeh, trotzdem verspielt und rockig-treibend. Fantastic! (cr)
Hey Mercedes – Loses control CD 14,50
(Vagrant/ 03) Die Ex- BRAID mit ihrem Neuling. Im Vergleich zu „Everynight fireworks“ eine ganze Spur rockiger, druckvoller und noch mehr Melodien wie ich finde. Eine sehr gute Rock n Roll Scheibe voller Dynamik in Richtung früher Get Up Kids. Mehr muss man nicht sagen…(ts)
Hey Mercedes – s/t CD 11,-
(Polyvinyl/ 00) Ja, hier spielt der Rest von Braid unter neuem Namen und ohne ihren Gitarristen. Machen dann auch da weiter, wo sie mit ihrer letzten Single aufgehört haben, und gefallen mir durchaus besser als die andere Nachfolgeband. Rockiger und straighter als die alten Braid-Sachen, und auch nicht mehr so vertrackt. Man kann sie jetzt halt schon leicht konsumieren (endlich schwappt mir nicht mehr das volle Bierglas über, wenn ich wegen der Tempi-Wechsel anfange, mit dem Kopf zu schütteln und die Augen zu verdrehen). Das bedeutet aber nicht, das sämtliche Schräglagen aus den Songs verschwunden sind. Wird schon recht deutlich, wo die Jungs mal tätig waren. Vinyl mittlerweile ausverkauft! (CRO)
Hidden Hand – Mother, teacher, destroyer DoLP/ CD 15,-/ 14,-
(Southern Lord/ 05) Das dritte Album der Band im Wino (Spirit Caravan, Saint Vitus, Probot etc.). Musikalisch hat sich nicht viel verändert. Geilstes Wüstenrock Stonerrock Geballer mit harten aber auch melodischen Riffs. Die konsequente Entwicklung zu “Divine propaganda”. Kommt im Gatefold Cover.
High on Fire – Blessed black wings CD 14,-
(Relapse/ 05) Das neue Album, und es rockt wie Scheisse. Immer treibend nach vorne, groovend, mit einem brutalen Drummer und dazu dann der Lemmy-ähnliche Gesang. Hölle! Motörhead und Venom lassen grüssen. Produziert von dem Meister aller Klassen – Steve Albini. (ts)
High on Fire – Death is the communion CD 15,-
(Relapse/ 07) Das neuste Werk von High On Fire ist das überzeugendste, was bisher abgeliefert wurde. Nachdem die alten Sleep-Scheiben und die ersten beiden High on Fire – Scheiben wirklich eine furchtbar produzierte Klangqualität hatten, was die Musik runterzog, aber Heavy-Doom-Feeling mit Trash-Einschlag aufkommen ließen, und nachdem Blessed Black Wings mainstreamiger und deutlich besser produziert war, aber irgendwie zu aalglatt rüberkam, hat Matt Pikes es nun geschafft, High on Fire eindeutig als eine der besten Doom-Trash-Kapellen zu positionieren. Es kommt zu keiner Sekunde Langeweile auf, jeder Track ist ein Knaller. Über Pikes Stimme kann man sagen, was man will, aber sie paßt zu der abgefuckten Musik. Schaut euch dazu mal ein paar Youtube-Videos von High on Fire an, in denen das Lebensgefühl gut rüberkommt (dauernd on the road und staubfressend!), dann hört euch Baghdad an, zieht euch das Video vom Relapse Contamination Festival 2003 rein, wo Pikes völlig bekifft spielt und hinterher irgendwas erzählt, was keiner versteht, und hört euch dann Turk von der neuen Scheibe an, dann taucht ihr ein in eine Welt und ein Lebensgefühl, das diese Musik ausmacht, beschreibt und unwiederbringlich musikalisch festhält.
High on Fire – Live from the Contamination Festival LP 12,-
(Throne/ 06) Auf 1000 Stück limitierte Live LP, aufgenommen beim Contamination Festival 2003. Die CD Version davon war auf RELAPSE erschienen und ist ausverkauft. Ein komplettes Set aus 8 Songs in geilem fetten Sound, davon ein Cover von VENOM. Der Sound ist echt gut, und fängt die Brachialität der Band hervorragend ein, weil er klar aber auch schön dreckig ist. Wie halt alles von diesem Bastard von Band. Laut aufdrehen!! (cr)
High on Fire- Surrounded by thieves CD 14,-
(Relapse/ 03) Jetzt endlich auch auf Vinyl erhältlich!!! Die Rocken ja fast wie Motörhead, irgendwo zwischen denen und Eyehategod liegen die eventuell..
High on Fire – The art of self defense CD 17,-
(Tee Pee/ 01) Das gesuchte erste Album, inkl. einer Bonus Single.
Him Kerosene – No mend no repair MCD 7,50
(Chalksounds/ 01) Draussen scheint die Sonne und der Schwede an sich hat nichts besseres zu tun, als nachdenkliche, melancholische Post-Punk-Perlen zu produzieren. Also die hier zumindest, die tun das : 4 begeisternde, eigenständige Songs mit tollem Gesang, schönen Melodien und teilweisem Einsatz einer Hammondorgel. Haben irgendwie so was (extrem angenehm) einlullerndes, was sehr behaglich ist. Hässliches Cover – tolle Platte. Ex – Far Apart übrigens! (cr)
Hint Hint – Young days LP/ CD 11,-/ 13,50
(Sound Virus – Suicide Sqeeze/ 04) Vinyl Version der auf SUICIDE SQUEEZE erschienen CD. Die erste LP mit dem wahren Titel auf Cold Crush war schon ziemlich gut, auch hier gibt´s an tanzbaren, Keyboard geladenen Wave-Post-Rock die volle Ladung, 11 kleine Hits! (cr)
His Hero Is Gone – Fifteen counts of arson LP/ CD 10,-/ 12,-
(Prank/ 97) Das erste Album, und spätestens ab da waren sie nicht mehr aufzuhalten. Variabler Hardcore im Crust- Sound, ohne jedoch dessen meist einfache Songstrukturen zu übernehmen. Angry und die Schnauze voll geht´s hier dagegen, Instrumente tief unten, meist zügig, immer kraftvoll. Der Song „The end result of 11 months in the mental hospital“ beruht auf einem wahren Erlebnis eines Bandmitglieds, das mir erzählte, dass man in den Staaten die Aufenthalte in derlei Etablissements etwas DDR- like handhabt, soll heissen: Wer stört, wird weggebuchtet… ob´s stimmt, weiss ich nicht, aber vorstellbar wär´s doch, oder… ?
