Pleasure Syndicate


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Walkabouts – Drunken soundtracks DoCD 12,-

(Glitterhouse/ 03) Liebeskummer? Dann kommt hier der (drunken) Soundtrack dazu. Diese neueste Platte der fantastischen Band compiliert 29 Songs auf 2 CD´s, rare, unveröffentlichte und verlorengegangene Songs aus den Jahren 1995 bis 2001. Wer The Walkabouts nicht kennt: Sehr melancholische, aufwendig orchestrierte Songs mit Bigbandcharacter, getragen von Schwermut und den schönen Stimmen des Sängers und der Sängerin. Ist das noch Pop? Hmm…schwierig. Düsterer Indi? Ich probiere es mal mit vergleichbaren Bands: TINDERSTICKS, SOPHIA, LOW, LAMBCHOP…

Walkabouts – Slow days with nina CD 8,-

(Shingle Street/ 03) Die WALKABOUTS mit einemTributalbum an die späte NINA SIMONE. Weniger als einen Monat nach Vollendung der Scheibe verbreiteten die Medien die traurige Nachricht, die grosse Lady des Souls habe im Alter von 70 Jahren die Wirren des Lebens hinter sich gelassen. Ebenjene Tatsache machten die respektvollen Interpretationen der Seattler Alternative Rocklegenden, ihrer Lieblingssongs NINA Simones noch bewegender. 5 ergreifende (bei Lied Nr. 2 schiessen einem sofort die Tränen in die Augen) wunderschöne Sad-Songs, selbst wenn man NS nicht kennt. Wurden die WALKABOUTS bereits seit langem gefeiert, ist “Slow Days With Nina” nur ein weiterer Beweis warum. Mein Gott, sind die gut…

(The) Walkmen – A hundred miles off LP/ CD 19,-/ 13,-

(Record Collection/ 06) Drittes Album der New Yorker Band, die den Sound ihrer Stadt in den verschiedensten Facetten kombinieren. Neben punkig-elektrisierenden Eskapaden mit lärmigen Gitarren verlieren sich die Walkmen desöfteren auch in hymnischeren Rocksongs. Die Whiskey-durchsetzte, aber sehr variable Stimme des Sängers sorgt in Kombination mit den leicht psychedelischen Gitarren für ein interessantes Bild, das klingt wie ein Aufeinandertreffen von Velvet Underground und dem Garagenappeal der Strokes mit einem Touch Bob Dylan. Vinyl streng limitiert.

(The) Walkmen – Bows and arrows CD 15,50

(Record Collector/ 04) Finally! I loved their two 12”es that much – here´s the new full length! Emerging from waves of crashing cymbals and fuzzed-out guitars comes a raw, angry wail. Like other NYC bands including Interpol and the Strokes, The Walkmen rely on layers of reverb and distorted guitars and draw upon influences ranging from early U2 to the Velvet Underground. Lacking the droning vocals of Interpol or the clinical precision of the Strokes, the Walkmen have crafted a sound filled with desperation and bitter honesty. Bows And Arrows” begins much the way its predecessor did, with wavering guitar feedback before Leithauser coos, “What’s in it for me?” The album begins to kick into high gear with “The Rat” and “Little House Of Savages,” raging rock songs with sharp guitars and fast-paced drumming to match Leithauser’s singing. At the heart of “Bows And Arrows” is his voice; Leithauser has a wider emotional range than the Strokes’ Julian Casablancas and a throaty grit exuding cigarette smoke and the smell of seedy Brooklyn bars. The album-ending title track further expands the band’s range by adding a keyboard, as well as a sense of hope.

(The) Walkmen – You and me LP/ CD 18,-/ 15,50

(Gigantic Music/ 08) Wie viele andere New Yorker Bands scheren sie sich um keine Strömungen, die Walkmen bewegen sich in dunklen Räumen, in denen Doors-Orgeln pfeifen, Velvet Underground-Gitarren lärmen oder dem Blues verfallen, sie setzen auf Atmosphären voller Tragik, aus denen sie immer wieder ausbrechen. Klingt ein wenig wie psychedelischere Strokes. Sänger Hamilton Leithauser hat die perfekte volle Stimme für diesen Sound und setzt ihm die Spitze auf. Sex, Schmutz, Gebrochenheit, Soul und Wut vereinen sich perfekt in seinem Organ, so eine perfekte abgerundete Stimme hat sonst nur Greg Dulli. Ich liebe diese versoffen verträumte Stimmung und natürlich die ganze Band. Jetzt auch auf super limitiertem Vinyl, farbig, 180gr und inkl. Downloadcoupon. Yeah! (cr)

(The) Walkmen/ Calla – Split 12” 9,50

(Troublemen/ 02) Von Calla gibt es 2 ziemlich lange, ruhige Stücke. So langsam und ruhig, das die meisten sie eher wohl als langweilig empfinden werden. Wenn ihr den Songs Zeit gebt, werden sie wirken: Avantgardistische, Keyboard Pop Songs mit 80ies Flair und ner Prise New Wave. Gefressen habe ich aber eh Walkmen, hier auch mit 2 längeren Stücken vertreten. Was soll ich die noch lobhudeln?? Ich bin von denen dermassen begeistert. Wer sie nicht kennt: Leicht träge wabbernde, keyboardlastige, melancholische Songs mit dieser Unglaublich schaurig-schönen Stimme. Als Eckpfeiler könnte bei der Beschreibung die Erwähnung von CURE, BRIAN ENO und BLACK HEART PROCESSION nützlich sein…

Walls of Jericho – All hail the dead CD 13,50

(Trustkill/ 04) Hach ja, ist ja jetzt nicht ganz so meine Schiene, aber Chris hat mich dazu verdonnert. (ja, ich alter Sklaventreiber, Anm. des Tippers) Der erste Song ist mal so Bulldozer mäßig, dass ich bei der im Sommer anstehenden Tour wieder Leute die Windmühle machen sehe. Brutal, schnell, technisch versiert. Die pure Moshhölle meets die fiesige keifige Stimme der Sängerin meets megadicke Produktion. Mach den Windmühlen Mann !!! (ts)

Walls of Jericho – Bound feed the gagged CD 12,50

(Trustkill/ 07) Das vergriffene Debut von 1999 nun wieder erhältlich. Ist noch viel rauher, reibeisenmässiger als die späteren Sachen, aber nicht schlechter. Von der ungestümen, wütenden Mosh Energie vielleicht sogar besser, bloss halt vom Sound her nicht ganz so fett….

Walls of Jericho – With devils amongst us all CD 14,-

(Trustkill/ 06) Die Jungs um Frontfrau Candace Kucsulain melden sich mit einem neuen Longplayer zurück, um uns die Sommertage zu verschönern. Das Album entfesselt eine unbändige Energie, die sofort zum moshen einlädt und doch verliert sich die Band nicht in stupides Gedresche. Auch ist, und man höre und staune, mit “No Saving Me” eine Ballade mit auf dem Silberling. Walls Of Jericho tourten unter anderem schon mit Bleeding Through, Throwdown und It Dies Today und Freunde der e.g. Bands wie auch Fans von WoJ dürfen bedingungslos zugreifen.

Warhorse – I am dying 7″ 6,-

(Southern Lord/ 02) 2 neue Songs! Ganz im Stile der letzten Doppel LP wird hier gedoomed, bis der Panzer kommt.

(The) Warlocks – Heavy deavy skull lover LP/ CD 16,50/ 15,50

(Tee Pee/ 07) Ein Album, so schwarz und tief wie Öl und die schwarzen Klamotten, die sie immer tragen. Die Gitarren und schleppenden Drums erzeugen riesige, über einen hinüberschwappende Tsunamis. Eine gigantische Psychedelic-Rock-Scheibe, beim Opener `Valley of Death´ glaubt man zunächst, sich auf eine Radiohead-Scheibe verirrt zu haben, dann zerrt die Gitarre herein und die Show beginnt, mit jedem Riff, mit jedem Song, an Größe zu gewinnen. Oft beginnt die Band um leader B.H. akkustisch und introvertiert, um sich anschliessend in eine Art Hypnose hineinzuspielen und Schicht um Schicht aufzulegen. Düstere, intensive Stimmungen reichen sich bei jedem Song die Hand, der füsternde Gesang erzeugt Spannung und eine gewisse Mystizität. Tolles Album.

(The) Warmth – I walked in circles CD 12,-

(HCNL/ 02) Wer unsere Listen stets gelesen hat, weiss, wie sehr ich für die königlichen VINYL STAR mit ihren wunderschönen Songs geschwärmt habe. VINYL STAR sind nun tot, der Sänger kehrt nun mit einigen Mitstreitern als THE WARMTH zurück: Klingt auch beinahe wie eine konsequente Weiterführung. Herrlich arrangierte Pophymnen mit toller, abwechslungsreicher Instrumentierung (Xylophone, Moog, Saxophone, Organ, Akustik Gitarre…) über allem schwebt dann wieder die sanfte, warme Stimme des VINYL STAR Sängers, zauberhaft schön, voller Sanftheit & Hingabe.

