Pleasure Syndicate


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Lack – Be there pulse LP 11,-

(Riptide/ 06) LACK are back! After nearly four years the long wait is over and their second full-length is on the way to hit your record player. Having the sound of two 7” and one full-length in the back of your mind, you think you know what to expect. But expect the unexpected! Their 7” on Level Plane could already give you an idea. They developed, pushed boundaries and left their past behind. Their new sound is influenced by bands like Shellac, Fugazi or Bats & Mice. Dry like the desert of Albini Island! All their previous releases are eclipsed as Lack reinvented themselves. The songs are more melodic and diversified than ever, the sound is heavy and intense. They have depth, produce energy and in the end this energy is released in a positive way. The screaming vocals switched to melodic singing which matches the new sound perfectly. But still you can dance, sing along and raise your fists to the smart lyrics that deal with a personal view on social topics. Comes with printed Innersleave. Beautiful!!

Lack – Blues moderne: Donois explosifs LP 12,-

(Scene Police – Nova/ 01) Man denke an Botch und Coalesce verquickt mit etwas Refused. Herauskommen sollte intensiver und powervoller, teils chaotischer Hardcore, wie ihn L. in Kombination mit lesenswerten Texten gekonnt darbieten. Im Herbst auch wieder live in Europa zu bewundern! Rockt wirklich so ungemein ist einfach unglaublich erfrischend. Nach dieser famosen Platte sollten auch wirklich die letzten Stimmen verstummen, die noch nach REFUSED verlangen. L schliessen diese Lücke mit links, im Schlaf und rückwärts.. Limitiertes farbiges Vinyl!! (cr)

Lack – Greetingsfrom a non-believer 7“ 4,30

(Level Plane/ 05) Nach langer zeit zwei neue Songs, schon lange angekündigt das gute Stück und sozusagen ein Vorgeschmack auf das in wenigen Wochen erscheinende Album. Die neuen Lack sind wesentlich durchdachter, reifer: Hier wird gegroovt und trocken gerockt, das man bei den neuen Lack an FUGAZI, SHELLAC oder ENGINE DOWN denken muss. Nur das Artwork ist doof! (cr)

Lack – Saturate every atom LP/ CD 13,50/ 13,50

(PlayRec/ 08) Der heiss erwartete Nachfolger des genialen (Entschuldigung!) Albums auf Riptide. Haben sich wieder etwas in eine andere Richtung bewegt, muss ich noch etwas wirken und sacken lassen…. Vinyl kommt mit MP3 Download Coupon! Ich find das Album gut, aber nicht so gut wie unser Album…

Lack/ Beta Satan – Split 7″ 6,50

(Play/Rec/ 07) Ein neuer Song unserer Lieblingsdänen. Neues Album kommt etwa März 2008. Auf der Flipseite die von Bob Weston produzierten Beta Satan ebenfalls mit einem Song. MP3 Download Coupon inklusive…

(The) Ladies – They mean us LP/ CD 14,-/ 14,-

(Temporary Residence/ 05) A brand new album from indie rock superstar duo THE LADIES-ROB CROW (PINBACK, GOBLIN COCK, THINGY, HEAVY VEGETABLE) and ZACH HILL (HELLA, TEAM SLEEP). More adventurous than Pinback and more accessible than Hella, They Mean Us features twelve tracks of superb pop action, delivered with soaring vocals, melodic hooks, and skittering polyrhythms.

Ladyhawk – Shots LP/ CD 15,-/ 15,50

(Jagjaguwar/ 08) Man greift zu kurz, wenn man die Ladyhawks unter Classic Rock oder Southern Rock ablegen möchte, auch wenn die Gitarrensounds wie eine unentschiedene Battle von Neil Young und J Mascis klingen und der Gesang das Leidende der späten 90er des US-Nordwestens hat. Aufgenommen in einem alten Haus in British Columbia, mit einer Flasche Sangria im Gepäck heulten sie mit misty Mountain-Blues-Riffs den Mond an und kippten sich einen Schnaps nach dem anderen hinter die Binde, um kurz vor Sonnenaufgang betrunken nach Hause zu stolpern. Ein Album mit dem Flair des Gescheiterten, Hadernden für dunkle Stunden.

Lady Sovereign – Public warning DoLP/ CD 18,-/ 17,-

(Def Jam/ 07) Mod, Punk, HipHop, Grime etc. – schon lange Zeit bevor all diese Namen und Schubladen zur Debatte standen, existierte ihr Kern, ihre Seele, ja, ihre Energie. Eine Energie, die sich letztlich auf Talent, Rastlosigkeit, Street-Smartness, Charme und verdammt viel Einfallsreichtum zurückführen lässt. Und somit ist auch das (vermeintliche) Kommen und Gehen der einzelnen Genres völlig egal – schließlich gibt’s Lady Sovereign. Eine 1,55 m große und gerade mal 20-jährige Britin, ausgestattet mit einem verheerenden Flow und einem ausgeprägten Sinn für Humor, dem man nicht alle Tage begegnet. Lady Sovereign verkörpert all das, was die oben angeführten Bewegungen bzw. Genres ausmacht: Sie IST die explosive Energie, die jene unterschiedlichen Jugendbewegungen innerhalb der Musikwelt definiert hat. Sie besitzt sie, spielt mit ihr und – wichtiger noch: sie setzt sie verdammt effektiv ein. Lady Sovereign ist unberechenbar, sie ist verdammt dreist, sie ist klein, und mit ihrem aufständischen neuen Album „Public Warning“, ihrem Debüt für Def Jam Records, ist sie schon jetzt dazu prädestiniert, als der nächste große Klangexport von der Insel – etwa in der Tradition der Beatles, der Sex Pistols oder David Bowies, allerdings doch ganz anders – den Rest der Welt zu erobern und auf Vordermann zu bringen. Ihr Name und ihre Sounds schossen wie ein Lauffeuer durchs Internet und machten sie auch außerhalb Großbritanniens bekannt. So landete sie schliesslich als erste britische (!) weibliche (!!) Rapperin bei DEF JAM.

Lag Wagon – Let´s talk about leftovers CD 13,-

(Fat Wreck/ 00) Outtake / Best Of Compilation Album mit 7 neuen, unveröffentlichten Songs sowie 6 Live Stücken als Bonus.

Lair Of The Minotaur – Carnage CD 15,-

(Southern Lord/ 04) Endlich doch noch eine handvoll Exemplare reingekommen. Die Debut LP dieses Trios bestehend aus Mitgliedern von 7000 Dying Rats und dem Drummer von Pelican. LOFM sind musikalisch an der Schnittstelle von High On Fire, Slayer und Venom anzusiedeln. Textlich sind die durch die griechische Mythologie inspiriert worden. Platte ist auf 666 (!) Stück limitiert und kommt auf rotem PVC. Vinyl wieder lieferbar!!

Lair of the Minotaur – s/t 7” 5,50

(Southern Lord/ 05) Heisserwartete neu Single nach der coolen LP. Finden die so ein Artwork wirklich hübsch?

Lair of the Minotaur – Ultimate destroyer CD 14,50

(Southern Lord/ 06) 9 neue, monströse Songs der Chicago Warlords LOTM. Etwas schneller als ihr bisheriges Schaffen, krasse Riffs, Horrorfilm Gesang und fiese Rhythmen. Jetzt auch endlich auf Vinyl!

Lali Puna – Faking the books LP/ CD 12,50/ 15,50

(Morr/ 04) In Sachen Perfektion steht das dritte Album von Lali Puna wie schon der Vorgänger der Qualität der Weilheimer Rolemodels Notwist, Console und T& TT überhaupt nichts nach. Der Trend geht ein wenig hin zu mehr Gitarren und poppigeren Hooklines als man das bislang kannte. 11 wunderbare, organische und elektroakustische Kleinode haben Micha Acher & Co gebastelt, die aber erst Valerie Trebljahr mit meist mehr geflüsterten und gesprochenen als gesungenen empfindsamen Vocals zu elektroakustischen Triphopperlen verschönert hat. Eine kurze (nur 38 Minuten) Scheibe, bei der alle Songs auf den Punkt gebracht wurden, kein einziger Ausfall, nur Hits!

Lali Puna – I thought i was over that DoLP/ DoCD 16,50/ 18,-

(Morr/ 05) Rares, unveröffentlichtes und auch neues Material. Bei einer so prduktiven Band gibt es immer wieder Ideen und Versuche die bei den “offiziellen” Produktionen “unter den Tisch fallen”. “I Thought I Was Over That” ist der selbstbewusste Rückblick genau auf solche Nummern und ihre eigene Vergangenheit: rare und neu gemischte Songs sowie B-Seiten zeigen aber auch Einflüsse und Inspirationen, denen sich Lali Puna ausgesetzt sahen und die von ihnen ausgingen. Mit vielen unveröffentlichten Stücken und Remixen von u. a. To Rococo Rot, Dntel, Iso 68 und Boom Bip sowie eigenen Mixen von Stücken von Andrew Weatherhall, Boom Bip und Dntel. Die Sammlung enthält auch eigens dafür geschriebene Stücke wie etwa “Past Machine”, ein Tribut zu Ehren des legendären Radio-DJs John Peel und Lali Punas bislang eingängigstes Stück. 19 Tracks. Klasse Sache.

L´Altra – In the afternoon LP/ CD 12,50/ 13,50

(Aesthetics/ 02) Das 2. Album dieser unglaublich vielschichtigen Popband: Unheimlich sanfte, beruhigende Songs mit weiblichem Gesang, manchmal dezentem Doppelgesang – wunderschön. So ästhetisch kann verträumte Popmusik sein. Aufmachung wieder sehr hübsch.

L´Altra – Ouletta 7” 6,-

(Aesthetics/ 02) Eigentlich nur während ihrer Tour verkaufte 7”. 2 Songs, schlichte Aufmachung, sehr schön! Ganz ruhige, verträumte Klänge mit weiblichem Gesang. Slow-Pop 2003!

Lambchop – Aw c´mon/ No you c´mon DoLP 16,50

(Cityslang/ 04) Das neue, absolute Meisterwerk nun endlich auf fettem Doppelvinyl da. Die Stimmung ist einzigartig, das Songwriting ebenso. Gleich zwei Platten auf einmal, das wagen nicht viele Künstler. Hier ein absoluter Volltrefer, wunderschön, melancholisch, verträumt. Für Freunde von IDA, WALKABOUTS, TINDERSTICKS, DAKOTA SUITE…(cr)

Lampchop – Damaged LP/ DoCD 14,50/ 15,-

(City Slang/ 06) Die leiseste Bigband der Welt – so wird das Bandkollektiv Lambchop um Sänger und Songwriter Kurt Wagner gerne bezeichnet. Und, so sagt man, es gibt nur ein oder zwei Musiker auf der ganzen Welt, die das Telefonbuch singen und damit dennoch Menschen zu Tränen anrühren können. Kurt Wagner gehört definitiv dazu. Gegründet 1986 als Trio in Nashville, Tennessee, wurde die Band schnell zu einem MusikerSammelbecken, das sich auf seinen Platten einem eigenwilligen Stilmischmasch aus Country, Soul, Jazz und Noise-Pop verschrieben hat. Ihr 2002 erschienendes Album “Is A Woman” wurde von der Süddeutschen Zeitung zu einem der zehn besten Alben aller Zeiten auserkoren. Das war damals ihr sechstes Album. Nach dem ebenfalls sehr erfolgreichen, aber auch schwer zugänglichen Doppelwerk “Aw C’mon/ No You C’Mon” (2004) kommt mit “Damaged” eine Platte, mit der Lambchop sich wieder mehr auf ihre Songs konzentrieren. Ein Album, das noch mehr aurale Haute Couture ist. Eine Skulptur in High End HiFi. Eine bestmögliche Definition des Wagnerschen Kunstverständnisses. Gleichzeitig der intimste, der persönlichste und der größte Lambchop Wurf seit Langem. Ein schlichtweg atemberaubendes Album. Das es schafft, trotz all des Anspruchsdenkens direkt unter die Haut zu fahren und den Hörer zu berühen wie nur wenige andere Platten. Es gibt den Klang in seinem Kopf und den Klang auf seinen Platten. Immer mehr nähern sie sich an. “DamagedÓ ist auch die bislang persönlichste Platte in der langen Karriere des Mannes aus Nashville und seines vielköpfigen Ensembles. Kurz gesagt: Kurt Wagner hat einige dunkle Zeiten hinter sich und das hat sich unweigerlich auf die Platte niedergeschlagen.

