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Made out of Babies – Coward LP/ CD 14,50/ 15 ,-
(Neurot/ 06) Das zweite Album der Band und sie haben sich zum Glück sehr stark weiterentwickelt, wir man sich ja Live oder auf der 3×7“ mir RED SPAROWES überzeugen konnte. Auf “Coward” findet die Band nun stärker zu einer eigenen Sprache, die sich von solchen Moden absetzt. Gemeinsam mit Steve Albini hat die Band einen Sound kreiert, der sich stärker an JESUS LIZARD oder oder NEUROSIS orientiert. Das zeigt sich insbesondere daran, dass Gitarre und Bass sich auch mal zurücknehmen, um dann umso effektiver zurückschlagen zu können. Der Gesang ist immer noch ein wenig übertrieben, aber man merkt: hier passiert was. Nur das Cover geht ja nun mal gar nicht, finde ich…
Mad Minority – Scratch, bite, hit DoLP 14,-
(Freecore – Prügelprinz/ 05) Die neue der Göttinger! 23 (!) Hammersongs mit richtig Schmackes dahinter, kein wimpy Poserscheiß, das ist noch HC/Punk. Politischer Anspruch, Ideen und -soweit heutzutage überhaupt noch möglich im Punkrock- eigenständig und ohne die bekannten peinlichen Klischeés. Musikalisch mit dieser Platte unbedingt in einer Liga mit El Mariachi oder sogar TURBOSTAAT müssen um ihren Thron fürchten. Fette donnernde Gitarren, mal Schreigesang wenns passt, ansonsten trotz Härte ziemlich melodisch. Und, man mag es kaum glauben, ab und an mit geilen Elektro/ Breakbeats(!)-Ausflügen. Die einzig würdigen Nachfolger von I SPY, an die haben mich MM stets erinnern…
Mae Shi/ Rapider Than Horsepower – Split LP 10,-
(Narshardaa/ 05) A brandnew split-album with exclusive new tracks by both bands – 19 songs in full! Right in time for their common european tour. Mae Shi are crazy: Spazz-rock quartet, in between Avant-Pop and No Wave destruction.
Maggat – The consultation hours LP 11,-
(Swing Deluxe/ 01) Die zweite und letzte Platte der grossartigen Band aus Nürnberg, der deutschen Antwort auf The Van Pelt. 6 Songs mit wunderschönem Artwork. Es singt der Herr Wendl von ROBOCOP KRAUS, auch mit dabei: Tobias und Markus von den Robos…
Magic Magicians – Girls CD 12,50
(Suicide Squeeze/ 01) Nach Bands wie Elliott Smith und Modest Mouse nun die Magic Magicians auf Suicide Squeeze. Anbieten können sie angenehmen, recht aufwendigen Pop, der zum Mitschnipsen drängt. Die Songs haben einen gewissen Drive, dazu kommt gekonntes Arrangement der Instrumente und Effekte, etc. und nicht immer perfekter Gesang- sympathisch. Hinter MM verbergen sich übrigens der Sänger von 764 HERO und ein Herr von BLACK HEART PROCESSION. Da ahnt ihr, wie es klingt…
Magnolia Electric Co – Fading trails LP/ CD 14,50/ 15,-
(Secretly Canadian/ 06) Gönnt sich der gute Jason Molina eigentlich überhaupt mal eine Woche Ruhe oder gar Urlaub? Den Anschein hat es nicht, denn nach all den fantastischen SONGS:OHIA Platten, seinen Solo Werken (da kam ja grad letzten Monat sein neues) ist dies nun bereits schon seine vierte Platte innerhalb von zwei jahren unter dem Namen „Magnolia Electric Co“. Innerhalb der letzten 12 jahre ist Jason Molina insgesamt 9x (!) umgezogen und mit entsprechend vielen Begleitbands gearbeitet und in verschiedensten Umfeldern aufgenommen: sehr sesshaft scheint er also nicht zu sein. Dieses neueAlbum hier fasst drei dieser Inkarnationen und vier der Umfelder zusammen: die Aufnahmesessions mit STEVE ALBINI in seinen Electric Audio Studios, die mit David Lowery im Sound Of Music Studio, die Aufnahmen in Memphis und Songs aus den Shohola-Sessions, die bei MOLINA zu Hause aufgenommen wurden. Ziel der Aufnahmen war es, ein homogenes Wesen zu schaffen und zu definieren, was MAGNOLIA ELECTRIC CO. wirklich ist. Die Definition ist nicht einfach. Im genauen Gegensatz zur Hydra hat die MAGNOLIA ELECTRIC CO. einen Kopf und viele Körper. Zu einem guten Teil zurückhaltender instrumentiert als die Vorgänger, bewegt sich das Album und mit ihm Jason Molina ein Stück weit vom Neil Young-Sound weg und auf Will Oldham zu. Stellenweise hat man es mit reinen Singer/Songwriter-Songs zu tun, und fast könnte man meinen, Songs:Ohia spielten auf. So klingt der Blues des Mittleren Westens. Totschickes Artwork! (cr)
Magnolia Electric – Sojourner 4xCD + DVD BOX 36,-
(Secretly Canadian/ 07) Eine dicke schöne Holzbox! „Sojourner“ deckt das bisherige Schaffen von Jason Molina so ziemlich genau ab, beinhaltet aber abgesehen von Songs, die bisher nur auf dem Live-Album “Trials & Errors” erschienen sind und ein paar Neuinterpretationen nur NEUES Material. War das letztjährige „Fading Trails“ eine durchschnittliche Momentaufnahme der hiesigen Projekte, gibt es hier mehr zu entdecken; auch für Nostalgiker. „Nashville Moon“ könnte man als offiziellen Nachfolger zu „What Comes After The Blues“ von 2004 bezeichnen. Im getarnten Südstaatenrockflair träumen sie sich beim Titelsong ganz einfach und elegant durch die Prärie. Bei „Lonesome Valley“ handelt es sich um den üblichen ’rockigen’ Opener, bei „Don’t This Look Like The Dark“ um einen der besten Songs der neuen Band, wobei die Liveversion besser, das heisst roher und rauer, daherkommt. „The Black Ram“ erinnert an die guten alten Songs: Ohia-Zeiten (zwischen „Didn’t It Rain“ und Ghost Tropic“) und ist zugleich das beste Stück auf dieser Box. Es tut gut zu wissen, dass Jason Molina immer noch wundervolle Ideen und den Hang zum verschlüsselt Düsteren beibehalten hat. Begleitet wird er nicht von seiner Band, sondern namhaften Gastmusikern wie David Lowery (u.a. Camper van Beethoven) und Andrew Bird. Seine Stimme ist wandelbarer, tiefer und im Hintergrund wettern Gitarren, die an seine Metalzeit erinnern. Die Mischung zwischen Melodien, Songwriting und Stimme ist perfekt. „The Sun Session EP“ ist ein 15-minütiger Besuch in den berüchtigten Sun Studios bei Elvis. Mit „Hold On Magnolia“ wollen die vier Blumenkinder (hier wieder die ursprüngliche Band) in die Geschichte eingehen. Das traditionelle „Trouble in Mind“ besticht zum Beispiel durch fröhlichnaive Zeilen. Auf „Shohola“ ist Jason Molina allein. Gitarre, Stimme und Produktion zeigen den hochsensiblen Musiker mit unglaublich ausgefeilten Stücken. „Spanish Moon Fall & Rise“ beweist nicht nur ein weiteres Mal die Liebe zum Gestirn in der Nacht, sondern verarbeitet auch die Reisen um den ganzen Globus. „Sholola“ gefällt mir persönlich sogar besser als die letzen beiden Soloveröffentlichungen (zwar nur auf Vinyl) „Let me go, let me go, let me go“ und „Pyramid Electric Co.“. Die DVD „The Road Becomes What You Leave“ begleitet Magnolia Electric Co. durch den Süden der USA. Im Hintergrund hört man die passenden Songs aus den ersten beiden Alben, im Vordergrund sieht man die Band beim Pröbeln vor dem Auftritt, in kleinen Lokalen zu Gast, und dann wieder isoliert und alleine auf weiten Fluren. Karaoke unter den Bandmitgliedern, ein Tontaubenschiessen vor dem Videospielautomaten und ein Einkauf in einem kleinen Shop sind komisch, irritierend und eben auch sehr normal. Zu jedem Album gibt es zudem eine Postkarte, die Jason Molina selbst gemalt hat (schrecklich morbid!), eine Sternenkarte und ein schweres Amulett mit dem „Sojourner-Symbol“. Doch am meisten Platz nimmt die unglaublich Stimme von Jason Molina ein. Ich bin ihr erneut verfallen.
Magnolia Electric Co – Trials & errors CD 15,-
(Secretly Canadian/ 05) Songs:Ohia are fuckin dead. Wie schon öfter in der Musikgeschichte hat sich dann Jason Molina nach seinem eigenen letzten Album Titel benannt und kehrt nun so unter neuem Banner mit neuen Mitstreitern zurück. Es ist eine Live LP, allerdings wieder so perfekt und klar im Sound, das das gar nicht auffallen würde, wäre da nicht gelegentliches Klatschen am Ende eines Songs.Die neuen Songs (auch neuinterpretierte S:O Songs) sind rockiger, ähnlich den Auftritten mit Live Band von Jason Molina. Hymnen sind dabei! Die Platte ist auf wenige hundert limitiert und hat einen ähnliches Status wie die letzte Live LP von Songs:Ohia und wird ähnlich schnell ausverkauft sein. Kommt mit Textposter.(cr)
Magnolia Electric – What comes after the blues LP/ CD 14,50/ 15,-
(Secretly Canadian/ 05) Das erste “offizielle” Album der neuen Band von Jason Molina (aka SONGS:OHIA), denn das Trials & Errors war ja eigentlich ein Live Album. Ein grosser Wurf ist ihm hier gelungen, das war zu erwarten: Rockige, Folkige Songs, voll instrumentiert. Steht John Fogerty, Bruce Springsteen oder Bob Seger näher als den meist ganz ruhigen S:O Sachen, obwohl er immer wieder ganz verletztliche, morbide Parts einbaut, die er halt beherrscht wie kein anderer.
Mahatmahitler – Greatest hits CD 12,50
(Moselcoastghettoslang/ 05) Die Szene Antwort auf Aggro Berlin und die ganzen Macho-Vollidioten die denken, dicke Autos, Waffen, asoziales Verhalten, Muskeln und leicht bekleidete Damen wären Hip Hop. Die Jungs hier kommen aus Trier und spielen nebenbei u.a. bei DANSE MACABRE. Das hier ist echt gut gemachter HipHop, der textlich und musikalisch etliche Klischees aufgreift, angreift und durch den Kakao zieht. Ein bekannter Süddeutscher Hip Hop Produzent stand Pate und half bei Beats und Produktion. Das Ergebnis ist wirklich sau witzig und auch gut und gut hörbar. Hörproben und Infos kriegt ihr hier.: www.mahatmahitler.tk
Mahkato – Fighting the urge to start fires 7“ 3,50
(Init/ 02) Eine dieser soo verdammt schwierig zu beschreibenden Platten. Die Platte ist irgendwie so zurückhaltend wütend, dann klimpern die Gitarren, dann wird’s melodisch, aber die ganze Zeit dabei treibend und aufgewühlt. Dann auch rhytmisch-vertrackt – gefällt gut, da sehr variabel und eingängig. Schicke Aufmachung, handnummeriert.
Majhas – s/t CD 8,-
(HCNL/ 97) Stell dir vor, Henry Rollins´ Bruder würde in einer Band singen, die Neurosis “light” heißt – damit ist wohl das Wesentliche über Musik und Gesang gesagt… schlichte, aber schicke Verpackung mit Namensprägung, Rhino Pak heißt das wohl… von vorn bis hinten ein gelungener Labeleinstand! (ss)
Majority Rule – Emergency numbers CD 11,-
(Magic Bullet/ 03) Metal!! Die hatte ich deutlich schneller, chaotischer in Erinnerung, aber die gemeinsame Tour mit DARKEST HOUR hat wohl Spuren hinterlassen: allergeilster Mid-Tempo Schweden Metal mit den obligatorischen Gitarren, und perfekt passendem hohen Schreigesang. Rockt ohne Ende, macht Spass! Schicke Aufmachung rundet das ganze ab. Vinyl OOP!
Makara – Antique dream 7” 4,-
(Level Plane/ 01) San Diego Madness, aber instrumental. Hört sich schon etwas gewöhnungsbedürftig an, geht aber sehr nach vorne los. Außerdem gibt´s bei einem der 4 Songs dann doch Gesang. Meiner Mutter wird´s gefallen, die beschwert sich bei Bands wie Locust, Crimson Curse, etc. nämlich immer über den fiesen Gesang. Ex – Jenny Piccolo und Mohinder !! (CRO)
Make Up – After dark LP/ CD 11,50/ 12,50
(Dischord/ 97) Das dritte Album, wieder ein LIVE Album, denn so ist diese Band und ihre Musik am besten, am direktesten, am ehrlichsten…
Make Up – Destination: Love LP/ CD 11,50/ 12,50
(Dischord/ 96) Eine Live Album, aber das ist bei dieser Band auch gut so, denn Live sind sie am besten, da spürt man die ganze Energie. Diese Band hier sind Ex Leute von NATION OF ULYSSES und dieses „Programm“ setzen sie hier fort: Stylischer Mix aus Gospel, Funk, Soul und Punk, hochpolitisch dabei in den Texten, mit so viel Elan und Schwung vorgetragen, ihr exemplarisches YEAH YEAH YEAH und handclapping ist beschreibend. Dies ist das erste Album der Ausnahmeband, erst das 2. Album sollte ein Studioalbum werden. Wenn ihr wissen wollt, wen Dennis Lyxzen und seine INTERNATIONAL NOISE CONSPIRACY zu erreichen versuchen, dann hört dies. Das hier sind die Originale, das hier ist ernsthaft. Enorm wichtige Band! (cr)
Malcolm Middleton – A brighter beat CD 14,50
(PIAS/ 07) Schlimme Nachricht das mit dem Ende von ARAB STRAP! Nach 10 Jahren lösten sich die tollen Schotten leider auf. Es bleiben die Projekte der beiden Ex-Masterminds. Und zumindest im Falle von Malcolm Middleton ist das ein absolut gleichwertiger Ersatz. Da ist Aidan Moffat mit seinem Projekt „Lucky pierre“ noch einiges von entfernt. „A brighter beat“ ist bereits das dritte Solo Album Middletons. Mit seinem Letzten „Into the woods“ (u.a. mit dem genialen „Lonliness shines“) hat er die Messlatte für dieses Album selbst sehr hoch gelegt. Zur Sicherheit hat er sich dann auch gleich mehrere Herrschaften, die in Schottland Rang und Namen haben, als Gäste eingeladen: Barry Burns (MOGWAI), Jenny Reeve (REINDEER SECTION), Paul Savage (DELGADOS) und Mick Cooke (BELLE & SEBASTIAN). So ist dieses neue Album ein ausgesprochen Vielseitiges und Interessantes geworden: Es gibt die „typischen Arab Strap“ – Songs, die Middleton ja problemlos singen kann, da sein Gesang ja gar nicht so viel anders ist als der des ehemaligen Bandsängers Aidan Moffat. Absolutes Highlight und prädestiniert Single zu werden ist das von einer Dame und Middelton im Duett gesungene „Fight like the night“. Ein treibender Rhythmus und tragende Schrabbel-Gitarre. Viel mehr braucht es gar nicht! Da gibt es das ganz ruhig beginnende „Death love depression love death“, das in einem hektischen lärmigen Finale endet, oder das an den großartigen Song „Crappo the clown“ seines Debuts erinnernde ruhig melancholische „Four cigarettes“. Das Ergebnis unterscheidet sich insgesamt durchaus von seiner unlängst aufgelösten Band, öffnet sich mehr poppigen, teils annähernd bombastischen Sounds und bietet tanzbare Uptempo Nummern wie den Opener „We’re All Going To Die“, die man so von einem Arab Strap-Mitglied nicht erwartet hätte – ein mehr als gelungenes Werk, das einen den Schmerz um den Split von Arab Strap viel leichter verdauen lässt…Schickes Artwork, edle Aufmachung: 180g-Vinyl mit Klappcover und bedruckten Innenhüllen! (cr)
Malcolm Middleton – Beep beep, i love you 7″ 5,20
(Full Time Hobby/ 07) Zwei schöne neue Songs des ehemaligen Frontmenschen von ARAB STRAP. Aufmachun gebenso schön!
Malcolm Middleton – Ryanair song 7″ 5,20
(Nowherefast Records/ 03) Ne ältere Single des ARAB STRAP Kopfes. Sein musikalischer Beitrag zur Flugsicherheit. B/w “Cigarette”. Limitiert und handnummeriert auf 1000 Exemplare.
Mando Diao – Hurricane bar LP/ CD 17,-/ 15,50
(Capitol/ 04) Ja,ja, das TPS wieder brandaktuell..aber das kommt wohl davon wenn man sich aus sämtlichen Hypes etc. versucht komplett raus zu halten. Mit viel Abstand zum Hype habe ich diese Platte gründlich gehört und musikalisch viel schönes daran entdeckt: Die vier jungen Schweden mit ihrer zweiten Platte. Zurecht meinen sie, das die Vergleiche mit Animals, Yardbirds oder ähnlich frühen PopBands nichts mit ihnen zu tun, weil sie zu jung wären … Trotzdem klingt es teilweise stark nach 60ies Einflüssen, alleine von der Melodieführung her. Das Ganze dann gemischt mit klassischen Britpop SUPERGRASS bis OASIS. Dazu ein wenig Glamour Feeling und Verweise auf „Indie“Rock a la Franz Ferdinand oder Libertines, fertig ist das Hitpaket. Alleine die Singles „Down in the past“ oder vor allem „Can´t steal my love“ sind schon ziemliche Hits. Wie so oft: Keine Neudefinierung, aber macht richtig dolle Spass…Vinyl kommt im schönen Klappcover…(cr)
Manic Street Preachers – Send away the tigers LP/ CD 16,50/ 15,-
(Columbia/ 07) Ja, verdammt. So macht es wieder Spaß. Eingängige Melodien, die tagelang im Kopf herumschwurbeln, Posersoli und dennoch kommt die Politik nicht zu kurz: Die Manics sind zurück. Endlich. Etwas mehr als zwei Jahre nach dem schlimmen letzten Album kommen sie mit “Send Away The Tigers” um die Ecke – sie klingen dreckiger und so jung wie schon lange nicht mehr. Das neue Album ist ein Plädoyer dafür, Bands nach einer miesen Platte nicht gleich abzuschreiben. Der Opener: Orgelpfeifen, eine einfache Gitarre, dann setzt Mr. Bradfield ein, presst die Worte aus sich heraus und wirkt angriffslustig. Immer wieder lässt er die Sologitarre in feisten, satten Tönen aufheulen. Angriffslustig wirkt auch “Underdogs”. Schnell ist klar: Die Manics wollen wieder rocken. Sollen sie auch ruhig. Sich überschlagende Drums führen zum Chorus, Schlagzeuger Sean Moore treibt den Song an, prügelt ihn nach vorn. Etwas von der alten Wut ist wieder da. Endlich also wieder ein gutes Album. Trotzdem: Ein bestechend gutes Album ist das neue nicht geworden, dafür finden sich noch zu viele mäßig gelungene Songs darauf. Die erste Single “Your Love Is Not Enough” mit Nina Persson von den CARDIGANS ist so ein Song – La-Di-Da, und vorbei ist er auch schon wieder. “The Second Great Depression” oder “Winterlovers” reißen ebenfalls nicht wirklich vom Hocker. Aber mehr als ein Schritt zurück ins Leben für die Band, die manch einer schon röchelnd dahinsiechen sah. Schönes Artwork im dicken Klappcover.