Warsaw – s/t LP/ CD 12,50/ 14,-

(Movieplay/ 08) Gab es lange nur als Bootleg…Aber im Jahr des allgemeinen Joy Division Hypes… WARSAW sind der direkte Vorgänger von JD (benannt nach dem genialen Instrumentalsong von David Bowie) und haben sich kurze Zeit später einfach umbenannt. Rauh, wild und düster, einige Songs sind von JD bekannt (Transmission in der Original Version), andere (das geniale “Warsaw”, das die Swing Kids gecovert haben) sind nur hier zu finden. Inkl. 5 Bonussongs… geil und zugleich ein Stück Geschichte!! (cr)

Watain – Sworn to the dark CD 14,50

(Southern Lord/ 07) Der kometenhafte Aufstieg von Watain aus dem brodelnden Black Metal-Underground war so sicher wie das Amen in der verhassten Kirche. Nach zahleichen Tapes, limitierten Vinyl-Editionen und zwei Alben haben sie “Sworn to the dark” weltweit an verschiedene Firmen lizenziert. Nicht nur wegen der gemeinsamen Tour 2004 sehen viele in ihnen die Nachfolger der alten Dissection. Vom kompositorischen Potenzial, der Wucht und Erhabenheit der neun Hymnen ? “Storm of the antichrist” wurde bereits auf dem Party.San Festival vorgestellt, zudem gibt es zwei sphärische Instrumentalstücke ? ist das durchaus nachvollziehbar. Allerdings verzichtet das live aufgestockte Trio auf übermelodische Gitarrenharmonien und hält weiterhin am etwas undurchdringlichen Sound von Necromorbus-Studiobesitzer Tore fest. Das soziale Umfeld der umstrittenen Schweden ist direkt am Album beteiligt: Lyrische Unterstützung holte man sich aus den Reihen von Dissection und Ofermod, im Choral des mächtig bedrückenden Magnum Opus “Stellavore” singen u.a. Tobbe von NECROPHOBIC und ex-ENTOMBED/ MERCILESS Drummer Peter Stjärnvind mit.

Waterdown/ By a Thread – Split CD 7,50

(Twofriendrecordings/ 02) Ebenfalls je 3 neue Songs. Waterdown kennt ihr ja aus´m Visions, By a Thread sind Ex-Strain, nun auf Posthardcore Wegen mit dicken, melodischen Gitarrenwänden.

Waxwing – For madmen only CD 13,80

(Second Nature/ 99) Erste LP dieser Kapelle um ROCKY VOTOLATO. Selten gehörte fragile Schönheit, Hoffnung spendend und total lebensmüde zugleich. Schöne, teilweise rauhe Popsongs mit unglaublichem Gesang. Hierdrauf ist auch der Jahrhundert Song „If Death comes“, den ihr vielleicht vom Edge of Quarrell Video kennt, wo Brian (=Rocky Votolato himself) vorn den Punkern einen Berg hoch flüchten muss und anschliessend die Flaschen fliegen. Ein melancholisches Meisterwerk mit unheimlich Tiefgang. „I don´t know why we keep on singing these songs, I´ve never heard anyone sing along, slowly dying” (cr)

Waxwing – Intervention: Collection CD 13,80

(Second Nature/ 01) Eine essentielle Zusammenstellung diverser Singles und rarer Songs. Die 1. 7“, die Split mit Casket Lottery und ein paar live Songs, sowie ein Remix. Traurig-geniale-rockige Hymnen! Ausserdem covern sie U2´s „New years day“…. (cr)

Waxwing – Nobody can take what everybody owns CD 13,80

(Excursion-Second Nature/ 02) Yeah! Endlich! Das 3. Album der Menschen um Rocky Votolato. Schön rockig, treibend, von seinem unglaublichen warmen Gesang bestens inszeniert. Und wieder fliessen unglaublich viele Einflüsse mit ein, das Album erscheint dadurch noch vielschichtiger als bisher, eine absolute Perle, vom Sound recht schrammlig, “punkig” gehalten. Das Vinyl ist handnummeriert und auf 700 Stück limitiert.

Waxwing – One for the ride CD 13,80

(Second Nature/ 00) Neue LP, eventuell einen kleinen Tick ruhiger und glatter als bisher, aber dennoch voller Hymnen, unglaublich traurigen Songs, deren poetische Texte kleine Dramen erzählen. Und der Rocky Votolato hat einfach die unglaublichste Stimme, da alleine bekommst du schon Gänsehaut von. Ein Song rockt dann richtig los, der nächste überrascht mit Piano…. Eine entspannende Platte, der perfekte Soundtrack für verregnete Herbsttage und einsame melancholische Nächte. Ganz ganz gross!!! (cr)

WE – Tension & release DoLP/ CD 19,-/ 15,50

(Rodeostar/ 08) Die Biker aus Norwegen wenden sich auf ihrem neuen Album noch stärker dem laut nach vorne maschiernden Hardrock mit Heavy Metaltendenz zu. Große Gesten, hackende Gitarren, wenig ist übrig vom ehemals kosmischen Stonerrock ihrer frühen Tage. Ab und an blitzt ihre psychedelische Ader noch auf bei Songs ähnlich Led Zeppelin´s `Kashmir´. WE rollen wie eine Großraumrockwalze meist im schleppenden Tempo zu tonnenschweren Gitarren, die aber etwas aufsässiges haben. Immer wieder ziehen sie aber auch cool das tempo an und rocken richtig drauf los..

Weakerthans – Fallow CD 13,70

(BA Records/ 97) Bei Propagandhi ausgestiegen, schnappte sich John u.a. den Gitarristen von Painted Thin, um mit Post Punk Songs die Welt zu erobern. Extrem unter die Haut gehende Songs, teils ganz ruhig und akustisch, teilweise schön im Midtempo rockend, jedoch immer melancholisch/ nachdenklich, was auch an den Lyrics liegt. Die Revolution verpackt in Zuckerwatte. Album des Jahres 97! (cr)

Weakerthans – Left & leaving LP/ CD 13,-/ 13,70

(BA Records/ 00) Etwas ruhiger als der Vorgänger, ansonsten wieder prächtige PolitPopSongs zum Schmelzen, getragen von der Stimme John K Samsons (Propagandhi). Hitplatte, wenngleich sie m.M. nach nicht an das Debut herankommt. (cr)

Weakerthans – Reconstruction site CD 14,50

(Epitaph/ 03) Das dritte Album des Jungs aus Winni, Winni, Winnipeg: Was ihr erwartet, bekommt ihr! Zum Teil noch ein wenig poppiger als zuletzt (Glockenspiel, Trompete, Keyboards), aber unverkennbar die Weakerthans, was sich auch in den charmant kritischen Texten des Herrn Samson äussert. Da gefällt mir mit am besten die Beschreibung eines tristen Lebens aus Sicht der Hauskatze. Vinyl Version kommt mit bedrucktem Innencover, die CD als Digipack.

Weakerthans – Reunion tour CD 14,50

(Epitaph/ 07) Das neuste Werk – flutscht so dahin, ohne einzelne herausragende Superhits zu haben, als Gesamtwerk aber recht gur, schön im Midtempo rockend, alleine diese Stimme wieder zu hören tut gut. Aber mit einem Klassiker wie “Fallows” ist das hier natürlich nicht zu vergleichen. Vinyl bereits ausverkauft.

We Are Scientists – With love and squalor CD 10,-

(Virgin/ 06) Furioses Debut des New Yorker Trios, die mit ihrem Gig auf der South by Southwest-Messe in Austin 2005 die gesamte Musikindustrie auf sich hetzten. Musikalisch irgendwo zwischen INTERPOL, BLOC PARTY und PLACEBO verankert, haben die drei hier ein gleichermassen düsteres wie tanzbares Indiealbum eingespielt, das mit 80s-Wavegitarren oder Offbeat-Riffing, shuffelnden, aber geraden, tanzbaren Beats und leicht sonoren Vocals den Zahn der Zeit hevorragend trifft. Zudem haben sie grandiose Melodien im Gepäck und schreiben einfach großartige Stücke wie den Chartbreaker „Nobody Move..“ oder „It´s a Hit“. Cool. Niedliches Cover, ich bin ja Katzenfreund…12 Songs insgesamt.

Wedding Present – George Best CD 11,50

(Cooking Vinyl/ 97) Aufgepeppte Neuauflage ihres tollen Debutalbums von 1987. Mit “George Best” von Wedding Present, den Helden der 86er Generation (Class of 86), liegt ein Album vor, bei dem die Band wirklich alles richtig gemacht hat. Das Cover ist grandios, die CD enthält nahezu ausschließlich Hits und erinnert an Zeiten, als britisher Gitarrenwave noch richtig innovativ war. George Best war jener britische Fussballstar mit dem geilen Zitat: “Ich hab den Großteil meines Geldes für Alkohol und Frauen ausgegeben – den Rest hab ich verprasst”. Düster, tiefgehend und einzigartig waren Wedding Present! Zu den Songs des regulären Albums kommen noch 9 Bonustracks von zwei damals selbst veröffentlichten 12″es. 23 Songs insgesamt – eine fantastische Band mit tollen Waverockern und einigen der schönsten Liebesliedern überhaupt. John Peel kann nicht irren. Kaufen! (cr)

Wedding Present – Take fountain CD 16,-

(Stickman/ 05) Das Comeback Album, krass nach so vielen Jahren, das hatte ich zuerst für nen Witz gehalten. Nicht nur eine der Lieblingsbands von John Peel, sondern auch von mir: Herrlicher britischer Indirock zwischen Cure und EA 80 (Gesang). Das neue Album nun klingt „heller“, längere Songs mit mehr experimentielleren Parts. Hat nicht so ne Klassiker wie „Brassneck“ oder „Why are you being so reasonable now“ – hat wohl auch keiner erwartet. Die neuen WP sind etwas anders und verdammt gut. Schön, das sie als Band wieder zusammen gefunden haben! Leider CD-Only! (cr)

Ween – Chokolate and cheese DoLP/ CD 21,50/ 12,50

(Schnitzel/ 07) Vinyl Neuauflage der gesuchten Platte, des Klassikers von WEEN, für den Unsummen berappt worden sind… Original Artwork. Kult!

