Pleasure Syndicate


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Painted Thin – Clear, plausible stories CD 11,-

(CWTGA/ 99) Heiss erwartete 2. Platte der kanadischen Ausnahmeband. Die vielen Umbesetzungen machen sich musikalisch stark bemerkbar. Der bisherige Trommler (von I SPY) ist weg, der eine Gitarrist ist zu den WEAKERTHANS abgewandert und wurde von Michael MacKenzie ersetzt, der uns ja bisher mit seinen Akustik-Solo-Songs begeisterte. Alles ist viel ruhiger, langsamer, weniger hektisch geworden, wobei sehr viel Wert auf den Gesang gelegt wurde. Die Texte schaffen es wieder auf tiefgehende Art ganz persönliche Inhalte mit politischen Inhalten in den Kontext zu bringen. Tolle Punkhymnen mit wunderschönen Melodien, besonders die Lieder, bei denen jetzt Mr. MacKenzie singt sind einfach unglaublich, wenn er mit seiner tiefen, rauhen Stimme diese Melodien singt…die kriegst du nicht mehr aus dem Kopf. Nach der anfänglichen Enttäuschung eine BRILLIANTE Platte. Vinyl bereits restlos ausverkauft… (cr)

Paint it Black – CVA CD 13,50

(Jade Tree/ 03) Mit der Paint It Black Scheibe gibt es seit langem mal wieder eine echte „Punk“ Veröffentlichung auf JT. Und auch wenn sich das line up aus Lifetime, Kid Dynamite und Good Riddance Musikern formiert hat (u.a. Dan Yemin, der musikalische Kopf hinter den Göttern von Lifetime und Kid Dynamite und David Wagenschütz), gibt es hier die volle Ladung waschechten, ungehobelten, negativen Hardcore. Der Band gelingt es hervorragend diesen kompromisslos toughen, Black Flag / Negative Approach beinflussten Frühachtziger Hardcore mit den unverkennbaren, melodischen Lifetime-Gitarren zu verschmelzen und das ganze mit einer großartigen, roughen, angepissten Stimme zu krönen. Mit diesem Album gehen 17 Songs in knapp 19 Minuten zeugen davon, dass Paint It Black hier keine musikalische Kompromisse eingegangen sind. Songtitel wie „Bravo, another beautiful „fuck you“ song!“ oder “Less Deicide, more Minor Threat” sprechen Bände..

Paint it Black – Paradise CD 13,50

(Jade Tree/ 05) 14 neue Songs in 20 Minuten – Kid Dynamite meets Black Flag. Tour findet ja demnächst statt – also schnell noch die Lyrics auswendig gelernt und ab in den Pit! (ts)

Palace – Days in the wake LP/ CD 12,50/ 14,-

(Drag City/ 94) Noch unter dem Namen Palace zelebriert WILL OLDHAM die hohe Kunst des Anti-Folk. 10 sehr schöne Songs.

Palace – Viva last blues LP/ CD 12,50/ 14,-

(Drag City/ 95) After the dead-Okie solo ballads of the previous full length release, Will Oldham (Mr. Palace himself) got an under-rehearsed band together and set them loose in the studio. Steve Albini’s bare bones production is in plain view as drums scrape into the guitars with all the finesse of a basement tape. “More Brother Rides, ” “Viva Ultra,” “The Brute Choir,” and “Work Hard/Play Hard” are the most rhythmic tracks Oldham’s ever attempted and the improvisatory nature of the songs allow for some unexpected surprises (Liam Hayes’ piano is a loose canon likely to veer off into another song while Bryan Rich’s lead work is curiously incompetent at best).

Palace Brothers – There is no one what will take care of you LP/ CD 12,50/ 14,-

( Drag City/ 93) 12 frühe, coole Songs, die mir gut gefallen. Nur das Cover find ich hässlich…

Palace Music – Lost blues and other songs CD 14,50

(Drag City/ 93) Fette Doppel LP mit vergriffenen Songs, ganz raren Tracks von diversen Singles so etwa aus den Jahren 1992-1994. Frühe, aber gute Songs. Lohnt sich, da die Originale zusammenzutragen wohl unbezahlbar ist. (cr)

Palace Songs – Hope CD 16,-

(Drag City/ 94) Palace Songs: Will “Push” Oldham (vocals, guitar, bass); Liam Hayes (electric guitar, piano, organ); Sean O’Hagan (piano, background vocals); Rian Murphy (drums, background vocals); Rob Allum (drums); Briana Corrigan (background vocals). Producers include: Rian Murphy. Engineers: Konrad Strauss, Reza Ebrahimi, Charlie Francis. Recorded in Chicago, Illinois and London, England. 1994 was a productive year for the Palace camp, with the release of an excellent sophomore effort (DAYS IN THE WAKE) and two strong EPs (the import AN ARROW THROUGH THE BITCH and the domestic HOPE) that exist at opposite ends of the Palace spectrum. Where ARROW contains dark, weird songs full of death imagery and strange sounds, HOPE is the sprightliest and most sunny of all Will Oldham’s recordings. The sound is filled out considerably by piano and organ (courtesy of High Llamas’ Sean O’Hagan among others), and the overall tone more upbeat, even when things inevitably turn introspective. An effective cover of the pretty, romantic Leonard Cohen ballad “Winter Lady” indicates the direction of HOPE. The lyrics are often full of the loopy non-sequitirs that were becoming a large part of Oldham’s modus operandi. HOPE is an effective marriage of off-kilter romance and lo-fi folk-rock.

Pale – Brother.sister.bores! LP/ CD 12,50/ 14,-

(Grand Hotel van Cleef/ 06) Lange hat es gedauert, bis das neue Pale-Album endlich im Kasten war, war mir gar nicht mehr sicher, ob es die Band noch gibt. Erst benötigte die Band viel Zeit für sich, dann zog sich die Labelsuche über Monate hin. Mit GHVC wurde dann aber eine neue Heimat gefunden. Pale sind in der Zwischenzeit nicht auf der Stelle getreten: Denn ihr neues Album ist mehr Pop als alles andere, was die Jungs bisher eingespielt hat. Schon der Opener „Take me Out, Bouncers“ sorgt für Überraschungen: Fielen die Jungs bisher immer mit der Tür ins Haus, beginnt man diesmal mit einer wunderschönen Piano-Ballade, die dank Holgers berührender Stimme kaum jemanden kalt lassen dürfte. Danach wird das Tempo zwar angezogen, so richtig drauf los gerockt wie in alten Zeiten wird allerdings trotzdem nicht mehr. Die Songs sind dafür allesamt verspielter, manchmal gar ein bisschen kitschig. „Keep On Bad Bird“ ist ein perfektes Beispiel dafür: Zweistimmiger Gesang, ein klimperndes Piano, ein paar UhUhUh-Chöre und dann sogar noch Streicher; aber Pale kommen damit durch, denn trotzdem ist der Refrain eingängig und mitsingkompatibel, der Song nie wirklich überladen. Ähnliches gilt für „You Wanna Be So Good“, „A Clash At The Nightclub“ oder “I Am A Ghost”: Hat man sich die erstmal warm gehört, entpuppen sie sich alle als absolute Ohrwürmer, die zweifellos auch live wieder für nicht zur ruhende kommende Füße und Beine sorgen. Gut, zwei oder drei nicht so ganz so überzeugende Titel sind auch mit auf der Platte, aber der Gesamteindruck überzeugt und das Warten hat sich gelohnt!

Pale – How to survive chance LP/ CD 10,-/ 12,-

(Defiance/ 02) Die brandneue Platte der Intro-Lieblinge. Hit auf Hit, wenn Mensch denn drauf steht…

Panic at the Disco – I write sins not tragedies 7” 4,60

(Fueled by Ramen/ 06) Der Hit vom aktuellen Album: Melodischer Emo-Power-Pop-Punk der Chicago-Superstars mit der synthie-geladenen Wave-Tanzbarkeit solcher Acts wie The Killers, The Faint oder The Postal Service. Das Resultat: Ein unwiderstehlicher Disco-Emo-Kracher, ausverkäufte Häuser und schmachtende Mädchen allerorten. Kommt im Posterbag und mit Etching auf der B-Seite.

Panthers – Are you down CD 13,-

(Troubleman/ 02) Der Nachfolger von ORCHID könnte mensch meinen. 3 Herren jener Band taten sich zusammen mit einerm Herrn von RED SCARE und einem Herrn vom Instrumental Projekt TOURING MACHINE. Und so klingt es dann auch nicht mehr nach dem hektischen Chaos von Orchid, sondern mensch geht viel bedächtiger, getragener zu Werke, die Einflüsse der anderen Musiker sind unverkennbar. Post-Chaos-Core ? Es wird in jedem fall richtig gerockt, teilweise gegrooved, ohne das Orchid gar nicht mehr zu erkennen wären! Die 60er lassen grüssen… (cr) VINYL OOP!

Panthers – Let´s get serious LP/ CD 11,-/ 12,-

(Dim Mak/ 03) Neue 5 Song Maxi, leider zum vollen Preis. Ex-Orchid mit Parolen-60ies-Postscreamo-Rock. Titel wie “Post Fascist fantasies” oder „Sexist not sexy“ sprechen für sich…

Papa M – Hole of burning alms CD 16,50

(Drag City/ 04)

Papa M – Papa M sings 12″ 13,50

(Galaxia/ 01) Auf dickem 180 HQ Vinyl gibt es auf dieser einseitig bespielten 12″ die mit Sicherheit schönsten, schwermutigsten Songs von Papa M. 5 Stück an der Zahl – alles Hits. Wahnsinnig schön und traurig folkig lallend – Bonnie Prince Billy lässt grüssen! B Seite mit Etching!

Papa M – Whatever, mortal CD 16,50

(Drag City/ 03) Sein vorletztes Meisterwerk, nicht mehr ganz so reduziert, duster und einfach wie seine 12” auf Galaxia, hier ein wenig schwieriger und ausladender, geht wieder ein wenig mehr in Richtung Aerial M, Slint…Gute Platte! (cr)

Patrick Wolf – Accident & emergency 7” 5,-

(Polydor/ 06) Ein Song vom neuen Album, ruhiger und Folklastiger als die ersten beiden Meisterwerke. Auf der Flipseite „the childcatcher“ in einer Liveversion. Kommt im Posterbag.

