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Vague Angels – Let´s duke out at Kilkenny Katz´ LP 10,-
(Red Cars Go Faster/ 06) Chris Leo hat über Jahre die US-Indierockszene mit seinen Bands VAN PELT, THE LAPSE und NATIVE NOD (da waren die beiden Leo Brüder 14 (!)) maßgeblich geprägt. Mittlerweile hat er auch ein Buch geschrieben, in dem in einem Kapitel auch eine imaginäre Band vorkommt und diese imginäre Band hat er nun mit The Vague Angels zur Realität gemacht. Man hört die Wichtigkeit literarischer Einflüße bei Vague Angels deutlich. Leo spricht, erzählt und rezitiert mit seiner unverkennbaren Stimme zu angefolkten Indietracks, die Songs werden meist fast nur von Akustikgitarren getragen, die aber im Kontrast zu Leos Vocals in ihrer Prägnanz und mit ihrem Riffideenreichtum eine wahnsinnige Spannung erzeugen. Intensives Hörerlebnis, das von Mal zu Mal mehr und mehr gewinnt. Für alle Freunde von VAN PELT ist diese Platte unverzichtbar!! Kommt im sehr schönen Artwork mit Klappcover und ist limitiert auf 500 Exemplare. Wenn weg, dann weg!
Vague Angels – Truth loved CD 13,20
(Expect Candy/ 07) Das neue Werk von Chris Leo (VAN PELT). Auch hier schwebt sein einzigartiger Sprechgesang über allem und lässt einen an alte seelige Zeiten denken. Mehr Richtung THE LAPSE denn NATIVE NOD geht er hier zurück. Immer noch steht seine literarische Arbeit im Vordergrund, musikalisch lässt Herr Leo uns mit einem Lächeln zurück. Schön, das es sowas noch gibt!
Vague Angels/ The Gang – Split LP 7,-
(Altin Village/ 07) Drei neue Songs von Mastermind Chris Leo (THE LAPSE/ VAN PELT/ NATIVE NOD). Da knüpft er auch ein wenig an, auch wenn das Konzept immer noch verknüpft ist mit seiner literarischen Arbeit. Textlich ist Chris Leo dann auch anspruchsvoll, lyrisch und persönlich und die Texte werden dann auch in seiner so typischen Art vorgetragen, weniger gesungen, mehr rezitiert, gesprochen. Über einen Sound der wie gesagt an alte Gern Blandsten Tage anknüpft und mit verschiedensten musikalischen Wegbegleitern eingespielt wurde; sperriger, intellektueller Gitarren Rock, rhythmisch, selten der klassichen Songstruktur (Refrain – Strophe) folgend und auf eine versteckte Weise eingängig, zwischen Fugazi, frühen Modest Mouse und Pavement, typischer Lapse-Sound eben. Die zweite Seite bevölkern hier The Gang, eine fünfköpfige Band um Chris Leos jüngeren Bruder Danny (Der Trommler von HOLY CHILHOOD), deren teils monotoner, psychedelischer Rock an Bands wie Velvet Underground oder Can erinnert. Schnell zugreifen: Limitiert auf 300 (!) Exemplare!
(The) Vanishing – Songs for psychotic children LP/ CD 11,50/ 13,80
(GSL/ 03) Eine beinahe klassische Konstellation: 2 Damen und ein Herr. Zu Hören gibt es entsprechend dieser Konstallation ungeschliffenen Gothic Garage Punk, stets angekurbelt und nach vorne getrieben von geilen Synthysizer-Rhythmen und Synthesizer-Melodien. Weiblicher Gesang, 80er „Grufti-Mucke“ lässt grüssen. Grobe Marschrichtung: THE FAINT
(The) Vanishing – Still lifes are failing LP/ CD 12,50/ 13,80
(GSL/ 04) Brandneues Album im schicken Klappcover. 80er Retro „Gruftie“ Musik, besser und ausgereifter als ihr Debut. Ne Mischung aus FAINT, SIOUXIE & THE BANSHEES und CURE.
(The) Vanishing/ Phantom Limbs – Split 7” 4,30
(Hungry Eye Records/ 04) Die allerletzten Exemplare dieser dann ausverkauften Split Single!