Ween – La cucaracha LP/ CD 16,50/ 17,-

(Schnitzel/ 07) Das erste Studioalbum von Dean und Gene Ween seit 4 Jahren. “La Cucaracha” hat ihnen mit Sicherheit eine Menge Spaß gemacht. Das Resultat zeugt von bester Tatkraft. Von lustigen Instrumentals über höchst anspruchsvollen Gitarrenpopsongs bis hin zum Trash-Discopop, Country, Dub und Hardrock, Ween gewinnen ihrer Musik immer ein Augenzwinkern ab, sei es auf textlicher oder auf musikalischer Ebene. Wie immer ein Hochgenuss! Das Album erscheint mit La Cucaracha Poster. CD im schicken Digipack.

Weezer – Berverly hills Pic 7” 7,-

(Geffen/ 05) Der Titelsong ist vom neuen Album, die B-Seite eine Liveversion von “Butterfly”. Sieht sehr schick aus!

Weezer – „Blue“ LP/ CD 15,-/ 11,-

(Geffen/ 94) Das ist schon so was wie ein Pop Masterpiece. Eine Platte die vom Geist und vom Status her nur neben einer Platte stehen kann: „Diary“ von Sunny Day Real Estate. Es ist ein Debut Album! 10 poppigste, leichte, fröhliche Sommer Ohrwürmer die vor geilen Melodien nur so strotzen und dabei relativ rockig und hart von den Gitarren her ist. Hier sind alle Hits drauf, u.a. Buddy Holly, In the Garage, My name is Jonas, The world has turned and left me here… Eine sog. Jahrhundertplatte, die die Messlatte in beinahe unerschwingliche Höhen legt. Gehört in jeden Haushalt. (cr)

Weezer – „Green“ CD 11,-

(Geffen/ 01) Nach dem „blauen“ Album das wohl beste Weezer Album : herrlich poppig, der Klang nach Kaugummi und Sommer, Eisessen im Park. Mit dem Single Riesenhit „Island in the Sun“ und etlichen weiteren Ohrwürmern… (cr)

Weezer – Make believe CD 11,-

(Geffen/ 05) Die letzten Jahre verliefen für Weezer alles andere als reibungslos. Erst hatte Sänger/ Gitarrist Rivers Cuomo längere Zeit mit psychischen Problemen zu kämpfen, die fast zum Auseinanderbrechen der Band führten, dann brauchte man mehr als zwei Jahre, um den Maladroit-Nachfolger auszuarbeiten. Die ersten Songwriting-Sessions verliefen nicht sonderlich zufriedenstellend, und selbst Producer-Ikone Rick Rubin (Slayer, Red Hot Chili Peppers) konnte es den Kaliforniern nicht recht machen. Doch von all diesen Querelen hört man auf Make Believe wenig. Weezer machen da weiter, wo sie mit ihrem Green Album, aufgehört hatten, verknüpfen entspannten Wohlfühl-Rock mit teils zynischen, teils entwaffnend persönlichen Texten. Der Metal-Touch, der Maladroit auszeichnete, ist fast völlig verschwunden, stattdessen inszenieren Weezer elegante Klang-Arrangements mit Beatles-Schlagseite und konzentrieren sich ansonsten auf das, was sie so groß und großartig gemacht hat: Melodien, Melodien und noch mal Melodien.

Weezer – Maladroit CD 11,-

(Geffen/ 03) Ja, schon wieder gleich Nachschlag in Form eines neuen Albums. Was kommt jetzt? Auf ein Mega-eingängiges Pop-Album folgte immer ein („floppendes“) sperrigeres Album. Auch hier gehen sie nach dem herrlichen „Grünen“ Album ein klein wenig sperriger zu Werke, etwas kompliziertere Songstrukturen, Rockgitarren…Wobei „sperrig“ bei Weezer beinahe paradox klingt. Natürlich sind auch einige typische Hymen/ Hits enthalten, insgesamt geht diese Platte aber nicht so leicht rein, die braucht wohl ein wenig mehr Zeit als sonst bei dieser Band, ihr werdet es erleben und euer eigenes Urteil fällen…CD mit 7 Videoclips und Fotos. (cr)

Weird Owl – Ever the silver cord LP/ CD 16,50/ 15,50

(Tee Pee/ 09) Die 2004 in Brooklyn gegründeten Weird Owl ziehen ihre Inspiration ebenso aus esoterischer Literatur wie von legendären Psychedelic-Bands (13th Floor Elevators etc.). Auf ihrem Debüt, released via Tee Pee, reihen sich hypnotische Gitarrenlinien an merkwürdige, kosmische Synthies, die Songstrukturen größtenteils monoton-fließend, nicht unähnlich derer Black Angels – sonische Sounds in Kombination mit heavy Riffs, ich sehe die Jungs direkt vor mir, umnebelt, vernebelt, zugenebelt – it´s a satanic drug thing, you wouldn´t understand… Jetzt auch auf Vinyl!

Weird War – If you can´t beat ´em – bite ´em LP/ CD 13,-/ 16,50

(Drag City/ 04) Ursprünglich als Projekt von Make-Up Sänger Ian Svenonius und Bassistin Michelle Mae zusammen mit Royal Trux Neil Haggerty gedacht, hat sich das ganze nun nach dem Split von Make Up zu einer richtigen Band entwickelt. Neil Haggerty wandelt zur Zeit jedoch lieber auf Solopfaden, so daß Six Finger Satellite-Gitarrist Alex Minoff die Seiten zupft. Somit sind Weird War auch line-up technisch identisch mit den Scene Creamers. Da der Name Scene Creamers rechtlich nicht mehr verwendet werden darf, gibt es jetzt also nur noch Weird War und dies ist sowohl das zweite Album der Scene Creamers als auch von Weird War. Alles soweit verstanden? Alles klar. Ach ja musikalisch ist “If you can beat’em..”eine Abwandlung des Make Up-Sounds ohne Gospelanleihen. Sexy Garagen-Funk-Groove-Rock mit zeitweiligen Psych-Popeinschlag und der Einstellung Punk. Somit dürfte auch allen geholfen sein, die der Auflösung von the Make-Up nachtrauern.

Weird War – Illluminated by the light LP/ CD 13,-/ 16,50

(Drag City/ 05) WW (aka Scene Creamers) sind eigentlich eine Art Alternative-Superband mit 2 Leuten von MAKE-UP, Neil Hagerty von ROYAL TRUX und einem Herren von den FUCKING CHAMPS, gegründet 2002. Nach einigen Line-Up Änderungen (Neil Hagerty ist inzwischen Solo unterwegs), bringen WW ihr viertes Album heraus, das den vorläufigen Höhepunkt ihres Schaffens darstellt. Ein fantastisches Alternative Rock Album wie aus dem Bilderbuch – großartige Melodien, manchmal richtig Dancefloor tauglich, viel Humor, Romantik und extrem viel Coolness. Einerseits auf eine Art und weise abgefahren, gleichzeitig aber auch voll eingängig, ohne aber richtig poppig zu sein. Und das WEIRD WAR ohne Zweifel eine der besten Indie-Rock Bands sind, kann man sich im Mai während der Tour überzeugen!!!

Welcome to your Life – Let it wash away 7” 3,-

(Indecision/ 01) Tja- Melodic- Metal Hardcore, oder was? Es wird gemoscht und es wird gerockt… Hört sich schlimmer an als es ist, das Ganze passt gut zusammen. Der Gesang ist natürlich konsequent böse/ kehlig. Ein leichtes Faible für Melodic Metal muss man haben, damit einem diese Scheibe gefällt! Für mich als alter Iron Maiden Fan natürlich kein Problem… (ss)

Weston – A real life story of teenage rebellion CD 13,50

(Gern Blandsten/ 95) Eine meiner allgemeinen absoluten Lieblingsbands ever! Vier Highschool-Knaben mit Highschool-Musik. Cheesybubblegumpunkrock, teilweise trotzdem sehr melancholisch und sooo genial. Die besten Melodien, die geilsten Chöre, Weston bringen einem unweigerlich ein Lächeln ins Gesicht, sie sind der personifizierte Sonnenschein. Dazu dann die dem Alter entsprechenden Teenager/Highschool Texte. Die beste und sonnigste Band der Welt ! (cr)

Weston – Splitsville CD 13,50

(Gern Blandsten/ 96) Was für eine wunderbare Platte!!! Wie man dem Titel schon entnehmen kann, gibt es hier einge ausverkaufte Vinyl Songs kompiliert: Und das sind die Hammer Split Singles mit STICKS & STONES, BOUNCING SOULS, PLOW und STRYCHNINE, dazu einge Compilation Songs. Nur Hits!! Ich denke gerne an den Abend mit Cyber in Peine, wo wir vor der Bühne den ganzen Abend mit der „Elefanten-Geste“ (eine Hand fasst an die Nase, der andere Arm wird darunter durch geführt) vehement den Song „Elephant“ gefordert haben, aber sie haben ihn einfach nicht gespielt…Ich liebe diese Band!!

What Happens Next? – Euro trash Tour 2003 7” 4,-

(Flowerviolence/ 03) Dem Titel ist doch nichts hinzuzufügen, oder? 6 Mal auf die Mütze, rasender Bandana Trash Core vom feinsten.

