Pleasure Syndicate


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Tackleberry – Call me green LP 11,30

(Zeitstrafe/ 08) Nordeutsche Hardcore Band ganz in der Tradition so mancher nordeutschen Hardcore Band und irgendwie auch passend und typisch fürs Label Zeitstrafe: Hardcorepunk nennt man das wohl und es gibt sie bereits seid 2004. Nach vielen Touren und Split Veröffentlichungen ist dies nun ihr erstes Album, auf dem sie ihre zündende Mischung aus Punk mit Hardcore-Elementen (Hallo Escapado!) mit gesellschaftskritischen und persönlichen Texten, die echt was hermachen (danke für die Texte im Booklet -  Dem Gesang zu folgen ist nämlich nicht so ganz einfach). Einige haben auf diese Platte gewartet – die werden nun mit einer guten Platte belohnt!(cr)

Taking Back Sunday – Decay under the influence 7” 4,50

(Victory/ 04) Brandneue, limitierte Single. Der Titelsong ist vom aktuellen Album, die B-Seite exklusiv (“Your own disaster“). Farbiges Vinyl.

Taking Back Sunday – Tell all your friends DoCD 14,50

(Victory/ 02) Oha! Quietschfideler Collegerock, der mit Melodien nur so um sich wirft, dabei sooo süss ist, rockt. Eine der zahllosen Bands die den Erfolg von Saves the Day wiederholen wollen, und die hier aber auch richtig richtig gut sind. Und wäre diese Platte auf nem anderen Label erschienen, ich würde sie vielleicht mein eigen nennen. Mal wieder farbig und nummeriert. Gut das der Oleg sich die mal aus dem Netz gezogen hat, da komme auch ich in den Genuss. Reissue als DoCD!

Taking Back Sunday – Where you want to be LP/ CD 11,50/ 13,80

(Victory/ 04) Voila: das zweite Full Length von den Emorockern. 11 neue Songs, die vor Wiedererkennungswert nur so strotzen. Genau richtig für den Sommer…Wir sehen uns in der Disco…Jetzt auch auf Vinyl! Fetzig, melodisch, zischt ziemlich! (ts)

Talk is Poison – Condensed humanity LP 12,-

(Prank/ 07) War das ne geile Band gewesen! Dies ist natürlich keine neue LP, sondern eine Zusammenstellung ihrer Singles

Talk Radio Talk – s/t CD 6,50

(St. Elmo Records/ 06) 5 Songs einer norddeutschen Band in recht schicker Aufmachung inkl. Digipack. Heftig nach vorne rockender Sound mit Schreigesang und Orgeleinsatz. Das ganze klingt sehr stark nach REFUSED in ihrer berühmten Phase ihrer letzten Scheibe. Sogar der Sänger klingt sehr ähnlich. Die ab und zu eingesetzte Orgel kommt gut! Der Sound ist richtig fett, die ganze Scheibe kann mensch gut hören, macht Spass, hat viele Ideen und rockt wie gesagt. Wen der allgegenwärtige Refused Einfluss nicht stört, der kann bedenkenlos zugreifen. 5 Songs in knapp 20 Minuten. (cr)

Tangorodrim – Unholy and unlimited LP 16,-

(Southern Lord/ 02) Limitiert auf 666 Exemplare. Skandinavien Black Meatl, noch mal ne handvoll reinbekommen…

Tara Jane o´Neil & Daniel Littleton – Music for a meteor shower CD 10,-

(Tigerstyle/ 02) Pop der etwas anderen Art – Daniel Littleton kennt ihr vielleicht von der Legende THE HATED, oder auch von IDA. Die beiden Künstler arbeiteten ja schon mehrmals zusammen, u.a. bei der IDA FAMILY, mal singt sie, mal singt er, die Gitarren klimpern, schlicht und ergreifend ein fantastisches Popalbum, lo-fi, für Freunde von alten Elliott Smith Sachen, Rainy Day Regatta oder Deadwood Devine.

Tarentel – Ghetto beats the surface 1 LP 17,50

Tarentel – Ghetto beats the surface 2 LP 17,50

Tarentel – Ghetto beats the surface 3 LP 17,50

Tarentel – Ghetto beats the surface 4 LP 17,50

(Music Fellowship/ 06) TARENTEL’s predominantly instrumental compositions read like chapters of an epic novelÐvast and absolutely breathtaking. Tarentel’s tidal force and blissful elegance elicit the kind of ecstatic response their name suggests. This album is being released as a series of four limited 12-inch LPs, each between 30 and 40 minutes. The second volume in the Ghetto Beats On The Surface Of The Sun series is another helping of ass-shaking trash can style, but with a healthy dose of psychedelic fever and blast off moon landing thrown in for good measure. Take your medicine!

Tarentel – Ghetto beats the surface DoCD 16,-

(Temporary Residence/ 07) Jetzt also doch auf CD, das hattet ihr anders versprochen! Auf deíeser Doppel CD haben wir die gesammelten Tracks des in vier Teilen bereits als Vinyl erschienenen neuen Albums, die bereits 2005 aufgenommen wurden. Experimentelle instrumentale Psychedelic, Ambient, Post-Rock und immer wieder Noise, der die zart-verträumten Tracks zerschreddert. Eine Art Soundtrack urbaner Natur mit all dem Schrecken, der die Idylle bedroht und der auch Dissonanzen und Dekonstruktionen wie spannende Songaufbauten beinhaltet. Der Preisvorteil zumindest geht an die CD Version!

Tarentel – Home ruckus: doubled sided air 7” 7,50

(Type/ 07) Eine limitierte Single (warum ist die so teuer?) im Stile ihres letzten Vier-Platten-Projekts…

Tarentel – We move trough weather DoLP/ CD 18,50/ 14,50

(Temporary Residence/ 04) Das neue Album, ich glaube ihr sechstes, davon sogar eins auf NEUROT RECORDINGS, das macht schon deutlich, das man das hier kaum als Pop-Album bezeichnen kann, ist es auf jeden Fall das Fokussierteste und Konzentrierteste seit ihrem 1999er Debüt “From Bone To Satellite”. Das Schrumpfen TARENTEL´s zu einem Trio hat sich auch stark auf ihren Sound ausgewirkt. Unmittelbarer und intuitiver erscheinen nun die Indie-Ambient-Balladen der von BRIAN ENO stark beeinflussten Band. Beinahe jeder Song baut auf ausufernden Improvisationen von rauschendem Dröhnen, Summen und Feedback-Wällen auf und während einst vorsichtige Gitarrenmelodien das vorherrschende Element in ihren Songs waren, haben jetzt donnerndes Schlagzeug, Bläserexplosionen und gelegentlich ein einsames Piano diesen Platz übernommen. Letztlich bleibt es dennoch schwer, die Band stilistisch einzuordnen, aber genau das macht auch ihre Qualität aus.

Tchi – Auf den point CD 12,-

(Omnidor/ 02) Neue CD der guten Braunschweiger, die FEHLFARBEN vergessen machen. Natürlich nicht ganz, aber….Charmante, clevere deutsche Texte mit jeder Menge Punkappeal, gepaart mit schrammligen Hamburger Schule Pop und Textzeilen und Melodien, die hängen bleiben. Sehr erfrischend! TCHI brauchen sich mit dieser Platte nicht hinter den „grossen“ Hamburger Bands zu verstecken, die den Elan und die Spielfreude von Tchi selten noch haben. (cr)

Tchi – Stehen stolpern CD 13,50

(Siluh Records/ 06) Auf dem Label von Robert Stadlober erscheint das Zweitwerk unserer Braunschweiger Jungs. “Das wir es hier mit der besten, eigenständigsten und zweifelsohne unterbewertesten Band deutscher Zunge zu tun haben, das gilt es zu erkennen und würdigen” (Intro) – Grosse Worte. Und ich bin mir auch nicht sicher ob ich dem voll und ganz zustimme, aber so oder so hat das Trio mit ihrer neuen Scheibe einen mächtigen Schritt nach vorne gemacht. Frische Popmusik, meist unverzerrt, stilsicher und einprägsame Melodien mit intelligenten Texten. Die Gitarre ist poetisch und filigran, die Rhythmusfraktion amtlich, sensible und unaufgeregt. Instrumental erinnert es an Flin Flon, ansonsten können sie mit diesem Album locker mithalten mit der Speerspitze namens KETTCAR oder TOMTE. Word! Toll gemacht Herr Frank sagt Herr Rank! (und ihr natürlich auch Jan und Heine!) (cr)

Tear it Up – Nothing to nothing CD 13,20

(Dead Alive/ 02) Und schon die nächste Platte… fulminanter, mitreissender 80ies Hardcore Trash mit fetten Rockparts und Chören wie im Bilderbuche. Die Knaben hier sollen ja so super jung sein, klingt als wären die aber ebenso alt und lange dabei, wie z.B. WHAT HAPPENS NEXT. (cr)

Tear it Up – s/t 7″ 4,50

(Havoc/ 00) Mit dieser Scheibe hier ging alles los. Dies ist die allererste Tear It Up Veröffentlichung! Persönlich hat mich die Band bereits mit dem Demo und diesem Stück Plastik und den darauf verewigten 8 Smashern total überzeugt und in ihren Bann gezogen. Ein absolutes „must have“ für alle, die auf kompromisslos schnellen, thrashigen Früh-achziger Hardcore/Punk stehen.

Tear it Up – Taking you down with me 12”/ CD 11,-/ 12,50

(Havoc/ 03) Abschiedsplatte der famosen TEAR IT UP (RIP). Wie können die mir das antun. 7 Songs, die eigentlich auf eine 7“ sollten, aber nun gut. Jetzt haben wir hier ne 12“. Ich bin da befangen, ich kann nix anderes schreiben als „Hammer Scheibe“. Schnell, angepisst, Singalong Parts – alles was man braucht, um in seinem Zimmer zu trashen. TEAR IT UP TEAR IT DOWN!!!

Ted Leo/ Pharmacists – Shake the sheets CD 14,50

(Lookout/ 05) Das neue Album! Schüttel mich, ist das geil! 11 Hits zum tanzen, zappeln und Biertrinken. Wunderbar!!

Ted Leo/ Pharmacists – Heart of oak CD 14,50

(Lookout/ 03) Eine begeisternde Platte, das schon mal gleich vorne weg. 13 Songs lang erzählt Ted Leo kleine Geschichten (sehr auffällig die ausführlichen, langen Texte), immer wippend fröhlich musikalisch nach vorne getrieben, mit allerlei für ihn typischen Ideen, zauberhaften Details (Metalsolo z.B.), schrägen, aber stets popigen Arrengements. Es „Chiselt“ wirklich an allen Ecken und Enden, nicht nur wegen seiner Stimme. Ist mittlerweile ja schon sein 3. Album – ist er noch zu stoppen? Ganz grosse Platte.

Ted Leo & The Pharmacists – Living with the living DoLP/ CD 14,-/ 14,-

(Touch & Go/ 07) Viertes reguläres Album des Ex-Chisel Frontmanns mit seinem Pharmacists-Kollektiv, u.a. mit Brendan Canty (Fugazi), Chris Wilson und Dave Lerner. Ted Leo ist die Inkarnation des politisch aufgeweckten Mod/ Rudeboy, dessen emotionaler Punkrock zwar irgendwie retro klingt, irgendwie aber zu authentisch und zeitlos ist, um nicht für sich zu stehen. 15 Songs Modpunk mit emotionaler Kante, zwischen The JAM, natürlich CHISEL, JOE STUMMER und BILLY BRAGG, dazu ein Tick DC-Postpunk und ein paar Reggae-Einlagen. Poppig waren sie ja schon immer, aber so perfektioniert sind sie wirklich erst hier. Leos Halbakustische Gitarre und seine unvergleichliche variable Stimme thronen über einer abwechslungsreichen und mitreißenden Indie-/Punkrock-Mischung, die immer wieder kreativ aufgelockert wird und positiver kaum sein könnte, trotz aller kritischen Inhalte. 15 Songs mit mehr als einer Stunde Spielzeit, Vinyl als Doppel-LP im Klappcover. Absolute Empfehlung – Hammer Band!!

Ted Leo/ Pharmacists – s/t LP/ CD 11,50/ 13,-

(Gern Blandsten/ 99) Chisel sind endgültig Geschichte, aber der Herr Leo schläft nicht, sondern schlägt mit poppigen, schrägen, z.T. gesampelten Postpunksongs zurück, wie wohl nur er sie schreiben kann..

Ted Leo/ Pharmacists – Treble is CD 9,-

(Ace Fu/ 00) Ein Minialbum, 5 fantastische, ganz typische und tolle angeschrägte Popsongs des einzigartigen Herrn Leo (of CHISEL Fame!). Leider CD-only.

Ted Leo/ Pharmacists – Tyranny of distance CD 14,50

(Lookout/ 01) Wesentlich komplexer, eingängiger, poppiger und Songorientierter als auf dem Debut geht der Ex-Chisel Mastermind hier zu Werke: Unglaublich frische, teilweise richtig rockende Songs, geprägt von seinem markanten Gesang und seinem Charme. Zwischen Elvis Costello-Pop und Postpunk a la Jam. Hitplatte!!

Teeth of Lions rule the Devine – Rampton CD 14,-

(Southern Lord/ 02) DIE Southern Lord All Star band, benannt nach einem EARTH Song.

Teeth of the Hydra – Greenland LP/ CD 14,50/ 14,50

(Tee Pee/ 06) „Greenland“ ist allemal schwer, schleppend und rockig zugleich! Die Band schafft es tatsächlich eine düstere Stimmung aufzubauen, ohne dabei auf ganzer Linie nur auf die schleppende, langsame Spielweise zu achten oder gar irgendwelche Scream-Vocals zu verwenden. Diese Band schafft es tatsächlich die düstere evil-Stimmung von Celtic Frost oder Venom mit rockigen Parts von Rollins Band, Queens of the Stone Age und Corrosion of Conformity zu verbinden. Doch das ist nicht alles. Zudem packen sie noch den schleppenden Doom á la Saint Vitus, The Obssessed oder Count Raven und bei den Vocals sparen sie auch nicht sonderlich, was den Vergleich angeht. Ich würde sagen, irgendwo zwischen Johnny Hedlund, Lemmy Kilmister und Scott „Wino“ Weinrich. Es macht Spaß mal wieder etwas aus vielen Ecken vergleichbares, aber im Endeffekt doch ganz anderes und einzigartiges zu hören. „Greenland“ ist definitiv nichts für jedermann, da zu schwermütig, schleppend und doomig, aber wer etwas für all die eben genannten Bands übrig hat, kommt an diesem Release nicht vorbei.

Telemark – s/t LP 10,-

(Bombshell/ 02) Yes…High Energy Noise Rock Punk. Grobe Richtung, KURT, SHOTMAKER, mit so geilen wummernden Bassläufen, nervösen Gitarren – aber, in manchen Punkten ziemlich straight, flott, ¾ Takt mässiger. Ganz grob, als Punkrockigere Variante der o.g. Bands zu umschreiben. Die haben Feuer unterm Hintern, das hört und spürt man, eine energiegeladene tolle Platte. Merkt euch diese Band! (cr)

Telemark – Viva suicide LP/ CD 10,50/ 10,-

(X-Mist/ 06) Fantastische neue Platte – weiterentwickelt im Sound und im Songwriting!

Tem Eyos Ki – s/t LP 10,-

(Harlan/ 03) Erstes Full Length 3er Leute um Soophie Nun Squad. Eigentlich kaum zu beschreiben, was TEK machen. Punk mit Fantasy Metal-Melodien ? Das triffst glaube ich ganz gut. Super Aufmachung (inkl. superschönem Booklet) wie immer bei Harlan. Songs über diese andere Welt da draußen mit der sie (und ich auch!) nichts zu tun haben möchten – Korruption aka Politik, Medien, soziale Ungerechtigkeiten usw. Musikalisch ungewöhnlich, aber richtig gut !

Tem Eyos Ki/ Hundred Years war – Split 7″ 4,20

(Harlan Records/ 00) TEK geil wie gehabt – absolut eigen und cool. HYW machen dann mehr einen auf Assück: Doublebass, Gegrunze und METAL! Aufmachung wunderschön im von Nate Powell gestaltetem Cover… (cr)

Ten Grand – This is the way to rule LP/ CD 14,-/ 15,-

(Southern/ 02) aka THE VIDA BLUE. Ich weiss gar nicht ob die Band sich aufgelöst hat, nachdem der Sänger tragisch gestorben ist. Aber wäre sinnvoll, da grade ER das gewisse etwas in die Band brachte. Musikalisch einfach nur geil: Mix aus melodischem Indierock, Punk, vetrackten Parts, und einer dicken Portion “Arschkick”. Vergleichbar vielleicht mit späten ATDI Sachen oder auch Nation of Ulysses oder VSS. (ts)

Ten Volt Shock – 6null3 LP 10,-

(X-Mist/ 06) Zweites Album des Powertrios – und was für eins. Noch dynamischer, leidenschaftlicher bringen Sie es fertig deine Beine zappeln zu lassen, auch wenn das Album zuweilen etwas langsamer zu sein scheint als das das erste. Ihr Name ist Programm; in Bester Tradition von DRIVE LIKE JEHU ……großartige Band!

Ten Volt Shock – s/t LP 10,-

(X-Mist/ 04) Brodelnder, nervoso Bass Core, nach 2 tollen (Split) Singles endlich der erste Longplayer. Frank von KURT ist unüberhörbar, geilster treibender Sound zwischen NoMeansNo, Kurt, Unwound und Drive Like Jehu von mir aus. Totschickes Siebdruckkartoncover mit schwarzer Innenhülle. 14 wummernde Hits die alle Beine zum Wippen kriegen!

Ten Volt Shock/ Neighbour Rosicky – Split 7“ 3,50

(Kopist/ 02) 2 geile, wummernde nervoso-bass Fetzer von TVS, ein wenig eingängiger als auf ihrer Debut 7″ scheint mir. NoMeansNo lassen grüssen. Übrigens mit Frank von KURT. NR hatten bisher eine 10″ veröffentlicht. Hier gibt es einen langen Song, mit verträumt rollenden Gitarren und markantem, melodischen Gesang. Ein sehr schöner Song, den ich musikalisch irgendwo zwischen CHISEL, ROBOCOP KRAUS, OLIVER TWIST und STICKS AND STONES ansiedeln würde. Also definitiv auf der guten Seite der Macht. Feines Scheibchen…kesse Kühe!

Tephra – A modicum of truth DoLP/ CD 17,50/ 12,-

(Riptide/ 07) Braunschweig Teil 2! Wir sind Stolz auf dieses neue Meisterwerk im fetten Klappcover! Nur bei uns: Limitiertes farbiged Vinyl.