Man or Astroman? – Exmachina 7” 4,50
(Touch & Go/ 98) Zwei Songs der alten Space-Surf-Band.
Man or Astroman? – Inside the head of Mr Atom 7” 4,50
(Estrus/ 95)
Mara´akate – A significant portion of their discography CD 7,-
(Heroine/ 03) Dem Titel ist nicht viel hinzuzufügen: Das Demo Tape, die Split 7“ mit FABLE, die eigene 7“ und die Split 6“ mit RACEBANNON. 24 Songs insgesamt, alle soundtechnisch frisiert. Lohnt sich wegen des weit besseren Sounds und da die Vinylversionen ausverkauft sind.
Mara´ akate – Congratulations on your impending geography DVD 7,-
(Happy Couples Never Last/ 06) Die DVD zur Europatour 2003, beider ich als Fahrer und Freund teilhaben durfte, für mich also was ganz besonderes, viele schöne Erinnerungen. Aber auch für alle anderen. Es gibt Bilder aus jeder Stadt der Tour, von Bands mit denen mensch zusammen spielte (MY OWN LIES, RAEIN, TRAPDOOR FUCKING EXIT, OFF MINOR, THE NOW-DENIAL…), dazu das komplette Set des Summerslam Festivals, Kommentare und so. Und auf der DVD-Rom noch unveröffentlichte Live Aufnahmen. Und ich hab´s endlich auf die Titelseite geschafft, haha.. (cr)
Mara´akate – s/t CD 7,-
(Alone/ 02) Nach 3x kleinem Vinyl, nun das erste Full Length: Und siehe da, es wird nicht nur gewütet, und den Spuren von Honeywell gefolgt, es hat auch Atmosphäre Einzug gehalten. Dafür verantwortlich zeichnen sich melodische, instrumentale Parts, die sie immer mal wieder kurz einstreuen. Auch das tempo scheint mir insgesamt doch um einiges gedrosselt. An manchen Stellen erinnern sie mich an die tollen HELL NO. Well, Steht ihnen sehr gut zu Gesicht, müsste also trotz der kleinen Veränderung auch den Hörern der alten Platten gefallen..
Mara´akate/ Rep Seki – Split 10″ 14,-
(Mara´akate/ 03) 3 neue Songs, ich liebe sie! Rep Seki ist das Projekt des ehemaligen USURP SYNAPSEN Travis: Schräg, wild, extravagant! Zur Tour erschienen, limitiert auf 300 Stück. Die allerletzten Exemplare!
Mare – s/t CDep 10,-
(Hydra Head – Translation Loss/ 04) Heilige Scheisse, was ein Biest sind denn bitte Mare? Eine neue Band um den Ex- Frontmann von “The End”. Fünf Songs zwischen Bulldozer Sludge, Doom, Ambientparts, melodiöse Chören (!), dazu die Vocals, die so klingen als wenn der Typ um sein Leben schreit, und vorher zuviel Isis gehört hat. Produktion wirkt ein wenig blechern, aber genau das finde ich gut und passt auch. Artwork ist von Mr. Turner himself. Jetzt auch endlich auf Vinyl, limitiert, farbig und im Klappcover. (ts)
Maritime – Glass floor LP/ CD 11,50/ 14,-
(Grand Hotel Van Cleef/ 04) Ex-Pommes Ring und Dismemberment Plan mit echt fluffiger, hochmelodischer Musik.
Maritime – Heresy and the hotel choir LP/ CD 12,50/ 14,50
(Grand Hotel van Cleef/ 07) Die Ex-PROMISE RING und Ex-DISMEMBERMENT PLAN Jungs mit ihrem dritten Werk. Es gibt Musiker die betreiben ihr Handwerk ernsthaft und kontinuierlich auf auf hohem Niveau, bleiben sich dabei treu, scheren sich einen feuchten Kehricht um Marketing- oder Hipness-Faktoren und erreichen somit ein riesen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz. Maritime sind solch ein Fall; aufgewachsen im frühen Post Hardcore, damals noch ganz frischen EmoCore haben sie ihren hoch-melodischen, emotionalen Gitarren Rock bis zur Perfektion verfeinert und sich mit dieser Scheibe endgültig in den “Jawbreaker Himmel” katapultiert. Poppige Arrangements zu leicht schrägen Riffs, ganz eigen gesungen und mit den nötigen Schuss Härte, ohne einen Bruch im Flow der Musik zu produzieren. Warm, tight, kantig, sympathisch, ehrlich, smart, unaufdringlich und trotzdem im wahrsten Sinne bemerkenswert, eine tolle Scheibe, erneut!
Maritime – We, the vehicles LP/ CD 12,-/ 15,50
(Grand Hotel van Cleef/ 05) Maritime entstanden 2003 aus der Asche von PROMISE RING. Sänger und Gitarrist Davey von Bohlen brachte 2004 mit “Glass Floor” das Debütalbum von Maritime beim Hamburger Label raus. Seitdem ist allerhand passiert. Maritime wurden hierzulande zu einer Indie-Rock-Hoffnung, Regisseurin Dorris Dörrie will ihre Musik für ihren neuen Film „Der Fischer und seine Frau“, und Kettcar wollen sie unbedingt auf ihrer nächsten Tour mit dabei haben. Jetzt kommt das zweite Album, durch das sich eine unprätentiöse Beschwingtheit zieht. Im Vordergrund steht weiterhin die zerbrechliche Stimme von Davey von Bohlen, der flockig instrumentierte Hintergrund wird von dem Trio mit vielen Anleihen von The Smiths bis R.E.M. verziert.
(The) Mars Volta – Amputechture DoLP/ CD 18,50/ 17,-
(GSL – Universal/ 06) It lacks a human pulse. Wie üblich also. Denn: Wahnsinn bleibt Wahnnsinn, auch auf der mittlerweilen dritten Mars Volta – Platte. Und beim hundertsten Gitarrensalsaprogterrorfrickelsolowahnsinn kommt das auch dem geneigten Hörer nicht mehr ganz so abgefahren vor. Denn auch wenn The Mars Volta weiterhin auf ihre einzigartige Art und Weise Gesetze und Konventionen der Musikwelt auf den Kopf stellen, so präsentiert sich Amputechture doch stukturiert und durchdacht wie selten zuvor. Der Vorstand Rodriguez/Bixler zimmert sich über die acht Kompositionen hinweg verhältnismäßig massive Songgerüste, die es doch tatsächlich schaffen einen ganzen Song durchzuhalten ohne von der Truppe zum Einsturz gebracht zu werden. Sowieso schallt es einem straffer und perfektionierter durch die Ohren, manische Ausbrüche oder kilometerweite Genickbreaks ála Frances The Mute sind hier genausowenig zu finden, wie die raffinierten Konzepte und das individuelle Artwork des Erstlings. Wie man diese musikalische Entwicklung der Band nun bewertet sei jedem selbst überlassen, denn schlecht ist Amputechture auf keinen Fall. Wer wie ich allerdings Frances The Mute für seine durchgeknallten, aber gleichzeitig auch epischen Soundeskapaden liebte, der könnte von der neuen Platte maximal etwas enttäuscht sein. (Nicolai Pudimat)
(The) Mars Volta – The bedlam in goliath CD 18,-
(Universal/ 08) Das neue Album hat mehr Rock, mehr Struktur. Natürlich noch immer in Sphären abdriftend, total verspielt und auf den ersten Blick undurchschaubar – aber, im Vergleich zum Vorgänger doch mit mehr Rock, mehr Strophe und mehr Refrain. Eine Klasse für sich! Vinyl wird bestimmt später folgen…
(The) Mars Volta – De-loused in the comatorium CD 14,-
(GSL – Universal/ 03) Die Vinylversion dieses Geniestreiches von Omar Rodgriuez und Cedric Bixler (Ex- At the drive-in!). Es ist ein Konzeptalbum geworden, welches den Tod von Julio Venegas (Freund von ATDI – jener hatte sich 1996 das Leben genommen, während At the drive-in gerade probten) behandelt. Musikalisch in die ATDI Richtung. Allerdings alles grösser, pompöser, düster (grade zu psychedelisch) und melancholischer. Instrumentalparts folgenden hektischen Parts oder auch mal Jazzparts sowie Salsaparts – aber immer mit dieser markanten Stimme. Die Platte hat 1001 Ideen – unglaublich, Wahnsinn. Kommt im fetten Klappcover, mit Poster und auf schwarzgerändertem SILBERNEN Picture Vinyl (!)…
(The) Mars Volta – Frances the mute 3xLP/ CD 22,-/ 15,-
(GSL – Universal/ 05) Das neue Album, noch experimentieller, beinahe verlieren sie sich in ihren eigenen Experimenten und herrlich absurden Klangwelten. Ein Meisterwerk – ein Monster von einem Album, dem einen oder anderen vielleicht schon zu verspielt, zu uneingängig. Dabei ist das Album eigentlich trotzdem insgesamt sehr eingängig, absolute Hits sind hier drauf (“The widow”). Jetzt auch endlich auf Monster schickem Vinyl. Aufgrund eines Rechtstreits der Band mit dem Majorlabel hatte sich die Veröffentlichung immer wieder verschoben. Den Titelsong gibt es daher auch nicht auf dem Album, sondern als separate 12“. Nu aber…fettes Klappcover, 5 Seiten Musik, 6. Seite Kunstwerk! Die dickste Platte, die ich kenne: schlappe 12mm dick! (cr)
(The) Mars Volta – Frances the mute 12″ 7,-
(GSL/ 05) Der Titelsong des neuen Albums ist nicht mit auf dem Album, drauf, sondern hier zu finden!
(The) Mars Volta – Scabdates DoPicLP 20,-
(GSL/ 05) Das erste komplette Livealbum der Soundkünstler. Einzelne Live Songs gab es ja schon auf den Pic12“es. 74 Volle Breitseite, die besten Songs von beiden Alben, allerlei Ausflüge, Improvisationen und Spielereien. Kommt mit Poster und auf sehr schickem und fetten Doppel Picture Vinyl. (cr)
(The) Mars Volta – Tremulant 12″/ CD 9,-/ 7,50
(GSL/ 02) Ich hab keine Ahnung, was das sein soll, wie ich das beschreiben soll! Ist aber auf jeden Fall sehr cool und machte ne Menge Spass beim hören. Sind ja nicht nur Ex-At The Drive In, sondern klingen für mich auch wie ATDI im Orient auf Speed: Zappelig, tanzbar, auf jeden Fall unüberhörbar ATDI mit ner zusätzlichen Prise Tapeloopes, wilden Percussions und irgendetwas episch-hymnenhaften. Crazy! (cr)
Martyr A.D. – Human condition CD 14,-
(Ferret/ 01) Die Disembodied-Nachfolgeband, und die gehegten Erwartungen werden nicht enttäuscht! Das Cover ist mit lecker Schweineköppen verziert,.. und Disembodied werden vom ersten Lied an als MetalCore- Wannabies geoutet. Dermaßen fetter Metal (fast ohne Core), dass es fast nimmer dicker geht. Machine Head (vom Sound) und Merauder (vom Gesang), sowie Sepultura (die neueren) kommen mir als ähnliche Vertreter in den Sinn (ss)
Mary Lou Lord – Baby blue CD 14,-
(Rubric Records/ 04) Ihr ganzes neues Album widmet Mary ihren Freund und langjährigem Weggefährten ELLIOTT SMITH. 14 unauffällige, warme Songs, die überwiegend von ihrer zauberhaften Stimme getragen werden. Einge wenige Songs sind sogar richtig rockig, “nach vorne gehend” – schön, das Mary wieder da ist!
Maserati – Inventions for the new season DoLP/ CD 16,-/ 11,50
(Golden Antenna – Temporary Residence/ 07) Ein blutrotes Cover, das die Apokalypse signalisiert. Angsteinflößende Klänge, die sich minutenlang wie eine heranrauschende Monsterwelle Stück für Stück auftürmen. Und immer wenn der Hörer mit der herbeigezitterten Eruption einer Wall of Sound rechnet, schlagen Maserati einen Haken und dann noch einen Haken, bis am Schluss gut zehn Minuten vergangen sind, aber eigentlich nicht viel passiert ist. Puh, diese Band, bestehend aus Mitgliedern von Now It’s Overhead, Turing Machine und !!!, macht es dem Hörer wirklich nicht leicht. Und das war erst der Opener „Inventions“… Auch auf dem dritten Album seit Bandgründung im Jahr 2001 mäandern Coley Dennis (Gitarre), Matthew Cherry (Gitarre), Steven Scarborough (Bass) und Gerhardt Fuchs (Drums) durch rein instrumentale, psychedelisch-progressive Klanggebilde zwischen Tortoise, Mogwai und Pink Floyd. Somit macht auch „Inventions For The New Season“ dem Bandnamen keine Ehre. Denn schnell wie ein Maserati ist auf dieser Platte gar nichts. Lediglich das ekstatische „Show me the season” – einer der Höhepunkte dieses Albums – macht etwas mehr Tempo und Druck, wobei auch das ganz tief in die Magengrube zielende Bassgewitter in „12/16“ einen ordentlichen Bums hat. Doch darum geht es dem Quartett nicht. Maserati setzen auf Atmosphäre und die Konzentrationsfähigkeit ihrer Hörer, denn ohne diese Bereitschaft zur Hingabe, funktionieren die Songs der Amerikaner schwer. Vinyl im schönen Klappcover.
Maserati – Language of Cities DoLP/ CD 17,-/ 15,-
(Golden Antenna – Hello Sir/ 02-08) Neuauflage des Debuts von 2002 – nun erstmalig auf Vinyl! Mogwai & Co. bekommen deftig Konkurrenz in Sachen “lauteste Live-Instrumental-Post-Rocker der Welt”, 8 Songs in bester Post-Rock Manier, etwas Tortoise, ein wenig Turing Machine (sind ja auch Leute von denen dabei), schön abwechslungs- und variationsreich. Vinyl im Klappcover und limitiert auf 500 Exemplare.
Maserati/ Mercury Programm – Split LP/ CD+DVD 13,50/ 15,50
(Hello Sir/ 08) Reissue der Split LP von 2003 mit Bonus. Zwei der ambitioniertesten Instrumental-Combos aus Amerika geben sich hier die Hand zu einem fulminanten Split-Release. Jeweils 3x exklusiv treten beide Bands an, wunderschöne Postrocksongs der elegischen Art, einer der Songs von Mercury Programm aus Gainesville/ Florida ist eine Interpretation eines Savath & Savalas-Stückes. Maserati aus Athens/Georgia kann man durchaus als die amerikanische Antwort auf Mogwai bezeichnen, qualitativ unfassbar guter Instrumental-Postrock mit unzähligen Facetten und Ideen! Zur CD Version gibt es eine DVD mit unveröffentlichten Videos!!
Maserati/ Zombi – Split LP 15,50
(Temporary Residence/ 09) Eigentlich logisch, dass diese Liebhaber des Proggigen – wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen in der Umsetzung- mal eine Split LP machen. Maserati klingen auf ihren 4 Songs experimenteller und weniger clean als auf der letzten Scheibe. Auf der Flip Pittsburgh´s Italo-Cinema-Liebhaber Zombi mit einem 14-minütigen Analog-Synthie-Track, der klingt, als ob Goblin Led Zeppelin´s “Moby Dick” covern würden. Vinyl streng limitiert.
Mastodon – Blood mountain DoCD 18,-
(Relapse/ 06) Das ist es endlich, das wirklich heiss erwartete neue, dritte Album von Mastodon. Und wieder wird der (konservative Metal-) Fan auf eine neue Probe gestellt. 12 Songs bekommen wir zu hören, deren Stimung sichinsgesamt ein klein wenig Richtung ProgRock bewegt. Im Vergleich zum Vorgänger sind die Songs etwas progressiver, vertrackter, weswegen sie ein wenig an brachialer Durchschlagskraft einbüssen. Dafür ist der Gesang noch variabler, und hat einige Überraschungen parat. Durch den extrem variablen Gesang und wechselnde Songstrukturen fällt es sehr schwer, einen roten Faden zu finden, der sich durch das Album zeiht. Etliche grossartige Songs sind aber natürlich insgesamt hier zu finden, alleine die ersten drei Songs der Platte haben es in sich und blasen dich an die Wand. Wie gesagt, höchstens konservative Metalheads werden sich daran stören, offene Fans werden sich freuen, und sie werden sich vor allem etliche neue HörenInnen damit erspielen. Also geht die Geschichte der „grössten Metal Band des Jahrzehnts“ weiter… Die DVD enthält umfangreiches Bonusmaterial, ein Making-of dieser Platte, ein Video, Fotogallerie und einiges mehr…
Mastodon – Call of the mastodon DoCD 15,-
(Relapse/ 06) Kein komplett neues Album, denn das wird ja bei der Industrie erscheinen. Die Songs der „ Lifesblood“ EP komplett neu gemastert und minimal verändert (Samle). Dazu noch vier weitere ältere, scheinbar unveröffentlichte Songs, sollen ihre ersten Aufnahmen ever sein (also 9 Songs insgesamt). Aber auch alles im neuen Soundgewand. Insgesamt natürlich etwas rauer als die beiden letzten LP´s, mehr Blast-Parts, aber sehr gut, um die Entwicklung der Band zu hören. Aber nicht falsch verstehen, das hier ist keine Ausschussware, das würden Mastodon nicht machen, die Songs sind gut! (cr)
Mastodon – Capillarian crest 7“ 4,80
(WEA/ 06) Einer der besten Songs des neuen Albums, auf der B-Seite ne Liveversion von „Crystal skull“. Schicke Aufmachung!
Mastodon – Leviathan CD 15,-
(Relapse/ 04) ENDLICH ! Da hatte ich das ganze Jahr drauf gewartet, und es sollte meine Scheibe des Jahres werden, nachdem ich die „Remission“ abfeiere ohne Ende. Hmm, irgendwie ist sie es aber nicht geworden. Und zwar irritiert mich der Gesang doch ein wenig: der kommt einfach nicht mehr so aggressiv und „asi“ rüber. Es wird mehr „gesungen“. An der Musik an sich hat sich nichts geändert – einfach nur heavy und tight bis die Nackenmuskulatur schmerzt. (ts)
Mastodon – Lifesblood CD 10,-
(Relapse/ 01-04) Ihre erste Veröffentlichung auf Relapse. Fünf Songs, wo schon gezeigt wurde, wo es lang geht. Mastodon spielen in einer eigenen Liga ! Jetzt auch neu auf limitiertem Doppelvinyl lieferbar. (ts)
Mastodon – Remission CD 15,-
(Relapse/ 03) Hier die Wiederveröffentlichung von Mastodon´s letztem Werk. Zusätzlich zu der CD gibt es eine Extra DVD, mit einer Live – Show aus ihrer Heimatstadt Atlanta aus dem Dezember 2002. Die DVD soll professionell gefilmt sein, hab sie aber noch nicht gesehen, um das bestätigen zu können. Die Songs auf der DVD sind: „O’le Nessie”, “March of the Fire Ants”, “Hail to Fire”, “Where Strides the Behemoth”, “Battle at Sea”, “Mother Puncher”, “Burning Man”, “Workhorse”, “Crusher Destroyer” und “The Emerald”. Vinyl ausverkauft – CD nur noch als EINFACHE CD OHNE Bonus DVD!!
