Pleasure Syndicate


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Jack White/ Alicia Keys – Another way to die 7″ 5,-

(XL Recordings/ 08) Jack White von den WHITE STRIPES zusammen mit Sängerin Alicia Keys ergeben den Titelsong des neusten Abenteueres von James Bond “Ein Quantum Trost”

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(The) Jai-Alai Savant – Flight of the bass delegate CD 14,50

(City Slang/ 07) Eben noch auf der NEXUS Bühne, jetzt auf grossem Schuh unterwegs: THE JAI-ALAI SAVANT war eine DER Überraschungen des letzten Jahres, für uns sowieso, aber vor allem auch für alle, die sie auf den Touren mit THE FLESH, TED LEO, THE GOSSIP sehen durften. Fans haben sie schon überall, Cedric Bixler von The Mars Volta z.B. war eine der ersten die ihre Mischung aus Punk, Noise, Gitarren, Pop, Dub und Reggae begeisterte und der die Platte in den USA veröffentlichen wird. Andreas Nilsson, der schwedische Michel Gondry, der sonst mit THE KNIFE und DEPECHE MODE arbeitet ist riesiger Fan und hat prompt das Video zur ersten Single “White On White Crime” gedreht. Ihre im letzten Jahr veröffentlichte EP “Scarlett Johansson Why Don`t You Love Me” war der Vorbote für das am 05.04. erscheinende Debütalbum “Flight Of The Bass Delegate”. Und wenn wir von Schubladen sprechen wollten. Wo ist sie hier? “Avant-Hardcore-Punk-Dub-Rock-Psychedelia” versucht der Musikexpress es zu beschreiben und vergibt fast Höchstpunktzahl. “Hardcore mit Punk, Powerpop mit Postrock. (…) Bad Brains mit Fugazi, The Clash mit Ted Leo. Dabei sind die Songs meist furchtbar catchy und tanzbar (…) eine Band, die man in Zukunft hören muss.” denkt die Visions. Und die Lowdon meint: “What a grower… sounds like the bastard child of TVOTR and early Police being raised by the horn section of the Youngblood Brass Band.”. Wie auch immer man die Musik beschreiben mag, über diese Band wird geredet, die Platte gehört und geliebt werden. Der Sänger sang früher übrigens bei den tollen FRANKLIN, falls sich noch jemand an diese tolle Band erinnert. Jenem Ralph widmete ATOM AND HIS PACKAGE einen Song auf seiner zweiten Platte: „Happy birthday Ralph I love you…“ (cr)

James Figurine – Mistake mistake DoLP/ CD 16,-/ 14,50

(Plug Research/ 06) Jimmy Tamborello von POSTAL SERVICE, DNTL und den FIGURINES mit einem Electro-minimaltechno-Pop-Album. Angeblich gab es da so eine Geschichte während seiner Deutschland-Tour, mit einem VW Bus und alten Technotapes…. Zu Gast u.a. natürlich sein POSTAL SERVICE Kollegin Jenny Lewis (Rilo Kiley), Erlend Øye (KINGS OF CONVENIENCE) und einige mehr. Discoorientiertes Album, welches den Indietronic-Anhängern wieder neues Leben einhaucht und das Warten auf ein neues Postal Service Album verkraften lässt. (AG)

Jamie T – Panic prevention CD 11,-

(Virgin/ 07) In England drehen alle schon durch wegen seinem Debut und die Presse auf dem Kontinent ist ebenfalls schon mehr als begeistert.Der 20-jährige aus dem Südwesten Londons ist sowas wie der analoge Gegenentwurf zu Streets Mike Skinner, ein mit Akustikgitarre, einer unverkennbaren hellen Stimme und Heimstudioequipment ausgestatteter Typ, der die Genres mit typisch britischem Understatement und mit seiner zwischen Pub, Wohnzimmer und Indieclub angelegten Mischung aus Akustikpop, Indierock, Ska, Lo-Fi, Hiphopbeats und Offbeat-Rock-Reggae trifft er voll ins Schwarze. Das Leben in den Tälern der Vorstädte, eine musikalische, autobiograpische Lebensbeschreibung, entstanden unter dem gar nicht aktuellen Einfluss von Bands wie Clash, Tom Waits, Specials oder Rancid, aber auch aamerikanischem Lo-Fi-Rock und Indietronicahiphoppern wie Clouddead oder Subtle und auch der britischen Clubkultur und natürlich auch nicht so weit weg von den Tiraden eines Mike Skinner. Sehr frisch, cool und innovativ! Aber der Preis…mann o mann…was denken die sich dabei??? Vinyl leider vorerst ausverkauft!

Jamie T – Kings and queens LP/ CD 20,-/ 16,50

(EMI/ 09) Das neue Album, heiss erwartet. Nach dem ersten Hören war ich leicht enttäuscht im Vergleich zum genialen Debut. Dann aber Hördurchgang 2 und 3 und 4 und: Nix Enttäuschung, absoluter Knaller, Hitplatte, wäre es noch Sommer, wäre das DIE Sommerplatte 2009. Besser als THE STREETS definitiv. Alleine der Hit “Sticks and Stones”…
Vinyl im Klappcover. Get it! (cr)

Jam Session – Att skingra det mörker LP 10,-

(Crucificados Pele Sistema/ 03) Das neue Album der Schweden: von ihrem früheren Sound zwischen Born Against und Jenny Piccolo haben sie sich zwar nicht ganz entfernt, aber fügen dem nun noch ne ordentliche Prise Metal, und zwar schwedischen Metal zu. Wenn man sich die Typen auf dem Cover mal ansieht, dann weis man warum. Mit ordentlich Grunz!!

Jam Session/ Kinetic Crash Cooperation – Split 7″ 3,70

(Crucificados Pele Sistema/ 02) KCC wie gewohnt mit heftigstem Kreisch-Baller-Chaos in USURP Manier. JAM SESSION aus Schweden mit 2 neuen Songs: Ein rockender Bastard aus Born Against und Jenny Piccolo. Inkl. ihrer geilen Orgelsounds. Nicht so brilliant wie live, aber sehr gut, auch besser als die letzte 10″. Guckt die euch live an, DER Hammer!! Sieht übrigens extrem cremig aus die Platte: Klasse Aufmachung mit durchsichtigem Cover und farbigem Vinyl, das Auge hört mit….(cr)

Japanische Kampfhörspiele / Das Krill – Split 7“ 4,-

(Silent Stagnation/ 05) Two of Germany’s most vicious grinders team up for their very first split release. JK offer a metal fueled grindpunk attack pairing grunts and high pitched screams refined with sweet electronically interludes by mastermind Kather. Das Krill don’t take any prisoners and thrash ahead with their acid chaos grind, merciless and fast and now and ten interrupted by weird movie clips. 6 songs by DK and 4 songs by the crazy JK…

Jason Molina – Let me go LP 14,-

(Secretly Canadian/ 06) Jason Molina (MAGNOLIA ELECTRIC CO., Ex-SONGS:OHIA) wandelt in diesem Jahr zum zweiten Mal nach ,Pyramid Electric Co.” (2004) auf Solopfaden. Und zum zweiten Mal gibt es diesen Ausflug nur auf streng limitiertem Vinyl. Dazu der Maestro selbst: ,Ich wollte unbedingt die Art von Songs machen, die ich auf meinen experimentelleren Alben “The Pyramid Electric Co.”, “Ghost Tropic” und “Protection Spells” veröffentlicht habe. Begonnen mit dem Projekt habe ich einige Tage vor meinem langwierigen und grauenvollen Umzug zurück nach Chicago. Alle Songs auf “Let Me Go, Let Me Go” inklusive dem halben Dutzend, das es nicht auf die Platte geschafft hat, habe ich an drei Morgen in Bloomington, Indiana, geschrieben und in der Reihenfolge ihrer Entstehung aufgenommen. All das ist mein Versuch, den Stellenwert der Songtexte zu erhöhen. Die Texte auf “Let Me Go, Let Me Go” sind ehrlich und nicht geistreich, schüchtern, aber nicht schwach, matt, wenn ihnen danach ist und traurig, ohne sich dafür entschuldigen zu müssen.”