Patrick Wolf – Lycanthropy CD 16,-

(Tomlab/ 04) Für mich das beste Album seid Wochen, wenn nicht seid Monaten. Der Junge Herr aus Irland – oder war es Schottland? – haut mal so eben Hits raus, das geht gar nicht. Laptop-Folk sag ich mal. Alles alleine eingespielt: Ruhige Songs mit Akustikgitarre, Ukulele, Geige, dann Elektro-Beats, die keinen Stein auf dem anderen lassen – PHÄNOMENAL!. Abgefahrene Phantasie und Märchen Texte gesungen von seiner aufgewühlten wunderschönen Stimme. Der ist erst 21 Jahre jung, der wird in Kürze in alle Musikmagazine gehypt, wetten!? Für mich schon jetzt das Album des Jahres, irgendwo musikalisch zwischen BRIGHT EYES, XIU XIU und POSTAL SERVICE. Wahnsinn!!! Ich möchte mich ausdrücklich bei John, dem alten Herren von ZANN bedanken, das er mir diesen Künstler aufs Auge gedrückt hat! (cr)

Patrick Wolf – Wind in the wires LP/ CD 13,50/ 16,-

(Tomlab/ 05) Das neue, zweite Album des jungen Briten, dessen Erstling mich verzückt hatte, wie schon lange keine Platte mehr. Diese Platte müsst ihr kaufen! Diese hier könnt ihr kaufen, als einstieg in die Droge Patrick W. ist wohl besser das erste Album geeignet. Oder doch nicht? Das erste Album ist verrückter, wilder, hat scheinbar unkontrollierte Ausbrüche und ebenso Out-of-control Beats. Hier geht er bedächtiger, „reifer“ ans Werk, sofern Mensch das bei einem 20jährigen sagen kann. Die 13 Songs gehen alle sofort ins Ohr, sind auch tanzbar, haben etliche Hits und unschlagbare Melodien, bloss tickt er halt auf der ersten Platte öfter mal aus, was ich so grandios fand. Aber auch ohne dieses wird dich diese Platte hier gefangen nehmen und auf Dauer nicht mehr loslassen. Grandios!

Patterns/ Fuck You is my Name – Split 7″ 4,60

(Earth Water Sky/ 08) Wie schön, neben den zwei tollen deutschen Bands endlich wieder eine Platte aus dem Hause des Yage Sängers Olli. FYIMN genial zappelig wie immer – Pattern mit einem coolen Song im Stile von Q and not U meets Les Savy Fav meets early Radio 4, geile Vocals und vertracke Beats. Kommt mit Textbeilage! (cr)

Patti Smith – Horses LP/ CD 12,50/ 10,50

(Sony/ 75-07) Rerelease als 180g-Vinyl. Einer der beiden Klassiker der großen Dame des Rock, das legendäre Debut von 1975, das alles hat, wovon der Kritiker damals und heute träumt. Der anarchische Spirit von Smith´s Vocals und die Imagination in ihren Texten zu 60s-beeinflusstem Garagenrock der simpleren Art.

Paul Chain – Sanctuary heve 7” 7,-

(Day Records/ 01) Eine alte Single des meisters, wieder mal unbezahlbar, aber auch ansonsten nicht mehr zu bekommen. 2 vier-Minuten Songs, beide gut. Handnummeriert und limitiert auf 500 Exemplare. (cr)

Paul Newman/ Sonna – Split 7“ 5,-

(Temporary Residence/ 99) Wie gehabt sind PN die Meister der verträumten, instrumentalen Unauffälligkeit. Es plätschertso vor sich hin und gerade wenn der Song vorbei ist, beginnt er zu wirken. Auch S hier mit einem reinen Instrumentalstück, aber mit mehr Trieb, ohne dabei weniger verträumt zu sein. Abends am Meer sitzen, eine Pina Colada in der Hand und den Tag ausklingen lassen. Für den Fall, das am Strand ein Plattenspieler steht… Sehr edles Cover mit Prägedruck.. (cr)

Paul Weller – Have you made up your mind 7″ 5,20

(Island/ 08) B/W “Echoes round the sun”

Pedro The Lion – Achilles heel CD 13,70

(Devil in the Woods – Jade Tree/ 04) Das neue und bereits fünfte Album der Seattle Jungs. Textlich gesehen geht es eher um düstere Geschichten wie eine fremdgehende Freundin und der Brummschädel nach dem Besäufnis deines Lebens. Musikalisch vielleicht eine Spur ruhiger als die Vorgänger. Jetzt auch auf limitiertem, schick aufgemachtem Vinyl. (ts)

Pedro the Lion – Control CD 13,70

(Jade Tree/ 02) Das brandneue Album des Löwen. Sein schaurig-schön-lallriger Gesang wird ein wenig verstärkt unterstützt von etwas „härteren“ Gitarren. Grosse Veränderungen gab´s ansonsten nicht. Allerdings hätte mensch so eine Platte vielleicht nicht gerade zum endlich langsam beginnenden Sommer herausbringen sollen! Ich glaube, das hier ist mein persönliches Lieblingsalbum. (cr)

Pedro the Lion – It´s hard to find a friend CD 13,70

(Jade Tree – Devil in The Woods/ 01 – 04) Neuauflage der ersten Pedro Platte, die ursprünglich bei Made in Mexico erschienen war in komplett neuem Artwork. Nicht wenige Leute sagen, diese Platte sei noch besser, als die „Winner´s never quit“…und das will was heissen…Jetzt auch auf Vinyl wiederaufgelegt!

Pedro the Lion – Progress CD 8,-

(Suicide Squeeze/ 01) Diese Single kommt mit einem Comic über ein Mädchen, daß sich sehnlichst eine richtige Gitarre wünscht… daher der Preis. Musikalisch steht diese 7er dem Album in nichts nach – wieder einmal sehr trauriger, aber wunderschöner Pop mit Akustikklampfe und diesem markanten „Löwen“-Gesang. (ss) Vinyl ist OOP! Die CD Version kommt OHNE Comic!

Pedro the Lion – Winners never quit LP/ CD 11,50/ 13,70

(Jade Tree/ 00) Ui, was ist denn das ??? Lo-Fi Schrammelpop der traurigsten Sorte. Eine tiefe, beinahe lallende lebensmüde Stimme, dazu überwiegend cleane Gitarre mit Hall, manchmal sogar etwas flotter mit Schlagzeug, also rockig im Sinne von z.B. Karate. Sehr bedeutungsschwangere Texte runden das ganze ab und entführen dich auf die traurige Seite des Lebens. Unglaublich schmachtend und ebenso unglaublich schön. Ich liebe diese Stimme, diese schwermütigen Melodien! Super!

Peeping Tom – Mojo 7” 5,80

(Ipecac/ 06) Der Titelsong ist vom Album, die B-Seite ein exklusives Stück namens „Preschool“. Farbiges Vinyl und streng limitiert.

Peeping Tom – s/t PicLP/ CD 15,-/ 16,-

(Ipecac – Anticon/ 06) Seid Jahren schwirrten vereinzelte MP3´s durchs Netz, jetzt hat MIKE PATTON tatsächlich und endlich sein POPalbum veröffentlicht. Nach Fantomas und Tomahawk singt er hier nun wieder richtig, tolle, poppige Melodien, präsentiert in einem ausladendem Soundteppich. Knarzende Beats, orchestrale Momente, ne Prise Hip Hop, eine bunte Poptüte Patton´scher Gangart. Etliche hochkarätige Gäste lud er sich für diese Platte ins Studio ein: Von Massive Attack über Odd Nosdam bis hin zu Norah Jones. Ein Meisterwerk, genial in nahezu jeder Hinsicht – abgeschlossen von der unglaublichen Aufmachung der CD, deren Verpackung es tricky tricky in sich hat. Jetzt auch auf limitiertem PICTURE Vinyl mit Cut-out Cover! (cr)

Pelican – Australasia CD 14,20

(Hydra Head – Interloper/ 03-06) Boah, phätt ! Nach der 4 Song MCD, jetzt endlich mehr Output von Pelican. 6 Songs und ca. 50Min. Spiellänge. Chicagos Instrumental Zauberer ballern hier alles weg. Stellt euch vor Cult of Luna und Isis treffen sich im Proberaum und keiner hat Bock zu singen und ballern einfach nur so alles weg, was ihnen im Weg steht. Lange Songs, die aber nie langweilig werden. Auch nicht ohne Stimme, und da liegt Pelicans Stärke. Wo andere einen markanten Sänger brauchen, ballern die hier alles weg und man steht nur mit offenem Mund da. Endlich eine Nachpressung des gesuchten Albums!! Kommt auf farbigem Vinyl, ist wieder streng limitiert, hat ein Klappcover und leicht verändertes neues Artwork, sieht sogar aus wie Siebdruck…

Pelican – City of echoes LP/ CD 18,-/ 15,-

(Hydra Head/ 07) Vinylversion superedel!

Pelican – March into the sea 12″/ CDep 15,20/ 8,-

(Hydra Head – Hawthorne Street/ 05) Ein neuer Track, der geschlagene 20 Minuten geht sowie ein Remix von „Angel tears“ von Justin Broadrick (Jesu, Godflesh). Jetzt auch endlich auf schickem Vinyl! Vinyl farbig! (ts)

Pelican – Pink mammoth 10″ 14,50

(Hydra Head/ 07) Für PELICAN macht alles neu der Oktober, denn was bis vor kurzem noch als “Mammoth ” bekannt war, erblickt in diesem Herbst als “Pink Mammoth ” noch einmal neu das Licht der Welt.Dazu gesellt sich ein Remix von “End Of Seasons”, bei dem PREFUSE 73 seine Finger im Spiel hatte. Kommt im schicken 10″-Cover mit dickem Inner Sleeve – Farbiges Vinyl!