Tephra – s/t CD 12,-

(Riptide/ 05) Nach dem grandiosen Demo und diversen Liveauftritten mit u.a. The Ocean, Cursed, Burst, Daughters etc. erscheint nun ihr erstes Album. Sechs Songs mit 45 Minuten Spielzeit. Eine Platte, die einerseits emotional, verzweifelt, herzzerreissend und tiefgründig ist, und andererseits massive Gitarrenwände und wuchtige, wütende Breakdowns hat, welche zum Teil an alte ISIS erinnern oder an die härteren Parts von CULT OF LUNA. Die Platte sprüht nur so vor Vielfalt, ist technisch ausgefeilt und ist sehr sphärisch ohne sich dabei darin zu verlieren.Die Platte kommt im wunderschönen mehrfarbigem Siebdruck-Cover, auf orangenem Vinyl und auf 300 Stück limitiert. Die allerallerletzten Vinyl-copies, wegen der grossen Nachfrage jetzt auf auf CD, mit leicht verändertem Artwork! Mp3 hier Tephra – Icon

Terror – Lowest of the low CD 12,-

(Reflections – Bridge 9/ 03) BURIED ALIVE Sänger Scott Vogel ist zurück. Bulldozer Mosh Machine! Als Nichtkenner würde ich mal sagen eine Mischung aus alten Madball und so Sachen wie Carry on. Ich habs mir live angucken dürfen, und war doch sehr amüsiert. Beste Ansage: “This is our scene….this is ALL i have!” Dürfte alles sagen. MOSH IT UP, DUDE ! (ts)

Terror – One with the underdogs LP/ CD 13,-/ 13,50

(Trustkill/ 04) Die Band um Scott Vogel (Buried Alive, Slugfest) mit ihrem neusten Machwerk. Die dicksten Bulldozer-mäßigen Moshparts, Breakdowns en Masse, Singalongs zum Mitgröhlen. Die Weiterentwicklung von”Lowest of the low”. (ts)

Terrorizer – Darker days ahead LP/ CD 14,-/ 14,-

(Century Media/ 06) Nun gut, welcher Mensch nun wirklich eine Terrorizer Reunion braucht, dazu nur mit der Hälfte der Original bzw. „World Downfall“ Besetzung, sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass „Darker days ahead“ den Sprung aus dem Schatten des bahnbrechenden Debuts nicht schaffen wird. War natürlich schon vorher klar und somit versuche ich auch mal ganz objektiv festzustellen, dass „Darker days ahead“ ein durch und durch solides Grindcore Album geworden ist, bei dem der neue Vokalist Anthony wenigstens Oscar Garcia fast gleichwertig ersetzen konnte. Ansonsten fährt die Band schon die Schiene des „World Downfall“ Albums, wenngleich die unglaubliche Durchschlagskraft nicht erreicht wird. Oder anders ausgedrückt: wer sich auch mit Coca Light anstatt ner echten Coke zufrieden gibt, dürfte auch mit „Darker days ahead“ keine Probleme haben!

Terrorizer – World downfall CD 12,-

(Earache/ 99) Neuauflage ihrer bahnbrechenden, genialen und Meilenstein-würdigen Platte von 1989. Damals war ich ein junger Bub und konnte gar nicht glauben, was da an rasendem Musikmassaker zelebriert wurde. Meiner Meinung nach die wohl beste Grindcore Platte aller Zeiten. Einiges erklärt sich schon durch das Line-Up, das man sich auf der Zunge zergehen lassen muss: David Vincent (Morbid Angel/ Bass), Pete Sandoval (Morbid Angel/ Bass), Jesse Pintado (Napalm Death/ Gitarre), Oscar Garcia (Nausea SF/ Vocals). Wenn ich heute mit nochmal das Gehirn freipusten lassen will ist diese Terrorizer Platte neben Mk Ultra oder Ottawa oft das einzige, was hilft! Vinyl leider ausverkauft!

Test Icicles – For screening purposes only LP/ CD 15,-/ 15,50

(Domino/ 05) Test Icicles vermengen vielmehr hyperaktiven Chaoscore Marke Blood Brothers, Help She Can´t Swim et al. mit zahlreichen elektronischen Elementen sowie stampfenden New-Wave-Rhythmen, wie sie gerade von zahlreichen Seitenscheitel-tragenden Ex-Kunststudenten-Bands wieder exhumiert werden. Das ganze einmal umrühren und mit einem ordentlichern Schuss Pop-Appeal abschmecken. Das Ergebnis ist krawallig-lärmiges Hardcoregeschredder mit hyperventilierendem Stimmbänder-Zerstörungs-Gekeife a.k.a. Gesang. Alles in allem also ziemlich wild, durchgeknallt und deshalb geil.

Texas Is The Reason – Do you know who you are ? CD 13,50

(Revelation/ 96) Das ist sie, die im wahrsten Sinne des Wortes weltberühmte LP. Andererorts war zu lesen, dies sei nicht nur die beste Emo Platte aller Zeiten, sondern dies sei die Definition von Emo. Naja, vielleicht wenn ihr 94 Battery, Earth Crisis oder Chorus Of Disapproval gehört habt…ahnt ihr, was ich meine?? Do you know… ist eine an allen Ecken und Enden geniale Posthardcore Scheibe mit unbeschreiblich schönen, melancholischen Momenten, rockig- treibenden Parts und ganz markantem Gesang. Hits only! Brilliante Platte einer brillianten Band!!

Texas Is The Reason – s/t CDep 8,50

(Revelation/ 95) Mhhh, eine Band, die sich nach einem Misfits Song benennt….Ist hier auf jeden Fall das Debut der Band um Norm Arenas (Anti Matter Zine) und überzeugt bereits hier mit 3 rockigen, hochmelodischen Hits zu 1000%. Mindestens. Noch einen kleinen Tuck rauher als auf der LP, mit der sie zu Weltruhm gelangen sollten. (cr)

The Angelic Process – Weighting souls with sand DoLP 16,50

(Roadburn/ 08) Ambient Drone Metal Duo, das Soundwälle aus MY BLOODY VALENTINE, NEUROSIS, SWANS & JESU zaubert. Schwarzes Vinyl, Klappcover, limitiert auf 300 Exemplare…

The Apollo Program / Short Supply – Split CD 8,-

(Heart on Fire/ 04) Split CD von zwei französischen Bands. The Apollo Program liegen musikalisch da, wo Yaphet Kotto und Amanda Woodward sich treffen würden – allerdings ohne den hohen Gesang von YK. TAP haben demnächst auch einen Song auf einem Sampler mit Raein und A Light in The Attic. Short Supply klingen irgendwie wie frühe Small Brown Bike mit nicht ganz so rotzigem Gesang, eher clean. Ist echt Hammer – bin total überrascht. Cover ist übrigens von Eric Drooker „geborgt“(ts)

The Association of Utopian Hologram Swallowers – Compilation 2×7” 8,-

(Polyvinyl/ 05) Wunderbar aufgemachte Gatefold 2×7” mit neuen Songs von folgenden Bands: OWEN, MAKE BELIEVE, JOAN OF ARC und LOVE OF EVERYTHING. Als Bonus gibt es noch eine Gratis CD. (ts)

The Draft – In a million pieces LP/ CD 11,50/ 11,50

(No Idea – Epitaph/ 06) HOT WATER MUSIC haben sich 2005 aufgelöst, meiner Meinung war das gut und notwendig, um aus der Asche zu entsteigen. Das tun sie hier: Drei Viertel der Band kehren nun als THE DRAFT urück. Und dies merkt man schon bei dem ersten Lied “New Eyes Open”, welches ein solch hymnenhafter Song ist, daß man denkt, HWM wären nie von der Bildfläche verschwunden, wozu sicherlich auch der markante Gesang von Chris Wollard seinen Teil dazu beiträgt. Doch die Band nur als HWM2 abzutun, würde den Jungs nicht gerecht werden, denn man versucht den typischen Sound etwas zu erweitern, ob es nun Ska-Anleihen bei “Let It Go” oder etwa der Einsatz von Bläsern bei “Wired” ist. Beeindruckendes und solides Debüt und Comeback zugleich, so und nicht anders hat man es erwartet. (cr)

The Draft – Stop wastin my time 7“ 4,50

(No Idea/ 07) Zwei neue, exklusive Songs von Ex-HOT WATER MUSIC.

The Dream Is Dead – Taking friendly fire CD 8,-

(Escape Artist/ 03) Fünf neue Songs von TDID in einer Gesamtspielzeit von knapp 15 Minuten. Brutaler, metallischer Hardcore mit souveränem Riffing und z.T. wilden, unvorhersehbaren Rhythmen, die einer gewissen Chaotik nicht entbehren. Mit Leuten von BURN IT DOWN, SUTEK CONSPIRACY und Clark von HCNL Rec.

The Emo Armageddon – Compilation 7“ 3,70

(React with Protest/ 05) Nett aufgemachter Sampler, der wohl ein wenig in der Tradition der Blleeargghh Reihe auf Slap a Ham steht: 18 Bands mit fetzigen Songs, u.a.: LA QUIETE. UTARID. SHIKARI. DANSE MACABRE. A FINE BOAT THAT COFFIN. LOUISE CYPHRE. JUNE PAIK. CEASE UPON THE CAPITOL. DAITRO. BOA NARROW. SL-27. AM I DEAD YET. ZANN and more… (cr)

The End – Elementary LP/ CD 16,-/ 15,-

(Relapse/ 07) Das brandneue Album, ihr drittes! Schlug das Zweitwerk „Within Dividia“ (2004) dieser kanadischen Truppe noch überaus finster und kompromisslos in die Mathcore-Kerbe, tönt das neue Werk plötzlich deutlich gemäßigter, mannigfaltiger und gleichzeitig mehr auf den Punkt gespielt als der Vorgänger. Ohne „Within Dividia“ gering schätzen zu wollen: Die vollzogene Entwicklung hin zu „Elementary“ kommt schon einem Quantensprung gleich, der in dieser Form wahrlich nicht so ohne weiteres vorauszusehen war. Mit unheimlich viel Gefühl, beeindruckendem Musikverstand und handwerklichem Geschick geht man auf „Elementary“ zu Werke. Man ist zugänglicher, ja wenn man so will auch massenkompatibler geworden und liefert dennoch gnadenlos harte, zweifellos innovative sowie ergreifende Tonkunst auf sehr hohem Niveau ab. Viele verhältnismäßig ruhige Passagen/Songs auf „Elementary“ lassen Querverweise zu Bands wie NEUROSIS, TOOL, THE MARS VOLTA und ANATHEMA nicht nur zu, sie scheinen manchmal sogar geradezu gewollt. Das doomige, fast ambientartige „The Moth and I“ und die das Album sanft abschließende Ballade „And always…“ sind nicht wirklich weit weg von einigen Tracks des tollen „Judgement“-Albums von ANATHEMA. Der Ultra-Grower „The Never Ever Aftermath“ und „Throwing Stones“ erinnern wohltuend an TOOL bzw. THE MARS VOLTA. Mit “A fell wind” wird einfach nur eine alptraumhafte Soundkulisse entworfen, die den Hörer vor Furchtsamkeit fast erzittern lässt. Am packendsten sind für mich aber die nach wie vor – mitunter erfreulich chaotisch angehauchten – Brachialsongs wie der erstklassige Opener „Dangerous“ oder das irgendwie an MINISTRY erinnernde „In Distress“, deren hypnotische Mittelparts zum Ende hin wieder das brachiale Anfangsthema suchen. Einfach nur große Klasse!

The End – Transfer trachea CD 13,-

(Relapse/ 06) Neuauflage der CD aus dem Jahre 2002. Eine nahtlose Vereinigung von manischer Heftigkeit und unbeschreiblicher Dichte: THE END schmieden erschreckend intensive, unvergessliche Songs, die unbedingt wiederholt gehört werden wollen. Technisch brillant und schizophren unmonoton koppeln THE END hochschnellende Gitarren, verblüffende Rhythmen und ein paranoides Elektro-Ambiete, das in einem Amoklauf von Strangulation und hypnotischen Taktvorzeichnungen explodiert. „ Transfer Trachea Reverberations From Point: False Omniscient“ ist eine imposant vielfältige Darbietung leidenschaftlicher, eloquenter Heavy-Musik. Sieben Songs!

The End – Within dividia LP/ CD 15,-/ 15,50

(Relapse/ 04) Ganz böses Ding, was die Kanadier hier vom Stapel lassen. Irgendwo an der Schnittstelle von Mastodon, DEP und Botch. Nicht so anstrengend wie die neue DEP, dafür mit dem Groove von Mastodon und dem Dampf von Botch. Produktion ist mehr als amtlich dank Voivod und Cryptopsy Produzent Pierre Remillard. Super schickes Artwork und limitiertes farbiges Vinyl.

Thee Plague of Gentlemen – Primula pesties LP/ CD 16,-/ 14,-

(I Hate Records/ 05) Very last copies of sold out record. Strictly limited edition of only 500 copies in a gorgeous gatefold sleeve! Also contains one unlisted bonus track, an awesome take on CELTIC FROST’s “Dawn of Megiddo”

Thee Silver Mountain Reveries – Pretty little lightning paw LP/ CD 15,-/ 13,-

(Constellation/ 04) File under: A SILVER MT. ZION. Eine Solo Platte von Efrim (von GODSPEED YOU BLACK EMPEROR und A SILVER MT. ZION), wobei der Rest des Silver Mt. Zion Orchesters hier ebenfalls aushilft. Natürlich, so ist das in einer guten Familie. Hier gibt es 4 Songs in 30 Minuten, der erste ist richtig „rockig“, die drei anderen Songs legen den Schwerpunkt auf den Gesang, Frankie Sparo ist auch am Start, wunderschön. Eigentlich ein weiteres grandioses SILVER MT. ZION Album, nur halt in anderen Gewändern. Grandios! (cr)

The Long Winters – When i pretend to fall DoLP/ CD 23,-/ 16,50

(The Control Group/ 06)

The Long Winters – The worst you can do is harm LP/ CD 17,50/ 16,50

(The Control Group/ 06)

The New Year – s/t LP/ CD 18,-/ 14,50

(Touch and Go/ 08) Matt und Bubba Kadane sind das wohl bestbehütetste Geheimnis des Touch&Go-Katalogs, schon in den 90ern mit BEDHEAD, sowie in den letzten zehn Jahren mit The New Year, haben die Brüder und ihre Mitspieler (bei Bedhead u.a. Ex-Codeine Chris Brokaw) Maßstäbe gesetzt in Sachen Sophisticated Indie-Rock/Sad Rock. Mit dem dritten, unbetitelten Album (nach 5 Jahren Pause!) erscheinen sie zurück auf der Bildfläche mit einem aufs erste Hören unauffälligen, im Nachhinein aber grandiosen Album, das die Zeitlosigkeit ihrer Songs großartig widerspiegelt. Man lacht über den Indie-Craze der letzten Jahre und lehnt sich zurück in die herbstreife und erwachsene Tiefe der 10 Songs, die sogar positiver als je zuvor klingen, und weiß, dass man es mit Brüdern im Geiste zu tun hat. Unprätentiös, schlau, elementar! Vinyl kommt mit Bonus CD und momentan nur als teures US Import Vinyl.

The Theory of Abstract Light – s/t CD 11,-

(Odd Halo/ 01) The Theory Of Abstract Light ist ein Solo Projekt von Ben Carr, dem Gitarristen von 5IVE – erschienen auf dem TORTUGA Sublabel. Zur Beschreibung steht im Booklet der CD: “An interpretation of depression falling into madness”. Auf der CD sind sieben unbetitelte Instrumental Songs, die sehr “abstract” (haha!) und minimalistisch klingen. Spacige, ruhige Tonbögen wechseln mit schweren Gitarrensounds, die wiederum in hypnotische, psychedelische Klanglandschaften übergehen. Fast alle Songs sind untermalt von seltsam surrenden Electronics und sind schon eine Herausforderung an den Hörer. Die Aufmachung ist wunderschön, sehr ähnlich der auf dem selben Label erschienenen 5ive Euopa Tour CD: Silberner Prägedruck auf schönem blauen Karton… (cr)

The Number Twelve Looks Like You – Nuclear. sad. nuclear CD 14,-

(Eyeball/ 06) Uiuiui, der Soundtrack zum Supergau! Auf ihrem zweiten Longplayer tauschen NTLLY den melodischen Grindcore ihres 2003er Erstlingswerks gegen noch mehr Saltos und Querschläge beim Synapsentanz ein. Die Gitarren schlagen Haken in alle Richtungen, während Schlagzeug und Bass groovefetzen, dass dir die Ohren schlackern. Mindestens. Und über all dem entleeren die beiden Sänger ihre wirklich beeindruckenden Organe mit einem so durchgehenden und intensiven Gekreische, dass man die Stimmbänder schon bedrohlich knarzen hört. Zuweilen schimmert die eine oder andere Zeile cleaner Gesang durch, nur um sofort wieder im Gekreische unterzugehen. Unter all dem schwerverdaulichen Kopfterror, der einem bei den ersten Durchläufen entgegenschlägt entlarvt die Band dabei aber gleichzeitig auch ein unglaubliches Gespür für Melodien, welches sich kontinuierlich durch Gesang und Gitarrenarbeit zieht und mit der Zeit zur Oberfläche durchdringt. Der schiere Wahnsinn also. Aber gleichzeitig auch so ungeheuer intensiv, mitreißend und begeisternd wie kaum eine andere Band derzeit. Meiner Meinung nach das Beste was ein so weitläufiger Bereich wie “Kreischcore” zur Zeit zu bieten hat. (Nicolai Pudimat)

Theory of Ruin – Front line poster child CD 10,-

(Escape Artist/ 04) Alex Newport dürfte den meisten von seiner Zeit bei FUDGE TUNNEL ein Begriff sein. Fudge Tunnel haben sich vor ein paar Jährchen aufgelöst und Herr Newport hat sich in der Folgezeit als Produzent einen Namen gemacht (ICARUS LINE, AT THE DRIVE IN, MELVINS). Mittlerweile hat der ehemalige Fudge Tunnel Gitarrist bei Theory Of Ruin eine neue musikalische Heimat gefunden und deren Debutalbum konnte sich schon sehen lassen: grooviger, rhythmischer Metalcore mit fetten, sludgigen Riffs, irgendwo zwischen 70ies Art Punk Wire und eben Bands wie Fudge Tunnel und Godflesh. Hier nun fünf neue Songs in schlichter Aufmachung.

(The) Thermals – Fuckin a LP/ CD 12,50/ 14,50

(Sub Pop/ 04) Das erwartete neue Album seid dem Killer Debut! Sie haben das Tempo etwas gedrosselt, holzen die Songs nicht mehr ganz so schnell herunter – erkennt man schon an den deutlich weniger Songtiteln – der Sound ist etwas dicker, ABER: Sie sind nach wie vor klasse und unverkennbar die Thermals. Geiler, einfacher, mitreissender, Hymnenhafter Garagen-Trash mit aussergewöhnlichem Gesang. Vielleicht würden die Murder City Devils so klingen, wären sie ein Trio gewesen, das Songs der Misfits interpretiert.? Geile Band!! (cr)

(The) Thermals – More parts per million LP/ CD 12,50/ 14,50

(Sub Pop/ 03) Das Debut Album dieses coolen Trios: Ganz einfache, runtergerotzte Garagensongs, kaum länger als 2 Minuten, das ganze klingt ein wenig nach der Murder City Devils Stimmung. Die Musik ist wirklich ganz einfach (hat ja auch nur eine Gitarre), die unglaubliche Power, dieses nach-vorne-peitschen rührt in erster Linie von dem stets treibendem, agressiven Schlagzeug, das ist wirklich phänomenal! Mehr davon!