Lambchop – How I quit smoking CD 11,-

(Merge – City Slang/ 95) Eines der besten Alben nach „Is a Women“ der Ausnahme band um Kurt Wagner, 14 tolle Songs zum coolen Preis. Nahville Country Pop vom feinsten! Vinyl lange ausverkauft!

Lambchop – Is a woman DoLP/ CD 16,-/ 14,50

(City Slang/ 02) Ihr wohl berühmtestes Album, ein Meisterwerk von vorne bis hinten…

Landmine Marathon – Wounded LP/ CD 11,-/ 13,-

(Level Plane/ 06) Das Artwork sieht ja nun mal ein bisschen billig, einfältig und Klischeestrotzend aus… Davon lasse ich mich zum Glück nicht abschrecken, denn was aus den Boxen tönt hat es in sich: Fetter Fastcore, teilweise Grindcore mit dicken (Earache-) Metalkante. Stellt euch einen Mix aus UNRUH, ASSÜCK und CARCASS vor. Technisch super, die spielten ja auch schon unter dem Namen SUICIDE NATION zusammen, der Sound, oft ein Schwachpunkt, ist hervorragend, an den Reglern saß auch Dave Shirk (Mastodon, Converge). So bleibt der einzige Schwachpunkt das Artwork! (cr)

Landmine Spring – Sip of wine LP/ CD 9,-/ 10,50

(Day After/ 03) New LP. Really great melodic rocking stuff like older elliott or Texas is the Reason…

Landmine Spring – Your world 10“ 7,-

(Day After/ 00) Die 2. Platte der Tschechen kommt zwar aus relativem musikalischen Niemandsland, weiss aber doch zu überzeugen: Melodisch– rockiger HC, in etwa das Bindeglied zwischen ganz ruhigen Elementen á la Elliot, eine Menge geiler Hooks und etwas forscheren, rockigen Parts á la Texas is the Reason. Labelinfo: „…above most of the weak and boring emo bands today !“ (cr)

Land of Greed, World of Need – Compilation CD 10,-

(Trustkill/ 95) Some bands play the entire EMBRACE LP as a benefit (for homeless people). The first release for TRUSTKILL, back in the days there was the rumor the organisation never received any money. Involved bands: OUTSPOKEN, CURRENT, LIFETIME, AVAIL, UNDERTOW, GROUNDWORK, BLINDFOLD, FARSIDE, RANCID, ASHES and some more. Amazing bands playing songs of an amazing record. Too bad to see the way Trustkill went later: Majorlabel macho bullshit metal core…

Land of Nod/ P.A.T.E. – Split 7″ 3,50

(Ochre Records) Letzter Teil der 7×7 Single Serie. Je ein Song, wobei sich beide Bands gegenseitig remixen. Farbiges Vinyl.

(The) Lapse – Betrayal CD 12,-

(Gern Blandsten/ 98) Diese Songs wurden zum Grossteil für das 3. Van Pelt Album aufgenommen, was dann aber nie erschien, da sie sich auflösten, um als The Lapse weiterzumachen. Somit wisst ihr, wie toll dieses Album klingt, quasi die Fortführung des „Sultans of Sentiment“ Albums, herrlich klimpernde Gitarren und dieser tolle markante Gesang von Chris Leo. Vinyl OOP!

La Quiete/ Louise Cyphre – Split 10″/ CD 10,50/ 11,-

(Electric Human Project/ 05) An absurd team up of two unreal European bands. Featuring members of RAEIN and THE DEATH OF ANNA KARINA, Italy’s LA QUIETE contribute four tracks of melodic, yet distraught screamy hardcore. Their sound harks back to the early 90’s emo scene of bands like MOHINDER, INKWELL, and FRAIL. On the flip side is Germany’s LOUISE CYPHRE, who’s sound is along the lines of the breakneck insanity that USURP SYNAPSE, JEROMES DREAM, and PAGE NINETY NINE brought to the mix in the late 90’s. Crazy change ups, and guitar tones similiar to DAUGHTERS and THE DILLINGER ESCAPE PLAN.

Las Puertas – s/t CD 10,-

(Combat Disc/ 05) TIGER LOU ist zusammen mit seiner Frau FIREFOX Las Puertas. Das Ergebnis ist schlicht wie Wahnsinn: Super einfache, extrem poppige Schrammelsongs, kaum ein Lied Länger als 2 Minuten, daher ist die CD insgesamt sehr kurz. „Water“ ist eine Hymne vor dem Herrn!! Die Songs dieser CD erschienen bei uns auf Vinyl und bilden eine Seite der Split LP mit TORPEDO! (cr)

Las Puertas/ Torpedo – Split LP 10,-

(Riptide/ 05) TIGER LOU ist zusammen mit seiner Frau FIREFOX Las Puertas. Das Ergebnis ist schlicht wie Wahnsinn: Super einfache, extrem poppige Schrammelsongs , kaum ein Lied Länger als 2 Minuten.. „Water“ ist eine Hymne vor dem Herrn! Torpedo kennt ihr ja auch bereits von der Tour mit Tiger Lou, dessen Leute ja auch bei Torpedo spielen. Des weiteren spielen die Leute noch bei Je Ne Sais Qoui, Starmarket und Crystal Committee. ROCKige Songs, bei der man gepflegt sein Tanzbein schwingen kann, der eine oder andere Song steht einer Band wie BLOC PARTY in nichts nach…

Mp3: Las Puertas – The water | Torpedo – Declare despair

Last Days of April – Ascend to the stars LP/ CD 12,-/ 14,50

(Bad Taste/ 02) Hatte gar nicht mitbekommen, das dieses schöne Album doch noch auf Vinyl erschienen ist, wird daher jetzt nachgereicht.. (cr)

Last Days of April – Might as well live LP/ CD 12,50/ 15,-

(Bad Taste/ 07) Das neue Album jetzt auch endlich auf Vinyl!

(The) Last Mile – More plastic illusions LP 8,50

(Narshardaa/ 05) Neue Platte der Band aus Holland, die jüngst die ziemlich gute 7“ draussen hatten. Auch noch ne ältere 10“ auf Sabotage, aber die kenn ich nicht. 13 fiese, dunkle, mächtige Kracher, auch soundtechnisch ziemlich dick (logo, Kuschelrock Studio). Die Band macht diesen Portland-Style, der ordentlich Dampf hat und abgeht. Erinnert teilweise musikalisch etwas an THE SWARM oder deren Nachfolger CURSED, also schnell und etwas metallisch, aber insgesamt mit etwas mehr Crust-Einschlag. Fettes, SEHR schickes Booklet, gute Texte.

(The) Last Mile – Motivation 7″ 3,50

(Opiate/ 03) Sehr sehr schick aufgemachte Single mit vier neuen Brechern…

Last of the Juanitas – Time´s up LP/ CD 13,-/ 13,-

(Wantage Usa/ 02) Das 3. Album der Chaoten aus Portland: Verrückte Rhythmen, pendelnd zwischen Metal, tanzbaren Jazz Rhythmen, relaxten Rocksounds, alles natürlich instrumental. Jede Menge Power und Spielwitz katapultieren LOTJ zusammen mit den OXES an die Spitze ihres eigenen Genres. Produziert und herrlich in Szene gesetzt von TIM GREEN (Nation of Ulysses, Fucking Champs).

(The) Last Shadow Puppets – My mistakes were made for you I 7″ 4,-

(Domino/ 08) B/W “Paris summer”

(The) Last Shaow Puppets – My mistakes were made for you II 7″ 4,-

(Domino/ 08) B/W “Separate and ever deadly”

(The) Last Shadow Puppets – The age of understatement LP/ CD 16,50/ 15,50

(Domino/ 08) Vorhang auf für The Last Shadow Puppets und willkommen im Zeitalter der Untertreibung! Alex Turner, Sänger und Frontmann der ARCTIC MONKEYS, und Miles Kane, Gitarrist der Liverpooler Indie-Rocker THE RASCALS, wollten einfach nur mal ihrer gemeinsamen Leidenschaft für vor allem Scott Walker, dem frühen Bowie und David Axelrod nachgehen. Aus der Liebe zum orchestralen Pop der späten 60er-/frühen 70er-Jahre entstanden zwölf vollblütige und fast schon unverschämte Songs voller Dramatik, Esprit und Melodie. Eingespielt mit dem 22-köpfigen London Metropolitan Orchestra. Richtig tolle, spannende, spaßmachende Platte, die so garantiert niemand erwartet hätte. Sind doch noch so jung, die Burschen… Totschickes Coverartwork! (cr)

Latterman – Turn up the punk, we´ll be singing LP/ CD 11,-/ 12,-

(Deep Elm/ 06) Mit LATTERMAN haben Deep Elm wahrlich einen Glücksgriff getätigt und nachdem sie vor kurzem das neue Album “No Matter where we go..” veröffentlicht haben, schieben sie jetzt mit “Turn up the punk, we`ll be singing” das Re-Release des Debütalbums hinterher. Es ist schon eine Weile her das mich eine Band gleich beim ersten Song so auf ihrer Seite hatte wie das Quartett aus Long Island, NY. Eigentlich könnten sie aber auch locker aus Richmond oder Gainesville stammen, denn nicht zuletzt der Gesang erinnert angenehm an Avail, wäre der Gesang noch rauer würde es bei ein paar Songs reihenweise Hot Water Music Vergleiche hageln und sie Spielfreude erinnert mich an die jeweils ersten Alben von Bandds wie Ann Beretta, Against Me oder Gunmoll. Die melodischen Avail Songs sind aber sicherlich der beste Hinweis darauf wie LATTERMAN zu Werke gehen und zwar kann man ihnen sicherlich vorhalten, dass es die Platte ähnlich schon mehr als einmal von anderen Bands gab und es wenige wirkliche Ohrwürmer gibt, aber LATTERMAN haben für mich einfach das gewisse Extra. Man hört ihnen sowohl ihre Spielfreude, ihre Emotionen und teilweise auch Aggressionen einfach an und dazu kommt ein meist mehrstimmiger Gesang der die Songs ordentlich nach vorne treibt.

Lazycain/ No Knife – Split 7” 4,30

(BWR/ 00) L bieten einen tollen, rockigen Melodicsmasher, der das Niveau ihrer bisherigen Veröffentlichungen locker hält. NK sind nicht zu Unrecht in aller Munde: etwas langsamer als L rockt ihr Song sehr eingängig daher. Auch hier ist die Nähe zu Bands wie Piebald nicht von der Hand zu weisen. Leider keine Texte oder sonstige Infos. Schade. (cr)

LCD Soundsystem – Sound of silver DoLP/ CD 19,50/ 15,-

(DFA Records/ 07) Sein zweites Album »Sound of Silver« ist der große Wurf, bisweilen überragend in seiner Gewichtsklasse. Wer das noch nicht mitbekommen hat, verrennt sich wahrscheinlich zu oft im Lokalteil seiner Tageszeitung. Viel Platz gibt es für diesen, seinen Sound eigentlich schon lange nicht mehr, umso überraschter war ich, als ich das Album das erste Mal zu Gehör bekam. Murphy hat es tatsächlich geschafft, ein neues Bezugs- und Koordinatensystem zu schaffen, das zur Coolness des Jahres aufsteigen könnte. Viel cooler geht nicht. In seiner Wirkung mit Kokain zu vergleichen. Die erste Singleauskopplung ist die Quasi-Reminiszenz an Mark E. Smith, der Floorfiller »North American Scum«. Leicht versteckt halten sich das überragende »Someone great« sowie das britpoppige »All my friends«, beides potentielle Zweitsingles. In alter Vertrautheit findet man sich dann beim Hören der beiden Songs »Get innocuous« und »Time to get away«. Will man alles haben. Selbst die Kuhglocke auf »Us V them« geht ab wie ein Zuchtbulle vor der Besteigung. Erinnert in seiner epischen Größe alles ein wenig an Underworld. 21st Century Clubbing eben. Widersprechen muss ich an dieser Stelle noch Spex-Autor Tobias Rapp, für den die zweischneidige Schlussballade »New York I love you but you’re bringing me down« so richtig gar nicht funktioniert. Verstehe ich so richtig gar nicht. Sinatra hätte zwar nicht unbedingt seinen Hut davor gezogen, aber im Grunde genommen ist der Mann ohnehin überbewertet. Fazit: Auf »Sound of Silver« finden sich achteinhalb klasse Lieder — achteinhalb von neun. Nette Ausbeute für einen Zweitling.