Mastodon – The workhorse chronicles DVD 16,-
(Relapse/ 06) Relapse wollen echt wohl noch mal aus Mastodon was rausholen, bevor fuckin´ Warner die Band übernimmt. Also, nach den Demo Aufnahmen nun also die erste Mastodon DVD, aber die hat’s dann auch wirklich in sich: Knapp drei Stunden Material – Da gibt es hier rare Liveaufnahmen, Liveshots der letzten Touren, persönliche Aufnahmen, Interviews, Aufnahmen aus den eigenen Bandarchiven und vieles mehr! Absolut gelungene Dokumentation einer Band, die bereit ist, die musikalische Weltherrschaft anzutreten (wenn der Wechsel zu Warner sie nicht zerstört!).
Mates of State – Bring it back CD 13,50
(Barsuk/ 06) Das neue, vierte Album des musikalischen Ehepaars: Er singt und trommelt, sie spielt Orgel und singt. Und das auf so geile Art und Weise… im Vergleich zum direkten Vorgänger, den ich heiss und innig liebe („Team Boo“) etwas langsamer, ein paar Ecken und Kanten wurden rausgebügelt, die Songs sind halt einfach noch etwas poppiger und die Orgel klingt nicht ganz so vordergründig. 13 fantastische, wunderschöne Popsongs, die mich stets an ANNIVERSARY oder JEJUNE erinnern. Hoffentlich kommt noch Vinyl. (cr)
Mates of State – Team boo CD 13,50
(Polyvinyl/ 03) Das singende Paar aus den Staaten mit ihrem dritten Album. Er trommelt und singt, sie spielt Orgel und noch einiges anderes und singt auch. Ganz simple Songs meistens, mal fröhlich und tanzbar, dann ganz leise und traurig. (Doppel-) Gesang und Orgel sind so prägnant, dann braucht niemand eine Gitarre. Ein herrliches Quirrliges Underground Popalbum zwischen MOUNTAIN GOATS, WINTERBRIEF, TOTALLY TRAVIS (dem Solo Album des Piebald Sängers) und ANNIVERSARY. So Einfach, mitreissend und doch tiefgründig kann moderne Popmusik sein. Klingt teilweise wie eine „erwachsene“ Variante der angesprochenen ANNIVERSARY. (cr)
Matt Pond Pa – Last light DoLP/ CD 16,50/ 15,-
(Polyvinyl/ 07) Das neue Werk, Vinyl in superfetter Aufmachung und Klappcover. Ist bereits ihr sechstes Album als Deluxe-Edition auf 180 Gramm schweres Vinyl im Gatefold-Sleeve mit Vinyl-only Bonustrack und Download-Code. Vielleicht der dynamischste Blick in die Welt der von Pennsylvania nach Brooklyn übergesiedelten Band. Tolle Gesangsmelodien und ein untrügliches Gespür für Indiepopsongs mit auslandender Instrumentierung, eigentlich ein Fall für Sub Pop, und was für ein Gesangstalent. Vor dem Hintergrund der ländlichen Bildsprache Matts folgt diese Sammlung einem verschlungenen Pfad, der sich von hoffnungsloser Sehnsucht bis zur Hoffnung auf neue Liebe erstreckt und sich mit Genuss all den Entdeckungen widmet, die sich rechts und links am Wegesrand präsentieren.
Matt Pond Pa – Several arrows later LP/ CD 13,-/ 14,80
(Polyvinyl/ 05) Matt Pond PA aus Philadelphia sind wieder da, das letzte was man von ihnen gehört hatte war eine US-Tour mit Liz Phair, nach Jahren nun dieses 12-Track-Album (plus einem Live-Bonustrack). Orchestraler Indierock trifft auf überdurchschnittliche Songwriterqualitäten von Matthew Pond, der seine sieben Mitmusiker gut anleitet und alles aus Pedal Steel, Streichern, Orgeln und allem was für ein zeitgemäßes breitwandiges Indierockalbum nötig ist, herausholt. Artwork auch super, v.a. das Klappcover. Ein schönes, leichtes aber tiefgründiges Album mit Hang zur großen Melodie, zwischen Death Cab For Cutie, Iron & Wine, Maritime (v.a. die Stimme) und Neutral Milk Hotel, und das sind fürwahr keine schlechten Referenzen. Nach mehrerem Hören wird aus “Several arrows later” (allein schon der Titeltrack ist eine echte Perle!) eine wahre Hitplatte, die Cinemascope-Version von Maritime wenn man so will – gigantisches Melodiegespür und Charme galore!
Matt Pond PA – The nature of maps LP 12,50
(Polyvinyl/ 02) Das schöne Album nun auch endlich erstmals auf Vinyl!!
Matt Pond PA – The green fury LP/ CD 14,-/ 15,-
(Polyvinyl/ 02-07) 13 Songs in 39 Minuten des Akustik-Indierock-Kollektivs (bis zu 10 Leute!): Fließend-harmonische Teetrinker-Musik mit angenehmen Streicher- u. Orgel-Einsätzen, Turin Brakes oder Aloha dürften der wohl am nächsten liegende Vergleich sein (oder eine Akustik-Version von Promise Ring), aber kommt irgendwie “authentischer” und straighter, vermeidet Indierock-Klischees, quiet is the new loud! Jetzt auch ERSTMALS auf Vinyl!!
Maximo Park – A certain trigger LP/ CD 16,50/ 16,-
(Warp/ 05) Warp, sonst eher für elektronische Klänge bekannt (Boards of Canada, Aphex Twin…) präsentiert hier ein herrliches Gitarrenalbum. Die Band spielt, intelligenten, aber erdig-straighten Gitarrenpop, der einerseits an die Kreativität alter Heroen wie XTC, Jam oder Undertones oder sogar frühe Pulp erinnert, andererseits aber auch den frischen, leicht rotzigen dance-able Touch von Strokes und Bloc Party besitzt. Die Stimme ist sehr aussergewöhnlich, hat so ganz markante, eigene Melodielinien. Nahezu jeder Song hier ist ein Hit, meine absoluten Favoriten sind „The coast is always changing“und „The night i lost my head“ – besonders, beschwingend, cool…. (cr)
Maximo Park – Graffiti 7“ 4,10
(Warp/ 05) Neue Auskopplung aus dem Hitalbum. Neben dem Titeltrack gibt es auf der Flipseite das exklusive „Hammer Horror“. Edle Aufmachung mit dicker Innenhülle und farbigem Vinyl.
Maximo Park – Karaoke plays II 7″ 3,90
(Warp/ 07) Single-Duo aus dem 2. Album mit je einer Hommage, hier für den amerikanischen Autor Jonathan Coleman. Silberfarbenes Vinyl. Der Titelsong Live – dazu auf der Flipseite eben “Jonatahn Cole”.
Maximo Park – Karaoke plays I 7″ 3,90
(Warp/ 07) Single-Duo aus dem 2. Album mit je einer Hommage, hier für den französischen Philiosophen und Soziologen Jean Baudrillard. Weisses Vinyl.Der Titelsong als Studioversion, dazu auf der Flipseite eben Jean Baudrillard”.
Maximo Park – Our earthly pleasure LP/ CD 16,50/ 16,-
(Warp/ 07) 2005 war das Jahr von Bloc Party und eben Maximo Park; dieses Jahr hat
Bloc Party seine Zweitling schon vorgelegt; hier kommt jetzt der zweite
Streich der Nord-Ost-Egländer und es wird spannend wer diesmal die Jahres-Polls abräumt. Ähnlich wie bei den Kollegen um Kele Okereke ist das Album komplexer geworden, jedoch scheint sich das Quintett nicht einem alleinigen Songwriter untergeordnet zu haben, sondern man ist enger zusammengerückt; die boys sind tighter geworden, sie spielen scharfe, clevere Ohrwürmer, die weiterhin die schwärmerische Romantik und kontrollierte Hysterie des Debuts beinhalten. Der charakteristische Gesang, das Popappeal der Songs und die Spät-80er Keyboards Sounds bleiben, fügen sich aber in ein erwachseneres Songwriting, das auf Nachhaltigkeit zielt, ein. Klar, sind die ersten 2 Songs Ohrwürmer mit Energie für die Füsse, aber später traut sich die Bands an das “Gegenteil von Spontan-Hits” (Visions), die nach mehrmaligen Hören wachsen; sie sind verschachtelt, verspielt, treibend und emotional, oft mit einem Piano als zweites Lead-Instrument. Weiterhin hörbar sind Talking Heads, XTC, Smiths ihre Vorbilder; und trotzdem bekommt die “New Wave of British Rock” mit diesem Album eine eigenständige Stil-bildende Speerspitze.
Me First & The Gimme Gimmes – Blow in the wind LP/ CD 11,-/ 14,-
(Fat Wreck/ 01) 13 weitere Coversongs dieser Allstarband um Fat Mike himself. Unter anderem gelingt es ihnen, Songs wie Blowin´in the wind, Wild World, All my lovin´, Stand by your man, Runaway und San Francisco geil punkig und vor allem unpeinlich darzubieten. Mehr davon! (ss) CD VERSION KOSTET 14,-!
Meine Kleine Deutsche – Roky LP/ CD 11,-/ 13-
(Sounds of Subterrania/ 06) Die Band ist mir schon mit ihrer letzten Platte die in einer Kleinstauflage erschienen war aufgefallen: Und zwar nicht nur wegen Ihres aussergewöhnlichen Namens. Ist übrigens ein Trio aus Schweden. Harte Elektrobeats, mehrstimminger weiblicher/ männlicher Gesang, fette permanent durchgehauenen Fuzzgitarren Riffs, fertig ist Elektropunk der guten Sorte. Begeisternd, zumindest für die Leute, die sich vor dem Aufweichen der Grenzen zwischen Punk und Elektronik nicht fürchten. Erinnert an die frühen Tage von MOCKET oder LE TIGRE, als sie noch BIKINI KILL näher standen. Hat aber unbedingt auch was von der Energie von BE YOUR OWN PET. Coole Platte von cooler Band!
Melt Banana – 13 hedgehogs DoCD 15,-
(A-Zap/ 05) 56 Songs from 13 different singles and split singles. All the rare songs, which partly just came our in japan, for example the splits with Killout Trash, with Discordance Axis and Plainfield. That way or no way! (cr)
Melt Banana – 666 6” 4,50
(Level Plane/ 02) Auf kultigem Format 3 neue Songs der vermutlich verwirrten Japaner. Art-Punk!
Melt Banana – Bambi´s dilemma LP/ CD 11,50/ 14,-
(A-Zap/ 07) Sechstes Album der Kings of Spazz-Punk-Pop aus Tokyo – gewidmet dem Rock (deshalb ist diese Platte noch besser hörbar). Natürlich sind die 18 Tracks wieder schön sick, vertrackt und brachial zugleich, mit Synthies, manchmal so in etwa an Atari Teenage Riot angelehnt, aber insgesamt eben straighter als früheres Material, eingängiger, also die konsequente Weiterführung des letzten Albums. Ein ungezähmtes Monster mit female driven Vocals (zwischen lieblich und hart) und Hang zur Psychiatrie. Melt Banana kann man vermutlich nur lieben oder hassen. Was genau jedoch Bambi´s Dilemma ist, würd mich schon interessieren… (cr)
Melt Banana – Cactuses come in flocks CD 14,-
(A-Zap/ 99) The first half of Cactuses is a live recording from a 1992 improv festival that took place in a small room at Tokyo University; the second half is made up of four-track recordings created in mid-1994. As many voices from across the literacy rainbow are quick to point out, Melt-Banana is nothing if not a force to be reckoned with. Because they have unlocked the secrets of prime-number hardcore and gorged themselves on influences ranging from the Damned to Patty Waters, Jim O’Rourke to Merzbow, and Gertrude Stein to Mr. Bungle, they appeal to a fairly wide range of freaks and lovers of high-decibel controlled chaos. Compared to every kind of animal on every kind of drug imaginable, Melt-Banana and their weird blend of mystical awareness, hysterical screech, and moderately robotic attention to detail are magnets for believers in ampheto-core, avant garde appreciators, and no wave loyalists.
Melt Banana – Cell-scape LP/ CD 11,50/ 14,-
(A-Zap/ 03) Das neue Album der Japaner, fühle mich zur Zeit nicht in der Lage ein ausführliches Review zu schreiben, ihr wisst eh Bescheid, bei mir läuft gerade Bonnie Tyler mit „Total Eclipse of the heart“. Dieses Album scheint Struktur, Melodien zu haben..ich kann es kaum glauben. Vinyl wieder lieferbar!
Melt Banana – Charlie LP/ CD 11,50/ 13,-
(A-Zap/ 98) Another all-out spazztak of scream-and-careen mathified skree core from Tokyo’s most tightly wound springs. Fourteen tracks of mind altering, brain boggling, and spine crushing shrapnel punk with vocals that hit your head like high-pitched knives and music that bores through your flesh like some kind of new super drill. Sure they look nice enough, but don’t get your ears too close, these yaros bite. Like getting stabbed in the face and bragging about the conquest later. Embarking right this second on a trans-continental tour that will bring them perilously close to each and every one of you. Our advice, go see them you obviously haven’t been using those ears for any good purpose anyhow. Guest appearances from MR. BUNGLE, the THREE DOCTORS BAND, THE WINTERMITTENS, and members of DIESELHED.
Melt Banana – Scratch or stitch CD 14,-
(Skin Graft/ 04) A reissue of the ear-piercing Scratch or Stitch album from Japanese over-adrenalized noise-rockers MELT BANANA. A frenzied collision of ferocious guitars, rhythmic mayhem, and over-the-top, ultra-high-pitched vocal screeches. Hardcore, speedmetal, and mayhem produced by JIM O’ROURKE and engineered by STEVE ALBINI.
Melt Banana – Speak squeak creak CD 14,-
(A-Zap/ 01) Das 94er Debutalbum der durchgeknallten Japaner, damals nur auf CD erschienen. Dank A-Zaps nun erstmals auf Vinyl und somit gibts wieder 24 Songs lang das pure Inferno, wie es eigentlich nur aus Japan kommen kann. Kranker und weirder Shit, produziert von Steve Albini. Aber ihr wisst ja eh, worauf ihr euch einlasst, gelle ? (cr) Zur Zeit nur auf CD!
Melt Banana – Teeny shiny CD 14,-
(A-Zap/ 00) Neue Studioscheibe dieser offensichtlich geisteskranken Japaner. Wild & bizarr… Noise. (cr)
Melt Banana/ Big D and the Kids Table – Split 7” 6,50
(Fork in Hand/ 02) Wenn das mal keine merkwürdige Kombination ist: Die Schräg-noisig-verrückten Japaner treffen auf die SKA Band Big D… Abgefahrene Sache…
Melt Banana/ Chung – Split 10” 20,-
(Sounds of Subterrania/ 05) No joke…it´s fucking expensive. But you have never seen a cover like this before! It´s just one cover but with four different views: it´s a hologramm! Looks amazing! And: The songs from MB are also pretty good! (cr)
Melt Banana/ Fantomas – Split 5”/ 3”CDep 8,-/ 8,-
(Unhip/ 05) Auf coolem Format erscheint diese putzige Scheibe der beiden aussergewöhnlichen Bands. Die CD ist viereckig (!) und sieht nur geil aus, das Vinyl steckt im handgemachten Cover und sieht ebenfalls Bombe aus. Was für Liebhaber und Verrückte! Fantomas mit einem kurzen Song, MB mit zwei Songs. Ist beim Label jetzt schon ausverkauft, also ranhalten… (cr)
Melvins – Foaming 7” 7,-
(Ipecac/ 02) Einer der letztes Teile der Melvins 7“ Serie: Der Titelsong ist vom Album „Hostile ambient takeover“, die B-Seite ist eine Coverversion der Warlock Pinchers. Limitiert – loggisch!
Melvins – Mangled demos from 1983 Do10”/ CD 14,50/ 14,-
(Alternative Tentacles/ 05) Wow, jetzt haben sie aber wirklich das allerletzte an Material rausgesucht, danach kann wohl nichts mehr kommen. Ihre allerersten Aufnahmen, (und ein paar Interview Schnipsel) noch zur Prä-Dale Crover Zeit. Mit Mike Dillard an den Drums und Matt Lukin am Bass. Aufgenommen anno 83 und obwohl schon so ein gewisser Melvins Touch hörbar ist (ja, mit “set me straight” & “melt alec” haben sie hier schon spätere “Hits” recorded), waren sie damals natürlich noch mächtig beeinflusst vom Punkrock, waren heftig schnell und einfach; wir hören späte Verbal Abuse, dieser Mix aus Punk und Metal (später nannte mensch das “crossover”) und eigentlich ist es unglaublich wie cool sie damals schon waren. Für Fans Pflicht, nicht nur wegen den ewig langen amüsanten Linernotes von Buzz. Limitiert!
Melvins – Nude with boots CD 15,50
(Ipecac/ 08) Fast 25 Jahre, 25 Alben und sie stehen wie Granit Klippen im Wasser- und Sturm-gepeitschten Pop-Rock Meer; monolithisch und krass, unerbittlich und letztendlich vielleicht auch ein bißchen einsam … genug der Poesie, hier sozusagen “Senile animal” Part 2; in gleicher Besetzung mit dem Power Duo Big Business als Verstärkung rocken sie; keine B-Seiten, wenn ich sage Part 2, sondern im Januar dieses Jahr aufgenommen, ein bißchen eingespielter, nicht nur kraftvoll, sondern auch versiert und kreativ an der 2-Drummer Front. 11 Melvins-Tracks, die nicht überraschen und doch wieder umblasen. Dazu dieses geradezu niedlich erscheinende, harmlose Coverartwork… Leider CD-only….
Melvins – Revolve 7″ 5,50
(Poof) Ganz seltene Single. Fängt beim genialen Coverbild an und endet mit den Songs “Revolve” und “With teeth”. Kurioses Teil!
Melvins – Salad of a thousand delights DVD 17,-
(Box Dog Video/ 03) 12 Songs der Melvins LIVE in Washington 1991. Gute Qualität. Dazu noch andere live Aufnahmen, Melvins im Studio 1984 (!) und ein bisschen mehr. Eine enorm einflussreiche Band, ein Stück Musikgeschichte. (cr)
Melvins – Senile animal 4xLP 68,-
(Hydra Head/ 08) Du liebe Güte! Ihr Album von 2006 nun erstmals auf Vinyl. Natürlich belassen es die Melvins nicht bei einer einfachen Platte. Wir erinnern uns an ihre letzte LP Box auf Ipecac… Alle 4 Platten einseitig bespielt, auf der Flip befindet sich jeweils eine Gravur, Vinyl selbstredend farbig! Es ist ja nicht so, das die Jungs auf der faulen Haut liegen, da kommt regelmässig im Jahres-Takt oder auch schneller was, und obwohl es immer nach Melvins tönt, weiss man nie genau was einen erwartet; Neben den siamesischen Zwilligen Buzzo/ Dale haben sie diesmal “the Hydra Head Records Power Duo Big Business (Ex-KARP/ MURDER CITY DEVILS)” eingeladen. Was bedeutet, dass hier mindestens mit zwei Schlagzeugern gerockt wurde. Dementsprechend imposant ist das Werk. Mächtig und rockig, groovy und schnell wie lange nicht mehr, technisch sehr fett, musikalisch natürlich brilliant, kompositorisch wird an die Mitt-90er Tage angeknüpft, was auch bedeutet, dass die Melvins viel Wert auf Melodien gelegt haben und die sind so gut wie schon lange nicht mehr. Also: Super fett, super schick. Now or never vermute ich mal!