(The) Thermals – Pillar of salt 7“ 4,20

(Sub Pop/ 07) Einer der besten Songs des aktuellen Albums, dazu das exklusive “Product placement”. Auf der Flipseite zwei weitere exklusive Songs in Form von Demoversionen bekannter Songs. Lang lebe die Single! (cr)

(The) Thermals – The body the blood LP/ CD 12,50/ 14,50

(Sub Pop/ 06) The Thermals machen Zukunftsmusik: Alle Songs auf dem dritten Album beschreiben ein albtraumhaftes Szenario, in dem christliche Fundamentalisten in den USA ein Faschistenregime errichtet haben. Doch wirklich Science Fiction ist das nicht … Zwischenzeitlich zum Duo geschrumpft, haben The Thermals mittlerweile Drummer Jordan Hudson durch Caitlin Love ersetzt und dabei ihre alten Stärken nicht verloren. Mit unglaublicher Energie und eingängigen Melodien pendelt die Band aus Oregon zwischen Punk und Indie. Dabei kann sich “Power doesn’t run on nothing” zwischen Thermals-Klassikern wie “No Culture Icons” und “How we know” einreihen, und mit “Test Pattern” legen sie gar erstmals eine Fast-Ballade vor. Als eine der letzten wirklich aufrechten Bands im Musikbusiness sind die Thermals unbezahlbar. Nicht nur, dass sie ein Angebot von General Motors abgelehnt haben, die einen alten Song für eine Werbekampagne einkaufen wollten. Auf dieser Platte hört man einfach, was für großartige Musiker sie inzwischen sind – und wie erfolgreich sie gerade deswegen gegen alle selbstverliebten Musiker ankämpfen.

These Arms are Snakes – Easter LP/ CD 12,-/ 13,-

(Second Nature/ 06) Endlich, das dritte Werk unserer All-Star Lieblings, die nach dem Ableben von den Hot Snakes jetzt wohl alleine auf weiter Flur residieren. Das hier ist Avantgarde-Post-Hardcore in Vollendung. Math-Core-Gitarren treffen aus Punk-Grooves, schmerzenzufügende Basslinien peitschen ein auf sägende Gitarren und hypnotische Keyboards, DC-Schrägheit wechselt mit groovender Atmosphäre, Noise und Chaos mündet in verspielte Elektronik, eine Augenweide wie sie letztes Jahr unser NEXUS zerrockt haben! Vertrackter, wilder, eingängiger Postpunk wie ihn momentan wohl niemand besser und vor allem druckvoller spielt. (cr)

These Arms are Snakes – Good friday 7″ 4,50

(Suicide Squeeze/ 06) Zwei neue, exklusive Songs unserer Lieblings Chaos Truppe: “Horse girl” und “Old paradise”. Leider ohne Texte oder weitere Infos, dafür recht schickes Artwork und farbiges Vinyl, limitiert auf 2000 Exemplare.

These Arms are Snakes – Oxeneers of the lion sleeps when its antelope go home CD 13,50

(Second Nature – Jade Tree/ 04) Hier die zweite LP mit elf neuen Brechern und zwar pünktlich zur im nächsten Monat anstehenden Tour. Düster, vertrackt und produziert von Matt Bayles (Mastodon, PGMG, Blood Brothers). Farbiges Vinyl. Geiler Rock zwischen At the Drive-In, Blood Brothers und Hot Snakes. (ts)

These Arms are Snakes – Tail swallower & dove LP/ CD 14,-/ 14,-

(Suicide Squeeze/ 08) Album Numero Vier ist am Start! Egal in welchem Fahrwasser sich die Band gerade bewegt, mal spärisch mal experimentell nach vorne groovend, die Songs packen dich zu jeder Zeit fest im Nacken. Da sind TAAS zur Zeit einfach die Chefs im Ring. Gekonnt werden die Stücke mit dezenten Samples und Keyboards gespickt, durch den charismatischen Gesang verschmelzen die ruhigeren als auch härteren Parts zu einem klarem Bild. Eine Scheibe wie aus einem Guss. Derzeit das Maß der Dinge !! Kommt, wie mittlerweile üblich, mit Download und auf limitiertem farbigen Vinyl…

These Arms are Snakes – This is meant to hurt you CD 13,50

(Jade Tree/ 03) Allstar Gruppe mit Leuten von Botch, Kill Sadie und Nineironspitfire. Nein, es kommt jetzt nix Botch ähnliches – es kommt dafür eine Mischung aus Cave In, alten DC Bands und groovigem nicht ganz straightem Posthardcore. Der letzte Song erinnert mich ein wenig an Snapcase, ballert aber alles weg. Gutes Teil ! (ts)

The Setup/ Schematic of a Waking Life – Split LP 6,-

(Electric Human Project/ 05) Richmond Virginia’s THE SETUP blast through four of their hardest offerings to date. Combining elements of hardcore, punk rock, and straight up metal, these southern boys detonate chunky guitar riffs that would make any early METALLICA fan go nuts with collapsing vocals. The results? An overly aggresive and sadistic composition for fans of everything from CONVERGE to TRAGEDY. Features Chris Kirby from LIGHT THE FUSE AND RUN on guitar. SCHEMATIC OF WAKING LIFE lay down three tracks of post hardcore perfection. Songs suggestive of a DC sound from the 1990′s brewed with the updated offerings of HOT CROSS and OFF MINOR. These New Englanders manage to be melodic and cathcy without loosing their frantic edge. This split, the bands follow up to their cdep ‘Cinders And Seeds’ on Bug Empire, takes everything up a notch. Desperate and controlled. Passionate and angry.

These New Puritans – Beat pyramid LP/ CD 16,50/ 15,-

(Domino/ 08) Die Band hat mich umgeblasen: Blutjunge Band aus England mit ihrem Debut. Düstere, zappelige, tanzbare Musik zwischen JOY DIVISION und NEW RAVE. Sperrig, zerklüftet, mysthisch und intellektuel. Produziert hat das ganze Gareth Jones (Einstürzende Neubauten, Wire, Liars – wie passend!) – dieser Vierer bietet repetitiven, blechernen Sprechgesang, grobe, grosse Beats, dissonante Gitarrenakkorde und gelegentliche New-Wave-Harmonien aus dem Synth, aneinandergereiht zu Collagen mit auffälligen Breaks und alles anderen als Wohlklang. Ein Debut was mich begeistert, hat deutliche Einflüsse von JOY DIVISION, THE FALL und auch GUAPO…Wunderschöne Aufmachung mit silbernem Prägedruck gibt´s inklusive!

The USA is a Monster – Sunset at the end of the industrial age LP/ CD 12,-/ 13,50

(Load/ 06) Neues Album des Brooklyner Duos! Wie immer wirrer wilder Noiserock in allerbester Skingraft- meets AmRepmanier, aber Load haben eh schon ihren eigenen Sound, und da passen sie bestens rein. Irgendwo zwischen XBXRX, EX-MODELS und CAPTAIN BEEFHEART.

The USA is a Monster – Tasheyana compost DoLP/ CD 14,-/ 13,-

(Load/ 03) Wieder was verrücktes, natürlich wieder ein Duo, bestehend aus Gitarre und Bass. Immer wenn man denkt, ach wie beschaulich, dann drehen die beiden voll durch, bzw. ab: psychische Zerstörung, Math-Rock, und Eingängigkeit, dann wieder verrückte Bass-und Gitarrenläufe und dein Magen dreht sich um. Ganz harter Stoff für load-Süchtige, im übrigen Leute der BLACK ELF SPEAKS, falls die jemand kennt. Die kenne ich zwar nicht, aber TUIaM gehen jetzt mit FRIENDS FOREVER und LIGHTNING BOLT auf Tour und ich kann mir vorstellen, wie die die amerikanischen Grosstädte in Schutt und Asche legen werden, dan bleibt kein Stein auf dem anderen. Be warned! (cr)

They live – s/t LP 11,-

(625 Thrash/ 03) Diese Platte war schon 4-5 Jahre im Gespräch, und jetzt ist sie endlich draußen. They live spielen einen Mix aus alten US – Hardcore a la INFEST und einem kleinem Einschlag Japan HC. „Faster, shorter, louder“ um mal Kid Dynamite zu zitieren.

This Bike is a Pipe Bomb – Three Way tie for a fifth LP/ CD 11,-/ 11,-

(No Idea – Plan-it-X/ 05) Against Me! auf 78 RPM. Oder Rumbleseat auf Speed. Diese sackgeile Band hier mit ihrem Debut für No Idea trasht und hämmert Countryfolkacousticssmasher raus, da kiekste! Ähnlich den von mir heissgeliebten EVIL ROBOT US, ist der Stil Against me zwar schon ähnlich, hat aber viel mehr Feuer, Verrücktheit und Anarchie in sich. So macht Punkrock Spass!

This Day Forward – In response CD 14,-

(Equal Vision/ 03) Das neuste Werk. Gefällt um Längen besser als POISON THE WELL oder BOY SETS FIRE.

This is Hell – Misfortunes LP/ CD 13,-/ 13,50

(Trustkill/ 08) Wenn KERRANG! die Band so über den grünen Klee lobt, werden sie wohl kaum auf mein Placet gewartet haben…DIY geht anders. Aber Marketing und Verpackung beiseite, wie schaut’s mit der Musi aus? Jo mei, TIH beherrschen ihr Handwerk so gut wie ein echt boarischer Schreinermeister und bieten alles für Leute, die sich auch mal die Rocksendungen auf MTViva anschauen: Verzweiflung von GUTG, Bassige Power von Poison The Well, plus Melodie von Comeback Kid. Modern HC Fans, haut’s euch rein! Und wer weiß, vielleicht können TIH als Brückenkopf Leute vom Underground des Mainstream zu guter Musik locken. Jedenfalls kracht’s hier ordentlich.

This is what Democracy looks like DVD 20,-

(Big Noise Film/ 05) Eine 70 minütige Dokumentation der WTO-Proteste von 1999 in Seattle. Zusammenschnitt von über 100 Aktivisten, die die Aufstände filmten. Soundtrack mit RATM und DJ Shadow und Lesungen von Susanne Sarandon und Michael Franti (Spearhead) (ts)

This Machine Kills – Death in the audobon ballroom LP/ CD 10,-/ 11,-

(Ebullition/ 01) Heftig, rockend, keiffend, faszinierend. Eine typische Ebullition Platte, vollgestopft mit energischem Polit-Hardcore, der aufbraust und dich überrollt wie ein Orkan. (cr)

This Machine Kills – On the move 7″ 3,50

(Coalition/ 01) Neue 7” nach der fantastischen Split mit ENVY. Wütender, vertrackter, aber absolut eingängiger und treibender Hardcore mit Schreigesang. (cr)

This Song is a Mess but so am I/ Barr – Split 7” 4,50

(Oedipus Records/ 05) TSIAM sind SOOOO geil! Hörte die zum ersten mal auf der Split 7″ mit Xiu Xiu. Stellt euch eine Mischung aus DEPECHE MODE und ANTIOCH ARROW vor… Kommt mit nem beigelegten echten Foto von David Horvitz.

This will Destroy You – s/t DoLP/ CD 17,50/ 14,50

(Magic Bullet/ 08) Hier nun der ersehnte Nachfolger des genialen Debuts, der ja hätte theoretisch bei uns rauskommen sollen. Damit hat es nichts zu tun, das ich das erste Album definitiv besser finde. Die 7 langen Instrumentalsongs (52 Minuten) hier sind gut, ja, echt, aber das Debut war ZU gut, einfach unglaublich gut…Trotzdem: Aufwühlender, hypnotischer Instrumentalrock der Extraklasse mit sich aus der Ruhe der Ursuppe in den Weltraum hochsteigernden Riffs und einer Intensität, Dynamik und Klasse, die sie in derselben Champions League wie Mogwai, Explosions in the Sky, Mono und Sigur Ros plaziert.

This will Destroy You – Young mountain CD 13,-

(Magic Bullet/ 06) Fangen wir mal vorne an. Also die Band kenn ich jetzt seit einem 3/4 Jahr und hab mir damals, nachdem ichs gehört hatte, gleich ihre in Eigenregie rausgebrachte CD geordert. Danach haben wir (Riptide Recordings) probiert die Band uns zu “angeln”. Leider hat es aus diversen unerklärlichen Gründen nicht geklappt und jetzt kommt die Platte halt bei Magic Bullet raus. Schade, aber man kann die Band ja nicht zu ihrem Glück zwingen. Also, sechs Songs, instrumental. Der absolute Wahnsinn! “The world is our” treibt einem Tränen in die Augen, so geile Melodien. Explosions in the sky – please go home! (ts)

Thom Yorke – Eraser DoLP/ CD 18,-/ 16,-

(XL Recordings/ 06) Thom Yorke ist Sänger, Songwriter und Sprachrohr der Alternative-Institution von RADIOHEAD. Mit “Ok Computer” lieferten Radiohead einst ein massenkompatibles Rockalbum, mit “Kid A” zeigten sie sich von ihrer avantgardistischen Seite, um mit “Hail To The Thief” wieder zugänglicher und dafür politisch ausdrücklicher zu werden. Welche musikalische Richtung sie auch einschlugen, die Fans folgten. Nun warten die Eingeweihten seit einem Jahr aus Neues aus dem Radiohead-Camp, und der Kopf überrascht erneut: Mit einem Soloalbum, das Split-Gerüchten neue Nahrung geben könnte. Und mit Musik, die auch auf einem Radiohead-Album entzückt hätte, geht am ehesten Richtung eines elektronischen „OK Computer“.

Three – Dark days coming CD 13,50

(Dischord/ 89-97) Die Wahnsinnsplatte von 89 als CD-only ReRelease. Three waren im Prinzip GRAY MATTER und umgekehrt, spielten nur wenige Konzerte und nahmen diese eine Platte auf: Ein absoluter Dischord Klassiker, ein Meisterwerk. Hochmelodische, wunderschöne Punkrocksongs mit unsterblichen Hymnen wie Swann Street, Buy Me a River oder Dark Days Coming. Hier auf der CD Version mit 10 Bonussongs, überwiegend instrumental. Eine Wahnsinnsplatte!!

Three In The Attic – Now that we have television CD 12,50

(HCNL/ 99) Startet mit ´nem flotten Instrumental, danach geht es im fluffigen Rocktempo weiter. Charismatischer Gesang, schöne Melodien und ein geiler Bass. Erinnert stellenweise an Pale. Weiß nicht, was ich sagen soll! Super rockende Emo Songs, die nach vorne gehen- Vergleiche gefällig? A New Found Glory, flottere Get Up Kids, Saves The Day. Sehr geil! (cr)

Three Mile Pilot – Another desert, another sea CD 15,-

(Headhunter/ 97) Ein schmachtendes, trauriges schaukelndes Meisterwerk des Trios aus San Diego. In Perfektion sollte diese Musik später unter dem Namen Black Heart Procession erstrahlen, aber das hier ist schon genauso düster und aber noch ein klein wenig schräger (cr)

Three Mile Pilot – Circumsized Pic.Shape 10″ 11,-

(Headhunter/ 93) Last copies ever dieser raren, noch etwas rauheren Scheibe. Abgefahrenes Ding!

Three Mile Pilot – s/t 12″/ CD 9,-/ 9,50

(Gravity/ 97) Noch ein paar ausgegraben! Unglaublich schmachtende 5-Song Maxi. Hier ist auch die Herzzereissende Coverversion von Brian Eno drauf. Aus Three Mile Pilot sollten später BLACK HEART PROCESSION entstehen.

THREE ONE G – Alle in-Print Platten dieses kultigen
San Diego Labels könnt ihr bei uns bestellen…

Thrice – Artist in the ambulance CD 12,50

(Island – Subcity/ 03) Der Vierer aus Kalifornien mit ihrem dritten, und neusten Werk. Spielen in der Thursday-Taking Back Sunday-Liga. Aber Thrice haben viel mehr aggressive Elemente, teilweise sogar Double – Bass Einsatz und moshige Breaks mit aggressivem Gesang. Also nicht erschrecken, wenn ihr euch grade die Haare schwarz färbt. Was ich gut finde, dass sie mit Teilen „ihres Geldes“ wohltätige Stiftungen unterstützen, wie immer Bedingung für Subcity Platten. Thrice sind ganz weit oben im Discometal Olymp !!!

Thrones – Day late, dollar short DoLP/ CD 14,-/ 14,50

(Southern Lord/ 05) A collection of rare and previously unreleased tracks from thundering bass-lord JOE PRESTON (HIGH ON FIRE, EARTH, MELVINS, SUNN 0))), THE WHIP) as THRONES. Eighteen tracks of total absolute extreme heaviness. Beautifully packaged with artwork by STEPHEN O’MALLEY. Packaged in a gatefold sleeve with a bonus track not included on the CD version. Bow down, puny humans, for your time is ended.

Thunderbirds are Now – Just a moustache LP/ CD 14,50/ 13,50

(Conspirators in Sound – Frenchkiss/ 05) Fantastische Tanzmusik der vier Herren aus Detroit. Die rocken einfach drauf los, lassen viele Ideen in ihre COOLEN Songs einfliessen. Die Gesangstimme ist recht hoch, geiler Keyboard Einsatz, dazu sehr verspielte, teils vertrackte Gitarrenarbeit: Spaz-punk-synth-dance to the Maxx! Irgendwo zwischen LES SAVY FAV (mit denen sie auch befreundet sind und touren), und ROBOCOP KRAUS und richtig richtig gut. Die CD ist auf French Kiss, die saulimitierte LP Version kommt mit neuem Artwork auf CIS mit tollem Gimmick und Poster. So macht Tanzmusik Spass !! (cr)

Thursday – Five stories falling CD 12,-

(Victory/ 02) Neue EP der abgefeierten Stars. Zu hören gibt es lediglich einen brandneuen Song, sowie 4 Live Songs. Wieder so´n streng limitiertes, farbiges Ding.

Thursday – Full collapse CD 13,70

(Victory/ 02) Endlich der Vinyl-Repress und schon fast wieder vergriffen…
handnummeriert und in farbigem Vinyl.

Thursday – Waiting CD 14,50

(Eyeball/ 00) Neu Auflage des Debuts von Thursday, leider nur als CD erschienen.

Thursday – War all the time CD 15,50

(Island – Def Jam/ 03) Neues Album, namenhafter Produzent, bla bla und so – Diskokompatibler Sound im Saves the day/ Boy Sets Fire Kielwasser, zwischen Mosh, Melodie und “Punkrock”

Thurston Moore – Psychic heart DoLP 17,-

(Goofin/ 06) Neuauflage der Scheibe von 1995. Ohne SONIC YOUTH und ihren arty Punk würde die musikalische Welt heute anders aussehen. Ohne THURSTON MOORE, seines Zeichens verdienter Gitarrist von eben SY, hätten auch SY anders ausgesehen. Sein Soloalbum ,Psychic Hearts” erblickte zum ersten Mal fast zeitgleich mit Moores Baby von Ehefrau und SONIC YOUTH Bassistin Kim Gordon 1995 das Licht der Welt. Im Jahre 2006 fällt dieses Licht als Deluxe-Re-Issue in unsere staunenden Augen. Die Doppel-LP kann nicht nur THURSTON MOORE an Gitarre, Bass und Mikro vorweisen, sondern jongliert auch mit Namen wie Tim Foljahn (TWO DOLLAR GUITAR) an der Gitarre und Steve Shelley, der bei SONIC YOUTH das Schlagzeug bediente. Gegenüber der Original Version kommt dieses Album hier mit 5 Bonus Tracks mit Songs von alten Singles, Promos und Split Singles, die im Original nahezu unmöglich zu bekommen sein werden. Alleine deswegen schon ein Schmankerl… (cr)

Thurston Moore – Trees outside the academy Pic LP/ CD 14,80/ 14,50

(Ecstatic Peace/ 07) Nach zig Jahren das neue und 2. Soloalbum von Mr. Moore (SONIC YOUTH). Jetzt auch endlich auf Viny! Das erst zweite Album des SONIC YOUTH Musikers – und es ist grossartig geworden! Das PICVinyl ist streng limitiert auf wenige Hundert Exemplare!