His Hero Is Gone – Monuments to thieves LP/ CD 10,-/ 12,-
(Prank/ 97) Zweite LP dieser genialen Band, mittlerweile eingestiegen : Yannick von Uranus !!! Alle Instrumente derbst in den Keller gestimmt, ur verzerrt und trotz des richtig melodischen Anfangs der LP ultra böse und alles vernichtend. Crustiger, immer schneller werdender HC, direkt aus dem Vorhof der Hölle. Geniale Texte, die es wagen, Technologie, Fortschritt und staatliche Gewalt anzuprangern. Verzweifelt, bitterböse und genial. Ein Meilenstein einer der wichtigsten Bands der Endneunziger !!! (cr)
His Hero Is Gone – Plot sickens LP/ CD 12,-/ 12,50
(GASR/ 00) Die letzte und aktuelle LP, noch schneller, noch kürzer. Läuft auf 45 und dauert keine 20 Min. Das reicht jedoch natürlich locker aus um all die Kacke um uns herum wegzusprengen. Eine musikalische Kriegserklärung an die Mächtigen. Wie düster-brachial kann so ein Sound bitte sein ?? Kommt im fetten Klappcover, das mit den genialen Texten bedruckt ist. Munition für den Kopf und die Ohren! Die CD bringt noch die „Fool´s Gold“ 7“ sowie weitere Bonussongs! (cr)
His Hero Is Gone – The Dead of night in 8 movements 7” 4,20
(Prank/ 96) Die erste Single dieser fantastischen Band, die den HC-Underground damals so sehr durchgenudelt hat wie kaum eine andere. Mittlerweile haben sich die sympathischen HHIG- Jungs ja leider aufgelöst, aber zu ihrer Hochphase schossen die Bands, die verzweifelt (und meist vergeblich) versuchten, ihre Schwere, Wut und Verzweiflung zu erreichen, wie Pilze aus dem Boden. Zwei von HHIG machen nun in Tragedy weiter, die sich durchaus ähnlich anhören und so das Original weniger vermissen lassen.(ss)
Hives – Barely legal LP/ CD 11,-/ 11,-
(Burning Heart/ 97) Die erste LP…
Hives – The black and white album LP/ CD 15,50/ 17,-
(Polydor/ 07) Gleich der Opener “Tick tick boom” ist ein wahrer Punk Kracher in bester Hives Manier: Kurz, explosiv und unter Hochspannung stehend. Klasse! Überhaupt geht die A-Seite im Prinzip so weiter. “Try it again”, “You got it all… wrong” und “Hey little world” – alles Hits wie sie auch auf den Vorgängern zu finden sein könnten, erweitert um kleine neue musikalische Nuancen, die sich aber perfekt ins Gesamtgefüge einpassen. Schon “Won’t be long”, der letzte Song auf der A-Seite, hat dann einen unverkennbaren Disco Flair und da knüpfen die Hives mit dem ungewöhmlichen “T.H.E.H.I.V.E.S.” auf der B-Seite an. Bis auf das knallige “Return the favour” und “Square one here I come” mit feistem Rockriffing ist die zweite Seite dann aber geprägt von eher untypischen Sounds und Experimenten. Das Ergebnis klingt für “normale” Hives Verhältnisse wesentlich mehr “open minded” und funktioniert in den meisten Fällen sogar ausgesprochen gut!
Hives – Tyrannosaurus hives CD 11,-
(Polydor/ 05) Was für ein Preis!! Das neueste Werk der Schweden als Special Edition: 180gr Vinyl, fettes Cover, bedruckte Innenhülle und mit einer Bonus Single mit 2 exklusiven Songs…Vinyl ausverkauft!
Hives – Veni, vidi, vicious CD 11,-
(Burning Heart/ 00) Die zweite LP, und hier gibt es sogleich Nachschlag von ihrem 60ies Punkrock, der zweifelsohne in die gleiche Liga gehört wie Make Up oder International Noise Conspiracy. Vom Rockfaktor ähnlich den Hellacopters oder Didjits, obwohl diese ja bekanntlich dem zeitgenössischeren Rock fröhnen, einfach „moderner“ klingen. The Hives gehen eher “back to the roots”, feuern trotzdem anständig los! (ss)
Hives – Your new favorite band CD 11,-
(Burning Heat/ 02) Kein neues Album, sondern ein guter Querschnitt aus beiden Alben, der “aka idiot” mcd und der “Hate to say I told you so”. CD halt als Bonus Video Krims Krams. Vinyl ausverkauft! (cr)
(The) Hold Steady – Boys and girls in America LP 14,50
(Vagrant – Full Time Hobby/ 06) 16 begeisternde Songs im schicken Klappcover….Last copies!
(The) Hold Steady – Sequestered in Memphis 7″ 4,50
(Rough Trade/ 08) Ein Song aus dem neuen Album, einseitig bespielt, auf der Flipseite ein gedrucktes Stück Kunst….
