Pleasure Syndicate


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Yage – Anders leben!? CD 12,-

(Ebullition/ 03) Endlich die neue Platte meiner Kölner Jungs. Ihre Wut hat sich ein klein wenig verschoben, so das die Musik minimal verändert klingt. Im Vordergrund steht die ausgefeilte, meist melodische Gitarrenarbeit, die die Songs so prägt, so das kaum noch laut und verzerrt in die Gitarren gehauen werden muss, um die typische Yage-Stimmung zu verbreiten. Diese Platte erinnert mich daher an die späteren Releases von POLICY OF THREE oder auch den Schritt von CURRENT zu CALVARY: Der Druck, ihre Wut, die sich in den tollen Texten wieder niederschlägt, wird tiefgründiger und nicht so platt durch laut-leise Spiel erzeugt. Noch ein Wort zu den Texten: Besonders haben sie sich mit dem Thema des Versuchs des „anderen Lebens“ auseinandergesetzt, ein mit zunehmenden Alter sehr ernstes Thema. Die älteren von Euch werden ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen können, der verzweifelte Versuch wirklich eine Alternative zu unserer die stumpfen Existenz zu suchen. Und nicht dieses übliche: „Ich bin jetzt Mitte 20, also Tschüss mit allem was einem scheinbar so wichtig gewesen ist, hallo erwachsenes Leben“

(The) Yah Mos – Undefeated LP/ CD 11,50/ 13,-

(Gern Blandsten/ 01) Nach der tollen 7” doch noch Jahre später der erste Longplayer…12 überdrehte, rumfrickelnde Songs, vollkommen eigenwillig, teils geradezu unrhythmisch, aber gerade das zeichnet sie aus. Und dabei finden sie stets die Balance, das es trotzdem gut hörbar bleibt. Hätte auch 1993 auf Gravity erscheinen können und hätte dort offene Münder gezaubert. Aus dieser Band entstand übrigens später !!! – musikalisch zwar ganz anders, aber von der Verrücktheit das gleiche.

Yann Tiersen – La valse des monstres CD 11,-

(Ici D´Ailleurs/ 98) Der geile Franzose mit seinen herrlichen verträumten, melancholischen Melodien. Typisch französisch! Zwei Songs dieser Albums hier landeten auch auf dem Amelie Soundtrack. Vinyl leider ausverkauft!

Yann Tiersen – Les retrouvailles CD 11,-

(EMI/ 05) 16 umschmeichelnde, wunderschöne, verträumte und melancholische Perlen aus der feder des franz. Komponisten. Mal plätschert das Klavier so vor sich hin, dann brausen manche Songs regelrecht auf. Ganz ganz fantastische Platte meines franz. Lieblingskomponisten. Ist auch eigentlich meine Lieblingsplatte von ihm, was nicht nur an genialen Songs wie “Kala” oder “Western” liegt. Vinyl leider ausverkauft!

Yann Tiersen – Taberly LP+CD/ CD 15,50/ 14,-

(EMI/ 08) Eric Tabarly, ein wohl ziemlich berühmten Skipper aus der französichen Bretagne verstarb vor 10 Jahren. Zum 10. Todestag veröffentlichen Regisseur Pierre Marcel und Galatée Film eine Biographie des unübertroffenen Seemanns. Ein weiterer, in seinem Feld mindestens genauso unübertroffener Bretone, Yann Tiersen, hat den Soundtrack zu diesem wunderbaren Film komponiert. Wie immer hat Tiersen nicht nur Musik erschaffen, die die Handlung des Film unterstreicht, sondern hat komplett ausgereifte, eigenständige, persönliche und kraftvoller Musik erstehen lassen. Er schafft Instrumentalmusik, die das Klavier in die Mitte rückt und die persönlichsten Melodien entdeckt, die nicht nur seine größten Fans verzücken werden. “Tabarly” verkörpert eine Brücke für die Evolution des Künstlers, die den Weg seiner ersten Vorlieben bis zum neuen Trend überspannt. Unter diesem ruhigen und warmen Soundtrack verbirgt sich ein komplettes Album. Nach “La vie rêvée des anges” von Eric Zonca, “Amélie” und “Goodbye Lenin” ist “Tabarly” der vierte Soundtrack von Tiersen und wenn der Erfolg der bisherigen Soundtracks ein Indikator ist, dann wird “Tabarly” eindeutig in die Fußgänger seiner Vorgänger treten. Wunderwunderschön und verträumt. Dazu muss man gar nicht vor seinem Landhaus in der Bretagne sitzen und Rotwein trinken – das funktioniert auch in Braunschweig. Der Vinylversion liegt die CD bei. (cr)

