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Tephra - "s/t"



Band Tephra
Title "s/t"
Release Date 2005
Format LP/ CD
Pressing info LP:
312 Total
312 Colored

THE LP IS SOLD OUT !!!

CD:
1000 total
Tracklist 1. Through our veins
2. Icon
3. Endless horizon
4. 7.17
5. The abyss
6. Watchin` the ocean
 


Reviews
www.greenhell.de
Das Debüt der Braunschweiger Tephra. Und ich denke mit den 6 Songs, amtliche 45 min Spielzeit, dürften sie sich binnen kürzester Zeit in die Herzen der kompletten Hydrahead-, Tortuga-, Neurot- etc Fangemeinde spielen. Massive, flächige Gitarrenwände gepaart mit wenigen ruhigen, epischen Momenten und dezent eingeflochtenen, qualvoll geschrienen Gesang lassen ein apokalyptisches Werk entstehen, das in heimatlichen Gefilden 99 Prozent der Konkurenz weit hinter sich lässt. Düster und voller Verzweiflung nähern sie sich dabei schon fast dem Tiefgang und der Brachialität alter Neurosis. Kann man einer Band dieses Genres eigentlich ein besseres Kompliment machen ?? Unlängst konnte ich mich auch davon überzeugen, dass die Band den Sound auch live grandios umsetzen kann, im Vorprogram von Cult of Luna haben sie das anwesende Publikum schon gewaltig umgeblasen. Ums kurz zu machen...zugreifen !!!
www.enoughfanzine.com
Seventh release on Riptide Records who brought us pearls like Tiger Lou, AM Thawn or 101 before. This time thing are way more heavy than ever before. Hailing from Braunschweig/ Germany, this heavy Hardcore outfit is around since 2003 and here we have their first release, namely a six song CD/ LP (orange vinyl, limited to 300 copies). Somehow this music perfectly fits the moment I´m writing this review. It early in the morning now, the sun slowly rises, but still the cold and darkness of the past night can be felt. Like the sun, Tephra´s music is also slowly rising. Taking it´s time to unfold, building up tension and the bursting out heavily in a dark and heavy assault. Surely this kind of music has been done before by bands like Isis or Neurosis, but Tephra are still able to add their own twist to the genre of heavy Hardcore as the songs are packed with ideas, melodies and enough uniqueness and therefore staying far way to be another clone. So, if you like your Hardcore heavy with some hints of sludge and stonerrock, be sure to check out one of Germany´s best heavy bands!
www.vampster.com
Idealismus, das ist es was TEPHRA aus Braunschweig auszeichnet. Nicht nur ihre Musik, auch die Art und Weise wie sie verpackt ist, zeugt von Perfektionismus. Das Debütalbum des Vierers ist ein wahrer Hingucker, immerhin gibt es die Scheibe nur als wunderschönes Vinyl zu erstehen. Oranges, transparentes Vinyl und eine verdammt schicke Aufmachung sorgen dafür, dass dieses Album desöfteren rotieren wird. Doch nicht nur das ist es was diese Scheibe auszeichnet: Die Musik - was natürlich noch wichtiger ist - ist auch absolut erste Sahne.

TEPHRA entführen uns in keine allzu neuen Sphären, doch wer sich gerne zu ISIS und CULT OF LUNA fallen lässt, der wird hier sein Kleinod finden. TEPHRA zimmern mit ihren beiden lärmenden Gitarren, mit dem drückenden Bass und den mächtigen Drums einige wahrhaft große Soundwände, die herrlich tief gehen und einige Details bereithalten. Langweilig wird das Material von TEPHRA nicht, schließlich setzen sie viele verschiedene Facetten sein. Von wütend und brutal wie in "Icon" und dem Instrumental "7.17", über beschwörend und düster wie in "Through Our Veins" oder "The Abyss" bis hin zu den wunderschönen Passagen in "Endless Horizon" und "Watchin´ the Ocean" - TEPHRA bieten so viel und das in nur 45 Minuten. Der Gesamteindruck leidet wider erwarten rein gar nicht darunter, so wunderbar sind die verschiedenen Songs und Passagen miteinander verbunden.