Tidal – Abraxas LP 9,-

(Memento/ 04) Ihr zweites Album. Ne kleine Schippe haben sie m.M. nach wieder drauflegen können: Komplexe, rockende Songs, mit viel Platz für das Zusammenspiel von Melodie und Schrei-Songs, ausgefeilte Gitarren, immer wieder wird das Tempo rausgenommen, dann wieder angezogen, das macht das ganze sehr abwechslungsreich, spannend und gut! Kleine verspielte (elektronische) Elemente wissen stets zu überraschen. Gefällt durch und durch, ein tolles Album im Kreuzfeuer von REFUSED, KAOSPILOT und DRIVE LIKE JEHU. Ein sehr schönes Artwork rundet das ganze ab, Samples unterstreichen die Stimmung und jede Menge Spass haben sie dabei, das hört man und damit meine ich nicht nur die Stadionrockeinlagen…

Tidal/ Acahah Rot – Split LP 7,50

(Ignition – Memento/ 02) Nach der tollen LP 3 neue Songs von TIDAL, die absolut überzeugen. Die mir bis dato unbekannten ACABAH ROT mit 2 Songs, die ebenfalls sehr gut sind, erinnern mich ein wenig an Drive like Jehu und Konsorten. Schöne Aufmachung zudem, so dass du mit dieser Platte eigentlich nix verkehrt machen kannst, wenn dir T bisher gefallen haben, oder du einfach nur ehrliche, emotionale Musik suchst. (cr)

Tides – From silence CD 10,-

(Modus Operandi – Teenage Disco Bloodbath/ 06) Of all the bands whose DNA contains a healthy amount of that atmospheric, progressive metal that’s derived directly from Isis, Neurosis, and Pelican, Tides were among the better discoveries. Their debut, the six-song Resurface, showed that when done right, it was still possible to make an impression playing a style of music that’s commonly identified with only a few bands. With the three song From Silence, they build on that core sound with the same sort of somber and sparse qualities of the last Earth disc, Hex: Or Printing in the Infernal Method. There’s a ton of open space making for a subtle and brooding collection that, collectively, takes its time to unfold. Much like Hex.. and unlike Resurface , there isn’t an epic feel to Tides’ newest songs… Focusing more on atmosphere than bombast. So while they maintain a progressive, complex style, the end result is more introspective and meditative. Jetzt auch auf Vinyl! Drei neue Songs auf einer einseitig bespielten 12”. Die Rückseite ziert ein schönes Etching. Die Band erinnert mich stark an PELICAN, nur das hier der Drummer wenigstens was kann…haha! Act fast, nur 600 Stück. (ts)

Tied & Tickled Trio – Aelita LP/ CD 13,50/ 15,50

(Morr/ 07) Überraschend eine neue Platte von der Weilheim/ NOTWIST Crew. Die neue T&TT verzichtet diesmal auf Jazz. Keine Bläser, nirgends. Dafür höchst konzentrierte erfrischend minimale Musik an der Schnittstelle zwischen Elektronika und Dub, sehr dicht und schwebend und mit Bezug auf russische Science Fiction der 20er Jahre, was sich ja auch im Titel niederschlägt. Ein Meisterwerk, wenn auch teilweise in Ansätzen sehr langatmig. Eigentlich war dieser neue Ansatz vom T&TT nur für ein Konzert gedacht war, nämlich ihren letzten Auftritt beim HAUSMUSIK-Festival, der bei Publikum und Band solche Euphorie verursachte, das wir dem nun diese Platte zu verdanken haben.

Tiger Lou – A partial print LP/ DoCD  13,-/ 17,-

(Startracks/ 08) Das dritte Album des Tigers. Hätten wir wieder gerne veröffentlicht, die Band wollte auch, aber Startracks sagte nein – was soll mensch da machen. Ist noch düsterer als der Vorgänger, nicht so mit Zwang auf die Tanzfläche ausgerichtet. Viele wabbernde, dunkle und harmonische Keyboard Teppiche, Effekte, was einen sogar ein wenig an schwarz tragende Menschen aus den 80ern erinnert. 2-3 richtige Hits sind drauf, insgesamt gefallen mir unsere zwei Alben aber besser. Wer weiß, vielleicht bin ich da auch nur ein wenig befangen… Vinyl im Klappcover. Die Erstauflage der CD kommt als limitierte DoCD – auf der 2. CD gibt es das komplette Album nochmal von ihm solo elektronisch eingespielt (Araki lässt grüssen).. (cr)

Tiger Lou – Crushed by a crowd 7″ 4,-

(Startracks/ 08) Erste Single aus dem neuen Album. Auf der Flipseite gibt es von selbigem Song einen Remix von Mikael Jonasson…

Tiger Lou – Is my head still on ? LP/ CD 13,-/ 14,-

(Riptide – Startracks/ 04) Endlich! Die Vinylversion des atemberaubenden neuen Albums des 23 jährigen Genies Rasmus Kellermann, welches vor wenigen Monaten von V2/ Startracks veröffentlicht wurde. 10 Songs und 40 Minuten voller Schönheit. Launische Balladen und einige Uptempo Songs, welche Gänsehaut verursachen. Perfektes Songwriting und diese einzigartige Stimme sind die Markenzeichen, welches diese Platte so außergewöhnlich machen. Ausgestattet mit einem scheinbar unerschöpflichen Repertoire an innigen Songs und einer einzigartigen Begabung jedes Publikum zu verzaubern, ist Rasmus für mehr bestimmt als normalen Ruhm. Hier im Mailorder gibt es auf Wunsch streng limitiertes GELBES Vinyl.

Tiger Lou – The loyal CD 14,-

(Riptide – Startracks/ 05) Die letzten Exemplare ever – Farbiges Vinyl (lim.#200). Das neue Meisterwerk des Tigers, der zu einer richtigen Band gereift ist, selbst wenn er im Studio fast alles alleine aufgenommen hat. Es ist ein Konzeptalbum, das sich um „Loyalität“ in all ihren Facetten dreht. Das Album ist in sich geschlossener und vor allem düsterer, trauriger. Ein bisschen Anteil daran dürfte auch der Prduzent von INTERPOL – Peter Katis – sein, der das Album in NY gemastert hat. 13 ziemliche Kracher, die sich zum teil stark vom Debut unterscheiden. Der Tiger ist erwachsen geworden und zeigt sein Krallen. Schön, schön düster, auch in den flotteren Songs, zu denen mal teilweise sogar tanzen kann. Ausverkaufte Säale und hunderte kreischende Mädchen können nicht irren. Wir hatten wieder die Ehre, die Vinyl Version exklusiv präsentieren zu dürfen, während die CD wie gehabt über Startracks/ V2 erscheint. Vinyl restlos ausverkauft! (cr)

Tiger Lou – Trouble & desire CDep 8,-

(Startracks/ 03) Der Vorgänger zum Hitalbum. Vier wunderschöne Songs, wo man schon sehen konnte wohin die Reise mit Mr. Kellerman geht, nämlich mit Band. Im Vergleich zum Album sind die Songs hier vielleicht noch ein wenig melancholischer und trauriger. (ts)

Tim Barry – Manchester LP 15,-

(Suburban Home/ 08) Das schon zweite Solo Album des AVAIL Sängers. Und auf jeden fall ganz weit vorne in der Liga der “Punk-Band-Sänger-mit-rauhen-Stimmen-die jetzt-solo-und akustisch-spielen”. Im Vergleich zu z.B. Tom Gabel von Against Me ist das hier aber stark country-fiziert, Bruce Springsteen meets Hank Williams. Wenn das nicht stört: Zugreifen – dann habt ihr ein tolles Hitalbum, tolle Stimme, tolle Melodien… (cr)

Tim Barry – Rivanna junction LP/ CD 12,50/ 13,-

(Suburban Home/ 06) Nanu, den Herren kennen wir doch? Eine EP hat er schon gemacht, hier ist dann das erste Full Length Album des Sängers von ja, AVAIL! Zehn wunderschöne, melancholische amerikanische Roots-Folk-Country Songs, die ganz groß mit seiner rauen Stimme wirken. Textlich geht es um die “working poor” in den USA, Freunde im Knast und den Wandel von Richmond. Barry bringt es fertig, persönliche Tragödien und große politische Zusammenhänge schlüssig zu verbinden, viele fallen mir außer natürlich BILLY BRAGG nicht ein, die diesen Spagat schaffen. Musikalisch erinnert das an das Hot Water Music Akustikprojekt RUMBLESEAT, das Solo Album des ANN BERETTA Sängers oder gar an „Nebraska“ von BRUCE SPRINGSTEEN. Tolles Album, tolle Stimme, tolle Melodien!! (cr)

Time in Malta – Construct and demolish CD 13,50

(Escape Artist/ 01) Die vielleicht beste Band auf Escape Artist! Geniale Verbindung aus Bulldozer-mässigem Metalcore a la BOTCH oder COALESCE mit fast süssen, erfrischenden Melodien, die urplötzlich zum Vorschein kommen, wenn der Sänger scheinbar mühelos zwischen 2 Extremen hin und her springt. Sehr sehr gut und m.M. nach viel besser als z.B. GRADE. Hammerplatte! Vinyl ist OOP! (cr)

Time in Malta – Identify 7″ 4,50

(Escape Artist/ 01) Erschien nach der tollen „Construct“ LP und enthält einen neuen Song, sowie eine Coverversion, und zwar von THREADBARE….

Tindersticks – Bareback DVD 18,-

(Beggars Banquet/ 05) Wow! Auf dieser wunderschön aufgemachten DVD im Kartonklappcover gibt es 9 Kurzfilme, ergo Musikvideos der Tindersticks. Dabei wird die Bezeichnung Musikvideo den TIndersticks natürlich nicht gerecht. Grosse Extras bietet diese DVD nicht. Nur die unglaublichen Songs der Band die zusammen mit den Videomeisterwerken noch tiefer, noch ergreifender wirken. (cr)

Tindersticks – Hungry saw LP/ CD 16,50/ 16,50

(Beggars Banquet/ 08) Bereits das 10. Album seid ihrem tollen Debut im jahre 1993. Seit damals haben sie einige wunderbare Scheiben gemacht, und sind ihrem Stil stets treu geblieben, der heutzutage angesagter als je zuvor scheint: Grosse Songs, grosse Arrangements, grosse Gefühle … orchestrale, dramatische Barmusik mit Hang zum Pathos. Und nach 5 Jahren Pause bringen sie erneut eine herzzerreissende Hommage an die Liebe. Mit Leidenschaft, Melancholie, Tiefe, Eleganz und keiner Angst vor theatralischen schönen Kitsch finden sich die Pop Bohemiers auch auf dem neuen Album irgendwo zwschen Leonard Cohen, Lee Hazlewood und Lambchop wieder. Alleine der unter die Haut gehende Gesang von Stuart Staples sorgt schon für Gänsehaut. Ich werde auch künftig jedes neues Album von Ihnen verschlingen!

Tindersticks – Sometimes it hurts 7” 4,40

(Beggars Banquet/ 03) Der Titelsong ist vom aktuellen (tollen!) Album, die B-Seite ist exklusiv.

Tindersticks – s/t (1st) DoCD 17,-

(Universal/ 04) Neuauflage ihres Debuts von 1993. Nun als Doppel CD, aufgepeppt durch zahlreiche Bonus Songs, so daß wir auf insgesamt 33 (!) Songs kommen. Nach wie vor eine meiner Lieblingsplatten von Ihnen, mit so unsterblich wahnsinnig schönen Songs wie “The Not Knowing” oder “Whiskey and water”. Melancholie und Rotwein auf Tonträger gebannt! (cr)

Tindersticks – s/t (2nd) DoCD 17,-

(Universal/ 04) Hier das gleiche Prozedere wie beim Debut. Dies hier ist ihr zweites Album von 1995 und überragt fast alles mit so unglaublichen Songs wie “Tiny tears”. Auch hier wieder aufgepeppt durch Bonussongs, hier haben wir nun insgesamt 30 (!) Songs. (cr)

Tindersticks – Trouble everyday CD 10,-

(Beggars Banquet/ 01) Die Tindersticks mit dem Soundtrack zum Film “Trouble everyday” von Claire Denis. Es gibt Alben, die einen direkt ins Herz treffen. Draußen ist Winter, es weht ein kalter Wind. Ich sitze im Warmen, und “Trouble Everyday” trifft mich direkt ins Herz. Dieses Album strahlt eine unglaubliche Ruhe aus, es ist harmonisch und gleichzeitig melancholisch. Ohne langweilig zu werden, zieht sich das Hauptthema über das ganze Album.  Diese Musik lebt von ihrem Minimalismus: wenig Akkorde, wenig Instrumente (vorwiegend Streicher und Harfe), nahezu kein Gesang, lange Pausen – es wirkt eine ruhige Kraft, die einen in den Bann zieht. Und so ergibt man sich der Stille, kuschelt sich in eine Decke und lauscht. Vinyl leider ausverkauft!

Tindersticks – Waiting for the moon CD 16,50

(Beggars Banquet/ 03) Endlich ein neues Album der Engländer. Started gleich mir 3 Mega Hits und hält das Niveau eigentlich durch das komplette Album. Limitiertes 180g Vinyl. Wunderschön, träumerisch, melancholisch – hat etwas von Lambchop wie ich finde. (ts) Vinyl ausverkauft!

Tindersticks – What is a man 7” 5,-

(Beggars Banquet/ 00) Eine ältere Single, teilweise schon gesucht. 2 Songs, der Titelsong ist wohl ein Soundtrack einer BBC Produktion…

Tischlerei Lischitzki – s/t 7″ 3,50

(Fartrecords/ 02) Gediegener Punkrock aus Lüneburg… Das ist die Band des Alltime-Roadies von BLUMEN AM ARSCH….

Titan – A raining sun of light and love LP/ CD 18,-/ 15,-

(Tee Pee/ 07) Ha,ha…gleich zweimal TITAN in einer Liste. Vier lange Songs, jeweils beinahe genau 10 Minuten lang. Die Band aus Brooklyn hat einen starkem Hang zur Improvisation. Seit ihren ersten selbstaufgenommenen CD-RS und Touren mit Comets on Fire, Lightning Bolt, Boris oder Witch sieht es ganz so aus, als ob sie die Band sein sind, die im Alleingang den Stonerrock vor sich selbst retten könnte. LP im dicken Klappcover.

Titan – The Chrysanthemum Pledge 12″ 9,50

(React with Protest/ 07) Neue Band aus Canada die sich aus Ex-Mitgliedern I Spoke und der Art-Noise-Rockern Panserbjorne zusammensetzt – schlägt jedoch auf ihrem Debut einen epischeren, düstereren und brutaleren Weg ein, als die Vorläuferbands vermuten lassen. Isis, Envy und Uranus sind obligatorische Einflüße. Das laut-leise Spiel wird gekonnt durchexerziert, durchtränkt von dramatischen Melodien und Gefühlsausbrüchen emotionalen Geschreis zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Wie ihre vergleichbaren Labelmates von Buried Inside oder June Paik breiten sie dunkle, bedrohliche Melodiebögen aus und arrangieren diese variantenreich, um dann in heftige Mosh-Orgien voller Intensität auszubrechen.

Tocotronic – Kapitulation DoLP/ CD 17,50/ 18,50

(Buback – Universal/ 07) Die Trainingsjacken sind schon lang abgelegt und die Hamburger Schule ist ja eh ein alter Hut. Diskursrock ist nun das, was auf der Fahne steht. Die Hamburger respektive Berliner Tocotronic melden sich mit ihrem neuen Album „Kapitulation“ zurück. Und das, was man bisher so hören durfte, klingt soweit auch erfrischend und gut. Alles klingt eine kleine Spur härter, rockiger und kopfloser, als erwartet. Also natürlich alles andere als eine Kapitulation, eher wieder ein Angriff. Hausproduzent Moses Schneider ist daran sicherlich nicht ganz unschuldig, ist er doch bekannt dafür, dass er Leben in die Bude alt eingefahrener Bands bringt und ihnen Seele einhaucht. Bei Tocotronic hat dies erneut geklappt, denn die „Kapitulation“ klingt nach Leben und Seele. das bereits achte Tocotronic-Werk der grandiose Beweis, dass es manche Bands schaffen, immer besser zu werden, ohne sich selbst zu verlieren: “Kapitulation” ist intelligent ohne Kopfgeburt, spontan ohne Rockismen und lyrisch ohne Poesiealbum. Ohne Firlefanz hat das Quartett zwölf beeindruckende Songs eingespielt, die mit allen Mitteln des Rock spielen, aber niemandem verpflichtet sind. Es tut gut zu hören, wie Musik und Text gleichberechtigt nebeneinander stehen und Dirk von Lowtzow fast nie die Worte singt, die man beim ersten Hören erwartet. Vom flirrenden Indie-Pop (“Imitationen”) bis zur trotzigen Verweigerungshymne “Sag alles ab” ist “Kapitulation” mit Sicherheit nicht der Zustand, in dem sich die Musik von Tocotronic befindet. Das neue Album erschien erstmals bei einem Major (CD), nur das Vinyl kommt über das coole Buback Label. Aber wie gesagt: Sie sind zurück und das ist gut so! (cr)

Tocotronic – Kapitulation LIVE DoLP/ CD 17,50/ 18,50

(Buback – Universal/ 08) Im Oktober 2007 bei einem Konzert in Hamburg aufgenommenes Album, die meisten Songs stammen von `Kapitulation´, zusammen mit den anderen Songs kann man von einem `Best of…´-Album sprechen, wobei die Liveversionen der Songs rockiger und lärmiger rüberkommen. Die älteren Songs werden in aktuellen versionen gespielt, Klassiker wie “Aber hier leben – nein danke”, “Jackpot” oder “Drüben auf dem Hügel” und “Freiburg” als ungestümes Finale. LP auf Buback / CD via Universal.

Tocotronoc – Pure Vernunft darf niemals siegen CD 16,50

(L´Age d´ Or/ 05) Vinyl im Turbofettem Klappcover. Endlich mal wieder ne „Parolen-Platte“. Jetzt sind sie zu viert und gefallen mir erheblich besser als auf den Alben davor! (cr)

Tocotronic – Wir kommen um uns zu beschweren CD 11,50

(L´Age D´Or/ 96) Für manche vielleicht eine belächelte Platte ob des Hypes der hiermit über die Band hereinbrach – Lässt man das beiseite haben wir hier eine der besten, wichtigsten und coolsten Platten des Jahres. Schrammliger, flotter, sehr gelangweilt und monoton klingender Rock, der als Hamburger Schule berühmt werden sollte. Ich liebe diese Platte, geile Melodien, absolut nichts sagende Texte mit sehr viel Inhalt. Klingt unlogisch, trifft hier aber zu. Sontitel wie „Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst“ oder „Ich habe geträumt, ich wäre Pizza essen mit Mark E. Smith“ solltet ihr kennen… Nach der Pleite von L´age D´or wurde Tocotronic wie eine Pizza an Universal verkauft  – daher hier nun als Neuauflage. (cr)

Today is the Day – And the sadness will prevail DoCD 15,-

(Relapse/ 02) Eine von Steve Austin getätigte Zusammenstellung mit dem allerbesten und derbsten Stoff aus 10(!) Jahren TITD. Viele nicht mehr erhältliche Songs, teilweise auch etwas langsamer als gegen Ende hin, aber ein Horrortrip durch dunkle, gepeinigte Seelen. Mehr als 2 Stunden Spielzeit übrigens – eigentlich zu krass für die Meisten. Das macht Zahnschmerzen!