Pelican – The fire in our throats will beckon the thaw DoLP/ CD 22,-/ 14,20

(Hydra Head/ 05) Endlich das neue Pelican Album, das letztjährige Meisterwerk “Australasia” hatte mich voll begeistert. Knappe 60 Minuten verteilt auf sieben Songs, da ist also genügend Spielraum für Riffs und noch mal Riffs und viele verspielte Ideen. Das erwartete Riff Gewitter bleibt aber so ziemlich aus, Pelican folgen nun auch den Weg, den Neurosis vor 10 Jahren geebnet haben. Hallo Atmosphäre! Hallo Mogwai! Selten blitzen die Riffs noch durch, und dann auch nicht mehr in so geil dreckiger Schrammelmarnier, die instrumentale Musik Pelican´s macht einen Riesenschritt Richtung Tiefenwirkung, Soundscapes und Veträumtheit. Weniger Metal, dafür wirklich ne gediegene Prise Mogwai und Explosions in the Sky. Ziemlich geil kommen die des öfteren eingestreuten Akustikgitarren, mal auch über ein vertrautes Schrammelriff gelegt. Ein Klasse Album, eine Weiterentwicklung, mit der Pelican neue Fans gewinnen werden, ohne die Alten vor den Kopf zu stossen. Ein Album zum geniessen, um an einem lauen Spätsommerband die Nacht zu begrüssen.Jetzt auch endlich endlich auf Vinyl da. Der Preis ist ja wohl mal der Kracher, danke Hydra Head! Aber immerhin sind wir etwas billiger als die Konkurrenz und immerhin ist das Vinyl auch wirklich unglaublich fett und edel…

Pelican/ These Arms are Snakes – Split 10″ 16,-

(Hydra Head/ 08) Beide Bands covern sich gegenseitig: Pelican mit „Gold Diggers“ von TAAS, These Arms Are Snakes mit „Pink Mammoth. Pelican verwandeln den Song in eine Sludge-Metalwalze und TAAS geben ihren PostHardcore zum besten, uns siehe da ein Pelican Song bekommt Vocals. Geiles Teil und extrem limitiertes weißes Vinyl.

The Peoples War – s/t 7” 3,50

(Coalition/ 01) Trash…

Pete Molinari – One stolen moment 7″ 4,80

(Damaged Goods/ 08) Single vom zweiten Album “A Virtual Landslide”. 3 Tracks: “One Stolen Moment” trifft auf “Love Lies Bleeding” von Molinaris Debütalbum und eine exklusive, bisher unveröffentlichte Version des Billy Childish/Buff Medways Songs “The Poets Dream”.

Peters – Posteingang : 17,78 cm Strukturanalyse 7” 4,-

(Unterm Durchschnitt/ 05) Was für ein Titel! Und dann kommt die Single noch im 3-Fach Klappcover! Die Jungs aus Schleswig-Holstein begeistern mit ihrer Mischung aus North of America, Yage oder auch Turbostaat. 4 Songs in deutsch: Hardcore, Emopop, Screamo? Cool und politisch zugleich, geht das überhaupt? Hier eindeutig ja! Geile Aufmachung, gute Musik!

Pg.99 – Document # 7 LP 11,-

(HCNL – Magic Bullet/ 01) Beschrieben als Mischung aus Assfactor 4 und den guten Born Against! 5 Songs, die allerdings 30 Min. dauern! Hektik – Kreisch – Madness der Güteklasse 1 A ! Ballert straight nach vorne, da wird gekeift, gekreischt und zerstört. Durchzug! Fett! (cr)

Pg. 99 – Singles CD 13,50

(Reptilian/ 03) Eine Zusammenstellung etlicher (aller?) Singles und Split Singles, die zusammenzutragen heute fast unmöglich ist, so einen Output hatte diese Band. R.I.P.

Pg.99/ Majority Rule – Split CD 12,-

(Magic Bullet/ 02) 5 dunkle, fast poetische Songs von PG99, 4 von MAJORITY RULE im ultra-heavy Soundgewand. Anschnallen, Rauchen einstellen, Maul halten. Rettungswesten gibt es nicht!

Pg.Lost – It´s not me, it´s you DoLP/ CD 16,50/ 14,50

(Blackstar Foundation/ 08) Ein Orchester des Herzes, ein Spielplatz der zeitweiligen Gedanken, die darum kreisen, ob man aufgeben oder sich aufraffen und sich rächen soll. PG. Lost sind eine schwedische Band, die zugleich aus allen möglichen Richtungen kommen und in alle möglichen Richtungen gehen, doch im Zentrum dieses Kommens und Gehens steht eine Band, die voller Melancholie pulsiert und sich an den großen Hoffnungen des Denkens und des Fühlens nicht nur eines einzigen Menschen reibt, sondern auch die Grenzen sämtlicher Soundlandschaften mit unendlichen instrumentellen Experimenten der Verlängerung erweitern. Übrigens, bei PG. Lost versammeln sich Mitglieder von Eskju Drive und Last Days Of April. Jetzt auch auf Vinyl, 180gr sogar und Klappcover und farbig! Sehr spannendes und schönes Album!

Phantomsmasher – s/t CD 15,20

(Ipecac/ 02) Das neue Baby von Mike Patton, quasi die Weiterführung von “Atomsmasher”. Natürlich mit Dave Witte (Disc. Axis…) DJ Speedranch und James Plotkin (Scorn, Old Lady Drivers): Ein Alptraum in 9 Akten, ein perverser Bastard aus Elektronik, NOISE und tonnenschwerem Grindcore. Geht an die Grenzen der Erträglichkeit, wird aber die Fans beglücken. Und die wissen ja, was sie hier erwartet…

Phobia – 22 random acts of violence LP 12,50

(Deep Six/ 08) Alle zwei Jahre gibt’s eine neue Phobia und zwei Sachen kann man mittlerweile fast blind vorhersagen: a) sie erscheint auf einem anderen Label als der Vorgänger und b) die Scheibe knallt wie Sau. Für mich nach wie vor DIE Institution im Grindcore Sektor und auch diesmal hauen uns die Amis wieder 22 brutale, sauschnelle und im gewohnten Grunz- / Kreisch Duo Gesang vorgerotzte Smasher um die Ohren, dass es das erwartete Schlachtfest gibt. Eine der wenigen Bands, deren Scheiben man auch nach 10 Jahren der Existenz noch blind kaufen kann. Fans von Napalm Death, Nasum, Brutal Truth und Co. wissen, was zu tun ist. Bombe!

Phobia – Cruel LP/ CD 11,30/ 13,30

(Deep Six – Willowptip/ 06) Schon jahrelang dabei hauen Phobia hier ein neues KILLER Album raus, das so wohl niemand (mehr) erwartet hätte. Fette Produktion, dicker Sound und 14 Kracher in Überschallgeschwindigkeit. Dazu eingestreute Krusten Parts und höllischer Grunzgesang. Der Killer wurde produziert von Scott Hull (Agoraphobic Nosebleed, Pig Destroyer). Junge, Junge..die Platte geht ab wie ne Tüte Mücken im Sommer… (cr)

Phobia – Grind your fucking head in LP/ CD 10,50/ 10,-

(Deep Six/ 03) Brandneue Platte der Grind Könige!

Phobia – Serenity through pain LP 11,-

(Six Weeks/ 02) DIE Grindband der letzten Zeit mit neuem Album. Höllisch fette Produktion, ohne das die Aggressivität darunter gelitten hätte. 23 wahnsinnige Grunzattacken auf höchstem Niveau. Kommt mit Poster und im schicken Klappcover! Aufgrund der guten politischen Texte weit entfernt vom Stumpfsinn, vielleicht der einzig wahre Ersatz für ASSÜCK. (cr)

Phobia/ Resist & Exist – Split LP/ CD 11,-/ 11,-

(Profane Existence/ 03) Das erste Profane Existence Release seit Jahren! Um so erfreulicher, das. Mit den Thrash-Grindern PHOBIA hat man da natürlich ein ordentliches Zugpferd ausgewählt, und RESIST & EXIST liegen mit US-Peace Punk schwerer im Magen als andere Vertreter dieser Sparte. Auch textlich beide Bands (wieder) sehr lesenswert. (ss)

Phoenix Bodies – Raise the bullshit flag LP 11,-

(Slave Union/ 06) Meine Jungs von den Phoenix Bodies mit ihrem ersten kompletten Album, etliche Splits hatte es ja schon gegeben. 11 Songs pures Adrenalin, ein rasendes Massacker, aber eben nicht um jeden Preis, sondern schön mir Struktur, dickem Sound und vielen sehr metallischen Slow-down Parts, die das Album als ganzes Klasse machen. Im Metal machen waren die eh immer am grössten! Kommt mit kleinem Poster, Aufmachung ist cool, kannste nix mit verkehrt machen – geil! (cr)

Phoenix Bodies/ Enkephalin – Split LP/ CD 11,-/ 12,-

(Init – Slave Union/ 04) Phoenix Bodies – waren grade auf Tour in Europa zu bewundern – sind Ex – Mara`akate und spielen rasend schnellen, chaotischen HC mit Schreigesang. Enkephalin sind ebenfalls aus USA und schnellen technischen HC in Richtung DEP.