Was TEPHRA von anderen Bands dieser - eigentlich sehr undefinierten - Richtung unterscheidet sind die wahnsinnigen Wutausbrüche, die schmerzen als würde man glühend heiße Stäbe ins Herz gerammt bekommen. Es tut so gut, die Gefühlsachterbahn der Braunschweiger zu hören, sie reißt mit und bleibt immer derartig nachvollziehbar, so dass man sich immer hineinversetzen kann. TEPHRA bleiben dabei auf dem Boden, verlieren sich nie in undurchsichtigen Arrangements oder zu langwierigen Soundscapes. Was als nächstes komme weiß man auf diesem manischen Werk dennoch nie - sind es nun schmeichelnde Melodien oder herbe Sludge-Attacken. Dirigiert wird dies durch derart wilden Gesang, so dass man meinen könnte, nach 5 Minuten reißen die Stimmbänder.
Das schön trocken und rauh produzierte Album stich aus der Flut der Veröffentlichungen in jedem Fall hervor, mit ganz großen Alben wie "Salvation" von CULT OF LUNA oder "Oceanic" von ISIS kann dieser Longplayer aber nicht mithalten, auch da das Album in der zweiten Hälfte etwas abfällt. Es bleibt abzuwarten, wie sich TEPHRA noch entwickeln werden. Wenn sie weiterhin so stur und unbeirrt ihrem Weg folgen, wird dieser Noisecore-Ambient-Sludge-Bastard bald in aller Munde sein und zusammen mit THE OCEAN endlich einen würdigen nationalen Gegenpol zu dem von Skandinaviern und Amis besetztem Genre setzen. Ihr solltet nicht zögern und euch schleunigst eine der 300 schönen Kopien dieser enorm talentierten Band sichern denn ihr wisst ja: Den letzten beißen die Hunde.
www.tiefgang-online.de
Tephra hat ne Platte draußen. Sechs lange Songs. Langsame Songs. Gute Songs. Wer meine leidenschaftliche Neigung zum DoomCore der Marke Crowbar teilt, hat hier ein neues Baby am Nippel. Im Gegensatz zu manchen modernen Bands, wo nicht genug Töne sein können, die Arrangements nicht verfrickelt genug sein können, alles so was von schlau gemacht sein soll, lässt Tephra das arme Ohr mal wieder atmen – und ich finde oft, gerade der Platz in der Musik trägt die Kraft. Und Kraft gibt’s ohne Ende. Kleinlich könnte man sagen, mannomann die wiederholen aber auch das ein oder andere riff zur Genüge. Stimmt, es wird gern das zwölfte und vierzehnte Mal gespielt; aber – die Frisur sitzt! Soll heißen, die Musik trägt. Manche Leute sagen, für so ne langsame Geschichte braucht man eben Synthies und Sampler, wie es ja COL und andere gern pflegen. Das klassische Line-up zwei Gitarren, Bass, Drums würde die Atmosphäre nicht so aufbauen können, wie es die Songs vielleicht hergäben. Das ist Humbug. Wer