(The) Vanishing/ Sixteens – split 12″/ CD 7,-/ 7,50
(GSL/ 04) Je 2 Songs der beiden Bands – V dürften hinlänglich bekannt sein. S sind ebenfalls ein Trio, ihre beiden Songs gehen in eine ähnliche Richtung, aber sind noch eine Prise “fröhlicher”. Extrem keyboardlastiger Wave Sound, der auch in den 80ern Freunden von Anne Clark oder Christian Death gefallen hätte. (cr)
Van Pelt – s/t MCD 9,-
(Art Monk Construction/ 97) Die Abschiedsplatte von VP. 3 teilweise kuriose, fantastische Songs, „Speeding train“ gehört mit zu ihren allerbesten Songs. Vinyl schon lange ausverkauft.
Van Pelt – s/t 7” 4,50
(Red Cars Go Faster/ 05) Nein, das ist kein Witz!! Hier erscheint nach Jahren tatsächlich eine Vinyl-only Single mit 2 alten, unveröffentlichten Stücken unserer Lieblinge.
Van Pelt – Stealing from our favorite thieves CD 13,20
(Gern Blandsten/ 96) Die erste LP dieser aus Native Nod hervorgegangenen Ausnahmeband. Braucht keine Vergleiche. Erzeugt eine ganz besondere Stimmung mit diesen klimpernden Gitarren und diesem markanten, hypnotischen Sprechgesang von Chris Leo. Ein wenig härter hier noch als auf Nachfolger. Klassiker! (cr) VINYL OOP!
VAZ – Demonstrations in micronesia LP 10,-
(X-Mist – CWTGA/ 04) Die Vinylversion der CD auf LOAD. Das erste Album der wie scheisse rockenden und groovenden Band. Ex-Hammerhead. Noise Rock to the Maxx. Ist ein auf 300 Stück limitierter Repress auf herrlich gelbem Vinyl.
VAZ– Dying to meet you LP/ CD 10,-/ 12,50
(X-Mist – GSL/ 03) Ex-Hammerhead (nicht die dt. „ich sauf allein-Punks, sondern die Rocker auf Amphetamine Records). Die knapp 40jährigen mit wummerndem, nervösen, basslastigem Noise Rock Sounds, die so ein ganz wenig in die Melt Banana/ Arab on Radar Richtung gehen.
Velvet Cacoon – Genevieve DoLP 23,-
(Southern Lord/ 07) Edle 2xLP im Samtcover!! Ist die VinylNeuauflage ihres ersten Albums. Eigentlich nur ein Duo: Songwriter Josh and his dream-pop muse Angela; Bringen hier, verhältnismässig minimalistischen Black Metal Sound, melodisches Gitarrengewitter Zwischen experimental black metal und death-ambience. For fans of Burzum, Blut Aus Nord, Sunn O))), Black Lore, and Leviathan…
Velvet Cacoon – Nothsuite DoLP 23,-
(Southern Lord/ 07) Ihre ersten beiden Demos nun als extremst schicke Vinyl Erstauflage. Staubsauger-mässiges Gitarren Gewitter mit Trash Drum und deepen Vocals. Die Aufmachung ist sowas von schick…
Velvet Underground w/ Nico – s/t LP/ CD 11,-/ 11,-
(Verve/ 67) Eine Platte von ihrem Meister Andy Warhole Produziert, ihm gewidmet und auch das Artwork stammt von ihm. Mit Sicherheit die berühmteste Platte dieser einflussreichen Band um Lou Reed und John Cale und einer der ganz grossen Klassiker der Musikgeschichte überhaupt. Erschienen im Jahr 1967 wurde hier mit Sängerin NICO zusammengearbeitet. Klassiker wie „Femme fatal“, „Venus in furs“, „Heroin“ oder „There she goes“ sollte man schon kennen… (cr)
Venetian Snares -My downfall DoLP/ CD 17,50/ 16,90
(Planet Mu/ 07) Auf seinem zum Klassiker avancierten, 2005 erschienen Album `Rossz Csillag Allat Szuletett´ kombinierte AARON FUNK Amen Breaks mit Orchestermusik. Seiner Liebe zu ungarischer Klassik trägt er auf diesem Soundtrack ein weiteres Mal Rechnung, noch epischer und bombastischer und nur bei 4 der 14 tracks benutzt er Percussion, ansonsten Chöre, Harfen, Chords und Melancholie in unnachahmlicher Art. Nach ‘Rossz Csillag Allat Született’ folgten Alben wie ‘Cavalcade of Glee & Dadaist Happy Hardcore Pom Poms’ oder die neueren EPs ‘Hospitality’ und ‘Pink & Green’. Das neueste Werk des Breakcore-Meisters kehrt zurück zu den Wurzeln, die er seinerzeit mit ‘Rossz…’ gesät hat (das lässt sich auch schon am ähnlich aufgebauten Cover erkennen). Klassik trifft auf die Amen Break, wunderschöne Violinenkompositionen plätschern vor sich hin, nur um dann in einer Explosion aus kaputten Breaks als Phönix aus der Asche aufzusteigen, getrieben vom pochenden Bass. Mitunter das beste Venetian Snares Album bisher….