Melvins/ Lustmord – Split CD 15,50
(Ipecac – Alternative Tentacles/ 05) Jetzt doch noch endlich auf limitiertem Vinyl! Das schöne an dieser Band ist ja, seit fast 20 Jahren machen sie regelmäßig Platten und man weiß nie, was auf einen zukommt. Ich erinnere an Lysol (s/t), die Trilogie Maggot/Crybaby/Bootlicker oder das Fantomas Projekt. Hier jetzt eine Coop mit dem Avantgarde Elektroniker Lustmord (u.a. Arbeiten mit Throbbing Gristle und Mitglied bei SPK). Das klingt wieder derb und unhörbar – ist aber eigentlich falsch, vielmehr legen sie hier wieder ein vielschichtiges komplexes und z.T. sehr feines, leises Werk hin. Aber zwischen diversen eher entspannten Drone-Ausflügen (Soundscapes die wegbeamen – insbesonders über Kopfhörer), kommen wahrlich bekannte Noise-Attacken, produziert mit Gitarren und dem üblichen oder auch elektronisch. Also kein Lysol II, sondern eher eine weitere (durchaus anspruchsvolle) Facette einer der besten Metal-Band der Welt.
Memories of Tomorrow – Compilation CD 6,-
(Young Blood/ 01) “Memories of Tomorrow” is a fine compilation covering the positive hardcore making pits form and kids dive from stage to friend. It features mostly unreleased tracks by the GATE CRASHERS, LIFE´S HALT, NO JUSTICE, NO REPLY, BEST OF TIMES and more. A great introduction to what Youngblood Records is all about, this compilation is long out of print. Skate-Core!
Meneguar – I was born at night LP 10,50
(Narshardaa/ 05) Meneguar bestehen aus dem Sänger von BOOKS LIE und Leuten von SHERYL’S MAGNETIC AURA. Meneguar haben einen eigenen Sound, der so erfrischend ist – eine wahre Freude. Melodische Gitarren, mal hektische ausbrechende Parts, aber alles in einem mehr als charismatischen Indie- Postrock Rahmen. Irgendwo einzuordnen zwischen Van Pelt, Les Savy Fav und Built to Spill, wobei Meneguar auf eigenen Füssen stehen und ihren ganz eigenen Charme versprühen. (ts)
Meneguar – Strangers in our house LP/ CD 12,50/ 14,-
(Troubleman Unlimited/ 07) Wie diese Platte Spass macht!! Ein Feuerwerk melodischer Musik zwischen Punkrock, Postrock und Indie. Turbofettes Vinyl im überdimensionalen Klappcover. Wenn draussen die Sonne scheint, muss Meneguar auf den Plattenteller! Was für eine geile Platte!! (cr)
Merzbow/ Band of Pain – Insect/ Reptile Pic12″ 17,80
(Dirter/ 08) Limitiertes, schickes Projekt. Noise to the maxx! Nach über einem Jahr der Vorbereitung und des Wartens hier nun endlich die neue LP von den noisigen Japanern von Merzbow mit Band of Pain. Die vollfarbige Picture-Disc kommt in schwerem Vinyl und ist limitiert auf 1000 Stück!
Merzbow/ Porn – Split LP/ CD 14,30/ 14,-
(Truth Cult/ 08) Kollaboration zwischen Porn (Dale Crover/Melvins, Billy Anderson, Tim Moss) & Merzbow. Finsteres Noise-Wirrwarr, Merzbow setzt sich eindeutig durch, lässt die Muskeln spielen, eine Noiseattacke jagt die nächste. Porn dagegen halten sich Gentlemen-like im Hintergrund, ab und zu vernimmt man ein dumpfes Doom-Geschoss aus der hintersten Ecke kommen, aber Merzbow hat immer die passende Antwort bereit, der Harakiri-Bomber dreht das entscheidende Knöpfchen und zack, hat´s auch schon wieder boom gemacht. Völlig schräger Stuff auf farbigem Vinyl.
Metal Hearts – Socialize LP/ CD 10,-/ 13,50
(Mi Amante – Polyvinyl/ 06) Mi Amante präsentiert hier die Vinyl Version dieser tollen Platte, die via SUICIDE SQUEEZE in den USA nur auf CD erschienen war. Man nehme an Postal Service würden mit Ben Gibbard ihrer Portion Schmalz beraubt werden oder Electric President ihren Facettenreichtum ablegen, man könnte trotzdem nicht annähernd „Socialize“ beschreiben. Denn die Leistung des Duos Metal Hearts ist es vor allem mit ganz schlichten Mitteln Großes zu schaffen. Feine Elektronik, Gitarre, Bass und weiblich-männlicher Gesang im Wechsel dominieren ein Album, dass eben vor allem direkt über Kopfhörer und in ruhigem Umfeld seine Wirkung entfalten kann. Metal Hearts brauchen keinen Pomp und keinen Pathos, um berührende Songs zu schreiben, die bei oberflächlicher Betrachtung tatsächlich wenig Abwechslung bieten. Hört man aber genauer hin, entdeckt man all die Feinheiten, die sich in Songs wie „Disappeard“, „Airplanes Flying“ oder den Titelsong einschleichen. Ganz behutsam werden dort einfache Songgerüste hochgezogen, aufgestockt und weiterentwickelt. Schönheit trifft Einsamkeit und Geborgenheit. Was unvereinbar scheint, wird hier möglich. „Mountain Song“ ist das wunderbarste Stück seit es Duette gibt und wie einen das Saxophon bei „Gentlemen’s Spell“ verzaubert, wird einem erst nach und nach bewusst. Man möchte der Band persönlich danken für so viel unaufgeregtes Songwriting, dass bereits auf dem Debütalbum so routiniert wirkt, wie es nur die ganz Großen können. Dennoch scheint mit „Socialize“ noch lange nicht alles gesagt und die Kreativität bei Metal Hearts noch lange nicht versiegt zu sein. Da geht bestimmt noch mehr und das macht einen beachtlichen Teil dieser spannenden Band aus. Denn wenn Metal Hearts auf dem nächsten Werk noch die zwei, drei weniger spektakulären Songs durch bessere ersetzen, kann diese Form von Indie-Elektronik-Pop noch weit über das selbst gesteckte Ziel hinausschießen…
Mew – Me and the glass handed kites CD 15,70
(Red Ink/ 06) Das angekündigte Vinyl wurde leider gestrichen! Die Dänen wurden dieses Jahr bei den MTV Music Awards zur besten dänischen Band gewählt. Verspielter progressiver Rock, der sehr warm und melancholisch rüberkommt. Zudem werden bei den 14 Songs viele abgefahrene Effekte benutzt sowie Streicher eingesetzt. Beeindruckender Melancholischer Post-Prog-Rock, 14 mächtige Songs. (ts)
MGMT – Kids 12″ 8,50
(Sony/ 08) Mein Lieblingsong des Albums nun endlich auch als Single. Dazu auf der Flipseite eine GENIALE Dancefloor killende Mega Tanz Electro Version von SOULWAX….. Burner! (cr)
MGMT – Metanoia 10″ 16,50
(Columbia/ 08) Gleich Nachschlag nach der genialen LP. Hier noch verrückter, noch experimentierfreudiger: Auf dieser EP gibt es nur den 13-minütigen Titeltrack und ein Etching auf der Flipseite. Kommt mit Download Coupon. Weird! (cr)
MGMT – Oracular spectacular LP/ CD 18,50/ 15,-
(Sony/ 08) Vermutlich nicht nur für mich DAS Album des Jahres 2008. Zumindest im Kommerziellen Bereich, und auf der Tanzfläche. Ich liebe diese Duo! Hippie-Electro-Weirdness! Dem New Yorker Multiinstrumentalisten-Duo Ben Goldwasser und Andrew VanWyngarden, die sich früher “The Management” nannten, für eine Of Montreal-Tour eröffneten und es mit ihrer ersten EP bis zu einem Auftritt in die David Lettermann-Show schafften, gelingt hier tatsächlich sowas wie eine Neuerfindung von Psychedelic-Pop. Ein schwer in Worte zu fassender Stilmix offenbart sich, elektronisch angesteuerter Synthiepop, aber auch und vor allem die Einflüsse der späten 60er und 70er mit schrummelnden Akkustikgitarren und einem Instrumentepark von Flöten bis Streichern kulminieren in großgestigem, tanzbarem Progpop in Form opulent inszeniertem Songwritings mit eingängigen wie abwechslungsreichen Vocallines, die immer wieder in Air-artige Kopfstimmen umschlagen. Innovative Scheibe, die die Sounds der Vergangenheit in die Zukunft überführen, live soll es ein Hammer sein. Klingt so wie elektronischere Flaming Lips in etwa… Absolut geil!!
MGR – Amigosde la guitar CD 14,-
(Neurot/ 09) Battle zwischen MGR (Mike Gallagher von ISIS) und dem Elektro-Noise Chaoten Destructo Swarmbots aka Mike Mare. Ein langer Track zwischen monotonem, instrumentalem Postrock, elektronischem Noisegewitter und homerecording Electronica. Klingt hörbarer als man auf den ersten Blick meinen könnte. Ich frag mich noch immer ob MGR wirklich “Mustard, Grad and Roses” heisst oder eine Abkürzung für seinen Namen ist…
MGR – Nova lux LP 12,-
(Viva Hate Records/ 06) Mustard, Gas and Roses. Das ist das Soloprojekt von Mike Gallagher von ISIS. Fünf ambient, leicht dronige Songs – hat auch irgendwas von Fahrstuhlmusik. CD kam auf Neurot, jetzt das Vinyl auf Viva Hate. Limited to 1000 copies.
MGR – Wavering on the cresting heft LP/ CD 13,50/ 13,50
(Conspiracy/ 08) Das zweite Solowerk des ISIS Gitarristen der hier seine Vorliebe für Instrumental-Ambient-Experimente auslebt.. Hier und auf seinem Debüt wirken u.a. Red Sparowes-Leute mit – verstörende und schaurig-schöne Soundscapes, No-Sounds mit allerlei Synthesizern, Effekten und Improvisationen.Vinyl limitiert auf 500 Exemplare auf dickem 180gr Vinyl!
Miasma & Carousel of headless Horses – Perils CD 14,-
(Web of Mimicry/ 05) M & COHH are a British instrumental quintet whose dark, antiquated-sounding music encompasses elements of Eastern European folk, avant-rock, broken-down calliope music, and neo-classical film composition. In keeping with Mimicry tradition, their music can only be compared to many artists at once: in this case Angelo Badalamenti, Astor Piazzolla, Goblin, Art Bears, Burzum, Tom Waits, Antioch Arrow, King Crimson, Bach and Univers Zero. More a trip to an anachronistic world of neo-baroque psychedelia than a simple study in diced-up eclecticism, the music on Perils sways between lush chamber-oriented melancholia, apocalyptic bombast, and epic ghost train high-drama. With their harmoniums, autoharps, violins, violas, pianos, organs and glockenspiels added to a top of the line rhythm section, Miasma & the Carousel of Headless Horses very deliberately adhere to a Faustian melodrama of the angelic. Their dark, harrowing visions of some dense hellish musico-psychological dystopia shapeshift frequently and become a very capable and Elizabethan sounding prog-baroque meteorite at the drop of a hat. This instrumental music would find a happy home in a Jan Svankmajer or Fritz Lang film, and will find a prominent place on the shelf of any connoisseur of occultist highbrow, right next to his/her John Dee volumes. The group consists of Daniel O’Sullivan and Dave Smith from the trio GUAPO (a recent offspring from the hereditary line of MAGMA and RUINS; Orlando Harrison from the pop band Alabama 3 and Amal Gamal Ensemble (members of Coil, Cyclobe, and Shockheaded Peters); David Ledden from bleak country act Knuckles. BALD AUCH AUF VINYL!! Vorbestellungen möglich!
Michael Cashmore – The snow abides LP/ CD 16,-/ 12,-
(Durtro Jna/ 07) Der Gitarrist und Songwriter von CURRENT 93 mit einem Solowerk. Und dieses Werk besticht durch musikalische Grenzerfahrungen zwischen Elektronik, Ambient und Folk. Vor allem die Stimme von Antony (ANTONY & THE JOHNSONS), der auf dieser LP als Gastsänger fungiert, lässt dieses Album strahlen…
Miighty Flashlight – s/t LP/ CD 11,50/ 13,50
(Jade Tree/ 02) Ein gewisser Michael Fellows debutiert hier. Ist mittlerweile schon ein paar Jahre her, das er bei RITES OF SPRING den Bass zupfte und anschliessend zusammen mit WILL OLDHAM bei PALACE spielte. Hier präsentiert er unter dem schönen Namen Miighty Flashlight gefühlvolle Songs, teilweise richtig folkig, teilweise akustisch mit sehr angenehmen, ruhigem Gesang. Irgendetwas hat diese Platte, das er nicht ganz in die typische Songwriter Ecke passt, dennoch erinnert diese Scheibe stimmungsmässig desöfteren eben an WILL OLDHAM oder PEDRO THE LION. Sehr schönes Album, das ich so nicht erwartet hätte.
Milemarker – Anaesthetic LP/ CD 11,50/ 13,50
(Jade Tree/ 01) Brandneues, 4. Album der aussagekräftigen Ausnahmeband, die mittlerweile auf nem Big Label gelandet sind. Verstärkt gibt es melodische Elemente zu hören, das Album wirkt insgesamt um einiges ruhiger, ohne die kraftvollen Wurzeln zu vergessen. Gute Platte, grandiose Band. (cr)
Milemarker – Changing caring humans CD 12,-
(Stickfigure/ 00) Eine Sammlung alter, nicht mehr erhältlicher Songs von Singles, Split Singles und Samplern. Gerade hier sind sie sehr gut, wenn auch nicht mit den neueren Sachen zu vergleichen…
Milemarker – Frigid forms sell CD 13,50
(Lovitt – Jade Tree/ 00) ReRelease auf Jade Tree. Huch, ein kurzer Drum and Bass intro lockt zunächst auf die falsche Fährte, steht aber bereits für den verstärkten Einsatz der Keyboards und elektronischer Effekte auf diesem Album. Insgesamt sehr ausgereiftes Werk von Milemarker, fast jeder den ich kenne, sagt mittlerweile, das hier wäre ihr bestes werk. Vinyl OOP! (cr)
Milemarker – Future isms CD 11,-
(CWTGA/ 99) Das zweite Album, und das in einem Jahr. Respekt. Hört sich schon eher so an wie die neue Platte, wenn auch noch nicht ganz so ausgereift, und mit mehr Ecken und Kanten. (CRO) Vinyl OOP
Milemarker – Non plus ultra CD 11,-
(CWTGA/ 98) Yeah, die erste Milemarker-Platte. Hier noch mit recht wenig Keyboards unter-wegs, dafür wirkt das Ganze aber auch um einiges sperriger und heftiger als die neueren Sachen. Unbedingt kaufen und sich schon mal auf die nächste Tour freuen. Vinyl OOP
Milemarker – Ominosity LP/ CD 12,-/ 13,50
(Stickfigure – Eyeball/ 05) Nach langer Sendepause die sie sich ja hervorragend mit CHALLENGER vertrieben haben melden sich Al Burian und Co mit nem neuen Album zurück. Noch nicht gehört das Album…Das Artwork ist aber dermaßen unglaublich schön, da kauft sich einer wie ich die Platte nur wegen des Covers und entdeckt später die neuen Songs der nach wie vor geilen Band.
Milemarker – Satanic versus 12“/ CD 8,50/ 11,-
(Day After – Jade Tree/ 02) Eine MLP sozusagen, mit nur 6 Tracks, dafür aber über 33 Minuten Spielzeit. Mit Steve Albini nahmen sie 3 epische Songs auf, gekennzeichnet von einer düsteren Schwere, die ich von MILEMARKER bisher nicht kannte. Die anderen 3 Stücke haben sie selber aufgenommen, sie fallen sehr vielseitig aus, hier lotet die Band wohl ihre Möglichkeiten aus. Kalte KRAFTWERK-lastige Elektronummer gefolgt von trauriger Piano- Ballade, die in VSS-artiger Depression endet, dann übernimmt wieder die Elektronik. Spitzenplatte, wie ich finde, ihr bestes und vielseitigstes Material bis jetzt.
Mineral – End serenading CD 13,50
(Crank/ 98) Längst nicht sooo genial, wie die alten Sachen, das krachige, das rockende fehlt, das Abschiedsalbum hier ist sehr ruhig, eine wunderschöne Herbstplatte. Und mit dem Titelsong ist auch ein Überhit drauf! Sehr traurig und leidend die Platte. So manche Textzeile könnt eman getrost klauen und in den Brief an seine EX schreibe. Vinyl OOP! (cr)
Mineral – Power of failing CD 13,50
(Crank/ 95) Was für eine Platte!! Der Oberkracher, die vielleicht schönste, dramatischste Platte dieser Zeit. Feedbacks treffen auf krachige Gitarren und den sehnsüchtigsten, beinahe dramatischen Gesang. Eine Platte, wo ich so ein seltenes Wort wie „Anmut“ benutzen würde. So einen Song wie Gloria schreibt man nur einmal im Leben. Eine Platte wie die erste Liebe im Frühling. Man bewegt sich auf dem ganz schmalen Grat zwischen Euphorie und Scheitern. Eine Jahrhundertplatte!! Vinyl OOP! (cr)
Minion – Out of the carnage LP 11,-
(Vendetta/ 07) Bremen strikes back! Gerade Heute gut, das es sowas noch gibt: Die Bremer Allstars mit Leuten von CAROL, MÖRSER und SYSTRAL mit ihrem Metal Brett: 10 richtig böse Kracher mit bitterbösem, aggressivem “Gesang” und geilen Riffs mit ein paar Melodien und Wiedererkennungswert. Musikalisch liegt das irgendwo zwischen MÖRSER, NASUM und späten AT THE GATES. Da wir grad bei Schweden Metal sind: Produziert hat das ganze Goran Finberg (THE HAUNTED, OPETH, IN FLAMES) – entsprechend fett ist der Sound. Farbiges Vinyl und bedruckte Innenhüllen – schick!
Minor Threat – Complete discography CD 14,-
(Dischord/ 90) Als neu gemasterte Version kommt das Gesamtwerk dieser Überwichtigen Band aus DC, hier ist alles drauf: 26 Songs von allen drei Singles, der LP und den beiden Songs des „Flex your head“ Samplers…
Minor Threat – First demo tape 7”/ CDep 4,20/ 5,-
(Dischord/ 03) Die allerersten Aufnahmen von MT, 1981 aufgenommen, aber dann nie veröffentlicht, da die Band damit nicht zufrieden war. Die Aufnahmen tauchten nun beim Wühlen in den Archiven für die 3xCD DISCHORD BOX wieder auf, wurden 2001 von Don Zientara neu abgemischt und hier sind se nun: 8 bislang unveröffentlichte Smasher von MINOR THREAT!!!