What Happens Next?/ Overthhhrow – Split CD 8,-

(Soulforce/ 00)

Where is my Robotic Boot? – Compilation DoCD 15,-

(Hydra Head/ 04) Das tolle Label feiert sich selber mit einer fetten Doppel CD mit vielen unveröffentlichten Songs von: KID 606, MERZBOW, KHANATE, ORTHRELM, TRIBES OF NEUROT, STEPHEN O´MALLEY, PHANTOMSMASHER, THE ABANDONED HEARTS CLUB und etlichen mehr. (cr)

(The) Whip – s/t 7″ 5,50

(Wantage Usa/ 03) Geheimtip! Hinter The Whip verstecken sich Musiker von KARP, die die unglaubliche Split LP mit RYE COALITION hatten und der Basser von den MELVINS. 2 nervoso-noise Songs mit wummerndem Bass, leicht gequältem Gesang, die die Tradition der beiden genannten Bands weiterführt mit nem Schuss HELL NO, wie ich finde!

White Denim – Workout holiday LP/ CD 15,50/ 15,50

(Full Time Hobby/ 08) Eine dieser Bands, deren Potential und Qualität man aufs erste Ohr nicht unbedingt in Worte fassen kann, die Band aus Austin hat sich nichts geringeres vorgenommen, als das irgendwie doch ganz schön konservative Garagenrockgenre auseinanderzunehmen und neu zusammenzubauen. Und mit “Shake Shake Shake” haben sie gleich die richtige Antwort auf White Stripes´ EM-Overflow parat, ein eklektizistisches Mitgröhl-Skandierinstrumental, genau wie “Let´s talk about it”, dass einem mit furztrockener Gitarre die Hämorrhiden aus dem Hintern schiebt, wie cool ist das? Aber auch die hohe Kunst des Art-Pop beherrschen sie und das ermöglicht ihnen immer wieder höchst ungewöhnliche wie interessante Stilneuzusammensetzungen mit Cut-up-ähnlichen Momenten, wie man sie eher aus der Elektronik kennt, etwas Psychedelic, Punkrock und Soul. Das Trio sprengt jegliche Korsage, mal schroff, mal charmant, mit einem begeisternd sich selbst nicht zu ernst nehmenden Unterton und einer schamlosen Grenzlosigkeit und Zitatfreude bohren sich die manchmal unbändigen, manchmal versponnenen Songs ins Hirn. Ein Riesenspass, eine der unterhaltsamsten Indiescheiben der letzten Zeit und irgendwie die richtige Antwort zur richtigen Zeit auf die White Stripes – und doch ganz anders…

White Rabbits – While we go dancing 7″ 4,20

(Fierce Panda/ 08) Single aus dem Album, welches ja leider nie auf Vinyl erschien. Die B-Seite ist exklusiv. Schönes Artwork – tolle Band mit einem einzigartigen Klangkosmos zwischen Pop, New Wave, Reggae und heißen Rhythmen….

Whitest Boy Alive – Rules LP/ CD 17,-/ 14,50

(Bubbles/ 09) Der zweite Streich von Erlend Oye (Kings of Convenience). Lässig schwingend, die perfekte Schnittstelle zwischen Disco und Indieattitüde. Die Songs gehen sofort ins Ohr, bleiben da auch, haben nen coolen Groove, dazu sein typisches, akzentuiertes Gitarrenspiel – ich vermute hier haben wir bereits im Februar eine DER Hit- und Konsensplatten der Jahres 2009. Ganz ganz grossartig! CD als schickes Digipack. (cr)

White Stripes – Elephant LP/ CD 16,20/ 16,-

(XL/ 03) Jack und Meg White haben tatsächlich eine geile Rock-Platte aufgenommen; natürlich reduziert auf Gesang, Blues-Gitarre und schepperndes Schlagzeug. Der Stomper ‚Seven Nation Army’ wird sicher nicht die einzige Singleauskopplung bleiben. Jetzt auch endlich wieder auf Vinyl!

White Stripes – Icky thumb DoLP/ CD 18,50/ 16,50

(XL/ 07) Nach dem weltweiten Erfolg von “Elephant” und seinem würdigen Nachfolger “Get Behind Me Satan” hatten Jack und Meg White ihre Band vorübergehend auf Eis gelegt. Jack lebte seine musikalischen Ambitionen zwischenzeitlich in seiner Männerclique mit den Raconteurs aus, Meg modelte und genoß das Leben. Nun, rechtzeitig vor ihrem 10-jährigen Jubiläum, melden sich The White Stripes mit einem neuen Album zurück aus der Kreativpause. “Icky Thump” zeigt, dass sich unser Duo erneut weiterentwickelt hat, aber doch seinen musikalischen und stilistischen Maximen treu geblieben ist. Es ist ein satt produziertes, laut tönendes, modernes Album geworden, das aber bei jeder Gelegenheit seine Wurzeln im amerikanischen Folk offenlegt. Schon bei den markanten ersten Riffs des Openers wird dem Hörer klar, dass es jetzt auf eine ebenso White-Stripes-typische wie extravagante Reise geht. Damit steht schon der Titeltrack in direkter Tradition von Hits wie “Seven Nation Army” und wird wie dieser auch länger als einen Sommer lang für Furore sorgen.

Wilbor Cobb/ He Who Corrupts – Split 7″ 3,20

(Vendetta/ 01) Ältere Split 7″. WC kamen aus Köln. Sebo trommelte hier und auch Nikita (YAGE) mischte zeitweise hier mit. Die Amis von HWC prügeln ebenfalls munter drauf los..

Wilco – A ghost is born DoLP/ CD 18,50/ 18,50

(Nonesuch/ 04) Kaum hörbar beginnt das Album mit den ersten Takten von “At Least That’s What You Said”: Ganz leise singt Tweedy bei Klavierbegleitung von einer Beziehungskrise. Nach zwei Minuten setzen eine E-Gitarre und der Rest der Band ein, in den folgenden drei Minuten steigern sich alle Beteiligten in ein verzerrtes Chaos Youngscher Qualität. Die letzten Sekunden bestehen aus Stille. Ein typisches Wilco-Stück: eigentlich recht einfach, aber effektiv. So wie der Herz zerreißende Klang des kurzen Solos in “Hell Is Chrome” oder das an Kraftwerk angelehnte Keyboard zu Beginn von “Spiders (Kidsmoke)”. “Muzzle Of Bees” bietet mehr oder weniger entspannten Country-Folk mit Klaviereinlage, “Hummingbird” erinnert nicht nur durch den Titel an die Beatles. Zwar brechen immer wieder Misstöne ein, für eine Orgie à la “Yankee Hotel foxtrott“ muss man sich jedoch bis zum vorletzten Stück “Less Than You Think” gedulden. Dort wartet ein über zehnminütiges Feedback-Pfeifen auf, bevor “The Late Greats” einen gewöhnlicheren Abschluss bietet. All in all 12 tolle Songs.

Wilco – A.M. CD 10,-

(Warner/ 95) Das Debut Album der Band um Jeff Tweedy (Ex-Uncle Tupelo). Wer eher auf die folkigen Sachen von Mr. Tweedy so ganz nach alter Uncle Tupelo Manier sucht wird viel Freude haben. Wirklich eines der Alben die genau den Countrytouch haben, der den neueren Alben fehlt. Schön, melancholisch und bei Zeiten auch mal rockig…

Wilco – Being there DoCD 21,-

(Reprise/ 96) Auf Vinyl wieder aufgelegt! Ex-UNCLE TUPELO Jeff Tweedy steht als Sänger, Gitarrist und Songwriter im Mittelpunkt des Quintetts aus Illinois. Mögen sich Wilco auch selbst (augenzwinkernd) als old-fashioned sehen, so ist ihr Doppelalbum mit 19 wunderbaren Songs ein absolut integres, souveränes, authentisches und emotional in ganzer Bandbreite überzeugendes Album. Unzählige Assoziationen beschwört der Sound zwischen Rock, Folk, Blues, Soul und Country hervor. Rolling Stones und Beatles in einem Song in friedlicher Koexistenz, dazu Hank Williams, The Byrds, Neil Young, Kinks und Small Faces. Herzergreifernd sind die C&W-Balladen zu Banjo und Lap Steel-Gitarre. Zeitlos-aktuelle Rock’n'Roll-Renaissance jenseits ausgelutschter Klischees. Eigentlich gilt diese Platte schon als Meisterwerk, aber m.M nach toppt “Yankee hotel foxtrott“ diese Platte noch.