(The) Hold Steady – Stay positive CD 17,-
(Rough Trade/ 08) Hold Steady (Ex-LIFTER PULLER) kommen ganz klar aus der Punk-Ecke, auch wenn ihr Sound mit viel Blues bzw. Americana durchtränkt ist. Dass die Band mit “Stay positive” ein tolles Album abgeliefert, daran besteht kein Zweifel. Hier jagt eine Hymne die nächste, 11 mal, stets angeführt von Craig Finn´s tollen Vocals, die (immer noch) gute, wenn auch meist düstere Texte vorträgt. Hat vom Feeling/Attitude auch irgendwie was von Ed Kuepper, Firewater und natürlich Against Me! Das Klavier/Keyboard bleibt angenehm im Hintergrund (Ausnahme “joke about jamaica”). Super Scheibe im dicken Klappcover. Vinyl ausverkauft!
Holiday Fun Club – s/t LP/ CD 11,50/ 14,-
(Sounds of Subterrania/ 07) Nach der tollen Debüt 7″ folgt hier nun der erste Longplayer der Schweden (u.a. ex- Sons Of Cyrus). Atmosphärischer, zu melancholischer Düsternis neigender 70er Wave (vor allem natürlich Joy Division oder The Cure) trifft auf Post Punk Electro Dance Sounds. Dabei gelingt es dem Club alle Fettnäpchen und klassischen Klischees souverän zu umschiffen und stattdessen ein unheimlich fesselndes Gemisch aus verschiedensten Stilen anzurühren. Die eine Hälfte (u.a. tolle Smasher wie “The color”) schielt auf die Tanzfläche, aber die andere Hälfte läßt dich auch prima ganz alleine spätnachts zu Hause wieder Bodenhaftung gewinnen. Kommt als fettes 180 Gramm Vinyl mit Einleger bzw. als schickes Digipack.
Hollywood, Mon Amour – s/t DoLP/ CD 18,50/ 17,50
(PIAS/ 09) Wenn das mal nicht schon eines DER Highlights des Jahres ist. Ich liebe die Franzosen von NOUVELLE VAGUE. Deren Kopf hat sich nun ein neues Projekt ausgedacht, vom Prinzip her ganz ähnlich. Nur werden diesmal nicht New Wave-Indie Songs der 80er als loungige Bossanova Knaller präsentiert, sondern – daher der Titel des Projekts – Filmusik Klassiker aus Hollywood Schnulzen. Das geile dabei: Songs, die man eigentlich schon lange nicht mehr hören kann (Don´t you forget about me, Eye of the tiger, Dreams are my reality…) kommen hier so cool und lässig daher als plätschernde Lounge Versionen, das es ein Heidenspazz ist. Wieder bedient er sich dabei versch. Gastsängerinnen (u.a. die Sängerin von MORCHEEBA). Die Songauswahl ist grossartig, u.a. gibt es neben den o.g. Songs zu hören: Call me (Blondie), When Doves Cry (Prince), A view to a Kill (Duran Duran), Flashdance (Iren Cara) und viele viele mehr. Vinyl im Klappcover – CD im Digipack! (cr)
Holy Kiss – Rising Do7” 6,50
(GSL/ 04) 4 langere, düstere, lallernde Songs verteilt auf die 4 Seiten einer schicken Doppel-Single. Das Trio kommt aus San Francisco. Die Musik geht in die grobe Richtung NICK CAVE oder GET HUSTLE – bei 2 der 4 Songs fühle ich mich durch das Piano und die Stimme sehr an BLACK HEART PROCESSION erinnert, was ich natürlich grossartig finde. (cr)
Holy Molar – Cavity search 7” 4,30
(Three One G/ 06) 3 neue Songs aus San Diego im gewohnt eigenwilligen Artwork.
Holy Molar – Live at the San Diego Metropolitan correctional center 7” 4,30
(Youth Attack – Three One G/ 01) Holy Moly, äähh Holy Molar (sorry, das musste sein) geben uns einen auf die Glocke. Vielleicht weil die so ekelhaft abgekulteten Locust ihnen selbst peinlich wurden, schnappten sich 2 Locust-Boylies den Sänger von Charles Bronson und fertig ist die Kiste. Und genau wie eine Schnittmenge aus den beiden Bands klingt auch HM, Keyboard inklusive ! 6 kurze Chaos-Keyboard-Killer, im übrigen auf live gemacht, was also fake ist und nicht stört. (cr)
Holy Molar/ Ex-Models – Split 7“ 4,50
(Three One G/ 04) Jeweils zwei neue Songs, da wurde lange drauf gewartet. Erstpressung auf lila Vinyl.
Homage to Catalonia – Estimated temparature of heaven CD 12,-
(Status/ 02) Das hier ist ein neues Projekt des einstigen Sängers von MIDVALE. Der Herr Stephens gibt sich hier ganz ruhig und akustisch, nur mit einer Gitarre bewaffnet. Seine Stimme klingt teilweise sehr dramatisch und aufgewühlt, was mich sehr sehr stark an DEADWOOD DEVINE erinnert. Zwischen einzelnen Songs liest er dann mit seiner sanften Märchenonkelstimme politische Texte, in denen er sich mit der dunklen Geschichte Amerikas der Vergangenheit und der Gegenwart beschäftigt. Lesenswert und hörenswert. Klasse!
Homage to Catalonia – Squandered by a jury of piss poor pokerfaces… CD 6,-
(Mi Amante/ 03) 2 brandneue wütende Akustiksongs von Kadd Stephens (MIDVALE), dazu eine Coverversion des göttlichen “Atlantic City” von Bruce Springsteen und “”Would not be denied” von Buffalo Tom. Also alles in einem ein sehr feines neues Minialbum ein aufwühlenden Liedermachers, abgerundet durch das schicke Digipack mit tollem Artwork!