Minor Threat – LIVE DVD 18,-
(Dischord/ 03) 4 berühmte Live Konzerte, u.a. Buff Hall 1982 und 9:30 Club 1983. Alles in cooler Qualität, dazu noch ein 16-seitiges Booklet. Punkgeschichte! (cr)
Minor Threat – Out of Step LP 9,-
(Dischord/ 83) Einer der grössten Klassiker überhaupt und gleichzeitig die einzige LP von MT. Beinahe jeder Song ein unsterblicher Klassiker mit so intelligenten Texten, dass viele Bands das Heute, fast 20 Jahre später, noch nicht hinbekommen. Gehört definitiv in jeden Haushalt. (cr)
Minor Threat – Salad days 7“ 4,-
(Dischord/ 85) 3 Song Abschieds-7″ dieser großartigen Band, inkl. des genialen “Salad Days” und einer geilen Coverversion von “Good Guys don’t wear white”.
Minor Threat – s/t 12“ 9,-
(Dischord/ 84) Diese 12” enthält die beiden legendären 7”es von MT, die im Original Anfang der 80er erschienen. Jeder einzelne Song ein Klassiker, egal ob vor 10 Jahren, Heute oder in 10 Jahren. MT haben sich hiermit unsterblich gemacht. All Hail Dischord ! (cr)
Minor Times – Making enemies LP/ CD 11,-/ 13,-
(Level Plane/ 04) New full album by this band from Philadelphia, heavy hardcore-metal with gruff tough-guy vocals… previous record on Scorched Earth Policy…
Minsk – Out of a center which is neither dead or alive CD 12,70
(At A Loss/ 05) Ex-BURIED AT SEA!! Dies hat hier aber nur noch sporadisch mit BAS zu tun. Sechs Songs in 65 M inuten bedeuten in diesem Fall episch, dynamisch und atmosphärische Noise-Sludge-Doom-Songs. Dazu der mehrstimmige Gesang. Tut mich irgendwie an frühe NEUROSIS erinnern. Sehr gut. Leider CD-only.
Minsk – Ritual fires of abandonment DoLP/ CD 17,50/ 15,-
(Relapse – Gilhead Media/ 07) Das zweite Album! Benannt nach der Stadt am Jadebusen, in der die Russen ihre Atom-U-Bootstaffel beherbergten, peitschen Minsk mit einem infernalisch-hypnotischen Rhythmusbrett unter den Füßen mit einer Mischung aus Doom- und Tribal-Metal ins psychedelisch-aggressive Delirium. Langgezogene athmosphärische Spaziergänge werden zu galoppierenden spirituellen Metalmonstern, immer wieder verharren Minsk im Psychedelisch-Artrockig-Ambientösen, um später mit der Kraft eines Ghouls umso fester zurückzuschlagen. 6 lange, episch-düstere Erfahrungsquellen. (cr)
Minus the Bear – Highly refined pirates LP/ CD 12,-/ 14,-
(Suicide Squeeze/ 02)
Minus the Bear – Interpretaciones LP/ CD 14,50/ 10,-
(Suburban Home Records – Suicide Squeeze/ 08) Remixe von 11 Tracks des so schon begeisternden “Menos El Oso”-Albums, dem hier neue Facetten abgewonnen werden und das einmal mehr die Daseinsberechtigung von Remix-Alben belegt, v.a. da es nichts mit Dancefloor zu tun hat, was bei den Originalen auch einfach nicht passen würde. Dabei sind Remixe von Fog, POS Redo, Tyondai Braxton, IQU06, Plan B, Dark Baby, Alias, Oktopus, Monostereo, J Clark und O.Hunter
Minus the bear – Menos el oso LP/ CD 13,-/ 13,50
(Suicide Squeeze/ 05) Endlich der Nachfolger, der noch besser geworden ist. Die Band bestehend aus Mitgliedern von Botch, Sharks Keep Moving und Kill Sadie machen relaxten Indiepop mit Postrock Anleihen (im DC Sound) und sehr hohem Wiedererkennungswert (meiner Meinung nach). Die Melodien bleiben hängen, innovatives Songwriting….die werden gross. 1A!
Minus the Bear – Planet of ice DoLP/ CD 19,-/ 15,-
(Suburban Home/ 07) Der Nachfolger des tollen “Menos el oso”. Mit Album Nummer 3 werden Minus The Bear ihrem Status als absolute Ausnahmeband gerecht. „Planet of ice“ ist die perfekte Zusammenkunft des typischen Band-Sounds, experimenteller Elemente und einer neuen ungeahnten Eingängigkeit. Minus The Bear entdecken den Song als solchen und nicht mehr nur als Transportmittel ihrer vielschichtigen Soundeskapaden. Klar ist da auch weiterhin der liebgewonnene Mix aus Progressive-, Psychedelic-, Art- und Post-Rock, neu ist aber die Fülle an lieblichen Hooks und das reduzierte, aber effektivere Einsetzen von Electronica. Die Band aus Seattle um Sänger Jake Snider erreicht auf „Planet Of Ice“ eine Sonnigkeit und Wärme, die so gar nicht zum frostigen Titel des Albums passen will. Die Musik folgt teilweise einem verfrickelten Indie-Pop, der übergangslos auf fette Gitarrenwände prallen kann. Im Mittelpunkt eines jeden Songs steht aber die Melodie. Danach tanzt der Bär am liebsten. Limitiertes farbiges fettes Doppelvinyl.
Minus the Bear – They make beer commercials LP 12,50
(Suicide Squeeze – Suburban Home/ 04-08) Aufbauend auf einem Gerüst das zu gleichen Teilen aus zeitgemäßem Indierock (hier spürt man die Nähe zu z.B. Modest Mouse) und Post-Punk-Background besteht, gehen MTB den wichtigen Schritt weiter und sprengen gerne mal Schemata und vermeiden vorhersehbare Strukturen. Und gerade da liegt ihre Stärke: klar klingen sie melodisch und hymnisch, aber eben auch verdammt tiefgründig, und interessanterweise gibt es verdammt wenige Bands die ihre Songs so intelligent und spannend aufzubauen wissen. Achja: Die Vocals erinnern mich hier erstmals massiv an J.Robbins (Jawbox, Burning Airlines), womit auch schon eine nächste passende Referenz genannt wäre, denn Minus The Bear toppen locker das Niveau das von solchen Dischord- oder DeSoto-Größen vorgelegt wird; nach dem grandiosen Album auf Suicide Squeeze/Luckyhorse also 6 euphorisierende Songs, die als Pflichtrelease in diesem Genre gelten müssen. Dank dieser Neuauflage ist diese EP von 2004 nun ERSTMALS auf Vinyl erhältlich!!
Miracle of 86 – Every famous last word LP/ CD 11,-/ 12,-
(Defiance/ 03) Neuster Streich auf Defiance. Bei Miracle of 86 singt Kevin Devine. Klingen sehr nach frühen Get Up Kids Sachen, Keyboard inklusive. Schöne Melodien für 35C am Baggersee mit einem Flutschefinger inner Hand. Aber auch an manchen Stellen folkige Parts oder auch mal melancholisch. Gefällt !!! (ts)
Misery Index – Discordia LP/ CD 14,-/ 15,-
(Relapse/ 06) MI haben es in jedem Bereich drauf – das Riffing ist exzellent! Es wird nie langweilig oder einfallslos, man ist ständig in Bewegung und reißt einen mit. Die Texte sind sehr hörenswert, sie behandeln politische und sozial- und religionskritische Themen – also fern ab von dämlichem “metzeltexten”. Dieses Album ist schnell, hart und voller Wut. Der stilistische Abstand zwischen Dying Fetus und Misery Index ist nun noch etwas grösser geworden und man hört nicht mehr viel davon daß es sich hier um Ex-Mitglieder eben dieser Band handelt. Die Scheibe ist sehr eigenständig und insgesamt eine Runde Sache, so gibt es eigentlich keinen Song der schlecht oder langweilig ist. Es handelt sich hierbei also um erstklassigen Death Metal der neueren Schule, wobei trotz der Blastbeats und der grossen Zahl an Doublebass-Gewitter-Passagen die Eingängigkeit nicht auf der Strecke bleibt. Die Vocals sind eher gebrüllt als gegrunzt, was der Band selbst für nicht Death-Metal Hörer durchaus zu einer eigenen Identität verhilft und den Wiedererkennungswert steigert. Die Songs sind trotz mancher Breaks und vieler verschiedener Passagen nicht zu komplex geraten, so daß sie geradeaus und nachvollziehbar sind. Generell gibt es eine gut erkennbare Richtung in den Stücken, und was die Komposition angeht ergibt eigentlich alles einen Sinn. Vinyl ist farbig und limitiert! (cr)
Misery Index/ Commit suicide – Split CD 10,-
(Earache/ 05) Jede Band mit zwei eigenen Songs, und jeweils einem Coversong. Misery Index covern „Reality distortion“ von Disrupt, Commit Suicide Death’s „Open Casket“. GRIND! (ts)
Misfits – 12 Hits from hell LP 11,-
(Caroline/ 02) Eine Session von 1980 @ Master Sound Production/ NY, bekannt geworden als die MSP Session. U.a. Halloween, Vampira, I Turned into a Martian, Astro Zombies, where eagles dare und viele viele Hits mehr. Kommt mit Beiblatt zur Entstehung dieser Platte und Hintergrundinformationen . (cr)
Misfits – Collection I LP/ CD 12,-/ 15,-
(Plan 9 – Caroline/ 88) Man könnte sagen, die beste Misfits Platte, den hier sind eigentlich fast alle Megahits drauf: Horror Business, Skulls, I turned into a Martian, Wolfsblood, Astro Zombies, Night of the living Death, Where eagles dare, Hollywood Babylon, um nur mal ein paar zu nennen. Nur Klassiker!! CD als Neuauflage!
Misfits – Collection II LP/ CD 12,50/ 15,-
(Caroline – Virgin/ 95-05) Die 2. Hälfte der Hits wird hier verbraten, nicht so brilliant wie Teil 1, aber immer noch ausreichend Spitzenhits: We are 138, Last Caress, Horror Hotel, Halloween, Hate Breeders, Nike-a-go-go, Devil´s Whorehouse…CD als Neuauflage!
Misfits – Die die my darling 12“ 9,30
(Plan 9/ 84) Die berühmte Maxi mit dem berühmten Cover. 3 Songs, 3 Klassiker: Der Titelsong, We Bite und Mommy, can i go out and kill tonight?
Misfits – Earth AD/ Wolfsblood LP/ CD 12,-/ 14,50
(Plan 9 – Caroline/ 89) Musikalisch die vielleicht “härteste” Misfits Scheibe. Hammer Songs wie Earth AD, Death comes ripping, Green Hell, Wolfsblood, Hellhound….Klassiker!!
Misfits – Horror business 7″ 6,80
(Fanclub) Der Titeltrack, dazu das geniale “Teenagers from Mars” und “Children in heat”. Kommt mir Beiblatt.
Mission of Burma – The obliterati DoLP/ CD 22,-/ 16,-
(Matador/ 06) Wenn eine Band nach ihrer Reunion mehr Platten rausbringt als in ihren Anfangstagen ist das zuerst einmal merkwüdig. Nicht so bei Mission of Burma. Mit “Vs.” waren sie ihrer Zeit einfach voraus und somit werden ihnen 24 Jahre später auch für ihr drittes Album “The Obliterati” wieder die verdienten Lorbeerkränze aufgesetzt. Noch furioser als auf dem Comebackalbum “Onoffon” geht es diesmal bei Conley, Prescott und Miller zu. Die Kombination aus frühen 80er Jahren Postpunkriffs, Noise, Melodien und geballter Produktion überwältigt. Geradezu ein aggressives Machwerk, dessen ähnlich rohe Energie mich zuletzt auf Jesus Lizards “Liar”-LP so gefesselt hat. Ein kantiges, nahezu anachronistisches Gitarrenalbum mit genügend Melodiereferenzen zum Festhalten. Erinnert auch an gute, alte Zeiten von Moving Targets, frühe Lemonheads und eben Jesus Lizard! Kommt auf dickem 180gr High Quality Vinyl!
MIT – Deine Eltern 12″ 9,50
(Haute Areal/ 07) Das Trio Infernale aus Köln haut die Hörer nur mit Moog, Big-Muff-Bass und Drums bewaffnet um. Supportshows für Feedom, Test Icicles und Cobra Killer festigten ihren Weg und während ihres einjährigen Bandbestehens haben sie häufiger in London gespielt als in Köln. “Mit” sind die kleinen Brüder von der Mediengruppe und sicher gute Freunde von dem HH lo-fi Techno Label Metro. Sie verwandeln jeden Tanzboden in einen Hexenkessel oder einfach: ” …noch so jung und schon besser als Du. Sind das Tokio Hotel nach einem Plutoniumunfall? Ist der Sänger auf Helium? Was soll das, und warum macht das Spaß?
Miyagi in Spring – Compilation 7” 4,50
(Miyagi/ 06) Das erste Release eines neuen Hamburger Labels. Sehr schickes Artwork und edles Klappcover. Ist quasi eine 4-way-split Platte, vier Bands sind mit je einem exklusiven Song vertreten: CULM (haben jüngst hammermässig das Nexus gerockt), KENZARIS MIDDLE KATA (haben auch ordentlich im Nexus gerockt), dazu noch TENLIKE aus Schweden und MERCER, die wieder aus Deutschland. Gelungener Labeleinstand! (cr)
MK Ultra/ Seein´Red – Split LP/ CD 11,-/ 12,50
(Coalition/ 98) MK U blasen alles weg. Mitreissender, druckvollster Fastcore mit heftigstem Keifgesang, und dabei so fett und energisch auf den Punkt geballert. Emotion pur. Textlich gibt es einen Rundumschlag gegen Bullen, Christen-Hardcore und andere böse Dinge. MK U haben sogar Dropdead von meinem persönlichen Thron geworfen! Ach ja, Seein´Red, immerhin eine der besten europäischen Bands, habe ich bis heute nicht gehört, obwohl die eigentlich der Kaufgrund waren. Zu bombastisch sind MK Ultra !! (cr)
Modest Mouse – A life of arctic sounds 7“ 5,-
(Suicide Squeeze/ 96) Die beiden hier zu hörenden Songs gab es nur mal auf der z.Zt. nicht mehr lieferbaren Compilation CD. Also quasi exklusiv und wirklich richtig gut!
Modest Mouse – Dashboard 7″ 5,20
(Epic/ 07) Tielsong ist vom neuen Album “We were dead before the ship even sank” – die B-Seite ist exklusiv. Wunderschönes Coverartwork!
Modest Mouse – Everywhere and his nasty parlour tricks CD 13,-
(Epic/ 01) Die Meister des schräg-eingängigen abwechslungsreichen Indie-Rock aus dem Nordwesten der USA mit ihrem auf Sony releasten 2001er-Album, 8 Songs inkl. neu interpretierter Versionen alter Songs, insgesamt ruhiger und zurückgenommener.
Modest Mouse – Good news for people who love bad news CD 10,50
(Epic/ 04) Das neue Album, ein so gutes hätte wohl niemand mehr erwartet…Was für ein geiler Titel!! Vinyl vergriffen!
Modest Mouse – Sad sappy sucker CD 14,-
(K Records/ 01) Hier ein Stück Geschichte, die ersten Aufnahmen (1994) der Band um Isaac Brock. 24 Songs, z.T. vom Bandleader noch Solo auf 4-Spur und seinem Anruf Beantworter (trashig), z.T. mit dem späteren Line-Up in einer Studio Session (sehr cool) im Dub Narcortic Studio eingespielt. Alles bisher unverö. und durchaus als vollwertiges Album zu sehen.
Modest Mouse – The fruit that ate itself CD 11,-
(K Records/ 97) Eine Mini LP mit ihren verrückten Gitarrenmelodien und wildem Gesang. Für Fans unabkömmlich…, wenn auch wohl ihre wildeste Platte. 9 Songs. Vinyl leider OOP!
Modest Mouse – The moon & antartica CD 11,50
(Epic – Matador/ 00) Ihr Klassiker wieder neuaufgelegt!! 15 begeisternde Songs!
Modest Mouse – We were dead before the ship even sank DoLP/ CD 18,-/ 15,-
(Red Ink/ 07) Mit keinem geringeren als Ex-SMITHS Johnny Marr kehren die US Boys zurück und setzen ihrem letzten Meisterwerk noch einen drauf! “We were dead before the ship even sank” beginnt mit einem opulent-lauten, typisch Modest Mouse-hysterischen Kracher, der uns in die besten Momente der Band Ende der 90er zurückversetzt, und doch frisch und mitreißend klingt. Brocks Stimme ist etwas rauher und kräftiger geworden, was wunderbar zur fast greifbaren, dichten Instrumentierung passt; die 14 Songs (knapp eine Stunde Spielzeit) scheinen etwas tighter zu werden, ein Auge auf den Dancefloor schielend, das andere aber auf Innovation gerichtet, und die Augen im Hinterkopf immer in der Zukunft des Indierock, wo sie sonst niemand hat. Bläsersätze prasseln auf uns ein, dezente Synthies harmonieren unfassbar mit den genialen Riffs und den markanten stilbildenden Drums, und über allem der unverwechselbare Gesang, den man aus tausenden Stimmen heraushört, und natürlich klingt kaum ein Stück wie das andere, und gerade die ruhigeren Nummern sind es, die die Genialität dieser Band noch weiter untermauern. (cr)
Modest Mouse/ 764 Hero – Split CD 7,50
(Suicide Squeeze/ 98) Keine Split Platte, sondern eine Kolloboration: Beide spielen zusammen “whenever you see fit”. Dazu gibt es noch 2 freshe Remix Versionen von DJ Dynomate und Sientific American. Vinyl OOP!
Modesty – Thank you for smoking 7” 3,50
(Black Star Foundation/ 99) Schweden Pop mit coolen Beats. Am Schlagzeug ein gewisser Rasmus aka TIGER LOU.
Mogwai – Batcat 12″ 7,-
(Wall of Sound/ 08) Endlich neues Material! Der Titeltrack ist vom bald erscheinenden neuen Album (sehr gut!!) – die beiden anderen Stücke “Stupid Prick Gets Chased By The Police And Loses His Slut Girlfriend” (was für ein Titel bitte!) und “Devil Rides” sind hier exklusiv. Lohnt daher also definitiv!
Mogwai – Friend of the night 7″/ CDep 4,80/ 6,50
(PIAS/ 06) Vinylversion verzögert sich etwas, soll in Kürze hier eintreffen. Die erste Auskoppelung aus dem im März (auch als DoLP) erscheinenden Album namens “Mr. Beast”. Der Titeltrack ist 5 Minuten und baut sich langsam auf. Die B-Seite ist exklusiv. CD Version mit einem (ruhigen) Song mehr.