Wilco – Sky blue sky DoLP/ DoCD 24,-/ 19,50

(Atlantic/ 07) Endlich ein neues Album von WILCO. Recht ruhig und entspannt startet die Platte mit dem wunderschönen „Either Way“. Locker, leicht und mit ganz viel Gefühl schält sich der Track aus den Boxen und dann kommt ein kleines Gitarrensolo, wie es Jerry Garcia nicht besser hinbekommen hätte. Locker und beschwingt kommt dann die nächste Nummer „You Are My Face“ daher. Bei der Gitarrenarbeit blinzelt Neil Young mal kurz um die Ecke. „Impossible Germany“ verlässt den eingeschlagenen Weg nicht. Diesmal erinnert das Gitarrengegniedelt eindeutig an Santana. Und wer sich jetzt verwundert die Augen reibt und sich die Frage stellt, ob es sich hier um die selben Wilco handelt, die mit dem Vorgänger „A Ghost Is Born“ noch ein experimentelles und abgedrehtes Werk vorgelegt haben – ja tut es. Und diese lockeren, leichten, luftigen Nummern sind allerfeinste Feinschmeckerkost. Die Stimme von Tweedy ist dazu noch gut wie nie, man höre sich dazu nur den Titeltrack „Sky Blue Sky“ an. Musik zum hinknien schön. „Side with the Seeds“ wird anfänglich dann weniger von den Gitarren dominiert, nein, vielmehr stellen hier Klavier und Keyboard den Motor des Songs dar. Jazzig angehaucht startet danach „Side with the Seeds“ um dann doch noch eine Kurskorrektur in Richtung Rock vorzunehmen. Das sehr reduzierte und nachdenkliche „Please Be Patient with Me“ eröffnet die zweite Albumhälfte. Das anschließende „Hate It Here“ ist wie eine gute Mischung zwischen den Beatles und Neil Young mit seinen Crazy Horse im Wilcogewand. Ganz großes Kino! „Leave Me (Like You Found Me)“ fährt eher die ruhige und melancholische Schiene. Ein Track mit eingebauter Gänsehautgarantie. „Walken“ fetzt mit seiner Taktfolge fast schon. Bei „What Light“ orientiert sich Tweedy dann nicht nur musikalisch, sondern auch gesanglich an Bob Dylan. „On and On and On“ beendet dann „Sky Blue Sky“ und nicht ein einziger Ton hier war überflüssig oder unnötig. Ein Album wie aus einem Guss. Fazit: Vielleicht ist der ein oder andere jetzt irritiert, dass Wilco den Weg zurück von den Experimenten zum Song gefunden haben. „Sky Blue Sky“ jedenfalls ist ein wunderschönes, luftiges, sensibles, melancholisches, aber auch frühlingshaftes, leichtes Meisterwerk, welches Anleihen bei Jazz, Prog, Blues und Southernsoul sucht und findet. Klavier, Pedal-Steel, Schlagzeug , Bass und hier und da dezente Streicher (arrangiert von Jim O’Rourke), mehr braucht es für dieses Kleinod nicht. Prädikat besonders wertvoll! Dem schicken Doppelvinyl liegt die komplette CD zusätzlich bei!

Wilco – Summerteeth CD 10,-

(Warner/ 99) Wilco – mit A.M. und BEING THERE vom Alt.Country herkommend, und ihn mit der Zeit immer mehr abschüttelnd – sind mit SUMMERTEETH in der Klasse der ganz großen Popbands angekommen. Hier regieren nicht mehr die Fiddles oder Steel Guitars, auch die folkigen Elemente der beiden MERMAID AVENUE-Platten mit Billy Bragg fehlen hier weitgehend. Dafür aber gibt es wunderbare, unwiderstehliche Melodien satt. Doch die Texte sind nicht die CANDYFLOSS (Zuckerwatte), wie der hidden track weismachen will. Nein, sie erzählen düstere Geschichten, schwelgen in Einsamkeit, in Wut, in Melancholie. Und das Verrückte ist: Texte und Musik passen trotzdem so perfekt zusammen, das man bei jedem Hören drei, vier neue Alltime-Lieblingslieder hat, die man immer wieder hören will. Pop rettet Leben, zumindest der von Wilco! Deswegen nenne ich die folgenden Songs nicht Anspieltips, sondern unverzichtbare Wegbegleiter für das restliche Leben: “Via Chicago“ (Lied 9): Der schönste Song von Wilco! Schön schrecklich, aber schön. Die Hymne für die verwirrte Menschheit, die auf dem schmalen Grat zwischen Wahnsinn und Vernunft immer gerade noch so die richtige Seite wählt. Unglaublich! “How to fight loneliness“ (Lied 8): Ein bitterböses Stück (weil die Wahrheit eben vor allem weh tut), das sich am Ende in ein hypnotisierendes Wohlgefallen aufzulösen scheint. Diese beiden Songs stehen stellvertretend für die ausnahmslos genialischen Lieder dieses Albums.

Wilco – What light 7″ 6,-

(Nonesuch/ 07) Der Titeltrack stammt aus dem bald erscheinenden neuen Album “Sky blue sky” – die Flipseite ist exklusiv!

Wilco – Yankee hotel foxtrot DoLP/ CD 19,50/ 17,50

(Nonesuch – Sundazed/ 02) Ein grandioses Album…limitierte Vinyl Version. Ist ihr bisher bestes Album! Der Titel des vierten Albums von Wilco, ist eine Anspielung auf die aus drei Buchstabierwörtern bestehenden Erkennungssignale mancher US-Radiostationen. Das Material klingt auch wie das Nachtprogramm irgendeiner erfrischend unkonventionellen Pop-Radiostation, durchsetzt mit atmosphärischen Störungen und Interferenzen durch andere Sender. Songs, die schlicht und feierlich getragen beginnen — “Ashes Of American Flags” und “Poor Places” — enden mit einem reinigenden Gewitter aus Lärm und verzerrten Klängen. Das wirkt zunächst vielleicht abschreckend, doch man muss diese Titel einfach öfter hören als solide Krachpop-Nummern wie “Kamera” oder “Heavy Metal Drummer” — es lohnt sich. Das von dem JIM O`ROURKE und der Band gemeinsam produzierte Album knüpft an eine Zeit an, in der die Begriffe “Pop” und “Klangexperiment” sich noch nicht gegenseitig ausschlossen. Dass beides miteinander vereinbar ist, wussten schon die Beatles und Kurt Cobain, und offensichtlich wissen es auch Jeff Tweedy und seine Mitstreiter. WILCO und speziell diese Platte können Euren musikalischen Kosmos erweitern. Pop wie er sein soll und wie Ihr ihn nicht kennt und wie ihn Ihr lieben lernt, wenn Ihr Euch darauf einlasst.

Wild Billy Childish – Thatcher´s children 7″ 4,50

(Damaged Goods/ 08) Als Appetithappen für das bald erscheinende neue Album erscheint “Thatcher´s Children” auf einer schwarzen 7”” als exklusive Version, die so nicht auf dem Album zu finden sein wird. Das auf der B-Seite auftrumpfende “Transition Girlfriend” ist ebenfalls exklusiv.

Wild Billy Childish – Who do you think you´re kidding Mr.Hitler? 7″ 4,50

(Damaged Goods/ 08) Neuauflage ihrer kultigen und sehr gesuchten Single aus dem Jahre 1993. Dem Humor der Briten ist wohl nichts hinzuzufügen, oder?

William Elliott Whitmore – Animals in the dark LP/ CD 18,-/ 16,-

(Anti/ 09) Neues Album – neues Label. Auch musikalisch eine kleiner Neubeginn, es  klar, dass die Southern-Trilogie der letzten 3 Alben abgeschlossen ist und mit seinem Debut für Anti etwas Neues beginnt. Whitmore´s pastoral angehauchter Gesang ist vor allem vom Gospel, aber auch vom Blues und Folk geprägt, die musikalische Begleitung fällt meist spartanisch aus und übersteigt selten mehr als ein dauerhaft gespieltes Riff oder einen Rhythmus: Akkustikgitarre, ein bisschen Percussion begleitet William auf seiner Reise durchs ländliche Amerika. Die berühmte Mandoline tritt in den Hintergrund: Das erinnert an Prä-Dylan-Folkzeiten genauso wie an den jungen Billy Bragg oder Johnny Cash und doch hat der auf einer Farm lebende Whitmore mehr Soul in der Stimme als die meisten der alten Kollegen. Schönes Ding, das auf keinen fall alte Fans enttäuschen wird!

William Elliott Whitmore – Ashes to dust CD 15,-

(Southern/ 05) Die neuen Songs des unglaublichen Mr. Whitmore, dem Folkbarden, der mit seiner tollen Stimme und dem Banjo alle verzaubert.

William Elliott Whitmore – Hymns for the hopeless LP/ CD 15,-/ 15,-

(Southern/ 03) 8 tolle Songs. Vinyl wieder da!

William Elliott Whitmore – Song of the blackbird LP/ CD 15,-/ 15,-

(Southern/ 06) Acht nagelneue Songs des coolen Barden mit dem Banjo und seinen mitreissenden, unter die Haut gehenden Folksongs. Die Aufmachung (des Vinyls) ist Chefklasse: Dickes Vinyl, Klappcover und ein wunderschönes Booklet, edel aufgemacht und seinem Namen wirklich alle Ehre machend. Klasse Platte!! Vinyl wieder da! (cr)

William Elliott Whitmore – The day the end finally came 7″ 6,-

(Southern/ 06) Rare Single.  Zwei Songs in schlichter aber wunderschöner Aufmachung…

William Elliott Whitmore – Untitled LP 13,80

(Latitudes/ 07) Leider etwas teurerer UK Import: William Whitmore hinterlässt Eindruck, seine Stimme bringt die Nackenhaare zum Stehen und sein rootiger Basics-Blues Sound lässt einen den Glauben an die Musik zurück gewinnen. Hier 6 Tracks in 23 Minuten (One Man’s Shame / Take it on the Chin / Sometimes Our Dreams Float like Anchors (winter) / Have Mercy / Buildin’ Me a Home / The Prairie Yields to the Plow), aufgenommen im Januar 2005. lim auf 1000 Exemplare…

William Fitzsimmons – Goodnight DoLP/ CD 17,50/ 15,50

(Haldern Pop/ 08) Was für ein wunderschönes Album – das Artwork gibt die musikalische Marschrichtung vor. Nun auch endlich auf Vinyl – bisher war das Album nur auf CD erhältlich. Eine unendlich zärtliche Stimme hat der vollbärtige Brillenträger William, einen schmeichelnden Bariton, mit dem er förmlich unter die Kopfhaut kriecht. Er singt über verflossene Liebe, Vaterfreuden- und leiden, seine Kindheit als Kind blinder Eltern, biblische Themen etc. -schwerer Stoff, der für sich schon zu Tränen rühren kann. Das setzt er musikalsich aber mit einer Melancholie um, die einem die Tränen in die Augen treibt. Manchmal erinnert die Stimme an Sufjan Stevens, manchmal an Maximilian Hecker. Teilweise gesellt sich wunderschöner weiblicher Zweitgesang hinzu. Musikalisch nutzt er Folkinstrumentarium und – Songs, aber auch Xylophone und oft auch elektronische Mittel und Drumloops, mit denen er seinem Sound einen Wielheimschen Gestus verpasst. Tolles Album, eine Mischung aus Sufjan Stevens und Elliott Smith. Vinyl kommt mit Bonustracks und auf schwerem 150gr Vinyl. (cr)

Will Oldham – Arise therefore LP/ CD 12,50/ 14,-

( Drag City / 96) Rare Platte von Will (aka Bonnie Prince Billy): 11 typische , skurile Folk Songs, dabei die üblichen Verdächtigen: Dianne Bellino, Rian Murphy, David Grubbs, Ned Oldham…Produziert von Steve Albini. Geiles Ding!