Venom – Welcome to hell LP 14,50
(Earmark/ 03) Ebenfalls ein Re-Issue dieses ersten Albums von VENOM, ebenfalls Klappcover, Originallayout und 180 Gramm Vinyl. Mit den ganzen Hits wie „Sons of hell“, „In league with satan“, „Welcome to hell“ und weiteren…Der Klassikeralarm nimmt einfach kein Ende…
Venomous Concept – Retroactive Abortion CD 15,50
(Ipecac/ 04) VENOMOUS CONCEPT, eine der neuesten Bands, die auf IPECAC aufgetaucht sind, bestehen aus einem ziemlich beeindruckenden und qualifizierten Line-up: Buzz Osbourne (FANTÔMAS, MELVINS), Shane Embery (NAPALM DEATH), Danny Herrara (NAPALM DEATH) und natürlich Herr Kevin Sharp (BRUTAL TRUTH). Bei den Persönlichkeiten in dieser Band könnte man brutalen, lärmenden Grindcore mit starkem experimentellen Einschlag erwarten. Nun, VC legen die Hälfte dieser Gleichung hin, aber trotzdem enttäuscht „Retroactive Abortion“ nicht. Das hier ist brutal und lärmend, aber experimenteller Grindcore ist es nicht. Nein, nein, VENOMOUS CONCEPT spielen Hardcore Punk im wahrsten Sinne des Wortes, aber schnell und brutal genug, um in ernsthaftes Grindcore-Gebiet einzudringen. Tiefgreifend und technisch ist das hier nicht, aber es macht definitiv Spaß.
Versoma – Life during wartime 12” 10,50
(Robotic Empire/ 06) Sechs Song Debut LP dieser Band, die nach All-Star schreit: Mitglieder von HOT CROSS, LICKGOLDENSKY, ANODYNE und ORCHID gehen hier zu Werke. Erwartet aber kein Chaos Kreisch Massaker, denn die Musik geht stark Richtung Indie Rock. Aber eben auch KEIN Pop, sondern rauh, treibend, auch mal fast Noise Rockig, aber mit melodischem Gesang, klar, aber auch alles andere als poppig. Die Underground Presse in den Staaten überschlägt sich bereits, macht echt Spass das hier zu hören, kann ich Euch empfehlen… (cr)
Verve – Rather be/ Major force 7″ 6,50
(Parlophone/ 08) Die Großmäuler sind zurück! Schicke Single im Klappcover mit exklusiver B-Seite.
Verve – Rather be/ All night long 7″ 5,50
(Parlophone/ 08) Auch hier ist die B-Seite exklusiv aber kein Klappcover!
Vic Chesnutt – North star deserter DoLP/ CD 18,50/ 15,-
(Constellation/ 07) Die beiden Constellation Chefs bezeichnen sich selbst als die größten Chesnutt-Fans, die es je gab und waren nach eigenem Bekunden überaus geehrt, als Chesnutt sie fragte, ob sie dieses Album veröffentlichen wollten. Zusammengebracht hat die beiden Parteien der Filmemacher Jem Cohen (u.a. Fugazi, “Instrument”). Die Gästeliste auf dieser Platte liest sich dann auch überaus eindrucksvoll: Alle sieben Mitglieder von A SILVER MT. ZION, Guy Picciotto (FUGAZI), Chad Jones & Nadja Moss (FRANKIE SPARO), Eric Craven & Genevieve Heistek (HANGED UP) und Bruce Cawdron (GYBE!) spielen auf der Platte. Das Ergebnis “North Star Deserter” kann mit Fug und Recht als das bisher intensivste Werk des Ausnahme-Musikers bezeichnet werden. Diese Stimme, diese Melodien. Makaber und hoffnungsvoll zugleich. Zerbrechlich und dabei doch optimistisch. Geniale Platte – Aufmachung in typischer Constellation Manier fantastisch!