Yann Tiersen & Shannon Wright – s/t CD 16,-

(Ici D´Ailleura/ 05) Yann Tiersen ist der französische Klavierzauberer, der mit dem Soundtrack zu « Amelie » eine der schönsten Platten der letzten Jahre geschrieben hat wie ich finde. Er ist hier natürlich für den musikalischen (Klavier-) Part zuständig, den Gesang übernimmt die Touch & Go Künstlerin Shannon Wright, deren Solo Platten man ruhig kennen sollte, oder zumindest ihre Kollaborationen mir vielen außergewöhnlichen Künstlern (RACHEL´S). Leider sehr teuer! Cover extrem schlicht.

Yaphet Kotto – Syncopated synthetic laments for love LP/ CD 11,50/ 11,50

(Ebullition/ 01) Die zweite LP im schicken Klappcover, wieder eine klase Platte von Mike Kirsch, mit DC lastigem, treibendem wütendem Hardcore. Klasse, und nächstes Jahr endlich auf Tour bei uns!!! (cr)

Yaphet Kotto – The killer was in the government blanket LP/ CD 11,50/ 11,50

(Ebullition/ 99) Sehr politisch motivierter, klassischer emotionaler Hardcore mit herrlich semi-chaotischen Parts und gekonntem laut-leise Spiel, wobei der Sänger auch pendelt zwischen leisen Melodien und Schreigesang. Erinnert an Bands wie Current und gefällt mir auch in der heutigen Zeit ziemlich gut, obwohl die das Rad natürlich nicht neu erfinden. Schöne Platte, die jedem gefallen dürfte, der eben etwas mit Current & Co. anfangen kann. (cr)

Yaphet Kotto – We bury our dead alive LP/ CD 11,-/ 11,50

(Ebullition/ 04) Das dritte Album der Kalifornier. Nach den ganzen Problemen auf der Europatour, und dem Rausschmiss von Drummer Jose, jetzt zehn neue Songs, die im ganzen etwas lauter und härter sind, als die auf dem Vorgänger. LP kommt mit 12 seitigem Booklet. Neuer Drummer ist übrigens der alte Drummer…wie das halt so ist.

Yeah Yeah Yeahs – Fever to tell CD 10,50

(Universal/ 03) More Elvis meets Cyndi Lauper meets Poly Styrene howlings over the piston – like garage groove. This is music that will make girls want to act like boys and boys want to act like girls. Vinyl out of print!

Yeah Yeah Yeahs – Gold lion CDep 6,-

(Interscope/ 06) Vier neue Songs, etwas fetziger könnten sie schon sein: Gold lion, Let me know, sowie zwei Remixe von „Gold lion“. Picture 7“ ausverkauft!

Yeah Yeah Yeahs – Machine 10”/ CD 10,-/ 7,50

(Touch & Go/ 02) Brooklyn-based garage punk sassers are set to take the world by storm once again with this three-track smack down. Screamin’ guitars, brittle drums, and female vocal screech take the combo even further out this time. 3 new songs: Machine, Graveyard, Pin (Remix).

Yeah Yeah Yeahs – Show your bone LP/ CD 14,50/ 10,50

(Interscope/ 06) Das brandneue Album. 12 Songs, eingängiger als der bisherige Höhepunkt “Fever to tell”. Mehr Hits, mehr Melodien, obwohl Karen O nicht vergisst, auch mal zu schreien. Der Sound ist insgesamt ausgefeilter und dicker. Der Garagensound tritt etwas mehr in den Hintergrund, hymnische Gitarrenrocker, Balladen, groovige und stompige Rocker überwiegen. Ihr merkt es schon, die Songs sind sehr abwechslungsreich, nicht nur das macht das Album so Klasse!