Today is the Day – Axis of eden CD 14,50

(Supernova/ 08) Nach drei Jahren ein neues Album, diesmal erschienen auf dem bandeigenen Label: Eine der besten der experimentellen extremen Metalbands ziehen auf ihrem 8. Album in unwiderstehlicher Manier in den Bann des Höllenpit. Einzigartig ist ihr peinigendes Gemisch aus Metalgitarrensound, Doublebassgranaten, Riffing zwischen Stop & Go-Metal-Mosh und sonischem Feedbackgewitter, psychedelischen EFfektenund dem zwischen Growling und beschwörendem Melancholiegesang schwankenden Vocals von Mastermind Steve Austin. Abwechslung en masse, klasse Tempi- und Stimmungswechsel, sehr emotional und wütend. Thematisch eine Auseinandersetzung mit dem ungerechtfertigten Nahostbesuch der USA und Krieg im Allgemeinen. 12 aufwühlende Songs..

Today is the Day – Kiss the pig LP/ CD 15,-/ 14,-

(Relapse/ 04) TITD aka Steve Austin mit seinem neuen Album: Es klingt im Gegensatz zu „Sadness will prevail“ rauher, schneller und aggressiver. Der letzte Song (ein 10Min. Opus) ist wohl das Highlight: Noise mit Schreigesang, straightem Sound und zum Schluss Akustikgitarre. Unkonventionell wie immer. (ts)

Todd – Comes to your house LP/ CD 15,-/ 15,-

(Southern/ 06) Das dritte Album der Londoner. 13 hammerharte Songs, die einem nur so ins Gesicht drücken. Ein Noiserock-Hybrid aus UNSANE und der Härte von BUZZOVEN. Nach den 21 Minuten braucht man erst mal eine Pause. (ts)

Todd – Purity pledge LP/ CD 13,-/ 15,50

(Southern/ 04) Die Noise Rock Sensation auf Southern!! Schräg, böse, laut, wummernd…Freunde alter Touch & Go Platten oder auch von den Melvins werden leuchtende Augen bekommen! (cr)

Tokyo Police Club – A lesson in crime LP/ CD 12,50/ 12,-

(Cooperative/ 07) Erstes Album nach der Knaller 7″. Und: wow, zackige 8-Track-Debut-EP (über 19 minuten) der Band aus Toronto, Kanada, die im Internet schon ordentlich abgeräumt haben und bei denen sich ein ähnliches Gefühl wie bei den Debutalben von Bloc Party oder Interpol einstellt. Irgendwo in diesem Universum bewegen sich die Songs mit einem wavigen Tanzbass, schrammeligen bis offbeatigen Gitarren, gerne auch mit Hall, die immer wieder an Bloc Party erinnern. Eine extrem gut funktionierende Mischung aus Catchiness und Beschwörung bei den Gesanglines und rauh-rotzigem Songwriting.

Tokyo Police Club – Elephant shell LP/ CD 17,-/ 14,-

(Memphis Industries/ 08) Das kanadische Quartett liebt es auf seinen EP´s und Alben kurz und knackig. Auf ihrem Debut für Saddle Creek/ Memphis Industries schaffen sie 11 Songs in 26 Minuten und man ist völlig glücklich so. Sie klingen jetzt ein Stück erwachsener, ohne von Ontario nach Montreal zu schielen. Die Ungezügeltheit haben sie besser kanalisiert, sie haben die ersten Enttäuschungen des Lebens eingefangen und bringen das musikalisch zur Geltung. Die Gesangsmelodien stehen mehr im Vordergrund, das Tempo ist nach wie vor hoch und prima tanzen zu den tollen Bässen kann man auch nach wie vor, sie skandieren hier vielleicht etwas weniger und sind etwas verträumter unterwegs, die Gitarren akzentuierter eingesetzt mit Obertönen und wavigem Schrammel, aber immer noch im gleichen Spielfeld wie Bloc Party & Co.

Tokyo Police Club – In a cave 7″ 5,50

(Memphies Industries/ 08) Brandneue Single. Auf der Flipseite gibt es “Graves” als Akustikversion.

Tokyo Police Club – Nature of the experiment 7″ 6,-

(Memphis Industries/ 06) Absoluter Knallersong! Auf der Flipseite gibt´s “Box”.

Tokyo Police Club – Tessellate 7″ 5,50

(Saddle Creek/ 08) In den USA sind TPC nun auf Saddle Creek gelandet. Das hier ist ihre erste Single dort. Neben dem Titelsong, gibt es auf der B-Seite einen Remix des gleichen Songs von einem Herren der Los Campesinos!. (cr)

Tomahawk – Anonymos CD 15,-

(Ipecac/ 07) Da ist es nun, das dritte Tomahawk Album. Wenn man bekennender Patton Fan ist, ist man wahrscheinlich eh schon auf gepflegten Wahnsinn eingestellt und den gibt es hier mal wieder frei Haus. Diesmal hat sich das All Star Projekt, passend zum Bandnamen, die indianische Kultur vorgenommen und eingie hundert Jahre alte Originaltexte verschiedener Indianerstämme vertont. Wer den ehe straighten Rock der Vorgänger liebte, könnte hier schockiert werden, denn hier geht es ehe zu, wie in Pattons Fantomas Projekten. Trotzdem rockt diese Platte, nur anders. Duane Denison (Ex-JESUS LIZARD) hatte die Musik der amerikanischen Ureinwohner entdeckt und dabei feststellen müssen, dass die meisten Kapellen sie ausgesprochen konventionell umsetzen. Also hat er ein paar alte Bücher gewälzt, Lieder rausgesucht und sie gemeinsam mit John Stanier (Ex-HELMET) in einen Rockkontext gebracht. Der Meister Mike Patton singt streckenweise indianisch, auch die Instrumentierung hört sich schwer nach Prärie und ewige Jagdgründe an, gewürzt mit streckenweise Gitarrenlärm und dezent eingestreuter Elektronik. Gewöhnungsbedürftig, aber sehr interessant. Ab und an lässt sich Patton dann auch mal auf normalen Gesang ein und man fühlt sich an alte Heldentaten erinnert. Eine besondere Platte aus dem besonderen Universum der Herrn Patton. (cr)

Tomahawk – Mit Gas CD 15,50

(Ipecac/ 03) Wer dachte, Tomahawk wäre ein Kurzzeit-Projekt gelangweilter Musiker, sieht sich getäuscht. Spätestens “Mit Gas” zeigt, dass hier eine richtige Band entstanden ist – und was für eine. Was beim Debüt noch an Härte und Biss fehlte, machen Tomahawk hier wett. “Mit Gas” ist ein großartiges, lautes Rockalbum, das viel mehr Käufer verdient, als die Platte bisher gefunden hat. Unbedingt antesten!!!

Tomahawk – s/t CD 11,-

(Ipecac/ 01) Mike Patton´s neuestes Baby, auch wieder auf seinem eigenen Label. Dazu holt er sich dann noch Musiker von Jesus Lizard, Melvins und Helmet Die Herkunft der Musiker gibt die Richtung vor, also gibbet hier treibenden, verschrobenen Jesus Lizard Noise Core, der allerdings auch eine gewisse Eingängigkeit bietet. Schickes Digi Pack mit Prägedruck! (cr)

Tom Gabel – Anna is a stool pigeon 7″ 4,20

(Sabot/ 08) Tom Gabel ist der Hauptsänger von AGAINST ME. Hier gibt es neben dem Titeltrack (zusammen mit Chuck Ragan!) einen weiteren Album Track, allerdings in einer besseren, weil akustischeren Version. dazu gibt es einen Track, der NICHT auf dem Album ist. Gut und geil! (cr)

Tom Gabel – Heart burns LP/ CD 15,-/ 10,50

(Warner/ 08) Irgendwie ja lachhaft – Against Me bei Warner. Und so nun auch das Solo Album des AM Sängers Tom Gabel.  AM war eigentlich immer sein Soloprojekt und so klingt dieses Album in etwa nach der berühmten “Akustik Single” von Against Me. Leider nur 7 Songs, davon aber mindestens 3 Superhits die sofort ins Ohr gehen – alle Songs sind auf jeden fall überdurchschnittlich gut und klingen, wie man sich den Against Me Sänger eben vorstellt und kein bißchen anders. Also schon ne Hitplatte, wenn auch dank Warner unverhältnismässig teuer. CD als Digipack. (cr)

Tomte – Buchstaben über der Stadt LP/ CD 13,-/ 16,-

(Grand Hotel van Cleef/ 06) Selten waren sich alle so einig, selten waren kritische ZuhörerInnen und wohlgesonnene Fans gleichermassen gespannt was machen die fünf Jungs, die bisher alles richtig gemacht haben, und die aus der Szene heraus, in der Szene und mit Szene leben und trotzdem z.B. im Vorprogramm der begeisterten Element of Crime, oder als Hälfte der Hansen Band noch so viel mehr erreichen können, … und sie halten all diesen Erwartungen stand: Auf ihrem vierten Album spielen sie ihre Routine voll aus und können sogar noch zulegen: Intellektuelle, berührende Texte, grossartig reif und eigenständig von Thees gesungen, zu melodieverliebten, geschmeidigen und trotzdem nicht zu schmusigen, natürlich sehr gut produzierten Alternativ-Rock – klingt halt verdammt nach Tomte.

Tomte – Du weist, was ich meine LP 11,50

(BA Records/ 98) Die erste LP nach der schon guten Single, noch ein wenig schrammligen als Heute, gute Texte..

Tomte – Eine sonnige Nacht LP/ CD 11,50/ 15,50

(Grand Hotel van Cleef/ 00) Das zweite Album des sympathischen Hamburger (damals-noch-)Trios, und es ist sooo gut: 11 Songs mit guten deutschen Texten, die sehr persönlich gehalten sind, aber trotzdem keine kapitulierende Deprimiertheit oder langweilige “ins-Private-Zurückgezogenheit” verbreiten. Die Veränderung weg vom “Punk” steht der Band sehr gut, Gitarrensongs im Fahrwasser von Weakerthans (die schöne Traurigkeit) & Pavement (die Melancholie). Eigentlich typisch “Hamburger Schule”-Gitarrenrock möchte mensch meinen, aber diese Scheibe hat einfach mehr: Eigenständigkeit, Inspiration & Klasse. Erschienen auf dem neu gegründeten eigenen Label, mit Unterstützung von Jan Müller/TOCOTRONIC (Sänger Thees ist Roadie & Freund der Band) astrein produziert…

Tomte – Heureka LP/ CD 16,50/ 15,50

(Grand Hotel van Cleef/ 08) Die Band hat in über 10 Jahren alles erreicht was man als deutschsprachige Band mit Anspruch erreichen kann. Jetzt das 5. Album in wieder neuer Besetzung. Aus den guten Anfangstagen ist nur noch Sänger Theeß übrig geblieben und alle hören hin. Tomte hatten schon immer eine Konsensfähigkeit die erstaunen lässt, wohl auch weil Thees und Co immer so ehrlich waren. Und jetzt sind sie “alt” geworden, will sagen, sie haben den Erfolg genossen, sind hofiert worden und müssen sich die Frage stellen (lassen) und nun? tatsächlich schaffen sie es mit “heureka” ein Statement a la “Wir sind wieder da und noch lange nicht fertig” rüberzubringen. Gross, rau und episch kommen sie daher, nicht perfekt, aber sie wissen wie sie Effekte erzielen; dazu charmante und lyrische Texte die Fragen haben und Antworten auf andere Probleme geben; ein Album das kantig ist und weich, das nicht stört aber auch nicht dudelt, das Zeit fordert und trotzdem den aktuellen Nagel auf den Kopf trifft; Tomte haben sich selbst neu erfunden ohne riesig zu überraschen und sie machen weiterhin Spass. Der Sound ist zum Glück viel schrammliger ausgefallen und nicht mehr so dekadent fett. Das ist gut! Zur Platte und CD gibt es jeweils einen Tomte Aufnäher dazu.

Tomte – Hinter all diesen Fenstern LP/ CD 12,50/ 16,-

(Grand Hotel van Cleef/ 03) Ex-ENFOLD!! hi, hi…

Tom Waits – Alice LP/ CD 14,-/ 12,-

(Anti/ 02) Und wenn ich daran denke, dass diese Glanzstücke 10 Jahre auf dem Dachboden in der amerikanischen Pampa schlummerten, bin ich froh, dass ich es nicht eher wusste. Ich könnte Kathleen, Tom’s Frau, küssen, dass sie ihn endlich dazu getrieben hat, die Platte zu produzieren. Für mich kann man Alice (wie übrigens auch Blood Money) musikalisch völlig problemlos in die Trilogie über Frank (Swordfishtrombones, Rain Dogs, Frank’s Wild Years) einordnen. Dabei ist Alice dem Album Swordfishtrombones so nahe, dass man es problemlos mischen könnte, ohne anzuecken. Wer diese 3 besagten Scheiben mag, wird keine Chance haben, an Alice (und auch Blood Money) vorbeizukommen. Es ist unmöglich, irgend eine der Veröffentlichungen von Tom als die beste zu küren, sind sie doch viel zu unterschiedlich und jede für sich etwas besonderes. Aber, wer, wie ich, nach Jahren dann Schritt für Schritt Swordfishtrombones zu seinem Lieblingswerk erkürt hat und wer schon lange auf eine Fortführung der musikalischen Höhepunkte der Frank’s Trilogy gewartet hat, wird von Alice begeistert sein. Ich weiß nur noch nicht, ob Alice sogar noch besser ist. Vermutlich werde ich es nie wissen. Auf alle Fälle: Ein Edelstein! Alleine der Song “Poor Edward” ist das Album wert – versprochen!!

Tom Waits – Blood money LP/ CD 14,-/ 13,-

(Anti/ 03) Dieses neue Album gehört in die Kategorie der besten Alben von Tom Waits, die damals Mitte der 80er-Jahre erschienen. Es bewegt sich von einer sexy wirkenden Zirkusmusik über wunderschöne, rührende Kinderlieder und im Zickzack taumelnde bluesige Romps bis hin zu dem, was klingt, als ob Oscar aus der Sesamstraße mit einer völlig falschen Melodie den Soundtrack eines alten französischen Films übertönt. Die 13 Songs des Albums wurden gemeinsam von Tom Waits und seiner langjährigen Mitarbeiterin und Ehefrau Kathleen Brennan für eine Robert-Wilson-Produktion von Georg Büchners 1837 entstandenem, unvollendetem Theaterstück „Woyzeck“ geschrieben. Das bereits auf die Moderne verweisende Stück handelt von einem “kafkaesken” deutschen Soldaten, der verrückt wird, nachdem er gegen Bezahlung medizinische Experimente über sich ergehen lässt und seine Freundin umbringt, nachdem er zum Zeugen eines vermeintlichen Vertrauensbruches wird. Die Weltanschauung dieses Albums ist entsprechend düster. Die Texte sind heiter-pessimistisch, vermitteln den Eindruck von Halluzinationen, und hier wird die Aussage von Klischeevorstellungen des Boulevards auf den Kopf gestellt. Das Motto dieses Albums ist jedoch in der Titelmelodie zu finden, wo eine Passage übersetzt in etwa lautet: “Etwas steht fest bei dem Menschengeschlecht/ Es ist schlecht/ Treib die Natur mit der Mistgabel aus/ Sie kommt mit Gebrüll unweigerlich zurück”. Blood Money erschien gleichzeitig mit dem lyrisch-lieblichen ALICE. Es markiert mit seiner widerborstigen Art und seinem rhythmischen Charakter die Rückkehr eines unserer begabtesten Sänger und Songschreiber zurück an die Spitze seiner Zunft.

Tom Waits – Closing time LP/ CD 22,-/ 11,50

(Elektra/ 92) Neuauflage des Albums von 1973. Für viele Leute, ich gehöre auch dazu, eines seiner absoluten Meisterwerke. Der einsame Wanderer, der des Nachts im dreckigen Bars am Piano sitzt, neben sich ne Flasche Whiskey. Er hat es wirklich gelebt – das macht diese unglaubliche Musik nur noch authentischer. Hat so unsterbliche Hits wie MARTHA, OL´55 oder I HOPE THAT I DON´T FALL IN LOVE WITH YOU… Jetzt auch als Vinylneuauflage auf dickem 180gr Vinyl.

Tom Waits – Foreign affairs CD 10,-

(Warner/ 90) Neun morbide Songs, im Original 1977 erschienen. Über dieses Album streiten die Fans, viele lieben es, manche bezeichnen es als „eher schlechteres“ Album. Ich mag es, liebe aber andere Alben mehr! (cr)

Tom Waits – Franks wild years LP/ CD 16,-/ 11,50

(Island/ 99) Ungelogen eins der besten Alben von Waits, erschienen im Original 1987. Die Songs sind einfach stimmig und das ganze Album super-abwechslungsreich. Geschrieben und produziert hat Waits hier das komplette Album (das als Musical konzipiert ist) mit seiner Ehefrau Kathy. Ein Superteam, kann man da nur sagen. Der Track “Innocent when you dream” wird wahrscheinlich dem einem oder anderem noch aus Paul Austers und Wayne Wangs Film “Smoke” bekannt sein. Meine persönliche Favoriten: “Cold, cold ground” und “Yesterday is here”. Ein gutes Werk, um Waits Gesamtwerk kennen und schätzen zu lernen. Vinyl Neuauflage auf schwerem 180gr vinyl.