Piebald – All ears, all eyes, all the time CD 14,-

(Side One Dummy/ 04) Eine Platte, die vor Weiterentwicklung nur so strotzt. Die Platte ist „punkiger“ geworden, nicht mehr soviel „emo“ (ich hasse das Wort!). Ein Highlight ist die Ballade „Put your slippers on instead“ welches vom einem Klavier begleitet wird. Überrascht & gut. (ts)

Piebald – Barely legal & all ages DoCD 14,-

(Big Wheel/ 01) Im schicken Doppel-Digipack gibt es das Frühwerk von Piebald, die ich damals erheblich besser fand als heute, arschgeil sozusagen waren die: Auf der 1. CD ist die ausverkaufte 10“ „Sometimes friends fight“, sowie diverse frühe 7“es, einige Livesongs. Die 2. CD enthält Piebald´s absolutes Meisterwerk, ihre 1. LP „When life hands you lemons“, damals auf Hydra Head erschienen und lange ausverkauft. Dazu noch neue, unveröffentlichte Songs und Demoversionen vom „Venetian blinds“ Album. Klasse Band!! (cr)

Piebald – Just a simple plan 7” 4,50

(Big Wheel/ 02) Nun bereits die 3. Version dieser 2 Hits. Hier als limitierte Tour 7“ auf grünem Vinyl. Ein Song von der neuen LP, der andere nur hier zu finden! (cr)

Piebald – Rock revolution CD 12,-

(Big Wheel/ 00) Kaum zu glauben, aber Piebald sind noch ruhiger geworden! 5 unglaubliche Ohrwürmer, das ist beinahe schon widerlich. Kleben an dir wie Honig, du kriegst die Melodien nicht mehr aus dem Kopf! Allein der Titelsong ist so unglaublich cheesy… Nur das Cover sieht irgendwie befremdlich aus (cr)

Piebald – Venetian blinds LP/ CD 11,50/ 13,50

(Big Wheel/ 99) Die zweite LP nach unendlichen (ausverkauften) Siebenern. Der Schreigesang wie schon auf der 1. LP komplett ad acta gelegt. Wunderschöne, eingängige Post-Hardcore Perlen, die vor allem von dem tollen Wechselspiel des harmonischen Gesangs mit der ziemlich vertrackten Gitarrenarbeit (im Sinne von Braid) leben. Ich war zunächst enttäuscht, aber recht schnell hatte mich diese Platte im Griff. Und jetzt bin ich begeistert, von den Melodien, von der hektischen Gitarrenarbeit. Klar, das die Texte auch gut sind, u.a. gehts Büro-Hengsten an den Kragen… (cr)

Piebald – We are the only friends we have LP/ CD 11,-/ 12,-

(Defiance-Big Wheel/ 02) Album Nr.3! Hier sind schon ein paar richtige Hits drauf, aber wie ich finde, leider auch ein paar mittelmässige Songs. Insgesamt viel poppiger und seichter als früher, was ich schade finde. Die Platte läuft bei mir rauf und runter, jedoch stellen sich mir fade Fragen: a) Warum ist diese günstige Euro-Pressung fast so teuer wie ne Ami-Version. Aber die Politik mancher Labels… b) Warum ein Teil der Hits bereits woanders verwurstet wurden. Zum Teil auf der 7“, auf der 10“ oder auf dem Solo Album von TOTALLY TRAVIS. Alles in allem bleibt für mich lediglich ein Spitzenhit (Long Nights) und eine insgesamt traurige, aber zu erwartende Entwicklung einer heissgeliebten Band…. (cr)

Pig Destroyer – 38 counts of battery CD 14,-

(Relapse/ 01) Wie der Name es vermuten lässt gibt es hier so eine kleine Zwischendiscography mit exakt 38 Songs, u.a. die komplette erste LP, die Split 7“ mit ISIS (na, wer hat die?), Demoaufnahmen etc..Alle komplett neu gemastert und nun noch dicker im Sound. (cr)

Pig Destroyer – Natasha LP/ CD 15,-/ 13,50

(Relapse/ 08) Den Song gab es mal als Bonus auf der limitierten Version des “Terrifyer” Album, die im Handumdrehen ausverkauft war. Unser alle Lieblings-Schweinepriester lehren uns diesmal die Geschichte von Natasha – ein 35 minütiger Track bestehend aus Slow-Mo schmetterndem Doom – mehr Melvins und Godflesh als Höllengrind (für den sie bekannt sind und für den wir sie so lieben). Ich muss mich erstmal setzen, damit hätte ich nicht gerechnet – kann man sich auf dieser Welt denn auf nichts mehr verlassen? Wo ist das Massaker, wo die Gedärme, das Blut, die Eingeweide, Mord & Totschlag, schlicht das Gemetzel? Aber Moment mal, was die Herren hier veranstalten klingt gut, verdammt gut sogar, anders, aber gut. Es beginnt mit Stille, ein kalter Industrialhauch folgt, schließlich folgt der Brecher-Part, die Köpfe im Büro fangen an im Takt zu bangen – Stille – noch mehr Stille – Godflesh kommen wieder ins Rennen – Rauschen. Hammer-Album! Dickes 180gr Vinyl, dazu noch farbig…

Pig Destroyer – Painter of dead girls CD 13,-

(A Date with Elvis – Robotic Empire/ 04) Kein neues Material, sondern eine Zusammenstellung von zwei ausverkauften Platten (Splits mit GNOB und BENÜMB) von diesem Dreier aus Virginia um Agoraphobic Nosebleed Frontmann Scott Hull. Alles neu gemastert für den nötigen Sound. 17 Songs in 20 Minuten. Brutaler, komplexer, schneller, spastischer Grind. Und das ganze ohne Basser. Ebenfalls enthalten ein Stooges Cover von „Down in the street“, ein Cover von Helmet`s „In the meantime“ und ein Cover von Dwarves` „Fuck you up and geht high“.

Pig Destroyer – Phantom limb LP/ CD 14,-/ 15,-

(Relapse/ 07) 15 Songs, 38 Minuten. Alter, ich fall hier vom Stuhl. Was für ein unfassbares Brett! Drei Jahre hat es gedauert bis das sechste Album fertig ist, aber es hat sich gelohnt. Nihilistischer Grindcore ohne Ende und man höre und staune: ein Song geht sogar 4 Minuten lang. Nachdem ich mir die alten Sachen irgendwie nicht mehr anhören konnte, wird die hier wohl öfter mal aufgelegt werden. (ts)

Pig Destroyer – Prowler in the yard LP/ CD 14,50/ 14,50

(Relapse/ 01-07) Nach dem coolen Debut “Explosions in Ward 6″ reichen uns PD mit ihrer zweiten Scheibe ein wirklich unglaubliches Grind-Thrash-Mayhem rein – eine Kombination von technischen Metal-Riffs, unglaublichen Blast Beats, wuchtigen, punktgenauen Breakdowns und ohrenzerfetzenden Vocals. Anders, aber nicht minder genial wie die Discordance Axis LP aus dem letzten Jahr. Geiles SplattercoverAuf Vinyl wieder lieferbar!! Limitierte Neuauflage: 1000 Exemplare auf farbigem Vinyl. Nach der “Explosions in 6 Ward” reichten uns Pig Destroyer mit “Prowler in the Yard” ein wirklich unglaubliches Grind-Thrash-Mayhem rein – eine Kombination von technischen Metal-Riffs, unglaublichen Blast Beats, wuchtigen, punktgenauen Breakdowns und ohrenzerfetzenden Vocals. Anders, aber nicht minder genial wie die erste DISCORDANCE AXIS LP. Und ein oberkultiges Splattercover ausserdem.

Pig Destroyer – Terrifyer CD 14,50

(Relapse/ 04) Die neue PD und wieder holen die Amis zu einem musikalischen Rundumschlag aus, der mit der Kraft eines eisernen Morgensterns in die Fresse trifft, sich dort festkeilt und nur durch ein extasisches Blutbad wieder herausreißen lässt! 21 hammerfett produzierte Tracks, die zwischen Ultraschallgeschwindigkeit und langgezogenen Intensivparts variieren, dazu die obligatorischen Kreischvocals, die chaotische und doch so knallhart durchgezogene Grundtendenz, das Schlagzeug, bei dem man das Gefühl hat, dass der Drummer mit einem kleinen Anschlag eine ganze Wand einhauen kann…Wow! Vinyl ist limitiert und leider sackteuer – CD kommt mit Bonus-Audio-DVD, die neben dem regulären Album in Dolby 5.1 Surround einen zusätzlichen 37-minütigen Track (“Natasha”) enthält.

Pilot To Gunner – Games at high speeds LP/ CD 11,-/ 13,-

(Gern Blandsten/ 01) Der Titel erinnert mich an eine ungewöhnliche Nacht vor wenigen Wochen, als Andre, Oleg und ich uns im Geschwindigkeitsrausch befanden, auf dem Autodach surften und Autostuntszenen nachspielten. Was war das bitte für eine Nacht! Ich weiche wohl ab….Und da kann ich nur ganz knapp sagen : Wer BRAID, und vielleicht CAP ´N Jazz mochte, der wird PTG lieben. Ehrlich. Tolles Album, das problemlos die durch BRAID´S Ableben entstandene Lücke schliesst. Ich mein, ist halt mehr als die gewohnte Gern Blandsten Qualitätsarbeit, hier passt einfach alles !! (cr)

Pinback – Autumn of seraphs LP/ CD 14,50/ 14,50

(Touch & Go/ 07)

Pines of Nowhere – s/t 7” 4,-

(Level Plane/ 01) Nicht ganz typisch für dieses Label, aber mehr als gut. PINES OF NOWHERE (haben auch ne CD auf SLOWDIME) rocken ein wenig No Wave orientiert vor sich hin und würzen diese ohnehin schon hotte Musik mit ner Prise Drive Like Jehu – Gitarren. Wie bei den ruhigeren Radio 4 hiessen die Paten wohl Gang of Four und Wire. Die rocken, das es eine Freude ist, der Bass spielt die geile Melodien rauf und runter, es wird ohne Ende gegroovt, der Sänger hat eine markante, coole Stimme. Jeder, den RADIO 4 begeisterten, wird sich mit dieser Platte einen Gefallen tun. Spielt übrigens auch jemand von TRANS AM mit.