Yeah Yeah Yeahs – s/t 12″/ CD 12,-/ 12,-

(Touch & Go/ 02) Neuauflage ihres Debuts. 5 sexy, stürmische und heisse Garagenrocker. Mit Leuten von THE SECONDS, UNITARD und CHALLENGE OF THE FUTURE. Lustiges Zitat: “ Kind of like the White Stripes if Jack White really was a girl”

Year Future – First world fever LP 8,-

(GSL/ 06) Das erste richtige Full Length Album nach der 7” und den beiden 12”es. Die San Diego All Star Band um Sonny Kay (Ex-Angel Hair, -VSS), Rockey Crane (Ex-Dead and Gone), Pete Lyman und Chris Hathwell (Moving Units) bietet düsteren PostPUNK mit pulsierenden Basslinien, vertrackten Drums, sägenden Gitarren, teils mit einem netten Surf-Touch und fordernde, geschriene Vocals. 11 Songs an der Zahl. Stellt euch eine Mischung aus JOY DIVISION, BIRTHDAY PARTY, BLOOD BROTHERS und den DEAD KENNEDYS vor…

Year Future – Hidden hand 7″/ CDep 4,20/ 6,-

(GSL/ 04) 3 neue Songs in schon bewährter Manier: Düster Wave Punk,vielleicht irgendwo zwischen Dead Kennedys und Joy Division. Überraschend gute Texte, vor allem der Text von letzten Lied ist bemerkenswert. (cr)

Year Future – s/t 12″ 8,-

(GSL/ 03) Eine Art All Star Band um Sonny Kay, GSL Boss und Sänger von ANGEL HAIR, SLAVES, PLEASURE FOREVER, VSS. Dazu kommen noch Musiker von TALK IS POISON. Herauskommt eine schick anzusehende 12“ mit 4 Songs mit düsterem Art-Punk, als würden Joy Division mit den Dead Kennedys eine Platte auf Gravity aufnehmen. (cr)

Yellow Press – Comfortable curses LP/ CD 8,-/ 11,-

(Day After/ 05) Das neue Werk. Wirklich extrem catchy, tanzbar, cheesy, noch mehr ins Ohr gehend als das letzte gute Werk auf X-Mist. Mit voller Groove- und Tankraft steht diese Platte irgendwo zwichen ROBOCOP KRAUS, LES SAVY FAV und LIARS, gepaart mit ner etwas rauheren DC Note (Torches to Rome), was das ganze so besonders macht. Schickes Artwork, tolle Platte! (cr)

Yellow Press – Devil in the details s/t 7“ 4,-

(Sabotage Records/ 06) B/W “Faith in modern chemistry”. 2 neue Songs der Klasse Band. Aufgenommen wurde das ganze von Aaron Prellwitz (Hella, Bratmobile, Erase Errata).

Yellow Press – s/t 12″ 8,50

(X-Mist/ 04) Neue kalifornische Band mit ihrem Debut: 9 Klasse Songs, treibend, tanzbar (!) und vor Energie und Spielfreude sprühend. Der Sound hat viel Yeah Yeah Yeah, Spass und Groove. Und bei aller Tanzbarkeit ist der Sound schön rauh, die perfekte FUEL/ TORCHES TO ROME Schule also, aber von denen spielen hier ja auch Leute mit, kein Wunder also.Irgendwo die Nische zwischen LES SAVY FAV, A.M. THAWN, (alten) LIARS und OLIVER TWIST. Haben spät nachts als Headliner des Summerslam Festivals die müden Knochen zum Tanzen, das Blut zum Kochen gebracht! Tolle Band, tolle Platte! (cr)

You and I – Discography CD 12,50

(Alone Records/ 03) The name says it all. Hierdrauf zu finden sind also sämtliche Studioaufnahmen mit Ausnahme des „Curtain falls“ Albums: Die erste 7“, die „saturday“ LP, die „within the frame“ CDep und einige Live Songs von „curtain falls“. Im Untergrund gründlich abgekultete Kreisch-Band mit einem Zeitdokument, auf das die Sammelei ein Ende habe. (cr)

Young People – s/t LP 9,-

(Heroine/ 04) Einige kennen YP vielleicht von ihrer Platte auf DIM MAK? Eigenständige, moderne Popmusik, relativ schwer zu beschreiben, da sie so unauffällig daherkommt. Die weibliche Stimme erinnert in manchen Momenten an die ganz junge BJÖRK, so als wenn die knarzige amerikanische Traditionals singen würde. Dieses Trio hier beschränkt sich auf Gitarre, Bass, ein wenig Violine und jede Menge elektronische Spielereien. Beheimatet in der Mitte der USA scheint man irgendwie diese Mississipi-Stimmung zu hören, schrammligster Indi-Rock trifft auf Punk roots, die Stimme wirkt manchmal leicht abwesend, und so ist auch die Stimmung der ganzen Platte! Hinter YP verstecken sich Jeff Rosenberg (PINK & BROWN, TARENTEL), Jarett Silberman (GET HUSTLE) und Katie Eastburn am Gesang, wobei sie stets von Song zu Song untereinander ihre Instrumente wechseln. 13 interessante Songs, in schlichter Aufmachung im DJ Cover, limitiert auf 500 Stück. In den USA sind die YP abwechselnd mit LIARS, THE KILLS und PRETTY GIRLS MAKE GR AVES unterwegs – irgendwie passen sie mit ihrer Eigenwilligkeit genau in diese Generation neuer Bands herein. (cr)