Tom Waits – Mule variations DoLP/ CD 24,-/ 12,-

(Anti/ 03) Was über diesen Mann noch nicht gesagt wurde, ist wohl auch nicht wert, geschrieben zu werden. Und: einen Meister der Reduktion wortreich zu loben ist widersinnig. Und doch: um zu umschreiben, was Waits mit seinen minutiös inszenierten, auf den Punkt arrangierten und doch tief empfundenen Kleindramen auszudrücken vermag, muß man ausufernd werden.Von Waits eine weitere beste Platte zu erwarten (bei dem fast fernab aller Kritik stehenden Backkatalog) wäre albern. Einfacher ist es, sich hinzusetzen, der ersten Makel zu harren (hab’ ich schon mal gehört, klingt genau wie …) und die Ohren einseitig offenzuhalten. Aber schon bei den ersten Töne des Openers “Big In Japan” wird man derart weggeblasen, daß sich der krittelnde Kleingeist verschreckt verabschiedet. Von seinem in den Wahnsinn abkippenden Schreien des Anfangs bis zu den zutiefst gefühlvollen, warmen Tönen des letzten Stückes durchschwimmt man ein erschreckendes, berührendes, aufrüttelndes, versöhnlich stimmendes Wechselbad, wobei immer deutlicher wird, daß alles, aber auch alles vom Meister exakt so inszeniert und gewollt ist. Seine Texte, Geschichten, teils auf ein Skelett reduziert, entstehen aus einem tiefen Blick unter die Oberfläche und nähern sich verdächtig reiner Poesie. Die Musik der “Mule Variations” verbindet auf reife Weise den Barpiano-Geschichtenerzähler der “Asylum / Elektra”-Jahre mit der Knochenmaschine der späten “Island”-Platten. Abgeklärt gespielt (einige alte Bekannte sind wieder zu hören), auf das Nötigste zurückgeschraubt und doch treffend arrangiert, gewollt Lo-fi produziert, sind die 16 Songs fast ein Querschnitt durch Waits’ Schaffen und Vermögen. Vom ursprünglichsten Blues bis zum schmerzenden Experiment, von der tongewordenen Skurrilität bis zu dem in Gospel-Nähe spielenden Gefühl, von der schlagreichen Perkussion waitsscher Maschinen bis zur bewegenden Piano-Ballade. Gerade bei den Balladen finden sich Momente, die zu seinen besten zählen. Und trotz heftiger Ausbrüche scheint dies ein im Grundton versöhnliches Werk zu sein. Sechs Jahre haben sich Waits und seine Frau Kathleen Brennan für die “Mule Variations” Zeit gelassen, für die Platte ist er zum Musiker-Indie-Label “Epitaph” gewechselt. Jetzt strahlt er eine Reife aus, die weder überfährt noch überfordert, sondern den Hörer nur noch erstaunt-beglückt lächelnd zurückläßt. Oder, um es reduziert zu sagen: GROß!! (INTRO) Vinyl im Klappcover, auf 180gr Vinyl und mit Downloadcoupon des kompletten Albums als MP3.

Tom Waits – Rain dogs LP/ CD 14,-/ 10,-

(Island/ 90) Neuauflage des Klassikers von 1985. Dieses erste Album der Trilogie, zu der auch Swordfishtrombones und Franks Wild Years gehören, ist das insgesamt beste von Tom Waits. Die 19 Songs sind erstklassig — düstere Geschichten, die das Nachtleben schrieb (“9th and Hennepin”, “Singapore”), Porträts kleiner Gauner (“Gun Street Girl”, “Union Square”) oder die Philosophie der Straße (“Blind Love”, “Time”). Außerdem findet sich hier auch die ursprüngliche Fassung von “Downtown Train”, das Rod Stewart zum Megahit machte. Das Bild der Rain Dogs, Tiere die nicht mehr nach Hause finden, weil der Regen ihren Geruch weggewaschen hat — ist ein passendes Symbol für all die Charaktere, die Tom Waits über die Jahre zum Leben erweckt hat. Und auch dieses Album bleibt von all seinen bisherigen am besten in Erinnerung. Der Charles Bukowski des Rock torkelt mit knarzender, whiskygeschwängerter Stimme durch göttlich schräge Songs. Vinylneuauflage endlich wieder erhältlich!

Tom Waits – Real Gone DoLP/ CD 17,-/ 16,50

(Anti/ 04) Brandneue DoLP des Meisters! Im fast 1cm dicken Klappcover. 15 einzigartige Songs, diesmal total überraschend fast komplett ohne Klavier – aber was für Hits dabei sind. Manchmal mit so geilen Salsa Rhythmen, und Tom schreit herum, als gäbe es keinen Morgen. (cr)

Tom Waits – Swordfishtrombones CD 11,50

(Island/ 99) Im Original 1983 erschienen. Auf diesem ersten Album einer losen Trilogie, zu der noch Rain Dogs und Franks Wild Years gehören, schlug Tom Waits eine völlig neue Richtung ein. Seine Avantgarde-Ambitionen zeigten sich jedoch nicht in seinen Texten oder den Inhalten — es geht hier, wie auch auf seinen früheren Alben, um das harte Leben von vom Wege abgekommenen Menschen und deren Träume von einem besseren Leben –, sondern in der Musik, die irgendwo zwischen deutscher Cabaretmusik aus der Zeit zwischen den Weltkriegen und moderner Manhattan-Rush-Hour anzusiedeln ist. Ausgefallene Taktbezeichnungen, ungewöhnliche Instrumentierungen (u.a. Glasharmonikas und Bremstrommeln) und Tom Waits bellende Stimme machen dies zu einem seiner individualistischsten und anspruchsvollsten Alben. 15 Stücke insgesamt, mein Lieblingssong ist „In the neighborhood“.

Tom Waits – The heart of Saturday night LP/ CD 22,-/ 10,-

(Warner/ 89) Wer sich diese Platte kauft, beweist einen sehr guten Geschmack, denn zweifelsohne handelt es sich hierbei um ein Juwel der frühzeitigen Waits`schen Schaffensperiode. Im Original war diese Platte übrigens 1974 erschienen – sein zweites Album! . Ziemlich jazzig, dennoch sehr eingägig und gut aufeinander – ja fast schon thematisch – abgestimmt präsentiert Waits auf diesem Album seine Songs. Wer die CD samstagsabends im Auto während der Suche nach einer gemütlichen Kneipe im Player hat, sollte “Diamonds on my windshield” anspielen. Und wer mit seinem Schatz bei nieseligen Wetter im Bett kuschelt, der hat mit “Shiver me timbers” eine gute Wahl getroffen. Ne gute Flasche Rum kann mensch natürlich zu allen Songs geniessen! Denn gerade seine frühen Alben aus eben den 70er Jahren gelten nicht umsonst bei vielen als absolute Meisterwerke, auf denen er die Romantik des sich die Nächte um die Ohren schlagenden Säufers mit einem mehr rezitierenden, hipsterartigen Gesangsstil malt (“Diamonds on My Windshield”, “The Ghosts of Saturday Night” ). Musikalisch mit ähnlicher Mischung aus Folk, Blues und Jazz wie auf dem Debut. (cr) Vinyl Neuauflage auf schwerem 180gr Vinyl.

Tom Waits – Small change CD 10,-

(Warner/ 89) Ein Meisterwerk des Meisters! Im Original 1976 erschienen. 11 fantastische, schwermütige, betrunkene Songs. Inklusive der beiden vielleicht bekanntesten Songs „Tom Traubert´s Blues“ (welches mal auf abscheuliche Art und Weise von Rod Stewart gecovert worden ist) und „The Piano has been Drinking“. (cr)

Tool – Lateralus DoPicLP 35,-

(Volcano/ 05) Boah, was für eine Aufmachung. Nachdem es bisher nur einen Bootleg gab, gibt es jetzt die offizielle Pressung, und was für eine. Fakten: special plastic gatefold packaging with holographic foil. Limited double vinyl picture disc – each side features a different picture. Soviel dazu…mehr muss man nicht sagen. (ts)

Tool – Opiate LP/ CD 11,-/ 14,-

(Zoo/ 92) Die erste Platte von Tool, ganze 12 Jahre ist das schon her. Sechs Songs, zwei davon live. Damals noch nicht ganz so atmosphärisch, dafür mehr rockig und rauer. Auch hier schon ist die Stimme von Maynard Keenan sehr einprägsam. (ts)

Tool – Undertow DoLP/ CD 17,-/ 17,-

(BMG/ 93) Ein paar Exemplare des Klassikers aus dem Jahre 1993 noch erhältlich! Mit dem Hit „Sober“ und einigen anderen Klassikern der „Post-Grunge-Ära“…

Torche – In return 10″+CD 17,-

(Robotic Empire/ 07) Ihr Zweitwerk! Musikalisch super, vielleicht noch etwas weiter ausgereifter als ihr schon gutes Debut. 7 Songs schwerster athmosphärischer Groove Rock, der heavy und melodisch kommt, schnell und hart sein kann (“Rule the beast”) aber auch als Bindeglied zwischen Drone und Doom funktioniert. Wunderschönes Klappcover mit intergrierter CD Beilage. Das komplette Artwork ist an sich schon ein Kunstwerk… (cr)

Torche – Meanderthal LP/ CD 23,-/ 15,-

(Robotic Empire – Hydra Head/ 08) Mittlerweile auf Hydra Head gelandet, verfolgen Torche auf ihrer neuesten Langrille weiterhin den Weg der melodischen Stoner/Doom Variante, die Songs klingen noch ausgefeilter, melodischer, ohne an Härte zu lassen und ihr Verständnis für Groove und poppige, fast schon beatlesque Songschemata ist, mit Ausnahme der längst verblichenen Floor, ziemlich einzigartig in diesem Genre. Das neue Album lebt von diesen erdigen und tiefen Gitarren, welche die 13 neuen Songs der Band so ungemein wuchtig werden lassen. Ist ein “Grenades” noch vergleichsweise leicht bekömmlich, so ist das wenig später folgende “Piranha” in seiner Erscheinung schon derart machtvoll, dass man meinen könnte, Torche seien die bösen Zwillinge der Foo Fighters. Wer den dunklen Sludge-Gitarrensound liebt der wird mit “Meanderthal” ein hartes, psychedelisches, metallisches, doomiges, grooviges, noisiges und teils sogar popiges Post-Metal-Album bekommen. Der Oberhammer!! Das Vinyl kommt in dem vermutlich aufwendigsten fold-out-Cover das ich je zu Gesicht bekam. Das rechtfertigt den Vinyl Preis. Das glaubt ihr mir, wenn Ihr es seht. Vinyl teilweise farbig. Beeilung! (cr)

Torche – s/t LP/ CD ea. 13,50

(Robotic Empire/ 05) Ex-FLOOR! Steve Brook ist zurück mit einem neuen Projekt, das genau da weitermacht, wo Floor aufgehört haben. Massiv, leicht metallisch, (Richtung Black Sabbath), apokalyptisch und mächtig heavy! Limitiert auf 900 Stück (gibt generell nur schwarzes Vinyl, für die Nerds!) und mit anderen Artwork gegenüber der CD Version. (ts)

Torpedo – In the assembly line CD 12,-

(Riptide/ 08) Da ist es: Das erste komplette Album unserer Lieblingsrocker aus Schweden. Wie gehabt sind Torpedo die Backing Band von TIGER LOU, nur das sie sich hier nicht ihm unterordnen müssen, sondern sich voll und ganz austoben können und sich musikalisch selbstverwirklichen können. Das wäre dann klarer, hymnenhafter Indirock, der Knietief im Krautrock verwurzelt ist. Krautrock im Sinne von Epischen Melodiebögen und surrenden Klanglandschaften. Man könnte auch sagen: Stellt Euch eine Mischung der ersten BLOC PARTY mit TANGERINE DREAM vor. Das Ergebnis ist zauberhaft. Kurze, tanzbare Disko-Stampfer wie “From Russia with love” geben sich die Klinke in die Hand mit sich episch aufbauenden Soundscapes ala “Assembly line”. Glücklich entlassen wird man aus dem Album mit dem schwirrenden Ohrwurm “Time machine”. Als roter Faden zieht sich durch das komplette Album ihre Idee der “Republic of Torpedo”. So kommt diese wunderschöne CD nicht nur im aufwendigen Digipack, sondern enthält auch noch eine große faltbare Landkarte eben jener Republik. Sieht absolut toll aus. So eine beglückende Musik in so einer aufwendigen Verpackung: Wir sind stolz auf dieses Album! (cr)

Torpedo/ Las Puertas – Split LP 10,-

(Riptide/ 05) TIGER LOU ist zusammen mit seiner Frau FIREFOX Las Puertas. Das Ergebnis ist schlicht wie Wahnsinn: Super einfache, extrem poppige Schrammelsongs , kaum ein Lied Länger als 2 Minuten.. „Water“ ist eine Hymne vor dem Herrn! TORPEDO kennt ihr ja auch bereits von der Tour mit Tiger Lou, dessen Leute ja auch bei Torpedo spielen. Des weiteren spielen die Leute noch bei Je Ne Sais Qoui, Starmarket und Crystal Committee. ROCKige Songs, bei der man gepflegt sein Tanzbein schwingen kann, der eine oder andere Song steht einer Band wie BLOC PARTY in nichts nach…

Totally Travis – Totally Travis y las marianas CD 14,-

(Big Wheel/ 01) 15 schöne umschmeichelnde Songs, z.T. ganz akustisch nur mit Gitarre, aber auch treibend, rockig mit allerlei versch. Instrumenten/Effekten und Drums. Als traurig würde ich diese Songs daher auf jeden Fall nicht bezeichnen, ein wenig zum Träumen vielleicht und auf jeden Fall die perfekte Musik für verregnete Tage. Und die ganze zeit werdet ihr euch fragen, woher ihr denn diese markante Stimme kennt, die euch da die geilen Melodien um die Ohren knallt… Nun, ich will es euch sagen: Travis ist der Sänger der göttlichen PIEBALD, die sich übrigens auch reformiert haben. Auch von denen ist dieses Jahr noch neues Liedgut zu erwarten. Zunächst aber erst mal viel Spass mit diesem schönen, sehr abwechslungsreichen Songwriter Album, das unverkennbar den Piebald Stempel trägt. Kommentar zum Cover erspare ich mir und euch lieber… (cr) P.s. : Mittlerweile sind ein paar Tage vergangen, und ich muss gestehen, ich bin süchtig. Ich höre nichts anderes zur Zeit, unglaubliche Hits ! (cr)

Total Shutdown – s/t LP/ CD 11,-/ 13,50

(Load/ 03) Puh, das ist harter Stoff. So heftig hatte ich die nach ihrer 7“ mit BOXLEITNER gar nicht in Erinnerung: 14 x Schläge in die Fresse, wilder, total ausrastender out of Everything Stop-and- Go-Aggro-No-Wave-Free-Jazz mit Grindelementen, Gegrunze, Gekreische und ner Tüte Wahnsinn. Trotzdem sind die Songs alles in allem gut hörbar, da Struktur besteht und auch immer wieder ruhigere, beinahe melodische Parts auftauchen. Da verwenden sie dann sogar Saxophone, Bassklarinette, Keyboards etc. Kämen die nicht aus San Francisco würde ich ganz klar sagen: Japaner, die sich den Proberaum mit Melt Banana teilen und total auf ARAB ON RADAR, LOCUST und NAKED CITY abfahren…Weird!!! (cr)

TOUCH & GO – Alle in-Print Platten dieses neben Dischord ältesten Labels könnt
ihr bei uns bestellen…

Tragedy – Nerve damage LP/ CD 12,20/ 12-

(Tragedy/ 06) Jetzt auch auf VINYL! Das dritte Album von Tragedy, wieder in Eigenregie veröffentlicht. Und Ex- HIS HERO IS GONE, URANUS, COPOUT, FROM ASHES RISE und DEATHREAT erfüllen alle Erwartungen, die sehr hoch sind. Diese Platte ist das vielleicht wichtigste, vielleicht einzige essentielle DIY Hardcore Album, das in nahezu jeder Hinsicht perfekt ist: Unglaubliches Songwriting, super wütend und agressiv, dabei auch melancholisch mit tollen Melodien, tolle Aufmachung (Klappcover, Silver Prägedruck) und natürlich turbo-fetter Sound. 10 Songs die den Rest im Regen stehen lassen. Wenn Hardcore, dann bitte so. Das ist Crust fürs nächste Jahrhundert! (cr)

Tragedy – s/t LP/ CD 11,-/ 12,-

(Tragedy/ 01) U.a. Todd und Yannick von His Hero Is Gone verquicken hier deren gnadenlosen Stil mit wunderbar arschtretendem Punkrock. Vom Sound ist es HHIG sehr ähnlich, rein spielerisch ist es variabler geworden, ohne aber zuviel vom alten Flair zu verlieren. Lohnt sich. (ss)

Tragedy – Vengeance LP/ CD 11,-/ 12,-

(Tragedy/ 02) Die unglaublich heiss erwartete 2. LP, die hier schon ständig rauf und runter lief und etliche Leute schon auswendig können, seit vor etlichen Wochen schon die fertigen Aufnahmen im Netz kursierten. Internet sei Dank! Nach dem RUMBLE SEAT-kompatiblen Intro (das ich allerdings auf der Platte nicht wiederfinde, hmm…) wüten sich Ex-HIS HERO IS GONE dann durch ihre räudig-crustigen Aggro-düster-power-punk-Granaten. Vom allerfeinsten! Genial auch immer wieder die richtig melancholischen Gitarrenmelodien. Diese Platte gehört 2003 in jeden Haushalt !!!

Tragedy/ Totalitär – Split 7″ 4,40

(Armageddon/ 03) Muss ich da was zu schreiben? DIE Hardcore Band der Gegenwart mit neuen Songs, Totalitär sind wohl ältere Songs. Erschienen auf dem Dropdead Label.

Trail of Dead – Festival thyme Pic10″/ CDep 11,50/ 7,50

(Superball/ 08) Endlich ein neues Lebenszeichen. Das letzte Album kam bei den Meister Leuten nicht so gut an, entsprechend groß ist die Spannung hier. Das hier ist eine vorab-EP zum im Frühjahr erscheinenden neuen Album mit 4 Songs als wunderschöne Picture-10″ die einfach nur genial aussieht. Unterschiedliche Tracklists bei MCD und der 10″! Die Pic-10″ kommt mit einem exklusiven mix von “Bells of Creation”, dem Titelstück, dem Replacements-Cover “Within Your Reach” und “The Betrayal of Roger Casement and the Irish Brigad”. Sehr abwechslungsreiche Songs und ziemlich gut! So kann das neue Album gerne kommen! (cr)

Trail Of Dead – Madonna LP/ CD 12,50/ 15,-

(Merge/ 99) Das zweite Album, nun auf Merge. 13 verrückte Songs von Jungs, die ihre Instrumente zertrümmern…

Trail Of Dead – Mistakes and regrets 7” 5,50

(Domino/ 00) Der Titelsong und auf der B-Seite “Half of what”. Seltene Single.

Trail Of Dead – Source Tags CD 11,50

(Interscope/ 02) Endlich eingetroffen, die neue von …AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF DEAD. Das Majordebut dieser auch live bemerkenswerten IndieRockband, die ihren individuellen Stil zwischen Bands wie PIXIES, ATDI und FUGAZI gefunden haben. Das hier rockt jedenfalls! Die allerletzten Vinyl Exemplare zum krassen Preis wieder da! – und schon wieder weg!

Trail Of Dead – s/t LP/ CD 12,50/ 15,-

(Trance Syndicate/ 98) Das erste Album der heute so berühmten Band, damals noch auf Trance Syndicate. TOD waren übrigens auch auf dem Texas Underground Sampler auf PEEK A BOO Records vertreten, den die vier Jungs stammen ja auch aus Austin/ Texas. Hiermit fing alles an, purer, rauer, emotionaler ROCK, der in den Anfangstagen des öfteren mit ganz jungen und wilden SONIC YOUTH verglichen wurde, oder auch mit GODHEADSILO. (cr)

Trail Of Dead – Worlds apart CD 12,-

(Interscope/ 05) Nach langem Warten nun auch endlich auf Vinyl. Ein Meisterwerk haben sie geschaffen! Super verspielte Gitarren, endlose Breaks und Ideen machen die Songs gleichzeitig tanzbar und untanzbar. Zu viele Rhytmuswechsel für den eingeschworenen Vierteltakter. Das ganze auf der Basis der vermutlich runtergestimmten Instrumente und der mächtigen, wummernden Rhytmussektion, die mit 2 Schlagzeugen den Sound und die Songs ständig nach Vorne peitschen, da gibt es kein Ausruhen. Ein faszinierende Platte – alleine „Caterwaul“ ist ein Superhit ohne Gleichen. (cr)

Trainwreck – s/t 12″/ CDep 8,50/ 7,-

(Yskalnari/ 02) Great debut from ex-EAVES and ENGRAVE members, which fits somewhere between both bands, but with a darker and heavier feel. i hear some URANUS, ONE EYED GOD PROPHECY influences as well. get it!! VINYL is clear and is nicely packed!