LCD Soundsystem – s/t LP/ CD 14,-/ 13,50

(DFA/ 05) Hinter dem LCD SOUNDSYSTEM steckt James Murphy, vielerorts als «Pharell Williams des Punk-Funk« gefeierter Super-Produzent von Acts wie The Rapture, Radio 4 oder eben LCD SOUNDSYSTEM. Im Studio besteht das LCD SOUNDSYSTEM nur aus James und seinen Fähigkeiten als Sänger und Produzent. Auf der Bühne hingegen ist das LCD SOUNDSYSTEM ein Quintett, bestehend aus fünf gleichermaßen Punk-, Funk- und kunstbesessenen Freunden. Zusammen mit Tim Goldsworthy bildet er das Produzenten Duo DFA (Death From Above) und betreibt das gleichnamige New Yorker Label. Das Album bietet Songs im Garagenrock Stil wie der Opener «Daft Punk Is Playing In My House«, infizierenden ‘New Rock’ wie die erste Single «Movement«, bis hin zu dem Brian Eno artigen Schlusssong «Great Release«. Das LCD SOUNDSYSTEM liefert den schlagenden Beweis dafür, dass Intelligenz in der Popmusik nicht anrüchig, als vielmehr erstrebenswert ist. Natürlich nur solange einen diese nicht davon abhält, auf der Tanzfläche herumzutoben und sich dabei komplett zum Hanswurst zu machen. Denn, wie gesagt, letztlich sind wir doch alle Spinner. Und das ist, wie von LCD SOUNDSYSTEM bewiesen, auch völlig in Ordnung.

LCD Soundsystem – Yr city´s a sucker 12” 7,50

(DFA/ 04) Dance, dance, dance

Leatherface – Cherry Knowle CD 13,50

(BYO/ 01) ReRelease ihrer ersten CD von 1989. Noch nicht soo ausgereift und filigran wie später, dafür aber remastert und trotzdem richtig klasse. 13 Songs, darunter ein Elvis Cover (In The Ghetto) und eine Leatherface-Version von Knockin´ On Heaven´s Door. (ss)

Leatherface – Discography II LP 10,-

(Deranged/ 03) Nach langen Jahren nun wieder erhältlich. Die guten alten Leatherface Songs: Da wären die Songs der Split Do7“ mit WAT TYLER, die „Eagle“ 7“, die „Beerpig“ 7“, ein Damned Cover, einige bislang nicht veröffentlichte Akustikversionen ein Live Song. 12 Stücke insgesamt. Grossartige Band!

Leatherface – Dog disco LP/ CD 11,-/ 13,50

(BYO/ 04) Neues Album der alten HAUdegen – nun sind sie aber nur noch zu dritt, das Besetzungskarrussell hat sich gedreht. Nach mehrmaligem Hören wachsen die Songs, sind wieder Hits, Ohrwürmer, die einem alleine durch die Reibeisenstimme so vertraut vorkommen, wenngleich das natürlich kein „Mush“ ist. Aber das vermutlich auch keiner erwartet. Geht m.M. nach mehr als in Ordnung die Platte. (cr)

Leatherface – Horsebox LP/ CD 11,-/ 13,50

(BYO/ 00) Das erste Album nach dem sensationellen, überraschenden Comeback (Split LP mit HWM). Ja!!! So ein extremes Glücksgefühl hat mir noch keine Band live beschert- auf Platte sind L mit ihrem Chef Stubbs ja sowieso ganz vorn.

Leatherface – The last CD 13,50

(BYO/ 00) Die letzten Aufnahmen, bevor sie sich 1993 auflösten. Nun als aufgemotzte Version… außer den ursprünglichen 8 Songs finden sich hier nun noch 8 weitere. Zu den Qualitäten dieser UK-Punklegende um Frontmann Frankie Stubbs (der beim Konzert in Kassel so richtig die Sau rausließ, nachdem er während des Auftritts alleine eine Pulle Wein leerte), muß ich wohl nicht viel sagen- ODER??? (ss)

Leech – Stolen view CD 12,50

(Viva Hate/ 08) Leech ist eine Band, die Ihrer Zeit vermutlich weit voraus war. Instrumentaler Postrock war zu dem Zeitpunkt Ihrer Gründung – 1995 – noch lange kein medienrelevantes Thema. Nach drei Alben folgte vermutlich aus genau diesem Grund die temporäre Schaffenspause, um dann 2006 wieder mit doppelter Schlagkraft und Intensität zurückzuschlagen. Das aktuelle Album “The Stolen View” katapultiert die Band qualitativ direkt auf eine Ebene der relevanten Post Rock Bands, wie zum Beispiel Isis, Neurosis oder Mogwai, ohne wie ein Plagiat zu wirken – Im Gegenteil, die eingängige Gitarrenarbeit kreiert in Verbindung mit den, im Vergleich zu anderen Bands dieses Genres hervorgehobenen Sythesizer-Sounds einmalige Landschaften und verpasst Ihrem Schaffen somit eine ganz eigene Note. Vinyl soll noch irgendwann kommen. Waren just auf Tour mit TOOL…

Lee Hazlewood – Baghdad knights 7” 4,50

(BPX 1992/ 06) 7″ vom kommenden Abschiedsalbum `Cake or death´ mit dem dort ebenfalls enthaltenen `T.O.M. (The Old Man)´ auf der B-Seite. A Seite: Feiner orchestral arrangierter Big Band Country mit schiebenden Bläsern. B-Seite: Streicherlastige Ballade mit der tiefen sonoren Stimme des Altmeisters. Limitiert auf 1000 Exemplare, superschickes Artwork, erschienen übrigens auf dem Label von Bela B.

Left for Dead – Live LP 11,50

(Deranged/ 06) Vor guten 1,5 Jahren gab es zwei Reunion-Shows zu einem guten Zweck im original Line-Up. Man wie gerne wäre ich dabei gewesen. Das muss die Hölle gewesen sein. Und genauso ist auch die Platte. Einfach nur oberbrutal, der Inbegriff von “In-your-face” und chef ! Auf jeden Fall wurde eine Show aufgenommen und erscheint jetzt als LP. Die Soundqualität ist richtig dick für eine live LP. “WHO DO YOU KNOW AND WHO FUCKING CARES!” Gänsehaut ! (ts)

Leftöver Crack – Fuck world trade LP/ CD 11,50/ 13,50

(Alternative Tentacles/ 04) Wütender, schneller, aber hochmelodischer und hochpolitischer Ska Punk der guten Art…

Lefty´s Deceiver – Conversations on favored nations CD 12,50

(HCNL/ 00) Wieder eine außergewöhnlich gute PostHardcoreBand. Auffallend wieder der wunderschöne, harmonische Gesang. JedeR, der/ die ein Faible für Bands wie TITR, Readymade, Elliott und so weiter hat, sollte diese Band lieben- Believe me or not! (cr)

Lento – Earthen CD 22,50

(Supernatural Cat/ 07) Eine Band aus Italien mit 7 monströsen Songs in wahnsinnig schöner und aufwendiger Verpackung. Erinnert spontan an MEN IN SEARCH OF THE PERFECT WEAPON und ist ein tief gehender Killer Bastard mit Einflüssen von Hardcore, Ambient, Postrock und Psychodelia. Nach dem `Supernaturals Record One` Projekt mit Ufomammut, stellen sich Lento jetzt mit ihrem ersten eigenen Werk `Earthen` vor. Instrumentale Songs kreieren eine massive Atmosphäre die von unglaublichen Riffs verdichtet wird. Ihr `Heavy Ambient` Sound bedient sich eines weiten Spektrums an Einflüssen: NEUROSIS, EARTH, MOGWAI und GYBE. Die Band besteht aus 5 Musikern: 3 Gitarren, Bass und Schlagzeug. Dies ist die handnummerierte Version in einer fetten Pappbox, super edel und jeden Penny wert, drinnen wartet auch noch so manche kunstvolle Bastelüberraschung…

Leonard Cohen – Songs from a room CD 9,50

(Columbia/ 69) Sein glaube ich 2. offizielles Album. Fast nur Hits, u.a. Bird on a Wire, The Partisan, Lady Midnight, Story of Isaac. Für mich der größte Songwriter aller Zeiten. Eine unglaubliche Stimmung erziehlt er mit seiner Stimme, mit seinen kaum zu beschreibenden Songs. Zwar „nur“ als CD lieferbar, aber diese Platte sollte man haben.

Leonard Cohen – Songs of leonard Cohen LP/ CD 12,50/ 15,-

(Sony/ 67-07) Sein Debutalbum von 1967. Eine Jahrtausendplatte, ich könnte ohne diese Platte nicht leben. U.a. mit Suzanne, Sisters of Mercy, So long, Marianne, Hey, that´s no way to say goodbye und so weiter… CD Neuauflage, neugemastert mit 2 Bonustracks!

Leonard Cohen – Songs of love and hate CD 12,-

(Columbia/ 71) Meiner Meinung nach seine beste Platte, ein absolutes Meisterwerk. Vielleicht der grösste Songwriter aller Zeiten. Super melancholische, aber auch beruhigende, nicht depressive düstere Songs, getragen von seiner unglaublichen tiefen Stimme und dem dezenten Gitarrenspiel. Eine der Weltbesten Platten ever, wenn ihr mich fragt. U.a. Avalanche, Last Years Man, Joan Of Arc…nur Hits…! (cr)

Le Shok – We are electrocution LP/ CD 11,-/ 12,50

(GSL/ 01) Schräger, völlig distorteter 60ies Garage Trash-Punk. Die Lofi-Tanzattacke. Sehr kultiges Cover…

Les Savy Fav – 3/5 CD 14,50

(Frenchkiss/ 06) Neuauflage ihres Klassikers und Debuts von 1999. Die LP kam damals mit der kultigen Duschhauben Verpackung. War lange nicht mehr erhältlich, jetzt aber endlich wieder. Herrlich schräg rockender Zappelcore in Perfektion. 10 Hits und die Speerspitze ihres eigenen Genres. Alle Songs wurden neu gemastert und nun mit neuem Artwork versehen. Diese Band muss mensch erleben: sooo geil ,so spritzig, so erfrischend, so schräg, so quer und eingängig zugleich. Q AND NOT U meets ENIAC. HAMMER! (cr)

Les Savy Fav – Go forth CD 14,-

(Southern/ 01) Das neue Album! Ganz frisch… nen kleinen Ticken ruhiger sind sie geworden, ohne an Spannung und Tiefe zu verlieren, sie schöpfen ihre Kreativität voll aus und fesseln dich so mit jedem Hören immer weiter, weil es ständig etwas neues herauszuhören gibt. Nicht umsonst in aller Munde.. (cr)

Les Savy Fav – Hold on to your genre 7″ 5,50

(Monitor/ 05) Endlich der letzte Teil der 7” Saga. Na, wer hat sie alle?

Les Savy Fav – Inches CD 14,50

(Frenchkiss/ 04) Da isse nun, die Kollektion ! Von 1996 bis 2004 veröffentlichten LSF 9 7“es bei den verschiedensten, coolsten Indi-Labels der Welt. Die Cover der 7“es ergeben zusammengelegt ein gemeinsames Motiv. Hier gibt es un die 18 Songs der 9 Singles auf einer CD. cr)

Les Savy Fav – Let´s stay friends LP/ CD 15,-/ 15,50

(Chunklet – Wichita/ 07) Nach 6 Jahren ein Hammer neues Album – eingängiger denn je. Vinyl als saulimitierte Original US Version auf Chunklet!!

Les Savy Fav – Plagues and snakes Pic7″ 9,50

(Rococo Records/ 08) Sacklimitierte, totschicke Picture Single mit den Songs der damals zur Tour nur in Australien erschienen CD EP auf Popfrenzy Records…

Les Savy Fav – Reprobate´s resume 7” 4,-

(X-Mist/ 00) Brandneue Single dieser DC- Zappler! Sie macht da weiter, wo die „Rome“ aufhörte. Verspielte Zappel-Hits voller geiler Melodien- Hit! Der wohl letzte noch erhältliche Teil dieser berühmten 9 Singles serie! (cr)

Les Savy Fav – Rome LP/ CD 10,-/ 11,-

(Southern/ 99) 5 Hammer-Zappelsongs, quietsch geil !

Les Savy Fav – The cat and the cobra CD 14,50

(Frenchkiss/ 99) Allseits hochgelobte New Yorker Band, die klassische D.C. Sounds in einem modernen, poppigen Gewand präsentiert. Ich nenne es mal eine poppigere, relaxte Version von Nation of Ulysses, aber Les Savy Fav sollten auch für Freunde des Polyvinyl- oder Tree-Sounds interessant sein.

Les Savy Fav – What would wolves do Pt. I 7″ 5,20

(Wichita/ 07)

Les Savy Fav – What would wolves do Pt. II 7″ 5,20

(Wichita/ 07) Limitiert auf 700 Exemplare.