Mogwai – Government commissions CD 16,-
(PIAS/ 05) Kein neues Album, sondern eine Zusammenstellung, Untertitel: The BBC Sessions. Die Platte kommt im Klappcover und ist auch John Peel gewidmet. (cr)
Mogwai – Happy songs for happy people CD 15,50
(PIAS/ 03) Das neueste Album der Instrumental Rocker. Selten hörte ich epische Größe derart mitreissend auf den Punkt gebracht. Viel-instrumental, mit akustisch-zarten und elektrisch explodierenden Gitarren, Tasteninstrumenten vom träumenden Klavier über Spieluhr-Verspieltheit bis zu den weiten, weiten organischen Feldern der Früh-Prog-Elektronik und Schlagwerk-Vielfalt von motorisierter Automatik bis hin zu Schlägen an der finalen Geräuschgrenze werden hier Kunstwerke auf wenige Minuten konzentriert. Wellenberge, deren Aufbau bei Godspeed You Black Emperor eine Plattenseite in Anspruch nähme, werden hier in 4 Minuten errichtet und wieder eingerissen, und dennoch gelingt es den energiesprühenden Kopf-und-Bauch-Handwerkern von Mogwai, den Kern zu treffen. Denn diese Instrumental-Orgien wissen vom ersten Moment an zu berühren, zu erfassen und mitzureissen, und sprühen vor Macht und Kraft, Geist und Gefühl. Nur knapp 40 Minuten dauert das neue Werk, ist aber an Ideen und Höhepunkten reich wie kaum ein zweites. M bilden denke ich zusammen mit GYBE und MONO die Speerspitze ihrer ureigenen Bewegung. Schickes Cover…Vinyl leider OOP!
Mogwai – Mr. Beast CD 16,-
(PIAS/ 06) Das heisserwartete neue Album der Schotten. Ist bereits ihr fünftes Studioalbum. Und sie legen, wie bisher bei beinahe jeder ihrer guten Platten, mal wieder einen drauf. MOGWAI verfeinern ihren unverwechselbaren Still des apokalyptischen und tief emotionalen Gitarrenkrach, der im Wechselspiel zu melancholischen Momenten steht, wie die delikate Klaviermusik von YANN TIERSSEN zu den Gewaltausbrüchen von BIG BLACK– eine wahrhaft magische Mixtur aus Helligkeit und Dunkelheit. Das neue Album wird wie seine Vorgänger von den Säulen Laut – Leise getragen, zwischen denen es dieses mal aber zu gewaltigen Verschiebungen in Richtung getragene Passagen kommt. “Friend of the night”, die Single, dürfte einer der Songs des Jahres werden. Aber auch der Rest ist genial. Das ganze haben sie in ihrem eigenen Studio (mit dem geilen Namen “Castle of Doom”) aufgenommen, produziert wurden die Hits dann von Tony Doogan (u.a. BELLE & SEBASTIAN). Vinyl im dicken Klappcover, die limitierte DoCD enthält noch das “making of” dieses Albums als Bonus. (cr)
Mogwai – Rock action CD 15,50
(PIAS/ 01) Der Vorgänger des letzten Albums, mit dem sie spätestens den grossen Bekannheitsgrad erreichten. 8 tiefgehende Instrumental Songs aus der ersten Liga.
Mogwai – The hawk is hawling DoLP/ CD+DVD 18,50/ 16,50
(Wall of Sound/ 08) Da ist es auch schon, das komplette neue Album! Gibt es eine sicherere Bank als eine Mogwai-Scheibe? Definitiv nein, die Schotten haben noch nie enttäuscht und haben ihren Status als die vielleicht wichtigste und beste Instrumentalrockband immer wieder untermauert. Ihr 2008er-Werk ist ein wenig ruhiger ausgefallen, aber das tut der Intensität ihres Sounds keinerlei Abbruch. Mogwai starten wie erwartet von tief unten bei dem Augenzwinkersong `I´m Jim Morrisson, i´m dead´ und es dauert nur Sekunden bis man weiss, dass auch dieses Album ein großer Wurf ist. Der Natur- bzw. Tierverweis paßt insofern hervorragend, dass sie in ihrem Sound hier oft einen cineastischeren Unterton als zuvor verwenden. Herausstechend ist sicher das auch als Maxi ausgekoppelte `Batcat´, das rockigste, harscheste Stück, auf dem sie sehr zu bratzigem Bass schnell zur Sache kommen und auf das Aufbranden, das ihren Sound ausmacht, verzichten und stattdessen fast an die Melvins erinnern. Insgesamt überwiegt das kontemplativere, für Moviesoundtracks ideale Moment auf den 10 Songs und wir danken einmal mehr dafür, dass sie uns sich selbst beschert haben. Auf der lim. DVD der 25-minütige Film “Adelia i want to love”, das “Batcat”- Video und eine Fotogalerie. Vinyl im schicken Klappcover. Das Album kommt meiner Meinung qualitativ recht nah an “Young Team” ran…
Mogwai – Zidane: A 21 st century portrait DoLP/ CD 17,50/ 16,-
(PIAS/ 07) Jetzt auch endlich das komplette Album auf Vinyl! Der außergewöhnliche Soundtrack zu einem außergewöhnlichen Filmprojekt, der Dokumentation zum wohl besten Fußballer der letzten 10 Jahre. Die Soundscapes des Films wurden extra neu bearbeitet und somit ein vom Film unabhängiges Album erschaffen, das die typischen Noise-Elemente der Schotten ausblendet. Entsprechend sehr ruhig und fast schon “Come on die young” – like. Passt wunderbar zu den Aufnahmen, die ohne Kommentar einfach nur Zidane über den Verlauf eines gesamten Spiels verfolgen. Hypnotisch geradezu! Dickes Klappcover – 10 Songs insgesamt. (cr)
Monarch – s/t DoCD 14,-
(Throne Records/ 04) Schwere, Einsamkeit, Kälte… sau langsam kriechende, schleppende Songs, der Soundtrack zum Suizid!
Monarch/ Grey Daturas – Split LP 11,-
(Throne Records/ 08) Brandneue Split LP. Ebenso fett wie böse und hoffnungslos!
Moneybrother – Blood panic CD 15,-
(Burning Heart/ 04) Das Debut Album! Der Ex-Sänger von MONSTER auf Solo-Pfaden. Er den Weg seiner Ex-Band noch konsequenter fort und avancierte damit in Schweden, wo die Platte bereits vor einem Jahr erschien, mit etlichen Chartplatzierungen von Album und Singles zum charmanten Anti-Popstar. „Blood Panic“ ist eine mehr als gelungene Mischung aus Pop, Soul, Reggae, Funk und Rock. Wahlweise erinnert Wendin dabei mit seiner facettenreichen Stimme an Joe Strummer, an Paul Heaton von The Beautiful South, Marvin Gaye oder Kevin Rowland von den Dexy’s Midnight Runners. Eine heimliche Zuneigung oder gar offene Liebe zu dem Sound der genannten Acts sollte also vorhanden sein, um sich mit Moneybrother auf die Suche nach den jungen Soul Rebellen von heute zu begeben. Musiker von THE SOUNDTRACK OF OUR LIVES haben dieses Album übrigens eingespielt. Ich sah MB kürzlich Live hier in Braunschweig, hat mich überrascht und mir gut gefallen… Vinyl ausverkauft! (cr)
Moneybrother – Mount pleasure LP/ CD 15,50/ 16,50
(Sony/ 07)
Moneybrother – To die alone LP/ CD 12,-/ 15,-
(Burning Heart/ 05) Ursprünglich in „Punkkreisen“ durch seinen Gesang bei Monster bekannt, ging Anders Wendin ab 2003 mit seinem Soloprojekt Moneybrother neue Wege: Aus allen Musikstilen, die er selbst gern hört, macht er seine spezielle, soulige Mischung, in der von Reggae über Rock’n'Roll bis Disco allerlei Stimmungen und Details unterschwellig mitschwingen. Schon mit dem Debüt “Blood Panic” klebt ihm der Erfolg an den Stiefeln: Vom schwedischen Grammy bis zur ausverkauften Deutschlandtour gibt es genug Gründe für hohe Erwartungen an das Zweitwerk.
Mondo Generator – Cocaine rodeo CD 15,-
(Southern Lord/ 01) Hier versteckt sich der Bassist von KYUSS mit einigen Ex-Kollegen und ist ganz schön weird. Den Titel haben die doch bestimmt nichr einfach so gewählt…? Harter, derber Stoff, natürlich noch mit einigen Stonerrock Anleihen, aber mehr noisig, in Richtung JESUS LIZARD oder so gehend. Totschicke Aufmachung, Klappcover, farbiges Vinyl, ein bisschen Silber hier und da und vermutlich schneller ausverkauft, als du dieses Review lesen kannst, da streng limitiert auf 1500 Stück. Vinyl IST natürlich jetzt ausverkauft, also nur noch auf digitalem Tonträger… (cr)
Mondo Generator – Drug problem that never existed CD 15,-
(Ipecac/ 03) Huuuii – das 2. Album des QUEENS OF THE STONEAGE Bassisten Nick Olivieri. Die üblichen Verdächtigen hat er wieder um sich gescharrt, um vermutlich auch wieder im Drogenrausch 15 heftige, böse, versumpfte Brenner herauszuhauen. Brant Bjork (KYUSS, FU MANCHU) ist wieder dabei, ebenso Dave Catching (QOTSA, EARTHLINGS?). „Evil in their hearts, drugs in their brains“ (cr)
Mondo Generator/ Nick Olivieri – Split CD 10,-
(Tornado/ 04) Die beiden Herren von QUEENS OF THE STONEAGE mit einer schicken Split CD: MG mit vier neuen Songs, die es nur mal auf einer auf 300 Stück limitierten Tour CD gegeben hat. NO mit 6 Songs als Appetizer auf das 2005 erscheinende Akustikalbum.
Monno – Error CD 13,-
(Conspiracy/ 06) Dense, abstract, challenging, and confrontational. Monno stands out from the legacy of doomsayers that includes Throbbing Gristle, Suicide, Whitehouse, and more recently Wolf Eyes and Lightning Bolt. Monno are impressively, expertly abrasive in sending atomic blasts of fury, but beneath the shock value of these overwhelming sonic miasmas are throat-grappling melodies evoking a dense, brutal trance. In their rather short existence Monno has toured with Isis / Jesu and Lightning Bolt.
Mono – Gone 3xLP 26,-
(Temporary Residence/ 07) Monsterdicke Sammlung von ausverkauften Mono Songs…
Mono – Memorie dal futuro 10″ 11,50
(Vinyl Films/ 06) Ist ein Soundtrack Projekt mit zwei langen Songs (Spieldauer: knapp 15 Minuten) auf dem Königsformat!
Mono – New York soundtracks LP/ CD 13,-/ 14,-
(Temporary Residence – Arena Rock/ 04) Die neue Platte ist eine Remixplatte der “One more step and you die”. Mono haben die Platte ihrem Freund und Soundtüftler Aki Onda gegeben, und herauskam eine abstrakte Mischung aus verrückten Melodien und Soundcollagen. Künstler u.a. sind Calla, Jackie-O-Motherfucker und Loren MazzaCane Connors. Die Platte ist auf 2000 Stück limitiert. (ts)
Mono – One more step and you die CD 15,50
(Temporary Residence – Rykodisc/ 04) Endlich ! Das zweite Album der Japaner (zwei Jahre alt) und nun endlich auf limitiertem Vinyl erhältlich. Psychedelische, sehr reich instrumentierte Instrumentalmusik, die an Bands wie GREGOR SAMSA und GODSPEED YOU BLACK EMPEROR denken lässt. Mono sind aber anders, indem sie wie bereits erwähnt instrumental unterwegs sind und auch keine Samples benutzen, düsterer und härter (geradezu metallisch für dieses Genre) als oben genannte Bands sind, und zudem nicht so viele Streicher einsetzen. Mit ihren langen Songs bauen sie eine recht bedrohliche Stimmung auf. „Com?“ ist der absolute Übersong, und die Platte ein MUSS, wenn man mit Gregor Samsa, „harten“ GYBE etwas anfangen kann. (ts)
Mono – The sky remains the same DVD 17,50
(Temporary Residence/ 08) Seit ihrer Gründung im Jahre 1999 verzeichnen MONO einen stetig wachsenden Kreis Anhänger, der mittlerweile die Welt ihr zu Hause nennt. Und das obwohl die Japaner im Jahre 2002 noch kurz davor waren aufzugeben, als sie selbst nach der Veröffentlichung ihres zweiten Albums ,One Step More And You Die” in Nordamerika weder fundierte Freundschaften noch lang anhaltende Beziehungen zu ihren Errungenschaften zählen konnten. Doch dann zeigte sich 2003 Temporary Residence bereit, die Band unter ihre Fittiche zu nehmen und die Dinge wandten sich zum Besseren. Hätte das Label um die Bedeutsamkeit dieses Vertrages gewusst, hätten sie MONO diesen sicherlich schon viel eher angeboten. Etwas später im gleichen Jahr wurde die Band Produzentenguru Steve Albini vorgestellt, der von da an jede weitere Veröffentlichung von MONO produzieren sollte, somit auch das Album, das maßgeblich zum Durchbruch der Japaner beitragen sollte: ,You Are There” (2006). ,The Sky Remains The Same As Ever” ist eine beinahe zwei Stunden lange Dokumentation der Aufnahmen zu eben dieser Platte und den verschiedenen Welt-Tourneen, die dieses Album nach sich zog. Zusätzlich zu den dutzenden Live Songs, die im Schweiße ihres Angesichts dokumentiert wurden, hält der Film auch die weniger glamourösen Aspekte fest, die zum Leben einer Underground Rock Band gehören, wenn man aus einem fremden Land stammt und zum Teil dazu gezwungen ist sich mit Händen und Füßen zu verständigen. Gewissermaßen zeigt diese Dokumentation einerseits die Freundschaft, die zwischen den einzelnen Bandmitgliedern herrscht und die ganzen Strapazen erträglich gemacht hat, und anderseits die Hingabe, die alles erst möglich gemacht hat. Schicke Aufmachung im Pappcover.
Mono – Walking cloud and deep red sky flag fluttered and the sun shined DoLP/ CD 17,50/ 15,50
(Temporary Residence – Rykodisc/ 04) Das dritte Release der Japaner im superschicken Cover (ausgestanzte Menschen). Wieder mal nur wunderschön: der erste Track fängt mit Windgeräuschen und Violine an, baut sich laaangsam auf, dann explodiert er förmlich, und psychedelischer Rock entsteht. Superdynamisch und kontrastreich: Einerseits diese wunderschönen, traurigen Passagen, und andererseits diese heftigen psychedelischen Ausbrüche. Ganz groß ! Produziert von Steve Albini. (ts)
Mono – You are there DoLP/ CD 17,-/ 14,-
(Temporary Residence/ 06) Endlich da die neue Mono! Die japanische Band gibt es seid sechs jahren und zum ersten mal gelingt es hier ihren eh aussergewöhnlichen Studiosound mit der Power der Live Shows zu verbinden. Das könnte auch an Steve Albini liegen, der sich für den Sound verantwortlich zeichnet. Schickes Artwork.
Mono/ Worldsendgirlfriend – Split DoLP 18,50
(Temporary Residence/ 06) Wir haben das limitierte farbige Vinyl – solange der Vorrat reicht!
Monochrome – Ferro 12“/ CD 9,50/ 11,-
(Transsolar/ 03) Jetzt endlich auf Vinyl!! 7 neue Songs des Stuttgarter Kollektivs. Stylisch, einzigartig – wunderschön..!
Monochrome – Laser + Radio CD 12,-
(Transsolar/ 03) Originally released in July, 1999. this album is a collection of nine songs (running time 40.05 min), written and recorded over the course of two years. On this second edition (the original record is totally sold out), the RADIO EP is added as a bonus: 13 songs all in all. The album operates on different musical and ideological influences. Combining the intensity of punk with the easiness of Scandinavia Pop and the profundity of jazz, Monochrome have their unique and distinctive identity. by all means, LASER is an essential album for independent and guitar rock fans. This record will bless you with it`s glorious melancholy elegance. Written and recorded over the course of two years,those 9 songs capture some of the spirit, energy and the potential output of one of the most popular european emo rock bands.
Morrissey – Greatest hits DoLP/ DoCD 22,50/ 23,-
(Decca/ 08) Da muss man nicht viel zu sagen, klar ich vermisse persönlich den einen oder anderen persönlichen Lieblingshit – aber im Grunde ist auf dieser super edel und fett aufgemachten Platte alles drauf. Die alten Hits von seinem besten Album “Viva Hate”, sowie seine unglaublich guten “Comeback” Hits der letzten Jahre. 13 an der Zahl – dazu 2 komplett NEUE Songs, also 15 Songs insgesamt! (cr)
Morrissey – I´m throwing my arms around Paris 7″ 5,50
(Universal/ 09) Ein Hit aus dem neuen Album. Auf der Flipseite: “Death of a Disco dancer”
Morrisey – Live at earls court CD 17,50
(Attack/ 06) Im besten Sound gibt es hier ein fettes Live Album von Morrissey. 18 Songs, darunter etwa zur Hälfte die Hits seines letzten Coups „You are the quarry“, zum Glück auch einen alten Smashhit wie „November spawned a monster“ und ein paar Single B-Seiten und der Rest… ja, das sind SMITHS Gossenhauer, viele viele Hits dabei, von „How soon is now“ über „Bigmouth strikes again“ hin zu „There´s a light that never goes out“ und „Shoplifters of the world unite“. Ein Klasse Livealbum! Bei dem Konzert wäre ich gerne dabei gewesen!! Dickes Klappcover und insgesamt schicke Aufmachung. (cr)
Morrissey – Ringleader of the tormentors CD 16,-
(Sanctuary/ 06) Das ist er schon, der Nachfolger des Überraschungs-Coups „You are the quarry“. Kann er das toppen? Irgendwie schon, aber so genau kann man das nicht sagen, denn dieses neue Album geht auch neue Wege. Neuer Produzent, neuer Sound. U.a. arbeitete er hier mit ENNIO MORRICONE zusammen. 12 Songs, kein Ausfall dabei. Thematisch geht es diesmal etwas weniger um Politik, denn um Liebe, Sex und Zärtlichkeit. Doch keine Angst, die neue Leichtigkeit ist nicht ausgebrochen: Liebe bleibt hoffnungslos, Amerika böse, Gott tot. Die Leiden der Verstoßenen und Aussätzigen finden ihren angemessenen, angestammten Platz. Einige ruhige Lieder, zuweilen auch mit Unterstützung eines Kinderchores, dann der Hit „you have killed me“ – Die gewohnte Kunstfertigkeit Morrisseys – “turn sickness into popular songs” – ist ungebrochen. Doch so gänzlich tadellos verpackt waren seine eingängigen Klagelieder nicht immer. Die liebevoll bis ins kleinste Detail produzierten Songs sind wohl zu einem Großteil Herrn Visconti (dem neuen Hauptproduzenten) geschuldet. Und bevor das Pathos überhand nimmt, ist stets der richtige Lacher zur Hand. So etwa wenn an den Tod appelliert wird: “Take them, take him, take anyone. Take people from Pittsburgh, Pennsylvania – just spare me.” Genau aber auch!. Tolles Album, der Meister ist und bleibt back, vielleicht der letzte grosse Künstler unserer Tage….