Will Oldham – Black:Rich music CD 13,-

(Drag City/ 98) Will Oldham ist Bonnie Prince Billy und umgekehrt. Keine Ahnung, warum der ständig seine Namen wechselt, die Musik ist wie gehabt trauriger, zeitlupenfolk getragen von seinem Gitarrenspiel und seiner markanten Stimme. Der Meister der Melancholie! (cr) Vinyl OOP!

Will Oldham: (The) Continental OP – Slitch music LP 12,50

(Drag City/ 02) Endlich (wieder) auf Vinyl lieferbar: Der Soundtrack zum Kurzfilm von Diane Bellino, komponiert und vorgetragen von WILL OLDHAM und PAPA M im Duett. Die beiden Könige vereint! 8 Songs wie man sie erwartet, allerdings komplett instrumental. Und sie sind wieder verdammt gut. (cr)

Will Oldham – Joya LP/ CD 12,50/ 14,-

(Drag City/ 97) Will ist einer für alle. Musikalisch kultiviert er auf JOYA einmal mehr das, was ihn in seiner unnachahmlichen Art auszeichnet: ein wenig verquerer Folk, schräger Großstadtblues, romantischer Akustik-Kram. Auf diesem Album gibt es 12 schöne Songs, inkl. „Apocalypse, no“, „Open your heart“ oder „I am still what i meant to be“.

Will Oldham – Ode music CD 13,50

(Drag City/ 99) Instrumentale Songs, sehr episch und trotzdem nahegehend. Nicht ganz einfach, diesen Songs auch ohne seinen markanten Gesang etwas abzugewinnen, aber glaubt mir, mit der Zeit gelingt das und dann ist auch diese Platte wunderschön. (cr)

Will Oldham – Seafarers music 12″/ CD 11,-/ 11,50

(Drag City/ 04) 4 neue Songs von Will (aka PALACE, BONNIE PRINCE BILLY), geschrieben für den Dokumentar Film “Seafarers”. Wieder instrumental, sehr ruhig und schön. Im Film geht es um die Leben 4er Seefahrer, jeder Song ist ein Thema für jeden dieser Seefahrer, die es kaum erwarten können, endlich wieder in See zu stechen. Diese Geschichten erzählt Will, übrigens mit Hilfe seines Bruders Paul rein instrumental. Sehr schön. (cr)

Windmills by the Ocean – s/t CD 13,50

(Robotic Empire/ 06) Eine ganz spezielle Platte haben Robotic Empire da ausgegraben, und ausgegraben muss man wirklich sagen, denn Windmills By The Ocean waren nämlich nie eine richtige Band, sie haben im Laufe ihrer kurzen Existenz noch nicht einmal ein Konzert gegeben. Die Herren waren tatsächlich 2003 nur einmal im Studio, um ein Demo aufzunehmen. Die Herren sind allerdings nicht irgendwer, sondern unter anderem Bryant Clifford Meyer von ISIS und RED SPAROWES sowie (Ex-) Mitglieder von Bands wie ANODYNE und 27. Die Musik lehnt sich sehr am mittlerweile populären Dronerock an, weshalb Robotic Empire sich wohl auch entschlossen haben, die Musik jetzt endlich zu veröffentlichen. Hier werden alle Riffs schier endlos in die Länge gezogen. Zugleich geht die Band aber über die engen Genre-Grenzen hinaus, unter anderem elektronische Mittel sorgen dafür, dass WBTO lichter, unbeschwerter klingen, auch wenn das düstere Cover etwas anderes schliessen lässt. Die Band ist so gesehen weit von Isis und Red Sparowes entfernt, und doch ist eine gewisse Verwandtschaft zu erkennen. Es ins fünf lange Songs, überwiegend (!) rein instrumental. Schade, dass es von WBTO vermutlich also nur diese eine Platte geben wird – die klingt nämlich richtig gut und nicht bloss nach einem Demo und etwas rumjammen… (cr)

Windsor for the Derby – Calm hades float CD 15,50

(Secretly Canadian/ 06) Ebenfalls ein ReRelease, die Platte war 1996 auf Trance Syndicate erschienen. Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluß – zumindest für WINDSOR FOR THE DERBY, der superben neuen, wenngleich merkwürdig entrückten Instrumentalcombo. WFTD lassen sich ausgiebig an dem aus, was man gemeinhin als atmosphärische Klangmalerei bezeichnen würde, und schaffen es gelegentlich sogar, eine ähnlich morbide Stimmung wie die großartigen BOHREN & DER CLUB OF GORE zu erzeugen, allerdings ohne je deren schleppende Intensität zu erreichen. Nichtsdestotrotz ist ‘Calm Hades Float’ ein ausgesprochen vielschichtiger Ohrenschmaus, pendelnd zwischen unterschwellig brütender Dynamik und dunklen, geheimnisvoll lockenden Abgründen. Übrigens: Das mit der ‘Instrumentalcombo’ stimmt nicht ganz, da zwei Tracks von verklärtem Sprechgesang begleitet werden, der das Ganze auffällig in die Nähe ihrer (ehemaligen) Labelmates BEDHEAD rückt…

Windsor for the Derby – Empathy for people unknown 12“ 8,-

(Secretly Canadian/ 05) Als Ergänzung zum neuen Opus “Giving Up The Ghost” kommt hier die auf 600 Exemplare weltweit limitierte 12″. Die A-Seite berührt die Sterne mit einem, Empathy For People Unknown” Remix von Anticon Records berühmtestem Mann Odd Nosdam (cLOUDDEAD), während die B-Seite ein Exklusives Cover von SWELL MAPS “Gunboats” ist.

Windsor for the Derby – Giving up the ghost LP/ CD 13,-/ 15,50

(Family Vineyard/ 05) Dance und Folk, zwei Richtungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, kollidieren auf ,ihrem neuen Epos und bilden zur Überraschung aller ein organisches Ganzes. Hört man ganz genau hin, kann man nicht nur die wunderschöne stilistische Spannung der beiden Richtungen heraushören, sondern auch den Raum und die Atmosphäre in sich aufsaugen. Die Musik von WFTD war schon immer ein cleveres Spielchen mit modernen Popsensibilitäten, die auf der einen Seite die räumliche Distanz der beiden WINDSOR-Spieler ausdrücken und gleichzeitig große Räume als Statement gegen den beengten täglichen Datenraum schaffen. Die Songs auf ,Giving Up The Ghost” finden ihre Basis nicht nur in italienischen Horrorfilmen und Traueranzeigen aus der Zeit des Bürgerkrieges, sondern auch in grundlegenden menschlichen Elementen: Enttäuschung, Trennung, Herzschmerz und Stolpersteine für alternative Kunst.

Windsor for the Derby – Minnie greutzfeld CD 15,-

(Secretly Canadian/ 06) Neuauflage der 1997 bei Trance Syndicate erschienen CD. Warum ausgerechnet aus dem amerikanischsten aller US-Bundesstaaten – sprich: Texas – eine derart große Zahl aufregender Bands aus der postmodernen Dämmerzone zwischen Elektronik und Gitarre kommt, wird wohl auf ewig ein Rätsel bleiben. FURRY THINGS, BEDHEAD, STARS OF THE LID und DRAIN sind dabei nur einige der Namen, die – zumindest aus musikalischer Sicht – nicht unerhebliche Dienste für die Reputation des “Alamo State” geleistet haben. Die zum Trio geschrumpften, ursprünglich aus Florida stammenden und nun in Austin ansässigen WINDSOR FOR THE DERBY bilden da keine Ausnahme, sondern dürften mit ihrem dritten Release “Minnie Greutzfeldt” eine der schönsten Veröffentlichungen im Zuge TORTOISEscher Umwälzungen vorgelegt haben: auffällig, daß WFTD dabei weitaus organischer, ursprünglicher (d. h. näher am Ausgangspunkt R-O-C-K) zu Werke gehen als ein Großteil ihrer Kollegenschar und man wirklich den Eindruck hat, daß hier – möglicherweise infolge selbstgesteckter Vorgaben – mit einem Minimum an Mitteln ein Maximum an Wirkung erzielt wurde. Hin und wieder erinnern die baßlastigen, repetitiven Muster in Tracks wie “Skinny Ghost” an Artverwandtes wie z. B. UI, während “Useless Arm” oder “When I See Scissors” einen Hauch stringente, BEDHEAD-typische Melancholie heraufbeschwören.12 Songs in knapp 56 Minuten. Prädikat: äußerst empfehlenswert!