Pink and Brown – Shame fantasy II CD 13,50

(Load/ 03) Wieder ein Duo, wieder 2 Verrückte, wieder Hummeln im Arsch. Rastloser rauf und runter Core mit wirren Läufen, jede Menge Bums, Power und Durchgeknalltheit. Noisig, aber funky, die spasten da rum…ein Erlebnis in der gleichen Art wie LIGHTNING BOLT, NO MEANS NO auf KOKS oder FRIENDS FOREVER. Die beiden Herren spielten zuvor u.a. bei ZEIGENBOCK KOPF und TARENTEL. (cr)

Pit Er Pat – High time LP/ CD 13,50/ 15,50

(Thrill Jockey/ 08) Das dritte Album! Sie sind sowas wie die King Crimson des Postrocklabels Thrill Jockey, hier kommen sie zugänglicher und geerdeter als auf den Vorgängern, nicht mehr so arty, aber immer noch versponnen genug, um als Avantgarde durchzugehen, allerdings erzeugen sie gleichzeitig ein so noch nicht gekanntes Behaglichkeitsgefühl. Bemerkenswert ist neben dem einsam klingenden, irgendwo zwischen Stereolab und Deerhoof befindlichen Gesang die vermehrte Zunahme von Exotica-, Latin- und Easy-Listening-Elementen, sie experimentieren mit Instrumenten aus aller Welt, Bläsern, Orgel und ein bisschen Electronic – und schaffen ein sehr eigenständiges Soundsonggewand, in dem man sich prima verlieren kann. LP kommt mit MP3 Download Coupon…

Pit Er Pat – Shakey LP/ CD 13,50/ 15,-

(Thrill Jockey/ 05) Right after the great 7“ the new record – Six rhythm-heavy tracks that utilize the recording studio as an instrument to bring dense yet subtle coloration to the arrangements. Dynamic, mood-swinging, and inventive. For fans of Raincoats, early Soft Machine, New Age Steppers, Slap Happy, and Blonde Redhead.

Pit Er Pat/ Icy Demons – Split 7” 4,80

(Polyvinyl/ 05) Pit Er Pat (Thrill Jockey Records) ist die Band des Ex-Bassisten von ALKALINE TRIO. Eine gut hörbare Mischung aus Folk, Dub, Elektronik, Pop und Punk. Und das in nur einem Song! ID auch mit schönem Pop, gesungen von einer Fistelstimme, untermahlt mit Bass, Orgel und allerlei Krempel. Schickes Artwork, farbiges Vinyl. (cr)

Pixies – Surfer rosa LP/ CD 17,-/ 12,

(4AD/ 88 – 04) Das Debut dieser unglaublichen Band, vielleicht die wichtigste Gitarrenband ende der 80er/ Anfang der 90er. Francis Black und seine Mitsreiter (u.a. Mrs. Kim Deal, die nach dem Ableben der Pixies die BREEDERS ins Leben rief) mit 13 Krachern, super schöne Melodien treffen auf völlig sperrige Gitarren und vertrackte, beinahe noisige Parts. Für die Produktion war damals ein gewisser Steve Albini verantwortlich gewesen…Enthält Klassiker wie „Bone Machine“ , „Gigantic“ oder natürlich den Überhit „Where is my mind?“. Jetzt nach Jahren auf (tonnenschwerem) Vinyl wieder aufgelegt. Das Original war 1988 erschienen. (cr)

Pixies – Doolittle LP/ CD 17,-/ 12,-

(4AD/ 89 – 04) Der Nachfolger weiß das Debut beinahe noch zu toppen: Ein wenig eingängiger, quasi poppiger, melodischer, aber natürlich noch mit dicken Gitarrenwänden. Beginnt gleich mit dem Kracher „Debaser“ und hat eigentlich nur Hits. Ein unglaublich spannendes Album, abwechslungsreich bis zum geht-nicht-mehr. Über das poppige „Here comes your man“ bis zum schmierigen „Silver“ und und und. Ein Meilenstein, ein ganz grosser Klassiker, der in jeden Haushalt gehört. Jetzt endlich als vinyl Rerelease auf tonnenschwerem Vinyl und bedruckter Innenhülle. Nicht wenige Leute sagen, das hier sei einer der besten Gitarren-Platten aller Zeiten. (cr)

Pixies – Come on pilgrim 12”/ CD 13,-/ 13,-

(4AD/ 04) Die allererste Platte der legendären Pixies, eine MLP mit 8 tollen Songs, im Original 1987 erschienen. Das Cover fand ich schon immer eklig…

PJ Harvey – The piano 7″ 6,-

(Island/ 07) Single aus dem aktuellen Album. B/w “Heaven”. Nice!

PJ Harvey – White chalk LP/ CD 16,50/ 18,-

(Island/ 07) Ende 2006 begab sich PJ Harvey erstmalig wieder ins Studio, um gemeinsam mit Flood und John Parish neue Songs aufzunehmen. In dieser Konstellation waren bereits die Alben “Is This Desire?” (1998) und “To Bring You My Love” (1995) entstanden, das für einen Grammy nominiert wurde. Zudem waren auch Eric Drew Feldman, ein alter Bekannter und Dauergast auf PJ-Alben, und Jim White (von The Dirty Three) an den Aufnahmen, die zu “White Chalk” führten, beteiligt. Bei “White Chalk” handelt es sich um ein Album mit sehr wunderschönen und persönlichen Songs, welche Polly Jean am Klavier spielt, sehr ruhig, betörend und umschmeichelnd….zauberhaft!

Place of Skulls – Love through blood 10″/ CD 14,50/ 11,-

(Blood and Iron – Outlaw/ 05-06) Vier lange, neue und exklusive Songs aus dem Jahr 2002, die seitens des Labels vom damaligen Debut Album verbannt worden waren, da sie „zu religiös“ sein. 4x absoluter Doom Terror. Mit V. Griffin von PENTAGRAM. Jetzt doch noch auf Vinyl erschienen – Limitiert weltweit auf 525 Exemplare.(cr)

Place of Skulls – Nailed CD 15,-

(Southern Lord/ 02) Straight nach der guten Single der erste Longplayer: Black Sabbath beeinflusster Kiffer-Sludge-Wüstenrock-Metal. POS sind übrigens die neue band von Victor Griffin, Gitarrist der legendären PENTAGRAM! (cr)

Place of Skulls – With vision CD 15,-

(Southern Lord/ 03) Das zweite Album der neuen Band um Vino (ST.VITUS, OBSESSED, SPIRIT CARAVAN) und Victor Griffin (PENTAGRAM): Herrlich schleichender Doom Metal in 12 langen Akten. Ein Genuss für Freunde der genannten berühmten Vorgängerbands. Last Vinyl copies…!

Plague Bringer – As the ghosts collect the corpses rest CD 12,-

(Seventh Rule Recordings/ 06) Ein Grind Bastard, welcher nur aus zwei Leuten besteht. Ein wilder Mix aus Metal und Grind, der erinnert an Pig Destroyer und Godflesh. (ts)

Planes Mistaken for Stars – Fucking fight CDep 5,50

(Dim Mak – Engineer/ 99 – 04) Smasher-Single der großartigen Band. Um einiges schneller als ihre 10“er, und nach 2 Songs auch schon vorbei. Nach 5 Jahren jetzt noch auf CD und nur noch auf CD… (CRO)

Planes Mistaken for Stars – Fuck with fire LP/ CD 11,-/ 13,50

(No Idea/ 01) Neue LP, leider von DIM MAK weg, hin zu No Idea.Geändert hat sich zum Glück nicht viel, losrockender, nach vorne getriebener klassischer emotionaler HC mit wildem Schreigesang und ausgefeilter Gitarrenarbeit, der vergleichbare Bands in die Schranken weist. Ein Kracher, seehr gut.

Planes Mistaken for Stars – Mercy LP 11,-

(Paranoid Records/ 06) Endlich die Vinylversion des neuen PMFS Albums. Nicht so brilliant wie der Vorgänger, etwas reduzierter und weniger pompös, ohne Cello und so. Aber ungeschliffen und immer noch eine Klasse für sich! (cr)

Planes Mistaken For Stars – Spearheading the sin movement 7”/CDep 4,50/ 6,-

(No Idea/ 02) 3 brandneue Songs, alle gut! Aufmachung diesmal besonders schick, Vinyl ist limited to 500 auf farbigem Wax.

Planes Mistaken For Stars – Up in them guts LP/ CD 11,-/ 13,50

(No Idea/ 04) Man, hat das lange gedauert bis PMFS was neues rausbringen. Aber es hat sich gelohnt – 12 neue Hymnen. Der erste Song ist sehr ruhig, aber dann geht’s in fast bewährter Manier wieder los. Denn PMFS sind nicht mehr ganz so chaotisch, und gehen etwas strukturierter vor. Geblieben ist aber diese charismatische rauhe Stimme, diese leicht düstere Grundstimmung. Tim Kasher von CURSIVE/ GOOD LIFE spielt hier als Gast mit. Da kann man nur auf eine Tour warten. (ts)

Plastic Pride – Ammunition spent LP 9,50

(Blackstar Foundation/ 01) PLASTIC PRIDE aus Schweden machen Posthardcore, um sich mal wieder einer Schublade zu bedienen. HELMET meets QUICKSAND trifft es am besten. Der Gesang ist stellenweise melodischer und die Produktion ist nicht so fett wie bei genannten Bands. Aber rocken tun die hier genauso gut. 10 Songs mit Drive, Power und Kopfnicker- Beat… haha! Wer oben genannte Bands mag, sollte die hier nicht missen, denn sie sind echt verdammt gut.

Playing Enemy – Cesarean CD 13,50

(Escape Artist/ 01) PE entstanden aus der Asche von KISS IT GOODBYE und klingen aber auch wirklich wie eine konsequente Weiterführung dieser Psycho-Attacke: superfies, quälend und von fulminanter Brutalität und Durchschlagskraft. Teilweise noch zermürbender als KIG selbst, da z.B. teilweise ein düsteres Piano (!!) eingesetzt wird, was das ganze noch düsterer, verzweifelter und unheilvoller macht! Ein Killer! (cr)

Please Inform the Captain this is a Hijack – Defeat LP 13,-

(Clean Plate/ 06) Zweites Album der Ex-Torches To Rome/-Fuel-Bande um Bay Area-Legende Mike Kirsch etc. Die Aufnahmen entstanden wie die vergriffene erste LP schon 2003, aber jetzt erst gemastert und auf Vinyl gepresst. Und wieder spaßiger Post-Hardcore mit chaotischer Euphorie gepaart mit politisch-unverkrampfter Überlegtheit und viel Ironie. Fuel meets Rites Of Spring meets Les Savy Fav meets Sesamstraße, zwischen den Songs diverse coole Samples und Funk-Klassiker-Schnipsel. Kommt mit dickem DIN A 4 Beiheft und bedruckter Innenhülle…Hammerding, genau wie die erste LP!