Morrissey – That´s how people grow up I 7″ 5,70
(Decca/ 08) Wunderschön aufgemacht. B/w “Why don´t you find out for yourself”
Morrissey – That´s how people grow up II 7″ 5,70
(Decca/ 08) Ebenso hübsch von der Optik her. Auf der Flipseite gibt´s den riesen SMITHS KLassiker “The boy with the thorn in his side” in einer Live Version…
Morrissey – Viva hate CD 11,-
(Simply Vinyl – EMI/ 88) Für mich sogar die vielleicht beste SMITHS Platte und nicht nur sein bestes, klassischstes Solo Album. Eigentlich nur Hits, wunderschön – wer THE SMITHS mag, wird dieses Album lieben!! (cr)
Morrissey – Years of refusal LP/ CD/ CD+DVD 16,50/ 17,-/ 23,-
(Universal/ 09) Das dritte Album in seinem neuen zweiten Frühling. Der Sound is rauher, härter…. Kommt (natürlich!) in keinem Fall an “You are the Quarry” oder gar an “Viva hate” oder gar an die SMITHS ran, ist aber besser als “Ringleaders of the tormentors”. Hat einige tolle Hits aber auch ein wenig Stück- und Füllwerk. Früher wäre er damit nicht durchgekommen. Aber wir sind ja froh, das er noch/ wieder da ist: Bigmouth strikes again!
Morrissey – You are the quarry CD 9,-
(Attack/ 04) Nach den ganzen Singles haben wir doch noch endlich die ganze LP hereinbekommen: Eine Wahnsinnsplatte der der gute Herr Schmidt da aus dem Ärmel geschüttelt hat, da hat wohl keiner mehr mit gerechnet. Sein vielleicht bestes Album seit dem Debut „Viva Hate“. Klar gibt es ein paar schwächere Songs, die kann man aufgrund der großen Hits locker verschmerzen. Eine grandiose Scheibe eines der wichtigsten Musiker der letzten 15 Jahre. Ein Poet, der kritischer und drastischer manche Missstände anpackt, als so manche Punkband. Klappcover. (cr)
Mönster – Arms LP/ CD 10,-/ 11,-
(Day After/ 06) Das bereits zweite Album dieser tollen Boygroup um Sexsymbol Jobst Eggert (HIGHSCORE, PEACE OF MIND). Die Band hat sich weiterentwickelt. Die Songs sind abwechslungsreicher, viel melodischer und das Tempo wird auch mal gedrosselt. Born Dead Icons meets AC/ DC Riffs. Jow, geil! Super schicke Aufmachung mit Cut-Out Cover! (ts)
Mönster – Death before disorder LP 9,-
(Sabotage/ 05) „Allstarband“ mit u.a. Mitgliedern von HIGHSCORE und COSTA´S CAKE HOUSE! Das ganze hat schon viel von Bands wie Tragedy und From Ashes Rise („Portland Sound“) hat dann aber zusätzlich diese Motörhead/ Motorrad-fahren Riffs, die z.B. auch Born Dead Icons oder Coliseum haben. 11 Kracher, die sich nirgends verstecken brauchen. (ts)
Mönster/ Chain Breaker – Split 7″ 3,80
(Vendetta/ 06) Also mit dem Cover gewinnt man kein Schönheitspreis, aber darum geht’s ja auch nicht…oder heutzutage vielleicht doch ? Prädikat: Augenkrebs! Auf jeden Fall zwei neue Stücke von Chainbreaker, der Supergroup um MAFIA Message Board Urgestein „Flo76“. Rauer, etwas schleppender HC/ Punk. Von Mönster gibt es ebenso zwei neue Songs, die während der Session für das Album aufgenommen wurden. (ts)
Mönster – Some songs and a film CD+DVD 13,30
(Canework/ 08) Dem Titel könnte man es schon entnehmen: “Some Songs and a film” ist ein Tagebuch von Mönsters Tour Osteuropa im März 2007. Eine unvergessliche Reise, die die Differenzen und Gemeinsamkeiten innerhalb der HC/Punk Szene aufzeigt. Eine Reise, die zeigt, wie unterschiedlich eine kleine Subkultur sein kann und mit welchen Problemen deren Individuen täglich zu kämpfen haben. Von Aussen betrachtet ähnlich, bei näherem Hinschauen aber doch ganz anders zu der Szene in Westeuropa. Aufgezeichnet mit einer kleinen Videokamera, was den Film authentisch und persönlich macht. Sehr guter Schnitt und einige technische Spielerein lassen den Betrachter die eigentliche Unprofessionalität der Videokamera nicht spüren. Auf der zweiten CD sind alle Songs der Band zu hören, die bis jetzt nur auf Singles erschienen sind. Nach vorne gespielter HC/Punk, der sich aber doch ganz entscheidend von der Masse abhebt. Eingängige Melodien gepaart mit Härte und sogar ein sleazy Blues, der den Humor der Band wiederspiegelt, sind auf der CD zu hören. Iffi, Jobst: Habt ihr fein gemacht!
Mörser – Pure scum LP 11,-
(Vendetta/ 06) Auf dieser LP werden die beiden aussergewöhnlichen Comic Projekte meiner Bremer Lieblinge erstmals auf Vinyl zusammengefasst und veröffentlicht. Mörser lieferten zu den beiden Comics „SCUM“ und „PURE“ jeweils auf CD den perfekten Soundtrack. Scum ist von 2002, wobei die Songs auch alle neu gemastert worden sind, PURE ist von 2006, also neue Mörser Songs, die rocken wie sau! Die alten Männer (verzeihung!) haben nichts verlernt und im altgewohntem Mörser-Stil lassen sie die Höllenhunde los und bomben gewohnt brutal deluxe drauflos! Schönes Artwork mit vielen Fotos, den Texten und dem Konzept des Projekts. (cr)
Mörser – 10.000 bad guys CD 11,50
(CSM/ 01) Endlich! Nach knapp 4 Jahren der Nachfolger des brillianten Debuts. Noch mehr klassische MetalParts. Noch mehr Höllenmosch. Die Nr.1-Evil-Grunz-Death-Destroy-Maschine! (cr) VINYL OOP!
Moss – Cthonic rites DoLP 19,-
(Aurora Borealis/ 07) MOSS wurde Mitte 2001 von drei fragwürdigen Individuen gegründet, um ihre makabren Visionen in das Gewand extremen Ultra Doom Metals zu verbannen. `Cthonic Rites` ist ihre zweite Veröffentlichung für das Aurora Borealis Label und ihr erster Longplayer (CD-Release: 2006). Geboten werden 2 lange Tracks in bitterbösen 66 Minuten und 6 Sekunden, die von Jus Oborn (ELECTRIC WIZARD) produziert wurden.
Most Precious Blood – Nothing in vain CD 14,-
(Warmachine – Trustkill/ 02) Ich glaube das beinahe identische Line-Up von mighty INDECISION ist zurück. Fetter Metalcore mit Schreigesang, trotzdem ner Menge Breaks und dicken Chören. Die konsequente Weiterführung von Indecision. Auf 1000 Stück limitierte Vinylversion auf marmoriertem Plastik! Vinyl OOP! (cr)
Most Precious Blood – Our lady of annihilation LP/ CD 11,50/ 14,-
(Deathwish/ 03) Zweiter Longplayer der Ex – INDECISION Leute. Im Vorfeld gab es ganz schön viel Trouble, um das Coverartwork. Trustkill (wo die CD erscheint) lehnte es ab, MPB stellten sich quer und Trustkill gab nach. So ist das richtig. Nun gut, bei MPB singt jetzt Rob Fusco (One King Down) und das verleiht dem Ganzen das gewisse Etwas. Fetter Mosh – HC mit Einschlag New York. Treibend, rockend, moshig, aber sehr intensiv das ganze. Und dann noch die unverkennbare Stimme von Rob Fusco. Kommen im Februar mit SOIA und Bleeding through auf Tour.
Motördamn – Over the top 7″ 7,70
(Devils Jukebox/ 07) Zwei Song Session von MOTÖRHEAD und THE DAMNED aus dem Jahre 1979. Limitiert auf stylische 666 Copies….
Motörhead – Ace of Spades LP/ PicLP 14,50/ 15,50
(Earmark/ 03) Neuauflage dieses Klassikers, im Klappcover und originalem Layout auf 180 Gramm Vinyl. Wird sicherlich nur kurze Zeit lieferbar sein…Oder auch als auf 750 Stück limitierte Picture LP. Ursprünglich 1980 erschienen, u.a. mit den Hits Ace of Spades oder We are the Roadcrew…
Motörhead – Kiss of death PicLP 15, -
(Steamhammer/ 06) Das neue Album auf streng limitiertem Picture Vinyl.
Motörhead – No remorse DoLP 27,-
(Earmark/ 04) Die Neuauflage ihres Best of- Albums von 1984. Also alle Hits sind hier drauf, von Ace of Spades, bis Iron Fist, bis We are the Roadcrew. Das ganze kommt mit Liner Notes von Lemmy und den Texten in einem dicken LEDER Cover, mit silbernem Prägedruck. Also wieder so ein Museum´s Stück, streng limitiert weltweit auf 1000 Exemplare, die ersten 250 gab es auf goldenem Vinyl. Eine Augen-und Ohrenweide. Jetzt nur noch im regulärem Cover!!
Motörhead – Orgasmatron DoLP 16,-
(Earmark/ 04) Auch wenn die Wahl, Bill Laswell zum Produzenten dieses Albums zu machen für viele eine Bedrohung des unverwechselbaren Heavy Sounds darstellte, und Fans aufgrund der zwar zeitgemäßen aber untypischen Industrialklänge ein oder zwei Augenbrauen hoben, war es genau das, was Motörhead 1986 brauchten, um wieder in Fahrt zu kommen. Man muss sich nur “Deaf Forever” anhören, um festzustellen, daß die Entscheidung eine Gute war. 180 Gramm, Doppelvinyl im Klappcover.
Motorpsycho – Angels and daemons at play DoLP/ CD 18,50/ 15,50
(Stickman/ 97) Eins der besten Alben der Norweger ,zusammen mit `Timothy´s Monster´ für viele ihr bestes Album und auch noch heute eine Erleuchtung, um sich von ihrem besonderen Vibe infizieren zu lassen. 11 Tracks zwischen leidenschaftlichem Rock, spacigen PsychedelicPassagen, Progrockelementen und unprätentiöser Popmusik.
Motorpsycho – Black hole DoLP/ DoCD 16,-/ 19,- Vinyl Sonderpreis!
(Stickman/ 06) Nach drei Jahren melden sich Motorpsycho als Duo und mit einem großen, epischen und dunklen Meisterwerk zurück. Natürlich wieder mit einem Doppelalbum. Als Duo? Ja, dieses neue Album ist das erste Album der Norweger ohne den langjährigen Drummer H. Gebhardt, der ja einer der Hauptsongwriter gewesen ist (witzig, ausgerechnet der Schlagzeuger….). Auch Streicher und Bläser fehlen diesmal, die Arrangements sind vergleichsweise schlicht, und alle Instrumente haben Bent Saether und Hans Magnus “Snah” Ryan selbst eingespielt. “Alles oder nichts?”, hieß die Frage, und die beiden entschlossen sich in bester Motorpsycho-delischen Tradition für … kick out the jams! Denn dieses Doppelalbum rockt wie keines ihrer anderen Werke. So klingen Motorpsycho, wenn sie nicht überlegen, wie sie klingen sollen. Reduced to the max – ein organisches Kraftwerk, das abwechselnd die Ohren zum Glühen und das Herz zum Tanzen bringt. “Black Hole/Blank Canvas” ist erwachsene Empfindsamkeit gepaart mit jugendlicher Kraft, ist Sonic Youth/ My Bloody Valentine, ist reine Energie, die sich ihren Weg ins Bewusstsein bahnt, um für immer dort zu bleiben. Muss nur komisch sein, nach all den Jahren auf einmal ohne Herrn Gebhardt…
Motorpsycho – Blissard DoLP/ CD 18,50/ 15,50
(Stickman/ 96) Die Vinylversion für die bereits horrende Preise gezahlt wurden endlich wieder aufgelegt!! In den 70ern verwurzeltes End-Achtziger- US-Gitarrenstuff-Survival-Kit mit wenig ausschweifenden Soundorgien, eher direkter und auf dem Weg zu liebenswerter Größe, mit vielen Hits an Bord. Emotionaler Indierock wie er zu klingen hat – definitiv eine der wichtigsten drei, wenn nicht die wichtigste Scheibe der Band.
Motorpsycho – Let them eat cake LP/ CD 13,50/ 15,-
(Stickman/ 00) Sieben neue, eher ruhige, fast radiotaugliche Songs, die auch euren Eltern gefallen werden, könnte man sagen, wenn man die Motorpsycho-Diskographie kennt und es lieber etwas härter mag, ein Step in eine neue Richtung könnte mensch auch sagen. Auf schwerem 180gr Vinyl!
Motorpsycho – Little lucid moments DoLP/ CD 16,50/14,50
(Stickman/ 08) Ein neues Monster Album mit neuem Drummer erstmals: 4 fette Songs verteilt über eine Doppel LP, das die nicht immer 100% eingängig sind, kann man sich denken…
Motorpsycho – Manmover 10“ 9,50
(Stickman/ 06) Ein Schmankerl für alle Motorpsycho Fans und eine schlechte Nachricht für Ebay-Händler: Die ersten drei, in Auktionen hochgehandelten EPs der norwegischen Indie-Rocker werden wieder veröffentlicht. Sie erschienen seinerzeit nur in limitierter Auflage und waren seit mehr als zehn Jahren kaum mehr erhältlich. Hier das Reissue ihrer EP von 1996, inkl. einer THE WHO Coverversion.
Motorpsycho – The international Tussler society DoLP+DVD 18,50
(Stickman/ 04) Motorpsycho´s zweite Identität lebte kürzlich bei der Wiederauflage der Tussler-Kompilation wieder auf, um jetzt seine Fortsetzung mit einem neuen Album zu finden. Brilliant haben sie den Country-Folk-Sound des Wilden Westen mit dem nordeuropäischen Gefühl des norwegischen Hochgebirges vereint, dazu kommt ein Schuss Southern Rock oder auch dunkle Balladen. Alkohol, rauchende Colts und hübsche Mädchen gibt´s schliesslich fast überall. Auf der beigelegten DVD finden sich die Bilder zu den Aufnahmen in einer verschneiten Berghütte in Norwegen, wohin sie sich 10 Tage mit Brennholz zurückgezogen hatten, plus der Clip zur Single.
Motorpsycho – The tussler OST DoLP/ CD 18,-/ 15,50
(Stickman/ 03) Ein imaginärer Soundtrack von Motorpsycho, im Original 1996 in einer kleinen Auflage erschienen. Die Norweger huldigen hier ihrer gar nicht so heimlichen Liebe, der Country Musik. Obercoole Songs, denen man das Können und Lässigkeit Motorpsycho´s anhört. Diese Neuauflage hier wurde neu gemastert und enthält einige Bonustracks: 16 Songs insgesamt, also 10 mehr als auf der Original-CD und 5 mehr als die mit 6 Bonustracks versehenen Original 2×10″, d.h. 5 Bonustracks sind nagelneu. Booklet voll mit Linernotes u. Fotos.
Motorpsycho – Timothy´s monster 3xLP BOX/ DoCD 35,50/ 19,50
(Stickman/ 95) Zusammen mit `Blissard´ die wohl beste Motorpsycho-Scheibe, das Sammlerstück schlechthin. Auch hierfür wurden horrende preise gezahlt, Die Original Version war in einer Auflage von 1700 gepresst worden. Jetzt neu aufgelegt (neue Auflage: 5000), die sich kaum vom Original unterscheidet. 5 Seiten Musik, 1 Seite Gravur vom Nürnberger Künstler Joseph Raimond + von der Band gestaltetes 4-Farb-Poster. Handnummerierte 3LP-Boxen. Und hier liegt auch der einzige Unterschied zur Original Version: Da war die Nummerierung NICHT handgemacht, sondern gedruckt!
—> Alle anderen Veröffentlichungen von MOTORPSYCHO könnt ihr selbstverständlich auch von uns bekommen. Einfach fragen!
Mountain Goats – Get lonely LP/ CD 14,50/ 14,-
(4AD/ 06) Im letzten Jahr veröffentlichten The Mountain Goats ein Album namens “The Sunset Tree“, und Merkwürdiges passierte: John Darnielle, den Fans schon lange als exzellenten Lyriker und Songschreiber verehren, wurde plötzlich von dem großen Rest der Welt ebenso beachtet und verstanden. Das höchst autobiographische Album wurde weithin als Meisterwerk gefeiert. Wie man es für einen Songschreiber seiner Klasse erwarten kann – das neue Album “Get Lonely“ ist wieder komplett anders. “The Sunset Tree“ zog seine Spannung aus dem offensichtlichen Austreiben persönlicher Dämonen. “Get Lonely“ sind dagegen die leisen, versteckten Nachwehen. Es ist eine sehr intime Platte, die Stimmung ist eher bittersüße Resignation als Katharsis. Darnielles Texte überraschen noch in den dunkelsten Momenten mit einem kleinen Aufleuchten, einem Schuß Hoffnung. Dieser andauernde Kontrast führt dazu, dass “Get Lonely” sogar in den tragischen Momenten ausgesprochen hübsch ist, und in den aufwühlenden niemals wirklich schwarz. Es ist ein fein nuancierter Triumph, eine subtil erlösende Platte. Und die klangvollste, magischste Kollektion von Mountain Goats Songs – ever. Aber ich liebe eigentlich alles von ihm!
Mountain Goats – Sunset tree CD 10,-
(4AD/ 05) Wieder mal ein tolles Album. Eigentlich jedes davon ist gut. Ich liebe den Typen! Was wären die Bergziegen ohne die Stimme ihres Hirten John Darnielle, der mit markanter Stimme den Weg zur Alm weist und dessen Timbre darauf schließen lässt, das die Tiere ihn auch wirklich verstehen. Obwohl sich auch nach 10 Jahren das Songwriting an längst verstorbenen Vorbildern orientiert, ist zumindest eine Zunahme beim Budget festzustellen (dafür gibt´s keine LP..), was sich in opulenteren Arrangements niederschlägt. Das Tempo ist für eine Folkscheibe hoch, die Melodien so einprägsam wie noch nie. 13 Songs, leider wieder KEIN Vinyl!
Mountain Goats – Tallahassee CD 10,-
(4AD/ 02) Meine persönliche Lieblingsplatte der MG. 14 flotte wie äusserst melancholische Songwriter-Country Songs, von denen etwa 11 mindestens super HITS sind. „People say friends don´t destroy one another – what do they know about friends“ ist meine Lieblingstextzeile. Was für eine geile Platte…aarrgghh…leider nie auf Vinyl erschienen. Dazu eine unglaubliche Aufmachung als Digipack 3-fach Klappcover mit zusätzlichem kleinen Booklet. Eine musikalische Perle die ich hiermit unbedingt empfehlen möchte!! Wie geil bitte sind die Mountain Goats?????? (cr)
Mountain Goats – We shall all be healed LP/ CD 16,50/ 16,-
(4AD/ 04) Großartiges Album. Leicht folkig, bluesig im midtempo gehaltener Pop mit sehr viel Akustikgitarre und auch Streichern. Nicht laut, sondern mehr in Richtung „Lagerfeuer –Atmosphäre“. Dazu diese großartige Stimme, die das ganze so wunderschön macht und noch politisch engagiert. Top ! Produziert von ihrem Freund JOHN VANDERSLICE. (ts)
Mountain Goats – Zopilote machine CD 14,-
(3 Beads of Sweat/ 05) Rerelease des Lo-Fi Gitarren Klassikers von 1994. Endlich einer weitere der fast durchgängig genialen Platten der MG auf Vinyl erhältlich! (cr)
Mount Logan – s/t LP 11,50
(Vendetta/ 08) Eine deutsche Doom Band mit 2 Songs – gemastert von James Plotkin. ML mischen die destruktive Atmosphäre von Bands wie Grief mit den monotonen elementen von Earth zu einem fiesen, hoffnungslosen doom / drone – rock. Wenn EARTH sich nicht Americana, sondern düsterem Math-Rock zugewandt hätten, dann wäre ungefähr MOUNT LOGAN dabei herausgekommen. Prägnante Gitarrenbögen im hypnotischen Rhythmusbett, dabei hochgradig eindringlich, dass man sich fast auf die noch kaputtere Welt freuen möchte, wie sie diese Musik beschreibt. Schleppend, karg, dräuend, ewig hallend und gut. Irgendwo zwischen SWITCHBLADE, TEPHRA und OMEGA MASSIF.