Jason Molina – Pyramid electric co. LP inkl.CD 13,-

(Secretly Canadian/ 04) Das erste Album des SONGS:OHIA Kopfes unter seinem bürgerlichen Namen. Er ganz alleine, ganz reduziert, ganz ruhig: Nur seine Gitarre und seine unglaubliche Stimme, bei einem Song setzt er sich ans Klavier. Ein privat besinnliches Meisterwerk voller Stille, Sehnsucht und wunderschönen Melodien. Die Stimmung, die er beherrscht wie kein anderer hat Mike Mogis (Bright Eyes, Lullaby for the Working Class) perfekt eingefangen. Ohne sein Ensemble ist er ganz ganz gross. Ist übrigens eine Vinyl-only Veröffentlichung, eine CD Version liegt der Platte gratis bei (JM ist ja bekennender Vinyl Liebhaber) (cr)

Javelina – s/t LP 11,50

(Triumph of Death/ 08) Featuring members of Philadelphia’s LICKGOLDENSKY, Javelina´s sound embodies the massive, sludgy nature of BUZZOVEN and EYEHATEGOD with the raw hardcore intensity of HIS HERO IS GONE and the straightforward nature of HIGH ON FIRE all wrapped up into one. The debut album from Philadelphia’s Javelina is chock full of sludgy, dingy, gritty fuckin’ rock… meets hardcore/punk/metal/whatever the fuck you want to call it. In fact, at times certain facets of their approach remind me of Alabama Thunder Pussy’s mighty early days, granted Javelina’s triple-vocal attack offers up a harsher-edged array of shouts ‘n’ yells ‘n’ sneers. And, accordingly, their heavy yet rockin’ backbone tends to branch out into a more aggressive array of pounding basslines, erratic flurries of hammering drum fills, and thicker, nastier guitars – where the occasional dual guitar runs are more like NWOBHM via Eyehategod (if that makes any sense) than any 70’s-esque rock ‘n’ roll throwbacks. I don’t know, there’s probably a small hint of some of that kinda shit in there, too (check out some of the more fuzzed out/less noisy bursts lead playing during the seven-minute “Architect”), but… it’s all just a little nastier and more over the top here, you know? Not that they’re really trying to rewrite the book on this particular niche or anything like that, ’cause they’re not, but… the overall sense of energy definitely does the trick for me, and keeps things moving along at a strong pace that carries the listen well and leaves you feeling content when all is said and done. Good stuff. Vinyl is limited to 500 copies ( handnumbered ) and comes on thick 180gr. wax!

Jawbox – Grippe CD 13,-

(Dischord/ 91) Was für ein Debut!! Die Band um Mastermind J. Robbins brilliert mit schier unglaublichen DC Hits, vollgestopft mit himmlischen Melodien und diesen berühmten rhythmischen Gitarren. Definitiv ein Meilenstein, der unzählige Bands beeinflusst haben dürfte. Von rockigen Songs bis hin zu todes-melancholischen Songs (“Consolidation Prize”) finden wir hier etliche Gemütslagen wieder. Einer der unzähligen Dischord-All-Time-Klassiker, die der Mensch zum Leben braucht (also ich zumindest!). (cr)

Jawbreaker – Bivouac CD 13,50

(Tupelo/ 92) Der Nachfolger des genialen Debuts. Gilt sehr häufig als die schlechteste aller Jawbreaker Platten, hat aber so Hits wie „shield your eyes“ oder „chesterfield king“ oder „p.s. new york is burning…Und die schlechteste aller Jawbreaker Platten ist ja immer noch besser als der Rest da draussen…(cr)

Jawbreaker – Dear you CD 14,-

(Blackball/ 04) Das Jawbreaker Abschiedsalbum, nachdem sie damals zerbrochen sind. Das ruhigste aller Alben, aber nicht minder intensiv, hier sind so unsterbliche Songs drauf „Bad scene, everyone´s fault“ oder „Jet black“ oder „Accident prone“ oder oder oder. Nun auf dem Label des Schlagzeugers wieder aufgelegt, diesmal als Doppelvinyl mit 5 Bonussongs, die allerdings schon auf der „ETC“ Platte zu hören sind. Die CD hat als Bonus noch das Video zu „Fireman“. Ne Platte ohne die ich nicht auf dieser Welt sein möchte. Vinyl endlich wieder da! (cr)

Jawbreaker – Etc. DoLP/ CD 17,-/ 14,-

(Blackball/ 02) Auf jenem Label erschien damals auch die allererste 7”. Hier schliessen sie nun die Akte „Jawbreaker“ mit dieser Zusammenstellung von raren Stücken, da wäre das Demo, die Split 7“ mit Jawbox, Samplerbeiträge und vieles mehr. Eine Reise durch die Geschichte dieser Gottband, angefangen vom Demo bis zur 96er Neuaufnahme von „Boxcar“. Ich verbeuge mich in tiefer Dankbarkeit vor dieser Band……..(cr)

Jawbreaker – Live 4/ 30/ 96 CD 14,-

(Blackball/ 99) Postmortale Live-Scheibe in ziemlich guter Qualität, so wie J. nunmal live waren – alles ein wenig rauher. Hauptsächlich Songs ihrer letzten beiden LP´s (Dear You, 24 Hours…), und als Knaller noch 3 bislang unveröffentlichte Hits!

Jawbreaker – 24 hour revenge therapy CD 13,50

(Tupelo/ 94) Eine der besten, größten und schönsten Platten überhaupt. Tiefgreifende Punkrock-Songs für die Ewigkeit , Texte die dein Herz brechen, die melancholischsten Melodien – ich kann eigentlich nur in Superlativen sprechen. Vinyl momentan leider wieder mal vergriffen. (cr)

Jawbreaker – Unfun LP/ CD 16,-/ 14,-

(Shredder/ 90) Das Debutalbum. Meiner Meinung nach eine Jahrtausendplatte, bis heute unerreicht an Tiefe, Dramatik und dem Gespür für unsterbliche Melodien. Eine der wichtigsten und besten Platten überhaupt und aller Zeiten. ReRelease als Digipack.  Endlich – nach zig Jahren – wieder auf VINYL!!! (cr)

Jazz June – The scars to prove it DoCD 13,50

(Universal Warning/ 07) Eine schöne CD und eine traurige Geschichte. Einer der besten Freunde der Band, der von Anfang an für die Band gearbeitet hat (Merchandise, gute Seele, Cheerleader…) ist an einem Gehrintumor erkrankt. Die Band tat sich wieder zusammen, spielte eine grosse Benefiz Show um Geld zusammen zu bekommen für eine Operation: Dieses Konzert inkl. etlicher unveröffentlichter Stücke und Cover Songs erscheint nun aus dem gleichen Grund auf CD: um Geld zu sammeln. Und für ne 2xCD ist der Preis natürlich absolut top. Unterstützt die Band in der Hoffnung das man dem Herren helfen kann. Wer die Band musikalisch nicht kennt: Jazz June waren eines DER Highlights der Mittneunziger Mid Western Emo Szene zwischen JIMMY EAT WORLD, APPLESEED CAST, CASKET LOTTERY und BRAID. Rauh, melodisch, herrlich!

J Church – One mississippi DoLP/ CD 14,-/ 14,-

(Honest Dons/ 00) Lance Hahn – R.I.P.

J Church – Society is a carnivorous flower LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 04)

Jealous Sond – Kill them with kindness CD 13,50

(Better Looking/ 03) Das so lang erwartete Debut Full-Length des KNAPSACK Nachfolgers. Neu im Boot ein hochrangiger Gefährte: Adam Wade, zuvor tätig bei JAWBOX und SHUDDER TO THINK!! 11 herrlich leicht melancholisch rockende Hymnen mit dem für Knapsack so markanten rauhen Gesang, grossartige Songs, belebende Melodien. Zu den 11 neuen Songs gibt es noch ne Neuaufnahme von „Anxious Arms“. Hammer!!

Jealous Sound – s/t CDep 8,-

(Better Looking/ 01) Aufgepasst, hier kommt die heimliche Rockperle. Vermisst jemand KNAPSACK???? Deren Sänger & Gitarrist Blair Shehan scharrte den Gitarristen von SUNDAY´S BEST und weitere Mitstreiter um sich, um dort anzuknüpfen, wo KNAPSACK leider vor einiger Zeit aufgehört hatten. Nicht nur weil die Schlüsselpositionen gleich besetzt sind, rocken diese 5 Songs hier in allerbester Knapsack Manier. Diese markante Stimme, die Art, tolle, hochmelodische Songs zu schreiben ist schon klasse. Die Songs rocken meistens so im Midtempo vor sich hin, die Melodien schleichen sich in deine Gehörgänge. KNAPSACK ist tot, es lebe JEALOUS SOUND.Und somit ist alles gesagt. (cr)

Jeff Buckley – Grace LP/ CD 17,-/ 10,-

(Simply Vinyl/ 94) Ein grandioser Songwriter mit seinem Meisterstück, seiner ersten Platte von 1994. Wie so viel grose Künstler weilt JB nicht mehr unter uns: Unter mysteriösen Umständen verschwand er 30jährig vor den Augen eines Freundes und wurde erst 3 Tage später tot im Wasser gefunden. Neben dem Titelsong, gibt es hier eine tolle Version von Lilac Wine (Nina Simone), sowie das überragende „Hallelujah“ (im Original von Leonard Cohen) , sein vielleicht bekanntestes Werk, das in in etlichen Filmen Verwendung fand. Seine aussergewöhnliche, unter die Haut gehende Stimme ist vielleicht sein grösstes Markenzeichen. RIP. Endlich wieder auf Vinyl – 180gr Pressung!(cr)

Jejune – Afternoon´s malady CD 13,50

(Big Wheel/ 98) Ein Klassiker ! Sehr ruhige Musik mit gelegentlichen Ausbrüchen und wunderschönem m/w Doppelgesang. Die wussten, wie sie die Leute berühren. Sänger/Gitarrist war früher übrigens bei I wish I. Die Picture LP sieht zudem todschick aus, die Musik ist Entspannung pur, ein Traum. Some would call it Emo… Picture Vinyl ausverkauft! (CRO)

Jejune/ Lazycain – Split 7“ 4,30

(Big Wheel/ 99) Waaah! Beide Bands covern The Smiths! J. liefern souverän “The boy with the thorn in his side” ab, L. haben sich “Handsome Devil” vorgeknöpft. (ss)