Pleasure Forever – Alter LP/ CD 10,50/ 14,50

(GSL – Sub Pop/ 03) Wirklich erst das 2. Album? Wie dem auch sei – PF zaubern wieder einen aus dem Ärmel, nehmen dich mit in ihre Klangwelten, eingefärbt von psychodelischen Pop der 60er, Krautrock der 70er und dem Postpunk der 80er. Alles recht simpel aber herrlich inszeniert mit Piano, Gitarre und Schlagzeug. Am Gesang nach wie vor Sonny Kay (ANGEL HAIR, SLAVES, VSS).

Pleasure Forever – Bodies need rest LP/ CD 13,-/ 13,-

(Conspiracy/ 07) PF zählten für mich zu den aufregendsten und intensivsten Bands dieses Jahrzehnts, denen nie die nötige Aufmerksamkeit zuteil wurde. Ihr kryptisch intensiver Stilmix aus Post-Hardcore, Wave, Prog und 70er Metal nahm schon vieles vorweg, womit andere Bands heute weitaus erfolgreicher agieren. Insofern kommt der Band durchaus eine Trendsetter-Rolle zu, schade, das es kaum jemand wahrgenommen hat. Jetzt haben sie sich aufgelöst! Auf Conspiracy erscheint nun eine posthume Veröffentlichung, die sich aus bisher unveröffentlichtem Material, EP-Tracks, Sampler-Beiträgen und B-Seiten zusammensetzt. Allein die Auswahl der vertretenen Cover-Versionen macht die musikalische Bandbreite der Band deutlich. Black Flag, Germs, Alice Cooper(!) und ABBA(!!!) werden eigenwillig und intensiv interpretiert. Und auch die eigenen Songs führen noch mal die Größe der Band vor Augen. Dazu ein mehr als stimmiges düsteres Artwork! Ein mehr als würdiger Abschied und eine echt gute Platte.

Plot to Blow up the Eiffel Tower – Love in the fascist bothel CD 13,50

(Three One G – Revelation/ 05) Nach Split 7” und LP nun eine neue 12”, die CD Version hiervon erschien auf Revelation. Daran merkt ihr schon, das die Band nicht länger geheim Tip bleiben wird: Abgefahrenes Cover, die Musik: Herrlich hektische, vertrackte, verspielte Songs mit Jazzeinschlag. Frisch und gut!

Poison The Well – Opposite of december CD 14,-

(Trustkill/ 00) 9 Songs – 9 Killer! Brutal und divers vorgetragen schallt mir dieses Moshbrett um die Ohren. Megafetter Sound und eine zweite verspielte Gitarre lassen Parallelen zu Morning Again ziehen. Aber PTW haben mehr: Doublebass im richtigen Moment und einen Sänger, der zwischen leidendem Keifen und Emo-Gesang (im erträglichen Rahmen) variiert. Kraftvoller Mosh-HC aus Florida. Live muss das der Wahnsinn sein! Bitte mehr davon. (ts) Geschrubbe, wie´s ein junger Mann nannte, bevor er die Platte kaufte… (ss)

Poison The Well – Tear from the red CD 14,-

(Trustkill/ 02) Die neue der Metalcore Heroen, oranges Vinyl! Dies ist die auf 1000 Stück limitierte US Version, damit ihr nicht die Euro-Version auf Bullshit – Good Life kaufen müsst. Ganz schön dick…

Poison the Well – You come before you CD 16,-

(Trustkill – Atlantic/ 03) Das neue Album von PTW – jetzt auf einem Major in Europa, aber Trustkill selbst hat sich ja eh an nen Major verkauft. Die LP ist auf 1000 limitiert und kommt auf grünem Vinyl. Musikalisch gibt es hier 12 neue Songs von PTW. Gehen in die Richtung der letzten LP. Ich bin ehrlich: irgendwie ist das hier nix anderes als gequirlte Mäusekacke – an Peinlichkeit kaum zu übertreffen. Aber macht sich bestimmt gut inner emopunk.de Playlist. Whatever.. (ts) Au Backe, Timo…mochtest du die nicht mal? (cr)

Police Bastard – Cursed earth 7” 3,50

(Twisted Chords/ 01) Sie nennen es DeathPunk- Der UK- Heroen neuester Streich! Mit leichtem Metal-/ Krusten-Unterton in der Verzerrung braten sie sehr gekonnt nach vorne los, ohne dabei auf Abwechslungsreichtum zu verzichten. Variabler UK Punk vom Feinsten, ganz amtlich mit Pik-As und Skulls! Inklusive astreinem SLAYER- Cover (Mandatory Suicide)! (ss)

Policy Of Three – Discography DoCD 12,50

(Ebullition/ 05) Ah…diese Band ist was ganz feines. Hier ist alles drauf, die LP, die beiden 7“es, dazu noch 6 Live Songs von der Deutschlandtour. Mhh..wir haben im Drachenflug ein Konzert mit denen gemacht, vielleicht ist das ja auch ne Aufnahme von dabei. Wäre ja witzig… Kommt im schicken Kartonklappcover mit Siebdruck, allen Texten…Ein Emo-Klassiker, also bevor es nichts mehr bedeutete. Eine wahnsinnig intensive Band…Bull, der Bassist, sollte später übrigens bei 400 YEARS spielen, dann bei RAMBO… (cr)

Poochlatz – Victims of self preservation CD 5,-

(Maor Appelbaum/ 06) Das ist nur was für die Spezies! Poochlatz sind ein Duo aus Israel, einem Land das natürlich als musikalisches Niemandsland zu bezeichnen ist, aber die Qualität und Anerkennung die sie in ihrer ureigenen Szene Weltweit auch bekommen steht da im Vordergrund. Poochlatz spielen Avandgarde-Elektro-Noise. Technisch sehr anspruchsvoll und interessant, das ganze ist sehr sehr düster gehalten, was im Ansatz an Bands wie SUNN O)) oder KHANATE erinnert. Dabei geht die Musik insgesamt in eine deutlich andere Richtung, die da wäre: OTTO VON SCHIRACH, WOLF EYES, PRURIENT, MERZBOW oder die Solo Sachen von KK NULL, MASONNA, KITES, JOHN ZORN´s Kristallnacht, EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN…ganz harter Stoff, der jedem Freund der genannten Bands begeistern wird… (cr)

Portraits of Past – 01010101 LP 10,50

(Ebullition/ 96) Einer der späteren Ebullition Klassiker: Schwer bolzender düsterer, aufgewühlter Hardcore, hektisch, brachial und vertrackt. Irgendwo zwischen Iconoclast, Uranus und Honeywell. Inzwischen als Repress im neuen Cover, ein Teil der Band macht heute bei FUNERAL DINER weiter…

Portugal, the Man – Church mouth LP/ CD 14,-/ 14,-

(Defiance/ 07) PTM Sänger John Gourley hat mal gesagt, dass Alaska, die Heimat der Band, einen großen Einfluss auf die Musik hat. Wenn dem so ist, hat der US-Bundesstaat wohl eine sehr eigene Schönheit. Nicht die “einfache Harmonie” und der Ohrwurmrefrain sind wichtig, sondern die Herausforderung, Weiterentwicklung und Faszination. War der Vorgänger noch relativ drumcomputer- und sequenzer-lastig, ist “Church Mouth” ein vielseitiges und vitales Bandalbum geworden. “Children” ist nur einer der Songs, die Jack White vor Neid noch blasser werden lassen. “My Mind” und “Shade” liefern die nötige Wärme, Hoffnung und Melancholie. Dazu hört man immer mal wieder Einflüsse von The Mars Volta, Santana und Led Zeppelin. Soul, Funk, Pop und Rock – alles harmonisch vereint ohne anbiedernd zu wirken. Dazu singt John Gourley großartige Zeilen wie in “Sleeping Sleepers Sleep”: “It never ever rains if you never cry and never have to mourn if you never ever die”. “Church Mouth” ist mehr als nur die Weiterentwicklung von guten Debut: Ein Quantensprung und mindestens so faszinierend wie Alaska. Vielleicht braucht das Album anfangs etwas Zeit – davon lohnt sich aber jede Minute. Schräg, schön und brillant.

Portugal, the Man – My mind 7″ 5,-

(Defiance/ 07) Limitierte Single. Auf der Flipseite: “Seventeen”

Portugal, the Man – Waiter: You vultures LP/ CD 12,50/ 13,-

(Defiance/ 06) Zwei Defiance Platten auf einmal bei uns in einer Newsliste, das kommt nicht alle Tage vor. Das Meiste was auf diesem Label erscheint interessiert uns nämlich schlicht und ergreifend nicht. Aber diese band mit dem merkwürdig anmutenden Bandnamen hat es mal wieder in sich. Die kommen aus der Kälte, aus Alaska, zwei von denen haben u.a. mal bei ANATOMY OF A GHOST gespielt: PTM verbinden experimentellen Patchwork-Indie mit extravagantem Mellow-Post-Hardcore-Feeling, Vintage-Soul(!)-Anleihen und songwriterischem Wahnwitz. Geprägt von einer klaren aber fragilen Falsett-Stimme, die an entspannte Blood Brothers denken lässt, den zuweilen psychedelischen, aber niemals nervenden Gitarren-Jams, zarten Elektronik-Elementen und der unglaublichen Rhythmus-Sektion entwickelt sich jeder Song schnell zu einem niemals berechenbaren Meisterwerk. PTM ist endlich mal wieder eine Band, die auf völlig innovativem Niveau agiert und musikalische Grenzen verschiebt. Vergleiche verbieten sich hier fast, aber wenn man überhaupt Referenzen anführen möchte dann doch bitte Bands wie NEON BLONDE bzw. ruhige BLOOD BROTHERS, ARCHITECTURE IN HELSINKI, MARS VOLTA oder BLONDE REDHEAD. Ein aufregendes Album, könnte eine der Überraschungen des Jahres werden…

Possessed – Beyond the gates/ The eyes of horror DoLP 20,-

(Back on Black/ 08) Neuauflage des 2. Albums. Nicht so genial wie das superbrutale und superschnelle Debut, dafür eher im Tempo gedrosselt, etwas langsamer also und rumpeliger (Sound) ohne ganz grosse Hits, wenn man sich dran gewöhnt hat aber alles in allem ok!