Homage to Catalonia – We´re ok CD 7,-
(Amor y Lucha/ 02) 5 neue Songs von Kadd Stephens (kein Witz!). Der erste Song stammt von der 7” auf Armor y lucha, und der zweite von der Split 7” mit Andrea Lisi. Die anderen drei Songs stammen von Compilations. Wer HTC nicht kennt: HTC ist ein politisch sehr engagierter Singer / Songwriter aus Washington DC. Seine Lieder – zum Großteil nur mit Akkustikgitarre – sind voller Emotionen, Leidenschaft und Verzweiflung. (ts)
Hood – Lost you 2×7” 8,-
(Domino/ 04) Following a recent seven-inch only collaboration with Themselves, and a ‘work in progress’ version of “The Negatives” that was the highlight of the NME/Domino Records sampler Declaration of Independence, Leeds experimentalists Hood signpost the release of their forthcoming album with a new EP, The Lost You. The title track is from the upcoming LP, whilst the remaining 4 tracks are exclusive to this set.
Hood/ Themselves – split Pic7″ 6,50
(Rocket Racer/ 04) Der dritte Teil der Picture Disc Reihe auf Rocket Racer, jede Band mit einem exklusiven Song. Die ersten Aufnahmen der Hoods seit zwei Jahren, die Meister des sanfen Elektropops. THEMSELVES sind eine Hip Hop Gruppe im weitesten Sinne und veröffentlichen sonst bei ANTICON. Bekannt sind sie natürlich auch durch ihre Kolloboration mit NOTWIST unter dem Namen 13& God…
Hopesfall – Satellite years CD 14,-
(One Day Savior-Trustkill/ 03) So, hier kommt eure neue Lieblingsplatte, wenn ihr den ganz modernen, gleichzeitig aber auch klassischen Hardcore Sound mögt: Super fett rockend, treibend, aggressiv, aber immer wieder durchzogen von melodischen, melancholischen Gesangsparts (ohne das es holpert!), sehr intensiv, natürlich alles standesgemäss inszeniert. Hopesfall stehen an der Ampel, wo sich POISON THE WELL und THURSDAY treffen! (cr)
Hope Conspiracy – Cold blue CD 13,70
(Equal Vision/ 00) Ex-Extinction, Ex-Harvest- sollte die Richtung vorgeben. Fettes Moshbrett in 10 Akten. Mal Midtempo, mal in-your-face, aber immer Mosh! Der Sänger schreit (kein Metal-keifen) sich seinen Frust von der Seele. Jeder der auf Mosh steht kann hier bedenkenlos zugreifen. (ts)
Hope Conspiracy – Death knows your name CD 13,70
(Equal Vision/ 06) Brandneues Album, leider noch nicht gehört!
Hope Conspiracy – Endnote CD 13,70
(Equal Vision/ 02) Album Nummer 2, und wie zu erwarten allerdickester Metal-Mosh Core mit amtlicher Produktion, ohne jedoch zum Glück in pubertäres Pseudo-Rumfiedeln zu verfallen. Für Anhänger dieses Stils sicher ein bombensicherer Griff!
Horns of Happiness – A sea as a shore CD 14,-
(Secretly Canadian/ 04) Nice name! The Horns of Happiness are all around you. Stretching across the countryside and delving into the deepest sea, they create and are created by all existence. They can be found in boisterous days of celebration and rebirth along with the quiet whispers of defeat and loneliness. A song to lift your feet through uncountable joy and complete distress. In this case, The Horns are interpreted almost entirely by songwriter Aaron Deer as he has witnessed their actions and reactions throughout 2001 and 2002. As core member of both the Impossible Shapes and John Wilkes Booze, Deer has established himself as a feroucious live performer and inventive collaborator in the studio. For his second album utilizing the Horns of Happiness moniker, he showcases his prowess on virtually every instrument. Like a glorious pillow fight in the heavens between Paul & Linda McCartney and Grandaddy, A Sea As A Shore is full of fuzzed out psychedelic pop songs composed with acoustic & electric guitars, pumping organs and dreamy vocals. They are interspersed with instrumental interludes where pianos mingle, banjos bark and tape loops shuffle. Built upon simple, spontaneous parts, and sculpted onto the tape, the songs as a whole take the listener by the hand guiding him to the revelation that music can transport the listener to another place. Fans of Maher Shalal Hash Baz, the Microphones and the Olivia Tremor Control will find a good friend in A Sea As A Shore.
Hot Chip – Made in the dark LP/ CD 16,-/15,50
(EMI/ 08) Einzigartig, wie Hot Chip mit Beats und Rhythmus hantieren, dieses Ganz-Leicht-Daneben-Platzieren hat Methode und funktioniert blendend in Kombination mit dem unverkennbaren Gesang von Derwisch Alexis Taylor, der wie kein anderer das Attribut Uplifting verdient. Musikalisch weitestgehend ein wilder wie schöner Ritt durch Disco-Electro-Funk-Land mit kleinen Rockversatzstücken und Verwurzelung im Pop der 80er, aber auch einige soulige Balladen mehr als auf dem letzten Album erwärmen das Herz im langsamen Tempo und fast schon sommerlicher Athmosphäre. Der Hauch Melancholie, der ihren Sound ausmacht, ist nicht verschwunden, sondern prägt auch diesen gelungenen, glitzernden, vielseitigen Nachfolger für `Warning´. 13 tolle Songs!
Hot Chip – Ready for the floor 7″ 6,-
(EMI/ 08) Single mit dem klasse-Albumtrack, auf der Flip das exklusive `Bubbles they Bounce´. Wunderschönes beige-braunes Vinyl.