Jello Biafra w/ Melvins – Never breathe what you can´t see LP/ CD 11,50/ 14,-

(Alternative Tentacles/ 04) Der Dead Kennedys Mastermind trifft auf die Legende Melvins. Also nach den Platten mit DOA und NoMeansNo eine neue Kolloboration. Und sie treffen sich echt ziemlich in der Mitte: Die Melvins versuchten, möglichst einfachere, eingängigere Songs zu schreiben, kurz sollten sie auch sein. JB brachte einige Kompositionen im Stile der Melvins mit und so wurde es dann auch: Heisse Riffe, spitzzüngige Texte, ein Klasse Album für Jung und Alt, generationsübergreifend. Wer denkt, JB sei über die Jahre ruhiger geworden oder hätte nichts mehr zusagen, der muss sich von diesem Klassiker der Zukunft eines Besseren belehren lassen. (cr)

Jello Biafra & Melvins – Sieg howdy LP/ CD 11,50/ 14,-

(Alternative Tentacles/ 05) Teil 1 der Kolloboration ist noch warm, da kommen schon die nächsten Songs auf uns zu: Auf „Sieg Howdy” befinden sich neben Remixen von AL JOURGENSEN (MINISTRY, LARD), DALEK und DALE CROVER (MELVINS) auch Songs die bereits schon während der Arbeit am bahnbrechenden Vorgänger entstanden, und den vorgegebenen Standard locker halten. Für die Qualität von „Sieg Howdy” bürgt allein schon die Tatsache, das der passionierte Plattensammler BIAFRA niemals ein Album veröffentlichen würde, das seinen eigenen Anforderungen nicht stand hält! Und es ist kein Ende in Sicht… (ts)

Jellyroll Rockheads – Wake up, music LP 11,-

(625 Trashcore/ 06) Hier die Discographie der Japaner mit den beiden 7″es, der Split mit EXCLAIM und dem Demo. Obendrauf dann noch ein paar unveröffentlichte Songs (live & studio). Macht dann insgesamt 38 Songs, wobei die fast alle die magische 60 Sekunden Marke nicht überschreiten. (ts)

Jenny Lewis – Rabbit fur coat LP/ CD 13,50/ 14,-

(Team Love/ 065) Feat. THE WATSON TWINS. Das Debut Solo Album der Frontdame von RILO KILEY und Background Sängerin von POSTAL SERVICE. 12 wunderschöne Songs, getragen von ihrer schönen Stimme, eine bunte Poptüte mit Einflüssen von Folk, Country und Gospel. Betörende Balladen, nicht ganz unähnlich dem neuen grandiosen Album von CAT POWER. Produziert wurde das Schmankerl von Mike Mogis und Guitar-Hero M.Ward. Einen kleinen Chor hat Frau Lewis noch mit dabei: Die beiden Gospel Schwestern Chandra und Leigh Watson, ebenfalls mit betörenden Stimmen am Start.

Jenny Piccolo – Information battle t o denounce LP 11,-

(Three One G/ 97) Auf dem Longplayer ist Platz für ganze 22 Songs, manisch, lospreschend hektisch und ziemlich einflussreich. Auch mit dieser LP ist Jenny Piccolo ein Platz in der Hall Of Fame sicher! Einer der damaligen vielen Meilensteine des Undergrounds… Vinyl only! (cr)

Jenny Piccolo – Lowest common denominator Pic7” 7,-

(Three One G/ 97) Nicht weniger als 13 Songs gibt es hier auf dieser richtig schicken Picture 7″ zu hören. Hi Speed San Diego Chaos, mit wirren Gitarrenläufen und wildem Schreigesang. Ex-Mohinder! (cr)

Jenny Piccolo – s/t CD 14,-

(Three One G/ 06) Das ist die Discography dieser wichtigen San Diego Kapelle. Ex-MOHINDER, Ex-MAKARA und mit einem Herren von YAPHET KOTTO. Hier ist alles drauf: Die LP, die Pic7“, die Split 7“, die Split mit LOCUST und die Split 10“ mit ASTERISK. Dazu einige Songs von div. Samplern – 52 Songs all in all. Böser, genre-definierender Stop and Go Hardcore, auch bekannt als Powerviolence…

Jenny Piccolo/ SU19B – Split 7” 4,20

(Deep Six/ 00) Durchsichtiges Vinyl. JP (usa) und S (jap) teilen sich diese Split. Letztere doomen mächtig rum (etwas schneller als Corrupted) und lockern sich mal ab und zu mit HiSpeedEinlagen. JP sind auch ganz schön doomig geworden, finden aber zum Glück rechtzeitig zu ihrem FastSpastCore zurück. Inklusive einer Coverversion von “True Till Death”. (ss)

Jens Lekman – Night falls over Kortelada LP/ CD 14,-/ 14,50

(Secretly Canadian/ 07) Der Schwede Jens Lekman ist von der ganz erstaunlichen Art Crooner, die
sich selbst mit den winzigen Bühnen in Kellerclubs noch vertragen, mit Einrichtungen, die nach Fäulnis, ungeleerten Aschenbechern und überlaufenden Pissrinnen miefen, ein Crooner, der sich nicht zu schade ist, sich mit großen Gesten vor einem fettsträhnigen und speckjackigen Publikum zu präsentieren, obwohl er doch ahnt, dass wenigstens die Hälfte von denen am Einlass versucht hat, den Ticketpreis auf studentenfreundlich herunterzufeilschen. Er ahnt nicht nur, er weiß es sogar, dass ihm unter solchen Voraussetzungen und in solchen Zusammenhängen selbstverständlich nur eine billige Mimikry der pompösen Standards, dieses orchestral ins Epische getünchte Pathos, möglich ist, und dennoch lässt sich Lekman in seiner Mission kein Stück beirren. Er buckelt seinen Schmonz nach Indie. Er bürdet sich auf die Schultern, was sein Stimmchen nimmer trägt. Er tranchiert die Kammern seines Herzens und lässt sich ausbluten vor diesem Publikum – natürlich ist das nur ein hübscher Effekt: das ist eben alles, was die erwarten können, die sich aus Prinzip nichts leisten aber auf nichts verzichten wollen. Der Schwede Jens Lekman erlöst sie aus einem grundlegenden Dilemma und wird folglich, in einem der ungezügeltsten Hypes der Saison, zum Lametta behangenen Heiland einer via Hoffnung auf den nächsten (quasi) kostenlosen Download popeliger Sounddatein äußert anspruchslos verkommenen Generation. Dabei füllt dieser viel zu gute, fast schon lammfromm anmutende Mann, der – wahrscheinlich auch noch ein ausgeprägtes ökologisches Bewusstsein pflegend – seinen Schmalz auf Sparflamme lediglich dünn, weich und pupswarm köchelt, bestenfalls die karge Nische, in der Adam Green als zu bissig gilt und Conor Oberst als zu besoffen…

Jens Lekman – Oh You’ re so silent, Jens CD 15,-

(Secretly Canadian/ 05) Bevor sein überaus erfolgreiches Debütalbum „When I Said I Wanted To Be Your Dog” überhaupt das Licht der Welt erblickte, überließ JENS LEKMAN seinen dankbaren Hörern drei weitere Juwelen. Als ungeschliffene Diamanten schafften sie es nicht auf die LP, aber Juwelen waren es allemal. Zuerst gab es das poppige Meisterwerk „Maple Leaves” mit den Hits „Black Cab” und „Maple Leaves”, darauf folgte die „Rocky Dennis” EP, auf der JENS sein irrtümliches Alter Ego Rocky Dennis für immer begräbt und zu guter Letzt “You Are The Light”, das die beiden Vorgänger harmonisch miteinander verschmolz. „Oh You’re So Silent, Jens” vereint alle drei EPs auf einer einzigen CD für die komplette JENS LEKMAN Experience. Aus der Abteilung Vergessene Songs gibt es dazu noch Outtakes, die bisher extrem rar waren.

Jens Lekman – When i said i wanted to be your dog LP/ CD 15,-/ 15,-

(Secretly Canadian/ 04) Der geilschte Songwriter, natürlich wieder aus Schweden. Der Herr ist auch erst 23 Jahre Jung, und ähnlich wie Tiger Lou ein unglaublich vielseitiger und vor allem guter Songwriter. Seine aussergewöhnliche Stimme erinnert zuweilen an SCOTT WALKER. Von der A Capella Hymne an die Anti-WTO-Riots in Göteburg, über die superpoppige upbeat Hymne „You are the light“, die den Flaming Lips zur Ehre gereicht hätte, bis hin zu ruhigen, melancholischen Akustik Songs. Extrem abwechslungsreich und durchgehend GUT. Ein Hammer Album, das mich von Fleck weg begeistert und ein junger Musiker, der wie Tiger Lou die meisten hinter sich lässt! Vinyl wieder da! (cr)

Jeremy Enigk – Return of the frog queen CD 14,50

(Sub Pop/ 96) Solo Album des Sängers von SUNNY DAY REAL ESTATE. Neuaufgelegt. Teilweise fast schon epische Pop Songs in bester Songwriter Manier, unterstützt von Streichern, Hörnern, Flöten und Pauken. Auf eigene Art und Weise sehr faszinierend. Nach diesem Album kam Herr Enigk in eine Nervenheilanstalt, weil er sich für Jesus hielt. Ob´s was mit diesem Album zu tun hat? (cr)

Jeremy Enigk – World waits CD 15,-

(Lewis Hollow Recordings/ 06) Ein Meisterwerk – 10 Jahre haben wir warten müssen: Das lang erwartete 2. Solo Albums des Sängers von SUNNY DAY REAL ESTATE…Erinnert an mich desöfteren an die ruhigeren Songs von Death Cab for Cutie. Wahnsinn!!