Transistor Transistor – Erase all name and likeness CD 13,50

(Level Plane/ 05) Endlich…neue Songs, eine fette DoppelLP, tonnenschwer. Noch mehr Rock, macht tierisch Spass. Ich glaube farbiges Vinyl…

Transistor Transistor – s/t CD 12,-

(Level Plane/ 02) Von dieser neuen Band auf Level Plane hatte ich bisher noch nichts gehört. Doch zum Glück hat sich das nun geändert, TT spielen diese Art von Heartcore, wie ich sie so geliebt habe: verzweifelt, dissonat, impulsiv und vor allem intensiv. Und dabei sind sie nicht mal sonderlich schnell. Gehört ins Regal neben VIDA BLUE, HOT CROSS und Co.! Vinyl jetzt OOP!

Transistor Transistor – Young vampires of New Hampshire 7″ 5,50

(Level Plane/ 08) Geschlagene 3 Jahre nach „Erase All Name And Likeness“ endlich ein neues Lebenszeichen von Transistor Transistor. Zwei brandneue Songs die, laut Labelinfo, einen kleinen Vorgeschmack auf das anstehende, neue Album geben. Diesmal, im Gegensatz zur letzten Veröffentlichung, straighter und rockiger mit weniger Chaosanteil, aber schon wegen Power und Gesang immer noch unverkennbar Transistor Transistor. Auf der Flipside gibt dabei übrigens Tomas Lindberg (Disfear/ At The Gates) seinen Einstand an den Guestvocals. .

Transistor Transistor/ Wolves – Split CD 11,-

(Level Plane/ 04) Die wohl schon wieder letzten Songs der ORCHID Nachfolger Wolves: 4 Stück an der Zahl – rockig-gequälter Emohardcore mit GRAVITY Einschlag. TT ebenfalls mit 4 Songs, furios rockender, geschrieener Hardcore, als würden die Swing Kids auf die Blood Brothers treffen.

Trans Megetti – Fading left to completely on LP/ CD 11,50/ 13,50

(Gern Blandsten/ 01) Auch hier kann ich nur sagen: Endlich! Das 2. Album der sympatischen Rocker, vollgestopft mit 9 (davon 1 älterer Song vonna Single) rockigen irgendwashardcore Songs, vorgetragen in ihrer eigenen, unnachahmlichen art. Damit meine ich diesen Trans Megetti Swing, dieses galoppierende, da wird geruckelt und gezuckelt, so das keine Langeweile aufkommt! Klasse Band! (cr)

Transmission 0 – 0 LP/ CD 11,50/ 13,50

(Go Kart/ 05) Endlich da!! Oh, was kommt da unserem Nachbarland Holland. Aus der Band „Reveal“ gingen Transmission O hervor, welche in die Isis Richtung geht, aber auch Ansätze von Cave In hat. Zwar nicht den ganz so dicken Sound wie Isis, aber iss schon recht amtlich. Und genau wie Isis haben auch die Holländer ein Keyboarder, der die Musik um die atmosphärische Komponente erweitert. Durften letzten Spätherbst mit „The End“ bewundert werden. (ts)

Trapdoor Fucking Exit – Be not content LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 04) Neues Album der Schweden, wobei die Aufnahmen schon zwei Jahre alt sind. Ein bunter Mix aus HWM, Drive Like Jehu und Turbonegro und Refused. (ts)

Trapdoor Fucking Exit – Crooked life straight world LP/ CD 12,-/ 12,50

(No Idea/ 06) Das neue Album der super sympathischen Schweden – das dritte bereits. Klingt wieder schwer nach einer Mischung aus Drive Like Jehu, Stooges, Black Flag, Wolves und Blood Brothers zu “This Adultery is Ripe”-Zeiten: Astreiner schwer rockender Post-Hardcore mit Monsterriffs und ner Portion Chaos, insgesamt aber rauher und straighter als vermutet, und somit angenehm rockig und sehr sehr gut ins sonstige No Idea-Umfeld einfügend. Schön dass die Schweden nicht den Fehler machen, möglichst trendnah chaotisch, schräg oder hysterisch zu klingen, es überwiegt der zeitlose rauhe Charme von Bands wie FUEL etc., gepaart mit dem DRIVE LIKE JEHU-nahen rockigen Ansatz, sirrende Gitarrenwände etc, einfach wilde, mitreissende Rockmusik. Vinyl im Klappcover und auf 500 limitiert!

Trapdoor Fucking Exit – Devil´s Egg 7” 4,20

(No Idea/ 03) 2 neue, exclusive Songs! Wer die Schweden nicht kennt: Hook-geladener, verschrobener, herrlicher DRIVE LIKE JEHU-Rock! Screen printed Cover…

Trencher – When dracula think look at me LP 9,50

(Crucificados Pelo Sistema/ 05) 14 tracks coming in under 17 minutes. This is the limited vinyl pressing of the first Trencher album. Call it casio grind or casio powerviolence if you can imagine a mix of bands as CROSSED OUT and THE LOCUST then you would not be too far off in what way Trencher sound. Devastating and crushing stuff. All copies come on pink vinyl (one sided).

Trencher/ Cutting Pink with Knifes – Split 5” 5,50

(Crucificados Pelo Sistema/ 06) Ebenso kleine wie hübsche Platte, die Verpackung sieht einfach nur geil aus. 2x rasende, hektische Chaoten auf Speed. (cr)

Trencher/ Esquilax – Split 10“ 9,-

(Crucificados Pelo Sistema/ 05) So here is another Trencher record for all the diehard fans out there. This time it is a split 10″ with esquilax. The record features the tracks from their famed peel session for radio 1 which was first broadcasted a year or so ago which many consider to be their finest work. Esquilax are Birmingham, Uk based and flit between a two piece full on drone act to a three man digital grind assault ala AGORAPHOBIC NOSEBLEED.. crazy band .

Trencher/ Orthrelm – Split 5” 5,-

(Superfi/ 05) Amazing looking small piece of plastic with stunning artwork. The small piece of blue plastic contains 3 songs of each band. Just for the avandgarde! CRAZY!!!

Trend – Der Prinz von Homburg 7″ 6,50

(Parapop/ 07) Zwei exklusive neue Songs der geilen Band! Aufmachung auch wieder ganz exquisit und edel im Siebdruck Cover. Trend in Höchstform!

Trend – Navigator LP/ CD 12,-/ 12,50

(Sounds of Subterrania/ 06) Mit ihrem Debüt “Das Produkt” spielten sich TREND innerhalb kürzester Zeit ganz weit nach oben und schafften den Spagat sowohl im Plastic Bomb als auch in der Spex begeistert aufgenommen zu werden! Beileibe ein Kunststück – und das ist ihnen jetzt auch mit dem Nachfolger “Navigator” wieder gelungen! Der Überhit “Gott hat keine Flugzeuge mehr” ist bereits von der letzten Single bekannt – und von dem Kaliber findet man auf “Navigator” etliche Songs! Dabei mag man von “nicht blödem” Deutsch Punk (FEHLFARBEN, KFC, MITTAGSPAUSE u.a.) über die Hamburger Schule (DIE GOLDENEN ZITRONEN, OMA HANS u.a.) bis zu aktuell angesagtem WIRE/GANG OF FOUR Epigonentum so allerlei heraus hören, aber die Art und Weise, wie die Pfälzer aus diesen breit angelegten Einflüssen ihre ganz eigenen Songs zimmern, ist und bleibt völlig einzigartig. Schroff, laut, präzise, sperrig und trotzdem eingängig – alles perfekt!

Trend – Patientenverfügung 7“ 5,-

(X-Mist/ 06) Nach ihrem zweiten Album 2 neue exklusive Songs. Eine der grad heissesten Punkbands aus Deutschland, stellt Euch vor, GOLDENE ZITRONEN treffen auf FEHLFARBEN und auf GANG OF FOUR und das ganze dann aber zeitgemäss verpackt. Wo wir gerade bei „verpackt“ sind: Die schwere Single steckt in einem unglaublich schönen Cover, gesiebdruckt, genauso wie das ganze Booklet, eine AUGENWEIDE!! Limitiert auf 500 Stück.

Trend – Vier LP/ CD 13,50/ 17,-

(Sounds of Subterrania/ 08) Die dritte Platte von Trend durchdringt den Grauschleier. Fassungslos über den aktuellen Wahnsinn aus Wirtschaft, Staat und Fernsehen, schauen die Texte genau hin. Der Trick dabei: Die Begriffe, mit denen dort sorglos jongliert wird, werden wörtlich verwendet und dadurch auf ihren eigentlichen Sinn abgeklopft. Der noch wichtigere Trick beim Transport der Trendthemen ist aber die Musik, die nach ganz vorne auf die Bühnen drängt. Es gibt drei bis vier klassische Punkbretter, und es gibt in den anderen Titeln Beimischungen von Chören, Elektronik und Wave-Einflüssen, die in Hits wie “Zigaretten Ziehen”, “Fräulein vom Amt” oder “AZ/DC” münden. Das wirkt dann, als würde im Musikzimmer plötzlich das Licht angeknipst werden. Punk wird zu Pop, ohne Kompromisse dafür einzugehen. Und man muss schon ganz schön zurückdenken, wann man das letzte Mal so etwas Klares und Durchkickendes hierzulande gehört hat – Trend rulen ohne Ende und sind dabei zum Glück sooo symphatisch…

Tribes of Neurot – 60° Fahrenheit CD 14,80

(Neurot/ 99) Das alter ego von Neurosis mit einer Compilation rarer und unveröffentlichter Aufnahmen (z.B. die God Of The Center 10″ und die einseitig gescratchte LP auf Abuse). Atmosphärische, teils einschmeichelnde, teils bedrohliche soundscapes, hier und da tribal drumming und ein paar schöne Akkustik-Gitarren und Effektspielereien erzeugen eine fesselnde Klangwelt zum abdriften in andere Sphären, vergleichbar mit dem Ende eines Neurosis – Konzertes. Wo sich viele Künstler in Langeweile und Ausdruckslosigkeit verlieren, inszenieren Tribes Of Neurot jedoch richtige Songs mit Charakter ! Pflicht für jeden ernsthaften Neurosis- Fan !! (YW)

Tribes of Neurot – Adaption and survival DoCD 20,50

(Neurot/ 02) Brandneue, totschicke 2xCD im Digipack. Der Preis ist übrigens kein Druckfehler, dafür können wir nichts. Hier wurden ausschließlich Insektensounds (!!) verwendet, verfremdet und arrangiert. Heraus kommen fiese, psychedelische Eindrücke bizarrer Soundwelten Wenn man beide CDs gleichzeitig spielen lässt, wird´s noch fetter.

Trilogy of the Same Story – s/t LP 10,-

(DIY/ 03) Hier das posthume Album der Würzburger, was zugleich auch ihr einzigste Release darstellt. “Emo-rock” mit einem Schuss Screamo. Das ganze geht in RIchtung Shotmaker oder auch Yage. Gute Sache und total untergegangen. Platte kommt im schicken Siebdruck Cover und ist auf 250 Stück limitiert. (ts)

Tristan Tzara – Da ne zaboravis 7” 4,-

(Shove Records/ 05) Hier 6 epische und chaotische HC Songs, die vor allem durch das Zusammenspiel des hysterischen Geschreis und des leichtmelancholischen Sprechgesangs sehr viel Dynamik entwickelt. Neben den eigenen, sehr gelungenen Lyrics hat die Bandstellenweise auch Texte von Ginsberg und Van Vliet vertont. Das Besondere an TT ist die Tatsache, dass sich, für Kreisch-Verhaltnisse, das Chaos sehr in Massen hält und immer eine schöne Melodie zu hören ist. Zum Abschied gibt es das bekannte ”Come on Jane” noch als Instrumental. Dick produziert im Kuschelrock-Studio handelt es sich hier um die definitiv letzten Aufnahmen der Band!

Tristeza – A colores CD 13,-

(Better Looking/ 06) Endlich das neue Album, wenn auch ohne Gründer JimmyL LaVelle, der sich seit 2003 ausschließlich seinem Projekt The Album Leaf widmet. Die San Diego Könige des Instrumental-Mellow-Ambient-Space-Post-Rocks laufen auf ihrem drittem Album erneut zur Hochform auf. Unglaublich smoothe und relaxte Instrumentalsongs, entstanden in einem kleinen Studio in der Hitze von Mexico, die Wärme, Licht und Farben aussenden. Daher ist auch das Cover nicht nur sehr schick sondern auch extrem passend! Arrangements irgendwo zwischen Tortoise und Kraftwerk und eben Tristeza.

Tristeza – Are we people 7” 4,80

(Tigerstyle/ 00) Ein Song vom 2000er Album “Dream Signals“, der 2. Song ist exklusiv und gut.

Tristeza – Bromas 12”/ CDep 7,50/ 8,-

(Better Looking/ 06) Der Titelsong ist vom neuen Album. Den gibt´s in zwei Versionen. Dazu zwei exklusive Stücke.

Tristeza – Espuma 12” 8,50

(Gravity/ 03) Neue 7 Song 12″ der San Diego Instrumental Kapelle um Jimmy Lavalle (The Album Leaf). Dies ist der zweite Teil der Aufnahmen der Gravity Session, nach dem ersten Teil (“Mania phase”) Wieder wunderschön. Dub, viel Elektronik, Free Jazz und ein wenig avantgardistisches Experimentieren, kreieren hier eindringlich schöne Musik.

Tristeza – Mixed signals DoCD 14,50

(Tigerstyle/ 02) Hier gibt es Remixe des grossartigen “Dream Signals..” Albums. Herausgekommen sind tolle Songs, u.a. von Simon Raymonde (Cocteau Twins), Randomnumber (Ex-Hood!) und weiteren… Doppel Vinyl auf ROCKETRACER nun ausverkauft! (cr)

Tristeza – s/t 12“/ CD 8,50/ 9,50

(Gravity/ 02) 6 neue Songs der San Diego Instrumental Könige. Die wie immer leicht düsteren, melancholischen Songs stehen im deutlichem Kontrast, zu dem diesmal grell bunten, trashigem Artwork. Ältere Tristeza Songs haben mir schon beser gefallen, trotzdem unverkennbar Tristeza und in jedem Falle gut. (cr)

Tristeza/ Lemko Hall – Split 7” 6,50

(Delboy/ 01) Eine wahnsinnig schöne Platte zur gemeinsamen Tour erschienen. ICH LIEBE LEMKO HALL, auch auf dieser Platte eigentlich besser als die bekannten Tristeza. Limitiert auf 800 Exemplare. Lange ausverkauft – last chance!

Troum – Nargis 7″ 6,20

(Viva Hate Records/ 07) Brandneue, limitierte Single der deutschen Drone Könige…

Troum – Un/ mahts Pic7” 9,50

(Equation Records/ 04) 2 neue Songs auf einer fetten, wunderschönen Picture Disc. Limitiert auf 444 Exemplare. Kommt mit einem handnummeriertem, runden Kühlschrank -Magneten… (cr)

Trophy Scars – Alphabet. Alphabets CD 13,50

(The Death Scene/ 06) Auf einem experimentellen Post-Hardcore-Fundament vermischen Trophy Scars auf ihrem zweiten Album Einflüsse von Prog, Metal, Hardcore, Jazz, Emo und HipHop. Dabei agieren sie zwar jederzeit unberechenbar, anstelle aber von zu vielen Frickeleien und Sound-Experimenten setzen Trophy Scars eher auf das Ausspucken ihrer innersten Ängste und Aggressionen. Klingt dann stellenweise wie eine Mischung aus den Blood Brothers, At The Drive-In, Thursday, Les Savy Fav, Circa Survive und Glassjaw. Abgefahren und sehr gut!

True North – Put your nightlife where your mouth is 12“ 9,50

(No Idea/ 03) Endlich Nachschlag nach der LP mit „dem tollsten Cover“. Diese Florida Allstar Combo mit 5 neuen Songs, rocken straight nach vorne los mit ordentlich Druck beim Geschrei, letztes Mal schrieb ich glaube ich so was wie „400 Years auf 45 RPM“. Wie sollte es auch sonst klingen, wenn Menschen von einerseits TWELVE HOUR TURN und andererseits PALATKA aufeinandertreffen? (cr)

True North – somewhat similar LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 04) Das dritte Album des Band aus Gainesville. Treibender Midneunziger Emo mit nem Schuss Groove und Melodie. Gutes Ding! Ex-Palatka, Ex-Twelve Hour Turn übrigens…

True North – We speak in code LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 00) Ein neuer Kracher aus dem Hause No Idea. Nein, nicht HWM-Mitgröhl-Rock. Da sind Leute von Palatka, Asshole Parade und 12 Hour Turn dabei, also: EMO, und zwar richtig. Kann man durchaus mit den alten Sachen von 400 Years oder mit den leider verblichenen Shotmaker vergleichen. Vielleicht nicht ganz so
rythmusbetont und eingängig (haha), eher eine Spur chaotischer und hektischer, was die Platte aber ja eigentlich auch nur interessanter macht. Hier wird bei Konzerten noch auf dem Boden gelegen und geheult, geschrien, was das Zeug hält. Emotionen, Aggressionen und Hektik pur. (CRO)

Tugnut – European Reissue CDR 5,-

(Black Gap DeathTrap Records/ 06) Tugnut from Cambridge, Ontario will melt our brains with their creative insane hybrid of metal, free jazz, electroacoustic mindbending and screaming rock freakouts. Released by BlackGapDeathTrap Records from Cologne. Limited to 50 pieces with handmade coverartwork. The Cdr contains the records „Golden Chopper“ and „Ode to Pete“ which were previously released only in Canada. More info: www.blackgapdeathtrap.com

Tumult – s/t LP 10,-

(Per Koro/ 01) Rasende, In-Your-Face-Prügeler in allerbester Infest Manier. Bleibt kaum Zeit zum luftholen. Die Texte werden wohl so manchen wieder zum Lachen bringen, da kriegt jeder sein Fett weg. Sucht in Deutschland wohl seines gleichen. Der Sound ist super fett, was T noch agressiver macht. Abgerundet wird diese feine Fastcore Scheibe mit dem wunderschönen Cover mit silbernem Prägedruck !! Get up and go !!! (cr)

Turbonegro – Apocalypse dudes CD 14,-

(Bitzcore/ 99) Rerelease, im Original 1998 auf Boomba erschienen. Dies ist nun Turbonegros letztes Studioalbum, ich glaube, das vierte. Ich halte diese Klappcover- LP für den Höhepunkt ihres musikalischen Schaffens. Super arrangierte Songs, und daher logischerweise Hit an Hit. Zuerst fand ich die “Ass Cobra” LP besser, weil sie rauher und rotziger ist und mehr direkt in die Fresse schlägt, aber mittlerweile siegt diese Platte hier (wenn auch knapp) nach Punkten… “Get It On”, “Rendezvous With Anus”, “Prince Of The Rodeo”, usw. (ss)