Hot Club de Paris – Drop it ´til it pops LP/ CD 15,50/ 15,-
(Moshi Moshi/ 07) Das Debut Album der Briten, die mich auf 7“ schon ein wenig begeistern konten. Es ist ein Album, dass ohne große Anlaufschwierigkeiten jeglichen Muff aus den trägen und deformierten Leibern fegt, das schon mit den ersten Tönen einen Bewegungsreflex auslöst, und das auch bei der anschließenden ermatteten Regeneration noch großen Spaß macht. Diese Platte ist ein Dokument, das so sehr auf überbordende Dynamiken fixiert ist wie mindestens aus England schon sehr lange nichts mehr. Es ist ein ausgelassener Bastard aus Funk-Gitarren, Ska-Drive, Jazz-Anleihen, perlenden Harmonien und einem freien, postrockigen Impetus, der an die Chicago-Szene zu Zeiten von KARATE oder JOAN OF ARC erinnert. All das formiert sich in einem poppigen Gewand, das die Platte ungemein eingängig und trotzdem substanziell erscheinen lässt. Und einen Eindruck davon vermittelt, wie euphorisch das wohl live abgehen könnte. HCDP haben nicht nur eine wundervolle Platte gemacht, sie haben auch durchaus das Potenzial, um groß zu werden, also in kommerzieller Hinsicht. Und nicht zuletzt – HCDP lassen erahnen, dass es mit der lückenlosen Reihe an großartigen Releases von Moshi Moshi (z.B. ARCHITECTURE OF HELSINKI) auch 2007 nicht so bald vorbei sein wird. Und, was für ein Glück, das Jahr dauert ja noch lange.
Hot Cross – A new set of lungs CD 10,-
(EWS – Nova/ 02) Die ausverkaufte 10″ auf neuen Formaten nun wieder erhältlich. 2 Jungs von SAETIA, sowie der Gitarrist von OFF MINOR mit hektischem, mitreissendem Chaoscore, durchaus melodisch und mit geilen Metalgitarren versehen. Die Stimme werdet ihr wiedererkennen: Es schreit und singt gute Billy von SAETIA. Klasse Platte, gute Texte!
Hot Cross – Cryonics LP/ CD 9,50/ 10,50
(EWS/ 03) Nun endlich erhältlich! Leider halten sich ja nicht alle Mailorder an Absprachen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Sehr geschäftstüchtig und vor allem fair!
Hot Cross – Fair trades & farewell 12”/ CD 10,-/ 10,50
(Level Plane/ 04) Sechs neue Songs von HC. Die konsequente Weiterentwicklung von „Cryonics“. Geile Gitarrenfrickel Parts, rockiger, cleanere Gesangsparts und alles schön im Midtempo. Auf 300 limitiert. (ts)
Hot Cross – Risk revival LP/ CD 11,-/ 13,50
(Paranoid Records – Equal Vision/ 07) Das neue Album überraschend nicht auf ihrem eigenen Label, sondern auf Equal Vision. Die Band um Greg Drudy (Ex-INTERPOL) aus Philadelphia sind in den Staaten nicht zu unrecht ziemlich durchgestartet, und das obwohl ihr Post-Hardcore nur wenig mit den angesagten Spielarten dessen was sich im Mainstream als “Emo” geriert zu tun hat. Vielleicht deswegen das neue Label? Energiereicher Emocore mit deutlichen Hardcore-Wurzeln, alte Ebullition-Bands treffen auf modernere, melodische Varianten, teils sogar etwas At The Drive-In, aber rauher und vielleicht auch etwas komplexer. Der Gesang ist nicht mehr so heiser geschrieen, sondern klarer und näher an ATDI, die Songs sind verbreakter und weniger schwer, dafür dynamischer, und gerade mit dem Backgroundgesang nah am wieder unvermeidlichen ATDI-Vergleich. Insgesamt um einiges Straighter als bisher – was alte Fans sagen, bleibt abzuwarten, aber natürlich gibt es noch Raum für die phänomalen Chaos_Elemente, die den True-Screamo-Sound der alten Hot Cross Sachen geprägt haben. Für mich hört sich das über weite Strecken so an als ob Ian MacKeye bei At The Drive-In eingestiegen wäre, während im Nachbarproberaum die Hot Snakes mit The Plot To Blow Up The Eiffel Tower eine wüste Jam-Orgie starten. (cr)
Hot Cross/ Light the Fuse and Run – Split CDep 7,-
(Level Plane/ 02) Endlich neue Songs von Hot Cross – 2 Midtempo Smasher mit geil fiedelnden Metal-Gitarren, inkl. Solo! Die Lunten Jungs ebenfalls mit 2 Songs, auch geil rockig, vom Gesang her etwas räudiger, wütender, was richtig gut kommt.