Less Than Jake – Anthem PicLP 14,-

(Leech Records/ 03-07) Musikalisch etwas glatter als noch zuletzt, aber wieder höchst eingängig und mit tollen Songs. Die Entwicklung von Less Than Jake erinnert ein wenig an die der Bosstones, aber die schaffen es immerhin auch noch eine gute Platte nach der anderen aufzunehmen. Jetzt auch auf streng limitiertem Vinyl (500 Exemplare).

Less Than Jake – Borders and boundaries LP/ CD 11,-/ 14,-

(Fat Wreck/ 00) Nun sind LTJ also auf einem Mainstreamlabel gelandet. Wenigstens wirkt sich das positiv auf Sound und Produktion aus. Denn hier präsentieren sie uns 15 Punkrock Kracher, allesamt bis ins Detail ausgefeilt. Perfekte Ska- Elemente katapultieren dieses Album locker an die Spitze des MelodicPunks. Keine Angst, der Ska-Teil ist dezent! (cr)

Less Than Jake – Goodbye blue and white LP 11,-

(No Idea/ 02) 7” Compilation LP mit 4-eckigen Labels! 20 Songs, u.a. diverse Coversongs (Slayer, Twisted Sister) und viele ausverkaufte Singles, Mega Hits dabei….

Le Tigre – Feminist sweepstakes LP/ CD 11,50/ 14,-

(Le Tigre/ 01) Beim ersten Hören dachte ich sofort: Moderne Babes In Toyland! Der Stil ist auch tatsächlich gleich/ ähnlich, allerdings nicht so (punk)gitarrenlastig, sondern eher technoid/ elektronisch/ vielseitig/ funky. Gefällt mir sehr gut, aber das taten Babes In Toyland ja auch, da ist es wohl kein Wunder… Grrrl music to dance to! “Mr. Lady“ sind Pleite, daher Repress auf neuem Label, leider teurer… (ss)

Le Tigre – From the desk of…Mr. Lady CD 10,-

(Le Tigre/ 04) The second outing from beat-rocking genre-benders and political activist groove warriors KATHLEEN HANNA (BIKINI KILL, JULIE RUIN), videomaker SADIE BENNING, and zine editor JOHANNA FATEMAN (Artaud-Mania!, My Need to Speak on the Subject of Jackson Pollock). A new-wave fueled rush of buzzing guitars, chaotic vocals, samples, and programmed beats. Includes a broken-beat remix by RACHEL KOVACS (HOME WRECKER FOUNDATION). Reissued on the band’s own Le Tigre label with a bonus video.

Le Tigre – Remix 12“  9,-

(Chicks on Speed/ 4) Re-issue der Remix 12“ mit einem bislang unveröffentlichten DFA Remix als Bonus auf der CD. Ursprünglich 6 Song 12″ mit Remixen von Analog Tara, Swim with the Dolphins, DJ Ham + Cheese on Rye, Reid Speed, DFA und Lauren Flax. Vor allem der Remix von DFA ist der ultimative Disco-Punk-Kracher!

Le Tigre – s/t LP/ CD 11,50/ 10,50

(Le Tigre/ 00) Die neue Band von Kathleen Hanna (Ex – BIKINI KILL). Lo-FI Garage Elektro-Punk mit Tanzbeats. Ein paar richtig Ohrwurm verdächtige Hits sind dabei, der Rest macht Spass und ist tanzbar. Rrriiot Girl Musik mit entsprechenden Inhalten für die Tanzfläche. Rockt! Auch hier wegen der Pleite Repress auf nem neuen Label… (cr)

Le Tigre – This island LP/ CD 13,-/ 15,-

(Le Tigre – Chicks On Speed/ 04) Das es diese Damen um Ex-Bikini Kill Hannah mal zu einem Major ziehen würde..das wäre in den Anfangtagen der Grrll Bewegung undenkbar gewesen. Inhaltlich ist diese Platte trotzdem Top, da wird nach wie vor kein Blatt vor den Mund genommen. Musikalisch haben sie ihr Spektrum auch noch erweitert, noch mehr Beats, mehr Elektro, mehr Dance und allerlei Spielerein und Überraschungen. Hits gibt es hier jede Menge, vom Titelsong über das geniale Don´t drink poison oder after dark. Und dann ist da noch die geile Coverversion der Pointer Sisters: I am so excited! Geile Platte, die dich auf die Tanzfläche zwingt. (cr)

Le Tigre/ Gossip – Standing in the way of control 12“ 8,50

(Kill Rock Stars/ 06)

Let It Burn – Heres to goodbyes LP/ CD 11,-/ 12,-

(Coalition/ 02) Einigen vielleicht schon von der Split 7” mit SCARLET LETTER bekannt, beglücken LIB uns hier mit 14 neuen Songs. Und die lassen es brennen… 80ies styled Hardcore, der tanzen macht, ich meine jetzt allerdings richtiges Tanzen, zwar mit ausgiebigem Körperkontakt, aber kein Sich-auf´s-Maul-hauen-im-Pit-Gehabe. Böse Zungen könnten allerdings behaupten, dies sei alter Wein in neuen Schläuchen, aber so ganz stimmt das nicht, denn diese Band bringt irgendwas Frisches hinein, irgendwie den richtigen Schmiss… The best of KID DYNAMITE meet THE EXPLOSION! (ss)

Let it Burn – The expanding universe LP/ CD 11,-/ 13,50

(Chunksaah/ 04) Zur Zeit sind Let It Burn ja auf Eurotour unterwegs, und dies hier ist ihr brandaktuelles Album. Ich glaube ich muss mich mal an diesem Schimpfwort bedienen: Emopunk (iiih, ich habs gesagt!). Rockiger, catchiger Punk mit fast durchweg cleanem Gesang & einer dicken Portion Arschwackelfeeling, der locker auf JadeTree sein könnte. Macht verdammt Spass diese Band! (ts)

Let it Burn/ Break – Split CD 9,-

(Doghouse/ 03) New Jersey in the House! 3 neue Fetzer von Let it Burn in bewährter Kid Dynamite Manier. The Break sind noch ein wenig punkrockiger mit ebenfalls 3 Songs. Sowas „hartes“ habe ich lange nicht mehr auf Doghouse gehört ;)

Leviathan – Blind wound LP 14,-

(Southern Lord/ 07) LEVIATHAN is the audial bastard spawn of the musician known as WREST (also main-man behind LURKER OF CHALICE and member of TWILIGHT). Cruel and boundary less, these Leviathan tracks continue to push the band into the uncharted waters of punishing black metal art. Of particular note is the fact that these Leviathan tracks represent the first time ever that Wrest has played live/acoustic drums on a Leviathan album. Although each Leviathan album released is a credible, important achievement The Blind Wound material is outstandingly dark and impressive. Their is a decidedly more “human” vibe here but fear not its still grim and cold as ever. This material was initially available on a split CD with Sapthuran but now is available on its own on 180-gram virgin vinyl.

Leviathan/ Crebain – Split DoLP 17,-

(Anti Xtian Terror/ 08) One time only re-press of this previously sold out release! Six tracks from each band! This limited edition second pressing comes in 180 gram black vinyl! This sold out immediately. Two of black metal’s new elite, both hailing from San Francisco, join forces to unleash a massive and brutal torrent of buzzing, crushing, malevolent blackened grimness on this split. Heavy black Vinyl and fold out cover – great!

Liars – Drum’s Not Dead LP+DVD/ CD+DVD 17,50/ 16,50

(Mute/ 06) Nach dem Umzug von New York nach Berlin erscheint nun das dritte Studioalbum der Liars. Mit diesem neuen Album untermauern sie ihren fast einzigartigen Avantgarde-Anspruch. Gespenstische Gesänge, sägende Geräusche, scheppernde Becken, tribalmäßige Rhythmen: die Liars schocken und bezaubern zugleich. Die 12 Lieder sind eine Nervenzerreißprobe, doch ist man erstmal ihrer Popsong-Struktur, kommt man so schnell nicht wieder heraus. Dabei gibt es neben der ersten Singleauskopplung “The Other Side…” vergleichsweise viele betörende Lieder, die sich nach intensiven Hörgenuß gar nicht mehr aus dem nun geschulten Ohr verbannen lassen. Ein Avantgarde-Album ohne Konkurrenz. Auf der DVD die beiden Formaten beiliegt, gibt es 36 Kurzfilme, drei verschiedene zu jedem Track des Albums.

Liars – s/t LP/ CD 16,-/ 15,-

(Mute/ 07) Und da ist das ganze Album! Nach dem percussionorientierten, Verweigerungshaltungen an den Tag legenden `Drums´-Album widmet sich die von New York nach Berlin übergesiedelte Band auf ihrem 4. Album einem extrovertierteren Ansatz, den man auch mit einer gewissen Eingängigkeit verwechseln kann, wenn man will, aber nicht muss, obwohl die Ansammlung der an gängigen Songstrukturen orientierten Songs höher denn je ist. Die Stimmung ist dunkel, böse, kellerartig. Die Liars operieren natürlich auch hier wieder am Noiserock herum, mit verschiedensten Ergebnissen, da treffen desöfteren sonische New York-Gitarren auf vor allem Jesus & Mary Chain-Flair, in die tiefsten Gassen der 80er taucht man hinab und auch die alten Neubauten schwingen natürlich ansatzweise immer mal wieder mit. Erstaunlicherweise benötigen sie für ihre einzelnen Ausflüge selten mehr als 4 Minuten, was vielleicht der eine oder andere als unterfordernd begreifen wird, aber der Scheibe eine gewisse Griffigkeit im Meer des geordneten Lärms verpasst und tatsächlich kann man bei einigen Songs mitsingen.

Liars – There´s always room for a broom CD 8,50

(Mute/ 04) Die Vorab Platte der NYC Elektro-Wave-Chaos-Rocker, bevor ein neues Album folgt. Die Band, die es irgendwie schafft, zwischen einerseits Gern Blandsten und Sound Virus, andererseits Major Company zu wandern. 3 recht coole neue Songs, 2 davon exklusiv nur hier zu finden und somit nicht auf dem neuen Album. Das etwas irre führende Artwork find ich super, hierfür zeichnet sich Blixa Bargeld (Nick Cave/ Neubauten) verantwortlich. Seht und hört selbst!

Liars – They threw us all in a trench and stuck a monument on top CD 15,-

(Mute/ 02) Available again, originally released on the evergreat GERN BLANDSTEN records. A shocking debut album from NYC based LIARS combines raucous dance, hip hop and punk beats for high-energy heart-and-soul fire-eating that, somehow, morphs into song. Pat Nature, bassist for the defunct Midwest SHUDDER-TO-THINK-like group, OPIUM TAYLOR and Ron Albertson former drummer of MERCY RULE (see Don Zientara, Lou Giordano and Caulfield Records) seduce the rhythms like veins looking for blood.

Liars – They were wrong, so we drowned CD 16,-

(Mute/ 04) The new record! The sophomore album from twisted New York rock chaoticians LIARS-ANGUS ANDREW, AARON HEMPHILL, and JULIAN GROSS. An imaginative ten-track cocktail of menacing art rock, dark weirdness, and haunting noise. Vinyl not available right now…

Liars – We no longer knew who we are CD 10,-

(Sound Virus-Hand Held Heart/ 02) Leider nur 3, aber dafür lange Songs der New Yorker Post Punk Helden, umlängst von Sony gekauft, wie auch ihre Kollegen von Radio 4. Und zusammen mit denen und den YEAH YEAH YEAHS bilden sie auch wirklich die absolute Speerspitze des typischen NY Post Punks: Rhythmische Gitarren, wummernd groovende Bassläufe, monotone, aber eingängige Gesangslinien, jede Menge Soul und den Frühachziger New Wave stets parat. Wer das erste Album auf Gern Blandsten (nun Sony) mochte, oder eine der o.g. Bands mag, kann beruhigt zugreifen. Einseitig bespielt, sehr schickes Kartoncover.

Lickgoldensky – The beautiful sounds of LP/ CD 11,50/ 13,50

(Escape Artist/ 03) Endlich auf Vinyl erschienen, auf goldenem PVC und auf 500 limitiert. 9 Songs, 22 Minuten voll von harter, chaotischer, positiver verrückter, mörderischer und lauter Musik, die an der Schnittstelle zwischen Hardcore, Metalcore und Mathcore liegt. Die Stimme ist ziemlich hoch und der Typ keift, also ob er grade aus der Anstalt entflohen ist. Aber die Stimme ist nicht nervig hoch, auf keinen Fall. Der Bandnamen stammt übrigens von einem EYEHATEGOD Song. Der Gitarrist war früher bei Turmoil, und Leute die auf Converge, Eyehatgod, und Kiss it goodbye stehen, sollten das hier mal auschecken. CD mit anderem Artwork!