Victory at Sea – All your things are gone LP/ CD 11,80/ 13,50
(Gern Blandsten/ 06) Sechstes Album der Band mit dem wunderschönen weiblichen Gesang aus Boston, die mit bluesigem Sad/ Post-Rock irgendwo zwischen Dirty Three, Black Heart Procession und PJ Harvey überzeugen. Fragile und doch mordsintensive Band mit aufbegehrendem, im Alternative Folk verankerten Sound mit intensiven getragenen Rhythmen, “leidenden” und immer wieder laut werdenden Gitarren und sehr zentralen Piano- und Streicher-Elementen. Insgesamt etwas fröhlicher als der Vorgänger. Burner! (cr)
Victory at Sea – Carousel CD 13,80
(Kimchee/ 01) Ebenfalls ein Prima Album, das nicht untergehen sollte. 10 schöne, nicht zu glatte Songs.
Victory at Sea – Memories fade CD 13,50
(Gern Blandsten/ 04) Nach zwei CD´s auf SLOWDIME nun endlich die dritte Platte auch auf Vinyl. VAS sind ein aus Boston mit verdammt melancholischer, düster-schöner Musik. Sehr langsame Songs, sparsam und klar instrumentiert und alles von einer sehr, sehr dunklen, hoffnungslosen Atmosphäre bestimmt, wozu vor allem der morbide Gesang des Sängers beiträgt. Kann ich guten Gewissens eigentlich nur Leuten empfehlen, die sich eine Mischung aus Karate und den Solo-Platten von Velvet Underground’s Nico vorstellen und damit anfreunden können.
Vinyl Star – I like today CD 12,-
(HCNL/ 00) Neuestes Full Length! Und es geht wieder in die Vollen! Auffallend schöner, warmer Gesang, Sanftheit hoch 10! Unter die Haut gehende Popsongs von ergreifender Schönheit, glaubt mir ruhig, hört´s euch an! Ganz groß! (cr)
Vinyl Star – s/t CD 8,-
(HCNL/ 97) Ihr Debut aus dem Jahre ´97. Hier machen sie noch etwas schrammelige, dennoch schon grandios arrangierte Pop-Songs, die einfach zu Herzen gehen. Mit dezenter Synthie- Untermalung erzeugen sie eine Schwermut, die sowohl Leben retten als auch auslöschen kann. Z-a-u-b-e-r-h-a-f-t!!! (ss)
Vinyl Star – The lost children ep CD 10,50
(HCNL/ 99) Wie kann sich diese Spitzenband trotz des Namens weigern, Vinyl zu machen? Aargh! Selten gehörte Schönheit mit warmem, umschmeichelndem Gesang und wundervollen Melodien. 5 Songs, Spielzeit: Eine halbe Stunde. Mit Trompete, Klavier, Saxophon und und und. Remember where you read it first! (cr)
Virginia Black Lung – s/t 7“ 3,50
(Coalition/ 01) Klingen grob gesagt wie His Hero Is Gone auf 45 rpm meet The Locust (vom Trommeln her), allerdings ist der Gesang schön hoch-heiser und die Songs vertrackter als HHIG. Was also bleibt ist wunderbar verzweifelter, wütend-chaotischer Hardcore mit aussagekräftigen Texten, wie er besser als auf Coalition nirgends aufgehoben wäre. (ss)
VMW – Second 7” 5,-
(Youth Attack/ 05) Eine Band um Leute von Das Oath, Charles Bronson und Holy Molar. Zu gehören gibt es drei Songs der Marke New Wave Punk. Einer der Songs ist eine gewagte Coverversion eines Skrewdriver Songs. Die Elektroelemente klingen ziemlich melodiös. Lustige Mischung insgesamt ! Nannten sich mal Virginia Mega Whore… ts)
Volumen 11 – Kotadelic cytex LP 11,-