Hot Cross/ Holy Shroud – Split Pic7“ 5,50
(Paranoid/ 05) Erschien in den USA auf Level Plane als normale 7”. Hier nun: Wow! Totschicke Picture 7” mit tollem Artwork auf schwerem Vinyl. Ein Neuer Song pro Band. Holy Shroud starten etwas nölig und chaotisch, es entwickelt sich aber noch ein gut ins Ohr gehender melodischer Song heraus. Hot Cross mit einem guten neuen Song, recht midtempolastig, nicht unmelodisch und rockend! Hammer schick und Hammer fett – sagte ich das schon? Limitiert auf 500 Stück. (cr)
Hot Hot Heat – Elevator LP/ CD 15,-/ 16,-
(Warner/ 05) Das zweite komplette Album, schwer, nach dem grandiosen “Make up the Breakdown” da noch was nachzulegen. Sie schaffen es, das sei verraten, so Überhits wie „Bandages“ gibt es kaum, na ja, einmal schon, dafür ist das Album insgesamt geschlossener und kompakter und hat etliche, spassmachende Tanzhymnen parat, die irgendwo zwischen THE JAM, XTC und PULP anzusiedeln sind. (cr)
Hot Hot Heat – Goodnight goodnight Pic7” 4,80
(WEA/ 05) Der fluffige happy Titeltrack plus “when we were kids” (Demo version), gepresst auf schlichter aber effektvoller Picture 7″
Hot Hot Heat – Happiness ltd. LP/ CD+DVD 16,50/ 19,-
(Sire/ 07) Mit ihrem letzten Werk von 2005 (hatte eigentlich nur zwei wirkliche Hits) haben sie enttäuscht, jetzt – aus der Katerstimmung (?) – legen sie nach und knüpfen aber leider nicht richtig an alte Tage an, klingen dafür reif und versuchen ihre alten Qualitäten auf einen nächst höheren (?) Pop Level zu hieven; die Dance-Rhythmen sind weiterhin im Vordergrund und bei dem Hit & der 7″ Auskopplung “let me in” hört man auch ihre spielerischen schrägen Umgang mit den 80er Elementen, der Rest ist deutlich dicker produziert, durchaus mit interessant, ja überraschenden Effekten, und zielt auf das Stadion; mir dünkt, sie scheinen in die gleiche Falle getappt zu sein, wie die Kaiser Chiefs ….Hot Hot Heat sind nun ebenfalls im Mainstream-Radio-Bereich angekommen, was aber nichts Schlechtes bedeuten soll. CD kommt in limitierter Auflage mit Bonus DVD. Jetzt auch endlich auf Vinyl! Mittlerweile finde ich es echt gut, hat einige Hits, kann man gut hören, auch tanzen, gefällt mir erheblich besser als der Vorgänger…
Hot Hot Heat – Knock, knock, knock 12″/ CD 10,-/ 12,-
(Sub Pop/ 02) 5 neue Kracher Zappel-Songs, einseitig bespielt auf farbigem Vinyl.
Hot Hot Heat – Let me in Pic7″ 4,50
(Sire/ 07) Die erste Single aus dem neuen Album, wieder ne schicke Pic7″! Auf der Flipseite das exklusive “Setting son”
Hot Hot Heat – Make up the breakdown LP/ CD 14,-/ 15,-
(Sub Pop/ 03) Das neue Album. Zunächst was zum Preis: Durch einen (wie immer lächerlichen) Business Streit darf diese Platte nicht ganz normal via SUB POP in Deutschland verkauft werden, sondern musste aus Japan importiert werden. Aber: Das Album ist der Hammer, ihre beste Platte! Mit herrlichen Keyboard Melodien angetrieben, zuckeln sich die Jungs durch ihre 10 Songs und über die Tanzflächen dieser Welt. Betrunken Tanzen, Melancholie im Sinne von THE WALKMEN, gleichzeitig das Tanzbein schwingen, lachen. Und immer schön Ruckel Zuckel. Mit dem MTV Megahit „Bandages“ – ein Monster von einem Song. Kommt dazu noch wenigstens auf 180 gr .Vinyl. Bin schwer beeeegeeiisstteerrtt!!!
Hot Hot Heat/ Red Light Sting – Split CD 12,50
(Ache/ 00) Die alte Split LP wieder ausgegraben. RLS sind gut – ihre LP wusste später ja auch zu begeistern. HHH noch nicht so brilliant und ausgereift wie 3 Jahre später, aber insgesamt gut genüg, für eine tolle No Wave Zappel Split LP.
Hot Rod Circuit – If it´s cool with you it´s cool with me LP 11,50
(BWR/ 01) Neue Band auf diesem QualitätsLabel, und das eigentlich zu Recht. Extrem rockender IndiePopPunk mit coolen Melodien und schönem (Zweit) Gesang. Eine rockigere Variante der Get Up Kids (ich sage das nicht umsonst, teilweise frappierende Ähnlichkeiten!) mit fast angenehmerem Sänger. Keine Texte dabei, aber die meisten Bands dieser Sparte haben ja eh nicht viel Nennenswertes zu sagen… leider. (ss)
Hot Rod Circuit – Sorry about tomorrow CD 15,-
(Vagrant/ 02) Das neue Album! Leicht rauh produzierte College Rock Ohrwürmer im fluffigen Tempo mit tollen Melodien. Die schrammligere Variante von JEW? Die rockigeren GUK? Machen Spass die Songs, halt herrlich unbeschwert und eingängig. Und die Dame auf dem Cover finden bestimmt auch alle schön! Vinyl OOP!
Hot Rod Circuit/ Anniversary – Split 7” 4,-
(Vagrant-H&V/ 01) A. mit einem Piano-Pop-Song zwischen Elton John und den Housemartins mit einem ordentlichen Schuß Get Up Kids, von denen sie mindestens eine Passage klauen. HRC geben hier schon mal einen Vorgeschmack auf ihre LP, kupfern aber auch gnadenlos bei den GUKids… sorry, lassen sich bei ihnen „inspirieren“, wie es ja höflich heißt… (ss)
Hot Snakes – Audit in progress LP/ CD 16,-/ 13,50
(Swami/ 04) Endlich, endlich da. War nur über Umwege zu bekommen, da die Platte in Europa auf einem grossen Label erscheint. Hier also lieber die sogar weit günstigere US Version. Die Hammer-Zuckel-Rhythmus-Maschine läuft wie geschmiert. Tolles neues Album einer unglaublichen Band. (cr) Vinyl als teurere aber hoch wertige Neuauflage…
Hot Snakes – Automatic midnight CD 13,-
(Swami/ 02) Wieder aufgelegt!! Das erste Gott Album der San Diego Rocker, noch etwas zügiger als die neue LP.
Hot Snakes – Mystic decade 7″ 5,50
(Swami/ 04) Die letzten Songs der Hot Snakes. Zwei an der Zahl. Beide natürlich gut. R.I.P.