Lickgoldensky – Untitled LP/ CD 10,-/ 12,50

(Level Plane/ 04) Neustes Werk der Ex-Turmoil auf Level Plane. Heavy Mathcore vs. Chaos. Farbiges Vinyl auf 500 limitiert. (ts)

Life at These Speeds – s/t CD 11,-

(Perpetual Motion Machine – Owsla/ 04) Oh yeah, was für eine Bombe. 40 Minuten rockender, eingängiger HC, der mal melodiös, mal heavy und aggressiv ist. Ich würde das jetzt mal als eine Mischung aus Funeral Diner, 12 Hour Turn und Envy bezeichnen, da es stellenweise auch episch wird. Aufmachung ist wie immer bei Owsla wunderschön…. (ts)

Life at These Speeds – To your health LP/ CD 10,-/ 13,50

(Level Plane/ 06) Schon ein paar Wochen draussen, aber leider bisher an uns vorbeigegangen. Dabei ist diese 2. LP noch besser als das schon sehr gute Debut! Viel aufgeräumter und hörbarer kommt diese Platte der Band aus Portland daher. An der bekannten Mischung zwischen Indie und Emocore der alten Schule wurde nicht viel verändert, allerdings hat man es im Vergleich zu den Vorgängeroutputs geschafft, eine deutlich differenziertere, dynamischere Aufnahme abzuliefern. Die powervoll treibenden Parts krachen endlich ordentlich und liefern den nötigen Kontrast zu den zuckersüß dramatischen Gesangslinien und dem rockigem DC-Groove. Post Punk at its best! Klasse Platte mit 11 guten Songs!

Life at These Speeds/ Sinaloa – Split 7” 4,50

(Waking Records/ 05) Jeweils ein neuer exklusiver Song Beide Bands sind ihrem Stil treu geblieben, also “Emo” alter Schule. (ts)

Life Long Tragedy – Runaways LP/ CD 13,20/ 13,50

(Deathwish/ 08) Nach Split LP und dem Debut nun das 2. Full length… Direkt vor “runaways” hab ich die neue This Is Hell gehört, und die beiden Platten sind wie zwei ungleiche Schwestern. Die erste hat eine Vorliebe für die Farbe schwarz und hat kein problem, in der Indie-Disco gleichgesinnte Jungs kennen zu lernen. Unterdessen steht „runaways“ unbeachtet in der Ecke. Sie ist nicht so „easy on the eye“ bzw. the ear, dieses Mädchen hat echte Psychosen. Auch wenn sie’s dir nicht so leicht macht, solltest du dir die Mühe machen, sie näher kennen zu lernen. Du wirst merken: der schleppende, düstere, disharmonische Klang, die genuin kaputten und doch Haltung beweisenden Texte haben einen faszinierenden Charme. Obwohl sehr viel langsamer, erinnert „runaways“ an GUTG (nicht zuletzt wegen der winzigen handschriftlichen texte: Brillenzwang!), aber auch Fans von MODERN LIFE IS WAR dürften mehr als angetan sein. Musik für kaputte und Außenseiter…

Life Long Tragedy/ Final Fight – Split 7″ 5,-

(Deathwish/ 06) Endlich neuer Stoff einer der besten, neuen Hardcore Bands aus Kalifornien! Gemeint sind natürlich Life Long Tragedy, die wie kaum eine andere Band Melodie, Emotion und Härte miteinander verbinden und damit in bester Tradition von Bands wie Unbroken und Modern Life Is War stehen. Hier zu hören ist “Soul search party”, ein schneller Hammersong und das eher schleppend-verzweifelte “Sweet innocence”. Auf der Flipside gibt’s die ebenfalls aus Kalifornien stammenden Final Fight mit 2 nicht minder überzeugenden Songs, die in eine ähnliche Richtung wie Life Long Tragedy gehen, aber einen deutlicheren Youth Crew Background haben. Kommt zudem in von Deathwish gewohnter, schicker Aufmachung und rot/gelbem Vinyl. Pflicht für Fans modernen, emotionalen Hardcores von Modern Life Is War bis Comeback Kid.

Lifetime – Background CD 14,-

(New Age/ 93) Das Debut von Lifetime. 10 melodische, punkige Hardcoresongs mit Einflüssen von Gorilla Biscuits und Verbal Assault. CD mit Bonus, einer Live Show!

Lifetime – Hello Bastard CD 13,50

(Jade Tree/ 95) Das zweite Album der immer besser werdenden Band. Melodische Punkcore Hits. Inklusive einer HÜSKER DÜ Coverversion! Vinyl OOP!

Lifetime – Jersey´s best dancers CD 13,50

(Jade Tree/ 97) Leider schon wieder die Abschiedsplatte dieser wunderbaren Band. Schneller, melodischer Punkrock, ungeheuer impulsiv und erfrischend. Ihre beste Platte- Killer! Seufz! Vinyl OOP! (cr)

Lifetime – Seveninches CD 14,-

(Black Cat/ 02) Neuauflage der Platte auf Day After: endhält die nicht ganz so gute 1. 7“, sowie die göttlichste „Tinnitus“ 7“ und den Song vom „land of greed“ Sampler… Die Tinnitus ist m.M. nach ihre beste Platte…

Lifetime – Somewhere in the swamps of Jersey DoCD 15,-

(Jade Tree/ 06) Das hunderste Release auf JT! Das wird ordentlich gefeiert und zwar mit einer DoCD unserer heiss geliebten und vermissten Lifetime. Auf CD1 finden diverse Sampler Songs (Anti Matter, World of need, The tie that binds..), sowie die komplette hammeroberbestgeilste 7” auf Glüe Records, die B-Seite der “Boys no good” 7”, diverse Cover Songs (Billy Bragg!!). Dazu dann noch das komplette “Background” Album, neu abgemixt (klingt jetzt viel besser) und ihre erste 7” auf New Age Records. CD2 hat dann die Original Version des „Background“ Albums plus Liveset. Ist zwar n bisschen blöd, das es 2x Background in zwei verschiedenen Versionen gibt, da hätte man noch mehr rausholenkönnen. Entschädigen tut dann wieder das megafette Booklet, das diesen Namen auch echt verdient: Auf 52 Seiten gibt es Liner-Notes, Texte und tonnenweise Fotos.

Lifetime – s/t CD 14,70

(Fueled by Ramen/ 07) Vorab: Vinyl ist angekündigt. Jetzt zur Platte: Also so sehr ich mich auf die Reunion gefreut habe und immer noch hoffe, dass die Band hier eine Tour macht (damals verpasst!), die neue Platte ist irgendwie doch recht drucklos und plätschert so daher. 2-3 geile Songs, aber der Rest eher semi. Zeimlich glatt gebügelt das Ganze. Das kennt man ganz anders. Schade. Aber aus Komplettierungsgründen kauf ich mir sie dann doch! (ts)

Lightspeed Champion – Falling off the Lavender bridge LP/ CD 16,50/ 14,-

(Domino/ 08) Das Album ist mehr als eine positive Überraschung! Hinter Lightspeed Champion verbirgt sich das Soloalbum des ehemaligen TEST ICICLES Frontmanns, die sich nach nur einem fantastischen Album ja leider aufgelöst haben. Das der Gute auch anderes als spastisch vertracktes Geballer produzieren kann, wir hier mehr als deutlich. Man kann sagen, das “Falling off…” genau die Antithese zu den Test Icicles Songs darstellt. Bei Lightspeed Champion geht es eher sehr relaxt Singer/Songwriter mäßig zur Sache, und es kommt ziemlich oft die Slide-Gitarre zum Einsatz, wodurch das ganze einen leicht countryesken Einschlag bekommt. Im Ganzen ein mehr als gelungenes, abwechslungsreiches Album, das gerade in der zweiten Hälfte mit wunderschönen Ohrwürmer aufwartet. Das coole Coverartwork fällt jedem vermutlich zuerst ins Auge. Das ist aber gut so, denn so hört man in dieses Album hoffentlich mal rein… (cr)

Lightspeed Champion – Galaxy song I 7″ 3,50

(Domino/ 08) b/w “Molly´s song” in einer Demo Version…

Lightspeed Champion – Galaxy song II 7″ 3,50

(Domino/ 08) b/w “Dry lips” in einer Demo Version…

Light the Fuse and Run/ Transistor Transistor – Split LP/ CD 10,-/ 12,-

(Level Plane/ 03) Virginia’s LTFAR and New Hampshire’s TT new life and a taste of fun into a scene that is often heavy-handed and forgetful of its youth. TT begin the party with their brand of snotty rock-fueled hardcore that at times reminds one of a BLOOD BROTHERS of yore. LTFAR mix an early 90s Southern California vibe with a glance at early Dischord singles that no one can forget. Welcome to a collection of sounds that will have you at work in the pit, shaking your ass as well as your fists. Not their best songs, but all in all well done.

Lightning Bolt – Hyper magic CD 14,-

(Load/ 05) The Spinners are back! An all killer, no-filler follow-up to 2003’s Wonderful Rainbow album from bass-and-drums duo LIGHTNING BOLT. A hyper-driving eleven-track slamfest, rocked dense, throbbing, and huge. Makes you dance and shake your fist. Insane and so funny and so good!!

Lightning Bolt – Ride the skies CD 13,50

(Load Records/ 02) Völlig Wahnsinnige Gesellen sind hier am Werk. Ein Basser, ein Schlagzeuger. Wirre (geile!) NOMEANSNO Bassläufe treffen auf rasende Schlagzeugrgythmen. Abgefahrenes Zeug, mehr als interessant zu hören.

Lightning Bolt – The power of salad DVD 16,-

(Load Records/ 02) Strap yourself to a 3800 watt two-piece freight train as it steams its way across America. Follow the band Lightning Bolt as they drop jaws in locales from ultra-boho Williamsburgh, NY to sweaty Lubbock, Texas. It’s a wild ride that has some swank bug-eye film making from Peter Glantz and Nick Noe capturing 19 shows. Features camoes from undie rock celebrities, Pink and Brown, two epilepsy-triggering animations, a poster gallery and tons of other bonus gear. Time to realize the Power of Salad! Its got the human factor rolled in the mix with amp breakdowns, flooded towns, scary fans and a menacing police presence. This is no Guns N’ Roses sytle party rock; this is planet-flattening sound waves that will make your croutons nuclear. Its not like they can’t move a crowd, au contraire girly-boy, they move the dance floor and make it a seething mess of cooking oil and sweaty limbs. Still want to come along? Well if time commitments have you down, this video is there for ‘ya. Come on, the power of salad will save your pathetic life. Vitamins, minerals, and huge battleship-sinking ROCK.

Lightning Bolt – Wonderful rainbow CD 13,50

(Load Records/ 03) The much anticipated follow-up to 2001’s album Ride the Skies, Wonderful Rainbow pulls out all the stops. Recorded loud and proud over a year, this record grabs your throat with eight songs of bass so nasty it seers human flesh on contact and drums so mighty they liquefy brain cells on impact. LIGHTNING BOLT is a two-piece that boasts a 3800-watt bass amp competing for volume with hammer-of-the-gods drum-strikes. Believe it! Since 1994, the band has been embarrassing headlining bands with their sub-atomic amps. The band hails from Providence, RI and has been instrumental in bring heavy rock the mohawk it needs to compete in these topsy-turvy times. Vinyl OOP!