Jerk with a Bomb – Pyrokinesis LP 11,-

(Scratch Records/ 03) Wow…das hat was. Atmosphärisch-verträumter Elektro Pop, trotzdem sehr gitarrenorientiert mit hypnotischem Gesang. Ist ein Seitenprojekt von RADIO BERLIN, und diese schöne, aber melancholisch trockene wavige Stimmung ist auch hier massgebend.

Jeromes dream – Complete 1997-2001 DoCD 14,50

(Alone/ 05) New Haven, Connecticut’s Jerome’s Dream fuse the pummeling sound of chaotic hardcore with abrasive noise elements pioneered by many of the long forgotten Amphetamine Reptile acts of the early nineties. In an effort to document and make available this unsung outfit’s long out of print catalog, Alone Records is releasing ‘Completed 1997-2001’, the trio’s complete discography. Clocking in at a whopping 42 tracks, this double CD includes the band’s releases on Old Glory, Level Plane and all works released on Alone Records.

Jeromes Dream – Presents CD 8,50

(Alone/ 01) Metallischer, verrückter Spasto Core im Fahrwasser von ORCHID, bloss eben metallischer. 9 gute Songs, darunter 2 Instrumentals, aufgenommen von Kurt Ballou (Converge)

Jesu – Conqueror CD 14,-

(Hydra Head – Conspiracy/ 07) Nach „Silver“ das brandneue Album von Ex-GODFLESH Mastermind Justin Broadrick. Und an dieser Platte knüpfen sie auch musikalisch an: Hypnotische, wunderschöne Songs mit tollen Melodien, acht an der Zahl. Vinyl ausverkauft!

Jesu – Lifeline LP/ CD 16,20/ 11,20

(Hydra Head/ 07) Vier neue Songs, ähnlich der “Silver” EP. Lang und schön atmosphärisch. Wieder immer limitiert – wir haben gold/ schwarz Vinyl! CD im schicken Digipack.

Jesu – Silver CD 11,70

(Conspiracy – Hydra Head/ 06) Hui, das klingt ja mal sehr anders, als das was man bisher kannte von Jesu. Als ob Broadrick seine „gute“ Seite entdeckt hätte. Klingt sehr poppig vom Songwriting her, was unterstützt wird vom Gesang (!) Broadricks. Vier neue Songs in einer guten halben Stunde. Sehr langsam, poppig mit diesem gewissen industriellen Style. Der Titelsong und der dritte Song „Wolves“ sind sehr langsam und melodisch, mit aussergewöhlichem Gesang von Broadrick, die hier nicht an GODFLESH erinnert. Der Song „Star“ ist das ein wenig harscher und schneller und der letzte Song „Dead eyes“ ist dann sehr düster und unheimlich und hat einen unglaublichen Basssound. Ich persönlich find`s sehr geil! (ts)

Jesu – s/t CD 14,50

(Conspiracy – Hydra Head/ 05) Jesu sind ja grade mit ISIS zusammen auf Tour zu bewundern. Der Frontmann von Jesu ist kein geringerer als der Ex-Godflesh Mastermind Justin Broadrick. Hinzu kommt Ted Parsons, einigen vielleicht von Prong oder Swans bekannt. Nach der hervorragenden Mcd jetzt acht neue Songs in 74 Minuten Spielzeit. Epischer, langsamerm heruntergetunter und industrieller „Noise/ Doom/ Industrial“, der stellenweise sehr melodisch wirkt, was vom Gesang unterstrichen wird. Manchmal finde ich die Songs einen Tick zu lang. Aber definitiv ein geiles Album, was man aber nicht zum Einschlafen hören kann bzw. sollte. (ts)

Jesu – Sundown/ sunrise 12” 16,30

(Aurora Borealis/ 07) Zwei neue lange wunderschöne Songs, die so ziemlich mit zum besten gehören und nahtlos an die “SILVER” LP anknüpft. Spieldauer knapp 35 Minuten, wie gesagt, sehr lange Songs. Coverartwork von Seldon Hunt. Wir haben farbiges Vinyl, streng limitiert und beim Label bereits ausverkauft! (cr)

Jesu/ Eluvium – Split LP 16,-

(Temporary Residence – Hydra Head/ 07) Teil 2 der Temporary Residence/ Hydra Head Serie, die mit der MONO/ PELICAN LP begonnen hatte. Ähnliche Aufmachung, schlicht und schön. Drei gute Songs von Jesu und ein noch viel besserer Song von Eluvium, der absolute Drone Overkill. Limitiertes farbiges Vinyl, beim Label bereits ausverkauft… (cr)

(The) Jesus Lizard – Blue LP 13,-

(Jetset/ 98)

Jet Black – The dead end LP/ CD 14,-/ 9,-

(Unterm Durchschnitt/ 06) Die erste LP der nordeutschen Band, richtig dick und edel aufgemacht, was sich im Preis niederschlägt. Klappcover, Posterbeilage und farbige Vinyl. Vinyl wieder da!

Jets To Brazil – Four cornered night CD 13,80

(Jade Tree/ 00) Deutlich ruhiger gehen sie hier zu Werke. Vielleicht liegt´s am neuen Gitarristen (Ex- Van Pelt) ? Der Sound wurde erweitert, hier unterstreichen Klavier, Streicher, Glockenspiel, etc. die ins Herz treffenden Texte Blakes. Ein schönes Album, das sogar im „Szenefachblatt“ Visions abgefeiert wurde. Thumbs up für die Jets, down für´s Visions (cr)

Jets To Brazil –Orange rhyming dictionary CD 13,80

(Jade Tree/ 98) So ´ne Art Allstar-Band um den ehemaligen Jawbreaker-Sänger Blake Schwarzenbach, für Texte mit Tiefgang ist also schon mal gesorgt. Auch musikalisch komplett überzeugend und vor allem nahegehend: Sehr melancholische Post-Punk Hymnen voller Sehnsucht und brillianten Melodien. Allein die Stimme von Blake- Granate! Dieses Album ist noch relativ dran an „Dear you“ und ist daher ihr bestes Album! (cr)

Jets To Brazil – Perfecting loneliness CD 13,80

(Jade Tree/ 02) Das dritte Doppelalbum, und hier schüttelt Herr Schwarzenbach wieder einige klasse Melodien aus dem Ärmel, sowohl rockige Songs als auch epische Balladen mit elektronischer Unterstützung. Ein schönes und trauriges Album gleichermaßen, wie heißt es doch in einem Text: „It´s beautiful and it´s sad, but it´s all that I have“… Gerade die paar wenigen rockigeren Songs sorgen dafür, das mir das Album deutlich besser gefällt als der Vorgänger.

Jimmy Eat World – Always be 7″ 5,50

(Interscope/ 08) 2 neue Songs von JEW. B/W “Big casino”. Schönes Artwork.

Jimmy Eat World – Bleed american CD 16,50

(Dreamworks/ 01) Da ist sie nun, die brandneue Scheibe dieser süssen Boygroup, die sich ja gern immer wieder gern vom Majorlabel abziehen lässt. Naja, das ist deren Sache. Eure Sache ist die Musik hier, und da hat sich nicht gross was geändert. Alles ist vielleicht noch einen Tick glatter, poppiger und eingängiger geworden, die letzten Kanten wurden sauber rausgebügelt. Rockhymnen ala “Blister” vom 99er, äähh.. 01er Album Clarity suchen wir hier vergeblich. Noch zuckersüssere Songs, die runtergehen wie Öl. All die Jimmy-Jünger da draussen wirds kaum stören, die werden die Platte aufsaugen wie Mia die Line Koks. Wird garantiert Platte des Monats im Visions, ha! Vinyl leider auch sehr reuer, Major sei Dank! (cr)

Jimmy Eat World – Chase the light LP/ CD 15,-/ 12,50

(Interscope/ 07) Das neue Album. Keine einzelnen herausstechenden Hits, aber insgesamt geschlossen wieder flotter und etwas besser als der Vorgänger denke ich. Jetzt auch endlich auf Vinyl!

Jimmy Eat World – Clarity CD 11,50

(EMI/ 99) Von Emi laut Werbeflyern im Februar 2001 rausgebracht… dass die Scheibe schon vor zwei Jahren auf Big Wheel Recreation rauskam, weiss offenbar niemand mehr… Jaja, so kann´s gehen im grossen Business… (ss)

Jimmy Eat World – Futures CD 16,-

(Western Tread – Geffen/ 04) Nach der Hitsingle “Pain” nun das komplette Album, welches nicht soo schlecht ist, hat echt einige Hits auf Lager, natürlich tonnenfett produziert. Vinyl erschien aber auf ihrem eigenen Label!