Hot Snakes – Peel Sessions 7″/ CDep 5,50/ 8,-
(Swami – One Little Indian/ 05) Tatsächlich 4 coole Songs die unsere San Diego Lieblinge bei Johnny eingespielt haben, im Herbst 2004. Also die leider allerletzte Peel Session ever, eine Woche später verstarb der Meister! Jetzt doch noch auf Vinyl erhältlich…Vier Songs auf limitiertem farbigen Vinyl… (cr)
Hot Snakes – Suicide invoice CD 13,-
(Swami/ 02) Endlich Album Nr.2 der San Diego Gott-Kapelle!!! Speedo (RFTC), Rick Forte (Drive Like Jehu) und Jason Kourkounis (Delta 72) werden rocken bis der Arzt kommt….. Ein wenig getragener als auf dem Vorgänger gehen sie hier zu Werke, was sie wieder ziemlich dicht ran bringt an DRIVE LIKE JEHU. Vermutlich genauso schnell ausverkauft wie Album Nr.1
Hot Snakes – Thunder down under LP/ CD 10,50/ 14,-
(Swami/ 06) Unsere unglaubliche Lieblingsband hat sich jüngst ja leider aufgelöst, wir sind gespannt was als nächstes kommt. Sie entlassen uns in die Unwissenheit mit ihrem Abschiedswerk, einem Livealbum. Alle 13 Stücke sind bekannt und bereits veröffentlicht auf den Studioalben, leider also keine exklusiven Sachen, wie denn auch, man schreibt ja keine neuen Songs, wenn man im Begriff ist, sich aufzulösen. Dem Titel kann man es entnehmen, aufgenommen wurde das ganze in Australien, dort wurde das ganze auch fürs Radio mitgeschnitten, dementsprechend Bombe ist der Sound. Auf Wiedersehen Hot Snakes, danke für wunderbare Jahre mit fantastischer Musik! (cr)
Hot Water Music – A flight and a crash LP/ CD 11,-/ 14,-
(No Idea – Epitaph/ 01) Die neue LP dieser Punkrockkreativmaschine.Glatter als vorher, noch eingängiger, halt mainstreamiger. Vielleicht deswegen wird diese Platte allerorts so abgefeiert, da sie einfach jeder gut finden muss. Ich vermisse den rauhen Sound, die Ecken und Kanten. Aber all die neuen Leute, die HWM mit dieser Scheibe erreichen werden, werden diese Songs aufsaugen wie ein Junkie ne Line Koks.Think for yourself ! Fans sind trotzdem auf der sicheren Seite, da mensch sich schnell an den neuen, leichteren Sound gewöhnt und die Melodien runtergehen wie Öl… Vinyl ist farbig und hat einen Bonustrack (So muss das auch sein !!) (cr)
Hot Water Music – Caution LP/ CD 11,-/ 14,-
(No Idea – Epitaph/ 02) Yeah, die neue! Und die rockt! Wer sie auf der letzten Tour gesehen hat, weiß wohl, was ihm/ ihr hier blüht… Mehr sage ich dazu nicht. Basta. Zum Glück wieder ein bisschen zügiger, „punkrockiger“, fetziger. Gefällt mir um Längen besser als „A flight and a crash“, das geht schon wieder in richtung der alten, guten Platten. Mega-Hits sind hier drauf!
Hot Water Music – Finding the rhythms LP/ CD 11,-/ 13,50
(No Idea/ 95) Ein altes Kracheralbum mit vielen rauhen Hits. Wollten sich etwa 3 Jahre später wegen Erfolglosigkeit auflösen. Aber dann ging´s los…CD hat zwei Bonustracks.
Hot Water Music – Fuel for the hate game CD 13,50
(No Idea/ 97) Muß hierzu wirklich noch was geschrieben werden? Die (genau wie die anderen) müßte doch nun wirklich fast jedeR im Schrank stehen haben- oder etwa nicht? (ss)
Hot Water Music – Live at the Hardback LP/ CD 11,70/ 13,50
(No Idea/ 99) Ein klasse Live Album, das die ganze Power, die unbändige Freude und Energie einfängt und wiedergibt. 1998 von Steve Heritage aufgenommen. Lachen musste ich, als sich das berühmte „Hardback Cafe“ als Wohnzimme reines Typen entpuppte, der dort halt alles spielen lässt. 12 Songs. Vinyl wieder lieferbar!
Hot Water Music – Moonpies for misfits CDep 7,-
(No Idea/ 99) 2 Songs dieser extrem angesagten Band mit wie immer toller Coverarbeit des Herrn Sinclair. Auf der nur noch erhältlichen CD Version gibt es noch zusätzlich die beiden Songs der „Moments pass“ 7“, also vier Songs insgesamt, neues Artwork. Beide Vinyl 7“es also ausverkauft!
Hot Water Music – Never Ender CD 12,-
(No Idea/ 00) Keine neue LP, sondern eine Art Single Collection („Alachua“, „Bitter End“, „Push the coin“), wo mensch auch noch schwer zu findende Sampler-Beiträge etc. findet. Wer keinen Bock aufs Sammeln etlicher 7“es hat, dürfte hiermit mehr als zufrieden gestellt sein, zumal einige Singles im Original kaum noch zu finden sind. Keine CD! (cr)
Hot Water Music – No division LP 11,70
(No Idea/ 07) Das nach “Forever and counting” beste HWM Album aller Zeiten nun dank No Idea endlich wieder erhältlich. Das Original war 1999 auf SOME RECORDS erschienen und jahrelang ausverkauft. Farbiges Vinyl!