Possessed – Seven churches LP 15,50

(Monumentum/ 07) Ihr klassisches Debut von 1985 – ein Meilenstein und mitverantwortlich für das Genre Death Metal/ Black Metal. Seven Churches ist wegen seiner guten Produktion und des prägnanten Gitarrenspiels bis heute ein Meilenstein des Genres. Zusätzlich schafften es Possessed, durch ein radikal wirkendes Image alle Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen: Das Cover der LP zierte lediglich das Band-Logo, bestehend aus Flammen und umgedrehten Kreuzen. Auf der Rückseite des Covers sah man die Mitglieder der Band (kunst-)blutverschmiert und mit umgedrehten Kreuzen posieren, auf die teilweise nachträglich Flammen kopiert wurden. Ha, ha…

(The) Postal Service – Give up CD 14,50

(Sub Pop/ 03) So ein schönes Full Length hatte ich wirklich nicht erwartet, obwohl mir die 12“ schon sehr gut gefiel: Beinahe komplett elektronischer Pop, zwar flott, aber stets äusserst sanft und auf seine Art verträumt. Obwohl bei fast jedem Song auch die Gitarre zum Einsatz kommt, dominiert der Beatlastige Sound mit allerlei programmierten verspielten Melodien und E-Piano. Der sanfte Gesang fügt das alles zu einer fluffig eingängigen verträumten Elektro Pop Platte zuammen, die runtergeht wie Öl, bei mir läuft sie rauf und runter und ich bin zugegebenermassen begeistert. Freunde von SLUT, DEATH CAB FOR CUTIE, TORTOISE und NOTWIST werden staunen. TPS bestehen aus 2 Leuten, deren Herkunft auch schon einiges von der Faszination dieser Platte erklärt: Da wäre Benjamin Gibbard (von eben DEATH CAB FOR CUTIE) für Gitarre und Gesang und als genialer Partner an der Seite steht ihm Jimmy Tamborello von DNTEL und FIGURINE, der sich um die Programmierungen gekümmert hat. Am Gesang kriegen die beiden Herren Unterstützung von Jenny von RILO KILEY. (cr) ENDLICH!! Doch noch auf Vinyl erschienen!! Kommt im schönen Klappcover, mit Poster, 16-seitigem Booklet und 6 Bonussongs. Darunter extrem lässige Interpretationen von IRON & WINE und THE SHINS. Farbiges 180Gr Vinyl – YES!
[Bei den Initialien kann ja nichts schief gehen…] VINYL MOMENTAN AUSVERKAUFT!

(The) Postal Service – Such great heights CDep 7,-

(Sub Pop/ 03) Die Auskopplung “Such Great Heights” hat auf den Plätzen 2, 3 und 4 einen exklusiven Song und zwei Cover von POSTAL SERVICE Album-Tracks zu bieten. “Such Great Heights” wird von Sam Beam (IRON & WINE), und “We Will Become Silhouettes” von James Mercer (THE SHINS) interpretiert. Beide Coverversionen sind nur auf dieser Single er

(The) Postal Service – The district sleeps alone tonight CDep 7,-

(Sub Pop/ 03) Bei POSTAL SERVICE spielen Jimmy Tamborello von DNTEL, Ben Gibbard von DEATH CAB FOR CUTIE und Jenny Lewis von RILO KILEY. “The District Sleeps Alone Tonight” ist die zweite Single aus ihrem gefeierten Debütalbum “Give Up” und enthält 2 Remixe von John Tejada und DJ Downfall – die beiden flottesten, besten Songs des Albums, das es leider nicht (mehr) auf Vinyl gibt. Eine meiner persönlichen Highlights des Jahres – Kaufen, tanzen, träumen!

(The) Postal Service – We will become silouhettes 12”/ CDep 8,-/ 7,-

(Sub Pop/ 05) Neue Maxi mit dem von dem Killer-Album bekannten Titelsong und einem Remix des selbigen, dazu auf der B-Seite eine weiterer Remix eines alten Songs, dazu dann als Schmankerl ein nagelneuer, unveröffentlichter Song als Vorgeschmack auf das neue Album. (cr)

Potato Fritz – Propeller 7″ 6,-

(Fidel Bastro/ 08) 3 neue Songs der seit 14 Jahren bestehenden Noise-Indierock-Band, die eingängiger als auf dem letzten Album geraten sind, dennoch ist der Einfluss alter Noiserocklabels wie Amrep im SOund verhaftet. Das ruhig beginnende Titelstück wurde im Duett mit Wibke (Tschilp) eingesungen. Die 2 B-Seiten-Songs “Hund Beisst Mann” und “Fahrstuhl II” sind treibender und kürzer gefasst. 3x cooler, kantig-schwitzender Indierock mit krachiger Attitüde und düsterer Grundstimmung. Single in schönem Siebdruck-Artwork mit Textblatt-Einleger. Dazu gibt es als Schmankerl – dem Titel entsprechend – ein kleines Papierflugzeug zum basteln… sau geil!!

Potato Fritz/ Superpunk – Split 5″ 5,50

(Fidel Bastro/ 08) Das Königsformat mit den beiden befreundeten Hamburger Bands. Seit das Debütalbum der Top Old Boys anno 1995 auf dem Fidel Bastro Label erschien, verbindet die Band eine Freundschaft mit Labelbetreiber Bernd und dessen Band Potato Fritz. Die Idee einer gemeinsamen Split-Single besteht seit über 10 Jahren und wurde überraschenderweise jetzt mit diesem extrem sammlerfreundlichen Sonderformat realisiert. Der Superpunk-Song “Gespenster” stammt zwar vom ersten Album, ist hier jedoch in einer alternativen Version und mit viel besser tönenden überarbeitetem Mix zu hören, P. Fritz spielten ihren Beitrag “Krähe” extra für dieses Kleinod ein. Ein absolutes Muss für Fans der beteiligten Bands!

PRANK – Alle in-Print Platten dieses wichtigen Labels könnt ihr bei uns bestellen…

Pretty Girls Make Graves – Sad girls 7” 4,50

(Sound Virus/ 02) Der letzte Teil der 3x 7″ Reihe. Beinhalten die Songs der CD auf LOOKOUT und ergeben aneinandergelegt ein gemeinsames Cover. Die beiden anderen Teile auf DIM MAK und HAND HELD HEART sind ausverkauft!

Pretty Girls make graves – Elan vital LP/ CD 16,-/ 13,-

(Matador/ 06) Brandneues Album, leider noch nicht gehört, soll noch ruhiger, mainstreamiger sein….

Pretty Girls Make Graves – Good health LP/ CD 16,-/ 12,-

(Matador – Lookout/ 02 – 04) Mehr von PGMG! Werden ja als DIE kommende Band gehandelt, und spätestens mit diesem Output dürften sie dem gerecht werden. 8 Songs zwischen Punk, Hardcore und Emo, zu allem Überfluss noch Elektronik dabei und es rrrockt! Liegt wahrscheinlich daran, dass es keine “statische” Musik ist, dass man die Lebendigkeit einfach raushört. Da ist es eigentlich vollkommen unwichtig, dass hier Leute von Kill Sadie, Death Wish Kids und Murder City Devils mitspielen. Bombe. (ss) Überraschend, das diese Platte noch erscheint. Die CD gab es ja schon auf Lookout, die Vinyl erstreckte sich bisher über 3 7“es, diese berühmte Sammlerserie. Matador veröffentlicht diese wirklich geilen Songs nun noch auf großem Vinyl im CD Artwork. Also eine zweite Alternative die Songs auf Vinyl zu ergattern. Leider zum Matador Vorzugspreis…

Pretty Girls Make Graves – The new romance LP/ CD 16,-/ 12,-

(Matador/ 03) Zweites Album um Frontfrau Andrea Zollo. Wurde vom “Les Savy Fav” Produzenten auf einer einsamen Ranch bei Seattle aufgenommen. 12 Songs, die deutlich reifer sind als ihre vorherigen Sachen. Die vertrackten Songstrukturen gibt es immer noch, allerdings etwas überlegter. Iss ja n Freundschaftspreis von Matador… (ts)

Pretty Girls Make Graves –s/t 12”/ MCD 10,-/ 11,-

(Sound Virus – Coalition/ 02) Aaah, mal wieder eine Band mit einem Smiths-Song-Namen… mit zwei Leuten von Murder City Devils, soviel vorweg, obwohl das so viel gar nicht ist, denn PGMG rocken ganz anders daher, irgendwie „emocoriger“, ohne aber „emo“ zu sein… Die Sängerin klingt wie eine Mischung aus Ounce Of Kind und Aga von Peace Of Mind (wenn sie nicht gerade alles in Grund und Boden schreit), und die Musik ist ungewohnt „gerade“ für X-Mist, die den Euro Press veröffentlichten. Die CD Version der vier Songs ist ja auch auf Dim Mak erschienen, und da passt es auch genau ins bisherige Labelprogramm. Saugeile Platte! (ss)

Pretty Girls Make Graves – This is our emergency CDep 4,50

(Matador/ 03) Der Titeltrack ist wieder vom neuen Album, ein HIT! Dazu noch die Songs „Speakers push The Air“, „All medicated genuisses“ und „Blue lights“ aus einer Session für einen britischen Radiosender vom Dezember 2002.