Limbeck – s/t LP/ CD 11,-/ 13,50

(Suburban Home – Doghouse/ 07) Nach vielen doch eher durchschnittlichen Releases auf Doghouse kommt hier mit Limbeck mal wieder eine Band, die mich wirklich begeistern kann. Die Süd-Kalifornier klingen wie eine sehr viel poppigere Variante von den Weakerthans oder Jets To Brazil. Man kann auch sagen sie mischen Indie-College-Power-Pop mit einem melancholischen Country-Einschlag und singen dabei über lange Fahrten durch die USA oder darüber, seine Freundin zu vermissen. Musikalisch überzeugt dieser Mix rundum. Ist ihr drittes Album und vor allem durch diesen Country Touch besser als vieles. Auch haben sie gegenüber den ersten Alben ne ordentliche Schippe draufgelegt und ihrem typischen Sound ne Prise BEN KWELLER oder THE SHINS zugefügt. Gut! Wo wir grad bei THE SHINS sind: Das schöne Artwork hat Jesse Ledouxville gestaltet, der das tolle „Chutes too narrow“ Album von eben The Shins gestaltet hatte. (cr)

Limp Wrist – Discography CD 12,-

(Paralogy/ 04) Alle Songs, die LW je gemacht haben plus unveröffentlichtes Material. 37 Songs über Gay Power, die mit sehr viel Humor verbunden sind. „I love hardcore boys, I love boys hardcore“. Lohnt sich, da sowohl LP, als auch 7” schon wieder ausverkauft sind. Ex-LOS CRUDOS! (ts)

Limp Wrist – Want us dead 7” 4,50

(Lengua Armada/ 06) YEAH ! Vier neue Songs von der wieder vereinigten absoluten geilen Kultband! Back from the grave! Natürlich wieder Texte, die sich um Homosexualität drehen. Was will man da noch sagen…kaufen, kaufen, kaufen. PFLICHTSTOFF! (ts)

Little Man Tate – About what you know CD 16,80

(V2/ 07) Wo Labelmates wie die tollen „The Rakes“ nämlich einfach ihre Singles wiederkauen, wiederholen sich LMT kein einziges Mal, “About What You Know” enthält weder “The Agent”, noch das großartige “What? What you got?”. Dafür aber zehn brandneue Songs, die es allesamt in sich haben und den Hörer mit einer cleveren Mischung aus klassisch britischem Songwriting der Marke THE JAM, infektiösen Melodien, der richtigen Portion Rotz und Texten wie “I noticed her stood at the bar / And thought: Are they great boobs or a Wonderbra?” in den Bann schlagen. Das gesamte Album strahlt dabei über die gesamte Distanz – selbst bei angezogenem Tempo – eine angenehm swingende Lässigkeit aus, wie sie andere Bands lediglich in einzelnen Songs erreichen – etwa The Kooks in “Oooh La la” – und man beginnt sich zu fragen, wie genau diese Typen das machen. Wenn dann jedoch die knapp 34 Minuten des Werkes schneller vorbeigeflogen sind, als man eine Packung Kaugummi leerkauen kann, ist einem das aber auch egal. LMT haben eine perfekte Mischung aus 77er-Punkrockmomenten, garagig-rumpelnden Gitarren und typisch britischer Melodiosität gefunden, gepaart mit ähnlich wie bei ART BRUT hervorragend verständlichen Lyrics rund um die Popkultur, Bandleben (`Man i hate your Band´) und mit leichter Ironie gesungenen Mädelsgeschichten (`This girl isn´t my girlfriend´). Gerade die super ins Ohr gehenden Vocals gepaart mit den störrischen Gitarren funktionieren bestens. Ein weiterer Hype, die neuen ARCTIC MONKEYS, aber ein guter! (cr)

Little Wings – Harvest joy CD 14,50

(K Records/ 03) “Harvest Joy” ist ein Album voller Soul Vibrations, die durch viele verschiedene Stimmen Kyle Fields ausgedrückt werden, die von Geburt, Leben, Tod und Wiedergeburt erzählen.

Little Wings – Light green leaves LP/ CD 13,50/ 14,50

(K Records/ 02) LITTLE WINGS Mastermind Kyle Fields zählt nicht umsonst neben Will Oldham zu den Größen der Alternative Folk/ Country Szene. Wieder hat er zahlreiche GastmusikerInnen um sich geschart, um nach der „Wonder“ Trilogie gleich eine neue zu starten. Stilistisch bleibt er sich treu, minimalistischer Akustikgitarren Folk für die leisen, bedächtigen und verträumten Momente des Lebens.

Little Wings – Magic wand LP/ CD 13,50/ 14,50

(K Records/ 04) LITTLE WINGS ist eine musikalische Palette, die Kyle Field benutzt um Geschichten zu malen. ” ‘Magic Wind’ erreicht lyrisch und musikalisch einen Realismus, den ich nie allein mit meiner Stimme erreicht hätte” so Field. Da er eine Menge malt, ist es auch nicht weiter verwunderlich, das das Cover von ihm gestaltet worden ist. Auf diesem Album arbeitet Kyle mit Producer Calvin Johnson zusammen und rekrutiert viele Künstler wie Phil Elverum, Bobby Birdman, Lee Baggett etc. die kommen und gehen innerhalb einer Woche und Zack ist das Album fertig. Jeder Song ist eine Meditation zum Winterschlaf. Mit einer geschorenen Stimme und einer alten Nylonbeseiteten Gitarre klingt dieses Album sehr authentisch und macht auch gerade deshalb viel Spass. Zurücklegen und genießen. .

Little Wings – What wonder Do7” 9,50

(K Records/ 02) Ein Verbindungsglied zwischen der “Wonder”. Trilogie und der „Green leaves“ Phase. Kyle Fields präsentiert hier nicht nur Songs von dem vorangegangenen und nachfolgenden Album, sondern auch von ihm nahestehenden MusikerInnen. LoFi- Alt-Gitarrenfolk mit John Denver Appeal.

Little Wings – Wonder City CD 14,50

(K Records/ 98) Der erste Teil einer “Wonder” Trilogie von LITTLE WINGS, aka Kyle Field. Aufgenommen in einem Apartment-Studio ist hier ein sehr persönliches Singer/ Songwriter-Perlchen entstanden. Nur mit Akustikgitarre und etwas dezentem Schlagzeug „bewaffnet“, schaffen es LITTLE WINGS durch simple Songs und Erzählen abstrakter Geschichten (meist mit Frau am Zweitgesang) und Drinlassen authentischer Hintergrundgeräusche (Atmen, vorbeifahrende Busse), eine intime Atmosphäre zu schaffen.

Little Wings – Wonderue CD 14,50

(K Records/ 02) “Wonderue” ist das Resultat Kyle Fields langjäriger Arbeit, die er unter dem Namen LITTLE WINGS veröffentlicht. Und “Wonderue” ist hardcore LITTLE WINGS. Wenn Kyle singt fühlt man eine starke Presenz im Raum; Man weiß zwar das er singt und Gitarre spielt, hat aber trotzdem das Gefühl als sei ein Geist aus dem Sezessionskrieg in ihn gefahren, um durch ihn seine Gefühlswelt nach außen zu tragen. Aufgenommen wurde das Album zusammen mit Phil Elvrum (MICROPHONES) in den Dub Narcotic Studios, die Songs sind das Resultat von Kyles Beobachtungen, die während seiner Umzüge an der Westküste Amerikas gemacht hat – von N.Y. über Paris nach Portland, dem jetztigen Zuhause von Kyle und LITTLE WINGS. “Wonderue” ist ein Album das von Sehnsucht, Üppigkeit und tiefen Empfindungen geprägt ist, die die Americana-Bewegung voller überraschender Zuversicht und Anmut zeigt .

Living Science Foundation – Last call for nightfall CD 13,-

(Second Nature/ 03) LSF aus Los Angeles haben sich im Sommer 2002 gegründet und beziehen ihre Einflüße aus so unterschiedlichen Bands wie Can, Neu, The Police, Black Sabbath, Pink Floyd oder Massive Attack. Bedenkt man noch, dass hier u.a. Mitglieder der GSL Subponea The Past am Werk sind, kann man sich vorstellen, dass „Last call…“ ein ziemlich origineller und eigenständiger Hybrid aus Punk, Dub, Psychedelic Rock und orchestralem Noise geworden ist. Spannend arrangiert und trotz aller Komplexität und Ausuferungen z.B. wesentlich „verdaulicher“ als The Mars Volta. Wer letztere mag, sollte hier aber auch auch jeden Fall reinhören. .

Llynch – The Transformation of madison CD 7,50

(SEP/ 02) Llynch ist eine recht neue Band aus dem südwesten Deutschlands. Vier düstere, schleppende Songs bietet die MCD, die sich über 20 min erstreckt. Die Songs, die sich zwischen 4 und 6 min bewegen, sind keine Aneinanderreihung hunderter von Parts, sondern eher ausgedeht, teilweise mit Samples und experimentellen Ideen angereichert. Meistens vergehen in den Songs 2 min bevor der Sänger zum ersten Mal in Erscheinung tritt. Ruhige Stellen lassen weitere Minuten verstreichen, bis alles fett und druckvoll losbricht.Llynch gehen irgendwo in Richtung Botch, jedoch viel langsamer und nicht ganz so vertrackt.

Location is Everything – Compilation Vol. 1 CD 6,-

(Jade Tree/ 02) 16 veröffentlichte und 7 unveröffentlichte Tracks von NEW END ORIGINAL, GIRLS AGAINST BOYS, DENALI, TRIAL BY FIRE, CUB COUNTRY, MILEMARKER, MIIGHTY FLASHLIGHT, STRIKE ANYWHERE, OWLS, EXPLOSION, ZERO ZERO, JETS TO BRAZIL, EUPHONE, PROMISE RING, ONELINEDRAWING, PEDRO THE LION und PAINT IT BLACK.

Location is Everything – Compilation Vol. 2 CD 6,-

(Jade Tree/ 04) Nach 2 Jahren der zweite Teil. Diesmal mit: THESE ARMS ARE SNAKES, CEX, STRIKE ANYWHERE, PEDRO THE LION, PANI IT BLACK, CHALLENGER, DENALI, KID DYNAMITE, MILEMARKER, FROM ASHES RISE und vielen mehr…

Locust – Flight of the wounded 7”/ CDep 4,50/ 8,50

(GSL/ 01) Mal wieder was neues von den Heuschrecken. Sieht sau geil aus, das Artwork, die Musik schlonz auch ordentlich rein. Aber das hier mal so ein grosser Hype losgetreten wird, hätte ich nie vermutet…Die CD enthält zusätzlich noch die Songs der Split 7″ mit Arab on Radar. (cr)

Locust – Follow the flock, step in shit CD 8,-

(Three One G/ 04) This is the second studio recording by San Diego’s THE LOCUST. The EP consists of the two brutal tracks that appeared on the split 5″ picture disc with JENNY PICCOLO, the record that a good amount of turntables would not play due to its size, as well as the track “Red” from the Cry Now, Cry Later Vol. 4 compilation. The actual CD is shaped like a square w/THE LOCUST’S one winged logo on it and the sounds on it capture the early larva stage of the band that everyone loves to hate or hates to love.

Locust – New erections LP/ CD 13,-/ 16,-

(Radio Surgery – Anti/ 07) Es fällt schon schwer zu glauben, dass die menschliche Psyche in der Lage sein kann, Songs von The Locust über einen längeren Zeitraum überhaupt zu erfassen. Noch schwerer fällt da aber noch die Vorstellung, dass es tatsächlich Menschen gibt, die solch komplexe und fast schon irrsinnige Strukturen überhaupt erst erschaffen. Erstaunlich ist trotzdem, dass The Locust, und das vor allem aufgrund der Tatsache, dass man schon um die musikalisch-kriminellen Machenschaften und die Qualitäten der Band weiß, mit “New Erections” ein weiteres Fass aufmachen: “New Erections” verlangt dem Hörer ein weiteres Mal alle erdenklichen Kräfte ab, obwohl die Band in Sachen Komplexität einen Gang zurückgeschaltet hat. Man hört klar heraus, dass hier der ehemalige Fudge Tunnel-Mastermind Alex Newport hinter den Reglern saß, zeichnen sich seine Releases doch zumeist durch eine gehörige Wucht aus. Und auch die elf Stücke dieses The Locust-Bastards sind trotz “einfacherer” Strukturen intensiver und brachialer geworden. An der Tagesordnung finden sich zwar noch immer Elemente aus Grind-, Math- und technischem Hardcore, fast schon auf das Drone-Genre verweisende Stücke und Interludes rücken diese furiose Mixtur jedoch noch besser in den Mittelpunkt. “New Erections” ist in jedweder Hinsicht lebensgefährlich! Wer hier nicht jede Minute auf der Hut ist, wird schon im nächsten Moment schon überrollt werden! Das neue Album nun endlich auch auf vinyl, war ja abzusehen, wieder auf ihrem eigenen Label…

Locust – Plague soundscapes PicLP/ CD 14,50/ 12,-

(Anti/ 03) Das neuste Werk der Heuschrecken aus San Diego, jetzt tatsächlich auf nem grossem Label. Der Musik tut das keinen Abbruch. Extremer Grindcore mit krassem Gekreische, wildem Keyboard und stets diesem Gefühl von einem Schwarm Heuschrecken umgeben zu sein. 23 coole Songs. Jetzt auch auf limitiertem Picture Vinyl, mit Artwork von Sam McPheeters…