Tephra im Vorprogramm von COL gesehen hat, konnte direkt vergleichen. UND: Tephra gefallen mir viel besser. Echter, ehrlicher, heavier. Rotziger, fetter, mehr Rock, weniger Flucht ins sphärische. Sänger Ercü’s Kreische ist die Piermont-Kirsche auf einer dicken Torte Metall und Agonie. Fette Scheisse. Vielleicht wachsen in Zukunft noch ein paar weiter reichende Melodien aus diesem Quell – dann gehen die auf Tour mit Crowbar und ich weine. Tephra sind ne neue Band, und diese Platte gibt es, so weit ich sehen kann, nur auf Vinyl. Support the Underground!
www.blueprint-fanzine.de
EPHRA kommt aus dem griechischen und umschreibt die Asche, die nach einem Vulkanausbruch auf den Vulkan herabrieselt. Einen trefflicheren Bandnamen hätten sich die vier Braunschweiger wahrlich nicht ausdenken können, denn auch sie verkörpern mit ihrer Musik die Kraft eines Vulkanausbruches mit der anschließenden Ruhe des sinkenden Staubs. Und trotz aller Energie und Zerstörung, die ein Vulkanausbruch mit sich bringt, strahlt dies Naturereignis auch eine gewisse Schönheit aus. Wie auch die Musik der Vier. Hier wird gegrawlt und bombastisch alles plattgerockt, um im nächsten Moment mit zarten Klängen und schönen Melodien wieder so zu tun, als ob nichts gewesen wäre. Das unterscheidet sich musikalisch zwar kaum von ISIS, aber um es kurz zu machen: bei der Vielzahl der Plagiate, die es mittlerweile gibt, handelt es sich bei TEPHRA um einen der besten Nachahmer. Zwischenzeitlich rücken die Jungs auch noch ein paar Stonerrock-Versatzstücke mit ein, aber genau so, dass es passt.
Sechs Songs, die mit einer Spielzeit von einer Dreiviertelstunde wohl eher als Album denn als EP bezeichnet werden müssen. Der Erstling der Band erschien im Frühjahr bereits als Vinyl-Only mit schickem Siebdruck, für alle Zu-spät-Gekommenen oder Nicht-Plattenspieler-Besitzer mit etwas verändertem Artwork jetzt erstmals auch auf CD.
www.musik.terrorverlag.de
Endlich ist es soweit, das Debüt von TEPHRA ist als digitale Scheibe erhältlich, nachdem man die bereits 2004 aufgenommen Songs bis dato nur auf Vinyl erwerben konnte. An der musikalischen Klasse ändert das natürlich nichts, ist aber zumindest für mich praktischer. Ich hatte meine Erstbegegnung mit den Braunschweigern auf dem CULT OF LUNA Konzert im Bielefelder AJZ, wo man mal eben locker den gar nicht so schlechten Headliner an die Wand spielte. TEPHRA, das sind Ercument, Aaron, Alex und Vinod, und so ungewöhnlich wie die Namen ist auch der Sound der erst Anfang 2004 gegründeten Deutschen.