Windsor for the Derby – We fight till death DoLP/ CD 16,-/ 14,-

(Secretly Canadian/ 04) Das fünfte Album in der zehnjährigen Bandgeschichte lässt Windsor For The Derby in Schönheit sterben. Bloß nichts übereilen, scheint sich das auf Philadelphia und Austin aufteilende Duo Dan Matz und Jason McNeely zu denken, die den konstanten Kern der Band bilden. Wieder mit an Bord befinden sich Timothy White und Ben Cissner. Dan Burton von den Early Day Miners und Ativin stand für die Aufnahmen parat und hat die Band zu einer Verbindung aus sensiblem Popgefühl und dunkle Spiralen drehenden Refrains gebracht, das als Ganzes getrost weiterhin in die Postrock-Ecke gestellt werden darf. WFTD ziehen dabei die Nähe der Distanz vor und schaffen es, vor dem Abgleiten ins Eisige immer rechtzeitig den Rückwärtsgang einzulegen. Ein grossartiger Song von diesem Album sollte es später in den Soundtrack von Copollas neuem Werk „Marie Antoinette“ schaffen.

Winfried E. Eye – s/t MCD 6,-

(Monotonstudio/ 01) 3 Sonx mit einer Spielzeit von 11 Min. Aber sowas schönes habe ich beim besten Willen nicht erwartet! Super SloMo Zeitlupenstücke, mit Klavier und Slide Guitar vorgetragen; fast klassischer Songwriterstuff, getragen von einer sehr nasalen, zerbrechlichen Stimme. Neil Young? John Denver? Nee, Musiker aus Kalifornien, Ex- EVERGREN (!!!) und CARS GET CRUSHED. Zum Heulen schön und auch etwas melancholisch. (cr)

Winterbrief – Famous shoppers LP 10,-

(X-Mist/ 02) Ein musizierendes Ehepaar aus den Staaten: Eine ernstere, tiefer gehende Variante unseres geliebten ATOM & HIS PACKAGE? Irgendwie schon so ein bisschen…

Wipers – Is this real? LP 17,-

(Jackpot Records/ 06) Diese erste Wipers-LP (im Original kaum zu bezahlen und 1979 auf Park Avenue Records erschienen) ist im Vergleich zu den späteren Platten noch einfacher und ‘punkiger’, Anklänge z.B. an die Ramones und andere 77er-Bands sind noch vorhanden. Trotz allem gibt Greg Sages Stimme dem Ganzen einen sehr ungewöhnlichen und geheimnisvollen Touch, und einige Tracks (alleine der Titelsong) sind waschechte Wipers-Hits. In den frühen 90ern wurde übrigens auch der Mainstream auf die Platte und auf diese Band aufmerksam, als NIRVANA 2 Songs dieses Albums coverten und die Band als Haupteinfluss auf Nirvana bezeichneten. Pressung kommt auf Audiophilem Vinyl mit einem Nachdruck der Original Innenhülle. Sehr gut – nur wenige!

Wipers – Over the edge LP 11,-

(Braineater/ 83) Das hier ist die dritte Platte von 1983 mit den Hits „Over the edge“ und „Doom town“ und viel mehr. Düster, melancholisch, verzweifelt – gepaart mit dieser simplen Herangehensweise an die Songs, und oben dazu der Sound der 80 Jahre Punkscheiben. Einzigartig – haben dutzende Bands beeinflusst. (ts)

Wire – 154 LP 17,-

(4 Men with Beards/ 06) Auch hier ein Repress. Ihre 3. Platte war ursprünglich 1979 erschienen – 3 Platten in 3 Jahren. Übrigens benannt nach der Anzahl der Konzerte die sie bis dato gespielt hatten. Die Synthesizer sind hier zum Lead Instrument geworden, der Anteil an Melodie ist gestiegen. Frühester Post-Punk und auch wegweisend für viele viele Wave Combos. In 180gr Pressung und Original Artwork

Wire – Chairs missing LP 17,-

(4 Men with Beards/ 06) Ihre zweite Platte, natürlich auch als Repress. Das Original war 1978 erschienen. Hier ergänzen sie ihren Sound um einige Synthesizer Effekte und auch mal mit Flöte. Ebenfalls ein grosser Klassiker mit vielen vielen Hits, die Heute die Tanzfläche einer jeden Alternative Disko sprengen würden.
Jetzt als offizieller Repress auf dickem 180gr Vinyl und ebenso dickem Cover. (cr)

Wire – Pink flag LP 17,-

(4 Men with Beards/ 06) Repress ihrer ersten LP von 1977: Herrlich trockener, treibender, wummernder NY Postpunk wie man ihn Heute nennt. Diese Band hat zusammen mit den göttlichen Gang Of Four Bands wie Radio 4 massgeblich beeinflusst und kommt so Jahre später zu Ehren und verdienter Anerkennung. Eine Referenzband die ihren ganz eigenen Sound kreiert habt. Hier mit den Klassikern 12XU oder Mannequin oder It´s so obvious….
Jetzt als offizieller Repress auf dickem 180gr Vinyl und ebenso dickem Cover (cr)

Wire – Chairs missing/ Pink Flag/ 154 3xCD 25,-

(EMI/ 07) Die ersten drei essentiellen frühen Alben zusammen auf einer dicken 3fach CD Box – schick aufgemacht, mit einigen Bonustracks und Infos…

Witchcraft – The alchemist LP 17,50

(Rise Above/ 07) `The Alchemist` ist das dritte Album der fantastischen 70´s Hard Rock/ Doom Rock Band aus Schweden. 7 stetig wachsende Songs, schickes Artwork, teilweise farbiges Vinyl …

With Love – Wolf in modern fairytale 7“ 3,50

(Green/ 02) Etwas experimenteller und noisiger präsentieren sich WITH LOVE auf ihrem neuesten Release, nicht mehr ganz so kreischig wie zuletzt. Gereifter auf jeden Fall klingen die Songs auf dieser Konzept- 7“, durchdachter. Qualitätstest bestanden, darf gekauft werden!

With Love/ Climatizado – Split LP 10,-

(Luna Regis/ 03)

With Love/ Exelar – Split LP 10,-

(Plenge/ 03) Eine weitere neue Split Platte, immer noch in noisigeren Gefielden. Mit dem Artwork eines (italienischen?) Künstlers…

Wolf Eyes – Burned mind CD 15,-

(Hanson – American Tapes – Sub Pop/ 05) The vinyl version of the new Burned Mind album from the firm of YOUNG, DILLOWAY and OLSON, aka WOLF EYES. “Wolf Eyes’ trademark boil-bursting thud has evolved into the roar of a lithe panther with rattling jackhammers for claws. Agility and quickness are now this beast’s most lethal attributes. Placed on the evolutionary charts, Burned Mind appears as the progeny of Throbbing Gristle’s Heathen Earth sound model. The complexity of muscularity and emotional range found in this Wolf Eyes release has rendered its apparent ancestry slow, clumsy and rather limited in comparison. CD Version on SUB POP. Looks amazing in cardboard sleeve.

Wolf Eyes – Human animal LP/ CD 12,50/ 14,50

(Sub Pop/ 06) Das neue Werk, mit durchaus Ansätzen von Struktur und Melodie. Abgefahrene Band!

Wolf Eyes – The driller 12“ 8,30

(Sub Pop/ 06) Das diese Band Platten auf Sub Pop macht, find ich immer noch witzig. Auf dieser Maxi gibt es zwei neue durchgeknallte Noise Songs, der auf der Flipseite heisst „Psychogeist“. Passt irgendwie der Titel, genau wie das Cover…

Wolfmangler – Dwelling in a dead raven for the glory of crucified wolves DoLP/ CD 18,50/ 12,50

(Aurora Borealis/ 06-08) Smolken of DEAD RAVEN CHOIR returns with 6 forest dirges. Perhaps even more lumbering and grim than the acclaimed split with MOSS? ‘Dwelling in a Dead Raven for the Glory of Crucified Wolves’ “follows the chamber doom quartet lineage of their previous releases, the bass/bass/double bass here being augmented by what sounds like a flute and maybe a French horn. And a big drum. The drum and flute give songs…an almost Korean court music feel, but the French horn pulls the soupy bass throb closer to Noggin The Nog territory. There’s also a kind of Ray Harryhausen feel, something reminescent of the awakening of a plasticine dragon or the approach of clunkily animated skeletons holding swords, maybe one skelly has one of those spiky ball and chain thingies. If you could sonically render the effect of heavy rags being hypnotically stirred into a cauldron of molten pitch with a severed antler this is the sound you would get. 6 tracks in 51 minutes…Jetzt auch endlich auf Vinyl!! Kommt im dicken Klappcover mit zwei kleinen Postern…

Wolf Parade – Apologies to the Queen Mary LP/ CD 12,-/ 15,50

(Sub Pop/ 05) WOLF PARADE kenne ich durch Merle, danke! Sie sind düster und cool, hoffentlich doch nicht nur ein Hype. Das zeigt sich auch daran, dass Isaac Brock (MODEST MOUSE) die Band schon in ihrer vorherigen Inkarnation schätzte und den größten Teil von “Aplogies To The Queen Mary” produzierte. Das Album ist rein kollaborativ und taumelt kopfüber und atemlos durch Songs der bisherigen WOLF PARADE-Karriere, die Touren mit MODEST MOUSE und THE ARCADE FIRE, einen Auftritt auf dem 2004er All Tomorrow’s Parties Festival und zwei selbstproduzierte EPs umspannt. Die Stimme des Sängers ist gewöhnungsbedürftig, aber saugeil! Irgendwo zwischen WALKMEN, den neuen ROBOCOP KRAUS und ART BRUT. Ich find´s sau geil, der Song „Fany Claps“ ist ein totaler Überhit!