(Hand Held Heart/ 01) Die zweite LP dieser Kreischkapelle, die ja aus HONEYWELL hervorgegangen ist. Der Originalsänger von eben Honeywell schreit sich die Eingeweide heraus, das es einem die Tränen in die Augen treibt und die Fäuste sich ballen. Die Musik ist allerdings nicht mehr so rasend schnell und wird vor allem durch sehr langatmige rhythmisch-elektronische Soundeffekte aufgelockert, die sehr abstrakt daherkommen. Ganz schlichte, aber schöne Aufmachung, eigentlich ein Pflichtkauf. (cr)
Von Spar – s/t LP/ CD 13,50/ 16,50
(Tomlab/ 07) Das OLIVER TWIST Seitenprojekt mit der Attitüde die so manche Punkband alt aussehen lassen wird, die Musik ist eine Dance-Eletro-Beat Attacke, teilweise schon fast in Richtung Drum and Bass gehend. Macht Sau Spass, das zu hören. Tanzflächenfüller! Kommt im fetten, Klappcover.. (cr)
(The) VSS – 21:51 CD 12,-
(Gravity/ 97) The VSS entstanden 1995 aus der Asche von Angel Hair und erfanden damals einen völlig neuen Sound. Harte Post-Hardcore Energie, dissonantes manisches Zusammenspiel zwischen Gitarren, Bass und Drums, politische Lyrics und vor allem die Integration von New Wave-Keyboards und Drumcomputern, was zu dieser Zeit eigentlich noch ein Tabu war. Die Band hatte in der Tat was atemberaubendes und könnte im Zuge ihrer Vorreiterrolle von Bands wie The Faint, Camera Obscura oder Sunshine fast schon als essentiell angesehen werden. „21:51“ ist eine Zusammenstellung ihrer beiden 7“s auf Gravity und Strict 4 sowie der Songs der Split 7“ mit T Tauri.
(The) VSS – Nervous circuits CD+DVD 15,50
(Hydra Head/ 08) Wow! Das sowas feines nochmal erscheint in der heutigen Zeit… “Nervous Circuits”, das erste und einzige Album der hier durchaus sehr geschätzten THE VSS erschien im Original 1997. Damals vernahm die Welt einen zuvor nicht gehörten Sound: ein aufgepunkter Gitarrenlärm mit gehetztem Gesang, fiebrigen Melodien und seltsam verrenkten Keyboardfiguren zwischen Casio und Klassik. Die Band um die früheren ANGEL HAIR-Mitglieder Sonny Kay (Gesang) und Joshua Hughes (Gitarre) sowie Andrew Rothbard (Bass/Keyboard) und Schlagzeuger Dave Clifford verband den Nihilismus von Black Flag mit allerlei akustischen Haken und Ösen. Live verstärkte eine außergewöhnliche Lichtshow das Klanggewitter und schuf so eine selten zuvor gesehene Einheit aus Sound, Licht und Bewegung. Leider löste sich die Band nach kurzer Zeit auf, Clifford, Rothbard und Hughes gründeten PLEASURE FOREVER, Kay spielte bei YEAR FUTURE und betrieb fleissig sein Plattenlabel “GSL”. Auf der beigefügten DVD gibt es zusätzlich zum Debut Album Live Ausschnitte ihrer US Tour 1997. Hat uns damals umgehauen die Scheibe – das sowas nun wie gesagt in der heutigen Zeit voller austauschbarer Plastikpopbands erscheint, tut gut! (cr)
(The) VSS – s/t 7” 4,60
(Gravity/ 95) Als sich ANGEL HAIR auflösten waren alle enttäuscht, aber ein paar der Knaben kehrten schnell als VSS zurück. Aber kein heilloses Chaos mehr, kein manisches Geschrei, die Songs wirken erheblich melodischer, ab und zu bricht noch mal der Schreigesang durch, die Gesamtstimmung wirkt irgendwie kalt und technoid, trotzdem aufbrausend und angst-driven. Wie die grosse Depression nach ANGEL HAIR. Eine tolle, spannende Platte voller Dramatik und Emotion.