6 Songs in gut 45 Minuten lassen bereits in punkto Songlänge Grosses erahnen, hier aber wird auch der Begriff Qualität GROSS geschrieben. Dabei ist man den damaligen Stage-Kumpanen aus Schweden gar nicht so unähnlich. Fiese Hardcore Brocken werden mit psychedelischen Parts voller Anmut gekreuzt, hypnotische Doom und Stoner Riffs gehen eine Allianz ein mit Ercuments infernalischem Geschrei. Live konnte man sich dazu richtig in Trance tanzen, das Erlebnis hat man auf Platte nun nicht ganz, aber die raue Energie wird an jeder Stelle sichtbar. Alle 6 Tracks besitzen Downs und Ups, anmutige, ja schöne Passagen, die jederzeit wieder von einem ätzenden Lavafluss wieder verschlungen werden können. Die hohe Kunst des Songwritings auch bei solch langen Kompositionen keinerlei Spannungsabfall zu offenbaren, ist nicht vielen gegeben, und schon gar nicht vielen einheimischen Künstlern. Einzelne Songs kann man nicht herausheben, hier haben wir es mit einem perfekt durchgetimeten monolitischen Wutklumpen zu tun, der dann und wann den Rosengarten unter den Dornen sichtbar werden lässt.

Ich bin wirklich begeistert von den Niedersachsen, die nach normalen Maßstäben das nächste große Ding werden müssten, wenn man den Erfolg mittelmäßiger Kollegen wie REVOLVERHELD betrachtet. Aber wann ist die Welt schon mal gerecht? Möglicherweise würde gerade der verdiente Ruhm TEPHRA die nötige Authentizität rauben...
www.sweetjanemusic.com
Von Tephra aus Braunschweig könnte man schon gehört haben. Falls dem nicht so ist, dann sollte man sich spätestens jetzt für diese Vollblutmusiker Zeit nehmen. Die Band und ihr Output dürfte für diejenigen unter uns bestimmt sein, die an einer Platte noch die Liebe zum Detail schätzen. Leichte Kost bietet das Selbstbetitelte nicht, befinden sich darauf doch 6 Songs, die es auf eine Gesamtspielzeit von 45 Minuten bringen. Auf Entwicklung der Songs und deren unterschiedliche Stimmung scheint besonders viel Wert gelegt wordenb zu sein.
Musikalisch sieht man sich in der Tradition von Bands wie Isis, Neurosis, Cult Of Luna, entfernt und in leichten Ansätzen vielleicht Burst und sogar Breach. Was hier an der Tagesordnung ist, lässt sich nur unschwer erraten. Post Hardcore, der mit Elementen des Sludge und Doom versetzt wird. In Kombination eben genannter Musikstile liegt es wohl auch begründet, dass Tephra eine Schwermut erzeugen, die sich im Laufe der Songs nur ganz selten legt. Songs wie „Watchin´ The Ocean“, „Icon“ und auch der Opener „Through Our Veins“ haben das Potenzial, sich innerhalb von kürzester Zeit bei Anhängern des Sludge- und Doom-Genres festzuspielen. Eines sei als Kritik jedoch angemerkt: In Sachen Härte hätte man ruhig ein wenig mutiger sein können. Manchmal fehlt es trotz der Intensität ein wenig an Brachialität, die dem ganzen wohl die Krone aufgesetzt hätte. Natürlich wird man so mit Sound nicht überladen, jedoch wirken die 6 Songs an mancher Stelle in Hinsicht auf die Aufnahmen nicht so kraftvoll, wie sie sein müssten, um ein Maximum an Effektivität zu erreichen. Und darauf scheinen es Tephra schließlich anzulegen.
www.wasteofmind.de
Da meckere ich letztens noch darüber, dass es außer The Ocean in diesem Land irgendwie keine Band gibt die auch nur ansatzweise mit Künstlern wie Isis oder Neurosis mithalten kann, und dann kommen plötzlich und unerwartet vier Braunschweiger um die Ecke und strafen mich Lügen. Wobei, ganz so plötzlich ist ihr Auftreten sicherlich nicht; zwar gibt es Tephra erst seit 2003, allerdings erschien das erste Full Length der Band bereits Anfang 2005 – auf Vinyl only. Die doch größere Nachfrage nach dieser Scheibe, was vor allem Support-Shows für Burst, Malkovich, Red Sparrowes oder eben auch The Ocean zu verdanken sein dürfte, überzeugte die Niedersachsen nun aber davon, das Ganze auch noch mal auf CD pressen zu lassen.