Jimmy Eat World – Pain 7“ 4,50

(Universal/ 04) Das neue Album kommt gleich, hier ein kleiner Vorgeschmack: Der Titelsong ist ne ziemlich schmissige Hymne, die anderen songs sind so Demoteile.

Jimmy Eat World – Singles CD 11,-

(Big Wheel/ 00) Hier sind alle bisher veröffentlichten Singles und Split Singles zusammengefaßt. Wer versäumte, das Vinyl zusammen zu tragen und jetzt nicht Unsummen dafür berappen möchte, sollte diese CD einsacken! (ss)

Jimmy Eat World – s/t MCD 10,-

(Fueled By Ramen/ 99) Neuauflage dieser MCD die damals als Appetizer für das später folgende “Clarity” Album gedacht war. 2 der Songs sind dann auch auf jenem Album zu finden, 2 Songs sind Exklusiv (sehr ruhige, bedächtige Songs), der 5. Song ist eine stark anders klingende Demo-Version des Clarity-Songs „Your new aesthetic“. Lohnt sich daher durchaus, Vinyl ausverkauft! (cr)

Jimmy Eat World – Static prevails CD 12,-

(Capitol/ 96) Das unglaubliche Debut unser heimlichen Götter. Gerade mal 18 Jahre jung, landete dieser Geheimtip auf einem Majorlabel. Die beste Platte von ihnen und mit Sicherheit unerreichbar. Hit auf Hit, hier mit noch ein paar Ecken und Kanten, ohne das die Platte nicht super eingängig wäre. Mit Rockstar, Caveman etc…Bei einem Song singt Eric Richter (CHRISTIE FRONT DRIVE/ THE 101) mit – Gänsehaut! Vinyl schon lange ausverkauft! Wahnsinnsplatte!!!!

Jimmy Eat World/ Jebediah – Split 3×7“/ CD 11,-/ 10,-

(Big Wheel/ 01) 3 neue Popsmasher von JEW. Ein Song ist flott gehalten, quasi eine sehr hymnenhafte Rocknummer. Die beiden anderen Songs sind ein wenig verhaltener, und ziemlich fantastisch. Wer nun denkt, Jebediah seien nun nur noch Lückenfüller, der wird sich getäuscht wissen. Die Australier wissen mit ihren 3 wunderschönen Indirock Songs voll zu überzeugen. Farbiges Wax, beide teilen sich friedlich die 6 Plattenseiten. (cr)

Joan of Arc – Eventually, all at once CD 14,50

(Record Label/ 06) Ein neues Album auf neuem Label. Könnte bereits das fünfte Album sein..? Für Freunde des Kinsella-Sounds ein sicherer Griff, doch auch andere Leute werden diesmla vielleicht nicht verschreckt, eingängiger ist es mal wieder geworden. Neben den gewohnten, nervösen Daddel-Passagen sind auch melodische Glanzlichter zu hören, die die Platte insgesamt relativ zugänglich erscheinen lassen. Dies ist vermutlich nicht unwesentlich der Beteiligung des Immer-mal-wieder-JOA-Mitgliedes Mike Kinsella (AMERICAN FOOTBALL, OWEN), der hier zusammen mit seinem Bruder Tim und anderer Semi-Prominenz der Chicagoer Szene (u.a. Bobby Burg von The Love of Everything) für eine abwechslungsreiche, frische Neuauflage des klassischen JOA-Sounds sorgt….

Joan of Arc – Joan of Arc, Dick Cheney, Mark Twain DoLP/ CD 16,-/ 14,-

(Polyvinyl/ 04) Merkwürdiger Titel…Das schon siebte Album der Band um die Kinsella-Brüder aus Chicago. Über nicht weniger als 17 Songs erstreckt sich die einmalige, komplexe, bunte und aufwühlende Klangwelt des offenen Musikerkollektivs, das sich nur schwer in Schemata pressen lässt und deshalb die Geister scheidet. Im Ansatz klar irgendwo Chicago Post-Rock, repetetiv und “verträumt”, um aber immer wieder durch unerwartete Klänge mit hohem Jam-Charakter durchzogen zu werden, dazu die markanten Vocals der Kinsellas (Cap ´n Jazz, Owls) und die ihnen eigene Weirdness, die ihrer Musik so gut tut. Viel Instrumentierung kommt zum Einsatz, gespielt von unzähligen Gastmusikern, aber auch die reduzierten, “einsamen” Stücke überzeugen absolut, und auch inhaltlich geben sich Joan Of Arc wieder politisch bis abstrakt (was der Titel ja schon suggeriert) Aufgenommen mit John McEntire (Tortoise). Ein vielschichtiges Album mit hoher Halbwertzeit. Typisch und gut! Das Vinyl ist farbig und limitiert. CD Version kostet 13,50

Joan of Arc – Live in Chicago 1999 DoLP/ CD 14,-/ 14,-

(Jade Tree/ 99) It’s not really a live album, but it’s certainly an experience. Four months of studio time culminate in thirteen interwoven tracks that ultimately find Tim Kinsella’s inceptive lyrical style and primarily acoustic backdrop breathing comfortably alongside the band’s well-documented fetish for electronic embellishment. And the album artwork? Let’s just say that we’ll probably never meet another group of artists who are committed enough to rebuild the sets and reenact the scenes of an obscure foreign film for the sake of an album sleeve. 13 songs.

Joan of Arc – My summer-long high wipeout 7″ 5,20

(Polyvinyl/ 08) Neue Single der beliebten Kinsella Brüder mit insgesamt drei Songs im schicken Artwork. Kommt mit MP3 Download Coupon!

Joan of Arc – So much staying alive LP/ CD 11,50/ 13,50

(Jade Tree/ 02) Tim Kinsella, JOAN OF ARC’S lead man, has amassed a collection of songs culled from a variety of sources – sketches begun on his computer at home and collaborations with kindred spirits from coast to coast – and given them life. Further gussied up with help from a plethora of fellow Chicago luminaries, this is a career culmination of JOAN OF ARC’S musical meanderings and genius in a concise, focused, and mature realization. A beautiful record!

Joan of Arc – The gap CD 13,50

(Jade Tree/ 00) Bereits das 4. Reguläre Album von Tim Kinsella & Co. Mindestens ebenso gut und innovativ wie die Vorläufer – wunderschöne Melodien, schräge Improvisationen und clevere Samples und elektronische Effekte. Aussergewöhnliche Band!

Joe Lally – There to here LP/ CD 11,50/ 12,-

(Dischord/ 06) Den Herren hier kennt ihr hoffentlich alle: Joe Lally ist der Bassist von FUGAZI (und betreibt das Label TOLOTTA). Im Jahre 2003 hat er sich erstmal kurz verabschiedet um eine kleine Auszeit zu nehmen; in dieser Zeit hat er mit vielen Musikern zusammengearbeitet und sein Solo Material geschrieben, dessen Ergebnis hier nun vorliegt: 13 Songs, getragen von seinem dunklen warmen Bass und seinem angenehm dezenten Gesang. Es wäre aber kein klassisches Washington DC-Release, wenn nicht die ganzen FreundInnen mal im Studio vorbeigeschaut hätten und ihren Teil dazu beigetragen hätten. Leute von HOT SNAKES, DELTA 72, FRENCH TOAST, natürlich FUGAZI, EVENS und Mr. Wino Weinrich sind hier zu hören. Ein entspanntes, fast schon puristisches Album, das einerseits an die Evens, andererseits an die Instrumentals von Fugazi erinnert. Wunderschönes Coverartwork!!

John Brown´s Army – Who fucked the culture up LP 11,-

(Gloom/ 02) Oha! 12 Mal purer Trash, fast wie frisch aus den 80ern, allerdings mit heftigem, kehligem Gesang. Richtig fies! So fies hatte ich die von ihrer Split 7“ mit REAGAN SS gar nicht mehr in Erinnerung. Covern auch noch GANG GREEN. Weisses Vinyl, stylische 7“ Labels!

John Brown´s Army/ Reagan SS – Split 7“ 4,40

(Gloom/ 01) Total fucking no frills, fists flying, aggressive hardcore von Reagan SS, und ungefähr das gleiche, schnell, aggressive, early 80ies Style, nur mit tieferen, härteren Vocals von John Brown’s Army auf der Flipside.