Wolf Parade – At mount zoomer LP/ CD 14,-/ 15,-

(Sub Pop/ 08) Das neue Album. Das erste ging ziemlich schnell bei mir rein. Dieses neue hat um ein vielfaches länger gedauert, aber dann: aha! Ein wunderschönes, verspieltes Kleinod an melancholisch schrägen Popsongs. Wurde im Musikexpress auch gleich “Album des Monats”…

Wolves – Art.culture.work CD 11,-

(Coalition/ 02) Neue Band mit zwei Leuten von ORCHID, und so einen leichten Orchid-Chaos-Fury Touch hört man hier auch wohl raus, völlig ohne Metal allerdings, melodischer, kontrollierter und mit sehr viel Mid-80ies/ early 90ies Emo-core – HEROIN, SECOND STORY WINDOW, RITES OF SPRING. Insgesamt 12 Songs mit einem sehr schön aufgemachten Booklet und guten, hintergründigen Texten.

(The) Wombats – Kill the director 7″ 4,70

(14th Floor/ 07) Neuauflage ihrer frühen Single. Diesmal auf der Flipseite: “Metro song”. Farbiges Vinyl!

(The) Wombats – Lets dance to Joy Division 7″ 4,70

(14th Floor/ 07) Hippe Tanzmusik mit einer würdigen Huldigung! B/w “Derail and crash”

Wooden Shjips – s/t LP/ CD 14,-/ 14,-

(Holy Mountain/ 07) Hab ich doch geahnt! Nach Dungen und Black Cab, geht es nun weiter mit Psychomusik. Die Wooden Shijps treiben ihren psychedelischen Soundstream in eine deutlich konsequentere, experimentellere Ecke. Klingt nach urdeutschem Krautrock a la Guru Guru, Popol Vuh mit Jim Morrison am Mikro. Auf jeden Fall viel frühe 70er Jahre. Interessant wie viele angloamerikanische Bands sich zur Zeit auf den Krautrock als musikalische Einflußgröße berufen

Wooden Wand & The Vanishing Voice – The flood LP/ CD 12,-/ 12,-

(Troublemen/ 05) Ähnlich XIU XIU sind WW&TVV eine der heissesten, verrücktesten Bands der US Underground Szene. Voll akzeptiert trotz ihrer Verrücktheit, oder vielleicht gerade deswegen?

Wooden Wand & the Sky High Band – Second attention LP/ CD 12,-/ 14,-

(Kill Rock Stars/ 06) Man nehme Equipment, das sein Mindesthaltbarkeitsdatum streng genommen schon überschritten hat, und ein zweistöckiges Haus, in dem nichts anderes zu finden ist, als drei Tape-Spulen, ein Haufen Instrumente und eine Menge bewusstseinserweiternde Substanzen. In dieses Haus setze man eine Band, deren Mitglieder nicht nur rocken, sondern von Kalifornien bis New York City einen Querschnitt der USA bieten und am Ende steht mit ,Second Attention” ein Album, auf dem sich WOODEN WAND weder hinter NEIL HAGERTY noch hinter NEIL YOUNG verstecken muss. Eindeutig ist nicht, ob es die Band – bestehend aus Mitgliedern von SKYGREEN LEOPARDS, THE VANISHING VOICE und DAVENPORT – ist, die WOODEN WAND in die Rock’n'Roll-Hölle treiben, unbestreitbar ist, dass ,Second Attention” gern an solche Meisterwerke wie ,Tonight’s The Night” (NEIL YOUNG) und ,Mendocino” (THE SIR DOUGLAS QUINTET) erinnert.

World Burns to Death – Art of destruction 7″ 4,-

(Prank/ 03)

World Inferno/ Friendship Society – Addicted to bad ideas LP/ CD 13,-/ 13,-

(Chunksaah/ 07) Seit über 10 Jahren sind The World Inferno Friendship Society mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Avantgarde, Zirkusmusik(!)-Polka und subversivem Punk eine erfrischend Institution. Bands wie die Dresden Dolls oder Gogol Bordello wären ohne die Vorarbeit des Kollektivs aus Brooklyn undenkbar. Auf ihrem neuem Album widmen sich The World Inferno Friendship Society dem Leben und Werk des jüdisch-ungarisch-österreichisch-stämmigen Schauspielers Peter Lorre, der 1931 mit dem wohl besten deutschen Film aller Zeiten „M – eine Stadt sucht einen Mörder“ Filmgeschichte geschrieben hat, später nach der Flucht vor den Nazis in Hollywood Karriere machte (u.a. mehrmals als Gegenspieler von Humphrey Bogart, auch in „Casablanca“), und skurilerweise als Vorlage für die Comic-Figur Ren (von Ren & Stimpy) diente. In den Songs werden Inhalte wie Lorres Drogensucht („M“ is for Morphine), verschwenderischer Lebenswandel, sein Leben in Deutschland („Ich erinnere mich an die Weimarer Republik) bis zu seinem Tod thematisiert. Hinzu gesellen sich Anspielungen auf Vampire, Berlin, Film Noir und Anti-Faschismus. Wie immer Knaller! Künstlerisch wertvoll, dekadent und doch voller Party-Attitüde!

World Inferno/ Friendship Society – International smashism 12” 9,-

(CWTGA/ 01) Danke für diese Platte, Ingo! Die New Yorker Bigband (auf dieser Scheibe 10 MusikerInnen) um den ehemaligen Sticks and Stones Sänger mit ihrer bis dato besten Platte. Leicht erhöhter Polka Anteil, aber ansonsten wird GEROCKT….herrlich. Alleine der 1. Song ist eine schmissige Hymne, wie sie im Buche steht. Das perfekte Zusammenspiel von Polka, Samba, Kleczma und Punkrock. Die extrem tanzbare Revolution! Scheuklappen ablegen und geniessen sag ich mal zum Abschluss ! (cr)

World Inferno/ Friendship Society – Me vs. angry mob 12” 9,-

(X-Mist – CWTGA/ 05) Die drei Songs der Phantom Single (sprich sofort ausverkauften) “Speak of brave men“ auf Gern Blandsten hier wieder erhältlich, dazu zusätzlich drei noch neuere exklusive (!) Songs der genialen Band aus New York. Das Tanzorchester bittet zum Tanze! Die neuen Songs sind alle dermassen gut, mitreissend und tanzbar, das ist ne Wucht!! (cr)

World Inferno/ Friendship Society – Red-eyed soul DoLP/ CD 15,-/ 12,-

(CWTGA/ 06) Das neue Album unserer Lieblinge aus New York! 15 Party Tanz Hymnen (produziert witzigerweise von Don Fury) die jeden Saal und jedes Wohnzimmer in Ekstase rocken. Eine Punkrock Party mit ihren ganz eigenen Einflüssen von Polka, Klezma und wer weiss noch was… Textlich wie immer auch über alles erhaben, dermassen clever, integer und kritisch-zynisch, das wird der Durchschnittspunkrocker nicht mal verstehen. Hoch die Tassen and just the best Party! (cr)

World Inferno/ Friendship Society – Speak of brave men 7″ 8,50

(Gern Blandsten/ 06) Rare Single. Tolle Songs, stylisches und kritisches Artwork – wie immer!

World Inferno/ Friendship Society – The true story of the bridgewater astral league CD 13,50

(Gern Blandsten/ 98) Die erste LP, party-kompatible, ungeheuer tanzbare Musik mit cleveren politischen Inhalten. Eine Ausnahmeband! Vinyl ausverkauft!(cr)

World Salad – Death march LP 10,-

(Prank)

Wormwood – Starvation DoLP/ CD 18,-/ 13,50

(Kreation – 20 Buck Spin/ 07) Double gatefold vinyl with original artwork. Mixed by the legendary BILLY ANDERSON, this album sounds like nothing else happening right now, yet subtle comparisons can be made with bands like Kylesa, Neurosis, Tarantula Hawk and even Skepticism and Corrupted. Elements of doom, crust, goth, metal and prog all swirl together into one horrible nightmare soundtrack. Recorded at the band’s home studio in Seattle with the assistance of Anderson, WORMWOOD features no guitars, but rather two basses, percussion, keyboards and samplers. The band has previously released a full-length as well as several split EPs with bands like Fall Of The Bastards, The Esoteric, and Teen Cthulhu.

Wrangler Brutes – The tape LP 9,50

(X-Mist/ 05) This LP contains the tracks recorded prior to their „Zulu“ album, and until now only available as a cassette! Imagine a sound close to the perfect combination of early BLACK FLAG with DC-legends VOID… or like BORN AGAINST meets SKULL KONTROL. And yes, we believe that these recordings are even better(!) than the stuff on „Zulu“. 32 (!) crazy songs, the by far longest song is 2:18 minutes. The new band of Sam McPheeters (BORN AGAINST…)

Wrangler Brutes – Zulu LP 12,-

(Wrangler Brutes/ 05) Sam Mc Pheeters is back!!! Mit dabei auch Leute von UNIVERSAL ORDER OF ARMAGEDDON…Verspielter, aber nur nach vorne wummernder hektischer, böser Hardcore mit einem fantastischen Sam Mc Pheeters am Gesang (BORN AGAINST). Texte und komplettes inhaltliches Konzept wieder grosse Klasse!

Written From Negative – Almost always hungry MCD 9,-

(CWTGA/ 05) A band from England with a discordant and feverish sound, that picks up a lot of influences from the early-80s Post-Punk scene. Actually these guys are reminding me of SOEZA (minus the horns)…