Weise Entscheidung, denn auch wenn Vinyl sicherlich mehr Stil hat kann es nicht schaden, wenn so viele Leute wie möglich sich diesen düsteren Postcore-Hardcore-Mix anhören. Ein Mix, der zwischen bedrohlichem Sludge, aggressiven Hardcore-Momenten, elegischen Instrumental-Passagen und manischem Gebrüll sicherlich das Rad nicht neu erfindet, im Grunde aber schon fast in einer Liga spielt mit Bands wie Breach oder Cult of Luna, auch wenn gerade in Produktions-technischer Hinsicht etwas mehr Druck sicherlich nicht geschadet hätte. Klar, dass die Songs von der üblichen 3-Minuten-Grenze nichts wissen wollen, ebenso selbstverständlich, dass eingängige Momente oder klassische Liedstrukturen nichts für Tephra sind. Wer die genanten Vergleiche mag, wird sich daran aber nicht stören – und kann Tephra schon mal auf der Liste der interessanten Bands mit Zukunft notieren.
www.myruin.de
Wieder ein interessantes Release aus Braunschweig/Deutschland, erschienen auf RiptideRecordings. Nach dem ausverkauften 4-Song Demo ist die auf 300 Stck. limitierte, farbige LP Auflage ebenfalls ausverkauft und die 6 Songs mit ca. 45 Minuten Spielzeit sind nun aktuell auf CD erhältlich. Tephra sind musikalisch eher einfacher gestrickt und produzieren ein schweres Album aus Wut, Sehnsucht und Spielfreude. Spontan denk ich an Tarantula Hawk oder anderes smokin`metal Zeug erschienen auf Life is Abuse oder frühere MaximumVoice Releases aber Tephra sind angenehmer und eingängiger, gefallen durch flächige Gitarrenwände, energische Breakdowns und einem hämmernden Schlagzeug ohne frickelige, aufreibende Schnörkeleien. Mehr Hardcore als Metal, EyeHateGod oder auch Neurosis müssen jetzt her halten. Tephra schliessen ein Lücke im Labelprogramm von RiptideRecordings und überzeugen neben A.M.Thawn, The 101, Torpedo und Lack an Vielschichtigkeit und Stilsicherheit im übertragenen Sinn. Am besten in dieses Release selbst reinhören, da es leider nicht wirklich meine Tasse Tee ist aber dennoch gefällt. Auf jeden Fall ein fett produziertes und vielfältiges Debüt das Live einen gewaltigen Energieausbruch ankündigt.
www.dosenmusik.de
Um düsteren Noiserock hören zu können, musste man bisher häufig über den großen Teich blicken. Seit Tephra sieht das etwas anders aus. Die Band aus Braunschweig gibt es erst seit Anfang 2004 und schon Ende 2004 beschlossen die Musiker, ihr Debütalbum aufzunehmen. Das zunächst in einer kleinen Auflage auf Vinyl erschienene Werk mit dem einfachen Titel "Tephra" war schnell vergriffen und jetzt gibt es das 6-Song starke und gut 45 Minuten lange Debütalbum auch auf CD.

"Tephra" kommt aus dem griechischen und bezeichnet den nach einem Vulkanausbruch auf den Vulkan sinkenden Staub. Selten passt ein Bandname so gut, wie hier. Bei "Tephra" ist der Vulkan soeben explodiert und das volle Ausmaß der Zerstörung wird danach deutlich. Keiner der sechs Songs explodiert, alle sind zerbrechlich und zerstörerisch zugleich. Hier regieren dichte Gitarrenwände und ekstatische Breakdowns. Schleppend und dennoch wüst wird hier angeschrien gegen ein zerstörtes und brennendes Land. In ruhigen Momenten kann man den Staub förmlich rieseln sehen, in anderen Momenten sieht man die glühende Lava alles noch lebendige verbrennen. Das Album steckt voller sehnsuchtsvoller Energie und schwankt emotional zwischen Ausbruch und innerer Verwüstung. Tephra aus Braunschweig machen schmerzliche und gerade deswegen so lebendige Musik zwischen Kraft und Erschöpfung, zwischen aufschreienden Fragen und Lethargie und können damit bei den großen des Genres problemlos mitspielen.
www.allschools.de
Heiliger Bimbam ! Einen Katzensprung entfernt von meiner Heimatstadt Hannover geht etwas großartiges ab. Und zwar in der verhassten Stadt Braunschweig. Doch glücklicherweise geht es hier nicht um Fußball sondern um besten Post-Core der Neurosis-Schule, der arge Brände hinterlässt und scheppert als gäbe es kein Morgen. Das selbstbetitelte Debüt-Album kam schon einmal auf Riptide Recordings raus, aber die 12´´ war so schnell vergriffen, dass man sich von Labelseite her entschied dieses Monster hier noch einmal auf auf Cd zu pressen. Sicher keine schlechte Entscheidung, denn auch ich kam zu spät und musste mich bis zum Re-Release mit dem Demo der Band zufrieden geben.