Young Pioneers – Free the (young) pioneers now! LP 9,-

(Lookout/ 98) Das tanzende Revolutions-Kommittee des modernen (Post-)Punk kommt (oder kam) aus Richmond/ Virginia, mit Gospel- und Soul-Einschlag inkl. Harmonika, Handclapping etc. wurde auf alles geschissen was im Punkrock die Szeneregeln machte, denn zu der Zeit war es wirklich eine Revolution dass Ex-HC-Helden wie Sam McPheeters (Born Against) auf einmal trashigen Soul machen, und nach EPs (u.a. die rare Split mit Van Pelt oder mit Avail) auf Lookout gelandet waren. Politisch ohne erwachsen zu sein, sozialistisch ohne zu nerven: Sehr sehr geile Band, die bis heute gnadenlos unterschätzt wird, vergleichbar mit MONORCHID oder COMPUTER COUGAR (vom Trashfaktor), AGAINST ME (vom Mitmachfaktor) oder MAKE-UP (vom Inhalt). 14 Songs inkl. 2er Coverversionen von Curtis Mayfield (!) und Impatient Youth…. geile Band!! Last copies ever!!

Young Wasteners – We got ways LP 12,-

(Hjernespind/ 07) Junge dänische Band mit früh 80er Sound zwischen den CIRCLE JERKS und den ADOLESCENTS und BLACK FLAG. Da tut sich was in Dänemark. Echt erfrischende Platte auf beste traditionelle Art und Weise. …

Young Widows – Settle down city LP/ CD 11,50/ 13,50

(Auxiliary – Jade Tree/ 06) Breather Resist mit neuem Sänger und mehr Musikalität!

Your Adversary – Three 10″ 7,-

(Planaria/ 02) Alte Schule Emo, hat was von ganz alten PIEBALD. Verdammt aufwühlend!

Your Halo Is A Radar – s/t CD 10,-

(Insect/ 01) Totschicke 10″, die mir die alten Schweden da zu gedachten. YHIAR ist ein brandneues Projekt mit Leuten von Switchblade und Jam Session. Die Songs sind ziemlich langsam, haben melodische Gitarrenwände und wirken trotz des markanten, hypnotischen Gesanges (erinnert ein wenig an Policy Of Three) teilweise ein wenig hektisch und haben enormen Groove. Eine der Platten, die ihre Schönheit erst nach mehrmaligem Hören entfaltet, dich dann aber hypnotisiert und nur schwer loslässt. Teilweise ein wenig schwer zu beschreiben, da die 6 Songs recht aussergewöhnlich sind – vielleicht irgendwo im dreieck zwischen Policy Of Three, Quicksand und puuh, ich bin überfragt. Die Platte ist aber toll, das steht fest und sieht sehr schick aus und ist zudem noch limitiert auf 500 und farbig. So, jetzt wisst ihr bescheid! (cr) Vinyl OOP!

You say Party we say Die – You did it 7“ 6,50

(Sink & Stove/ 06) A very limited repress (400 only) from Vancouver based dance-punk band YOU SAY PARTY! WE SAY DIE! The songs are taken from the band’s debut album Hit The Floor. You Say Party! We Say Die! started in 2004 and gained some instant notoriety for their “willingness to play anything, anywhere, anytime”. They independently released their first EP Danskwad (prounounced “Dance Squad”) and began receiving rave reviews touring Canada, opening for such notable acts such as The Blood Brothers and Pretty Girls Make Graves.

Yume Bitsu – The golden vessyl of sound DoLP/ CD 15,-/ 16,-

(K Records/ 02) YB waren schon immer eine Band, die sich schlecht auf auf den Punkt zu umschreiben waren. Von himmlischen Landschaften, von bewegend trällerenden Gitarren, astralen Keyboard-Sounds, in-your-face Fuzz-Wänden und den gelegentlich harmonisch erhabenen Vocals durchtränkt, driften YUME BITSU erfolgreich von einem musikalischen Spektrum der psychedelischen Musik zum nächsten. Auf “The Golden Vessyl Of Sound” zeigen YUME BITSU ihre gesamte kompositorische Palette.