Mourner – s/t LP 11,-
(Butzeknall/ 07) Unglaublich schöner smoother Elektro-Indie-Pop aus Magdeburg. Zwischen Lali Puna und Postal Service – kein Witz!!
Mouth of the Architect – The ties that blind DoLP 18,50
(Gilhead Media/ 06) Das zweite Album von Mouth of the Architect als luxuriöses Doppel-Vinyl im Klappcover, sieht sehr schick aus! Die Band spielt epischen Sludge/ Prog/ Metal mit progressiven Riffs und schlägt damit in die gleiche Kerbe wie z.B. Pelican, Old Man Gloom, Tool, neuere Neurosis, …. Hier mit Brian Cook (THESE ARMS ARE SNAKES, BOTCH) am Bass und Guestvocals von Brent Hinds (MASTODON) auf “At arms length”. Feiste Platte!
Movielife – This time, next year LP/ CD 11,-/ 14,-
(Revelation/ 00) Hier nun das erste „full length release“ dieser jungen Band, die ja schon eine begeisternde 7“ auf Initial hingelegt haben und auch auf der Emo Diaries Serie voll zu überzeugen wußten. Wunderschöner melodischer HC an der Schnittstelle zwischen Lifetime und Saves the Day. 12 Songs, die trotz der schönen Melodieführung richtig losrocken. (cr)
Moving Units – Dangerous dreams CD 14,-
(Three One G – MCA/ 04) Die neue Platte der San Diego Jungs. Noch um einiges tanzbarer so scheint es mir, locker groovende Bassläufe, verspielte Gang of Four-Gitarren. Bringt diese Band in eine Liga mit Radio 4 und Hot Hot Heat. Kommt mit schick bedruckter Innenhülle. CD Version auf nem Major label…(cr)
Moving Units – s/t 12” 9,-
(Three One G/ 02) Mhhh…springt San Diego jetzt auch auf den New York-Post-Punk-Zug auf? Die 4 Songs haben jedoch eine gewisse Coolheit, einen gewissen Groove. Natürlich mit einem markanten Basslauf und verspielten Gitarren. Ähnlichkeiten mit RADIO 4 oder DELTA 5 sind m.M. nach nicht von der Hand zu weisen. Insgesamt sind die 4 Songs aber sehr gut, tanzbar und auch mit gutem Wiedererkennungswert. Im übrigen mit Leuten von FESTIVAL OF DEAD DEER.
Mr. Bungle – Disco volante LP 19,-
(Plain Recordings/ 09) War lange angekündigt, nun isses endlich da – das Vinylreissue des 96er Albums auf Plain. Auch hier: Alle – wirklich mal alle – Stile collagenartig vermischt, auf den Punkt gespielt, keine Samples. 1001 Einfälle und munter drauflosgespielt, ohne Rücksicht auf Zuhörer. Ein Knaller von Mike Patton. Ein Muss für jede gute Sammlung. Vinyl auf 180gr Vinyl.
Muff Potter – Alles nur geklaut 7“ 4,-
(Hucks Plattenkiste/ 05) Cooles Ramones Ripoff-Cover. Beide Songs sind auf dem neuen Album drauf, das ist ja mal n bisschen Schmu…
Muff Potter – Bordsteinkantengeschichten CD 13,50
(Huck´s Plattenkiste/ 00) Nach langem Warten legte ich die Platte mit schwitzenden Händen auf- und machte erstmal ein langes Gesicht. Ihr selbst kreierter Muff Potter Sound ist kaum noch zu hören. Viel Glatter und professioneller ist das Ganze nun. Ich gab der Platte ein wenig Zeit und siehe da – jetzt finde ich sie genial, sie ist halt einfach etwas anders. Natürlich enthält diese Platte auch wieder chartverdächtige Oberhits. Eine der Hitplatten des Jahres 2000!! (cr)
Muff Potter – Heute wird gewonnen, bitte LP/ CD 11,-/ 13,50
(Hucks Plattenkiste/ 03) Ich kann eigentlich unmöglich ein Review schreiben. Befangenheit hiesse das vor Gericht. Wer mich kennt, weis um die Verbindung zwischen Muff Potter und mir – das hält mich davon ab zu schreien, die Platte wegzustellen und zu sagen: Warum benennt ihr euch nicht um, das sind nicht mehr Muff Potter…Weg vom Punkimage hin zu VIRGINIA JETZT. Verdammt! Ich musste mich zwingen, die Platte immer rund immer wieder zu hören, erst waren so 2-3 Songs gut, dann immer mehr und bis auf ganz wenige Ausnahmen gefällt mir auch dieses Album dann richtig gut. Ist nur ne Umgewöhnung. Gestern habe ich Muff Potter wieder Live gesehen und mit Nagel gequatscht: Nein, ich kann es ihnen nicht übel nehmen, ich werde auch diese Platte richtig mögen, und dann denke ich manchmal, bis auf die Zeit, hat sich eigentlich gar nichts verändert. Die sind halt auch keine 22 mehr…Mehr fällt mir nicht ein, Nagel sagte noch, es sei gut, das ich auch jetzt dabei sei, in Muff Potters neuer Phase, denn schliesslich habe ich alle Phasen indirekt mit ihnen durchlebt. Angefangen bei den WASTED PERSONS und dem ersten Demo Tape. Nach 6 Jahren singen in der ersten Reihe und schlappen 70 Konzerte werde ich wohl auch künftig Muff Potter auf der Rechnung haben. (cr)
Muff Potter– Schrei wenn du brennst CD 13,50
(Huck´s Plattenkiste/ 97) Album Nr. 2 ! Mehr Punkrock ! Mehr Fuck you Attitüde ! Mehr Hits ! Geniale, hochmelancholische Punkrocksongs mit den besten Texten der Welt. Jeder Song eine kleine Weisheit, und trotz dieser Melancholie enorm rockend und rotzig. Unanfechtbar, die Nummer 1 !! (ich liebe euch – cr)
Muff Potter – Steady Fremdkörper LP/ CD 12,50/ 14,80
(Hucks Plattenkiste – Universal/ 07) Muff Potter, die mit ihrem letzten Album „Von wegen“ vor zwei Jahren doch arg die Grand-Hotel-Van-Cleef-Fraktion umarmen wollten, lassen ein temporeicheres Album folgen, das entfernt an Platten wie das grandiose “Bordsteinkantengeschichten” anschließt. Durchaus historische Selbstreflektion ist auch das Thema der ersten Single “Fotoautomat”: “Mein Kopf ist ein Fest, und alle sind sie da. Die Getränke gehen aufs Haus, und die Musik ist eins-a” heißt es hier. Eine hübsche Party ist es, die hier geschildert wird – auch wenn sie ganz offenbar von Nagel alleine gefeiert wird. Das Fazit: “Ich fliege auf die Fresse, und dann steh’ ich wieder auf.” Aber keine Sorge – auch die Pathos-Ballade beherrschen Muff Potter immer noch, auch wenn sie diesmal codiert, eher gebrochen wird und auf den ganz großen Refrain meistens verzichtet. “Und ich lecke meine Wunden, sie sind mein größtes Kapital. Am Tag, an dem sie verschwinden, werde ich egal”, singen Muff Potter im getragenen “Gestern an der Front”. Doch es bleibt festzuhalten: Die Stärke von Nagel, Brami und Co. liegt in der Geschwindigkeit, liegt darin, die alte und schon etwas faltige Tante Deutschpunk in die Jetzt-Zeit zu transportieren und auch denen vorzustellen, die sich für diesen Zweig der buckeligen Verwandtschaft eigentlich so gar nicht interessieren. Lohnt sich – die alte Tante hat nämlich viel zu erzählen. Ein Album in das man sich reinhören muss, dann wächst es mit jedem Durchlauf. Vinyl kommt im Klappcover mit bedruckten Innenhüllen. Trotzdem sehr schade das scheinbar mit dem kommerziellen Erfolg die Platten immer teurer werden… (cr)
Muff Potter – Von wegen LP/ CD 11,-/ 14,-
(Hucks Plattenkiste/ 05) Die neue Platte. Anhören konnte man sich das ja alles schon im Vorfeld auf ihrer Homepage. Mir gefallen die neuen Songs sogar sehr gut, kann man gut hören, Texte sind auch sehr gut, beim Song „Punkt 9“ beziehen MP Stellung zum nationalen Trend des „neuen Deutschseins“. Sound ist auch gut, passend zur neuen Musik, denn mit den alten MP hat das hier nichts mehr zu tun. Iss in dem Falle aber nicht schlimm, da ich die alten Sachen liebe für das was sie sind und die neuen Sachen mag für das, was sie sind…CD erschienen in Zusammenarbeit mit Universal. Da sag ich mal nix zu… ach ja auf der DVD ist noch ein Kurzfilm und eine Lesung von Nagel.(cr)
Mugwart – Before you 7” 3,50
(Acrude/ 01) Aus Virginia, U$A kommt diese gute Band, die mit ihren harschen, teilweise doomigen Riffs und der zerstörerischen Kraft eigentlich klar aus der Masse sticht. Fieser gepresster Gesang, sowie die teilweise beinahe melodischen Gitarrenwände machen diese böse Festung uneinnehmbar. Von IRON MONKEY bis HHIG oder DYSTOPIA bis NAUSEA – Well Done Stuff mit schöner Coverarbeit. Limitiert auf 500 Exemplare. Auf jeden fall ein Tip, wenn dir eine der erwähnten Bands etwas sagen. (cr)
Múm – Go go smear the poison ivy LP+7″/ CD 17,-/ 15,-
(PIAS/ 07) hr 4. Album ist vielleicht ihr zugänglichstes, ohne dass das wundersame Spiel zwischen Electronic und postrockiger Verhaltenheit Einbußen hätte hinnehmen müssen. EIner Zäsur kommt sicher der Ausstieg von Sängerin Kristin Anna Valtysdottir während der Studioaufnahmen gleich, ihren eigenwilligen Gesang haben die beiden verbliebenen Gründungsmitglieder Gunnar und Örvar mit der mittlerweile auf 7 Musiker angewachsenen Band prima aufgefangen. Kammermusik trifft auf dezente elektronische Texturen und Spielereien, Kleinteiligkeit auf Opulenz, Naivität auf Komplexität, neu ist der eher chorartig angelegte Gesang, der Assoziationen zu anderen nordischen Kollektiven nahelegt und der für eine höhere Griffigkeit sorgt. Ein herrliches Album voller Melancholie, aber niemals Depression, die Sonne kommt wieder garantiert! Aufgenommen an verschiedenenen Orten rund um Island. Ideal für den Herbst! CDerstauflage als aufwändiges Digipack mit fenster, später im Tray, LP mit wunderschönem Klappcover und eingesteckter Single!
Múm – Yesterday was dramatic, today is Ok DoLP 16,-
(Morr Music/ 05) Rerelease des ersten Albums der isländischen Ausnahme Gruppe. Nach landläufiger Meinung auch ihr bestes Album bis dato. Hier waren sie noch nicht in solch scheinbar typisch isländischen Sphären unterwegs wie heutzutage, sondern trollten mehr verspielt auf den Wiesen des Pop und der Percussion herum. Und schon beim Opener fühlt man sich wieder in der Zeit versetzt, in der ein Begriff wie “Indietronica” noch Verheissung war.
Municipal Waste – The art of partying LP/ CD 16,50/ 14,50
(Earache/ 07) Endlich auch auf Vinyl – Old School Trash von Dave Witte (u.a. Discordance Axis). Kultiges Artwork, logisch!
Murder City Devils – Empty bottles broken hearts LP/ CD 14,-/ 14,-
(SubPop/ 98) Der Vorgänger zu „In Name and Blood“, aber eigentlich fast legendärer. Hier gibt es noch nicht so viele Keyboards und düstere Atmosphäre, dafür aber mehr ROCK´N´ROLL. Ex-Death Wish Kids und Area 51 !! ENDLICH! Als Vinylneuauflage wieder lieferbar!!! (CRO)
Murder City Devils – In name and blood LP/ CD 14,-/ 14,-
(SubPop/ 00) Die Neueste der Rocker aus Seattle. Stellt euch vor, Satan hat Rocket From The Crypt zu einem Konzert in die Hölle eingeladen, die Bläser waren ihm aber schon immer zu fröhlich, und so werden sie gegen eine richtig düstere Schweineorgel ausgetauscht. Kann man sich nicht vorstellen? OK, ich mir auch nicht, bis ich die Platte gehört hatte, aber wer auf Platten steht, bei denen man beim Hören schon an Schweiss & Bier denkt, ist hier genau richtig. Die Gesamtstimmung bleibt aber verzweifelt-dramatisch-wütend-hoffnungsvoll. Eine unglaublich geile, mitreissende Platte. Mit LP-only Bonussong! ENDLICH!! Als Vinylneuauflage endlich wieder lieferbar!! (CRO)
Murder City Devils – R.I.P. CD 15,-
(Sub Pop/ 03) Seufz… Das letzte MCD Konzert, das es ja ganz schön in sich gehabt haben soll, live aufgenommen am Helloweenabend 2001 auf ordentliches Vinyl gepresst. Dazu zwei unveröffentlichte Stücke: “Waltz” und “Grace that saves”. Insgesamt 19 Tracks, die Hits selbstredend dabei!
Murder City Devils – s/t LP/ CD 14,-/ 14,-
(Die Young Stay Pretty/98) <!– @page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } P { margin-bottom: 0cm } P.western { font-family: “Arial”, sans-serif; font-size: 6pt; so-language: fr-FR } P.cjk { font-size: 6pt } P.ctl { font-family: “Arial”, sans-serif } –>Die gesuchte erste LP der fantastischen Höllenrocker aus Seattle. Und auch hier rocken Professor und Co was das Zeux hält, während die markante Orgel im Hintergrund rumheult. Geil!! Als Vinylneuauflage endlich wieder lieferbar!! (cr)
Murder City Devils – Thelema 12″/ CD 12,-/ 9,-
(Sub Pop/ 01) 6 Brandneue Songs der Schweineorgel Rocker aus der Hölle. Der erste Song rockt gleich wie Kanone, die restlichen Songs sind etwas ruhiger, atmosphärischer und „Professor“ ist am röhren!! (cr) Auf der CD ist noch ein Video von “Idle Hands”! Als Vinylneuauflage – diesmal als 12″ statt 10″ wieder lieferbar! (ss)
Murder City Devils/ Gluecifer – Split 7″ 5,-
(Sub Pop/ 99) Nach Jahren mal wieder erhältlich: Das Gipfeltreffen der Rockgiganten auf dieser wunderschönen Sub Pop Single. Vinyl ist durchsichtig, das Cover unten angekohlt, bzw hier jetzt angeschnitten – so heiß ist diese Platte! Je Songs, die keine Wünsche übrig lassen…
M. Ward – Hold time LP/ CD 16,50/ 16,50
(4AD/ 09) Anscheinend hat die Zusammenarbeit mit der Schauspielerin Zooey Deschanel als She & Him den Haudegen des Indie-Folk beflügelt: Neben formidablen Akustiksongwriterstücken begegnet man Ward zum einen als großem Popsongwriter, der auch immer wieder hier richtig pompös Rouge auflegt und Ohrwürmer wie noch nie mit an Bord hat (“Save me”), andererseits glänzt Ward gegen Ende der Scheibe mit Neil Young-artigem Gitarrenspiel und Dead Man-Stimmungen, zwischendurch verträumter Indiepop, 60s angehauchter Acoustic-Rock´n Roll, der an eine ähnliche Herangehensweise auf dem letzten Banhart-Album erinnert. War´s sechstes Album ist sein vielseitigstes und m. E. sein schönstes, keine Frage. Als Gäste mit dabei sind Lucinda Williams, Tom Hagerman (Devotchka), Jason Lytle (Grandaddy) und Zooey Deschanel (She & Him). Phänomenal schöne LP-Aufmachung mit Klappcover….
My Bloody Valentine – Isn´t anything LP 16,50
(Plain/ 03) Eine Neuauflage ihres vielleicht klassischsten Albums. Die einzigartigen Briten verzaubern mit ihrem angeschrägten, hypnotischen Rock. Alle Songs des Originals sind natürlich hier drauf, wurden zusätzlich noch neu gemastert (von den Original Bändern!), in ein dickes Klappcover gesteckt (Originalartwork) und auf saftiges 180 Gr. Vinyl gepresst. Also die letzte Chance ein Stück Musik-Kulturgut sein eigen zu nennen, eine enorm einflussreiche Band!
My Bloody Valentine – Loveless LP 16,50
(Plain/ 03) Auch diese Album wieder erhältlich. Klassiker der Gitarren Musik!
My First Step Towards Failure/ Wrench in the Works – Split 7” 3,50
(Red Scroll/ 01) Brandon (Bass) beschreibt die Musik von FSTF so: Sometimes slow, sometimes fast, add scream & “mosh”. Dem nicht so geübten Zwischenzeilenleser sei gesagt: ScreamoViolence im metallischen Sound, nahe (nicht: genau wie!) Neil Perry, Hassan I Sabbah, JFFB. WRENCH IN THE WORKS fahren die gleiche Schiene, sind soundmäßig aber eher wie die erste LLBNF CD. Cooles Release auf kleinem aber vielversprechenden Label. (ss)
My Morning Jacket – Okonokos 4xLP BOX 28,-
(Badman/ 06) Ist zwar eine Live Platte, wer mich kennt, weiss, das ich im allgemeinen nicht allzu viel von so was halte, ABER: Southern Rock à la Lynyrd Skynyrd? Bluesiger Riff-Rock Led Zeppelin’scher Prägung? Episch wie Springsteen? Improvisierend wie eine Jam-Band? Charismatisch wie einst R.E.M.? MMJ sind all das und doch mehr als die Summe der einzelnen Teile. Es sind vor allem die Songs der ersten Platten, die hier gewinnen, denn die Präzision und Dynamik des letzten Studiowerkes “Z” wendet die Band aus Kentucky hier auch auf ihre alten Stücke an. Zwar ist der nun veröffentlichte Live-Rundumschlag (gibt’s auch auf DVD) kein Ersatz dafür, die Band selbst auf der Bühne zu erleben, aber nicht nur ob des extravaganten Bühnenbilds (ein echter Wald!) wissen MMJ mit “Okonokos” zu überzeugen, streckenweise sogar zu begeistern. Das ganze kommt in einer dicken Box, 24 Songs auf vier LP´s verteilt. Danke, Badman! (cr)
My Morning Jacket – “Z” DoLP/ CD 19,-/ 16,50
(Badman – Red Ink/ 05)
My Own Lies – Sounds like an accident 7“ 3,50
(Flowerviolence/ 03) Ex-STACK mit derb schnellem Trash…