Turbonegro – Ass cobra CD 14,-

(Bitzcore/ 99) Rerelease, im Original 1996 auf Boomba erschienen. Mit dieser ihrer vorletzten LP traten Turbonegro ihren Siegeszug an. Nachdem die ersten LP´s nicht so sehr einschlugen, änderte sich das mit diesem äußerlich beinahe unscheinbaren (Beach Boys Hommage) Tonträger, der neben “I Got Erection”, “Denim Demon” und “Bad Mongo” einige weitere Knaller zu bieten hat. Ist eine Compilation etlicher Singles und EP´s. (cr)

Turbonegro – Darkness forever DoLP/ CD 14,50/ 14,-

(Bitzcore/ 99) Dieses Klappcover- Album enthält Aufnahmen von zwei Live- Konzerten, zum einen 1998 in Hamburg und zum anderen im gleichen Jahr in Oslo. Letzteres soll die letzte Turbonegro Show ever gewesen sein. Auf zwo dicken Scheiben sind 20 Hits ihrer beiden letzten LP´s zu finden, und das auch noch in hervorragender Qualität! Vinyl mit 5 (!) Bonustracks, also die CD mit 15 Tracks insgesamt. Das Albumcover stammt übrigens aus der Hand von KOZIK. (cr)

Turbonegro – Get it on Pic.7″ 6,-

(SFTRI/ 98) Der Titelsong ist vom “Apo. Dudes” Album, ebenso die Flipseite “Don´t say motherfucker motherfucker“. Allerdings sieht diese Single einfach zu geil aus, um sie nicht zu erwerben. Warum nur, warum nur, denkt man beim betrachten des Motivs an irgendeine Schweinerei..??? (cr)

Turbonegro – Never is forever CD 14,-

(Bitzcore/ 99) Rerelease ihres Klassikers von 1994, damals nur auf CD erschienen auf DOG JOB. Die Platte mit dem Derrick Cover gilt als Geburtsstunde des „Deathpunk“. Ein paar Hits gibt es auch schon hier. U.a. sind hier vier Hits noch einmal neu aufgenommen worden, die sie 1993 unter dem Namen „Stierkampf“ veröffentlicht hatten. (cr)

Turbonegro – Party animals LP/ CD 14,50/ 15,-

(Burning Heart/ 05) Dem pompösen Intro folgen schon einige richtige Fetzer und Hits. An ihre besten Platten kommen sie nicht ran, ABER sie sind 6x besser als auf dem letzten Album. Viel fetziger teilweise, trotz einiger langsamer Nummern, mit viel Stadionrock Charakter. Kommt im turbofettem Klappcover, daher wohl der Preis… (cr)

Turbonegro – Route zero 7″ 4,20

(SFTRI/ 90) Rerelease ihrer ersten Single von 1989 auf STRAJTJACKET. Hier noch unter dem Namen TRBNGR. 2 räudige Rock ´n Roll Songs. Endlich wieder neuaufgelegt!

Turbonegro – Scandinavian leather LP/ CD 11,-/ 14,-

(Burning Heart/ 03) Das neue Turbo-Album auf limitiertem Vinyl. Kann mit den beiden letzten Alben in keinster Weise mithalten, hat hoffentlich auch niemand erwartet.

Turbonegro – Small feces Vol. I LP 13,50

Turbonegro – Small feces Vol. II LP 13,50

(Bitzcore/ 05) Das bisher nur als 3xCD Set erhältliche Raritäten, Coverversionen, Re-Mixte Lieder und Compilationbeiträge zusammenfassende “Small feces” Album. Jetzt als limtierte, auf zwei LP´s aufgeteilte Vinylversion erhältlich! Ein Muss für jeden TURBONEGRO Fan! Dick aufgemacht mit ebenso dickem Klappcover.

Turbonegro – The movie DVD 16,-

(Bitzcore/ 03) Das VHS Video nun auch als DVD, allerdings mit Bonusmaterial,
das auf dem Video nicht zu finden ist. “Now I can relax and parrty!”

Turbonegro – The reserection DVD 18,-

(Bitzcore/ 05) Das dunkelste Kapitel im Leben von Turbonegro: Die Drogensucht von Hank, die letztendlich zum Split führte, ausführliche Kommentare aller Bandmitglieder, ebenso wie langsam die Idee wuchs, es doch wieder als Band zu probieren. 3 unveröffentlichte Livesongs, Witziges und Obskures (Arschrakete Live im Fernsehen, zur demonstration für Journalisten), insgesamt 110 Minuten volle TurbonegroPower – Quasi die Fortsetzung des ersten Turbonegro Video´s THE MOVIE. (cr)

Turbonegro – Vaya con Satan 7″ 4,20

(SFTRI/ 91) Eine der frühen, rauhen Singles wieder neuaufgelegt. B/ w „ Zonked out on hashish / Hand of love”.

Turbostaat – Flamingo LP/ CD 11,50/ 12,50

(Schiffen-Rookie/ 01) Ich kannte selten eine Debut LP, die so sehr erwartet wurde, wie diese. Ich würde jetzt am liebsten sagen : Kaufen oder abkacken! Aber das geht ja nicht ! Also: T aus dem höchsten Norden der Republik (mit euten von Zack Ahoi und Unabomber) sind die einzigen legitimen Dackelblut Nachfolger.
In diese Richtung ballert also die Musike: Hammergeile, intelligente dt. Texte, Melodien für Millionen, und das ganze dann so rockend und erfrischend vorgetragen. Richtig fetter Sound, ein Booklet, das diesen Namen auch verdient und einfach ungeheuer viel Potential. Nimm die besten Elemente von eben Dackelblut, Muff Potter und HWM und du ahnst, was dich hier erwartet. Platte unbedingt laut hören und T LIVE erleben. 12 von 10 Punkten ! (cr)

Turbostaat – Harm rochel 7″ 4,50

(18Null9/ 07) Die erste Single (geiler Song!) vom neuen Album, die zwei Songs auf der B-Seite sind exklusiv!

Turbostaat – Schwan LP/ CD 11,50/ 12,50

(Schiffen/ 03) Die zwote LP! Insgesamt ein klein wenig getragener, sprich langsamer als der Vorgänger, aber ansonsten alle Erwartungen erfüllend: Geile Texte, Ordentlich treibende Melodien, Melancholie – Bombe! Wie heisst die nächste Platte? Pelikan? Ente?

Turbostaat – Vormann leiss LP/ CD 12,-/ 14,50

(18Null9/ 07) Das dritte Album – nun auf nem Majorlabel (Warner). Wie schlecht muss es der Industrie bitte gehen? Musikalisch top, ein Knalleralbum. Jungs – ich liebe euch (trotzdem). Bleibt wie ihr seid! Und alles gute für Papa Tobert!

Turing Machine – A new machine LP/ CD 11,50/ 13,50

(Jade Tree/ 00) Instrumentaler Math-Rock, der entweder langweilt oder einen begeistert. Dazwischen gibt es nichts.

Turn it down – Compilation LP 10,-

(Underm Durchschnitt u.a./ 05) Ein Benefizsampler gegen Rechte Strukturen in der Musik (Sub) Kultur. Zuviele Bands, zu viele Labels, zu viele Strukturen existieren da, um ihre kranke Propaganda zu verbreiten. In dem dicken, fetten Beiheft gibt es zahlreiche Informationen dazu, auf der Homepage kann man ne Menge aktueller Informationen einsehen, so zum Beispiel rechte Bands aufgelistet etc. Dieser Sampler soll darauf aufmerksam machen und die Internet Seite/ die ganze politische Arbeit unterstützen! Vertretene Bands sind u.a.: DÜSENJÄGER, MAD MINORITY, LATTEKOHLERTOR, EL MARIACHI, NOW-DENIAL, KATZENSTREIK, HIGHSCORE und viele mehr…
www.turnitdown.de

Tusk – The resisting dreamer LP 18,-

(Tortuga/ 08) Das Trio um Mitglieder um den Drummer von PELICAN und einen Herren von den YOUNG WIDOWS mit ihrem dritten Werk. Progressiver Metal mit Einflüssen die von Doom bis Grind reichen…ein schwerverdauliches Gebräu ohne Frage. Trotz der nur vier Songs schafft es die Scheibe auf eine beachtliche Spielzeit von knapp 40 Minuten. Nicht gerade billig, aber wenigstens ziemlich schön aufgemacht. Tortuga-Style-Qualität sozusagen…

Tusk – Tree of no return LP/ CD 11,50/ 14,50

(Interloper Records – Tortuga/ 04) Vinyl Version der auf Tortuga erschienenen CD. Pre-Pelican.

Tussle – Kling klang LP/ CD 11,50/ 13,50

(Troubleman/ 05) This is the debut full length from Tussle (after their 12” on the same label). Their sound has been compared to King Tubby meets !!! meets Liquid Liquid meets Can. Progged-out disco dub? The band is composed of bass, drums, electronics, and another percussionist playing found objects…Don’t think they are the typical disco punk crap you hear on the radio. This band is about a million times more organic and rhythm oriented than your average band. The lack of guitar and vocals definitely bring out the dub side and the double drummers definitely bring out the dance side. The result is one of the most original bands on the TMU roster. Excellent packaging including limited clear vinyl and beautiful digipack CD.

TV on the Radio – Dear science DoLP/ CD 16,50/ 16,-

(4AD/ 08) Hell Yeah! Das dritte Album gleicht einer Offenbarung: Manchmal groovt es wie Prince in seinen besten Zeiten, dann lässt es die Genialität eines Michael Jackson der “Thriller”-Ära aufblitzen, um im nächsten Moment wie Velvet Underground zu rocken. Mehr Musikalität war nie bei TV On The Radio. Dabei wusste das Quintett schon immer mit vielfältigen Sounds zu entzücken, doch nun geht es einen Riesenschritt Richtung Pop. Das Material ist dabei vielschichtig, aber immer transparent. Und TV On The Radio trauen sich was: Noch immer geben sich die meisten Texte politisch, aber nun künden sie auch von Liebe, von der Familie, den Ahnen. Kein Wunder, dass sich zwischen die unwiderstehlich treibenden Beats der Tanzflächenfüller auch mal eine Ballade mischt.Warum kann Popmusik nicht immer so geil sein??

TV on the Radio – Desperate youth, blood thirsty babes DoLP/ CD 16,-/ 14,50

(Touch & Go/ 04) Abgefahrene, improvisierte Musik mit Soul, Jazz und Postpunk. Ähnlich !!!, nur noch etwas souliger…geiles Ding! Erinnert mich stark, nicht nur wegen der Stimme an GUTE Peter Gabriel Sachen. Saugeile Platte! Vinyl wieder da!!! (cr)

TV on the Radio – New health rock 7″ 6,50

(Touch & Go/ 04) Neben dem Titeltrack gibt es auf der Flipseite das coole Yeah Yeah Yeahs-Cover “Modern romance”. (cr)

TV on the Radio – Province 7″ 6,-

(4AD/ 07) Singleauskoppelung aus “Return to Cookie Mountain” Album. Auf der Flipseite 2 unveröffentlichte Tracks “Dumb animal” und “Wasted Weekend”. Schickes Artwork.

TV on the Radio – Return to cookie mountain DoLP/ CD 23,-/ 14,50

(Beggars Banquet/ 06) Wenn du dachtest ihre erste war gut, wird dich “return to cookie mountain“ wegblasen. Einzigartiger Arty Sound, der aber sehr gut reingeht, spassmacht, teilweise sogar tanzbar ist. Spielen in ihrer eigenen Liga, stellt Euch Musik irgendwo zwischen !!! und PETER GABRIEL mit Punkwurzeln vor! Die Band ist so gut und boomt gerade dermassen in den Staaten, das sich kein Geringerer als Altmeister DAVID BOWIE anbot ein paar Vocals beizusteuern…Jetzt in einer kleinen limitierten Vinyl Neu-Luxus Auflage auf dickem 180 gr audiophilen Vinyl… (AG)

TV on the Radio – Young liars 12”/ CD 10,50/ 11,50

(Touch & Go/ 04) Nach dem Album gleich eine neue Maxi: Cooler Dunkel Pop aus Brooklyn, New York. Das Trio mit David A. Sitek als Kopf (Prod. u.a .von Love Life, YeahYeahYeahs, Liars) macht Musik, gewonnen aus Rumgespiele mit div. Musik Instrumenten und Aufnahme Equipment, also zusammengesetzte elektronische Sounds, die aber wie eine normale Band klingen, dicht und leicht schleppend, dazu eine super angenehme und gute Singstimme (auch wenn sie verdammt nach Peter Gabriel klingt). Insgesamt irgendwo zwischen Madrugada, Morphine, New Wet Kojak, Brian Eno und eben elegische Gabriel Sachen (kennt ihr den “Birdie” Soundtrack?!). Inkl. lässig dargebotener A-cappella Nummer. Cool. Tip. 4 Tracks.

Twelve Hour Turn – Bend Break Spill 10″/ CD 9,50/ 10,-

(No Idea/ 01) Finger hoch, wer hat sie denn auf der gerade beendeten Tour nicht gesehen? WAS??? So viele? Dann muss ich ja doch was schreiben. Also, das sind 4 sympathische Burschen aus den USA, die vertrackte, eigenständige Musik machen (nein, ich sag jetzt nicht Oldschool-Emo). Davon gibt es auf dieser 10“ 4 Songs, die allesamt etwas ruhiger und gediegener als die etwas ältere LP ausgefallen sind. Trotzdem noch enorm kraftvoll mit 3 schreienden Sängern. Vinyl ist so Lila mässig eingefärbt… (CRO) 10″ Vinyl ist ausverkauft!

Twelve Hour Turn – Perfect Progress perfect destruction LP/ CD 11,-/ 13,-

(No Idea/ 02) Das brandneue Album der extrem freundlichen Menschen. Leider noch nicht gehört, aber Live waren die neuen Songs sehr gut!

Twelve Hour Turn – Victory of flight CD 13,-

(No Idea/ 99) Schon etwas älter, aber trotzdem ein absoluter Knüller. Denn hier gibt es nicht den bei No Idea eigentlich zu erwartenden HWM-Sound in seiner x-ten Variation, sondern Musik, die vor 6 Jahren die Offenbarung war. Oldschool-Emo ala 1996. Das heißt: Verspielte Gitarrenlinien, die irgendwann ausbrechenen, und Gesang, das einem die Tränen aus den Augen schießen. Das alles gibt es hier frisch und überzeugend, mit dreistimmigen Gesang. Da gibt´s nix mehr zu wollen. (CRO) Vinyl ausverkauft!

Twelve Hour Turn/ I Hate Myself – Split LP 11,-

(No Idea/ 99) Hier geben sich THT etwas ruhiger und nicht ganz so druckvoll. Dafür überzeugen sie hier mit ihrem teilweise klimpernden Gitarrenspiel. Der Gesang ist nicht ganz so geschrieen wie sonst, trotzdem erzeugt diese Platte eine bermerkenswerte Stimmung. IHM passen ideal auf diese Split LP, spielen sie doch sehr ähnliche, emotionale Musik. Markante Schrammelgitarren und ein gekonntes Wechselspiel mit leisen und lauten Parts. Schöne Split LP! (cr)

Twilight Singers – Blackberry belle LP/ CD 14,50/ 15,-

(Plain Recordings/ 06) Greg Dulli (Ex- AFGHAN WHIGS) kehrt zu seinen TWILIGHT SINGERS mit dem atmosphärischen “Blackberry Belle” zurück. Dieses Mal wird der dreckig beseelte Selbsthasser/ Selbstverliebte von dem Multi-Instrumentalisten Mathias Schneeberger, dem Gitaristen Alvin Youngblood Heart, dem galaktischen Schlagzeuger Stanton Moore, der unvergleichbaren Petra Haden und von Mark Lanegan (SCREAMING TREES), der bei “Number Nine” die Sangespflichten übernimmt, begleitet. Sogar der PRINCE Protege Apollonia singt auf einigen Songs die Backing-Vocals. Bonus Track “Run Rabbit Run”. Die Musik pendelt dabei zwischen typischen AFGAN WHIGS´schem atmosphärischem Rock und der Menancholie Leonard Cohens´.

Two Gallants – Las cruces jail 7″ 4,20

(Saddle Creek/ 05) Neben dem Titelsong gibt es auf der Flipseite das akustische “Long summer day”. Geile Band!!

Two Gallants – s/t LP/ CD 14,50/ 14,50

(Saddle Creek/ 07) Das neue Album ist super!! Musikalisch hat sich nicht soooo viel getan, kompositorisch und produktionstechnisch etwas ausgereifter und feiner, aber immer noch sehr bodenständig, verhaftet in der US amerikanischen Musiktradition, im Country, im Folk, im Blues, in der Singer-/Songwritertradition von Guthrie bis Bruight Eyes, aber auch im Acoustic Punk. Bob Dylan, Johnny Cash, White Stripes und Against Me/Chuck Ragan sind Eckpfeiler und trotzdem bleibt es eigenständig. Die Stimme von Adams, die immer fast schon kippt, das Lagerfeuergefühl mit Indie-Punkrock-Touch, all das bringen nur sie, und nur so, und auch wieder hier. Man liebt es oder man steht fassunglos dem Hype gegenüber, ihr wisst selbst auf welcher Seite ihr steht…

Two Gallants – The scenery of farewell LP/ CD 13,-/ 13,-

(Saddle Creek/ 07) Neues aus dem Haus der geilen Two Gallants, deren Debut Album mich begeistert hatte. Einen elektrischer Song ist daran zuerkennen, wenn er einen auch akustisch packt. Wenn ihm die überflüssigen Kleider vom Leib gerissen werden und er ganz nackt als Gerippe dasteht, die Gefühle und Melodien sich nicht mehr verstecken können. TG griffen in ihrer Vergangenheit gerne härter in die Saiten und präsentierten sich insbesondere auf der Bühne überwiegend roh und rockig. Mit dem neuen Album zeigt das in San Francisco gegründete Duo, dass auch ihre ruhigeren Songs wunderbar funktionieren. Die Songs sind allerdings auch alles andere als spärlich instrumentiert: Es sind Geigen, Cello, Gartenschlauch und Kontrabass zu hören. Fünf Songs in immerhin 30 Minuten – der perfekte Soundtrack für den Spätsommerabend auf der Terrasse. (cr)

Two-Star Hotel – s/t LP/ CD 10,-/ 12,50

(Sounds of Subterrania/ 06) Eine neue Band aus Belgien. Witzigerweise besteht diese Band aus ehemaligen Mitgliedern von HIATUS und UNHINGED, falls jemandem diese Baller Bands noch was sagen. Die kochen nun aber musikalisch mit ganz anderem Wasser: 12x tanzbarer Postpunk, grobe Richtung RADIO 4. Sehr tanzbar und kraftvoll. Die Band selbst beruft sich auf meine Götter DEVO, sowie die HIVES und TALKING HEADS. Ich finde, RADIO 4 kommt besser hin. Gute Platte, Live solls die Oberwucht sein, vor allem wenn die Band in Plastikfolie eingewickelt und mit Lichterketten umhängt auftritt. Auch hier passt das SOUNDS OF SUBTERRANIA Qualitätssiegel! (cr)