Locust – Safety second, body last LP/ CD 10,50/ 10,-

(Ipecac – Radio Surgery/ 05) Mike Patton war wohl schon länger scharf, unsere San Diego Boylies auf seinem einzigartigen Label zu veröffentlichen, jetzt hat er es geschafft, Locust´s neustes werk liegt vor uns. Es sind 2 Songs, jeweils unterteilt in 5 Teile. Insgesamt gerade mal 10 Minuten, aber das kennt mensch ja leider nicht anders. Vielleicht einen Tucken weniger brutal als auf älteren Platten, aber unverkennbar Locust und somit bedenkenlos zu empfehlen! Artwork wieder cool, sieht aus wie von Neil Burke. Jetzt auch auf Vinyl, erschienen auf dem neugegründeten Locust-eigenen Label. (cr)

Locust – s/t 7″/ CDep 5,-/ 9,-

(GSL/ 97) Erste eigene Single dieser San Diego Kapelle, die aus Struggle und den Swing Kids hervorging: 9 hektisch-schnelle Metzelsongs mit bis zu 4 manischen kreischenden Sängern und erstmals auch mit wilden Keyboard Attacken. Als die mit Jenny Piccolo bei uns spielten, waren keine 30 Leute da, naja, das war ja auch vor dem Abgekulte. Jetzt auch auf CD: Remasterte Wiederveröffentlichung Songs der ersten Locust 7″, die zudem mit zwei bislang nur auf lange ausverkauften Compilation zu findenden Bonussongs aufgewertet wurde. Die CD kommt im schicken 3“ Format. Vinyl wunderschön aufgemacht! (cr)

Locust – s/t LP/ CD 13,-/ 11,-

(GSL/ 99) Das erste “Full Length”, diese Platte läuft auf 45 und dauert kaum 12 Minuten (oder waren es doch 16?). Noch mehr Keyboard, noch mehr Wahnsinn : Spastische Hi – Speed Metzel Psycho Attacken, mit 3-4 Sängern, die sich die Eingeweide rauskreischen. Genial! Im übrigen Ex – Struggle/ Swing Kids. Auf der 3″ (!!!) CD befinden sich neben den 15 Songs der LP, vier neu aufgenommene Songs von der 7″ und ein anderweitig unveröffentlichter Track. (cr) Auf Vinyl (farbig) endlich wieder lieferbar!

Locust – Well I’ll be a monkey’s uncle Do12″/ CD 16,-/ 13,-

„Lab Remix Series Vol. 4“ (GSL/ 00) Nur ein richtig neuer(?) Song, der bereits auf CD erschienen ist, und das auf einer 2LP, schon fast dreist, so ´ne Verschwendung. Neben besagtem Song und einem eingeritzten Kunstwerk auf einer Plattenseite gibt es Remixes von diversen Szenegrößen (Kid 606, Bastard Noise, I am Spoonbender,…) auf der anderen. Durchgeknallt auf der ganzen Linie. (CRO)

Locust/ Arab On Radar – Split Shape 7“ 6,-

(GSL/ 00) Neue Speed Attacken von Locust. Einen Song der ausverkauften 10″ mit MITB (den Besten!) haben sie hier noch mal verbraten und jetze isser richtig gut, weil mit Keyboard. Auf der Flipside gibt´s nur noch kranken Krach von AOR – kaum hörbar, einfach nur Krach und Feedbacks. Coverarbeit von Neil Burke, und der Preis erklärt sich durch das puddingförmige Vinyl. (cr)

Locust/ Melt Banana – Split 7” 5,-

(GSL/ 02) Brandneue „Kult-Scheibe“ der San Diego Metzler und der Japanischen Chaos-Noise-Heroes. Gediegene Coverarbeit von Neil Burke. Leider recht teuer. 2 „Songs“ von Melt Banana, 5 Reisser von Locust. (cr)

Logh – An alliance of hearts 7” 4,80

(Bad Taste/ 03) Hier der erste Teil einer vierteiligen Single-Serie, wo es ja schon einen anderen (nämlich den zweiten) Teil bei uns gab. Der erste Song ist von ihrem aktuellem Album „The raging sun“. Der zweite Song stammt von der UK Version von eben diesem Album. Das ganze kommt wie bereits Teil 2 handnummeriert auf 500 Stück. (ts)

Logh – A sunset panorama DoCD 16,50

(Bad Taste/ 05) Das brandneue Album der Schweden. Noch ne Schippe haben sie draufgelegt, ein fantastisches Album. Leider erstmal als CD-Only, dafür aber mit Bonus DVD. (cr)

Logh – Everytime a bell rings an angel gets his wings CD 14,50

(Bad Taste/ 02) Ein wunderschönes Album mit ebenso schönem Artwork!

Logh – Ghosts 7“ 4,80

(Bad Taste/ 02) Der Titelsong ist vom Album „Every time a bell“, die Flipseite ist unveröffentlicht und nur hier zu finden!

Logh – North LP/ CD 14,-/ 15,-

(Bad Taste/ 07) Das neue Album des tollen Schweden! Im Gegensatz, zum Vorgänger, der ja an einem Tag eingespielt wurde, wählten Logh diesmal den umgekehrten Weg und verbarrikadierten sich mit Hausproduzent Penne Gunnerfeldt geschlagene 10 Monate im Studio und legten Soundspur über Soundspur. Erstaunlich, dass Logh es trotzdem wieder gelungen ist eher subtil als bombastisch zu klingen. Mit Piano unterlegte zeitlos schöne Klangwelten, die den Hörer in die sternenklaren Winternächte Schwedens versetzen, und dabei so warm und behaglich klingen wie man es sich nur vorstellen kann. Logh sind und bleiben das beste europäische Pendant zu Bands wie Low, Sophia, Songs: Ohia oder Black Heart Procession. Ihr bis dato bestes Album!

Jetzt auch endlich auf Vinyl!!!

Logh – The raging sun CD 14,50

(Trust No One – Bad Taste/ 05) The CD is two years old, now finally on vinyl. “The Raging Sun” is nothing short of a keyed-down miracle. Totally cleansed from any glance in any other direction than their own, Logh evokes huge cinematic soundscapes coloured with solemn beauty. This album continues where the debut left off but still exists in an entirely different universe. “The Raging Sun”, is by all definitions a fantastic album, an album that hides something waiting to be uncovered…Comes in a beautiful gatefold sleeve…

Loincloth – Church Burning 7” 6,-

(Southern Lord/ 03) Die nächste Attacke der Southern Lord 7”-Reihe: 2 Songs, ultrabrutal und schleichend, unheimlich tight und metallisch, verbrochen von: Pen Rollins (HOHOR ROLL, BREADWINNER) und STEVE SHELTON (CONFESSOR). Wieder saulimitiert…

Long Distance Calling – Satellite bay DoLP/ CD 17,-/ 13,-

(Viva Hate Recordings/ 07) Fast so gut wie das erste TEPHRA Album, aber eben nur fast!

Long Distance Calling/ Leech – Split CD 11,-

(Viva Hate/ 08) Long Distance Calling und Leech – zwei Bands mit einer Bandvita, die aus zeitlicher Sicht kaum unterschiedlicher sein könnte, aber mit einer musikalischen Ausrichtung, die exakt in eine Kerbe schlägt. Erstere gründeten sich im Jahre 2006 und feuerten ihr Debüt “Satellite Bay” im Herbst des Folgejahres raus. Leech hingegen musizieren schon seit Mitte der 90er und haben bereits mehrere Alben veröffentlicht. Beide Bands sind keine Freunde von Songs unterhalb der 5 Minuten-Grenze, da ihre komplexen Soundgebilde Länge benötigen, um zu wirken.Die Tracks dieser Split EP von Long Distance Calling stammen aus der Schaffenszeit der Album Produktion, wurden jedoch noch einmal reinterpretiert, während die Songs von Leech Vorboten ihres ebenfalls bei Viva Hate Records erscheinenden Albums “The Stolen View” sind. Eine wundervolle Split zweier toller Instrumentalbands. Vinyl soll im Februar 2009 kommen!

Look back and laugh – By the pound LP 11,50

(Lengua Armada/ 05) Die zweite Platte der Allstarband um Leute von Yaphet Kotto, Talk Is Poison und Dead And Gone. Die Platte geht genau in die gleiche Kerbe wie die davor – 12 mal volles Pfund 80er Jahre HC/ Punk mit Power. Die Scheibe wird bestimmt genauso schnell weggehen wie die letzte – also ranhalten. (ts)

Loose Fur – Born again in the USA LP/ CD 13,-/ 14,50

(Drag City/ 06) Hinter LF versteckt sich ein hochkarätiges Trio, das hiermit einen langen Plan umsetzt. Jeff Tweedy (WILCO), Glenn Kotche (WILCO) und last but not least Jim O´ Rourke (SONIC YOUTH) mit 10 Rocksongs, die jeden Musiker schwitzen lassen: Obertighte Rhythmen, zarte Akustikklänge, fantastische Harmonien. Einzigartiger Rock (and Roll).

Lords – Swords CD 13,70

(Jade Tree/ 05) Das ist ja mal frischer Wind auf Jade Tree, nicht das die dort einschlafen. Die Lords: 13 Songs, von denen genau einer länger als zwei Minuten. Die dreiköpfige Band entfesselt einen Orkan, kurz, prägnant, wütend, druckvoll und auf den Punkt. Beinahe 80er Black Flag Hardcore im modernen Soundgewand. Die Songs haben trotz aller Kürze einen großen Wiedererkennungswert, immer wieder wird das Tempo gedrosselt oder spontan angezogen, Breaks die zum Fäuste recken einladen, dann wieder ein beinahe melodisches Gitarrenriff, stillstehen wird unmöglich gemacht. Die bringen dich aus der Konserve schon dazu, wie ne Tüte Mücken durch dein Zimmer zu springen, live legen die bestimmt alles in Schutt und Asche. Obwohl nicht einmal ansatzweise melodisch, fühle ich mich beim Gesang dann und wann an Kid Dynamite erinnert, obwohl das hier eigentlich was ganz anderes ist. Wobei…wartet mal…der Abgehfaktor dürfte der Selbe sein….da wird Kid Dynamite mit Black Flag und Black Sabbath gekreuzt, dann hast du in etwa eine Vorstellung von dem Powerhouse hier.

Los Campesinos – Hold on now yougster DoLP/ CD 21,50/ 17,50

(Wichita/ 08) Sommer, Palmen, Sonnenschein war früher. Heute heisst das: Frühling,  Sonne, Los Campesinos! Was hier aus Wales so ganz unbeschwert rüberschwappt treibt jegliche Hormonspiegel in unkontrollierbare Höhen. Nach diversen 7″es, einer EP (released bei Arts and Crafts) und einer Support Show für die kanadischen Riesen von Broken Social Scene flippt halb England aus. Und dies wirklich zurecht, denn einmal aufgelegt wird man die nervösen Zappel-Attacken nicht wieder los. Glockenspiel! Handclaps! Düdelü! Wichita (Bloc Party, Yeah Yeah Yeahs) veröffentlicht das Debüt dieses verrückten Septetts aus Cardiff. Insgesamt 12 Indiepop Songs (inkl. Hidden Track) in einem chaotisch, euphorischen (aber nie zu anstrengenden) Mix aus Help She Can’t Swim (Boy/Girl Gesang), You Say Party We Say Die!, Hot Club De Paris, Winterkids und Pavement. Alle Daumen hoch, aber so richtig! Beide Formate leider recht teuer, Vinyl aber wenigstens tonnenschwer und im Klappcover. Auf dem Melt! 2008 haben die auch richtig abgeräumt, hat mir sehr gut gefallen!

Los Campesinos – The international tweexcore underground 7″ 5,50

(Wichita/ 07) Neue Single mit insgesamt drei Songs. Alle wieder cool, mitreissend und quietschfidel….

Los Campesinos – We are beautiful, we are doomed DoCD 21,50

(City Slang/ 08) Die zweite richtige Platte binnen eines Jahres – das gibt es auch nicht jeden Tag. Denn nur sieben Monate sind seit der Veröffentlichung ihres tollen Debüt Albums vergangen und schon legen Los Campesinos! mit “We Are Beautiful, We Are Doomed” nach. Der eigentliche Plan nur ein paar Songs für eine EP aufzunehmen scheiterte und zwar an der Kreativität der Band. Innerhalb kürzester Zeit hatten sie zehn Songs aufgenommen, mit denen sie so glücklich waren, dass sie sich spontan entschlossen alle sofort als neues Album zu veröffentlichen. Oder in den eigenen Worten der Band: “Es ist keine Zusammenstellung von B-Seiten und Raritäten oder Songs die nicht gut genug fürs Album waren, die den Fans das Geld aus der Tasche ziehen soll; es sind einfach zehn brandneue, unveröffentliche Stücke die wir nicht länger geheimhalten wollen!. Und wir hören bereits eine Weiterentwicklung – der coole Popwahnsinn ihres genialen Debuts setzt sich fort, zumeist schnelle, tanzbare Songs mit tollen Texten, Stimmungen, dem ganzen Instrumentenarsenal zwischen Glocken, Streichern etc. und Rockband, mit dem sie diesen unglaublichen Sog und positiven Uplift erzeugen. Das Album kommt in limitierter Auflage in super deluxe Ausstattung mit fettem Booklet, Poster, kommt mit 30-seitigen Buchformat (mit texten und Beiträgen von u.a. Xiu Xiu, Grandaddy, Tender Forever, Menomena, Parenthetical Girls), zwei Buttons und enthält zusätzlich eine selbst gedrehte DVD-Doku über ihr Wochenende auf Oslo´s Oya-Festival und dem SummerSonic im August 2008. Vinyl soll auch bald erscheinen….