John Doe Band/ Far Apart – Split 7” 4,-

(Premonition/ 98) Beide Bands haben das Mumpitz dermaßen gerockt- meine Herren! Saftiger Melodic Indie Rock aus Schweden. Diese limitierte 7″ erschien zur gemeinsamen Tour. Und was für Hits bitte hier drauf sind… (ss)

Johnny Cash – American recordings I LP/ CD 15,-/ 11,-

(American/ 94 – 06) Rick Rubin holte den etwas in Vergessenheit geratenen Country Star in sein Studio, überwiegend mit Akustikgitarre bewaffnet und dem typischen Sound von Rick Rubin sollte Mr. Cash hiermit sogar zu einer Art alternativen Star werden. Das Original war 1994 erschienen und hat neben den Eigenkompositionen fantastische Coversongs von KRIS KRISTOFFERSON, DANZIG, LEONARD COHEN, TOM WAITS…Ein unter die Haut gehendes Album das in jeden Haushalt gehört! (cr)

Johnny Cash – American recordings II: Unchained LP/ CD 15,-/ 11,-

(American/ 96 – 06) Teil zwei der American recordings erschien 1996, selbstverständlich wieder produziert und in Szene gesetzt von Rick Rubin und auf dessen Label veröffentlicht. Hier als Neuauflage auf 180gr Vinyl, nachdem die Originale für Unsummen gehandelt worden waren.Tolle neue Songs des Meisters, dazu Coversongs von SOUNDGARDEN, BECK, TOM PETTY und anderen, die seinen neuaufkommenden Super Star Status, eben vor allem im alternativen Bereich (evtl. wegen der wahl der Coversongs?) weiter ausbauen sollten. Tolle Platte, die natürlich auch in jeden Haushalt gehört. (cr)

Johnny Cash – American recordings III: Solitary man LP/ CD 15,-/ 11,-

(American/ 00-06) Ein limitiertes Album mit zahlreichen prominenten Gastmusikern, als da wären: WILL OLDHAM, SHERYL CROW, erneut TOM PETTY, NICK CAVE, NEIL DIAMOND. Wow! Auf den Seiten 3 und 4 gibt´s ein Interview mit dem Altmeister… Doppel-Vinyl ausverkauft, also auch kein Interview, also auch keine 3. und 4. Seite. Jetzt als einfache LP mit kleinem Textbuch. Alleine der Titelsong von Neil Diamond ist DER Hammer! Vinylneuauflage auf 180gr Vinyl. (ss)

Johnny Cash – American recordings IV: The man comes around DoLP/ CD 19,50/ 15,-

(American/ 02) Schon der 4. Teil der tollen Johnny Cash American Recordings Serie. Wie gehabt sehr sparsam instrumentiert, also nur minimal country-lastig, sondern beinahe ausschliesslich mit Akustikgitarre. Hammer, Hammer Songs… Hier interpretiert er diesmal u.a. Simon & Garfunkel, Beatles, Sting, Depeche Mode (!!)…, zwischen seinen eigenen Songs, insgesamt 15 Songs. Als Gastmusiker u.a. NICK CAVE und DON HENLEY.

Johnny Cash – American recordings V: A hundred highways LP/ CD 15,-/ 16,80

(American/ 06) Teil 5 der „American Recordings“ Reihe und die erste die nach seinem Tod erscheint. Über 50 (!) Songs soll der Meister vor seinem Tod ja noch aufgenommen haben, die sicher alle nach und nach erscheinen werden. Wie auch auf den Vorgängern der Reihe bilden etliche Cover Versionen (u.a. von Gordon Lightfoot, Bruce Springsteen, Hank Williams, Larry Gatlin) und Traditionals (“God’s gonna cut you down”) das Grundgerüst für Cash’s sonore, hier auch mal ins brüchige kippende Stimme. Die sparsame Instrumentierung und die Arrangements wurden natürlich erst nach seinem Tod fertig gestellt, aber man kann sicher sein, daß dies unter Rick Rubin’s Aufsicht extrem sorgfältig und möglichst im Sinne des Meisters geschehen sein dürfte. Dazu beigetragen haben u.a. Mike Campbell und Benmont Tench von den Heartbreakers, sowie Slide Gitarrist Smokey Hormel – allesamt Veteranen der “American Recordings” Sessions. Zu den Highlights dieser Platte gehört sicherlich das (letzte?) Cash Original “Like the 309″, eine Auseinandersezung mit seinem Leben und dem nahenden Tod. Und ganz zum Schluß von “A hundred highways” heißt es dann passenderweise “I’m free from the chain gang now”. Würdevoll und groß!

Johnny Cash – At Folsom prison LP 12,50

(Sony/ 68-07) Das legendäre Live Album wieder auf Vinyl…

Johnny Cash – Sings Hank Williams LP/ CD 14,-/ 15,-

(Get Back/ 02) Reissue von 1960. Eine Tribute Platte von Mr. Cash an Hank Williams, der viel zu jung gestorben ist, keine 30 Jahre alt ist er geworden. Trotzdem hat er eine Reihe wunderschöner Country Hits hinterlassen. Hits von Williams wie “I Can’t Help It”, “You Win Again”, “Hey Good Lookin’” und “I Could Never Be Ashamed Of You” werden von Cash gewürdigt. Zudem noch eigene Songs von Cash wie “Folsom Prison Blues” und “I Walk The Line”. 180 Gramm Vinyl. (ts)

Johnny Cash – With his hot and blue guitar LP 13,-

(Get Back/ 02) ReRelease im original Artwork von 1957, als diese Album ursprünglich erschien. 180 g col. Vinyl sowie u.a. diese Hits: “Cry, cry, cry”, “Folsom Prison Blues”, “I walk the line”. Damals war er glaube ich 23…

Johnny Thunders – Chinese rocks 7″ 4,30

(Tungle Records) Zwei der grössten Hits von J. Thunders auf einer Single. Denn auf der B-Seite finden wir das geniale “Born to lose”.

John Vanderslice – Cellar door CD 14,50

(Post Parlo/ 04) Das vierte Album von Mr. Vanderslice. Wiedermal ein Meisterwerk an Songwriter-Indierock mit elektronischen Klängen verziert. Obs wieder ein Themenalbum wie das Letzte ist, kann ich noch nicht sagen, aber auf jeden Fall wieder sehr gut das.

John Vanderslice – Emerald city LP/ CD 16,50/ 15,-

(Barsuk/ 07) Neues Album!! Emerald City ist einerseits die mythische Hauptstadt in „The Wizard Of Oz“, andererseits nennt man so auch die internationale „Grüne Zone“ in Bagdad. John Vanderslice bezieht sich klar auf Letztere. Kein Wunder, hält der streitlustige Musiker („Bill Gates Must Die“) sein Ohr doch immer am politischen Puls der Zeit und schrieb jetzt mit „The Minaret“ den „ultimativen Antikriegssong unserer Tage“ (The Spin). Vanderslice’ Charaktere lassen sich allesamt treiben von dieser Atmosphäre, ständig lauert die Gefahr der Opposition. Und wären da nicht seine verstörten, verängstigten und wundervollen Liebeslieder, man könnte „Emerald City“ für ein pessimistisches Album halten…

John Vanderslice – Life and death of an American fourtracker CD 14,50

(Sea Level – Barsuk/ 02) Die Vinylversion, der auf Barsuk erschienen CD. Das Gute daran ist das Gute darin: Richtig ! Denn die Vinylversion hat einen Song extra. John Vanderslice aus Gainesville, vorher bei MK Ultra (nein, nicht der Ballerband!) hat hier ein wunderschönes Indiepop-Songwriter Konzeptalbum erschaffen. Jeder Song ist anders, man weiss nie was als nächstes kommt. Der erste Song z.B ist ein Popsong mit Streichern und Klavier, “Greyhound” ist dann wiederum nur akustisch. Geschickt werden den Songs einige elektronische Effekte hinzugefügt, um den Songs noch mehr Wiedererkennungseffekt zu verleihen, als sie eh schon haben. Die wunderschöne Stimme von Mr. Vanderslice rundet das ganze zu einem schönen poppigen Album mit ungewohnten Arrangements ab. Musikalisch wird er dabei von Musikern von DEATH CAB FOR CUTIE, MOUNTAIN GOATS und MATES OF STATE unterstützt.

John Vanderslice – Pixel revolt CD 15,-

(Barsuk/ 05) Das neue, fünfte Album mit einem Themenbezug, denn vier der elf Songs beziehen sich auf den 11. September. Die anderen Songs handeln z.B. vom verstorbenen Hasen der Ex etc! LP ist limitiert, superFETT, handnummeriert und kommt als 180g Pressung. Indierock-Songwriter mit ein wenig elektronischem, aber keinesfalls nervendem Geklimper. (ts)

John Wiese – Sad psychics 7” 5,50

(Troubleman/ 05) Der Herr von Bastard Noise mit seinem Beitrag zu Troubleman SS Reihe…

John Wiese – Soft punk LP/ CD 13,-/ 13,-

(Troubleman/ 07) After almost 10 years of performing solo and over 50 releases in every conceivable format, JOHN WIESE (SISSY SPACEK, et al.) finally unleashes his debut full-length. Thirteen songs of harsh yet beautiful soundscapes that explore the realm of piercing cut-n-paste assemblage and harsh noise.

John Wiese – Spectral hand 7″ 4,20

(Meudiademorte/ 05) Neue Single des Herren von Bastard Noise, Sissy Spacek etc. Weird Stuff! Limitiert auf 500 Stück.

Jorma Whittaker – s/t CD 15,-

(Secretly Canadian/ 03) Debüt-Longplayer des ehemaligen Frontmenschen und Kopfes von MARMORSET, der düsteren Popband die Whittaker seit 1995 anführte. Whittaker eröffnet das selbstbetitelte Album verwegen mit der kompromisslosen 7-minütigen Pianoballade “Clocks In The Sun”, dem düstersten und stärksten Song. Vom Beginn an ist klar, dass dies einzig und allein die Platte von Whittaker (und von niemandem sonst), und gleichzeitig sein bislang bestes und persönlichstes Album ist – dies ist sein “Plastic Ono Band”, sein “All Things Must Pass”. Produziert wurde es von Langzeitkollaborateur LonPaul Ellrich (MARMOSET, JUNE PANIC, MYSTERIES OF LIFE, SARDINA).