Tephra bringen einfach alles auf einen gemeinsamen Nenner. Die 6 Songs haben eine Spielzeit von 45 Minuten und weisen in ihren epischen Längen das ganze Sammelsurium an Verzweiflung, schleppender Depression und melancholischem Schwermut auf. Das jedoch tun sie dies so kraftvoll und treibend-energetisch, dass man sich sofort im Sound der Band verliert und mitgehen muss. Leider sind die Texte nicht abgedruckt, denn diese würden sicher weiter das Kopfkino unterstützen, welches sich vor dem inneren Auge des Hörer abspielen muss. Schwere Gitarrenwände, ein gut brüllender Sänger, und die fette Produktion machen "Tephra" zu einem der hochwertigsten neuen Hoffnungsträger dieses Genres und müssen sich keineswegs vor Amigrößen verstecken, die zwar sicher als Referenz fungieren aber nach diesem Release keineswegs das Maß der Dinge mehr sind. Großartig !
www.onetake.de
6 Songs, 45 Minuten. Man stelle sich vor: die Schulglocke hat schon vor einer Viertelstunde das Ende der Pause signalisiert, der Schulhof ist leer und du stehst in einer abgelegenen Ecke hinter den Müllcontainern, umringt von 4 abgerissenen Gestalten, die viel älter sind als du, und die du nur von einigen verstohlenen Blicken aus den Augenwinkeln und aus sorgsam eingehaltener Distanz kennst. Bis jetzt. Und jetzt stoßen sie dich im Kreis herum, ziehen dir an den Haaren, knuffen dich in den Bauch und petzen dir in den Po. Aber du schreist nicht. Dann wird es schlimmer. Du weinst auch nicht. Nur ein bisschen. 45 Minuten können sehr, sehr lange sein, wenn man Angst hast. Aber so richtig Angst hast du ja nicht. Aber zum ersten Mal den Eindruck, das Leben könnte ein kalter, dunkler Ort sein, an dem jeder allein ist.
TEPHRA erzeugen eine Aura von dunkler Eindringlichkeit und vager Bedrohung, nenn es Post-Hardcore wenn es dann einfacher wird, und denk an CULT OF LUNA, ISIS oder IRA. Versuch es mit glücklichen Gedanken, es wird dir nicht gelingen. Erzähl es auch nicht deinen Eltern, sie würden es nicht verstehen. Du bist allein. Und kein Kind mehr.
www.review-zine.de
Die Platte fängt direkt sehr Atmosphärisch an, dann trifft eine Gitarrenwand auf die nächste und das herausgedrückte Geschrei macht den Braten noch fetter als er eh schon ist. Ich muss direkt an Botchs "we are the romans" denken. Nicht falsch verstehen, Tephra klingen wie keine schlechte Kopie der Amis! Dafür sind die Jungs aus Hannover viel zu gut! Der kürzeste Titel auf der sechs Song umfassenden Platte ist ganze 4:50 Minuten lang. Ich muss zugeben dass ich dadurch etwas abgeschreckt wurde da so was auch schnell in Langeweile ausarten kann. Das ist hier aber ein Glück nicht der Fall. Der Band fehlt es keine Sekunde an guten Ideen um die Platte von Sekunde zu Sekunde noch Interessanter zu machen. Noch ein kleiner Tipp: Am besten hört man die Platte direkt in eins durch da sie so besonders gut zur Geltung kommt. Beim ersten anhören habe ich den Fehler gemacht mir nicht wirklich Zeit zu nehmen. Da fand ich die Platte recht belanglos und langweilig... Jetzt wo ich sie schon mehrmals komplett gehört habe, muss ich sagen das hier was ganz großes in meinem CD Player steckt. Kaum zu glauben das dies das erste Album der Band ist. Bin echt auf die neuen Sachen gespannt!
www.scarred-for-life.de
Wer auf intensive, tiefgehende Breitwand-Epen vom Schlage Neurosis und Cult Of Luna steht, sollte jetzt mal die Ohren spitzen, denn mit Tephra bekommen die genannten Bands ernstzunehmende Konkurrenz aus deutschen Landen.

Die seit April 2004 bestehende Formation versteht es schon recht gut, große Gefühle zu erzeugen und kann durch eine ausgeklügelte Mixtur aus Brachialität auf der einen und detailreichem Songwriting auf der anderen Seite überzeugen. Die meist überlangen Kompositionen sind spannend inszeniert und finden ihre Höhepunkte in einem Inferno aus Wut, Verzweiflung und Elegie, dass den Hörer langsam aber mit tödlicher Sicherheit in seinen Bann schlägt. Intensive Musik für Insider!