Hot Water Music – The new what next LP/ CD 11,50/ 12,-
(Epitaph – No Idea/ 04) “The best Punk band of the last decade doesn´t disappoint with their sixth full-length” So verkündet ein Aufkleber auf dem Cover. Man kann sich auch alles schönreden. Die Musik geht schon irgendwie in Ordnung, aber der raue Doppelgesang, DAS Markenzeichen von HWM, wurde quasi gestrichen, mehr Pop, mehr Langeweile. Hat eigentlich nichts mit den geilen Krachern der Band wie den ersten 4 Scheiben zu tun. Kann man nett hören, muss man aber auch nicht. (cr) Jetzt auch auf Vinyl! Im Klappcover mit einem Bonustrack, der vom „Rock against Bush“ Sampler…
Hot Water Music – Till the weels fall off DoLP/ CD 16,-/ 13,50
(No Idea/ 08) Zur Reunion gibt es diese Kollection rarer Songs, B-seiten, Comp. Tracks, Outtakes, covers and
split releases. Included are songs from the out-of-print “Moonpies For Misfits” EP, their splits with Alkaline Trio and Leatherface, and five songs recorded over the span of their three albums on Epitaph. The selection of bands they cover is pretty insane too: Springsteen, Leatherface, Alkaline Trio, Government Issue, Midnight Oil, Circle Jerks, The Clash and Turbonegro. Klappcover, farbiges Vinyl!
Hot Water Music/ Leatherface – Split LP/ CD 11,-/ 14,-
(BYO/ 99) Sechs neue Bringer von Leatherface, fünfe von HWM. Des weinseligen Ledergesichts gleichwohl überraschendes als auch überragendes Comeback nach vorübergehender Auflösung, und für HWM wohl ein weiterer Schritt in Richtung Hitparade. Lustig ist, bei deren gemeinsamen Konzerten zu beobachten, wie bei HWM die „alten“ Punks draussen warten, während bei Leatherface dann die Viva2 Kids rauskommen… (ss)
Housemartins – That´s what i call quite good CD 10,-
(Go Discs/ 89) Eine meiner Lieblingsbands aus den 80ern. Als die Housemartins sich im Jahr 1988 nach nur zwei Alben, nämlich “London 0 Hull 4″ und “The People Who Grinned Themselves To Death” wie bereits am Anfang ihrer Karriere angekündigt auflösten, war die Trauer unter den Freunden von guitarrenlastiger, schöner, kritischer englischer Popmusik sehr groß, denn mit den Housemartins verließ eine der besten Bands dieser Kategorie die Bühne. Als dann im Jahr 1989 mit “Now That’s What I Call Quite Good” (eine Anspielung auf eine Art englische “Bravo Hits”) eine Best-Of-Sammlung erschien, war die Skepsis groß, denn der Verdacht war nicht ganz unberechtigt, daß hier einfach ein paar Singles zusammengemischt und noch einmal kräftig abkassiert werden sollte. Aber weit gefehlt, denn “Now That’s What I Call Quite Good” weiß mit 24 hervorragenden Songs zu überzeugen; und deren Zusammenstellung ist durchaus wohlüberlegt, denn obwohl natürlich alle 9 als Single ausgekoppelten Stücke vorhanden sind, ist beim Rest der CD einiges Neue zu entdecken, so auch einige B-Seiten und frühe Songs. Die musikalische Qualität ist so gut, wie man es von den Housemartins gewohnt ist: kurze Kracher wie “Happy Hour” oder “we’re Not Deep”, Balladen wie “Build” oder “Step Outside”, A-Capella-Songs wie “Caravan Of Love” (ihr einziger Nummer 1 Hit!), Instrumentals, Gospel, Klaviermusik, und und und. Dazu die prägnante Stimme des begnadeten Sängers Paul Heaton und dessen bissige Texte: ein Album, das jeder Freund der schönen Musik besitzen sollte. Machen übrigens bis Heute weiter Musik und zwar als BEAUTIFUL SOUTH und FATBOY SLIM.
House of Low Culture – Edward´s lament CD 14,50
(Neurot/ 03) Nach der tollen Doppelsingle auf Robotic Empire nun neue Songs von Aaron Turner (ISIS): Instrumentale Sound-Drones, der Soundtrack für einsame Landschaften und versunkene Städte.
Howe Gelb – Sno angel like you LP/ CD 12,-/ 15,-
(Thrill Jockey/ 06) 7 brandneue Songs sowie 3 alte GIANT SAND Songs (die gerade zu nach einer Chor-Bearbeitung gebettelt haben) die uns Howe Gelb (Giant Sand) hier präsentiert. Denn: Aufgenommen wurden alle Songs zusammen mit einem Kanadischen Gospelchor, den Howe während einiger Konzerte in Kirchen kennengelernt hatte. Dazu wurde der Schlagzeuger von ARCADE FIRE ins Boot geholt. Und auch 3 Songs des zu früh verstorbenen Blues-Gitarristen RAINER PTACEK (The Farm, That’s How Things Get Done, Worried Spirits) wurden hierauf von HOWE & Co. neu eingespielt. Ein aussergewöhnliches Album. (cr)
Hüsker Dü – New day rising LP/ CD 11,-/ 14,-
(SST/ 85) Eine tolle Band dieser legendären Band, allerdings genau zwischen den beiden besten Alben erschienen, so das über diese Platte manchmal hinweg gesehen wird. Grosser Fehler! Das Tempo nehmen sie ein wenig raus, nur noch 1-2 derbe Songs, der Rest zeigt die grossartige Entwicklung mit tollen Hymnen. Eine der grössten, klassischsten Bands überhaupt, dies hier eine klasse, einflussrecihe Platte!
Hüsker Dü – Zen arcade DoLP/ CD 15,-/ 15,50
(SST/ 84) Der Klassiker wieder da!
Husking Bee – Put on fresh paint LP/ CD 11,-/ 13,-
(Doghouse/ 99) Frischer von-der-Leber-weg- Melodic-Punkrock, der einerseits äußerst gediegen nach vorne rockt, andererseits auch gefühlvolle, gedämpftere Songs bietet. Pate des Erfolgs wie so oft: Mark Trombino (u.a. Jimmy Eat World). Fast wie ein Mix aus Avail und Promise Ring…Laut JEW selbst, eine der besten Platten überhaupt ! (ss)