José González – In our nature CD 16,-

(Imperial/ 07) José Gonzalez präsentiert den langerwarteten Nachfolger seines Erfolgalbums “Veneer”, mit dem er sich auf Anhieb an die Spitze der Neo-Folk-Bewegung katapultierte. Kein Wunder, denn die Songs des hochtalentierten Singer/Songwriters schwedisch-argentinischer Herkunft strahlen eine einzigartige Magie aus, die den Hörer schnell in ihren Bann zieht. Berücksichtigt man seine Vergangenheit in schwedischen Punkbands, macht die enorme emotionale Kraft, die Josés Musik freigesetzt, auf einmal Sinn. Die 10 neuen Songs auf “In Our Nature” wirken reinigend & belebend, sind schonungslos ehrlich & fokussiert. Seine Vorgehensweise ist geduldig, methodisch & konzentriert sich auf das Beleuchten melodiöser Details aus ungewohnten Perspektiven. Reinheit & Intensität des verträumt-akustischen Timbres aus Folk, Flamenco & Bossanova sowie des hypnotisierenden Klangs von Josés Stimme sind atemberaubend. Mit “In Our Nature” liefert José Gonzalez – wie nicht unerwartet – ein beeindruckendes Neo-Folk-Masterpiece voller Poesie & Intimität ab, dessen Standout-Tracks die erste Singleauskopplung “Down The Line”, das energetische “Killing For Love”, der Titeltrack, sowie sein unter die Haut gehendes Cover des Massive Attack-Klassikers “Teardrop” sind, das den Hörer erstarrt nach Worten suchen lässt & als zweite Single erscheinen wird.

José González – Killing for love 7″ 5,-

(Imperial – Peacefrog/ 07) Der Tieltrack auf der A-Seite und “Neon lights” auf der Flipseite. Schönes wie schlichtes Artwork…

Joshua Fit For Battle – To bring our own end CD 11,50

(Alone – Shock Value/ 02 – 05) Nach der tollen Split LP mit Neil Perry gleich Nachschlag: 11 wütende,chaotisch-dissonante Kracher mit einer ordentlichen Prise URANUS. Der Sound ist sehr gut, was das ganze noch brutaler macht. Hervorragende Platte! Jetzt auch auf Vinyl, totschick mit neuem Artwork im Klappcover…

Joshua Fit For Battle – Bring out your dead 1998-1999 CD 10,-

(Electric Human Project/ 04) Kein neues Album, sondern eine Compilation mit alten, ausverkauften Songs. Da ist die Split mit ALL I ASK, die Split mit LOVE LOST BUT NOT FORGOTTEN und die eigene 7″. 8 Songs all in all. Vinyl hier ist farbig, auf 400 Stück limitiert und kommt in bedrucktem Papiercover. (cr) Vinyl ausverkauft, nur noch CD mit anderem Artwork!

Joy Division – Les bains douches Vol. I LP 12,50

Joy Division – Les bains douches Vol. II LP 12,50

(Get Back/ 04) Livemitschnitt (Paris, Amsterdam, Eindhoven) aus den Factory-Labelarchives, aufgenommen im Spätjahr 79 und Frühjahr 80, vielleicht zu ihrer besten Zeit. Dunkle Pophymnen, basslastig und schnell (punkig) vorgetragen. Gute Soundqualität. Clear red 140g-Vinyl. Alle Hits drauf!

JR Ewing – Calling in dead CD 12,50

(Coalition/ 00) DIE Mosh Granate aus Norwegen (Ex-Lash Out!), wobei JRE´s Mosh nicht so simpel ist, sondern sehr abwechslungsreich ist, viel zu viele Breaks und Hektischere Parts machen diese Platte zu einem Juwel. Und die rockt… Unglaublich, was für extrem rockende Parts die hier eingebaut haben. Gute Texte und ein heftig keifender Sänger machen die LP eigentlich zu einem Pflichtkauf. Die beste aller dieser New School Platten dieser neuen Zeit, Rock und Groove werden hier neu definiert. Von dieser Platte werdet ihr euren Kindern erzählen…. (cr)

JR Ewing – Maelstream PicLP/ CD 12,50/ 15,-

(Coalition – Motor/ 06) Ein weiterer kleiner Stilbruch auch auf dem neuen Album. Es sind mittlerweiel ja auch schon wieder drei Jahre vergangen und so haben die meist netten Norweger ordentlich an ihrem Sound gefeilt. Insgesamt muss ich sagen, das mich die Entwicklung irgendwie an die LACK´s vom ersten Album zu „Be there Pulse“ erinnert….Wer diesem neuen Album nahe kommen will, muss nach oben greifen im Assoziationsregal, und zwar ganz nach oben. Dort, wo die Kompromisslosigkeit von …Trail Of Dead aufbewahrt wird, die Portion Wahnsinn der Blood Brothers der Freigeist von Refused. Dazu der Brückenschlag von ideologischer Glaubwürdigkeit zu musikalischer Weitsicht, wie ihn Bands wie Fugazi oder Sonic Youth hinbekamen. Auf „Maelstrom“ ist alles möglich: Landscape-Gitarrenflächen á la Dredg, rhythmisch vertrackte Kraftbolzen in bester At The Drive-In-Manier, gediegene Motorpsycho-Momente, fesselnder Queens Of The Stone Age-Groove. Allerdings können Vergleiche, und seien sie noch so ehrenwert, nicht annähernd darstellen, was hier los ist. Denn JR Ewing sind in erster Linie sie selbst und auf ihre Art unglaublich gut uns fesselnd. Schade schade nur das auch sie dem Ruf der Majorlabels gefolgt sind (nur das Vinyl erschien auf Coalition).

JR Ewing – Ride paranoia CD 13,50

(GSL/ 03) Das brandneue Album. Die gewohnte Refused-Schrei-Rock Variante wird angereichert durch VSS-kompatible Parts, bewusst wird mehr Atmosphäre eingebaut. Vielleicht sind diese wavigen Parts Bedingung, wenn man ne Platte bei GSL rausbringt..?

JR Ewing – The perfect drama CD 9,50

(Coalition/ 01) 7 neue Brecher von Norwegen´s Finest. Die Keifen sich so fresh durch ihre New School Stampfer und rocken dabei so unverschämt, das es eine Freude ist. Im Vergleich zur letzten LP ist der Sound ziemlich dünn. Schade, aber diese Platte ist trotzdem eine Granate und zeigt die Wikinger musikalisch in Topform. Höre ich da noch irgendjemanden nach Refused fragen?? (cr) 10” Vinyl grad ausverkauft!

Jucifer – If thine enemy hunger LP/ CD 15,-/ 15,-

(Relapse/ 07) Das ist mal ne Abwechslung bei Relapse.”If Thine Enemy Hunger” ist einfach großartig. Was wir bekommen ist eine Mischung aus langsamen, klagenden Jams und flott blastenen Nummern von Sänger/Gitarrist Amber Valentine und Drummer Edgar Livengood. Die Stoner-Stimmung ist hier stark, aber es ist der MELVINS-Einfluss, der meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Die Drums erinnern mich so sehr an „Lysol“, dass ich beinahe kichern muss – sie sind einfach so hart! Die Riffs sind langsam und monolithisch und die Songs sind misstönend, manchmal unzusammenhängend und wundervoll clever in ihren Arrangements und in einigen Momenten herrlich monoton, nicht mit Lnageweile zu verwechseln! Dennoch sind Ambers Vocals absolut wundervoll, manchmal traumhaft und manchmal angsteinflössend, aber sie ist ein Meister am Mikrofon. Die schnelleren Songs erinnern mich einfach an die Grunge-Szene der frühen 90er (ihr wisst, als sie noch einigermaßen brauchbar war) und haben eine großartig ruppige, aber dennoch seltsam eingängige Stimmung. Dieses Album ist eine Rock’n’Roll-Extravaganz der Gutheit. 15 rockende Songs, nicht ganz Relapse-üblich in wunderschöner Aufmachung (Vinyl).

Judge – Bringin it down CD 14,-

(Revelation/ 89) Der sXe Klassiker um den dicken Mike Judge. Vinyl ausverkauft.

Judge – What it meant DoLP/ CD 15,-/ 13,50

(Revelation/ 06) Lustig, lustig…die Discography der berühmt berüchtigten sXe Band um Porcell und den dicken Mike Judge. 28 Songs, also beide 7“es, die LP und die superrare „Chung King Session“ LP. Dazu ein biografischer, persönlicher Text von Porcell, alle Texte und viele Bildchen. Auf dem schicken Vinyl im Klappcover gibt es noch zusätzlich 5 Bonussongs, die bisher unveröffentlicht waren: Die Demos, 1988 bei Don Fury aufgenommen….

Jud Jud – XtheDemosX 7” 4,50

(No Idea/ 87) HAHAHA!! Die geilste und witzigste Platte die ich kenne! Steve Heritage und Kumel mit A Capella sXe Musik. Dies ist ihre 2. Single, hörts euch an und schmeisst Euch weg. Die ganzen Details die in dieser Platte stecken sind der HAMMER! Und noch mal: Sowas habt ihr noch nie gehört!!