Price Of Ink – s/t 7” 3,50

(Chalksounds/ 01) Der neue Stern am Himmel über UMEA! Ich hab Instrumental Musik sehr gerne. Doch TPOI gehen viel rhythmischer, härter zu Werke und sind richtig spannend dabei: Die Songs sind relativ groovig, haben nen wummernden Basssound und geile verzerrte Quicksand-Gitarren und halten immer wieder die Spannung aufrecht, so das nie Langeweile oder Monotonität reinkäme. Ein kräftiger Schuss DRIVE LIKE JEHU tut sein übriges. Kommt komischerweise aus Schweden und nicht aus Chicago oder San Diego. Wenn du vielschichtige Musik suchst, bei der du immer wieder neues entdecken kannst, mit der du dich auseinandersetzen musst, dann wag mal ein Ohr hierein. Eine Tolle Platte, deren Komplexität so manchen begeistern wird. So, jetzt bist du dran… (cr)

Probot – Centuries of sin 7″ 5,50

(Southern Lord/ 03) Was für eine verrückt-obskure Platte! In den Jahren 1983 bis 1990 nahm ein gewisser DAVE GROHL (Foo Fighters, Nirvana…) eigene METAL Songs auf, die er dann an seine Lieblingssänger schickte, damit diese jeweils ihre Stimmen zufügten. Den Titelsong hier singt nun Cronos von VENOM, die B-Seite singt Wino von OBSESSED, SPIRIT CARAVAN, PLACE OF SKULLS. Klingt so, als würden weitere Teile folgen mit obskuren Metalsongs des jungen Dave Grohl mit den Stimmen seiner damaligen Lieblingssänger. Weird!!!! Natürlich wieder limitiert…

Probot – s/t DoLP/ CD 16,50/ 15,-

(Southern Lord/ 04) Ich erklär mal kurz das Projekt. Also Dave Grohl (Nirvana, Foo Fighters) trommelt bei allen Songs und lässt seine persönlichen Helden singen. Als da wären: Lemmy (Motörhead), Cronos (Venom), Snake (Voivod), Wino (Place of Skulls, St. Vitus), Max Cavalrea (Soulfly, Sepultura), Mike Dean (Corrosion of Conformity), Lee Dorian (Napalm Death) und einige Promis mehr. Nachdem Dave die Songs geschrieben hatte, schickte er an jene seine Helden die Aufnahmen. Natürlich gibt’s hier Metal, mal voll auf die Zwölf, mal thrashig, mal slow und manchmal so Metalcrossover. Jeder Song ist echt anders. Insgesamt 11 Songs, im Gatefold Cover. Einer der mehreren Höhepunkte ist der Song mit dem Brecht von DRI. (ts)

Project X – Straight edge revenge CD 11,50

(Bridge 9/ 05) ReRelease des SXE Klassikers, der an Dummheit nur so strotze (diese Texte…), aber musikalisch ganz schön reingeschlonzt hatte…wäre das alles ne Satire gewesen, hätte man diese kaum besser und witziger machen können…

Promise Ring – 30° Everywhere CD 13,70

(Jade Tree/ 96) Das Debutalbum der College-Rocker von The Promise Ring glänzt durch eingängige, aber trotzdem sehr verspielte Melodien und den für die ersten Werke sehr typischen, etwas schrägen Gesang. Die Songs reißen einen von den höchsten Höhen in die tiefsten Tiefen und befördern einen kurz darauf wieder zum Ausgangspunkt der Reise zurück. Diese Platte ist fast schon zu schön um wahr zu sein. (TO)

Promise Ring – Nothing feels good CD 13,70

(Jade Tree/ 97) Auf ihrem zweiten Album kommen sie um einiges rockiger, sprich schneller daher. Der für sie typische Sound ist jedoch (und zum Glück) erhalten geblieben, ebenso wie auch die für mich doch recht schweren aber irgendwie lustigen Texte, sowie der unverkennbare Gesang. (TO)

Promise Ring – Very emergency CD 13,70

(Jade Tree/ 99) Auch The Promise Ring entwickeln sich weiter und gleiten nun in eher poppige Gewässer. Das tut den Songs aber in keinster Weise einen Abbruch. Die Songs bringen meine Füße immernoch gut zum Steppen und die wunderbar verspielten Gitarren mein Herz zum entzücken. Hinzugekomen ist jetzt auch noch eine grosse Portion an Gesangsparts, die zum mitsingen einladen. Ein Sahnetörtchen der emotionalen Rockmusik. (TO)

Propagandhi – How to clean a couple of things 7” 4,50

(Fat Wreck/ 93) Eine meiner Lieblings Punkrockbands überhaupt mit dem 2-Song Debüt (“all cops are bad you know..” und “stick the fucking flag…”), sind natürlich aus der gleichen Aufnahme Session wie die Songs des Debut LP. HAMMER! (cr)

Propagandhi – How to clean everything LP/ CD 11,50/ 13,80

(Fat Wreck/ 93) Musikalisch wohl eine Fun-Punk Platte, die alles hat, was man von soner Band erwartet: Schrammel-Punk, ein, zwei Ska-Songs und ne coole Cover-Version! Der filigrane Unterschied ist allerdings, dass hier textlich nicht die alternative Fun-Gesellschaft bedient wird, sondern spassig verpackt eigentlich nur Mittelfinger und Hiebe ins Gesicht verteilt werden. Ein Beitrag zur politischen Bildung. (DR) ICH LIEBE DIESE PLATTE!!!!!! (cr)

Propagandhi – Less talk more rock LP/ CD 11,50/ 13,80

(Fat Wreck/ 96) “Genau, erzählt nich, spielt ihr Penner!” Wer kennts nicht, machen sie Gott (hic!) sei Dank zwar auch, aber haben trotzdem noch was zu sagen Musikalisch eine Ecke ausgereifter als die erste LP, nicht besser, aber anders. Massig was zum Lesen und tolle Literaturtips, die diese Kanadier für den Komsumenten liebevoll zusammengestellt haben… ach was, diese Platte braucht man einfach! Neben vielleicht zwei schwächeren Songs sind hier so DIE Burner drauf, Wahnsinn. (DR)

Propagandhi – Potemkin city limits DoLP/ CD 16,50/ 13,80

(G7 Welcoming Committee – Fat Wreck/ 05) Die Kanadier sind wieder da, Album No.4 ist die konsequente Fortführung vom letzten Album, musikalisch wie inhaltlich. Im Mittelpunkt steht natürlich wieder die US-Politik, aber auch generell sozialkritische Inhalte, die gekonnt (wenn auch nicht immer tiefgehend) auf den Punkt gebracht werden, und zumindest auf die Käuferschichten in den USA einen wichtigen Einfluss haben könnten. Ansonsten bleiben sie hart und knackig, immer mal wieder das ein oder andere Hardrock-Solo im sonst aggressiven und doch melodieverliebten typischen Propagandhi-Sound. Sicher keine Platte für die Ewigkeit, aber auch keine Enttäuschung – zeitloser melodischer Punkrock mit Ecken und Kanten und der richtigen wichtigen Portion Ernsthaftigkeit. Jetzt auch endlich auf dickem (Doppel-) Vinyl im Klappcover.

Propagandhi – Supporting caste DoLP/ CD 18,50/ 16,-

(Grand Hotel van Cleef/ 09) Fast 3 1/2 Jahre hat es gedauert, bis Propagandhi sich nach ihrem furiosen “Potemkin City Limits” wieder zurückmelden. Und wie! “Supporting Caste” ist vielleicht das beste Album dass die (mittlerweile) 4 Kanadier je geschrieben haben. Allerdings beschreibt es auch das Ende einer Ära; “Supporting Caste” kommt als erstes Propagandhi-Album außerhalb Canadas nicht mehr auf Fat Wreck Chords (was in den letzten Jahren ja abzusehen war), sondern auf Smallman Records und in Deutschland via Grand Hotel van Cleef. Der Labelwechsel scheint ihnen allerdings nicht geschadet zu haben. Die Texte sind noch ein ganzes Stück detaillierter und ausgearbeiteter, ohne allerdings den politischen Anspruch zu vermissen. Gleiches lässt sich auch von der Musik behaupten. Immer wieder staunt man über die Breaks und Tempowechsel, und die unglaubliche Dynamik, die Chris Hannah und Co den 12 Tracks (plus Bonustrack) ihres Albums verpasst haben. Fast schon progressive Hardcore-Nummern wie der Titeltrack oder das großartige “Tertium Non Datur” (lat. “Der Satz vom ausgeschlossenen Dritten – Eine Aussage die man entweder bejahen oder verneinen muss) wechseln sich mit 90 Sekündigen Brechern wie “This Is Your Life” ab. Das unglaublich großartige Artwork b (welches natürlich besonders in der Gatefold-Version der Doppel LP zur Geltung kommt) steht der Musik im Übrigen um nichts nach. Dieses Album wird an keiner Stelle langweilig, und ist ein ganz heißer Anwärter auf das Album des Jahres! (MB)

Propagandhi – Today´s empires LP/ CD 11,50/ 13,80

(Fat Wreck/ 01) Neueste Platte, sollte seit zwei Jahren rauskommen- nun ist es geschafft! Der Sänger von I SPY ist dazugestoßen und der glatte California-Sound ist Schnee von gestern. Wie CRO schon richtig bemerkte, hört sich das jetzt eher wie sauber produzierte I Spy mit ´nem Schuß Propagandhi an… Sackgute Platte, obwohl ich die alten Sachen nicht so mochte. Dazu ein Mega-Booklet mit zwei engl. Aufsätzen. Knowledge is power, arm yourself! (ss)

Psapp – The monster song 7″ 4,-

(Domino/ 08) Geiles Artwork!! Single zum Album, auf der Flip zwei weitere Songs namens “Look at me” und “Overlord”.

Psychic Paramount – Gamelan into the mink supernatural LP 15,-

(No Quarter/ 07) Limited vinyl pressing of their speaker-melting debut album from 2005. Bombastic, progressive instrumental rock trio from the freaky psych underbelly of New York City. Features Ex-members of LADDIO BOLOCKO, PANICSVILLE and SABERS.

Pulling Teeth – Martyr imortal LP/ CD 14,50/ 13,50

(Deathwish/ 07) Die LP des letzten Jahres war ja bereits ein ordentlicher Vorgeschmack,
aber das hier setzt dem Ganzen absolut die Krone auf. 12 manische,
aggressive und metallische Hardcore Songs, die die perfekte Mischung
aus Integrity und Left For Dead darstellen – meist rasend schnell, aber mit immer wieder eingebauten Midtempoparts, typisch Integrity mässigen Soli, vereinzelten Blastbeats, während die absolut asozialen Vocals von Mike Riley dem ganzen die definitive Hasskrone aufsetzt! Absolut hammergeile Scheibe….

Pygmylush – Bitter river CD 14,-

(Robotic Empire/ 07)