Los Campesinos – You! Me! Dancing! 7″ 6,50

(Wichita/ 07) Was für eine Rasselbande! Ein halber Kindergarten mit ungestümen, hymnenhaften IndiePowerpop, immer voran getrieben durch das geile Xylophon! Kommt auf rotem Vinyl und mit dickem Postkarten Set (!). Auf der Flipseite: “It started with a mixx”… Saugeiles Artwork!

Los Crudos/ Spitboy – Split LP 10,-

(Ebullition/ 95) Los Crudos mit ungebremsten, lospreschendem Stop and Go HC mit ur angepisstem Gesang und spanischen Texten. Kurze, auf den Punkt gebrachte Böller, musikalisch wie inhaltlich. Hardcore wie er sein sollte. Spitboy steuern ihre letzten Aufnahmen bei, wütender, aber abwechslungsreicher Rriot Girl Hardcore mit Tiefgang. Zwei ganz ganz grosse Bands der Mittneunziger ! (cr)

Lost Kids – Belle Isle is on fire 12”/ CD 10,-/ 11,50

(GSL/ 01) U.a. Leute von STARLIGHT DESPERATION mit zeitgemässer Post- HC- No- Wave Musik, die da anknüpft, wo SD aufhörten: Garage Schrammel Sound mit heftigem 60ies Einschlag. Cool ! Wer die Scheiben von SD mochte, kann hier beruhigt zugreifen. Ein typisches GSL Release ! (cr)

(The) Lost Patrol – Songs about running away CD 14,-

(Burning Heart/ 04) Polit Pop aus Schweden. Die 7” von denen ist das letzte, was ich kenne, das hier ist nun das 2. Full Length. Von der Akutikgitarre besagter Single ist das ganze nun erheblich breiter geworden, das hier ist eigentlich ein komplettes Poporchester. Angeführt von Dennis Lyxen (REFUSED/ INTERNATIONAL NOISE CONSPIRACY) an Gesang und Gitarre werden mit Hilfe von dutzenden Gästen 12 ruhige, folkige Songs vorgetragen. Von ganz ruhigen eher Songwriter orientierten Songs bis hin zu Uptempo-Popnummern ist hier alles vertreten. Flöte, Piano, Saxophon, Orgel kommen zu Einsatz. Gute Texte könnt ihr natürlich auch erwarten. Sehr schönes Album… (cr)

Love Life – s/t Shape 7” 7,-

(Three One G/ 02) Ein schwarzes Vinyl Herz umrahmt diese 2-Song Single. Ex- UNIVERSAL ORDER OF ARMAGEDDON und GREAT UNRAVELING Leute, deren Sound zu keinem Label besser passen würde als zu Three One G.

Love Lost But Not Forgotten – s/t CD 12,50

(HCNL/ 00) Hier nun das bewährte Rezept des ScrEmo Hardcores- Chaotisches Kreischgeballer, mal mehr, mal weniger schnell, gefolgt von kurzen, sanften, emotionalen Breakdowns (hui, Musikkritikerslang!), um danach wieder gnadenlos zu zerstören. Genau auf den Punkt, und nur gut! (ss)

Love Lost But Not Forgotten – Upon the right I saw a new misery CD 12,50

(HCNL/ 02) Der lange erwartete zweite Longplayer! Und Lichtjahre besser als ihr bisheriges Material. Wahnsinniger, technischer Hardcore mit korrekten Kreischgesang-Metzel-Attacken. Dazwischen immer mal wieder sanftes Emo-Geklimper, wohl als kühles Wasser auf die heißgelaufenen Mühlen… DISCORDANCE AXIS go Emo, oder so… genial, chaotisch und macht ALLES nieder.

Low – Drums and guns LP/ CD 13,-/ 14,50

(Sub Pop/ 07) Sie sind die Innovatoren ihres eigenen Genres: Low kehren mit 41 Minuten und 29 Sekunden purer Magie zurück. Mit Musik, zu der es noch nie einfach war, passende Worte zu finden. Doch was in den Anfangsjahren noch größtenteils schlicht unter der Banner “Slowcore” zusammmengefasst werden konnte, hat mit “Drums And Guns” mal wieder eine neue Dimension erreicht. Hochtrabend formuliert, vielleicht sogar eine “sprituelle Ebene”. Denn die drei Amis schaffen dank ihrer Instrumentalarbeit und den von allen gemeinsam getragenen Gesangslinien ein ambient-artiges, hypnotisches Gesamtwerk aus Postrock, Dub, Pop und geheimnisvollen Geräuschkulissen. Voller dunkler Hymnen, die jeglicher Form von Euphorie beraubt zu sein scheinen. Dafür findet sich auf einmal deutlich mehr Geschehen im Detail, als man es bisher von Low gewohnt war. Das zehnte Album der Band aus Duluth, Minnesota, klingt dennoch so behutsam und warm, wie es angesichts der morbiden Stimmung hier nur möglich ist. Aus dieser irgendwie unbehaglichen Ruhe entwickeln die 13 Songs einen Sog, von dem es kein Entrinnen gibt. Und das ist, wenn sicher nicht immer angenehm, dennoch gelungen: Die Ästhetik dieser Kompositionen bleibt nämlich einzigartig. Spätestens wenn Schlagzeugerin Parker in “Dust on the window” zu Beginn des letzten Drittels das Mikrofon alleine übernimmt, werden alle Hörer dieser besonderen Band wieder erlegen sein. Und wenn schon nicht von Seiten des Trios selbst, dann macht sich beim rabenschwarzen Outro “Violent past” zumindest beim Hörer Euphorie breit: Was für ein großartiges Album! Selbst wenn sein beinahe militaristisch klingender Titel – wie schon beim Vorgänger “The Great Destroyer” – wieder einmal auf die falsche Fährte führt. Zusammengefasst: Ein grossartiges neues Album mit etlichen neuen (elektronischen) Facetten, statt mit der Zeit abzubauen, werden LOW immer besser…Der Vinylversion liegt ein Coupon zum kostenloses Download des kompletten Albums bei.

Low – Great destroyer DoLP/ CD 17,-/ 16,-

(Rough Trade/ 04) Das neue Album!!

Low – Things we lost in the fire CD 16,-

(Tugboat/ 01) Was für ein Album! Die Bruder Band von CODEINE. Langsame, gefühlvolle, traurige Songs mit mehrstimmigen, klarem Gesang, Streichern und allem, um dick aufzutragen. Das meine ich positiv. Natürlich wieder Produziert von Steve Albini. Stille, Raum und Traurigkeit gehen Hand in Hand. Wunderschönes Album im Klappcover.

Low – Trust DoLP/ CD 16,50/ 16,-

(Kranky/ 02) Ich glaube mittlerweile schon Album Nr.6…? Die SloMo Könige setzen ihre Tradition fort, diesmal im Sound etwas dickere Songs, zwischen sogar rockigeren Klängen und ambienten Geräusche Epen – unerreichbar in Tiefe und Stimmung, ein fragiles Album voller Melancholie und Anmut, schaurige Melodien, die dich warm umspielen…

Lucero – Nobodys darlings LP 11,50

(Sabot/ 05) Die beste Neo-Alt-Country-Band derzeit, die ähnlich RUMBLESEAT ihre Punkrock-Roots mit Country-Klängen verbinden, das ganze aber natürlich fernab jeglicher Klischees, eher im Sinne von Uncle Tupelo oder den Weakerthans. Ben Nichols´ Stimme erzeugt immer wieder Gänsehaut, die Jungs aus Memphis wissen wie man ergreifende Songs schreibt, ohne in Pathos zu versinken. 12 tolle Songs sind hierdrauf zu hören. Der Vorgänger “That much further west” wurde vom Rolling Stone als “The country record the Replacements never recorded” geehrt. Wieder ein kleines Juwel!

Lucero – The attic tapes LP + 7”/ CD 15,50/ 15,-

(Liberty & Lament/ 06) Reissue von frühen Aufnahmen! Lucero sind die unbestrittenen Helden des aktuellen Alternative-Country-Hypes, v.a. wegen ihrer ganz eigenen Spielart, die nichts mit Hüten schwingenden Cowboys zu tun hat, sondern eher in der Songwriter-Tradition von Joseph Plunkett, Woody Guthrie oder auch den Weakerthans steht. Eine markante rauhe Stimme, düstere Texte, reduzierte Gitarren, dezente Begleitung und höchstens mal eine Geige oder ein Akkordeon dazu, das meiste ist Countryrock mit Tiefgang und v.a. Anspruch, und zum Glück in perfekter Aufnahmequalität. Als Bonus zu den neuen Tracks des Albums gibt´s drei Demoaufnahmen und auf der 7“ neben dem Song „My best girl“ noch das Jawbreaker – Cover “Kiss the bottle”. Geiles Teil!!

Lvmen – A anthology of previous released songs DoLP/ CD 16,50/ 11,50

(Day After/ 06-07) Nun als Deluxe-2LP und 180gr Vinyl! Nach 4 Jahren Pause sind Lvmen wieder da, und hier auch die lange überfällige Dokumentation ihres bisherigen Schaffens. Enthält die “Raison d´etre” LP, die s/t EP, diverse 7″s etc.! Apokalyptischer Hardcore zwischen Neurosis und Swans, aber auf unserem Kontinent fast schon stilbildend, aber natürlich längst nicht so gut wie Tephra! Entweder fette Doppel-LP, oder als CD im Digipak und komplett neu gemastert. Nun noch dicker im Sound!

Lvmen – Heron DoLP/ CD 17,-/ 11,50

(Day After/ 08) Auch hier endlich was neues nach dem Comeback der fast schon stilbildenden (Instrumental) Rocker. Ihre ultra-langen, schwer groovenden, monumental- bahnbrechenden (Instrumental)-Epen suchen weiterhin ihresgleichen. Unterstützt durch sanfte bis grobe (fe)male Vocals, gesamplete Soundsequenzen aus 60er Jahre Movies, dazu ein Drummer beyond good and evil, Taktgeber und Motivator zugleich, gelingt den Herren mit “Heron” ihr vielleicht mächtigstes Werk voll unbändiger Kraft und unzähmbarer Stärke. Wer schon immer mal wissen wollte wie es klingen mag, wenn sich Neurosis, Isis, die Swans und Slint zum fröhlichen Gangbang treffen, der möge sich die Headphones aufsetzen und zu den wohlklingenden Sounds der Lvmen lauschen. Gutes Album! Vinyl im Klappcover und auf 180gr Vinyl. Limitiert auf 500 Exemplare. (cr)

Lvmen – Mondo LP/ CD 11,-/ 11,-

(Day After/ 06) Sechs Jahre nach “Raison d’etre” und verschiedenen line-up Wechseln veröffentlichen die Tschechen ihr neues Album, nachdem kürzlich ja auch ihre Diskografie mit den lange ausverkauften Songs erschienen war. Dieses neue Album bietet sechs lange, epische Songs, die sich zwischen verspielten, post-rockigen Parts und monumentalen, düsteren Soundwänden, oder anders gesagt zwischen den Eckpfeilern NEUROSIS, ISIS, SLINT und SWANS bewegen. Totschicke Aufmachung: Das Digipack kommt mit goldenem Prägedruck. Endlich die Vinyl Version des ersten Lvmen Albums seit zig Jahren. Kommt auf dickem 180gr Vinyl mit goldenem Prägedruck Cover. Limitiert.

Lungfish – Love is love LP/ CD 11,50/ 13,-

(Dischord/ 03) Das 10. oder 11. Album dieser Dischord Institution. Schöner, ruhiger DC Postrock mit warmer Atmosphäre und Tiefgang. Es bedarf einiger Hördurchläufe bis sich die Platte trotz aller Eingängigkeit erschliesst. (cr)