Jukebox Scenario/ Neverending – Split 7“ 3,50

(The Dissappointed Love Letter/ 01) Da lösen sich JS auf, aber neue Platten gibt´s trotzdem noch. So wie diese Benefiz Single zugunsten der ROTEN HILFE. Gute Sache, eine Mark jeder 7“ fliesst dorthin. Von JS gibbet 2 neue Stücke, souverän wie gewohnt. Von den Schwedischen N gibt es einen Song, der allerdings die schon gute JS Seite bei Weitem in den Schatten stellt. Melodiös, aggressiv, emotional. Ein Kracher !!! (CRO)

Juliana Theory – Emotion is dead CD 13,50

(Tooth & Nail/ 00) Auf 1500 Stück limitierte, nummerierte Vinylversion dieses großartigen Albums.Hit auf Hit. Hoffentlich heben die nicht auch so ab wie JEW, denen sie hier LOCKER Paroli bieten, eigentlich ziehen die sogar an denen vorbei: bei allem mega-pop, bei allem Schmalz, bei allem Pathos sind die Songs trotzdem noch druckvoller, fetziger, eingängiger und lassen dich wie ein Idiot durchs Zimmer tanzen Vinyl Version nun OOP! (cr)

Juliana Theory – Music from another room CD 12,50

(Tooth & Nail/ 01) Ne knappe halbe Stunde, gefüllt mit 6 neuen Perlen, die im etwa im Fahrwasser des letzten Albums “Emotion is dead” schwimmen. Teilweise etwas straighter, gespickt wieder mit herrlichen Ideen, vom Metalsolo, bis zum Klavier oder auch elektronische Elemente – ein Power-Pop-Album erster Güte (cr)

Juliana Theory – Understand this is a dream CD 13,50

(Tooth & Nail/ 99) Das Debut, das einschlug wie eine Bombe. ähnlich bei bei JEW´s “Static prevails” Album schütteln JT hier quietschfidele Pop-Hits aus dem Hut, wunderbar, erfrischend, tanzbar, und qualitativ gleich ganz vorne mit dabei. An dieser Platte kommt der Colloege-Rock Hörer von Heute nicht vorbei!

Julith Krishun – Tour 7“ 4,50

(Inari Records/ 06) 2 Songs in äusserst schicker Verpackung, durch die Verpackung wohl leider auch etwas teurer. Die Band aus Dresden gibt´s seid fünf Jahren und hatten bereits eine Split LP. Ziemlich dicker, immer wieder nach vorne gepeitschter Chaos- Math-Core, wie der kleine Bruder von CONVERGE. Mit schön variablem Gesang, mal gekreischt, mal etwas grunziger.

June Of 44 – Anahata LP/ CD 12,-/ 14,-

(Touch & GO/ 99) Band um u.a. Fred Erskine (Ex-Hoover/-Crownhate Ruin), eine der wichtigsten Math-Rock-Bands überhaupt. Auf ihrer 5. Scheibe klingen sie wieder komplett neu, verarbeitet wurden eine Menge Liveaufnahmen, die die Grundlagen der Songs bieten, massiv mit eingebunden wurde der Produzent Bob Weston (Shellac!). Dazu new version of `Boom´.

June Of 44 – Anatomy of sharks 12” / CD 11,-/ 12,50

(Quarterstick/ 97) Drei lange Songs hierdrauf, die sehr abwechslungsreich gestaltet sind und dadurch nicht langweilig werden, wie es bei langen Liedern so oft der Fall ist. Musik geht in Richtung Shipping News oder auch Joan Of Arc, aber den meisten „Emos“ sollten June Of 44 eh ein Begriff sein… sehr schickes Cover und gediegene Verpackungsidee! (ss)

June Of 44 – Engine takes to the water CD 14,-

(Quarterstick/ 95) Melodischer IndieEmoPop/ Rock mit vereinzelten, etwas krachigeren Ausbrüchen. Vinyl OOP! (ss)

June of 44 – Four great points LP/ CD 12,-/ 14,-

(Touch & Go/ 98) Irgendwo zwischen Girls vs Boys, Convocation Of und Slint mit nem Schuß Quicksand liegt dieses 4., richtig geniale Album der Amis. Schwere Gitarren, Post-Rock-Elemente und eindringlicher Gesang, der sich nach längeren und ruhigeren Passagen immer wieder aufbäumt; an den Reglern wie immer Bob Weston (Shellac) – ihr bestes Teil!!!

June Of 44 – Southeast of boston 7” 4,-

(B-Core/ 99) Zwei schöne Songs!

June Of 44 – Tropics & Meridians LP/ CD 12,-/ 13,50

(Quarterstick/ 96) Viele Leute sagen, das hier wäre ihr bestes Album… als Schmankerl gibt es einen Satz themenbezogener Briefmarken dazu! Schick, schick! Irgendwie hat diese Band einen unleugnerischen Hang zu Seefahrt, Tattoos, usw… (ss)

June Paik – s/t LP 10,-

(React with Protest/ 06) Nach der schicken 7” der erste Longplayer. Wüste, gemeine Attacken mit heftigem Kreischgesang. Schönes. Leicht Klischee-beladenes Artwork. June Paik war übrigens ein asiatischer Videokünstler!

June Panic – Baby´s breadth CD 14,50

(Secretly Canadian/ 02) Ein neues Album. Die Musikpresse nennt es „eine Mischung aus Rock, Folk, Lap-Steel-Country (hä?) und weißem North Dakota R&B“. Alles klar? Ok, nochmal Klartext: Wer coolen Country/ Indie-/ Folkrock mag, der sowohl schön traurig als auch mal fröhlich klingt, bei dem es auch mal etwas fetziger zugeht, sollte hier unbedingt reinhören. Punkt.

June Panic – Horror Vacui CD 14,50

(Secretly Canadian/ 00) Ein hervorragender Songwriter, der seit den späten Achtzigern Platten veröffentlicht, stellt hiermit 11 seiner neuesten Songs in die Regale der Tonträgerbranche. Schöner Pop, schlicht instrumentiert, dominiert von einer grandiosen Stimme. Überhaupt nicht zeitlupenhaft wie bspw. D. Fischoff, trotzdem meist im gemächlichen „Schwof-Tempo“. Gefällt mir sehr gut. (ss)

June Panic – Raising the canopy wire 12” 10,-

(Burnt Toast Vinyl/ 07) Endlich mal Vinyl von diesem tollen Songwriter, gab bisher nur CD´s von ihm. Dies ist die erste von zwei geplanten EP´s. 5 schöne akustische Songs zwischen Gospel und Pop, die B-Seite schmückt ein Etching. (cr)

Juno & Julai – s/t 12“ 8,50

(Lebensfreude/ 02) Das kleine Kind von Yage, zumindest geht diese Band aus Münster mit ihrer deutschsprachigen Musik so ein wenig in diese Richtung. Auch so mit laut/ leise spiel. Schickes Cover.

Justice – “Cross” DoLP/ CD 18,-/ 15,-

(Ed Banger/ 07) Neben DIGITALISM das heisseste Projekt am elektronischen Himmel und zweifellos das Zentrum des momentan grassierenden Ed Banger-Fiebers. Die beiden Pariser Gaspard Augé (The Moustache) und Xavier de Rosnay (The China) schicken mit ihren einerseits gut bouncenden, aber andererseits mit innovativen, abgefahrenen Ideen aufwartenden Tracks die Dancewelt geschlossen auf den Floor. Es sind kleine Tricks und Breaks und minimale zeitliche Versetzungen und Synkopen, aber auch überraschende Einfälle innerhalb ihres letztlich hedonistischen Sounds, die das Wasser hier zum Kochen bringen. Man höre tracks wie `Let there be Light´, eine Art Progelectrooper, wie man sie so noch nicht gehört hat, die Bässe rumpeln wie bei den Chemicals, sie haben Sinn für Kitsch und Eklektizismus wie Air, aber auch ein dunkles Electrohändchen und Sinn für Verzerrungen, wie man es so noch nicht gehört hat. Ungemein mitreissend, auch live ein phänomenales Erlebnis, mit einem Gefühl ausgestattet wie zuletzt bei Daft Punk´s “Homework” und Chemical Brothers “Exit Planet Dust” und somit vielleicht die Electroscheibe 2007.  Superschönes Klappcover!

Justice – Waters of Nazareth 12″ 8,50

(Ed Banger/ 07) Killer Hard-Beat-Elektro Stampfwalzenhit!

Just Went Black – Embracing emptiness 10“ 10,-

(Assault Records/ 07) Ganz frisch und brandneu: Sechs neue Songs der hamburger auf dem Königsformat. Kommt mit bedruckten Innenhüllen.

Just Went Black – Tides CD 14,-

(Assault – New Age Records/ 05) This is the first full-length record by Hamburgs very own JWB. 13 new songs that are different compared to the sound of their previous records. The vocals are now more screamed than just shouted, but still have their unique sound. The songs are more rocking, melodic and also vary in the tempo. They offer also slow-downed parts. The lyrics are deeply personal, and emotional and deal with personal issues of love, hope and desperation. One of the best releases for me this year, don`t miss this. Beautiful Gatefold Cover. (ts)